Janssen
GmbH Logistics and Services
Hilden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I.
Grundlagen des Unternehmens
1.
Geschäftsmodell
Die Janssen GmbH - Logistic and Service gehört
zu den führenden Unternehmen in Deutschland im Bereich
Logistik im Sozial- und Gesundheitswesen. Das Unternehmen
mit Hauptsitz in Hilden entwickelt als externer Partner
seit 1993 ganzheitliche Logistik- und Servicelösungen
aus einer Hand für Einrichtungen des Sozial- und
Gesundheitswesens.
Janssen GmbH - Logistic and Service ist keine
klassische Spedition - wir verstehen uns als
qualitätsorientierter Allround-Servicedienstleister
für unsere Kunden. Von der ersten Planung bis hin zum
Inhouse- oder Straßentransport. Unser Anspruch
besteht darin, die sehr hohen Servicelevel unserer Kunden
stets zu erfüllen.
Über ein bundesweites Standortnetzwerk bieten
wir unsere Dienstleistungen dort an, wo unsere Kunden
vertreten sind - ob in Ballungsgebieten wie dem Ruhrgebiet
oder auch in ländlichen Regionen. Das gesamte Produkt-
und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft eine
optimale Logistiklösung.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unsere
bundesweite Präsenz erweitern können. Es sind
neue Standorte hinzugekommen und wir konnten bei
bestehenden Kunden unsere Auftragsbeziehungen weiter
ausbauen.
Begleitet wurde dies jedoch ebenfalls von der
Lösung von nicht lukrativen Geschäftsbereichen
bzw. der Beendigung unrentabler Auftragsbeziehungen.
Darüber hinaus haben wir in 2023 wie auch im
Vorjahr den Fokus auf die Bewältigung der
Herausforderungen, insbesondere den Folgen des
Ukraine-Krieges sowie den massiven Preissteigerungen,
gelegt.
In diesem Zusammenhang wurden einige interne
Umstrukturierungen beschlossen, insbesondere,
Lastkraftwagen nicht mehr eigens anzuschaffen, sondern
über ein Partnerunternehmen (Automobile Janssen GmbH)
in sehr großem Umfang anzumieten.
Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in
Hilden über keine Zweigniederlassung.
3.
Forschung und Entwicklung
Unsere Gesellschaft bietet ausschließlich
Logistikdienstleistungen an. Forschung wird von uns nicht
betrieben.
II.
Wirtschaftsbericht
1.
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft war auch im Jahr 2023 von einer
Vielzahl wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie Spannungen
geprägt. Geopolitische Ereignisse wie der sich
verschärfende Nah-Ost-Konflikt und damit einhergehende
Schwierigkeiten in den Lieferketten, der russische
Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie Spannungen zwischen
den USA und China belasteten die globale
Wirtschaftsentwicklung.
Vor diesem Hintergrund wuchs das globale
Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 2,7 %, welches
unter dem Niveau des Vorjahres (+3,1 %) blieb.
Während sich die Steigerung der Energie- und
Rohstoffpreise aufgrund des Ukraine-Krieges etwas
verlangsamte, blieben die Inflationsraten unter dem
Einfluss einer anhaltend restriktiven Geldpolitik der
Zentralbanken auf einem hohen Niveau. Dies belastete die
Einkommen der privaten Haushalte und wirkte sich
eindämpfend auf die weltweite Wirtschaftsentwicklung
aus. Die globale Inflation betrug im Jahr 2023 laut IWF 6,9
%.
Gleichzeitig haben die durchgeführten
Zinserhöhungen zu einem Anstieg der
Finanzierungskonditionen geführt und die
Wechselkursrelationen der großen Währungen
verändert.
Ein Treiber des Wachstums im Jahr 2023 war die
positive Entwicklung des Dienstleistungssektors in
führenden Industrieländern.
Im Einklang mit der weltweiten Entwicklung war auch
die wirtschaftliche Entwicklung in Europa im Jahr 2023
zahlreichen Belastungsfaktoren ausgesetzt, sodass die
Konjunktur um lediglich 0,6 % wuchs (Vorjahr: 3,7 %).
