Combined Distribution (Holdings) GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Sherry seit 18.7.2025 | Geschäftsführer |
Sunil Madhani seit 7.11.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Birlmeier seit 5.6.2024 | Prokura |
Thomas Alexander Schütterle seit 5.6.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CENTRESOFT GROUP LIMITED | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NBG EDV Handels- und Verlags GmbHBurglengenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsverlauf1.1. Überblick über das Geschäftsmodell und die Entwicklung des Unternehmens Die NBG EDV-Handels- und Verlags GmbH (nachfolgend kurz "NBG") ist im Handel für Home Entertainment Software, Hardware, Zubehör und Lizenzprodukten tätig. Des Weiteren agiert das Unternehmen auch als Logistikdienstleister für andere Unternehmen. Die Gesellschaft gehörte zum Konzern der Activision Blizzard Inc., Delaware, USA. Am 18. Januar 2023 gab Microsoft seine Absicht bekannt, Activision Blizzard zu übernehmen. Der Kauf wurde am 13. Oktober 2023 endgültig besiegelt. NBG unterhält an seinem Standort Burglengenfeld ein eigenes Logistikzentrum. Die Gesellschaft zählte am Ende des Jahres 2023 insgesamt 29 Mitarbeiter. Eingebunden in dieses Konzernumfeld hat NBG das Geschäftsjahr 2023 über dem prognostizierten Ergebnisrahmen abgeschlossen. Hauptgrund hierfür war der im Vergleich zu den Umsatzerlösen prozentual größere Rückgang des Materialaufwandes bedingt durch die niedrigeren Rückstellungen für Kundenboni sowie für noch zu erteilende Kundengutschriften. 1.2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Das BIP ist in Deutschland im Jahr 2023 rückläufig gewesen. Der Rückgang zum Vorjahr betrug 0,3% (preisbereinigt). 1 Der deutsche Games-Markt hat sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr wieder leicht gesteigert. In den ersten sechs Monaten 2023 betrug die Steigerung 4% gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2022. 2 1.3. Umsatzentwicklung der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Netto-Umsatz (nach Retouren, Boni und Skonti) in Höhe von T€ 13.127 erzielt. Dies entspricht bei einem Vorjahresumsatz in Höhe von T€ 17.732 einer Abnahme von 26%. Umsatzentwicklung (in T€)
Die Umsätze des Geschäftsjahres 2023 verteilen sich wie folgt:
1.4. Top 5 Kunden NBG erzielt einen Großteil des Umsatzes mit den folgenden Kunden:
1.5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden wieder kleinere Investitionen (T€ 129) zur Optimierung der EDV-Ausstattung sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung des Logistikzentrums getätigt. 1.6. Personalentwicklung Die NBG beschäftigte im GJ 2023 durchschnittlich 30 Mitarbeiter(innen) (GJ 2022: 30), zum Ende des Geschäftsjahres 2023 waren 29 Personen (GJ 2022: 30) beschäftigt. Die NBG hat einen Betriebsrat, der aus 3 Mitarbeiter(innen) besteht. 2. Wesentliche finanzielle
Leistungsindikatoren und Darstellung
|
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| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | |
| Umsatzerlöse | 15.740 | 15.935 | 17.732 | 13.127 |
| Rohertrag T€ (Umsatz abzgl. Materialaufwand) | 4.301 | 4.227 | 5.023 | 4.723 |
| Rohertragsmarge (Rohertrag / Umsatz) | 27,33% | 26,53% | 28,33% | 35,98% |
| Jahresergebnis T€ (nach Steuern) | -31 | 84 | 960 | 811 |
| Umsatzrentabilität (Jahresergebnis nach Steuern / Umsatz) | -0,20% | 0,53% | 5,41% | 6,18% |
Die Rohertragsmarge verbesserte sich bei gesunkenem Umsatz um 7,65 Prozentpunkte auf 35,98% (Vorjahr: 28,33%) was dem Produktmix mit unterschiedlichen Rohertragsmargen geschuldet ist.
Die Umsatzrentabilität ist mit 6,18% leicht über Vorjahresniveau (Vorjahr: 5,41%).
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert vor allem daraus, dass NBG in 2023 nahezu alle Trademarketing Kosten von Lieferanten erstattet bekommen hat.
Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich vor allem aus den höheren Trademarketing Kosten (siehe sonstige betriebliche Erträge).
Das Betriebsergebnis beträgt T€ 628 (Vorjahr: T€ 1.139). Diese Kennzahl ist der wesentliche finanzielle Leistungsindikator. Das im Vorjahr für das Jahr 2023 prognostizierte Betriebsergebnis wurde übertroffen.
