PZW Pressezustellservice West GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Hager seit 20.4.2020 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Neue Pressegesellschaft mbHGöppingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemeine Angaben Die Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen, ist im Handelsregister in der Abteilung B des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer 530397 eingetragen. Die Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen, ist die alleinige Komplementärin der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, Ulm. Es wurden die Vorschriften der §§ 290 ff. HGB in der jeweils gültigen Fassung angewandt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Konsolidierungskreis/assoziierte Unternehmen Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen und die assoziierten Unternehmen ergeben sich aus der nachfolgenden Aufstellung des Anteilsbesitzes. Für die konsolidierten Tochterunternehmen werden grundsätzlich die Befreiungsvorschriften hinsichtlich der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB (für Kapitalgesellschaften) und nach § 264b HGB (für Personengesellschaften) in Anspruch genommen. Der Konsolidierungskreis erweiterte sich zum 1. Mai 2018 um folgende vollkonsolidierte Tochterunternehmen:
Folgende vollkonsolidierte Tochterunternehmen wurden zum 31. Dezember 2018 endkonsolidiert:
Aus der erstmaligen Einbeziehung der Unternehmen der LR-Gruppe zum 1. Mai 2018 in den Konzernabschluss ergaben sich folgende wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns (ohne Aufdeckung der stillen Reserven aus der Kapitalkonsolidierung):
Aus der Endkonsolidierung der obengenannten Unternehmen zum 31. Dezember 2018 ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Die im Anteilsbesitz als "Nicht konsolidierte Tochterunternehmen" aufgeführten Gesellschaften (Blatt 5 und 6) sind gemäß § 296 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 einbezogen worden. Die Anschaffungskosten der Anteile an diesen Unternehmen wurden in der Konzernbilanz unter Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2018 sind acht assoziierte Gesellschaften gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung zu fortgeführten Anschaffungskosten von insgesamt TEUR 402 bewertet. Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2018
1) Einbeziehung in den Konzernabschluss
gemäß § 290 Abs. 1 und § 290 Abs. 2
Nr. 2 HGB
Für die vorgenannten konsolidierten Tochterunternehmen werden die Befreiungsvorschriften hinsichtlich der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB (für Kapitalgesellschaften) und nach § 264b HGB (für Personengesellschaften) in Anspruch genommen, soweit auch alle anderen Voraussetzungen (insbesondere Einstands- bzw. Verlustübernahmeverpflichtungen) erfüllt werden. Teilweise werden auch Befreiungsvorschriften zur Aufstellung bzgl. Jahresabschluss/Lagebericht nach § 264 Abs. 3 HGB (für Kapitalgesellschaften) in Anspruch genommen.
1) Vorjahresabschlusswerte, da Jahresabschluss
31.12.2018 noch nicht vorliegt
III. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. zum Erwerbszeitpunkt oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses (1. Januar 2000) bzw. nach der Neubewertungsmethode ab 2010. Die sich insgesamt aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden historischen Firmenwerte von TEUR 17.599 (Vorjahr TEUR 28.218) wurden aktiviert. Die Firmenwerte wurden bzw. werden gemäß der Nutzungsdauer über Zeiträume von drei bis zehn Jahren abgeschrieben. Aus der Konsolidierung der Unternehmen der MMH-Gruppe (Frankfurt/Oder) wurden zum 31. Dezember 2012 folgende stille Reserven im Rahmen der Neubewertungsmethode aufgedeckt und diese werden ab 2013 wie folgt abgeschrieben:
Aus der Konsolidierung eines Erwerbs von zusätzlichen Anteilen an einem bereits vollkonsolidierten Unternehmen in 2014 und 2015 und der Erstkonsolidierung eines Unternehmens in 2015 wurden folgende stille Reserven im Rahmen der Neubewertungsmethode aufgedeckt und ab 2014 bzw. 2015 wie folgt abgeschrieben:
Aus der Konsolidierung der Unternehmen der LR-Gruppe (Cottbus) wurden zum 1. Mai 2018 folgende stille Reserven im Rahmen der Neubewertungsmethode aufgedeckt und diese werden ab 2018 wie folgt abgeschrieben:
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Die passivischen Unterschiedsbeträge von TEUR 4.465 (Vorjahr TEUR 4.443) wurden unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" ausgewiesen. Der passivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung betrifft Gewinnthesaurierungen zwischen Gründung/Anteilserwerb und Erstkonsolidierung. Ein passivischer Unterschiedsbetrag aus einem Kauf in 2012 (historisch TEUR 785) wurde ab dem Erwerbszeitpunkt über die Restnutzungsdauer der nicht-monetären Vermögenswerte von 4 Jahren (letztmals in 2016) aufgelöst. Im Rahmen der Equity-Bewertung wurden elf assoziierte Unternehmen nach der Buchwertmethode (§ 312 Abs. 1 HGB) zum Erwerbszeitpunkt oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses (1. Januar 2000) in den Konzernabschluss einbezogen. Die sich insgesamt aus der Equity-Konsolidierung ergebenden historischen aktivischen Unterschiedsbeträge von TEUR 20.569 (Vorjahr TEUR 20.569) wurden aktiviert und wurden bzw. werden über vier bzw. fünf Jahre abgeschrieben. Die passivischen Unterschiedsbeträge von TEUR 1.828 (Vorjahr TEUR 1.828) wurden erfolgsneutral dem Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter (Gewinnrücklagen) zugeordnet und erhöhten gleichzeitig den Beteiligungsbuchwert, da die passivischen Unterschiedsbeträge darauf zurückzuführen sind, dass Gewinne der assoziierten Unternehmen nach Erwerb der Anteile, aber vor dem Stichtag der Erstkonsolidierung thesauriert worden sind. Die Beteiligungsbuchwerte wurden um anteilige Jahresüberschüsse bzw. -fehlbeträge und Dividendenausschüttungen fortentwickelt. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Beteiligungsgesellschaften aufgerechnet. Bei der Konsolidierung auftretende Aufrechnungsdifferenzen wurden erfolgswirksam behandelt. Die verbleibenden Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die nicht konsolidierten Konzernunternehmen. Bei der Konsolidierung der Aufwands- und Ertragsposten sind die konzerninternen Umsätze zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wie auch die anderen Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der Empfänger verrechnet worden. Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus der Aufdeckung der stillen Reserven im Rahmen der Kapitalkonsolidierung. Die Auflösung richtet sich nach der Abschreibung der neubewerteten Vermögensgegenstände und beträgt TEUR 568 in 2018. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen bilanzieren zum 31. Dezember. Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen. AKTIVA Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung wurden bzw. werden gemäß der Nutzungsdauer über einen Zeitraum von drei bis zehn Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen überwiegend linear. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden grundsätzlich zum anteiligen Reinvermögen bilanziert. Aktivische Unterschiedsbeträge/Firmenwerte wurden vor 2010 über vier Jahre und werden ab 2013 über fünf Jahre abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Tagespreisen, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse mit Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen sind. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Lagerrisiken und andere wertmindernde Umstände wurden durch Bewertungsabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Wertpapiere, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel sind mit ihrem Nennwert ausgewiesen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Es wurden vorausbezahlte Ausgaben abgegrenzt. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Die aus zugunsten eines Versorgungsempfängers verpfändeten Rückdeckungsversicherungen resultierenden Aktivwerte (Anschaffungskosten/beizulegender Wert) von TEUR 360 wurden im Geschäftsjahr 2018 mit dem in Höhe von TEUR 315 angesetzten Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen saldiert. Der übersteigende Wert von TEUR 45 wurde als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte zum Barwert auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen. Es wurde das modifizierte Teilwertverfahren angewendet. Die Berechnung erfolgte auf Basis eines Zinsfußes von 3,21 % - aufgrund der Unterstellung einer 15-jährigen Restlaufzeit - unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Steigerungen der Versorgungsleistungen wurden nur in dem Umfang der vertraglich zugesicherten Erhöhung in Höhe von Leistungen aus den Rückdeckungsversicherungen mit 0,4 % p.a. berücksichtigt. Die laufenden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung des Verpflichtungswerts von TEUR 11 wurden mit Zinserträgen aus den Rückdeckungsversicherungen von TEUR 22 saldiert und mit TEUR 11 unter Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. PASSIVA Rückstellungen für Pensionen Zum 1. Januar 2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG eine Unterdotierung. Die Gesellschaft hat sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und einer Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längstmöglichen Zeitraum von 15 Jahren entschieden. Zum 31. Dezember 2018 beträgt der nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung TEUR 374. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischen Gutachten zum 31. Dezember 2018 basiert auf folgenden Parametern:
Der Zinsaufwand aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen beträgt insgesamt TEUR 491 und wurde im Finanzergebnis ausgewiesen. Der positive Unterschiedsbetrag, der sich aus der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen bei Verwendung des 10-Jahres-Rechnungszinssatzes gegenüber der Bewertung bei Verwendung des bisherigen 7-Jahres- Rechnungszinssatzes ergibt, beträgt TEUR 609 (§ 253 Abs. 6 HGB). Zur Abdeckung des Risikos wurden für Teilbeträge Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die verpfändet wurden. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV (bezogen auf Teilbeträge der Pensionsrückstellungen):
Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet worden. Bei der Bewertung der Altersteilzeitrückstellungen wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:
Es wurden verpfändete Wertguthaben nach § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 677 (Nominalwert = Anschaffungskosten/beizulegender Zeitwert) mit den Altersteilzeitrückstellungen von TEUR 2.266 zum 31. Dezember 2018 verrechnet. Im Finanzergebnis wurden hierfür Zinsaufwendungen von TEUR 6 mit Zinserträgen von TEUR 5 verrechnet. Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wurde entsprechend den bis zum Bilanzstichtag angedienten Beträgen für jeden begünstigten Mitarbeiter einzeln berechnet. Der Rückstellungsbetrag wurde dann unter Abzinsung und unter Berücksichtigung eines Fluktuationsabschlags und anteiliger Sozialversicherungsbeiträge ermittelt. Die Abzinsung erfolgte mit einem Zinssatz von 2,47 %. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Es wurden vorausbezahlte Einnahmen abgegrenzt. V. Angaben zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen hauptsächlich den Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen vor allem sonstige Vermögensgegenstände. sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge von TEUR 143 (2017 TEUR 164) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Konzernbilanzgewinn Der Bilanzgewinn 2018 entspricht dem der Muttergesellschaft Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter Der Ausgleichsposten betrifft mit TEUR 43.311 (2017 TEUR 36.438) die Kommanditisten der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, Ulm, und enthält im Wesentlichen das Kommanditkapital der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, sowie Rücklagen, Gewinn- und Verlustvorträge und den anteiligen Konzernjahresüberschuss. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der passivische Unterschiedsbetrag hat Eigenkapitalcharakter. Verbindlichkeiten Der Verbindlichkeitenspiegel stellt sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten und die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ebenfalls überwiegend sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen hauptsächlich den Liefer- und Leistungsverkehr. Latente Steuern aus Einzelabschlüssen (§ 274 HGB) Es bestehen insbesondere Aktivlatenzen (vor allem bei immateriellen Vermögensgegenständen, Sach- und Finanzanlagen, Pensions- und sonstige Rückstellungen) und Passivlatenzen (immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) aus sogenannten Handelsbilanzen I. Saldiert ergeben sich Differenzen von TEUR 2.625 (Vorjahr TEUR 6.905), die zu aktiven latenten Steuern führen würden. Die maßgebenden Gewerbesteuersätze würden rd. 13 % betragen. Entsprechend dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 HGB wurden keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurden aufgrund des Wahlrechts nicht angesetzt. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern haben sich um TEUR 3.049 auf TEUR 4.329 erhöht. Die Veränderung betrifft in Höhe von TEUR 3.617 einen Zugang und in Höhe von TEUR 568 eine erfolgswirksame Auflösung. VI. Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2018 bestehen folgende aus der Bilanz nicht ersichtliche finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten:
Es bestehen Resteinzahlungsverpflichtungen für Kommanditeinlagen und bedungene Einlagen von TEUR 81. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus einem Optionsrecht (Andienungsrecht) fremder Dritter bezüglich des Verkaufs von Gesellschaftsanteilen, die sich zum 31. Dezember 2018 auf insgesamt maximal Mio. EUR 4,8 belaufen können. VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen die Werbe- und Vertriebserlöse aus dem Verlaggeschäft. In den Umsatzerlösen sind sonstige Erlöse (Mantelgebühren, Druck, Briefzustellung, sonstiges) mit TEUR 35.819 (Vorjahr TEUR 24.120) enthalten. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Periodenfremde Erträge und Aufwendungen sind enthalten in:
1) insbesondere Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen und
Einzelwertberichtigungen, aus dem Abgang von Sachanlagen
und aus der Endkonsolidierung
außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge des Berichtsjahres enthalten Erträge aus der Endkonsolidierung von TEUR 14.633. In den Personalaufwendungen des Vorjahres sind Aufwendungen aufgrund einer Abfindungsrückstellung für Umstrukturierungen in Höhe von TEUR 1.800 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 70 Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 HGB (Aufstockung der Pensionsrückstellung). VIII. Sonstige Angaben Honorar Das Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 165, für Steuerberatungsleistungen TEUR 80 und für sonstige Leistungen TEUR 22. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer hat betragen:
Gesellschaftsorgane Geschäftsführung In analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB erfolgen keine Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung. Beirat Die Beiratsvergütungen betrugen TEUR 175. Bezüge früherer Geschäftsführer Die an frühere Geschäftsführer bezahlten Ruhegehälter haben im Berichtsjahr TEUR 295 betragen. Die für diese Personengruppe gebildeten Pensionsrückstellungen betragen zum 31. Dezember 2018 insgesamt TEUR 2.375. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beinhaltet TEUR 45 für frühere Geschäftsführer. Die Unterdotierung beträgt zum 31. Dezember 2018 TEUR 184 (ratierliche Zuführung des BilMoG-Effekts). Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Konzernbilanzgewinn/Ergebnisverwendungsvorschlag Der Bilanzgewinn 2018 entspricht dem der Muttergesellschaft Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen. Der Bilanzgewinn des Vorjahres von EUR 914,91 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresüberschuss 2018 von EUR 73,13 soll ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Ulm, den 30. April 2019 Thomas Brackvogel Andreas Simmet Matthias Bikowski Konzernkapitalflussrechnung 2018
Finanzmittelfonds:
Konzerneigenkapitalspiegel 2018
1) an die Gesellschafter auszahlbare
Beträge:
Lagebericht Konzern 2018Neue Pressegesellschaft mbH1. Grundlagen und Geschäftsmodell des Konzerns Die Unternehmenstätigkeit des Konzerns erstreckt sich auf alle Geschäfte auf dem Gebiet der Presse, der Publizistik und der Massenmedien, insbesondere auf die Herausgabe und den Vertrieb der Tageszeitungen SÜDWEST PRESSE, Märkische Oderzeitung, Lausitzer Rundschau sowie weiterer Tageszeitungstitel. Ferner werden verschiedene Anzeigenblätter herausgegeben. Über Beteiligungs-, Tochter- und Enkelgesellschaften werden zudem Geschäfte im Bereich der kommunalen Mitteilungsblätter, des Druckereiwesens, des Online- und Internetdienstes, des Leser-Reisedienstes, der unadressierten Prospektverteilung, der adressierten Briefzustellung, des Hörfunks sowie weitere Dienstleistungen wahrgenommen. Räumlich zieht sich das Vermarktungsgebiet in Baden-Württemberg vom Raum Hohenlohe über Schwäbisch Hall und Aalen nach Ulm, Ehingen, Metzingen und Tübingen. Teilweise werden Gebiete über Partnerverlage abgedeckt, um ein einheitliches Vermarktungsgebiet aufzuweisen. Über Konzerngesellschaften werden des Weiteren die Gebiete Frankfurt (Oder), Oranienburg und die Region Lausitz-Spreewald im Bundesland Brandenburg einbezogen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland lag nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2018 1,5 % über dem Vorjahr. Damit setzte die deutsche Wirtschaft das Wachstum aus den beiden vorherigen Jahren, wenn auch mit leicht nachlassender Dynamik, fort (2017: +2,2 % und 2016: +2,2 %). Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Berichtsjahr dennoch über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre (2007 bis 2017) von 1,2 % lag. Für das Land Baden-Württemberg wurde ein Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,5 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ermittelt. Im Bundesländervergleich lag die Wachstumsrate Baden-Württembergs im Jahr 2018 im mittleren Bereich. Ausschlaggebend für die vergleichsweise schwache positive Entwicklung der Südwestindustrie 2018 war unter anderem der gedämpfte Wachstumsbeitrag im Bereich des Fahrzeugbaus. Die zusammengefassten Wirtschaftsbereiche »Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister; Grundstücks- und Wohnungswesen« sowie »Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation« trugen in 2018 am stärksten zum Wachstum bei. In Brandenburg gibt es eine mit Baden-Württemberg kaum vergleichbare strukturelle Situation, die für die FMG-Gruppe andere Grundvoraussetzungen auf dem Anzeigen- und Lesermarkt im Vergleich zu den NPG-Aktivitäten im Südwesten bilden. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Berichtsjahr liegt in Brandenburg bei 6,3 % und in Baden-Württemberg bei 3,2 %. Dennoch folgt Brandenburg dem Wachstumstrend des gesamten Bundesgebietes. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt des Bundeslandes ist im Berichtsjahr um 1,4 % gestiegen. Auf dem deutschen Tageszeitungsmarkt verzeichnen im Jahr 2018 nahezu alle regionalen und nationalen Tageszeitungstitel zumindest leicht rückläufige Auflagenzahlen. Damit setzt sich der Trend aus den letzten Jahren auch im Berichtsjahr weiter fort, wobei sich die Lage durch abnehmende Verlustraten leicht stabilisiert. Pro Erscheinungstag werden in Deutschland 11,0 Mio. lokale/regionale Abonnementzeitungen verkauft (-3,0 % zum Vorjahr). Baden-Württemberg hat einen Anteil von 15,5 % an dieser Gesamtauflage und verliert zum Vorjahr 2,7 % an verkaufter Auflage. Die eher kleinteilig organisierte Verlagslandschaft scheint positiven Einfluss auf die Entwicklung zu haben. Die durchschnittliche Tageszeitung in Baden-Württemberg weist eine vergleichbar geringe Auflage zwischen 10.000 und 25.000 Exemplaren auf. Unverändert können 17 Zeitungsverlage benannt werden, welche über eine eigene Vollredaktion verfügen (publizistische Einheiten). Die SÜDWEST PRESSE mit ihren Partnerverlagen in Baden-Württemberg ist, gemessen an der Auflage, nach den Stuttgarter Nachrichten (inkl. Partnerverlagen) die zweitgrößte Tageszeitung im Bundesland. In Brandenburg verkauften die Tageszeitungen insgesamt 5,3 % weniger Exemplare als im Vorjahr. Mit einem Minus von 4,4 % ist dieser Trend in den neuen Bundesländern stark ausgeprägt. Trotz der Verbesserung der Arbeitsmarktsituation ist keine Abschwächung des Negativtrends festzustellen. Die FMG-Gruppe vereint 56,0 % der Auflage des Bundeslandes Brandenburg auf ihre Tageszeitungstitel. Die NPG-Gruppe weist eine Gesamtabonnementauflage von 369.000 Exemplaren (Quartal 1/2019) aus. Im Gegensatz zu den sinkenden Verkaufszahlen der gedruckten Angebote erzielen die Verkäufe der elektronischen Ausgaben (E-Paper) der Tageszeitungen im Jahr 2018 eine Zuwachsrate von 14 %. Steigende Reichweiten verzeichnen auch andere digitale Angebote der Verlage (u.a. Nachrichtenportale) auf Smartphone, Laptop oder Desktop: Täglich werden 13,1 Mio. Menschen bzw. 18,9 % der Gesamtbevölkerung erreicht. In einem durchschnittlichen Monat verzeichnen die digitalen Zeitungsangebote 44,1 Mio. Leser und damit fast zwei Drittel der Bevölkerung ab 16 Jahren. 2.2. Geschäftsverlauf Während im Südwesten der Bundesrepublik die Auflagenverluste unter dem Bundesdurchschnitt lagen, ergab sich in den neuen Bundesländern, auch in Brandenburg, ein umgekehrtes Bild. Die Abo-Auflage der Märkischen Oderzeitung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5,6 % vermindert, die des Oranienburger Generalanzeigers um 5,5 % und die der Lausitzer Rundschau um 5,7 %. Auch die Werbevermarktung in Deutschland stand im Berichtsjahr weiterhin unter Druck. Der Anzeigenumfang in Tageszeitungen geht bundesweit um weitere 5,1 % zurück. Für Baden-Württemberg weist die Zeitungs-Marketing-Gesellschaft (ZMG) im Berichtsjahr eine Abnahme der Anzeigenumfänge um 3,3 % aus (2017: -0,8 %). Stärkere Rückgänge sind in Ostdeutschland zu verzeichnen, wobei die NPG-Titel Brandenburg sich leicht besser entwickelten als das Umfeld. Die NPG-Gruppe entwickelte sich in 2018 jedoch deutlich besser als der Branchenschnitt. Die Werbemarktumsätze konnten - insbesondere aufgrund einer stabilen Entwicklung in Baden-Württemberg und einer ausgebauten Marktposition in Brandenburg - gesteigert werden. Die Verlage unterstützen u.a. mit Kampagnen für die eigene Mediengattung den Werbeträger Tageszeitung bei der Rückgewinnung von verlorenen Werbebudgets. Die tendenziell sinkenden Anzeigenumfänge sowie die rückläufige Entwicklung im Lesermarkt signalisieren, dass für die regionalen Zeitungsverlage aus dem klassischen Print-Kerngeschäft vorerst kein Wachstum zu erwarten ist. Daher versuchen die Verlage, ihre günstige Ausgangsposition auf den regionalen Märkten zu nutzen, um mit digitalen Produkten Wachstum zu erzeugen. Die NPG-Gruppe verzeichnet in 2018 positive Entwicklungen im Bereich der digitalen Produkte. Der Verkauf der digitalen Abonnements (eZeitung) der SÜDWEST PRESSE verzeichnet trotz eines nicht rabattierten Abonnementpreises einen deutlichen Zuwachs um 9,3 % gegenüber dem Vorjahr. Das Nachrichtenportal swp.de erzielte in 2018 durchschnittlich 4,1 Millionen Visits pro Monat. Dies entspricht einer Reichweitensteigerung von 9,0 % gegenüber dem Vorjahr. Daneben baut die Unternehmensgruppe weitere Geschäftsfelder aus. Unter anderem zählen Agenturdienstleistungen, Postdienstleistungen, Messen und ein Online-Shop zum Portfolio. Neben Anstrengungen bei den neuen digitalen Geschäftsfeldern wird weiterhin auch in die klassischen Produkte investiert. Neben der Produktion der Tageszeitungen und Anzeigenblätter der NPG-Gruppe in modernen Druckhäusern wird die Logistik durch Gebietsneuplanungen effizienter gestaltet. Die Mitarbeiter, die den Kern der Wertschöpfung entscheidend mitbestimmen, sind hochqualifiziert und erhalten laufend Weiterbildungsmöglichkeiten. Der im Geschäftsjahr 2018 neu geschaffene Unternehmensbereich Personalentwicklung unterstützt durch auf den Bedarf abgestimmte Angebote gezielt die gruppenweite Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Die multimediale Arbeitsweise der Redaktion, welche durch das Redaktionssystem InterRed technisch gestützt wird, spiegelt sich auch in einem neuen Raumkonzept sowie einer angepassten Arbeitsorganisation wider. Um den veränderten Lese- und Informationsgewohnheiten der Leser gerecht zu werden, positioniert sich der Online-Auftritt der SÜDWEST PRESSE nach einem Relaunch im Berichtsjahr fortan unter einer eigenen Marke. Das mobil optimierte und reichweitenorientierte Nachrichtenportal "swp.de" grenzt sich inhaltlich und optisch von der gedruckten SÜDWEST PRESSE ab. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der differenzierten Produkte bieten Verlag und Redaktion verschiedenen Zielgruppen Orientierung und klare Schwerpunkte. Im Zuge der Standardisierung aller Prozesse und Produkte der NPG-Gruppe werden auch die Digitalangebote der brandenburgischen Verlage neu ausgerichtet. Ein positiver Reichweiten- sowie Ergebniseffekt wird erwartet. Es wurden im Berichtsjahr 100 % der Geschäftsanteile an der LR Medienverlag und Druckerei GmbH im Süden Brandenburgs mit dem Tageszeitungstitel Lausitzer Rundschau und der Anzeigenzeitung Lausitzer Woche erworben. Die LR Medienverlag und Druckerei GmbH agiert als operative Holding und die LR-Gruppe umfasst rund zehn Gruppengesellschaften. Weiter wurden zum 31. Dezember 2018 sämtliche Anteile an einem Tochterunternehmen veräußert. 2.3. Ertragslage 2.3.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind um 17,4 % bzw. 34.374 TEUR auf 231.785 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Aus der Erstkonsolidierung der LR-Gruppe ergab sich ein Umsatzzuwachs von 31.852 TEUR. 2.3.2. Werbeerlöse Die Anzeigenerlöse erhöhten sich um 4,5 % bzw. 2.749 TEUR auf 64.644 TEUR. Die Beilagenerlöse stiegen um 25,4 % bzw. 5.724 TEUR auf 28.300 TEUR. Während der um die LR-Gruppe bereinigte Anzeigenumsatz leicht rückläufig ist, erhöhte sich insbesondere bei der MMH KG der bereinigte Beilagenumsatz. 2.3.3. Vertriebserlöse Die Vertriebserlöse erhöhten sich um 16,0 % bzw. 14.201 TEUR auf 103.022 TEUR. Davon entfallen rd. 14.100 TEUR auf die Einbeziehung der LR-Gruppe. Die Vertriebserlöse trugen im Geschäftsjahr 2018 mit 44,5 % zu den Gesamterlösen bei. 2.3.4. Sonstige Erlöse Die sonstigen Erlöse sind im Berichtsjahr 2018 um 48,5 % bzw. 11.700 TEUR auf 35.819 TEUR gestiegen. Der Anstieg der sonstigen Erlöse resultiert vor allem aus dem Einbezug der LR-Gruppe (insbesondere der Briefzustellgesellschaft RPV GmbH). 2.3.5. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 586,6 % bzw. 17.124 TEUR auf 20.043 TEUR gestiegen. Die Erhöhung ist insbesondere auf Endkonsolidierungseffekte von 14.633 TEUR zurückzuführen. 2.3.6. Material- und Personalaufwand sowie sonstige betriebliche Aufwendungen Der Materialaufwand stieg um 24,5 % bzw. 18.964 TEUR auf 96.456 TEUR. Dies resultiert insbesondere aus der Erstkonsolidierung der LR-Gruppe (13.198 TEUR). Des Weiteren ergaben sich deutlich höhere Vertriebs- und Zustellkosten. Durch die Erstkonsolidierung der LR-Gruppe erhöht sich der Personalaufwand um 12.839 TEUR. Insgesamt stieg der Personalaufwand um 16,0 % bzw. 12.784 TEUR auf 92.789 TEUR. Die Erhöhung der Abschreibungen ergibt sich aus gestiegenen Abschreibungen aus der Kapitalkonsolidierung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 28,0 % bzw. 5.803 TEUR auf 26.512 TEUR. 2.3.7. Beteiligungs- und Zinsergebnis Gegenüber dem Vorjahr sank das Finanzergebnis um 83,7 % bzw. 2.661 TEUR auf 521 TEUR. Dies ist insbesondere auf die außerordentliche Zuführung zur Pensionsrückstellung und den Verlust eines Druckauftrages bei Beteiligungsunternehmen zurückzuführen. 2.3.8. Operatives Ergebnis und Konzernjahresüberschuss Das operative Ergebnis sank um 36,1 % bzw. 8.294 TEUR auf 14.653 TEUR. Nach Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses (11.931 TEUR; Vorjahr -4.491 TEUR), der Gesellschafterzinsen (578 TEUR) und der Ertragssteuern (3.274 TEUR) ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 22.732 TEUR. Zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 42,6 % bzw. 6.796 TEUR. Das neutrale Ergebnis verbesserte sich in 2018 vor allem durch den Ertrag aus der Endkonsolidierung eines Tochterunternehmens (14.633 TEUR). 2.4. Vermögens- und Finanzlage Die wesentlichen Veränderungen im Anlagevermögen wurden durch die Steigerung der immateriellen Vermögensgegenstände aus der Erstkonsolidierung der LR-Gruppe (insbesondere Abonnementrechte) sowie aus Erwerben zu Marktkonsolidierungen verursacht. Die Zugänge in den Sachanlagen resultieren insbesondere aus der Erstkonsolidierung der LR-Gruppe. Die Finanzstruktur des Konzerns ist sehr solide und sichert zukünftiges Wachstum. Das Eigenkapital einschließlich Gesellschafterdarlehen und langfristiger Schulden deckt das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2018 zu 95,0 % (Vorjahr 98,3 %). Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen durch den Beteiligungsverkauf eines vollkonsolidierten Unternehmens. Die Bankschulden wurden zu einem durch die Aufnahme eines Darlehens von TEUR 25.000 erhöht und konnten zum anderen planmäßig getilgt werden. In 2018 wurde von einem assoziierten Unternehmen ein Darlehen von 6.000 TEUR mit einer Laufzeit bis 1/2027 gewährt. Die kurzfristigen Schulden stiegen aufgrund einer Erhöhung der Bankschulden sowie durch Verbindlichkeiten gegenüber den endkonsolidierten Tochterunternehmen. Der Cashflow (im engeren Sinne: Jahresüberschuss, Abschreibungen, Veränderung Pensionsrückstellungen) ist im Vergleich zum Vorjahr um 43,2 % auf 35.673 TEUR gestiegen. Der Konzern konnte seine Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen. 2.5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Wertschöpfung des Konzerns wird wesentlich durch die eigenen Mitarbeiter beeinflusst. Die Mitarbeiterfluktuation ist weiterhin auf niedrigem Niveau. Insgesamt beschäftigte der Konzern in 2018 inklusive Auszubildenden und Volontären durchschnittlich 2.462 Arbeitnehmer (1.487 Angestellte, 88 Lohnempfänger und 196 Aushilfen sowie 691 Zusteller). Aufgrund des Erwerbs sämtlicher Anteile an der Lausitzer Rundschau in 2018 stieg die Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Vorjahr um 810 Arbeitnehmer, insbesondere wegen den neu hinzugekommenen Zustellern. Besonders die festangestellten Mitarbeiter sind gut ausgebildet. Das Unternehmen fördert durch verschiedene Maßnahmen des Bereichs Personalentwicklung zusätzlich deren Weiterbildung. Trotz der Einführung des Mindestlohns und einem verbesserten Employer Branding gestaltet sich die Mitarbeitersituation in den verbundenen Zustellgesellschaften weiterhin schwierig. Die Suche nach geeigneten Zustellern erfordert in einem sich verändernden Marktumfeld aufgrund der Arbeitszeiten und der relativ hohen körperlichen Belastung deutlich höheren Aufwand als noch vor wenigen Jahren. Nichtsdestotrotz ist die ordnungsgemäße Zustellung der Tageszeitungen und Anzeigenblätter stets gewährleistet. 2.6. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2018 war geprägt durch ein schwieriges Marktumfeld. Dennoch konnten durch die Erstkonsolidierung der LR-Gruppe und Marktbereinigungen die Umsätze gesteigert werden. Trotz weiter gestiegener Zustellkosten liegt das Konzernergebnis, im Wesentlichen auf Grund einer Anteilsveräußerung, signifikant über Vorjahr. Die Prognose für 2018 aus dem Vorjahreslagebericht bzgl. eines fast konstant bleibenden operativen Ergebnisses konnte nicht eingehalten werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Nachdem sich die Konjunktur seit Mitte 2018 aufgrund von Produktionshemmnissen in der Industrie deutlich abgekühlt hat, haben die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute im ersten Quartal 2019 ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr 2019 nach unten korrigiert. Für Deutschland erwartet das ifo Institut eine Zunahme des realen BIP von 0,8 % und damit mehr als einen Prozentpunkt weniger als noch in der Prognose von Herbst 2018. Auf dem Werbemarkt verlagern sich die Budgets von Großkunden weg von den klassischen weiter in Richtung digitaler Medien. Die negative Kundenentwicklung im überregionalen Anzeigengeschäft setzt sich auch in 2019 fort, die Lage wird sich jedoch tendenziell stabilisieren. Der lokale Handel verzeichnet Leerstände und reduziert Werbespendings. Die geplante leicht erhöhte Umsatzentwicklung im Anzeigen- und Beilagengeschäft dürfte voraussichtlich erreicht werden. Im Jahresmittel ist ein Abonnement-Rückgang der SÜDWEST PRESSE um 3,1 %, der Neuen Württembergischen Zeitung um 3,1 %, der Märkischen Oderzeitungen um 4,7 %, des Oranienburger Generalanzeigers um 4,7 % sowie bei der Lausitzer Rundschau um 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr geplant. Der Auflagenrückgang sollte durch Preiserhöhungen im Wesentlichen kompensierbar sein. Im ersten Quartal 2019 entwickelten sich die Umsatzerlöse insgesamt positiv (+18,9 % zum Vorjahr). Dies ist im Besonderen auf die Einbeziehung der LR-Gruppe ab 1. Mai 2018 und der vorgenommenen Marktkonsolidierung in Brandenburg zurückzuführen. Die Aufwendungen lagen im gleichen Zeitraum ebenfalls deutlich über dem Vorjahr (+25,8 %). Hauptgründe hierfür sind wieder in der Einbeziehung der LR-Gruppe, der vorgenommenen Marktkonsolidierung in Brandenburg sowie in gestiegenen Vertriebs- und Papierkosten zu finden. Ein kurzfristig aufgesetztes Restrukturierungsprogramm zur Ergebnissteigerung wird in den nächsten Jahren auch zu einer deutlichen Kostenentlastung führen. Erste Effekte sind bereits 2019 zu spüren. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet die NPG-Gruppe damit, dass die Umsatzerlöse leicht über Vorjahr liegen werden. Trotz gestiegener Kosten, insbesondere im Bereich der Zustellung, wird das operative Vorjahresergebnis auf Grund eines ansonsten sehr straffen Kostenmanagements voraussichtlich erreicht. Höhere Abschreibungen aus der Kapitalkonsolidierung in 2019 sowie der wegfallende Gewinn aus der Anteilsveräußerung in 2018 werden in 2019 zu einer deutlichen Verminderung des Konzernjahresüberschusses führen. 