Maßgeblich waren hier insbesondere die höheren
Zinsen, die schwache globale Nachfrage und die durch die
Euro-Aufwertung verschlechterte preisliche
Wettbewerbsfähigkeit, welche sich negativ auf die
Industrie auswirkten. Darüber hinaus dämpfte der
private Konsum die europäische Wirtschaftsentwicklung
ein.
Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 von einer
wirtschaftlichen Stagnation und hohen, jedoch
rückläufigen Inflationsraten gekennzeichnet.
Entsprechend hat die wirtschaftliche Leistung um 0,3 %
abgenommen (Vorjahr: +1,9 %).
Vor allem die Folgen der massiven Kaufkraftverluste
durch die Energiepreiskrise, die den privaten Konsum
geschwächt haben, führten zu dieser schwachen
wirtschaftlichen Entwicklung. Ebenfalls wurde die deutsche
Konjunktur von der geringeren Wachstumsdynamik der
Weltwirtschaft sowie den Unsicherheiten durch die
geopolitischen Spannungen und Krisen negativ beeinflusst.
Anders als in anderen großen EU-Ländern
sanken in Deutschland auch die staatlichen Konsumausgaben,
weil pandemiebedingte Sonderausgaben wegfielen. Die
schwache Weltkonjunktur führte zu einem Rückgang
der Exporte, dem jedoch ein stärkerer Rückgang
der Importe gegenüberstand. Somit hat der
Außenhandel einen positiven Wachstumsbeitrag für
die deutsche Wirtschaft geliefert. Die deutsche
Industrieproduktion nahm durch einen Rückgang der
Produktion in den energieintensiven Industrien und in der
Bauindustrie insgesamt ab.
Der bundesweite Güterverkehr entwickelte sich im
Jahr 2023 unter dem Einfluss der gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung rückläufig.
Entsprechend sank der Güterverkehr auf der
Straße, weil neben der konjunkturellen Entwicklung
die schwache Baukonjunktur aufgrund der stark gestiegenen
Zinsen sowie die mäßige Konsumstimmung die
Entwicklung bremsten. Zudem kann der hohe
Gesamtkostenanstieg nicht oder nur teilweise in den
Transportpreisen weitergegeben werden.
Letztlich ist für das
Gesamtgüterverkehrsaufkommen im Jahr 2023 ein
Rückgang festzustellen. Die Veränderungsrate des
Straßengüterverkehrs betrug -4,7 % (Leistung).
Zusammenfassend war der Güterverkehr in 2023 wie
auch im Vorjahr geprägt von hohen Kosten zahlreicher
relevanter Faktoren.
Ebenso ist festzustellen, dass sich in 2023 der
Mangel an Berufskraftfahrern weiter verschärfte. Die
anhaltenden Engpässe auf den Arbeitsmärkten
gepaart mit dem Verlust an Kaufkraft durch die hohen
Inflationsraten führten zu einem gestiegenen Druck auf
die Lohn- und Gehaltsstrukturen, was die Logistikpreise
weiter massiv steigen ließ.
Die stagnierende Entwicklung der
Güterverkehrsbranche im Jahr 2023, große
Unsicherheiten, Kostenexplosionen in vielen relevanten
Bereichen und ein sich verschärfender Mangel an
Berufskraftfahrern führten auch in 2023 zunehmend zu
einer Marktkonzentration, vor allem durch Insolvenzen und
zahlreiche Konsolidierungsbewegungen in dem durch
größtenteils kleine und mittlere Unternehmen
geprägten Wirtschaftszweig Logistik.
Unser seit 1993 bestehendes Unternehmen ist
bundesweit einer der führenden Anbieter von
Logistikdienstleistungen im Sozial- und Gesundheitswesen.
Trotz unserer Spezialisierung auf hochwertige,
branchenspezifische Dienstleistungen ist der Wettbewerb
bundesweit gegeben, jedoch ist der Wettbewerb u. a. aus
Osteuropa für uns relativ unbedeutend.
Bedingt durch die Interaktion in einem sehr
aufwändigen Geschäftsfeld, welches durch sehr
individuelle und spezifische Logistikprozesse geprägt
ist, konnten wir uns in der Branche etablieren. Eine
über viele Jahre aufgebaute, positive Reputation
innerhalb der eng vernetzten Branche verhilft uns zu engen
Geschäftsbeziehungen zu unseren Auftraggebern.
