Agrarhandel Kunz GmbH

Außerhalb 66, 67575 Eich, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 11285
Eingetragen
11.6.1992
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Gegenstand
der An- und Verkauf sämtlicher Agrarprodukte, eingeschlossen der Im- und Export dergleichen. Gegenstand des Unternehmers ist ferner der Handel sämtlicher Tierprodukte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Ralf Kunz
seit 26.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Werner GinkDental Marketing + Financial Services GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
30.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Agrarhandel Kunz GmbH

Eich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der Agrarhandel Kunz GmbH besteht im Wesentlichen im Handel mit und der Verpackung von Schalotten, Zwiebeln und Kartoffeln am Standort Eich.

Die Betriebsstätte in Eich ist nach IFS (International Food Standard), QS (Qualität und Sicherheit), Bio und Regionalfenster zertifiziert.

B. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf 2023

Das Jahr 2023 war das dreizehnte zu warme Jahr in Folge. Durch den relativ ausgeglichenen Flächenniederschlag war die Hitze keine Beeinträchtigung. Die Gesellschaft bzw. die nahestehenden Landwirtschaftsunternehmen hatten eine durchschnittliche Zwiebel- und Kartoffelernte mit guten bis sehr guten Qualitäten der Zwiebel und durchschnittlichen Qualitäten der Kartoffeln. Die Preise in diesem Jahr lagen über dem mehrjährigen Durchschnitt. Durch ein leicht verbessertes Marktangebot konnte auch im Jahr 2023 im Bereich unserer umsatzstärksten Produktgruppe, dem Handel mit Schalotten, Zwiebeln und Kartoffeln, eine gute Versorgung mit Rohware sichergestellt werden.

Der Brand am Standort Eich im Jahr 2018 hatte im Jahr 2023 immer noch Auswirkungen im Bereich Verpackung und Aufbereitung der Ware. Durch die fehlende Silokapazität war erhöhter Arbeitsaufwand notwendig, um die noch bestehenden Silos immer wieder mit Ware aus dem eigenen Bestand oder durch extern gekaufte Ware zu befüllen. Dies wird auch erst in den kommenden Jahren mit Fortschreiten der Baumaßnahmen sich verändern.

Im Herbst 2023 wurde in Deutschland eine durchschnittlich gute Kartoffelernte von 11,6 Mio. Tonnen eingebracht. Dies ist im Vergleich zu 2022 8,6 % mehr, es sind 7,2% mehr als im 6-jährigen Schnitt. Die Einkaufspreise waren über dem langjährigen Schnitt.

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 war somit von einem preis- und mengenbedingt um 15,8 % gestiegenem Rohertrag, von um TEUR 610 gestiegenen Betriebsaufwendungen und um TEUR 66 gestiegene Abschreibungen geprägt, die zu einem Jahresüberschuss von TEUR 426 geführt haben.

2. Umsatz- und Geschäftsbereiche

Die Kundenstruktur ist gegenüber den Vorjahren im Wesentlichen unverändert. Etwa zwei Drittel des Umsatzes werden mit großen Lebensmitteleinzelhandelsketten erzielt. Der Rest verteilt sich auf eine Vielzahl von kleineren Kunden, überwiegend aus dem Bereich des Großhandels und der Landwirtschaft.

Die Gesellschaft hat sich aufgrund ihrer hervorragenden Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit im Markt des Lebensmitteleinzelhandels einen guten Namen erworben und ist gut positioniert.

Der Rohertrag 2023 liegt bei leicht gestiegenen Absatzmengen (8,7 %) und gestiegenen Absatzpreisen (30,7 %) auf einem um 15,8 % höheren Niveau verglichen zu dem Vorjahr. Bedingt durch eine bessere Rohwarenqualität ergab sich eine deutlich verringerte Absortierungsquote.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

3. Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Jahr durchschnittlich 80 (Vorjahr: 79) Mitarbeiter, davon 7 (Vorjahr: 7) geringfügig Beschäftigte.

