Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 8128
Eingetragen
13.8.2001
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenElektrizitätshandel
Gegenstand
der Handel mit elektrotechnischen Erzeugnissen, sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit elektrotechnischen Produkten und Systemen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
David Braun
seit 15.11.2019
Geschäftsführer
Michael Braun
seit 13.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

98.02% identifiziert1.98% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
49.01%
49.01%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Elektro Braun GmbHEigenbeteiligung
1.98%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Joachim Braun
Aschaffenburg
247.500 €
49.01%
Michael Braun
Aschaffenburg
247.500 €
49.01%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elektro Braun GmbH

Aschaffenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens


Elektro Braun GmbH ist ein mittelständisches Elektrogroßhandelsunternehmen im Rhein-Main Gebiet. Das Unternehmen, deren Mitarbeitende auf die Standorte Aschaffenburg, Alzenau, Darmstadt, Frankfurt am Main und Rüsselsheim verteilt sind, beliefert Kunden aus den elektrotechnischen Handwerks- und Industriebereichen mit einer breiten Palette an Elektrotechnikprodukten und -dienstleistungen.

Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf folgenden Produktbereichen:

· Elektroinstallationstechnik · Lichttechnik · Erneuerbare Energien · Elektromobilität · Haustechnik
Zusätzlich nimmt der Schaltanlagenbau eine wichtige Position ein. Elektro Braun GmbH fertigt Niederspannungsenergieverteilungen, angefangen vom Wohnungsverteiler bis hin zu Hochstromanlagen mit bis zu 4000A. Dabei unterstützt das Unternehmen seine Kunden sowohl bei der Projektierung als auch bei der technischen Ausarbeitung der Anlagen.

Die Geschäftsbereiche der Elektro Braun GmbH sind in verschiedene Organisationseinheiten unterteilt, darunter Geschäftsführung, Einkauf, Lagerwirtschaft, Vertrieb, Projektabteilung, Schaltanlagenbau, Rechnungswesen/Controlling und Organisationsentwicklung.

B. Wirtschaftsbericht und Geschäftsverlauf


1. Entwicklung im Elektrogroßhandel Deutschlands

Im Jahr 2023 stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Gemäß Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamtes ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % zurück. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank wurde kontinuierlich erhöht, um den steigenden Verbraucherpreisen entgegenzuwirken. Innerhalb dieser gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verzeichnete der deutsche Elektrogroßhandel eine positive Entwicklung. Gemäß der Warengruppenerhebung des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IFH Report - Ausgabe vom 17. Januar 2024) erhöhte sich der Umsatz der teilnehmenden Unternehmen um 8,44 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtumsatz beläuft sich auf 14,3 Milliarden Euro. Insbesondere der anhaltende Boom im Bereich Photovoltaik trug zu diesem deutlichen Wachstum bei, während die übrigen Bereiche in Summe eine kleine einstellige positive Entwicklung verzeichneten.
Als besondere Entwicklung ist der starke Rückgang im Bereich Elektromobilität zu erwähnen, der in den Vorjahren ein rasantes Wachstum verzeichnet hatte.

2. Umsatzentwicklung des Unternehmens

Die Elektro Braun GmbH kann im vergangenen Kalenderjahr ein Umsatzplus von 5,2% (Bruttoumsatz) verzeichnen. Insbesondere das Themenfeld Photovoltaik konnte im letzten Jahr ein bemerkenswertes Wachstum verzeichnen. Die stetige Verbesserung der Technologie, begleitet von sinkenden Preisen für Solarmodule und eine verstärkte Investitionstätigkeit in erneuerbare Energien, haben dazu geführt, dass Photovoltaik zu einem wichtigen Produktbereich avancierte.

Zusätzlich führte das zunehmende Interesse an erneuerbaren Energien zu verstärkten Investitionen in die Infrastruktur für erneuerbare Energien, darunter den Ausbau von Stromnetzen. Dieser Trend zeigt sich unter anderem in den gestiegenen Zahlen im Bereich der Schaltanlagen. Somit hatte die gesteigerte Nachfrage nach Photovoltaik und erneuerbaren Energien auch positive Effekte auf angrenzende Sektoren.

