Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 732027
Vorher
MITEC Powertrain Service gmbh
Eingetragen
6.3.2003
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Verwaltung des eigenen Vermögens der Gesellschaft, die Übernahme von Verwaltungen und Geschäftsführungen an anderen Gesellschaften sowie die Sonderanfertigung und Entwicklung von Präzisionsteilen aus Metall in den Produkt-Bereichen Hydrauliksteuerblöcke, Gehäuse für Dieseleinspritzpumpen, Turbolader, Wellen, Hydrauliksteuerventile sowie der Sonderanfertigung von und der Handel mit antriebstechnischen Komponenten, die Sonderentwicklung von Getrieben und Anlagen sowie damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen und Geschäfte jeglicher Art.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Robert Martin Stöhr
seit 22.4.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Peter Rieser
86477 Adelsried
50.00%
Robert Stöhr
89233 Neu-Ulm
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

MSR Technologies GmbH

Laupheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2017 bis 31.12.2017

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers an die MSR Technologies GmbH

Bilanz zum 31.12.2017

MSR Technologies GmbH

AKTIVA

Euro 31.12.2017
Euro
31.12.2016
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 145.615,52 116.211,50
II. Sachanlagen 3.806.288,91 3.808.644,68
III. Finanzanlagen 2.954.479,77 6.906.384,20 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.979.042,48 2.785.199,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.123.741,73 6.629.352,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 178.783,52 8.281.567,73 2.399.675,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 254.392,43 365.099,69
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 72.344,24
15.442.344,36 16.176.527,42

PASSIVA

31.12.2017
Euro
31.12.2016
Euro
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.845.135,61 4.845.135,61
III. Gewinnvortrag 2.557.422,94 2.876.450,32
IV. Jahresüberschuss 3.443.859,57 2.680.972,62
B. Rückstellungen 2.455.095,41 2.344.058,61
C. Verbindlichkeiten 1.840.830,83 3.129.910,26
15.442.344,36 16.176.527,42

Gewinn- & Verlustrechnung vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Rohergebnis 24.172.702,50 23.069.273,42
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.095.760,29 12.930.442,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.364.963,68 2.324.409,45
15.460.723,97 15.254.851,57
3. Abschreibungen 804.484,01 920.944,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.781.008,32 2.802.240,12
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.556,88 399,22
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86.522,37 90.685,25
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 1.375.267,91 - 1.093.103,00
8. Ergebnis nach Steuern 3.670.252,80 2.907.848,05
9. sonstige Steuern 18.393,23- 18.875,43-
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 208.000,00 208.000,00
11. Jahresüberschuss 3.443.859,57 2.680.972,62

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

I. Allgemeine Angaben

Die MSR Technologies GmbH hat ihren Sitz in 88471 Laupheim, Lindenmaierstrasse 20 und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm (Nummer der Firma HRB 73202).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

- Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

- Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

2. Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet.

Fertige und unfertige Erzeugnisse sind mit Hilfe eines EDV-Programms entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften bewertet worden. Neben den Einzelkosten werden notwendige Fertigungs- und Materialgemeinkosten bei der Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen. Zum Bilanzstichtag ist - wie auch in der Vergangenheit - durch ein EDV-Programm für jeden Auftrag im Drehteilebereich neben den Herstellungskosten der verlustfreie Wert gem. § 253 Abs. 4 S. 2 HGB ermittelt worden. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte dabei ausgehend vom Nettoverkaufspreis abzüglich der Vertriebskosten und einem Teil der Verwaltungskosten. Es besteht für den Abzug der Verwaltungskosten ein Ansatzwahlrecht.

Die unfertigen Erzeugnisse wurden analog der fertigen Erzeugnisse abzüglich der Kosten für noch ausstehende Arbeitsgänge bewertet.

Mindestens wurde jedoch der Materialwert für die erste Bearbeitung angesetzt.

3. Forderungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

4. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der Bundesbank abgezinst. Rückstellungen für Gewährleistungen wurden unter Berücksichtigung der nicht versicherten Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

6. Währungsumrechnung

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Beteiligungen

Name und Sitz Eigenkapital
(Euro)
Ergebnis des Geschäftsjahres
(Euro)
Beteiligungsquote
MSR Jebsen Technologies Ltd. Hong Kong 5.849.338,45 381.847,42 50 %

Die oben genannten Werte der in Fremdwährung lautenden Beteiligung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31.12.2017 (HKD 9,3720/EUR) umgerechnet.

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Anlagenspiegel:

Entwicklung des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung) per 31. Dezember 2017

Anschaffungs- und Herstellkosten
Stand am 31.12.2016 Zugänge 2017 Umbuchungen 2017 Abgänge 2017 Stand am 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 638.022,06 41.837,53 51.157,50 - 731.017,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.573.821,29 88.128,52 26.361,00 - 1.688.310,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.087.322,88 508.629,57 149.047,25 355.346,38 5.389.653,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- Geschäftsausstattung 1.101.151,58 118.098,44 55.053,65 1.048,53 1.273.255,14
3.1 Fahrzeuge 161.942,45 9.300,00 - 655,33 170.587,12
3.2 GWG 181.095,01 28.082,88 - 138,05 209.039,84
4. Anlagen im Bau 281.619,40 189.794,23 - 281.619,40 - 189.794,23
geleistete Anzahlungen 64.478,55 79.849,00 - 64.478,55 79.849,00
Summe Sachanlagen 8.451.431,16 1.021.882,64 - 51.157,50 421.666,84 9.000.489,46
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen - 2.954.479,77 - - 2.954.479,77
Gesamt 9.089.453,22 4.018.199,94 - 421.666,84 12.685.986,32
Abschreibungen
Stand am 31.12.2016 Zugänge 2017 Abgänge 2017 Umbuchung 2017 Zuschreibung 2017 Stand am 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 521.810,56 63.591,01 - - - 585.401,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 322.546,97 140.937,17 - - - 463.484,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.591.935,40 426.011,85 187.637,02 - - 3.830.310,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- Geschäftsausstattung 481.362,34 122.090,49 1.048,53 - - 602.404,30
3.1 Fahrzeuge 65.846,76 23.770,61 655,33 - - 88.962,04
3.2 GWG 181.095,01 28.082,88 138,05 - - 209.039,84
4. Anlagen im Bau - - - - - -
geleistete Anzahlungen - - - - - -
Summe Sachanlagen 4.642.786,48 740.893,00 189.478,93 - - 5.194.200,55
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen - - - - - -
Gesamt 5.164.597,04 804.484,01 189.478,93 - - 5.779.602,12
Buchwert Buchwert
Stand am 31.12.2016 Stand am 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 116.211,50 145.615,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.251.274,32 1.224.826,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.495.387,48 1.559.343,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- Geschäftsausstattung 619.789,24 670.850,84
3.1 Fahrzeuge 96.095,69 81.625,08
3.2 GWG - -
4. Anlagen im Bau 281.619,40 189.794,23
geleistete Anzahlungen 64.478,55 79.849,00
Summe Sachanlagen 3.808.644,68 3.806.288,91
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen - 2.954.479,77
Gesamt 3.924.856,18 6.906.384,20

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. 5.123.741,73 € eine Restlaufzeit von bis 1 Jahr.

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten enthält eine Mietvorauszahlung, Versicherungsprämien sowie sonstige Abgrenzungsposten.

4. Aktive latente Steuern

Von dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

5. Eigenkapital / Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

6. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betragen 126.924,00 €.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 299.000,00 €.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt für das Jahr 2018 5.118.998,62 €.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Abschreibung

Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr betragen 804.484,01 €.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Ausschüttungssperre

Zum Stichtag unterliegen keine Beträge der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB.

2. Arbeitnehmerzahlen

Im Jahresdurchschnitt haben die folgenden Beschäftigungsverhältnisse bestanden:

Arbeitnehmer 2017 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 200 199
Angestellte 50 48
Aushilfen 0 0
Gesamt 250 247

3. Nachtragsbericht

Bedingt durch eine PKO-Maßnahme eines Kunden, wird eines unserer Bauteile ab Januar durch eine andere Technologie ersetzt. Für das Jahr 2018 rechnen wir deshalb mit einem rückläufigen Jahresergebnis.

4. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch

Herrn Robert Stöhr, Betriebswirt seit 04.08.2010
Herrn Peter Rieser, Dipl. Kfm. seit 04.08.2010

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem.§ 286 Abs. 4 HGB.

VI. Angaben gem § 42 III GmbHG

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: T€ 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen € 209.582,50 (Vorjahr: T€ 1.008).

 

Laupheim, 05. April 2018

Peter Rieser, Geschäftsführer

Robert Stöhr, Geschäftsführer

Lagebericht

DER MSR TECHNOLOGIES GMBH

I. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die MSR Technologies GmbH hat ihren Sitz in Laupheim. Die Geschäftstätigkeit umfasst im Wesentlichen die Sonderanfertigung und Entwicklung von Präzisionsteilen aus Metall in den Produkt-Bereichen Hydrauliksteuerblöcke, Gehäuse für Benzin- und Dieseleinspritzpumpen, Turbolader, Wellen, Hydrauliksteuerventilen sowie die Sonderanfertigung und Entwicklung anderer antriebstechnischer Komponenten.

Nach deutlichem Wachstum in den Jahren 2016 (+5,9 %) und 2015 (+4,1 %) zeigten sich die weltweiten Automobilmärkte auch im Berichtsjahr 2017 mit einem Wachstum von 3 % in robuster Verfassung. Regional entwickelte sich die Nachfrage erneut sehr unterschiedlich.

In China lief die Automobilkonjunktur auch im Jahr 2017 rund: Insgesamt wurden 24,2 Mio. (Vj. 23,7 Mio.) Basic Cars, MPVs und SUVs in der Volksrepublik verkauft und damit so viele wie in keinem anderen Einzelmarkt der Welt. Dies entspricht einem Jahresplus von 2 %. Entscheidender Verkaufsmotor war die bereits im Oktober 2015 eingeräumte Reduzierung der Mehrwertsteuer (von 10 % auf 5 %) auf den Kauf von Neuwagen bis zu 1,6 Liter großer Motoren. Die Vergünstigung wurde auch im Jahr 2017 gewährt, jedoch in geringerem Maß (von 10 % auf 7,5 %). Dies führte vor allem in den letzten Monaten des Jahres 2016 zu erheblichen vorgezogenen Käufen, die zu Jahresbeginn 2017 fehlten.