4. Forschung und Entwicklung

Die Agrarhandel Kunz GmbH ist ein Handelsunternehmen und führt keine Forschung und Entwicklung durch.

5. Steuerungssystem

Die Leitung und die Steuerung der Gesellschaft erfolgten durch die Geschäftsführung. Weiteres Organ ist die Gesellschafterversammlung.

Zur Steuerung der Leistung im Hinblick auf die Unternehmensziele wird im finanzbezogenen Bereich der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) als eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die eine Angabe zur Rentabilität macht, verwendet. Das EBITDA beschreibt die operative Leistungsfähigkeit vor Investitionsaufwand und stellt einen bedeutsamen steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikator dar. Weitere wichtige finanzielle Leistungsindikatoren für die finanzielle und wirtschaftliche Stabilität sind die Eigenkapitalquote und der Rohertrag.

Wichtiger nicht-finanzieller Leistungsindikator ist die Absatzmenge.

C. Ertragslage

TEUR 2023 2022 Delta
%
Umsatzerlöse 37.040 27.282 35,8
EBITDA 1.343 864 55,4
EBIT 652 239 >100,0
Jahresergebnis 426 215 98,1

Bei der Agrarhandel Kunz GmbH ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Umsatz von TEUR 37.040 (Vorjahr: TEUR 27.282). Bei Materialaufwendungen von TEUR 29.238 (Vorjahr: TEUR 20.433) wurde ein Rohergebnis von TEUR 7.918 (Vorjahr: TEUR 6.838) erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich eine um 8,7 % gestiegene Absatzmenge. Um 30,7% erhöhte Absatzpreise sowie die gestiegene Menge führten zu einem Umsatzanstieg von 35,8 %. Der Steigerung entfällt im Wesentlichen auf die gestiegenen Rohwarenpreise der Zwiebeln und Kartoffeln. Das Rohergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.080 bzw. 15,8 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.533 (Vorjahr: TEUR 3.417) entfallen im Wesentlichen auf Pacht (TEUR 798), Fuhrparkkosten (TEUR 372), Frachtaufwendungen (TEUR 617), Instandhaltungen (TEUR 267) und Energie (TEUR 419).

Das um das neutrale Ergebnis von TEUR -57 (Vorjahr: TEUR -9) bereinigte EBITDA ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 479 auf TEUR 1.343 gestiegen und konnte die Erwartungen, die von einem leichten Anstieg ausgegangen waren, erfüllen.

Das Jahresergebnis ist gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 211 auf TEUR 426 erhöht. Die Verbesserung des Jahresergebnisses ist im Wesentlichen auf erneut deutlich gestiegene Preise sowie eine leicht gestiegene Menge zurückzuführen.

D. Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

TEUR 2023 2022
Cash Earnings 1.117 840
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 33 1.538
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -916 -368
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 0 -300
Veränderungen des Finanzmittelfonds -883 870
Liquide Mittel am Anfang der Periode 1.590 720
Liquide Mittel am Ende der Periode 707 1.590

Die Cash Earnings resultieren aus einem Jahresergebnis von TEUR 426 und Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 691 und betragen somit TEUR 1.117 (Vorjahr: TEUR 840).

Angesichts der Erhöhung des Netto-Umlaufvermögens beläuft sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 1.538).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (TEUR -916) resultiert im Wesentlichen aus der Anschaffung von Sachanlagen (TEUR -857) und aus ausgezahlten Ausleihungen an ein nahestehendes Unternehmen (TEUR 100).

Das Finanzmanagement der Gesellschaft hat zum Ziel, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft optimal zu unterstützen und bewegt sich hierbei im üblichen Spannungsfeld von Sicherheit, Liquidität und Rendite

Die Agrarhandel Kunz GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Rückstellungen wurden in ausreichender Höhe gebildet.