3. Investitionen

Im Jahr 2023 haben wir bedeutende Investitionen getätigt, um unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und unser operatives Umfeld zu verbessern. Diese Investitionen erstreckten sich über verschiedene Bereiche und trugen aus unserer Sicht dazu bei, unsere betrieblichen Abläufe effizienter zu gestalten und unsere Infrastruktur zu modernisieren.

Ein Teil unserer Investitionen entfiel auf Ersatzinvestitionen im Rahmen der betrieblichen Wertminderung.

Darüber hinaus haben wir Mittel in die Aktualisierung unserer Hard- und Software investiert. Dies umfasste sowohl die Anschaffung neuer Technologien als auch die Aktualisierung bestehender Systeme, um die Effizienz, Sicherheit und Leistungsfähigkeit unserer IT-Infrastruktur zu steigern.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Investitionen lag auf dem Neubau unseres Firmengebäudes. Durch den Bau eines modernen und funktionalen Gebäudes schaffen wir nicht nur ein angenehmes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern optimieren auch unsere betrieblichen Abläufe. Die Investition in ein zeitgemäßes Firmengebäude unterstreicht unser Engagement für nachhaltiges Wachstum und langfristigen Erfolg.

Insgesamt haben die getätigten Investitionen im Jahr 2023 dazu beigetragen, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, unsere Effizienz zu steigern und die Grundlage für zukünftiges Wachstum zu legen.

4. Personalwesen

Im Berichtszeitraum beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 135 Mitarbeiter.
In der Spitze wurden bis zu 10 Auszubildende in den Berufen Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandelsmanagement sowie Elektroniker/-in für Betriebstechnik ausbildet.

Des Weiteren ist eine tendenziell erhöhte Beschäftigungsrate zu verzeichnen, hauptsächlich aufgrund der bevorstehenden Stellenübergabe durch anstehende Renteneintritte. Diese Doppelbesetzung ermöglicht eine reibungslose Übergangsphase und gewährleistet Kontinuität in den betroffenen Bereichen.

5. Für uns wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr 2023
Ein herausragendes Ereignis im Geschäftsjahr 2023 war zweifellos der Beginn des Neubaus unseres Firmengebäudes. Dieser wichtige Schritt markierte einen bedeutenden Meilenstein in unserer Unternehmensentwicklung und verdeutlichte unser Engagement für zukünftiges Wachstum und Fortschritt.

Der Neubau wird es uns ermöglichen, eine moderne und maßgeschneiderte Arbeitsumgebung zu schaffen, die unseren Anforderungen und denen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal entspricht. Die Investition in ein zeitgemäßes Firmengebäude unterstreicht nicht nur unseren langfristigen Planungs- und Entwicklungshorizont, sondern wird auch dazu beitragen, unsere betriebliche Effizienz zu steigern und unsere Kapazitäten zu erweitern, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

Im Zuge der Neubauplanung wurden bereits zahlreiche organisatorische und strukturelle Änderungen eingeleitet, die mittelfristig im Neubau Früchte tragen sollen. Diese Maßnahmen umfassen die Einführung neuer technischer und logistischer Innovationen, organisatorische Umstrukturierungen sowie prozesstechnische Anpassungen.

C. Darstellung der Lage


1. Vermögenslage

Ein signifikanter Teil unseres Anlagevermögens ist durch die Positionen "Grundstücke" und "Anlagen im Bau" repräsentiert, die sich hauptsächlich auf den laufenden Neubau unseres Firmengebäudes beziehen.
Zusätzlich zu den Investitionen in den Neubau verfügen wir über weitere Vermögenswerte, darunter ein Gebäudekomplex in Frankfurt, der teilweise für betriebliche Zwecke genutzt wird, teilweise auch vermietet wird.
Ein weiterer größerer Bestandteil unseres Anlagevermögens umfasst Büroausstattung und technische Ausrüstung, die für den reibungslosen Betrieb unserer Geschäftsaktivitäten unerlässlich sind.

Die Neuinvestitionen trugen zu einem Anstieg der Bilanzsumme um 41,2 % bei. Diese Investitionen wurden größtenteils durch Fremdfinanzierung realisiert, was zu erhöhten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten führte. Dadurch verringerte sich die Eigenkapitalquote von 58,0 % im Jahr 2022 auf 46,6 % im Jahr 2023. Die Bilanzstruktur zeigt sich somit weiterhin ausgewogen.