2.2. Vermögenslage
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | |
| Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen T€ | 6.745 | 3.400 | 6.122 | 3.675 |
| Debitorenlaufzeit (Tage) | 154 | 77 | 124 | 101 |
| Warenbestand T€ | 1.232 | 1.121 | 1.313 | 1.149 |
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.675 haben sich vor allem aufgrund der schwächeren Nachfrage im 4. Quartal 2023 im Verhältnis zum 4. Quartal 2022 um T€ 2.447 verringert. In dem Forderungsbestand zum Stichtag in Höhe von T€ 3.675 waren 28% des Jahresumsatzes gebunden. Rechnerisch ergibt sich deshalb eine Debitorenlaufzeit von 101 Tagen. Der Warenbestand hat sich geringfügig im Vergleich zum Vorjahr um T€ 164 auf T€ 1.149 verringert.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.627 auf T€ 2.568 verringert. Der Grund hierfür war im Wesentlichen, dass zum Jahresende weniger Ware bestellt wurde.
Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich auf T€ 3.715 (Vorjahr: T€ 4.664). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Verringerung der Retourenrückstellung aufgrund des geringeren Kundenlagerbestandes und auf die Verringerung der Rückstellung für Kundenboni aufgrund kürzere Abrechnungsperioden unserer Kunden zurückzuführen.
2.3. Finanzlage
Die Finanzlage ist durch einen positiven Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 684 gekennzeichnet, was vor allem durch den niedrigeren Forderungsbestand aus Lieferung und Leistung zurückzuführen ist. Bei einem Mittelabfluss aus dem Investitionsbereich in Höhe von T€ 129 ergibt sich insgesamt ein Mittelzufluss von T€ 555.
Der Bestand an liquiden Mitteln zum Bilanzstichtag beträgt T€ 27.148 (2022: T€ 26.593). Grund der Erhöhung der liquiden Mittel ist ebenfalls auf die im vorherigen Absatz genannten Gründe zurückzuführen. Seit dem 13.10.2023 nimmt die NBG am gemeinsamen Cash Pool der Microsoft Corporation teil. Der im Gesamtbetrag von T€ 27.148 enthaltene Cash Pool Betrag beträgt T€ 24.184 und ist im Forderungsbestand gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.
Die Eigenkapitalquote beträgt bei einer Bilanzsumme von T€ 32.628 (2022: T€ 34.491) 79% (2022: 72%). Die Steigerung der Eigenkapitalquote ist auf die Verringerung der Bilanzsumme aufgrund gesunkener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.
Umsatzerwartung Gesamtmarkt
In 2024 erwartet man wieder eine kleine Steigerung des Gamesmarktes, da die Verfügbarkeit der Konsolen (PS5, Switch, XBX) deutlich gebessert hat und es sogar schon zum Teil Preisaktionen gibt.
Dadurch wird sich die Nachfrage nach Software und Zubehör für diese Konsolen steigern.
Ergebniserwartung NBG Geschäftsplan 2024
Bei gleichbleibender Mitarbeiteranzahl erwartet NBG im Finanzjahr 2024 bestenfalls ein ähnliches Betriebsergebnis wie im Geschäftsjahr 2023.
Aufgrund der Struktur unserer Kunden, der Diversifizierung des Portfolios und der Erweiterung der Absatzkanäle, gehen wir davon aus, dass die Abschwächung der Wirtschaft nicht zu einer Bestandsgefährdung für die Gesellschaft führen wird.
Wesentliche Chancen
Die Zusammenarbeit mit unseren wichtigsten Distributionspartnern ist bereits weitgehend sichergestellt und somit verlässlich planbar. Des Weiteren wurden im Jahr 2023 mit einigen neuen Partnern Verträge abgeschlossen, die im Jahr 2024 zum Tragen kommen.
Tätigkeitsschwerpunkt des Managements ist die Betreuung der bestehenden Distributions- und Logistik-Partner, der Top Kunden und die Suche nach neuen Distributionspartnern, sowie Kunden im Bereich Logistik Dienstleistung.
Durch das pan-europäische Logistikgeschäft konnten wir uns als professioneller Dienstleister für das wachsende Dienstleistungs-Geschäft positionieren. Die Verträge mit den wichtigsten Partnern wurden bereits verlängert.
Eine Ausweitung dieses Geschäftsbereiches ist mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.