Die Betriebsimmobilien am Standort Eich sind von der Muttergesellschaft gepachtet. Sämtliche Investitionen wurden durch die Innenfinanzierungskraft des Unternehmens finanziert.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus dem vorhandenen Bankguthaben sowie saisonal über eingeräumte Kreditlinien bei Banken.

Hinsichtlich der Kapitalstruktur verweisen wir auf die folgenden Darstellungen zur Vermögenslage. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Anhang.

E. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 TEUR 12.753 und setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR 2023 2022 Delta
Anlagevermögen 4.136 3.891 245
Umlaufvermögen 8.595 9.474 -879
Rechnungsabgrenzung/Unterschiedsbetrag 22 41 -19
AKTIVA 12.753 13.406 -653
Eigenkapital 7.664 7.238 426
Rückstellungen 1.154 664 490
Verbindlichkeiten 3.853 5.495 -1.642
Latente Steuern 82 9 73
PASSIVA 12.753 13.406 -653

Das Sachanlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen die Sortier- und Abpackanlagen am Standort Eich. Insgesamt wurden in 2023 TEUR 857 in Sachanlagen investiert. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Investitionen in Handling-Maschinen und Tiefkühlsattelanhänger.

Das Umlaufvermögen betrifft im Wesentlichen das Vorratsvermögen (TEUR 2.830), Forderungen aus Lieferungen (TEUR 4.468), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 385) sowie sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 205). Das Vorratsvermögen ist auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter anderem preisbedingt um TEUR 142 gestiegen.

Die flüssigen Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 883 auf TEUR 707 gesunken.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote beläuft sich auf 60,1 % (Vorjahr 54,0 %). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem Jahresüberschusses sowie einer leicht gesunkenen Bilanzsumme (-4,9 %).

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen sonstige Rückstellungen (TEUR 959) für Personal-, Abschluss- und Vertriebsaufwendungen sowie ausstehende Rechnungen. Die Pensionsverpflichtungen von TEUR 256 werden durch eine Rückdeckungsversicherung gedeckt. Die Unterdeckung zum 31.12.2023 beträgt TEUR 61.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.853 betreffen in Höhe von TEUR 3.580 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 5 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenem Unternehmen und in Höhe von TEUR 268 sonstige Verbindlichkeiten. Die Verringerung der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 864 und ergibt sich aus geringeren Verbindlichkeiten gegenüber einem nahestehenden Unternehmen durch eine geringere Endabrechnung für das Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr.

Die Gesellschaft steht insgesamt relativ gut da.

F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die Absatzmenge hat sich in 2023 gegenüber 2022 leicht gesteigert. Dennoch lag das Niveau noch unter dem Niveau der Corona Jahre. Daher wird die Hauptaufgabe der Geschäftsführung für die kommenden Jahre sein, noch weitere Kunden zu akquirieren.

Den Schwerpunkt der Investition bildete in 2023 die Anschaffung mehrere Maschinen, die zu einer weniger personalintensiven Produktion führen soll. Zusammen mit dem weiteren Ausbau von Anbauflächen bei einem nahestehenden Unternehmen erwarten wir hieraus für 2024 und 2025 einen positiven Einfluss auf den Rohertrag.

Über die Investitionen in das Anlagevermögen werden auch die Voraussetzungen für eine effizientere Gestaltung der Arbeitsabläufe sowohl in der Produktion als auch der Verwaltung geschaffen. Für 2024 und 2025 erwarten wir daher einen im Verhältnis zur Absatzmenge geringeren Personalaufwand.

Aufgrund der initiierten Maßnahmen erwarten wir für 2024 wieder eine Absatzmenge mindestens auf dem Niveau von 2019. Das EBITDA wird in 2024 und 2025 im Vergleich zu 2023 wieder leicht ansteigen.