Weiterhin ist unsere Verwaltungsstruktur auf den
umfassenden Transport an 365 Tagen im Jahr ausgerichtet.
Nur durch die Erfahrung von mehr als 30 Jahren auf diesem
Gebiet ist es uns auch in 2023 gelungen, stets
wirtschaftlich zu agieren.
Durch langfristige Kontraktlogistikverträge mit
unseren Auftraggebern und ausschließliches Agieren im
Sozial- und Gesundheitswesen ist es uns entgegen der
Entwicklung der Branche gelungen, dass unser
Transportvolumen nicht zurückgeht.
Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen konnten
wir 2023 unsere Präsenz durch neue Standorte
bundesweit erweitern bzw. bestehende Auftragsbeziehungen
ausbauen.
Begleitet wurde dies jedoch ebenfalls von der
Lösung von nicht lukrativen Geschäftsbereichen
bzw. der Beendigung unrentabler Auftragsbeziehungen.
Mithilfe zielgerichteter Maßnahmen haben wir
die Basis für ein potenzielles Unternehmenswachstum in
den kommenden Jahren gelegt und das Unternehmen durch ein
wirtschaftlich herausforderndes Jahr gesteuert.
In diesem Zusammenhang wurden einige interne
Umstrukturierungen beschlossen, insbesondere,
Lastkraftwagen nicht mehr eigens anzuschaffen, sondern
über ein Partnerunternehmen (Automobile Janssen GmbH)
in sehr großem Umfang anzumieten.
In einem Geschäftsjahr, welches unser
Unternehmen auch vor zahlreiche Herausforderungen stellte,
ist es uns dennoch gelungen, unsere Positionierung am
Logistikmarkt weiter auszubauen.
2.
Geschäftsverlauf und Lage
Beherrschende Themen des Jahres 2023 innerhalb der
Janssen GmbH waren die weiterhin global gestörten
Lieferketten, allgemeine wirtschaftliche Unsicherheiten
sowie anhaltend hohe Branchenkosten. Insbesondere die durch
den Ukraine-Krieg bedingten Effekte bei den Energiepreisen
hinterließen im Geschäftsjahr 2023 erneut
signifikante Spuren.
Auch im Jahr 2023 galt es für unser Unternehmen
entsprechend, den täglichen Herausforderungen bedingt
durch die großen Unsicherheiten, hohen Kosten,
Störungen der Liefer- / Wertschöpfungsketten und
die zunehmend angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt zu
begegnen. Bei allen Maßnahmen stand stets im
Vordergrund, dass wir unsere Dienstleistung
flächendeckend ohne Einschränkungen erbringen
müssen.
Anders als im klassischen Speditionsgeschäft ist
es bei den von uns durchgeführten Transporten nicht
möglich, Warenströme zu komprimieren oder Waren
zu einem späteren Zeitpunkt auszuliefern, da wir fixe
Transportmengen Just-in-Time liefern müssen.
Unsere Aufgabe, alle Transporte ausnahmslos sicher
und ohne Einschränkungen durchzuführen, konnten
wir zu jeder Zeit erfüllen.
Darüber hinaus verfolgen wir bei Janssen
logistics and service die Entwicklung der Liefer- /
Wertschöpfungsketten sehr genau und haben
entsprechende Vorkehrungen getroffen, um den weiterhin sehr
langen Lieferzeiten für neue Lastkraftwagen (ca. 15 -
18 Monate) sowie für benötigte Ersatzteile
für Lastkraftwagen zu begegnen.
Zudem haben wir auch im Jahr 2023 den Fokus darauf
gelegt, unsere Verwaltung personell aufzustocken sowie
bestehende Strukturen zu optimieren, um vor allem den
administrativen Herausforderungen der Zukunft begegnen zu
können.
Gestützt wurde dieses Vorhaben von einer
Neuausrichtung der Employer-Branding-Strategie, um
talentierte Fachkräfte zu gewinnen und vorhandene
Mitarbeiter langfristig zu binden.
