Janssen GmbH Logistics and Services

Giesenheide 15, 40724 Hilden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 46784
Vorher
Janssen Transporte GmbHJanssen GmbH Logistic and Service
Eingetragen
9.1.2001
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.
Gegenstand
Die Durchführung von Transporten, Logistic- und Servicedienstleistungen sowie Consulting.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sascha Janssen
seit 8.1.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
12.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Janssen GmbH Logistics and Services

Hilden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I.
Grundlagen des Unternehmens

1.
Geschäftsmodell


Die Janssen GmbH - Logistic and Service gehört zu den führenden Unternehmen in Deutschland im Bereich Logistik im Sozial- und Gesundheitswesen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hilden entwickelt als externer Partner seit 1993 ganzheitliche Logistik- und Servicelösungen aus einer Hand für Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens.

Janssen GmbH - Logistic and Service ist keine klassische Spedition - wir verstehen uns als qualitätsorientierter Allround-Servicedienstleister für unsere Kunden. Von der ersten Planung bis hin zum Inhouse- oder Straßentransport. Unser Anspruch besteht darin, die sehr hohen Servicelevel unserer Kunden stets zu erfüllen.

Über ein bundesweites Standortnetzwerk bieten wir unsere Dienstleistungen dort an, wo unsere Kunden vertreten sind - ob in Ballungsgebieten wie dem Ruhrgebiet oder auch in ländlichen Regionen. Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft eine optimale Logistiklösung.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unsere bundesweite Präsenz erweitern können. Es sind neue Standorte hinzugekommen und wir konnten bei bestehenden Kunden unsere Auftragsbeziehungen weiter ausbauen.
Begleitet wurde dies jedoch ebenfalls von der Lösung von nicht lukrativen Geschäftsbereichen bzw. der Beendigung unrentabler Auftragsbeziehungen.
Darüber hinaus haben wir in 2023 wie auch im Vorjahr den Fokus auf die Bewältigung der Herausforderungen, insbesondere den Folgen des Ukraine-Krieges sowie den massiven Preissteigerungen, gelegt.
In diesem Zusammenhang wurden einige interne Umstrukturierungen beschlossen, insbesondere, Lastkraftwagen nicht mehr eigens anzuschaffen, sondern über ein Partnerunternehmen (Automobile Janssen GmbH) in sehr großem Umfang anzumieten. 

2.
Zweigniederlassung


Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Hilden über keine Zweigniederlassung.

3.
Forschung und Entwicklung


Unsere Gesellschaft bietet ausschließlich Logistikdienstleistungen an. Forschung wird von uns nicht betrieben.

II.
Wirtschaftsbericht

1.
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen


Die Weltwirtschaft war auch im Jahr 2023 von einer Vielzahl wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie Spannungen geprägt. Geopolitische Ereignisse wie der sich verschärfende Nah-Ost-Konflikt und damit einhergehende Schwierigkeiten in den Lieferketten, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie Spannungen zwischen den USA und China belasteten die globale Wirtschaftsentwicklung.
Vor diesem Hintergrund wuchs das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 2,7 %, welches unter dem Niveau des Vorjahres (+3,1 %) blieb.
Während sich die Steigerung der Energie- und Rohstoffpreise aufgrund des Ukraine-Krieges etwas verlangsamte, blieben die Inflationsraten unter dem Einfluss einer anhaltend restriktiven Geldpolitik der Zentralbanken auf einem hohen Niveau. Dies belastete die Einkommen der privaten Haushalte und wirkte sich eindämpfend auf die weltweite Wirtschaftsentwicklung aus. Die globale Inflation betrug im Jahr 2023 laut IWF 6,9 %.
Gleichzeitig haben die durchgeführten Zinserhöhungen zu einem Anstieg der Finanzierungskonditionen geführt und die Wechselkursrelationen der großen Währungen verändert.
Ein Treiber des Wachstums im Jahr 2023 war die positive Entwicklung des Dienstleistungssektors in führenden Industrieländern.

Im Einklang mit der weltweiten Entwicklung war auch die wirtschaftliche Entwicklung in Europa im Jahr 2023 zahlreichen Belastungsfaktoren ausgesetzt, sodass die Konjunktur um lediglich 0,6 % wuchs (Vorjahr: 3,7 %). Maßgeblich waren hier insbesondere die höheren Zinsen, die schwache globale Nachfrage und die durch die Euro-Aufwertung verschlechterte preisliche Wettbewerbsfähigkeit, welche sich negativ auf die Industrie auswirkten. Darüber hinaus dämpfte der private Konsum die europäische Wirtschaftsentwicklung ein.

Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation und hohen, jedoch rückläufigen Inflationsraten gekennzeichnet. Entsprechend hat die wirtschaftliche Leistung um 0,3 % abgenommen (Vorjahr: +1,9 %).
Vor allem die Folgen der massiven Kaufkraftverluste durch die Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben, führten zu dieser schwachen wirtschaftlichen Entwicklung. Ebenfalls wurde die deutsche Konjunktur von der geringeren Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie den Unsicherheiten durch die geopolitischen Spannungen und Krisen negativ beeinflusst.
Anders als in anderen großen EU-Ländern sanken in Deutschland auch die staatlichen Konsumausgaben, weil pandemiebedingte Sonderausgaben wegfielen. Die schwache Weltkonjunktur führte zu einem Rückgang der Exporte, dem jedoch ein stärkerer Rückgang der Importe gegenüberstand. Somit hat der Außenhandel einen positiven Wachstumsbeitrag für die deutsche Wirtschaft geliefert. Die deutsche Industrieproduktion nahm durch einen Rückgang der Produktion in den energieintensiven Industrien und in der Bauindustrie insgesamt ab.

Der bundesweite Güterverkehr entwickelte sich im Jahr 2023 unter dem Einfluss der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rückläufig.
Entsprechend sank der Güterverkehr auf der Straße, weil neben der konjunkturellen Entwicklung die schwache Baukonjunktur aufgrund der stark gestiegenen Zinsen sowie die mäßige Konsumstimmung die Entwicklung bremsten. Zudem kann der hohe Gesamtkostenanstieg nicht oder nur teilweise in den Transportpreisen weitergegeben werden.
Letztlich ist für das Gesamtgüterverkehrsaufkommen im Jahr 2023 ein Rückgang festzustellen. Die Veränderungsrate des Straßengüterverkehrs betrug -4,7 % (Leistung).
Zusammenfassend war der Güterverkehr in 2023 wie auch im Vorjahr geprägt von hohen Kosten zahlreicher relevanter Faktoren.
Ebenso ist festzustellen, dass sich in 2023 der Mangel an Berufskraftfahrern weiter verschärfte. Die anhaltenden Engpässe auf den Arbeitsmärkten gepaart mit dem Verlust an Kaufkraft durch die hohen Inflationsraten führten zu einem gestiegenen Druck auf die Lohn- und Gehaltsstrukturen, was die Logistikpreise weiter massiv steigen ließ.

Die stagnierende Entwicklung der Güterverkehrsbranche im Jahr 2023, große Unsicherheiten, Kostenexplosionen in vielen relevanten Bereichen und ein sich verschärfender Mangel an Berufskraftfahrern führten auch in 2023 zunehmend zu einer Marktkonzentration, vor allem durch Insolvenzen und zahlreiche Konsolidierungsbewegungen in dem durch größtenteils kleine und mittlere Unternehmen geprägten Wirtschaftszweig Logistik.