Für 2024 wird bei einer höheren Absatzmenge ein verbessertes Rohergebnis und eine geringere Fixkostenquote erwartet. Insgesamt wird für 2024 ein Jahresergebnis oberhalb des Niveaus des Jahres 2023 erwartet. Die Höhe des Jahresüberschusses 2024 wird maßgeblich auch davon abhängen, wann und in welchem Umfang die Gewinnung neuer Kunden bzw. Standorte gelingt.

Insgesamt ist für 2024 wieder eine positive Entwicklung der Vermögens- Finanzlage und Ertragslage des Unternehmens sowie eine steigende Eigenkapitalquote zu erwarten.

Die Aussagen im Lagebericht sind zukunftsbezogen und damit unsicher, so dass Ergebnisabweichungen nicht auszuschließen sind. Die Prognose berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bekannten Ereignisse, wesentliche Risiken, die die Prognose gefährden, sind im Risikobericht genannt.

2. Risiko- und Chancenmanagement

Die Risiken der Gesellschaft werden von der Geschäftsführung gemanagt. In regelmäßigen Besprechungen mit den leitenden Angestellten werden Risiken frühzeitig erörtert, von der Geschäftsführung bewertet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Eine Abhängigkeit von wenigen großen Handelsunternehmen mit den charakteristischen Risiken ist gegeben.

Der eigene Anbau von Zwiebeln und Kartoffeln sowie Schalotten durch ein nahestehendes Unternehmen, die Agrarproduktion Kunz GmbH, deren Ernte im Wesentlichen in den Lagerhallen der Gesellschaft aufbewahrt wird, stellt eine sichere Versorgung mit der benötigten Rohware dar. Die Agrarproduktion Kunz GmbH wird ihre Anbauflächen weiter ausbauen, so dass sich der Liefervorteil in Zukunft noch erhöhen wird.

Die laufenden Geschäfte sind solide und in der Regel durch eigene Mittel finanziert. Fremdwährungs- und Zinsänderungsrisiken sind ohne Bedeutung.

Die durch den Krieg in der Ukraine versachte Energiekrise hat zu einem deutlichen Anstieg der Strom- und Gaspreise geführt. Die Gesellschaft benötigt Strom insbesondere für den Betrieb der Sortier- und Abpackmaschinen sowie die Klimatisierung der Lagerhallen und ist daher ebenfalls von der Energiekrise betroffen. Die Geschäftsführung überprüft daher laufend, ob eine Absicherung der Energiepreise vorteilhaft sein könnte.

Aktuell sind keine Risiken sichtbar, die die Unternehmensfortführung gefährden. Es stehen der Gesellschaft ausreichend Reserven zur Verfügung, um sich bietende Chancen zum weiteren Ausbau der Geschäftstätigkeit zu nutzen.

Die Risiken unserer künftigen Geschäftsentwicklung sind nach wie vor überschaubar und leiten sich aus den Entwicklungen der vergangenen Jahre ab:

- Kontinuierliche Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel

- Einkaufsmacht der Discounter und großen Handelsketten

- Unvorhersehbare Klimabedingungen einhergehend mit schwankenden Beschaffungsbedingungen

Diesen Risiken können wir durch unser langjähriges Know-how im Einkauf und im Vertrieb sowie unsere Fähigkeit, sich rasch ändernden Marktsituationen anzupassen, begegnen. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Gesellschaft mit den schwierigen klimatischen Randbedingungen (Trockenheit) gut umgehen kann.

In unserer Bilanz sind alle erkennbaren finanziellen Risiken und Verpflichtungen erfasst.

Die Liquiditätslage und die Liquiditätsreserven des Unternehmens sind gut. Es sind keine finanziellen Engpässe abzusehen.

Wir verfügen über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind nur in minimalem Umfang zu verzeichnen. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen.

Unser Finanz- und Risikomanagement sowie eine umsichtige Geschäftsstrategie tragen dazu bei, uns weitgehend gegen Risiken jeglicher Art abzusichern.