Gleichzeitig haben wir die Digitalisierung forciert,
dazu interne Projekte vorangebracht sowie in
Individualsoftware investiert, um Unternehmensprozesse zu
verschlanken und nachhaltiger zu gestalten.
Im Jahr 2023 konnte der Umsatz gegenüber dem
Vorjahr um 4,0% ausgeweitet werden, was in Teilen durch die
Gewinnung neuer Kunden realisiert werden konnte. Begleitet
wurde dies jedoch ebenfalls von der Lösung von nicht
lukrativen Geschäftsbereichen bzw. der Beendigung
unrentabler Auftragsbeziehungen.
Insgesamt entwickelt sich die Janssen GmbH durch
Strukturanpassungen weiter zu einem Unternehmen, das durch
zuverlässige und nachhaltige Logistikdienstleistungen
die Versorgung des Sozial- und Gesundheitswesens
sicherstellte.
Das Betriebsergebnis beträgt im Jahr 2023 2.856
T€, während im Jahr 2022 2.208 T€ und in
2021 2.363 T€ ausgewiesen wurden. Dies entspricht
einem durchschnittlichen Anstieg um 9,94 %.
Das Zinsergebnis beträgt im Geschäftsjahr
2023 0, wohingegen es im Vorjahr 2022 7 T€ und im Jahr
2021 4 T€ betrug.
Das Steuerergebnis beträgt in 2023 934 T€,
während in den Vorjahren 750 T€ (2022) sowie 787
T€ (2021) ausgewiesen wurden. Dies entspricht einem
durchschnittlichen Anstieg um 8,94 %.
Das Jahresergebnis beträgt im Jahr 2023 1.994
T€, wohingegen in 2022 ein Betrag von 1.544 T€
bzw. in 2021 ein Betrag von 1.654 T€ festgestellt
wurde. Dies entspricht einem durchschnittlichen Anstieg um
9,80 %.
Die Personalkosten betragen in 2023 12.970 T€
(Anteil Umsatzerlöse 56,0 %), während diese in
2022 12.036 T€ und in 2021 9.847,8 T€ betrugen.
Dies entspricht einem durchschnittlichen Anstieg um 14,76
%.
Die sonstigen betriebliche Aufwendungen
(überwiegend aus Fahrzeugkosten bestehend) betragen im
Jahr 2023 7.187,0 T€, wohingegen im Jahr 2022 ein
Betrag von 7.109,8 T€ ausgewiesen wurde. In 2021
betrugen diese 5.526,3 T€. Dies entspricht einem
durchschnittlichen Anstieg um 14,04 %.
Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen
gemessen an den Umsatzerlösen beträgt in 2023
31,04 %.
Die Eigenkapitalquote ist bei 74% geblieben.
Ursächlich war das Jahresergebnis von 2023.
Die Nettofinanzverbindlichkeiten/-forderungen
veränderten sich aufgrund planmäßiger
Tilgung von T€ 5.197 (Forderungen) auf
T€ 3.766 (Forderungen).
wesentliche Bilanzposten
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
Aktiva
|
T€
|
T€
|
T€
|
%
|
Anlagevermögen
|
1.055
|
1.797
|
-742
|
41,3
|
Forderungen
|
1.970
|
1.510
|
460
|
30,5
|
liquide Mittel
|
3.766
|
5.198
|
-1.432
|
-27,5
|
Passiva
|
|
|
|
|
Eigenkapital
|
7.618
|
6.621
|
-997
|
15,1
|
Bankverbindlichkeiten
|
0
|
0
|
0
|
-
|
Bilanzsumme
|
10.359
|
8.943
|
1.416
|
15,8
|
3.
|
Finanzielle Leistungsindikatoren und
nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
|
a)
|
Finanzielle Leistungsindikatoren
|
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf:
· Umsatzentwicklung,
· Betriebsergebnis und
· Branchenentwicklung.
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den
Cashflow heran.
Trotz der deutlichen Kostensteigerungen konnten wir
ein gutes Betriebsergebnis T€ 2.892 erzielen.
b)
|
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
|
Unsere Mitarbeiter/-innen sind das wichtigste Gut
sowie Dreh- und Angelpunkt unseres Unternehmens. Daher ist
es unser Ziel, dass sich diese für die Entwicklung des
Unternehmens einsetzen und sich mit diesem identifizieren.