Unser seit 1993 bestehendes Unternehmen ist bundesweit einer der führenden Anbieter von Logistikdienstleistungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Trotz unserer Spezialisierung auf hochwertige, branchenspezifische Dienstleistungen ist der Wettbewerb bundesweit gegeben, jedoch ist der Wettbewerb u. a. aus Osteuropa für uns relativ unbedeutend.
Bedingt durch die Interaktion in einem sehr aufwändigen Geschäftsfeld, welches durch sehr individuelle und spezifische Logistikprozesse geprägt ist, konnten wir uns in der Branche etablieren. Eine über viele Jahre aufgebaute, positive Reputation innerhalb der eng vernetzten Branche verhilft uns zu engen Geschäftsbeziehungen zu unseren Auftraggebern. Weiterhin ist unsere Verwaltungsstruktur auf den umfassenden Transport an 365 Tagen im Jahr ausgerichtet. Nur durch die Erfahrung von mehr als 30 Jahren auf diesem Gebiet ist es uns auch in 2023 gelungen, stets wirtschaftlich zu agieren.
Durch langfristige Kontraktlogistikverträge mit unseren Auftraggebern und ausschließliches Agieren im Sozial- und Gesundheitswesen ist es uns entgegen der Entwicklung der Branche gelungen, dass unser Transportvolumen nicht zurückgeht.
Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen konnten wir 2023 unsere Präsenz durch neue Standorte bundesweit erweitern bzw. bestehende Auftragsbeziehungen ausbauen.
Begleitet wurde dies jedoch ebenfalls von der Lösung von nicht lukrativen Geschäftsbereichen bzw. der Beendigung unrentabler Auftragsbeziehungen.
Mithilfe zielgerichteter Maßnahmen haben wir die Basis für ein potenzielles Unternehmenswachstum in den kommenden Jahren gelegt und das Unternehmen durch ein wirtschaftlich herausforderndes Jahr gesteuert.
In diesem Zusammenhang wurden einige interne Umstrukturierungen beschlossen, insbesondere, Lastkraftwagen nicht mehr eigens anzuschaffen, sondern über ein Partnerunternehmen (Automobile Janssen GmbH) in sehr großem Umfang anzumieten. 
In einem Geschäftsjahr, welches unser Unternehmen auch vor zahlreiche Herausforderungen stellte, ist es uns dennoch gelungen, unsere Positionierung am Logistikmarkt weiter auszubauen.

2.
Geschäftsverlauf und Lage


Beherrschende Themen des Jahres 2023 innerhalb der Janssen GmbH waren die weiterhin global gestörten Lieferketten, allgemeine wirtschaftliche Unsicherheiten sowie anhaltend hohe Branchenkosten. Insbesondere die durch den Ukraine-Krieg bedingten Effekte bei den Energiepreisen hinterließen im Geschäftsjahr 2023 erneut signifikante Spuren.
Auch im Jahr 2023 galt es für unser Unternehmen entsprechend, den täglichen Herausforderungen bedingt durch die großen Unsicherheiten, hohen Kosten, Störungen der Liefer- / Wertschöpfungsketten und die zunehmend angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen. Bei allen Maßnahmen stand stets im Vordergrund, dass wir unsere Dienstleistung flächendeckend ohne Einschränkungen erbringen müssen.
Anders als im klassischen Speditionsgeschäft ist es bei den von uns durchgeführten Transporten nicht möglich, Warenströme zu komprimieren oder Waren zu einem späteren Zeitpunkt auszuliefern, da wir fixe Transportmengen Just-in-Time liefern müssen.
Unsere Aufgabe, alle Transporte ausnahmslos sicher und ohne Einschränkungen durchzuführen, konnten wir zu jeder Zeit erfüllen.

Darüber hinaus verfolgen wir bei Janssen logistics and service die Entwicklung der Liefer- / Wertschöpfungsketten sehr genau und haben entsprechende Vorkehrungen getroffen, um den weiterhin sehr langen Lieferzeiten für neue Lastkraftwagen (ca. 15 - 18 Monate) sowie für benötigte Ersatzteile für Lastkraftwagen zu begegnen.

Zudem haben wir auch im Jahr 2023 den Fokus darauf gelegt, unsere Verwaltung personell aufzustocken sowie bestehende Strukturen zu optimieren, um vor allem den administrativen Herausforderungen der Zukunft begegnen zu können.
Gestützt wurde dieses Vorhaben von einer Neuausrichtung der Employer-Branding-Strategie, um talentierte Fachkräfte zu gewinnen und vorhandene Mitarbeiter langfristig zu binden.

Gleichzeitig haben wir die Digitalisierung forciert, dazu interne Projekte vorangebracht sowie in Individualsoftware investiert, um Unternehmensprozesse zu verschlanken und nachhaltiger zu gestalten.

Im Jahr 2023 konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,0% ausgeweitet werden, was in Teilen durch die Gewinnung neuer Kunden realisiert werden konnte. Begleitet wurde dies jedoch ebenfalls von der Lösung von nicht lukrativen Geschäftsbereichen bzw. der Beendigung unrentabler Auftragsbeziehungen.

Insgesamt entwickelt sich die Janssen GmbH durch Strukturanpassungen weiter zu einem Unternehmen, das durch zuverlässige und nachhaltige Logistikdienstleistungen die Versorgung des Sozial- und Gesundheitswesens sicherstellte.

a)
Ertragslage


Das Betriebsergebnis beträgt im Jahr 2023 2.856 T€, während im Jahr 2022 2.208 T€ und in 2021 2.363 T€ ausgewiesen wurden. Dies entspricht einem durchschnittlichen Anstieg um 9,94 %.