Wesentliche Risiken
Folgende Risiken sind für die Gesellschaft aus Sicht der Geschäftsleitung wesentlich:
| 1. |
Weitgehende Retourenrechte des Kunden; Risikoeinstufung: gering/mittel |
Ein generelles Risiko ist in den weitgehenden Retourenrechten einiger unserer Kunden begründet. Das bedeutet, dass manche Kunden das vertragliche Recht besitzen, nicht verkaufte Ware an uns zu retournieren. Obwohl NBG ebenfalls weitgehende Retourenrechte mit seinen Lieferanten vereinbart hat, geht die Rohertragsmarge im Retourenfall nachträglich verloren. Jedoch sorgt die Steigerung des Drop-Shipment Modells für eine Reduzierung des Retouren-Risikos, weil die Ware nicht mehr beim Handelspartner lagert.
| 2. |
Fortschreitende Digitalisierung des Marktes; Risikoeinstufung: mittel |
Die weiter fortschreitende Digitalisierung des Marktes ist ein generelles Risiko für alle Unternehmen, die nicht von den Einnahmen dieses Marktes profitieren.
Mit einer weiteren Diversifizierung des Produktportfolios (Fanprodukte/Zubehör) und des Dienstleistungsangebotes wird diesem Effekt entgegengewirkt.
Der Anteil des digitalen Verkaufes wird sich in den nächsten Jahren deutlich, mindestens zweistellig, steigern. Aber durch die Ausweitung des Portfolios und die Steigerung der Logistikumsätze wird dieses Risiko komplett kompensiert.
| 3. |
Ausfall der Forderungen; Risikoeinstufung: niedrig |
Bezüglich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist ein Risikomanagementsystem dergestalt implementiert, dass zum einen die Kunden auf ihre Bonität hin fortlaufend geprüft werden, zum anderen Warenkreditversicherungen eventuelle Forderungsausfälle auffangen.
Diese Bonitätsprüfung wird bei Bedarf verstärkt auf Lieferanten angewendet und findet selbstverständlich auch 2024 seine Anwendung, damit wir das Ausfallrisiko eines Lieferanten auch fast eliminieren können.
Ein etwaiger Ausfall eines Kunden, oder Lieferanten ist sehr unwahrscheinlich und würde zu keinem Zeitpunkt einen negativen Einfluss auf unser Ergebnis haben.
Es bestehen keine existenziellen Risiken für uns, da wir über ausreichende liquide Mittel verfügen.
Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Veränderungen der Risiken zum Vorjahr gibt es nicht.
Burglengenfeld, den 27. Juni 2024
NBG EDV Handels- und Verlags GmbH
Die Geschäftsführung
Markus Biehl
David Neal
Thomas Schütterle
1 Quelle: statistisches Bundesamt
2 Quelle: Game, Verband der deutschen
Games-Branche (1. Halbjahr 2023)
Aktiva
|
31.12.2023
€ |
31.12.2022
€ |
|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 9.168,90 | 19.172,79 |
| 9.168,90 | 19.172,79 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 100.467,59 | 113.302,59 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 280.516,42 | 217.757,09 |
| 380.984,01 | 331.059,68 | |
| 390.152,91 | 350.232,47 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 39.058,42 | 54.585,70 |
| 2. Waren | 1.149.191,88 | 1.313.441,85 |
| 1.188.250,30 | 1.368.027,55 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.675.498,65 | 6.121.744,29 |
| (davon mit Rückgaberecht € 3.675.498,65; Vorjahr € 6.121.744,29) | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 24.336.350,15 | 0,00 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 23.977,97 | 9.047,47 |
| 28.035.826,77 | 6.130.791,76 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 2.964.187,83 | 26.593.075,37 |
| 32.188.264,90 | 34.091.894,68 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 49.767,81 | 49.226,10 |
| 32.628.185,62 | 34.491.353,25 | |
|
Passiva |
||
|
31.12.2023
€ |
31.12.2022
€ |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.000,00 | 25.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 25.149.008,93 | 25.149.008,93 |
| III. Verlustvortrag | -179.839,29 | -1.139.522,97 |
| IV. Jahresüberschuss | 811.077,81 | 959.683,68 |
| 25.805.247,45 | 24.994.169,64 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 0,00 | 29.968,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 3.715.042,28 | 4.664.011,85 |
| 3.715.042,28 | 4.693.979,85 | |
| C. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.568.288,48 | 4.195.117,08 |
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten | 539.607,41 | 608.086,68 |
| (davon aus Steuern € 410.001,55; Vorjahr € 480.151,85) | ||
| (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.862;85; Vorjahr € 2.745,28) | ||
| 3.107.895,89 | 4.803.203,76 | |
| 32.628.185,62 | 34.491.353,25 |
|
2023
€ |
2022
€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 13.127.440,75 | 17.732.339,10 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 466.919,49 | 346.205,98 |
| (davon aus Währungsumrechnung € 0,00; Vorjahr € 1,17) | ||
| 3. Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -8.404.003,06 | -12.708.884,69 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -1.995.296,77 | -1.967.047,98 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -471.199,87 | -443.035,33 |
| (davon für Altersversorgung € 81.591,42; Vorjahr € 100.865,10) | ||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -88.761,18 | -86.660,33 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.006.883,44 | -1.733.764,09 |
| (davon aus Währungsumrechnung € 3.693,39; Vorjahr € 0,00) | ||
| Betriebsergebnis | 628.215,92 | 1.139.152,66 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -130,00 | -148.756,47 |
| (davon an verbundene Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 0,00) | ||
| 8. Zinsen und ähnliche Erträge | 183.881,49 | 0,00 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen € 183.881,49; Vorjahr € 0,00) | ||
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -0,78 | -29.968,00 |
| 10. Ergebnis nach Steuern | 811.966,63 | 960.428,19 |
| 11. Sonstige Steuern | -888,82 | -744,51 |
| 12. Jahresüberschuss | 811.077,81 | 959.683,68 |
Die Gesellschaft ist gemäß §267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft zu klassifizieren. Der Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 288 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BILRUG) erstellt und entspricht damit den gesetzlichen Vorschriften.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Die Gesellschaft ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Amberg (HR B Reg. Nr. 4369).