Mittels neuer Arbeitsformen, moderner
Kommunikationsmöglichkeiten sowie
regelmäßiger Befragungen fördern wir aktiv
einen offenen und konstruktiven Austausch.
Als Logistikdienstleister im Sozial- und
Gesundheitswesen ist es unsere Aufgabe, zu jeder Zeit
unsere Dienstleistung zu 100 % aufrechterhalten und zeit-
und leistungsgerecht zu erfüllen. Darüber hinaus
möchten wir, dass unsere Kunden/ Kundinnen zufrieden
sind, denn auch hierin sehen wir eine wesentliche
Säule unseres Unternehmenserfolgs. Daher messen wir
die Kundenzufriedenheit mithilfe interner Statistiken und
Reportings und ergreifen entsprechende Maßnahmen.
Weiterhin sind Klimawandel und schadhafte Eingriffe
in die Natur existenzielle Bedrohungen für die Umwelt.
Unternehmen sind daher gefordert, ihre Energie- und
Ressourceneffizienz deutlich zu steigern und den
Energieverbrauch zu minimieren. Für Spediteure wird
dieser Aspekt immer wichtiger. Daher beobachten wir die
Entwicklung im Bereich E-Mobilität für
mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge sehr genau und
achten darauf, dass wir bei der Nutzung der Lastkraftwagen
nur die Motoren wählen, die den niedrigsten
CO2-Ausstoß aufweisen. Zudem planen wir, in den
Jahren 2024 / 2025 schwere, elektrische Nutzfahrzeuge
einzusetzen. Im Bereich unserer PKW-Flotte forcieren wir
die sukzessive Umstellung von fossilen Brennstoffen auf
emissionsfreie oder -arme Antriebsformen, sodass diese
bereits zu großen Teilen aus reinen Elektrofahrzeugen
besteht. Auch setzen wir auf den Ausbau der
Ladeinfrastruktur - vor allem vor Ort an unserem Hauptsitz.
Daneben arbeiten wir mit verschiedenen Projekten daran, den
CO2-Ausstoß zu reduzieren, der im Rahmen unserer
Geschäftstätigkeit anfällt, u. a. im Rahmen
der Verbrauchsoptimierung bei Gebäuden.
Nachhaltigkeit und die Reduzierung des
ökologischen Fußabdruckes bleiben
schließlich in allen Unternehmensbereichen zentrale
Anliegen.
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir als gut ein. Gleiches gilt für
unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen
Lieferverbindlichkeiten, bei denen eine entsprechende
Vereinbarung hierzu bestand, durch kurzfristige Zahlungen
Skontoabzüge realisieren.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die
Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. Die
zugesagten Kreditlinien unserer finanzierenden Bank wurden
zu keinem Zeitpunkt in Anspruch genommen.
5.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Die Weltwirtschaft ist auch in 2024 von einer
Vielzahl wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie Spannungen
geprägt. Geopolitische Ereignisse wie der sich
verschärfende Nah-Ost-Konflikt und damit einhergehende
Schwierigkeiten in den Lieferketten sowie der russische
Angriffskrieg gegen die Ukraine belasteten weiterhin die
globale Wirtschaftsentwicklung.
Entsprechend stagniert die deutsche Wirtschaft
weiter.
Zudem setzen sich die Lieferengpässe des Jahres
2023 fort, wobei sich einige Lieferketten der Situation
angepasst haben und eine leichte Verbesserung eintritt.
Die Entwicklung und die Prognose der Kraftstoffkosten
sind weiterhin volatil.
Die Branchenentwicklung wird auch weiterhin durch
eine stetig voranschreitende Zentralisierung von
Logistikstandorten und dem zunehmenden
Zusammenschließen von Einrichtungen im Sozial- und
Gesundheitswesen zur Bündelung von Ressourcen
(insbesondere vor dem Hintergrund des
Fachkräftemangels im Gesundheitswesen) gekennzeichnet
sein. Ebenfalls ist zunehmend eine Schließung,
teilweise sogar Insolvenzen von Krankenhäusern zu
erwarten, woraus sich jedoch vermehrt Zentralisierungen
ergeben.