Das Zinsergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2023 0, wohingegen es im Vorjahr 2022 7 T€ und im Jahr 2021 4 T€ betrug.

Das Steuerergebnis beträgt in 2023 934 T€, während in den Vorjahren 750 T€ (2022) sowie 787 T€ (2021) ausgewiesen wurden. Dies entspricht einem durchschnittlichen Anstieg um 8,94 %.

Das Jahresergebnis beträgt im Jahr 2023 1.994 T€, wohingegen in 2022 ein Betrag von 1.544 T€ bzw. in 2021 ein Betrag von 1.654 T€ festgestellt wurde. Dies entspricht einem durchschnittlichen Anstieg um 9,80 %.

Die Personalkosten betragen in 2023 12.970 T€ (Anteil Umsatzerlöse 56,0 %), während diese in 2022 12.036 T€ und in 2021 9.847,8 T€ betrugen. Dies entspricht einem durchschnittlichen Anstieg um 14,76 %.

Die sonstigen betriebliche Aufwendungen (überwiegend aus Fahrzeugkosten bestehend) betragen im Jahr 2023 7.187,0 T€, wohingegen im Jahr 2022 ein Betrag von 7.109,8 T€ ausgewiesen wurde. In 2021 betrugen diese 5.526,3 T€. Dies entspricht einem durchschnittlichen Anstieg um 14,04 %.
Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gemessen an den Umsatzerlösen beträgt in 2023 31,04 %.

b)
Finanzlage


Die Eigenkapitalquote ist bei 74% geblieben. Ursächlich war das Jahresergebnis von 2023.

Die Nettofinanzverbindlichkeiten/-forderungen veränderten sich aufgrund planmäßiger Tilgung von T€ 5.197 (Forderungen) auf T€ 3.766 (Forderungen).

c)
Vermögenslage
wesentliche Bilanzposten
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung
Aktiva
T€
T€
T€
%
Anlagevermögen
1.055
1.797
-742
41,3
Forderungen
1.970
1.510
460
30,5
liquide Mittel
3.766
5.198
-1.432
-27,5
Passiva




Eigenkapital
7.618
6.621
-997
15,1
Bankverbindlichkeiten
0
0
0
-
Bilanzsumme
10.359
8.943
1.416
15,8
3.
Finanzielle Leistungsindikatoren und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
a)
Finanzielle Leistungsindikatoren


Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

·  Umsatzentwicklung, ·  Betriebsergebnis und ·  Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Trotz der deutlichen Kostensteigerungen konnten wir ein gutes Betriebsergebnis T€ 2.892 erzielen.

b)
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren


Unsere Mitarbeiter/-innen sind das wichtigste Gut sowie Dreh- und Angelpunkt unseres Unternehmens. Daher ist es unser Ziel, dass sich diese für die Entwicklung des Unternehmens einsetzen und sich mit diesem identifizieren. Mittels neuer Arbeitsformen, moderner Kommunikationsmöglichkeiten sowie regelmäßiger Befragungen fördern wir aktiv einen offenen und konstruktiven Austausch.

Als Logistikdienstleister im Sozial- und Gesundheitswesen ist es unsere Aufgabe, zu jeder Zeit unsere Dienstleistung zu 100 % aufrechterhalten und zeit- und leistungsgerecht zu erfüllen. Darüber hinaus möchten wir, dass unsere Kunden/ Kundinnen zufrieden sind, denn auch hierin sehen wir eine wesentliche Säule unseres Unternehmenserfolgs. Daher messen wir die Kundenzufriedenheit mithilfe interner Statistiken und Reportings und ergreifen entsprechende Maßnahmen.