Nach sieben aufeinanderfolgenden Jahren des Wachstums und dem Erreichen des Rekordniveaus von 17,5, Mio. Fahrzeugen im Jahr 2016 zeigte der US-Markt 2017 leichte Sättigungstendenzen. Die Light Vehicle-Verkäufe sanken um 2 % auf 17,1 Mio. Einheiten, erreichten damit jedoch immer noch ein hohes Niveau. Für eine Sonderkonjunktur sorgten die beiden Hurricanes Harvey und Irma im Spätsommer, die zahlreiche Autos zerstörten - geschätzte 100.000 Fahrzeuge mussten neu beschafft werden. In Europa lag der Neuwagenabsatz im Jahr 2017 bei 15,6 Mio. (+7 %). In Westeuropa stiegen die Neuzulassungen um 2,5 % auf 14,3 Mio. Vor dem Hintergrund der sich anhaltend verbessernden Beschäftigungslage, solider Konjunkturentwicklung und attraktiven Finanzierungskonditionen erreichte der westeuropäische PKW-Markt wieder nahezu sein durchschnittliches Vorkrisenniveau. Von den 18 Ländern konnten 13 das Jahr mit einer positiven Bilanz beenden. Insbesondere Spanien (+8 % auf 1,2 Mio. Einheiten) und Italien (+8 % auf knapp 2,0 Mio. Einheiten) erwiesen sich wiederholt als die europäischen Wachstumsmotoren. Auch für die deutsche Pkw-Konjunktur verlief das Jahr 2017 erfolgreich: Mit mehr als 3,4 Mio. Neuzulassungen (+3 %) wurde das bislang höchste Marktvolumen dieses Jahrzehnts erreicht. Für den britischen Pkw-Markt war 2017 kein gutes Jahr. Nach zwei Rekordjahren in Folge fiel der Absatz von Neuwagen im vergangenen Jahr um 6 % auf gut 2,5 Mio. Fahrzeuge. Hier werden die Unsicherheiten durch die Brexit-Diskussion deutlich. Auf dem französischen Pkw-Markt setzte sich 2017 der Aufschwung fort. Mit 2,1 Mio. Neuzulassungen (+5 %) wurden wieder so viel Fahrzeuge abgesetzt wie vor der weltweiten Finanzkrise Mit einem Wachstum von 13 % stiegen die Pkw-Neuzulassungen in den neuen EU-Ländern im vergangenen Jahr erstmals über die Marke von 1,3 Mio. Neuzulassungen. Als größter Einzelmarkt konnte Polen mit 0,5 Mio. Neuzulassungen ein Plus von 17 % verbuchen. In der Tschechischen Republik hat sich das Wachstumstempo etwas gedrosselt. Nach 12 % in 2016 belief sich das Wachstum im vergangenen Jahr auf 5 % (0,3 Mio. Einheiten). Der japanische Markt verbuchte im Jahr 2017 ein kräftiges Wachstum. Der Absatz von Neuwagen stieg um 6 % auf 4,4 Mio. Fahrzeuge. Auch die großen Schwellenländer konnten im Jahr 2017 mit Wachstumsraten aufwarten: Der Markt in Russland hat sich 2017 auf niedrigem Niveau erholt. Im Jahresverlauf lag das Marktvolumen mit 1,6 Mio. verkauften Neufahrzeugen 12 % über dem des Vorjahres. Brasilien konnte sich aus der Rezession der Vorjahre befreien und verzeichnete ein leichtes BIP-Wachstum. Der brasilianische Light-Vehicle-Markt erreichte im vergangenen Jahr 2,2 Mio. Einheiten, 9 % über Vorjahresniveau. (Quelle: Veröffentlichungen des VDA)

Die MSR Technologies GmbH ist aufgrund der eingeschlagenen Strategie, hauptsächlich im Bereich der "downgesizeten, energieeffizienten, turboaufgeladenen Motoren mit Common-Rail und Benzin-Direkteinspritzung sowie Doppelkupplungsgetrieben" engagiert. Genau diese Produkte werden im Automobilmarkt derzeit verstärkt nachgefragt.

Produktverteilung auf Marktsegmente:

II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die MSR Technologies GmbH ist zu 100 % Automobilzulieferer mit Anteilen als Tier 2, & 3 Lieferant.

Der Auftragsbestand besteht aus Lifetime-Verträgen mit langer Laufzeit.

Zum 01.03.2017 und 01.12.2017 traten zwei, zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat, vereinbarte Tariferhöhungen der Löhne und Gehälter in Kraft. Zusätzlich zur Tariferhöhung konnte aufgrund der guten Auftragslage eine Prämienzahlung an die Mitarbeiter ausbezahlt werden.

III. Ertragslage

Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung

2017
TEUR
2016
TEUR
Rohergebnis 24.172,7 23.069,3
Personalaufwand - 15.460,7 - 15.240,9
Abschreibungen - 804,5 - 920,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.781,0 - 2.816,2
Finanzergebnis - 81,0 - 90,3
Betriebsergebnis 5.045,5 4.001,0
Ertragsteuern - 1.375,3 - 1.093,1
Jahresüberschuss 3.443,9 2.681,0

Die MSR Technologies GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Betriebsergebnis in Höhe von 5.045,5 TEUR und konnte damit auch ihr Geschäftsjahr 2017 positiv abschließen.