Das Umlaufvermögen unseres Unternehmens wird im Wesentlichen durch die Positionen Vorräte und Forderungen geprägt. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr auf ähnlichem Niveau geblieben, jedoch gab es Verschiebungen in den Sortimentsbereichen. Diese Anpassungen spiegeln unsere Bemühungen wider, unser Produktangebot an die sich verändernden Marktanforderungen anzupassen und die Nachfrage unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen.

Die Forderungen sind signifikant gestiegen, was zum Teil auf eine erhöhte Geschäftstätigkeit zurückzuführen ist. Weiterhin ist dieser Anstieg auf den Verkauf unserer eigenen Anteile an der Besitzgesellschaft des Gebäudes des aktuellen Hauptsitzes zurückzuführen. Die Erlöse aus diesem Verkauf werden in den Neubau unseres Standorts investiert.

2. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens blieb im Jahr 2023 stabil. Wir konnten eine solide Liquiditätsposition aufrechterhalten, die es uns ermöglicht hat, unsere laufenden Betriebskosten zu decken und unsere Investitionspläne umzusetzen.
Die Rückzahlung der aufgenommenen Darlehen ist so gestaltet, dass sie erst nach Abschluss und Bezug des Neubaus vollständig zum Tragen kommt. Dies gewährleistet, dass die finanzielle Belastung erst dann voll wirksam wird, wenn das Unternehmen im neuen Objekt operativ tätig ist. Unsere Liquiditätsplanung deutet darauf hin, dass jederzeit ausreichend Spielraum vorhanden ist.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 4.221 Tsd. € per 31.12.2022 um 2.024 Tsd. € auf 6.245 Tsd. € gestiegen. Hier sind im Wesentlichen Zahlungsverpflichtungen für das neuen Firmengebäude in Kleinostheim enthalten.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Finanzstatus des Unternehmens im Jahr 2023 stabil blieb. Die finanzielle Ausstattung des Unternehmens gewährleistet auch für die Zukunft einen reibungslosen Geschäftsbetrieb, da ausreichende Kreditlinien jederzeit zur Verfügung stehen.

3. Ertragslage

Die sonstigen betrieblichen Erträge verzeichneten einen Anstieg um 653 Tsd. € (Vorjahreswert 913 Tsd. €) auf 1.566 Tsd. €, darin enthalten sind 584 Tsd. € Veräußerungserlöse aus dem Verkauf der Grundstücks-Beteiligung.

Der Materialaufwand belief sich per 31.12.2023 auf 44.023 Tsd. €, ein Anstieg um 4,78% gegenüber Vorjahr (42.016 Tsd. €). Hauptsächlich ist dies auf den Warenverbrauch im Produktbereich Erneuerbare Energie zurückzuführen.

Per 31.12.2023 betrugen die Personalaufwendungen 7.827 Tsd. € (Vorjahr 7.391 Tsd.€). Steuerpflichtigen Mitarbeitern wurde im Jahr 2023 eine Inflationsausgleichsprämie ausgezahlt. Weiterhin ist die Erhöhung der Personalaufwendungen durch Gehaltsänderungen und Ganzjahrestätigkeiten von Neueinstellungen aus dem Jahr 2022 begründet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen schlagen mit 3.866 Tsd. € zu Buche (Vorjahr 3.175 Tsd. €), inflationsbedingt sind die Kosten für Energie, sowie Transportkosten gestiegen; im Bereich der EDV fielen Nutzungsgebühren für KI-gestützte Programme und für Verbesserungen am Web-Shop an.

Kosten und Erträge sind insgesamt planmäßig gestiegen; wobei es Verschiebungen zwischen den verschiedenen Produktbereichen gab, als Reaktion auf sich ändernde Marktanforderungen und Kundenbedürfnisse.

Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Beteiligungserträgen) konnte um 553 Tsd. € von 2.055 Tsd. € in 2022 auf 2.608 Tsd. € gesteigert werden. Unsere Prognose, dass das Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau liegen würde, wurde somit übertroffen.

Der Jahresüberschuss liegt mit 1.890 Tsd. € um 312 Tsd. € über dem Vorjahreswert (1.578 Tsd. €).

Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 4,8 %, was eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr (4,2 %) darstellt. Trotz der Herausforderungen des wirtschaftlichen Umfelds konnten wir unsere Rentabilität steigern und eine solide Umsatzrendite erzielen.

Die Gesamtkapitalrendite lag bei 7,7 % im Vergleich zu 9,1 % im Vorjahr, während die Eigenkapitalrendite 16,3 % betrug, verglichen mit 15,4 % im Vorjahr. Die gegenläufige Entwicklung hängt mit der zuvor beschriebenen Fremdfinanzierung des Neubauprojektes und des damit einhergehenden starken Anstiegs der Bilanzsumme zusammen.

4. Gesamtaussage

Insgesamt zeigt die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 eine solide Performance unseres Unternehmens und bestätigt unsere Fähigkeit, erfolgreich auf Marktveränderungen zu reagieren und unsere Geschäftsziele zu erreichen. Wir bleiben bestrebt, unsere Ertragslage weiter zu verbessern und langfristigen Wert für unser Unternehmen zu schaffen.

D. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung


1. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die verstärkten Bestrebungen zur Elektrifizierung und Verbesserung der Energieeffizienz eröffnen neue Marktchancen für unser Unternehmen. Als Anbieter von innovativen Lösungen und Dienstleistungen in diesem Bereich können wir von der steigenden Nachfrage nach energieeffizienten Produkten und Dienstleistungen profitieren. Durch die Entwicklung und Implementierung von Lösungen, die den aktuellen Umwelt- und Energieanforderungen gerecht werden, können wir unsere Marktpräsenz stärken und neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen.

Der fortwährende Mangel an Wohnraum und die damit verbundene Notwendigkeit, Wohnraum zu schaffen, wird auf lange Sicht wieder zu einer wachsenden Nachfrage nach Gebäudeinstallationstechnik führen. Als Fachhändler in diesem Bereich sind wir gut positioniert, um von diesem Markt zu profitieren. Durch die Bereitstellung innovativer Produkte und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen des Wohnungsmarktes entsprechen, können wir unsere Umsätze steigern und unsere Marktpräsenz weiter ausbauen.

Unser geplantes Neubauprojekt bietet nicht nur großes Potenzial für verbesserte Logistik und gesteigerte Prozesseffizienz, sondern auch die Möglichkeit, unsere Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Durch die Modernisierung unserer betrieblichen Infrastruktur und die Schaffung moderner Arbeitsumgebungen können wir unsere Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen. Dies ermöglicht es uns, qualifizierte Fachkräfte anzuziehen und zu halten, was wiederum unsere Wettbewerbsfähigkeit stärkt, und langfristiges Wachstum fördert.

Elektro Braun GmbH pflegt langjährige Geschäftsbeziehungen zu ihren Hausbanken, was eine solide Grundlage für eine verlässliche Finanzierung darstellt und die Verfügbarkeit von Finanzmitteln gewährleistet.

2. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Eine weitere Abschwächung der Baubranche, insbesondere im Wohnbausektor, führt zu einer kurzfristig geringeren Nachfrage nach Gebäudeinstallationstechnik und könnte unsere Umsätze in diesem Teilbereich negativ beeinflussen. Wir müssen uns auf mögliche Marktrückgänge vorbereiten und unsere Strategien entsprechend anpassen, um mögliche Auswirkungen zu minimieren.

Die gestiegenen Energiepreise und verwaltungstechnischen Anforderungen stellen nicht nur direkte Risiken für das Unternehmen dar. Sie erhöhen zudem das Risiko, dass Unternehmen verunsichert werden und Investitionen möglicherweise ins Ausland verlagern könnten. Diese fehlenden Investitionen können zu ausbleibenden Umsätzen führen.

Der anhaltende Fachkräftemangel im Elektrohandwerk könnte unsere Geschäftstätigkeit beeinträchtigen, indem Kunden weniger Material verarbeiten können und dadurch unsere Umsätze sinken. Es ist wichtig, dass wir unsere Kundenbeziehungen stärken und Lösungen finden, um potenzielle Engpässe zu überwinden und unsere Marktposition zu halten.