Weiterhin sind Klimawandel und schadhafte Eingriffe in die Natur existenzielle Bedrohungen für die Umwelt. Unternehmen sind daher gefordert, ihre Energie- und Ressourceneffizienz deutlich zu steigern und den Energieverbrauch zu minimieren. Für Spediteure wird dieser Aspekt immer wichtiger. Daher beobachten wir die Entwicklung im Bereich E-Mobilität für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge sehr genau und achten darauf, dass wir bei der Nutzung der Lastkraftwagen nur die Motoren wählen, die den niedrigsten CO2-Ausstoß aufweisen. Zudem planen wir, in den Jahren 2024 / 2025 schwere, elektrische Nutzfahrzeuge einzusetzen. Im Bereich unserer PKW-Flotte forcieren wir die sukzessive Umstellung von fossilen Brennstoffen auf emissionsfreie oder -arme Antriebsformen, sodass diese bereits zu großen Teilen aus reinen Elektrofahrzeugen besteht. Auch setzen wir auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur - vor allem vor Ort an unserem Hauptsitz. Daneben arbeiten wir mit verschiedenen Projekten daran, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, der im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit anfällt, u. a. im Rahmen der Verbrauchsoptimierung bei Gebäuden.
Nachhaltigkeit und die Reduzierung des ökologischen Fußabdruckes bleiben schließlich in allen Unternehmensbereichen zentrale Anliegen.

4.
Gesamtaussage


Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Gleiches gilt für unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten, bei denen eine entsprechende Vereinbarung hierzu bestand, durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. Die zugesagten Kreditlinien unserer finanzierenden Bank wurden zu keinem Zeitpunkt in Anspruch genommen.

5.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag


Die Weltwirtschaft ist auch in 2024 von einer Vielzahl wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie Spannungen geprägt. Geopolitische Ereignisse wie der sich verschärfende Nah-Ost-Konflikt und damit einhergehende Schwierigkeiten in den Lieferketten sowie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine belasteten weiterhin die globale Wirtschaftsentwicklung.
Entsprechend stagniert die deutsche Wirtschaft weiter.
Zudem setzen sich die Lieferengpässe des Jahres 2023 fort, wobei sich einige Lieferketten der Situation angepasst haben und eine leichte Verbesserung eintritt.
Die Entwicklung und die Prognose der Kraftstoffkosten sind weiterhin volatil.

III.
Prognosebericht


Die Branchenentwicklung wird auch weiterhin durch eine stetig voranschreitende Zentralisierung von Logistikstandorten und dem zunehmenden Zusammenschließen von Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen zur Bündelung von Ressourcen (insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen) gekennzeichnet sein. Ebenfalls ist zunehmend eine Schließung, teilweise sogar Insolvenzen von Krankenhäusern zu erwarten, woraus sich jedoch vermehrt Zentralisierungen ergeben.
Hierdurch wird auch in den kommenden Jahren ein steigender Bedarf an Logistikdienstleistungen innerhalb der Branche erwartet.
Da die Finanzsituation von Krankenhäusern eine gesteigerte Medienpräsenz hat, können wir durch dauerhafte Recherchen proaktiv handeln und größere Zahlungsausfälle umgehen. Dies werden wir auch in Zukunft fortsetzen.

Die zunehmende Erhöhung von Qualitätsstandards im Sozial- und Gesundheitswesen wird künftig dazu führen, dass erhöhte Anforderungen hinsichtlich der Hygiene und Dokumentation von Warenflüssen gestellt werden. Gleichzeitig ergeben sich immer wieder verschärfende gesetzliche Regularien im Speditionswesen, insbesondere bei der Qualifizierung von Mitarbeitern.

Darüber hinaus wird es in dem durch größtenteils von kleinen und mittleren Unternehmen geprägten Wirtschaftszweig Logistik durch sich verschärfenden Mangel an Fahrpersonal, die zuletzt stark steigenden Allgemeinkosten und Lieferengpässe im Fuhrparkbereich zu einer weiteren Marktkonzentration kommen. Bedingt durch den Personalmangel ist davon auszugehen, dass kleinere und mittlere Logistikdienstleister es nicht mehr schaffen werden, all ihre Aufträge zu erfüllen, was wir als Chance für weiteres Wachstum sehen.

Langfristige Verträge mit unseren Kunden stabilisieren unser Geschäft auch in den nächsten Jahren.
Die Umsatzausweitung innerhalb der nächsten drei Jahre wird auf bis zu                    5-10 % je Geschäftsjahr geschätzt.

Der Wettbewerb um qualifiziertes Fahrpersonal wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Durch die Etablierung einer für die Akquise von Fahrpersonal spezialisierten Abteilung und Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und -bindung innerhalb unseres Unternehmens ist und wird es uns möglich sein, unseren Personalbedarf an neuen Mitarbeitern abzudecken.