Das operative Ergebnis entwickelte sich deutlich positiver als noch zum Zeitpunkt der Unternehmensplanung prognostiziert. Hierzu trugen insbesondere die Mengensteigerungen bei den Kundenabrufen bei. Das Rohergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr aufgrund realisierter Effizienzsteigerungen sowie dem gefertigten Produktmix, um +1.103,4 TEUR verbessert werden. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um +1.044,5 TEUR. Positiv auf das EBIT wirkten des Weiteren geringere Aufwendungen im Sachkostenbereich. Das Finanzergebnis in Höhe von -81,0 TEUR enthält im Wesentlichen Zinsen für Darlehen.

Der im Geschäftsjahr 2017 unter den Ertragsteuern ausgewiesene Steueraufwand beträgt 1.375,3 TEUR.

IV. Finanzlage

Das seit Mai 2010 installierte Liquiditätsmanagement stellt sicher, dass die MSR Technologies GmbH jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. Hierzu werden alle Zahlungsströme aus dem operativen Geschäft in einer täglich rollierenden Forecastplanung erfasst.

Der Cash Flow entwickelte sich im Geschäftsjahr 2017 wie folgt:

2017
TEUR
2016
TEUR
Zahlungsmittel zum Jahresanfang 2.399,7 588,8
Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit 4.863,2 3.989,6
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit - 3.748,1 - 1.150,3
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit - 3.336,0 - 1.028,4
Zahlungsmittel zum Jahresende 178,8 2.399,7

Wesentliche Finanzierungsquelle des abgelaufenen Geschäftsjahres war das im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete Unternehmensergebnis. Beeinflussende Faktoren auf den Cash Flow der Geschäftstätigkeit waren die Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens sowie die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Aufgrund des anhaltend positiven Geschäftsverlaufs wurden auch in 2017 größere Investitionsvorhaben geplant und umgesetzt. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um zwei CNC-Bearbeitungszentren, eine Hochgeschwindigkeits-Honmaschine, fünf Prüf- und Verpackungsmaschinen, diverse Automatisierungssysteme sowie umfangreiche Investitionen im Produktionsumfeld sowie im Bereich der IT und des Umweltschutzes.

Die Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt. Sie valutieren zum Stichtag in Höhe von 299,0 TEUR.

V. Vermögenslage

2017
TEUR
2016
TEUR
AKTIVA
Anlagevermögen 6.906 3.925
Vorräte 2.979 2.785
Forderungen 5.124 6.629
Zahlungsmittel 179 2.400
Umlaufvermögen 8.282 11.814
Rechnungsabgrenzung 254 365
Aktiver Unterschiedsbetrag - 73
15.442 16.177

PASSIVA

Gezeichnetes Kapital 300 300
Gewinnrücklagen 4.845 4.845
Gewinnvortrag 2.557 2.877
Jahresüberschuss 3.444 2.681
Eigenkapital 11.146 10.703
Rückstellungen 2.455 2.344
Verbindlichkeiten 1.841 3.130
15.442 16.177

Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 735 TEUR.

Das Anlagevermögen erhöhte sich um +2.981 TEUR. Hervorzuheben ist der Erwerb von 50 % der Geschäftsanteile an der MSR Jebsen Technologies Ltd. Hong Kong. Den Investitionen in Höhe von 4.018 TEUR standen Abschreibungen von 804 TEUR und Abgänge von 233 TEUR entgegen.

Der Bestand an Rohmaterial erhöhte sich zum Stichtag um 315 TEUR. Während sich der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen um 210 TEUR verringerte, erhöhte sich der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren um 89 TEUR. Per Saldo beträgt die Veränderung der Position Vorräte 194 TEUR.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.505 TEUR. Grund hierfür war der deutliche schwächere Geschäftsverlauf im Dezember 2017 gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres.

Das Eigenkapital zum 31.12.2017 beträgt 11.146 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 72,2 %.

Der Anteil der Rückstellungen an der Bilanzsumme beträgt 15,9 %. Sie umfassen sonstige Rückstellungen in Höhe von 2.328 TEUR.