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (Lizenzen, Software) werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) über zwei bis fünf Jahre vermindert.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen) angesetzt und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) über 3 bis 23 Jahre vermindert. Bei beweglichen Anlagegütern werden die Abschreibungen monatsgenau vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 1.000 werden in einem GWG-Pool aktiviert und auf 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 250 werden als sofortiger Aufwand erfasst.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen gem. § 240 HGB bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip (niedrigere Wiederbeschaffungskosten bzw. niedrigere realisierbare Verkaufspreise am Bilanzstichtag) wurde beachtet.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, Unverkäuflichkeit, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.
Die flüssigen Mittel werden mit den Nominalwerten bilanziert.
Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Laufzeit über 1 Jahr liegen nicht vor.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie Aufwand des Folgejahres darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.
Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind jeweils zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Microsoft Corporation, Redmond, USA. Als verbundene Unternehmen werden in diesem Jahresabschluss sämtliche Unternehmen angesehen, an denen die Microsoft Corporation direkt oder indirekt mit mehr als 50% beteiligt ist.
Umsatz gilt in dem Zeitpunkt als realisiert, in dem die Gefahr des zufälligen Untergangs der veräußerten Ware auf den jeweiligen Kunden übergegangen ist.
1. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagespiegel in Anlage II dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 24.336) beinhalten größtenteils Cash Pool Forderungen gegenüber Microsoft (T€ 24.184).
3. Sonstige Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kundenboni (T€ 212, VJ: T€ 590), Warenretouren (T€ 2.667, VJ: T€ 3.208), ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 263, VJ: T€ 295), Mitarbeiterboni (T€ 339, VJ: T€ 317), Abschlusskosten T€ 64, VJ: T€ 61), Personalkosten (T€ 77, VJ: T€ 78), Skontorückstellung (T€ 92, VJ T€ 115).
4. Verbindlichkeiten
Sämtliche in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.
5. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
|
2023
T € |
2022
T € |
|
| Nach Regionen | ||
| Inland | 10.679 | 13.383 |
| Ausland | 2.448 | 4.349 |
| 13.127 | 17.732 |
Im Geschäftsjahr 2023 beinhalten die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 13.127 insgesamt T€ 42 an periodenfremden Erträgen des Geschäftsjahres 2022 aus der Fehlerkorrektur in laufender Rechnung.
6. Sonstige betriebliche Erträge
Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Werbungskostenzuschüsse (T€ 391, VJ: T€ 180), die Ertragskonten des geldwerten Vorteils der Firmen-PKW-Nutzung (T€ 27; VJ: T€ 41) und das Ertragskonto der Erträge aus verjährtem Kundenguthaben (T€ 21; VJ T€ 54).
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Dieser Posten betrifft hauptsächlich Kosten der Warenabgabe (incl. Ausgangsfrachten) (T€ 720; VJ: T€ 598), Raumkosten (T€ 532; VJ: T€ 441), Werbe- und Reisekosten (T€ 449; VJ: T€ 369), Kfz-Kosten (T€ 63; VJ: T€ 68), Kosten der EDV (T€ 31; VJ: T€ 38), sowie Prüfungs- und Beratungskosten (T€ 58; VJ: T€ 50) und Versicherungsprämien und Beiträge (T€ 49; VJ: T€ 51).