Hierdurch wird auch in den kommenden Jahren ein
steigender Bedarf an Logistikdienstleistungen innerhalb der
Branche erwartet.
Da die Finanzsituation von Krankenhäusern eine
gesteigerte Medienpräsenz hat, können wir durch
dauerhafte Recherchen proaktiv handeln und
größere Zahlungsausfälle umgehen. Dies
werden wir auch in Zukunft fortsetzen.
Die zunehmende Erhöhung von
Qualitätsstandards im Sozial- und Gesundheitswesen
wird künftig dazu führen, dass erhöhte
Anforderungen hinsichtlich der Hygiene und Dokumentation
von Warenflüssen gestellt werden. Gleichzeitig ergeben
sich immer wieder verschärfende gesetzliche Regularien
im Speditionswesen, insbesondere bei der Qualifizierung von
Mitarbeitern.
Darüber hinaus wird es in dem durch
größtenteils von kleinen und mittleren
Unternehmen geprägten Wirtschaftszweig Logistik durch
sich verschärfenden Mangel an Fahrpersonal, die
zuletzt stark steigenden Allgemeinkosten und
Lieferengpässe im Fuhrparkbereich zu einer weiteren
Marktkonzentration kommen. Bedingt durch den Personalmangel
ist davon auszugehen, dass kleinere und mittlere
Logistikdienstleister es nicht mehr schaffen werden, all
ihre Aufträge zu erfüllen, was wir als Chance
für weiteres Wachstum sehen.
Langfristige Verträge mit unseren Kunden
stabilisieren unser Geschäft auch in den nächsten
Jahren.
Die Umsatzausweitung innerhalb der nächsten drei
Jahre wird auf bis
zu
5-10 % je Geschäftsjahr geschätzt.
Der Wettbewerb um qualifiziertes Fahrpersonal wird
sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Durch
die Etablierung einer für die Akquise von Fahrpersonal
spezialisierten Abteilung und Maßnahmen zur
Mitarbeitergewinnung und -bindung innerhalb unseres
Unternehmens ist und wird es uns möglich sein, unseren
Personalbedarf an neuen Mitarbeitern abzudecken.
Für 2024 erwarten wir durch positive
Synergieeffekte und Neukundengewinnung ein weiterhin
konstantes Betriebsergebnis, im Vergleich zum Durchschnitt
der letzten Jahre.
Aufgrund einiger ungewisser Entwicklungen (u. a.
politische Entwicklung in Osteuropa und Nah-Ost, politische
Entscheidungen in Deutschland / EU) rechnen wir für
unser Unternehmen mit Herausforderungen für das
kommende Jahr, welchen wir uns durch die getroffenen und
benannten Maßnahmen sowie unsere langjährige
Erfahrung im Logistikmarkt gewachsen sehen.
IV.
Chancen- und Risikobericht
Wirtschafts- und Finanzkrisen oder konjunkturelle
Schwankungen, zum Beispiel als Folge von Konflikten,
Kriegen oder Pandemien, können sich negativ auf die
künftige Entwicklung auswirken. Die konjunkturelle
Entwicklung in den nächsten Jahren bringt einige
Unsicherheiten mit sich.
Außerordentliche Faktoren wie
Extremwetterereignisse, besondere Naturereignisse,
Anschläge oder Unfälle, die nur bedingt durch
unser Unternehmen beeinflussbar sind, können sich
potenziell negativ auf die Güterverkehrsbranche und
die Tätigkeit unseres Unternehmens auswirken.
Veränderungen relevanter rechtlicher
Rahmenbedingungen können Risiken für unser
Unternehmen zur Folge haben, vor allem für den Fall
der Verschärfung geltender rechtlicher
Rahmenbedingungen und Vorschriften des Güterverkehrs.
Die zunehmende Tendenz zur Zentralisierung im Sozial-
und Gesundheitswesen wird für eine Zunahme des Bedarfs
an Straßentransporten sorgen.
Verschärfte Hygiene- und
Dokumentationsvorschriften im medizinischen Bereich
können gute Chancen bedeuten, Aufträge in
großem Umfang zu akquirieren und so unser geplantes
Umsatzwachstum mehr als zu erfüllen.