Ein weiteres Risiko für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens ergibt sich aus der Möglichkeit von Preisverfällen aufgrund eines Überangebots und eines Rückgangs der Nachfrage in den Bereichen der Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Diese Situation könnte zu einer Abwertung des Lagerbestandes führen und damit die Rentabilität des Unternehmens beeinträchtigen. Die große Herausforderung besteht darin, den Warenbestand effektiv zu planen, um mögliche Verluste zu minimieren und die Liquidität zu erhalten.

Es besteht das Risiko, dass sich das Neubauprojekt durch unvorhergesehene Ereignisse verzögert. Solche Verzögerungen könnten nicht nur den geplanten Fertigstellungstermin gefährden, sondern auch zu erheblichen zusätzlichen Kosten führen, die über den bisher mit den Kreditinstituten vereinbarten Finanzierungsrahmen hinausgehen. Dies könnte eine Nachverhandlung der Finanzierung oder die Bereitstellung zusätzlicher Mittel erforderlich machen, was die finanzielle Belastung des Unternehmens erhöht. Auch der geplante Umzug birgt das Risiko, dass es während der Übergangsphase zu logistischen Herausforderungen und temporären Lieferverzögerungen kommt, was dazu führen kann, dass Kundenaufträge nicht wie gewohnt erfüllt werden können. Um diese Risiken zu minimieren, sind eine detaillierte Planung und ein sorgfältiges Projektmanagement erforderlich.

3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten bei Lieferanten und Bankverbindlichkeiten.

Das Ausfallrisiko der Forderungen an Kunden wird durch ein restriktives und effizientes Debitorenmanagement minimiert. Zusätzlich sind die Forderungen größtenteils durch Kreditversicherungen abgesichert, um potenzielle Zahlungsausfälle zu reduzieren.

Des Weiteren besteht das Risiko, dass die Einhaltung der vereinbarten Finanzkennzahlen sowie anderer zeitlicher Vereinbarungen in Zusammenhang mit der Finanzierung des Neubaus nicht gewährleistet werden kann. Dies könnte dazu führen, dass der Kreditgeber aufgrund von Vertragsverletzungen eine sofortige Fälligstellung des Kredits verlangen könnte. In einem solchen Fall wäre das Unternehmen gezwungen, den Kreditbetrag sofort zurückzuzahlen oder Neuverhandlungen zu unvorteilhaften Kreditkonditionen einzugehen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten werden grundsätzlich innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen beglichen, um das Vertrauen und die Kontinuität der Geschäftsbeziehungen zu gewährleisten.

Für erkennbare Ausfall- und Bonitätsrisiken wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Das Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist es, finanzielle Risiken jeglicher Art zu sichern. Dabei verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik, um etwaige Risiken frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Bewertung der Finanzinstrumente streben wir eine stabile und nachhaltige finanzielle Performance an.

4. Gesamtaussage

Angesichts der maßgeblichen Chancen und Risiken, die potenziell die künftige Entwicklung unseres Unternehmens beeinflussen könnten, sind wir zuversichtlich, dass wir gut aufgestellt sind, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Die verstärkten Bestrebungen zur Elektrifizierung und Steigerung der Energieeffizienz eröffnen uns neue Möglichkeiten auf dem Markt, denen wir dank unserer innovativen Lösungen und Services begegnen können. Ebenso bieten die fortwährenden Schwierigkeiten im Wohnraumsektor weiterhin Potenzial für die Erweiterung unserer Marktpräsenz und die Steigerung unserer Umsätze.

Unser geplantes Neubauprojekt bietet nicht nur die Aussicht auf verbesserte betriebliche Abläufe, sondern auch die Gelegenheit, unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern, was wiederum unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und langfristiges Wachstum unterstützen wird. Durch die Modernisierung und Optimierung unserer Infrastruktur investieren wir nicht nur in die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens, sondern festigen auch unsere Positionierung in einem stark umkämpften Marktumfeld.

Unser Ziel ist es, finanzielle Risiken jeglicher Art abzufedern und eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen. Mit einem proaktiven Ansatz und einer kontinuierlichen Anpassung unserer Strategien sind wir zuversichtlich, dass wir den kommenden Herausforderungen erfolgreich begegnen können und langfristigen Erfolg sichern werden.