 

Eich, 16. Dezember 2024

Gez. Geschäftsführer Ralf Kunz

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

EUR Stand 31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immatrielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 0
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.456.400,00 3.343
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.561,50 298
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0
3.785.961,50 3.641
II. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 350.000,00 250
350.000,00 250
4.135.962,50 3.891
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.667.556,49 2.578
2. fertige Erzeugnisse und Waren 162.527,97 46
2.830.084,46 2.624
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.467.945,66 4.326
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 384.927,41 380
3. sonstige Vermögensgegenstände 204.686,63 554
5.057.559,70 5.260
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 707.047,03 1.590
8.594.691,19 9.474
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.535,70 41
12.753.189,39 13.406

PASSIVA

EUR Stand 31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30
II. Kapitalrücklage 21.564,55 22
III. Gewinnvortrag 7.186.259,53 6.972
IV. Jahresüberschuss 426.304,68 214
7.664.128,76 7.238
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 60.846,89 63
2. Steuerrückstellungen 102.864,70 12
3. sonstige Rückstellungen 990.393,97 589
1.154.105,56 664
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.580.741,95 4.444
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.763,74 886
3. sonstige Verbindlichkeiten 267.510,38 165
davon aus Steuern: EUR 28.632,59 (Vj.: TEUR 29)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 40,00 (Vj.: TEUR 2)
3.853.016,07 5.495
D. Passive latente Steuern 81.939,00 9
12.753.189,39 13.406

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

EUR 2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 37.039.978,40 27.282
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 116.259,85 -11
3. sonstige betriebliche Erträge 206.225,60 197
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 29.238.320,96 20.375
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 58
29.238.320,96 20.433
5. Rohergebnis 8.124.142,89 7.035
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.713.596,50 2.306
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 536.954,81 453
davon für Altersversorgung: EUR 240,44 (Vorjahr: TEUR 7)
3.250.551,31 2.759
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 691.242,01 625
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.590.407,22 3.426
9. Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 591.942,35 225
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.514,99 15
davon von verbundenen Unternehmen: EUR 3.000,00 (Vorjahr: TEUR 3)
davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 400,00 (Vorjahr TEUR 0)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.783,21 6
davon aus Abzinsung von Rückstellungen EUR 4.506,00 (Vorjahr: TEUR 5)
Finanzergebnis 10.731,78 9
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 164.252,11 9
davon Aufwand aus der Zuführung latente Steuern EUR 72.822,00 (Vorjahr: TEUR 9)
13. Ergebnis nach Steuern 438.422,02 225
14. sonstige Steuern 12.117,34 10
15. Jahresüberschuss 426.304,68 215

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Agrarhandel Kunz GmbH hat ihren Sitz in Eich und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mainz unter HRB 11285.

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und unter der Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG sowie der einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gemäß §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB auf. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze in der Bilanz der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Das immaterielle Vermögen sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Das Anlagevermögen wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter unter 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, es wird im selben Jahr ein Abgang unterstellt.

Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden unter Beachtung des Niederwertprinzips zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten und die Waren zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Ihre Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des künftigen Erfüllungsbetrages.

Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung werden die biometrischen Berechnungsgrundlagen (Richttafeln 2018 G Prof. Heubeck) zu Grunde gelegt. Es liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der SV Sparkassenversicherung AG, Stuttgart, vor. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag. Der Erfüllungsbetrag wird als Anwartschaftsbarwert der am Bilanzstichtag erworbenen Anwartschaften bzw. als Barwert der am Bilanzstichtag laufenden Leistung unter Berücksichtigung der erwarteten Dynamik der Pensionsverpflichtung ermittelt (Projected Unit Credit Methode). Als Rechnungszins wird dabei nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Rechnungszinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren (Durchschnitt der letzten 10 Jahre) in Höhe von 1,82% (Vorjahr 1,78%) p.a. verwendet. Die Rentenanpassung und die Gehaltsentwicklung werden mit einem Trend von 0,00% p.a. berücksichtigt. Rückstellungen werden mit dem Deckungsvermögen verrechnet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Passive latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Jahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuer liegen ein Steuersatz von 12,61 % für die Gewerbesteuer und ein Steuersatz von 15,83% für die Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden. Aus den unterschiedlichen Wertansätzen des Sachanlagevermögens (444 TEUR) ergibt sich unter Berücksichtigung der oben genannten Steuersätzen eine passive latente Steuerabgrenzung von 127 TEUR. Aus den unterschiedlichen Bilanzansätzen der Handels- und der Steuerbilanz bei den Pensionsrückstellungen (39 TEUR) und Vorräten (6 TEUR) resultiert unter Berücksichtigung der oben genannten Steuersätzen eine aktive latente Steuerabgrenzung von 45 TEUR. Saldiert ergeben sich passive latente Steuern von TEUR 82.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspielgel (Anlage 1.5) zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche, debitorische Kreditoren und Darlehensforderungen und haben in Höhe von 15 TEUR (Vorjahr: 16 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die restlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von 97 TEUR (Vorjahr: 225 TEUR), die rechtlich erst im Folgejahr entstehen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr: 5 TEUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, davon TEUR 2 (Vorjahr TEUR 0) gegen Gesellschafter. Auf die sonstigen Vermögensgenstände gegen Gesellschaftern entfallen 378 TEUR (Vorjahr 375 TEUR). Davon sind 300 TEUR (Vorjahr: 300 TEUR) langfristig und die restlichen Forderungen kurzfristig.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 30 TEUR. Alleinige Gesellschafterin ist Kunz Agrar GmbH & Co. KG, Eich.

Pensionsrückstellungen

Die Verpflichtung aus Pensionszusagen betragen 255.659,00 EUR (Vorjahr: 253.163,00 EUR) und sind durch Aktivwerte gesichert (Deckungsvermögen). Es besteht eine Rückdeckungsversicherung bei der SV Sparkassenversicherung Lebensversicherung AG. Sie wurde nach dem BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) in Höhe des Zeitwertes von 194.812,11 EUR (Vorjahr: 190.361,31 EUR) als Aktivwert mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Der Ertrag aus der Erhöhung des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 4.450,80 EUR wurde mit den Aufwendungen für Altersvorsorge verrechnet.

Der Unterschiedsbetrag der Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt:

Rückstellungen aus Basis des 7 Jahres Durchschnittszinses zum 31.12.2023: 259.444 EUR
Rückstellungen auf Basis des 10 Jahres Durchschnittszinsens zum 31.12.2023: 255.659 EUR
Unterschiedsbetrages gemäß § 253 Abs. 6 HGB 3.885 EUR

Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Von den sonstigen Rückstellungen entfiel der wesentliche Anteil auf Rückstellungen für Rückvergütung (254 TEUR), ausstehende Rechnungen (476 TEUR), Abschluss- und Prüfungskosten (74TEUR), und für Kosten im Zusammenhang mit dem Personal (161 TEUR).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen in Höhe von 5 TEUR (Vorjahr 886 TEUR) entfallen in Höhe von 5 TEUR (Vorjahr 886 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Davon bestehen 0 TEUR gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr 882 TEUR).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen die folgenden Haftungsverhältnisse:

- Bürgschaftserklärung für ein Darlehen der Sparkasse Worms-Alzey-Ried an ein nahestehende Unternehmen über 1.500 TEUR. Das Darlehen valutierte zum 31.12.2023 in Höhe von 675 TEUR.

- Mitverpflichtung für ein Darlehen der Gesellschafterin bei der Rheinhessen Sparkasse über TEUR 3.380. Das Darlehen valutierte zum 31.12.2023 in Höhe von 2.582 TEUR.

- Sicherungsübereignung von Kühltechnik-Anlagen für mehrere Bankverbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von 5.343 TEUR zum Bilanzstichtag.