Das Risiko in Bezug auf sich stets ändernder
Vorschriften zur Qualifizierung von Mitarbeitern und der
Einhaltung spezieller, neuer Hygienevorschriften stufen wir
als kontrollierbar ein. Durch regelmäßige
Schulungen in diesem Bereich stellen wir die Einhaltung
laufend sicher.
Risiken aus sich verändernden Kraftstoff- und
oder Mautpreisänderungen sichern wir durch
Vereinbarungen mit unseren Auftraggebern weitestgehend ab.
Weitere Risiken sehen wir darin, dass die
Lieferzeiten von Lastkraftwagen und Ersatzteilen weiterhin
lang sind.
Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft
durch die Optimierung innerbetrieblicher Abläufe und
die quantitative sowie qualitative, personelle Aufstockung
unseres Teams absichern.
Bedingt durch unsere zu großen Teilen
öffentliche und kirchliche Auftraggeber-Struktur,
Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft sowie
laufendes Reporting unserer Stammkunden besteht ein
reduziertes Risiko von Forderungsausfällen und
Bonitätsrisiken.
Dennoch waren wir im Jahr 2023 von Insolvenzen und
Zahlungsschwierigkeiten eines kleinen Teils unserer
Auftraggeber betroffen. Durch proaktives, schnelles Handeln
konnten jedoch größere Ausfälle verhindert
werden.
Beschaffungsgeschäfte werden zentral in Euro
abgewickelt. Währungsrisiken bestehen insofern nicht.
Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in
einem sich verschärfenden Kostendruck der
Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Weitere
Risiken sehen wir im Bereich IT, beispielsweise im Falle
eines Systemausfalls. Auch sehen wir Risiken in Form von
möglichen, anhaltenden Kostenanstiegen. Darüber
hinaus besteht das Risiko des Aufkommens einer neuen
Pandemie.
Die Finanz- und Ertragslage ist jedoch zum
gegenwärtigen Zeitpunkt von den Risiken nicht
maßgeblich negativ beeinflusst. Gleichwohl
können die möglichen weiteren Entwicklungen in
der Zukunft zu negativen Abweichungen von unseren Prognosen
und Zielen führen.
Vor dem Hintergrund unserer finanziellen
Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere
Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand
gefährden.
Hilden, im September 2022
- Geschäftsführung -
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.054.676,00 |
1.796.825,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
8.457,00 |
31.456,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.046.219,00 |
1.765.369,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.046.219,00 |
1.765.369,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
9.303.987,95 |
7.146.117,82 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.537.570,60 |
1.947.737,44 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
0,00 |
51.556,50 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
5.537.570,60 |
1.896.180,94 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
1.013.125,00 |
|
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.766.417,35 |
5.198.380,38 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
330,00 |
261,80 |
| Aktiva |
10.358.993,95 |
8.943.204,62 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
7.618.397,31 |
6.621.230,84 |
| I.
eingefordertes Kapital |
12.217,70 |
12.217,70 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| 2.
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen |
-12.782,30 |
-12.782,30 |
| II.
Gewinnrücklagen |
7.606.179,61 |
6.609.013,14 |
| III.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
908.636,82 |
411.568,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.831.959,82 |
1.910.405,78 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
997.166,00 |
771.989,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
834.793,82 |
1.138.416,78 |
| Passiva |
10.358.993,95 |
8.943.204,62 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
23.734.331,46 |
22.609.812,77 |
| 2.
Personalaufwand |
12.970.118,17 |
12.036.226,10 |
| a)
Löhne und Gehälter |
10.704.700,76 |
9.848.751,85 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
2.265.417,41 |
2.187.474,25 |
| davon
für Altersversorgung |
9.206,00 |
10.944,00 |
| 3.
Abschreibungen |
733.339,60 |
1.177.004,49 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
733.339,60 |
1.177.004,49 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
7.187.021,83 |
7.109.809,87 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
84.178,89 |
7.493,38 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
7,73 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
861.172,28 |
663.935,00 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
2.066.858,47 |
1.630.322,96 |
| 9.
sonstige Steuern |
72.526,00 |
86.343,00 |
| 10.