E. Prognosebericht



1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Erwartungen
Die Pressemitteilung Nr. 173 vom 30. April 2024 des Statistischen Bundeamtes weist einen preis-, saison- und kalenderbereinigten Rückgang (-0,2 % zum Vorjahresquartal) des Bruttoinlandproduktes aus. Somit ist weiterhin kein merklicher Aufschwung zu verzeichnen.
Die Warengruppenerhebung für den Bundesverband des Elektrogroßhandels im Berichtszeitraum Januar bis Juni 2024 weist eine Marktentwicklung von -12,7 % aus.
Als Elektrogroßhandelsunternehmen befinden wir uns in einer Phase, die stark von den Entwicklungen im Wohnbau abhängt, der derzeit eine gewisse Schwäche zeigt. Trotz dieser Herausforderung eröffnen sich jedoch vielversprechende Perspektiven. Insbesondere die Elektrifizierung und der Ausbau der elektrischen Infrastruktur lassen Hoffnung auf eine verstärkte Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen aufkommen.
Des Weiteren dürfen wir die Chancen im Schaltanlagenbau nicht außer Acht lassen, insbesondere durch die Investitionen in Rechenzentren in der Region Frankfurt am Main. Diese Investitionen könnten das Wachstum in diesem Bereich weiter vorantreiben und uns zusätzliche Umsatzmöglichkeiten bieten.

2. Prognose über die weitere Entwicklung der Gesellschaft
Unter Berücksichtigung oben genannter Faktoren und Entwicklungen prognostizieren wir für das kommende Jahr ein leichtes, einstelliges Umsatzminus bei geringfügig steigenden Kosten. Dies wird zu einem deutlichen Rückgang des Betriebsergebnisses führen. Trotz der aktuellen Herausforderungen sehen wir optimistisch in die Zukunft und sind bereit, unsere Strategie anzupassen und Chancen zu nutzen, um unser Geschäft weiter voranzutreiben.

F. Bericht über Zweigniederlassungen


Die Elektro Braun GmbH besteht aus dem Stammhaus in Aschaffenburg sowie unselbständigen Niederlassungen in Alzenau, Darmstadt, Frankfurt am Main und Rüsselsheim am Main.

Aschaffenburg, 02. August 2024
Elektro Braun GmbH Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.809.449,49 644.761,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.570,26 70.045,26
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.570,26 70.045,26
II. Sachanlagen 5.654.246,90 434.955,24
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.726.791,94 153.492,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.015,50 217.991,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.684.439,46 63.471,40
III. Finanzanlagen 104.632,33 139.761,18
1. Beteiligungen 104.632,33 139.761,18
B. Umlaufvermögen 19.044.236,96 16.953.412,40
I. Vorräte 8.715.449,92 8.603.258,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.555.627,66 8.012.407,96
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 149.567,50 201.935,75
2. sonstige Vermögensgegenstände 9.406.060,16 7.810.472,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 773.159,38 337.745,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.668,62 35.010,48
Bilanzsumme, Summe Aktiva 24.899.355,07 17.633.184,56

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.613.543,05 10.223.023,84
I. gezeichnetes Kapital 505.000,00 505.000,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -10.000,00 -10.000,00
2. eingefordertes Kapital 495.000,00 495.000,00
II. Kapitalrücklage 224.058,24 224.058,24
III. Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
IV. Gewinnvortrag 8.993.965,60 7.915.673,69
V. Jahresüberschuss 1.890.519,21 1.578.291,91
B. Rückstellungen 1.235.252,96 1.286.355,53
C. Verbindlichkeiten 11.875.714,06 6.123.805,19
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.747.324,79 1.023.576,63
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 403.962,23 460.975,28
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.724.427,04 4.639.253,28
davon aus Steuern 129.401,50 292.317,44
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.033,87 4.252,33
D. Passive latente Steuern 174.845,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 24.899.355,07 17.633.184,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.421.720,18 12.759.195,26
2. Personalaufwand 7.827.019,35 7.391.001,33
a) Löhne und Gehälter 6.562.223,40 6.160.326,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.264.795,95 1.230.674,97
davon für Altersversorgung 11.193,47 10.330,82
3. Abschreibungen 120.934,73 139.313,36
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 120.934,73 139.313,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.865.627,59 3.174.262,89
5. Erträge aus Beteiligungen 155.750,26 201.935,75
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 232,81 20.524,89
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.551,42 22.671,84
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 816.130,59 656.194,21
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 174.845,00 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 1.910.439,57 1.598.212,27
10. sonstige Steuern 19.920,36 19.920,36
Jahresüberschuss 1.890.519,21 1.578.291,91

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Elektro Braun GmbH hat ihren Sitz in Aschaffenburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter HR B 8128 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Absatz 2 HGB auf.