Aufgrund einer aktuellen, risikoorientierten Einschätzung wird nicht von einer Inanspruchnahme der Bürgschaft bzw. der gesamtschuldnerischen Haftung zugunsten des nahestehenden Unternehmen bzw. der Kunz Agrar GmbH & Co. KG ausgegangen, da beide Unternehmen, zu deren Gunsten die Bürgschaften bzw. die gesamtschuldnerische Haftung übernommen worden sind, ihren Zahlungsverpflichtungen bisher nachgekommen sind.

Die Gesellschaft hat ab Mai 2017 einen Pachtvertrag mit einem verbundenen Unternehmen abgeschlossen, der bis zum 30.04.2027 fest abgeschlossen ist. In 2023 beträgt die Pacht 798 TEUR p.a..

Des Weiteren hat die Gesellschaft zum Bilanzstichtag mehrere Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Daraus ergeben sich für die nächsten Jahre insgesamt Aufwendungen für Leasingverträge in Höhe von rund 946 TEUR, von denen 228 TEUR kurzfristig sind.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen den Verkauf von Kartoffeln und Zwiebeln im Inland.

Sonstige Angaben

Personal

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten setzte sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Lohnempfänger 62 61
Gehaltsempfänger 18 18
80 79

Beteiligungsverhältnisse

Anteil
in %
Eigenkapital 31.12.2021
EUR
Jahresergebnis 07-12/2021
EUR
Bayrischer Kartoffel- und Zwiebel-Kontor GmbH i. L., Wenzenbach 80 -177.269,68 -5.230,23

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Berichtsjahr war Herr Ralf Kunz, Kaufmann. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge macht die Gesellschaft von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Muttergesellschaft ist die Kunz Agrar GmbH & Co. KG, die gemäß § 293 HGB keinen Konzernabschluss aufstellt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag sowie den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Eich, 16. Dezember 2024

Gez. Geschäftsführer Ralf Kunz

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Umbuchungen 2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.004,42 0,00 0,00 0,00 1.004,42
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 6.443.833,46 598.203,32 0,00 0,00 7.042.036,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.693.518,25 258.517,69 180.601,99 0,00 1.771.433,95
8.137.351,71 856.721,01 180.601,99 0,00 8.813.470,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 46.000,00 0,00 0,00 0,00 46.000,00
3. sonstige Ausleihungen 250.000,00 100.000,00 0,00 0,00 350.000,00
326.000,00 100.000,00 0,00 0,00 426.000,00
8.464.356,13 956.721,01 180.601,99 0,00 9.240.475,15
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Umbuchungen 2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.003,42 0,00 0,00 0,00 1.003,42
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.100.915,46 484.721,32 0,00 0,00 3.585.636,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.395.691,25 206.520,69 160.339,49 0,00 1.441.872,45
4.496.606,71 691.242,01 160.339,49 0,00 5.027.509,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 46.000,00 0,00 0,00 0,00 46.000,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
76.000,00 0,00 0,00 0,00 76.000,00
4.573.610,13 691.242,01 160.339,49 0,00 5.104.512,65
Buchwerte
Stand am 01.01.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.004,42 1.004,42
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.042.036,78 6.443.833,46
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.771.433,95 1.693.518,25
8.813.470,73 8.137.351,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 30.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 46.000,00 46.000,00
3. sonstige Ausleihungen 350.000,00 250.000,00
426.000,00 326.000,00
9.240.475,15 8.464.356,13

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Agrarhandel Kunz GmbH, Eich

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Agrarhandel Kunz GmbH, Eich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Agrarhandel Kunz GmbH, Eich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bremen, den 16. Dezember 2024

Hammer & Brahms GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gez. Hammer, Wirtschaftsprüfer

Gez. Schumacher, Wirtschaftsprüfer

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

Feststellung des Jahresabschlusses

Mit Datum vom 23. Januar 2025 wurde der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

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