Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 5192
Eingetragen
25.5.1982
Branche
BeteiligungsgesellschaftenWärme- und KältehandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien
Gegenstand
Der Handel mit Brennstoffen aller Art sowie die Durchführung von Speditionsgeschäften. Die Gesellschaft ist berechtigt, den Handel jederzeit auf artverwandte Materialien auszudehnen sowie sonstige Geschäfte vorzunehmen, die dem Hauptzweck zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft darf ferner Unternehmen gleichen oder ähnlichen Gegenstandes gründen oder sich an ihnen beteiligen oder die Verwaltung übernehmen. Sie ist ebenfalls berechtigt, Zweigniederlassungen im Inland zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kirsten Bauer-Sasse
seit 8.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Wilhelm Sasse
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wilhelm Sasse
Neuenrade
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bauer GmbH

Neuenrade

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 0,00 151.995,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6,00
II. Sachanlagen 0,00 151.989,00
B. Umlaufvermögen 1.395.925,03 1.794.688,41
I. Vorräte 0,00 78.985,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.633,05 505.556,93
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.391.291,98 1.210.146,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.161,00
D. Aktive latente Steuern 93.316,00 0,00
Summe Aktiva 1.489.241,03 1.950.844,41

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 136.574,43 1.158.069,67
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 0,00 930.251,30
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 201.818,37
IV. Bilanzgewinn 110.574,43 0,00
B. Rückstellungen 208.789,50 174.879,37
C. Verbindlichkeiten 1.143.877,10 617.895,37
Summe Passiva 1.489.241,03 1.950.844,41

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Bauer GmbH hat ihren Sitz in Neuenrade und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Iserlohn (Reg.Nr. B 5192).

Der Jahresabschluss der Bauer GmbH wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich gegenüber dem Vorjahr nicht.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Es sind keine Finanzanlagen vorhanden.

4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Prinzip der Verlust freien Bewertung wurde berücksichtigt.

5. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

7. Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Teilwertverfahren Anwartschaftsbarwertverfahren Anwartschaftsdeckungsverfahren auf Basis eines Zinsfußes von 1,82 % bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Soweit die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nur mit unverhältnismäßigen Kosten oder Verzögerungen hätten festgestellt werden können, wurden gemäß Art. 24 Abs. 6 EGHGB die Buchwerte aus dem vorhergehenden Jahresabschluss als ursprüngliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten übernommen.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Es existieren keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt.

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird.

Der Unterschiedsbetrag i. S. d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zum Bilanzstichtag beträgt 747,00 EUR.

Für sämtliche Pensionsverpflichtungen sind Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Die Pensionsverpflichtungen wurden deshalb mit dem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet.

Die folgende Tabelle zeigt die in der Bilanz verrechneten Beträge:

EUR
Zeitwerte Rückdeckungsversicherungen 560.203,50
Pensionsrückstellungen 605.933,00
Differenz 45.729,50

Entsprechend werden die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem verrechneten Vermögen saldiert:

EUR
Erträge aus Rückdeckungsversicherungen 12.662,15
Zinsaufwand aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen 13.467,00
Saldo 804,85

Die Berechnung erfolge unter folgenden Annahmen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018 G

Das Anwartschaftsbarwertverfahren wurde gewählt, weil diese Methode zu einer betriebswirtschaftlich angemessenen Darstellung der Verpflichtung führt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 1.138.603,40 €
davon entfallen auf:
a) Steuern 382.486,58 €
b) im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 €

Von den Verbindlichkeiten haben 1.143.877,10 € eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, 0,00 € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und 0,00 € eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Der Gesamtbetrag der Sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung ist, beträgt jährlich 1.922,52 EUR.

C. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt wurden im Berichtszeitraum insgesamt 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

 

Neuenrade, den 04.09.2024

Bauer GmbH

Geschäftsführerin

Kirsten Bauer-Sasse

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 7.9.2024.

Nachrichten & Medien

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