3.2. Chancen- und Risikobericht Grundsätzlich besteht im Jahr 2019 weiterhin ein latentes Risiko bei den konjunkturabhängigen Werbeerlösen. Die Digitalangebote der Verlage profitieren von der Entwicklung auf dem Anzeigenmarkt bisher nur unterproportional. Durch eine engere Verzahnung der Verkaufsorganisation für Digital und Print sowie individuell auf den Kunden abgestimmte Agenturdienstleistungen wird die Marktbearbeitung intensiviert. Als zusätzliche Chance wird die Intensivierung der Marktbearbeitung im lokalen Geschäft der SÜDWEST PRESSE durch eine in 2019 ganzjährige Poolstruktur im Außendienst weiter vorangetrieben. Trotz des steigenden Betriebsaufwandes investiert der Verlag weiterhin in neue Geschäftsfelder und digitale Produkte. Der schon seit einigen Jahren stattfindende strukturelle Wandel in der Mediennutzung setzt sich auch in 2019 fort und wirkt sich negativ auf die Entwicklung der Tageszeitungsabonnements aus. Die Nutzungszahlen von mobilen Geräten und Wearables sind weiter gestiegen. Der Konsum von Nachrichten- und Medieninhalten über das Internet ist für einen Großteil der deutschen Bevölkerung eine Selbstverständlichkeit geworden. Mit dem Relaunch des Nachrichtenportals "swp.de" stellt sich die NPG KG auf diesen Wandel ein und versteht die Digitalisierung als Chance - besonders auf regionalen und lokalen Märkten. Für das Jahr 2019 ist eine App geplant, welche eine Nutzung von "swp.de" auch auf Wearables kompatibel macht. Das preisgekrönte, benutzerinteraktive Portal "cityStories by ulmer wochenblatt" sowie die Social-Media-Marke "Vibezz" sprechen gezielt eine junge Zielgruppe an, die mit dem klassischen Printprodukt nur schwer zu erreichen ist. Durch steigende Nutzer- und Follower-Zahlen werden diese Auftritte für neue Werbekunden zunehmend attraktiver. Die Veröffentlichung einer digitalen Vorabendausgabe der gedruckten Tageszeitung wurde mit der Einführung eines überarbeiteten eZeitung-Angebots als Web- und App-Lösung zu Beginn des Geschäftsjahres 2019 realisiert und wird den geänderten Lese- und Nutzungsgewohnheiten der digital affinen Leserschaft gerecht. Neben einer geplanten Layoutreform der Tageszeitungen der MMH-Gruppe im Geschäftsjahr 2019 soll durch eine intensivere Marktbearbeitung im Besonderen das Wachstum der Digital-Abos gestärkt werden. Die Markt- und Auflagensituation in Brandenburg bleibt schwierig; Chancen bestehen bezüglich einer Konjunkturerholung, weiteren Kostenersparnissen sowie einer Erhöhung von Marktanteilen, insbesondere im Bereich Anzeigenblätter und Beilagen. Durch fortlaufende Gebietsoptimierung wird die Zustellung auch im Geschäftsjahr 2019 effizienter gestaltet. Den gestiegenen Logistikkosten wird außerdem durch einen Ausbau der Briefdienstleistungen für regionale Kunden entgegengewirkt. Hierdurch soll die Zustellung der Zeitung perspektivisch auch in Zukunft flächendeckend sichergestellt werden. Nachdem der Papierpreis im Geschäftsjahr 2018 eine Steigerung von 11,0 % verzeichnete, wird für das Geschäftsjahr 2019 erneut mit einem Anstieg des Papierpreises um 10 % gerechnet. Zahlungsausfall- und Liquiditätsrisiken wird durch ein konsequentes Debitoren- und Liquiditätsmanagement Rechnung getragen. 3.3. Gesamtaussage Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet die NPG-Gruppe unter Einbeziehung der Veränderung des Konsolidierungskreises aus den Effekten in 2018 mit einer leichten Umsatzsteigerung und steigenden Betriebsaufwendungen sowie, auf Grund des erheblich geringeren neutralen Ergebnisses, mit einem Jahresüberschuss deutlich unter dem Vorjahresniveau. 4. Risikobericht bzgl. Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt insgesamt über solvente Kunden. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditäts- und Finanzplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und eingänge vermittelt. Des Weiteren bestehen ausreichende Kreditlinien. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Ulm, 30. April 2019 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018, dem Konzernanhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, der Konzernkapitalflussrechnung sowie dem Konzerneigenkapitalspiegel - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Neue Pressegesellschaft mbH, Göppingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Konzernabschlusses Wir haben bestimmt, dass es keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte gibt, die in unserem Bestätigungsvermerk mitzuteilen sind. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Stuttgart, den 30. April 2019 HLB
Dr. Daiber GmbH
Hermann Wild, Wirtschaftsprüfer Detlef Sobeck, Wirtschaftsprüfer |
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