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag fielen 2023 T€ 0; VJ T€ 30 an. Auf Grund des Verlustvortrages musste keine Steuerrückstellung für das Betriebsergebnis 2023 gebildet werden.
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Am 31. Dezember 2023 bestanden folgende nicht aus der Bilanz ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen:
| T€ | |
| Fällig Kalenderjahr 2024 | 175 |
| Fällig Kalenderjahre 2025-2028 | 17 |
| 192 |
Davon bestehen T€ 153 gegenüber verbundenen Unternehmen aus einem Mietvertrag.
Die restlichen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus kurz- bis mittelfristigen Leasingverträgen.
2. Mutterunternehmen und Konzernverhältnisse
Gesellschafter der NBG EDV Handels- und Verlags GmbH, Burglengenfeld ist die Activision Blizzard Deutschland GmbH i.L. mit Sitz in Ismaning. Sie ist mit 100% beteiligt.
Der Jahresabschluss der NBG EDV Handels- und Verlags GmbH wird in den Konzernabschluss der Activision Blizzard Inc., Delaware, USA einbezogen, dieser Konzernabschluss wird wiederum in den Konzernabschluss der Microsoft Corporation, Redmond, USA einbezogen zu dem die Activision Blizzard seit dem 13.10.2023 gehört, welcher den größten Konsolidierungskreis darstellt. Der Konzernabschluss kann am Sitz des Mutterunternehmens eingesehen werden.
3. Mitarbeiter
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| 2023 | 2022 | |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 13 | 13 |
| Angestellte | 17 | 17 |
| 30 | 30 |
4. Geschäftsführer
Als Geschäftsführer der NBG EDV Handels- und Verlags GmbH waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Herr Markus Biehl, Kaufmann und Geschäftsführer der NBG EDV Handels- und Verlags GmbH, Burglengenfeld,
Herr David Neal, Kenilworth, Warwickshire, GB, Group Managing Director Centresoft.
Zum 05.06.2024 wurde Herr Thomas Schütterle, Kaufmann, ebenfalls als Geschäftsführer bestellt.
Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.
Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
6. Nachtragsbericht
Am 28. März 2024 erfolgte eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin Activision Blizzard Deutschland GmbH i.L. in Höhe von EUR 25.181.344,69.
Die alleinige Gesellschafterin Activision Blizzard Deutschland GmbH i.L. hat die NBG EDV Handels- und Verlags GmbH zum 28.03.2024 an die Centersoft Group Limited veräußert und übertragen. Die NBG EDV Handels - und Verlags GmbH gehört damit nicht mehr zum Konzern der Microsoft Corporation, Redmond, USA.
Burglengenfeld, den 27. Juni 2024
NBG EDV Handels- und Verlags GmbH
Die Geschäftsführung
Markus Biehl
David Neal
Thomas Schütterle
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
|
01.01.2023
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbu - chungen
EUR |
31.12.2023
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.161.916,95 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.161.916,95 |
| 1.161.916,95 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.161.916,95 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 293.310,97 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 293.310,97 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.243.936,46 | 128.681,62 | 0,00 | 0,00 | 1.372.618,08 |
| 1.537.247,43 | 128.681,62 | 0,00 | 0,00 | 1.665.929,05 | |
| 2.699.164,38 | 128.681,62 | 0,00 | 0,00 | 2.827.846,00 | |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|
01.01.2023
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
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Umbu - chungen
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31.12.2023
EUR |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.142.744,16 | 10.003,89 | 0,00 | 0,00 | 1.152.748,05 |
| 1.142.744,16 | 10.003,89 | 0,00 | 0,00 | 1.152.748,05 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 180.008,38 | 12.835,00 | 0,00 | 0,00 | 192.843,38 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.026.179,37 | 65.922,29 | 0,00 | 0,00 | 1.092.101,66 |
| 1.206.187,75 | 78.757,29 | 0,00 | 0,00 | 1.284.945,04 | |
| 2.348.931,91 | 88.761,18 | 0,00 | 0,00 | 2.437.693,09 | |
| Buchwerte | ||
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31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 9.168,90 | 19.172,79 |
| 9.168,90 | 19.172,79 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 100.467,59 | 113.302,59 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 280.516,42 | 217.757,09 |
| 380.984,01 | 331.059,68 | |
| 390.152,91 | 350.232,47 | |
An die NBG EDV Handels- und Verlags GmbH, Burglengenfeld
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der NBG EDV Handels- und Verlags GmbH, Burglengenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NBG EDV Handels- und Verlags GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 27. Juni 2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer
ppa. Akram Abdel Karim, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 09. Juli 2024 festgestellt.
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