Für 2024 erwarten wir durch positive Synergieeffekte und Neukundengewinnung ein weiterhin konstantes Betriebsergebnis, im Vergleich zum Durchschnitt der letzten Jahre.

Aufgrund einiger ungewisser Entwicklungen (u. a. politische Entwicklung in Osteuropa und Nah-Ost, politische Entscheidungen in Deutschland / EU) rechnen wir für unser Unternehmen mit Herausforderungen für das kommende Jahr, welchen wir uns durch die getroffenen und benannten Maßnahmen sowie unsere langjährige Erfahrung im Logistikmarkt gewachsen sehen.

IV.
Chancen- und Risikobericht


Wirtschafts- und Finanzkrisen oder konjunkturelle Schwankungen, zum Beispiel als Folge von Konflikten, Kriegen oder Pandemien, können sich negativ auf die künftige Entwicklung auswirken. Die konjunkturelle Entwicklung in den nächsten Jahren bringt einige Unsicherheiten mit sich.

Außerordentliche Faktoren wie Extremwetterereignisse, besondere Naturereignisse, Anschläge oder Unfälle, die nur bedingt durch unser Unternehmen beeinflussbar sind, können sich potenziell negativ auf die Güterverkehrsbranche und die Tätigkeit unseres Unternehmens auswirken.

Veränderungen relevanter rechtlicher Rahmenbedingungen können Risiken für unser Unternehmen zur Folge haben, vor allem für den Fall der Verschärfung geltender rechtlicher Rahmenbedingungen und Vorschriften des Güterverkehrs.

Die zunehmende Tendenz zur Zentralisierung im Sozial- und Gesundheitswesen wird für eine Zunahme des Bedarfs an Straßentransporten sorgen.

Verschärfte Hygiene- und Dokumentationsvorschriften im medizinischen Bereich können gute Chancen bedeuten, Aufträge in großem Umfang zu akquirieren und so unser geplantes Umsatzwachstum mehr als zu erfüllen.

Das Risiko in Bezug auf sich stets ändernder Vorschriften zur Qualifizierung von Mitarbeitern und der Einhaltung spezieller, neuer Hygienevorschriften stufen wir als kontrollierbar ein. Durch regelmäßige Schulungen in diesem Bereich stellen wir die Einhaltung laufend sicher.

Risiken aus sich verändernden Kraftstoff- und oder Mautpreisänderungen sichern wir durch Vereinbarungen mit unseren Auftraggebern weitestgehend ab.

Weitere Risiken sehen wir darin, dass die Lieferzeiten von Lastkraftwagen und Ersatzteilen weiterhin lang sind.

Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft durch die Optimierung innerbetrieblicher Abläufe und die quantitative sowie qualitative, personelle Aufstockung unseres Teams absichern.

Bedingt durch unsere zu großen Teilen öffentliche und kirchliche Auftraggeber-Struktur, Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden besteht ein reduziertes Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.
Dennoch waren wir im Jahr 2023 von Insolvenzen und Zahlungsschwierigkeiten eines kleinen Teils unserer Auftraggeber betroffen. Durch proaktives, schnelles Handeln konnten jedoch größere Ausfälle verhindert werden.

Beschaffungsgeschäfte werden zentral in Euro abgewickelt. Währungsrisiken bestehen insofern nicht.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Kostendruck der Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Weitere Risiken sehen wir im Bereich IT, beispielsweise im Falle eines Systemausfalls. Auch sehen wir Risiken in Form von möglichen, anhaltenden Kostenanstiegen. Darüber hinaus besteht das Risiko des Aufkommens einer neuen Pandemie.

Die Finanz- und Ertragslage ist jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt von den Risiken nicht maßgeblich negativ beeinflusst. Gleichwohl können die möglichen weiteren Entwicklungen in der Zukunft zu negativen Abweichungen von unseren Prognosen und Zielen führen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Hilden, im September 2022
 - Geschäftsführung -