VI. Risiken der künftigen Entwicklung

Angesichts vieler dominierender Ereignisse (drohender Handelskrieg mit den USA, Unsicherheiten im Zusammenhang mit den EU-Austrittsbedingungen für Großbritannien sowie die Nachwehen der VW-Abgasaffäre) erwarten Experten für das Jahr 2018 ein eher unterdurchschnittliches Wachstum des Weltmarktes von lediglich 3 %.

Die weltweite Pkw-Nachfrage dürfte im Jahr 2018 von einem hohen Niveau ausgehend weiter zunehmen. Nach aktueller Einschätzung ist mit einem leichten Anstieg von rund 2 % zu rechnen. In Westeuropa wird angesichts des inzwischen wieder überdurchschnittlich hohen Marktniveaus mit einer in etwa gleichbleibenden Nachfrage gerechnet. In Osteuropa ist hingegen vor allem infolge der fortgesetzten Erholung des russischen Marktes von einem Anstieg der Verkaufszahlen auszugehen. Der US-amerikanische Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sollte das hohe Niveau von etwa 17 Mio. verkauften Einheiten in diesem Jahr halten können. Einen weiteren Anstieg halten Experten für unwahrscheinlich, weil der Markt auf diesem Niveau als weitgehend gesättigt angesehen werden kann. Der chinesische Pkw-Markt ist weiterhin wesentlich durch regulatorische Rahmenbedingungen geprägt. Zu Jahresbeginn wurde der Steuersatz für den Kauf kleiner Pkw mit Motorisierungen bis zu 1,6 l Hubraum wieder auf das Normalmaß von 10 % angehoben. Das führte am Jahresende 2017 zu vorgezogenen Käufen. In den ersten Monaten des laufenden Jahres ist deshalb mit einer geringeren Marktdynamik zu rechnen. Im Gesamtjahr dürfte der chinesische Pkw-Markt trotzdem leicht zulegen. In Japan gehen Experten von einer leichten Korrektur des Pkw-Marktes nach unten aus; die Nachfrage in Indien sollte weiterhin deutlich wachsen. Auf der Suche nach Absatzchancen werden sich Autohersteller wieder stärker auf die Schwellenmärkte fokussieren müssen.

Auch unsere Produktbereiche sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Um diese frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, setzen wir wirksam unser Steuerungs- und Kontrollsystem ein. Unternehmerische Chancen werden in der jährlich zu erstellenden operativen Planung erfasst und unterjährig im Rahmen unseres monatlichen Berichtswesens verfolgt.

Die Hauptrisiken sehen wir derzeit in einer möglichen Reduzierung der Abrufzahlen bedingt durch die plötzliche Verschärfung einer der oben genannten Krisen.

Die Kapazitäten in unserer Produktion sind im 3-Schicht-Betrieb in einer 5-Tage-Woche ausgelastet. Die Hauptumsatzträger können je nach Kundenabruf auch in einer 7-Tage-Woche gefertigt werden. Die MSR Technologies GmbH hat durchgängige Vereinbarungen für flexible Schichtmodelle, so dass auf eine Reduktion der Abrufmengen mittels Schichtplanung reagiert werden kann.

VII. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft einschließlich der Chancen der künftigen Entwicklung

Auch im Geschäftsjahr 2017 haben wir die Zeit genutzt, um die Effizienz zu steigern und unsere Kostenbasis nachhaltig zu verbessern.

Trotz eines moderaten Wachstums der Weltwirtschaft hält der starke Wettbewerbsdruck auf den Automobilmärkten weiter an. Eine Tendenz im Nachfrageverhalten hin zu kleineren, verbrauchsgünstigeren Fahrzeugen und Motoren ist erkennbar. Beim Kunden besteht eine starke Sensibilität hinsichtlich Umweltfreundlichkeit der Fahrzeuge und der Kraftstoffpreisentwicklung. Hier aber liegen die Chancen der MSR Technologies GmbH. Durch die frühzeitige Spezialisierung auf "downgesizete", energieeffiziente, turboaufgeladene Motoren mit Common-Rail und Benzin-Direkteinspritzung sowie Doppelkupplungsgetrieben sieht sich die Gesellschaft gut für die Zukunft positioniert.