Jahresüberschuss |
1.994.332,47 |
1.543.979,96 |
| 11.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
997.166,47 |
771.990,96 |
| a)
in andere Gewinnrücklagen |
997.166,47 |
771.990,96 |
| 12.
Ausschüttung |
997.166,00 |
771.989,00 |
| 13.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Janssen GmbH Logistic and Service hat ihren Sitz
in Hilden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Düsseldorf unter HR B 46784 eingetragen.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der
Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu
beachten.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen.
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Angaben zur Bilanz
Brutto-Anlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder (§
285 Nr. 9 Buchst. c HGB)
An Mitglieder der Geschäftsführung sind im
Geschäftsjahr Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR
3.039,3 neu gewährt worden. Im Geschäftsjahr
wurden TEUR 161,3 getilgt. Zum 31.12. des
Geschäftsjahres haben die Darlehen einen Stand von
TEUR 3.069,3. Die Darlehen sind insgesamt verzinslich, die
vereinbarte Laufzeit beträgt bis zu 5 Jahren.
Angaben und Erläuterungen zu
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie
folgt zusammen:
Rückstellung für
|
Betrag
EUR
|
Personalkosten
|
693,6
|
Abschluss und
Prüfung
|
35,00
|
Aufbewahrungspflicht
|
18,7
|
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre
Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und
Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten.
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
|
kleiner 1 J.
|
1 bis 5 Jahre
|
größer 5 Jahre
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
421,8
|
421,8
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
997,2
|
997,2
|
0,0
|
0,0
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
413,0
|
413,0
|
0,0
|
0,0
|
Summe
|
1.832,0
|
1.832,0
|
0,0
|
0,0
|
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten im Vorjahr hatten insgesamt
eine Laufzeit von unter einem Jahr.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Miet- und Leasingverträgen in Höhe von
TEUR 1.995,3.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steuern betreffen ausschließlich das
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
531
|
Angestellte
|
|
27
|
leitende Angestellte
|
|
5
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
563
|
|
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
|
|
188
|
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
|
|
375
|
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (§ 285 Nr. 33
HGB)
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung,
die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten
sind, eingetreten.
Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss (§ 285
Nr. 34 HGB)
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 1.994,3
hälftig auszuschütten und den Restbetrag in die
Gewinnrücklage einzustellen.
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
erfolgte die Geschäftsführung des Unternehmens
durch Herrn Dieter Janssen (Speditionskaufmann) und Herrn
Sascha Janssen (Bürokaufmann).
Hilden, 15. August 2024
gez.
Dieter Janssen
gez.
Sascha Janssen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
109.926,34
|
27.725,13
|
0,00
|
0,00
|
137.651,47
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
109.926,34
|
27.725,13
|
0,00
|
0,00
|
137.651,47
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
6.961.587,33
|
200.672,47
|
1.222.131,56
|
0,00
|
5.940.128,24
|
Summe Sachanlagen
|
6.961.587,33
|
200.672,47
|
1.222.131,56
|
0,00
|
5.940.128,24
|
Summe
Anlagevermögen
|
7.071.513,67
|
228.397,60
|
1.222.131,56
|
0,00
|
6.077.779,71
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
78.470,34
|
50.724,13
|
0,00
|
0,00
|
129.194,47
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
78.470,34
|
50.724,13
|
0,00
|
0,00
|
129.194,47
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
5.196.218,33
|
682.615,47
|
984.924,56
|
0,00
|
4.893.909,24
|
Summe Sachanlagen
|
5.196.218,33
|
682.615,47
|
984.924,56
|
0,00
|
4.893.909,24
|
Summe
Anlagevermögen
|
5.274.688,67
|
733.339,60
|
984.924,56
|
0,00
|
5.023.103,71
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
8.457,00
|
31.456,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
8.457,00
|
31.456,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
1.046.219,00
|
1.765.369,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.046.219,00
|
1.765.369,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
1.054.676,00
|
1.796.825,00
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Janssen GmbH Logistics and Services
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Janssen GmbH
Logistics and Services - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Janssen GmbH Logistics and Services für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Castrop-Rauxel, 18. Oktober
2024
Ebert & Beyer
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfunsgesellschaft
gez.
Ebert, Wirtschaftsprüfer
gez.
Beyer, Wirtschaftsprüfer
|