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.054.676,00 1.796.825,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.457,00 31.456,00
II. Sachanlagen 1.046.219,00 1.765.369,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.046.219,00 1.765.369,00
B. Umlaufvermögen 9.303.987,95 7.146.117,82
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.537.570,60 1.947.737,44
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 51.556,50
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.537.570,60 1.896.180,94
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.013.125,00  
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.766.417,35 5.198.380,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 330,00 261,80
Aktiva 10.358.993,95 8.943.204,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.618.397,31 6.621.230,84
I. eingefordertes Kapital 12.217,70 12.217,70
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.782,30 -12.782,30
II. Gewinnrücklagen 7.606.179,61 6.609.013,14
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 908.636,82 411.568,00
C. Verbindlichkeiten 1.831.959,82 1.910.405,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 997.166,00 771.989,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 834.793,82 1.138.416,78
Passiva 10.358.993,95 8.943.204,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 23.734.331,46 22.609.812,77
2. Personalaufwand 12.970.118,17 12.036.226,10
a) Löhne und Gehälter 10.704.700,76 9.848.751,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.265.417,41 2.187.474,25
davon für Altersversorgung 9.206,00 10.944,00
3. Abschreibungen 733.339,60 1.177.004,49
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 733.339,60 1.177.004,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.187.021,83 7.109.809,87
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 84.178,89 7.493,38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   7,73
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 861.172,28 663.935,00
8. Ergebnis nach Steuern 2.066.858,47 1.630.322,96
9. sonstige Steuern 72.526,00 86.343,00
10. Jahresüberschuss 1.994.332,47 1.543.979,96
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen 997.166,47 771.990,96
a) in andere Gewinnrücklagen 997.166,47 771.990,96
12. Ausschüttung 997.166,00 771.989,00
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Janssen GmbH Logistic and Service hat ihren Sitz in Hilden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 46784 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder (§ 285 Nr. 9 Buchst. c HGB)

An Mitglieder der Geschäftsführung sind im Geschäftsjahr Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 3.039,3 neu gewährt worden. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 161,3 getilgt. Zum 31.12. des Geschäftsjahres haben die Darlehen einen Stand von TEUR 3.069,3. Die Darlehen sind insgesamt verzinslich, die vereinbarte Laufzeit beträgt bis zu 5 Jahren.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellung für
Betrag
EUR

Personalkosten
693,6
Abschluss und Prüfung
35,00
Aufbewahrungspflicht
18,7


Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

kleiner 1 J.
1 bis 5 Jahre
größer 5 Jahre

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen
421,8
421,8
0,0
0,0
gegenüber Gesellschaftern
997,2
997,2
0,0
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
413,0
413,0
0,0
0,0
Summe
1.832,0
1.832,0
0,0
0,0


Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Verbindlichkeiten im Vorjahr hatten insgesamt eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.995,3.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

531
Angestellte

27
leitende Angestellte

5
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
563

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

188
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

375


Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB)
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 1.994,3 hälftig auszuschütten und den Restbetrag in die Gewinnrücklage einzustellen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs erfolgte die Geschäftsführung des Unternehmens durch Herrn Dieter Janssen (Speditionskaufmann) und Herrn Sascha Janssen (Bürokaufmann).

 

Hilden, 15. August 2024

gez. Dieter Janssen

gez. Sascha Janssen


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
109.926,34
27.725,13
0,00
0,00
137.651,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
109.926,34
27.725,13
0,00
0,00
137.651,47
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6.961.587,33
200.672,47
1.222.131,56
0,00
5.940.128,24
Summe Sachanlagen
6.961.587,33
200.672,47
1.222.131,56
0,00
5.940.128,24
Summe Anlagevermögen
7.071.513,67
228.397,60
1.222.131,56
0,00
6.077.779,71

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
78.470,34
50.724,13
0,00
0,00
129.194,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
78.470,34
50.724,13
0,00
0,00
129.194,47
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
5.196.218,33
682.615,47
984.924,56
0,00
4.893.909,24
Summe Sachanlagen
5.196.218,33
682.615,47
984.924,56
0,00
4.893.909,24
Summe Anlagevermögen
5.274.688,67
733.339,60
984.924,56
0,00
5.023.103,71

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
8.457,00
31.456,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
8.457,00
31.456,00
II. Sachanlagen



andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
1.046.219,00
1.765.369,00
Summe Sachanlagen
0,00
1.046.219,00
1.765.369,00
Summe Anlagevermögen
0,00
1.054.676,00
1.796.825,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers


An die Janssen GmbH Logistics and Services
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Janssen GmbH Logistics and Services - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Janssen GmbH Logistics and Services für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Castrop-Rauxel, 18. Oktober 2024


Ebert & Beyer
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gez. Ebert, Wirtschaftsprüfer

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