Zum Stichtag 29.12.2017 hat die MSR Technologies 50 % der Shares der MSR-JEBSEN TECHNOLOGIES (DALIAN) COMPANY LTD, welche im Jahr 2012 am Standort Dalian in China als Wholly-Foreign-Owned Enterprise (WOFE) gegründet wurde, übernommen.

Nach dem Projektstart mit einem Bauteil und einem Kunden im Bereich der Benzin-Direkt-Einspritzung, konnte die Ausbringung im Jahr 2017 auf 870.000 Einheiten gesteigert werden.

Zusätzlich wurde Neugeschäft im Turbolader-Lagerteile-Markt gewonnen, dass in 2018 auf ca. 3.000.000 Teile anwächst.

Ebenso konnte das erste Turbolader-Lagergehäuse gewonnen werden, dass in 2018 freigefahren und Ende 2018 in Serie gehen wird. Aufgrund des starken Wachstums werden wir mit unserer local-for-local Strategie in diesen Geschäftsbereichen in der chinesischen Dependenz überproportional wachsen.

Die Produktstrategie ist momentan rein auf Direkteinspritzung und Turbolader-Bauteile für den chinesischen Markt ausgelegt. Um die Stückzahlsteigerungen der nächsten Jahre zu bewerkstelligen, verfolgen wir die gleiche Mehrspindel- und Produktionstechnologie, wie an unserem Standort in Deutschland.

Die Planung für die folgenden Jahre zeigt ein Umsatzwachstum von 7.500 T€ in 2017 auf 20.000 T€ in 2021 auf Basis vorhandener Kundenaufträge.

Die finanzwirtschaftlichen Kennziffern der MSR Technologies GmbH sind weiterhin gut. Dies wird sich positiv bei der Finanzierung der anstehenden Investitionen für das Jahr 2018 auswirken. Mit einem Volumen von insgesamt 3,0 Mio. EUR werden wir unsere Sachinvestitionen weiterhin hoch halten. Im Vordergrund steht dabei der Ausbau neuer und bestehenden Kapazitäten die Automatisierung bestehender Fertigungslinien, Ersatzbeschaffungen, aber auch Investitionen in neue Fertigungsverfahren zur Erhöhung der Wertschöpfungstiefe.

Im Geschäftsjahr 2017 gelang dem Unternehmen die Ausweitung des Produktportfolios im Segment der Turbolader mit dem erfolgreichen Serienanlauf eines Turbolader-Lagergehäuses. In dieser Kategorie sehen wir weitere Wachstumschancen.

Wie aus unseren Mittelfristplanungen der Vorjahre bekannt, werden in den Jahren 2018/2019 einige unserer Bauteile auslaufen. Seit Monaten sind wir deshalb verstärkt mit der Akquise von Neuaufträgen beschäftigt. Erste Verträge konnten bereits unterzeichnet werden.

Die MSR Technologies GmbH ist ein starkes und vor allem innovatives Unternehmen, die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Auf die anstehenden Herausforderungen ist das Unternehmen gut vorbereitet.

VIII. Sonstige Angaben

a. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Wir sind im Bereich der Prozessentwicklung tätig. Die Projekte erfolgen jeweils kundenspezifisch simultan und in Kooperation mit den jeweiligen Auftraggebern. Eine gesonderte Erfassung der hierfür anfallenden Aufwendungen erfolgt in der Buchführung nicht.

b. Freiwillige Berichterstattung

Im Herbst 2017 hat die MSR Technologies GmbH die Zertifizierung nach DIN / IATF 16949 (Qualität) sowie die Überwachungsaudits nach DIN / EN ISO 14001 (Umwelt und Sicherheit) und DIN / EN ISO 50001 (Energie) mit Erfolg abgelegt.

 

Laupheim, 05. April 2018

Peter Rieser, Geschäftsführer

Robert Stöhr, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MSR Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Fulda, 6.4.2018

ADVISOR TREUHAND GmbH

Dr. Orth, Wirtschaftsprüfer

Dr. Muth, Wirtschaftsprüfer

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