Gemäß § 42 Absatz 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB in der aktuellen Fassung unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von in der Regel drei Jahren abgeschrieben.
         
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare und degressive Abschreibungen (Nutzungsdauer 3 bis 25 Jahre) angesetzt; es erfolgte ein Übergang auf die lineare Abschreibung, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
      
Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Heizölbestand) wurden zu Anschaffungskosten bewertet; lag der Marktpreis zum Bilanzstichtag darunter, erfolgte die Bewertung zu diesem.
         
Die Waren wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Es erfolgte eine Abwertung gestaffelt nach Alter der Ware.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen, vermindert um angemessene Einzel- und Pauschalabwertungen, angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zu ihren Nennwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert unter Abzug der eigenen Anteile bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die aus den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehende temporäre Differenz, die eine Steuerbelastung ergibt, ist als passive latente Steuer angegeben.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.
Im Bereich der Finanzanlagen hat Elektro Braun GmbH zum 23.08.2023 ihren Gesellschaftsanteil (20%) an der Braun Grundbesitz GbR an deren Gesellschafter veräußert.

Im Folgenden werden die Anteile zusammengefasst (Anteilsbesitz im Sinne des § 285  Nr. 11 HGB), an denen die Gesellschaft Beteiligungen hält:

 Name
Sitz
Beteiligungsquote
Eigenkapital zum
Jahresergebnis



 31.12.2023
  2023
Gme GmbH & Co.KG
Offenburg
20 %
          16.572,95 €
5.286,76 €
KALOG GmbH & Co. KG
Ratingen
12,50 %
607.695,15 €
83.214,78 €
Mitegro GmbH & Co. KG
Hannover
  8,33 %
4.113.866,16 €
3.843.866,16 €
B.E.B. Offenburg GbR
Offenburg
33,3 %
15.422,28 €
526,02 €

 
Die B.E.B. Offenburg GbR wurde mit Wirkung zum Ablauf des 31.12.2023 aufgelöst.
      
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum 31.12.2023 nicht (Vorjahr: 0 Euro).

Forderungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis beinhalten nur den Gewinnanspruch für das laufende Geschäftsjahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr beinhalten Forderungen gegenüber den Gesellschaftern der Elektro Braun GmbH für den Anteilsverkauf der Braun Grundbesitz GbR in Höhe von Euro 31.250,00.

In den sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ist der Betrag von Euro 26.500,00 (Vorjahr: Euro 26.500,00) für Mietkautionen enthalten.

Innerhalb des Geschäftsjahres kam es zu Ausschüttungen an die Gesellschafter aus dem Jahresüberschuss des Vorjahres.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:



  zum 31.12.2023


zum 31.12.2022
Kundenboni
 Euro 
472.863,59

Euro
576.574,17
Personalrückstellungen
Euro
517.479,73

Euro
 447.257,30
Ausstehende Rechnungen
Euro
180.890,64

Euro
187.130,06
Abschlusskosten
 Euro
40.769,00

Euro
51.694,00
Verschiedene
 Euro
  23.250,00

Euro
 23.700,00
Sonstige Rückstellungen
Euro
1.235.252,96

Euro
 1.286.355,53

        
            
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt.


Stand
Restlaufzeit
Restlaufzeit
Restlaufzeit

31.12.2023
kleiner 1 Jahr
größer 1 Jahr
davon mehr als 5 Jahre

Euro
Euro
Euro
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
4.747.324,79
 848.748,89
3.898.575,90
2.866.669,70
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen  
 171.528,88
 171.528,88
 0,00
 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
 6.245.594,01
6.245.594,01
0,00
0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
 403.962,23
403.962,23
 0,00
   0,00
Sonstige Verbindlichkeiten   
307.304,15
307.304,15
0,00
 0,00
Summen
 11.875.714,06
 7.977.138,16
3.898.575,90
2.866.669,70


In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Kredit der LfA Förderbank Bayern (Landesförderinstitut für Aufbaufinanzierung) zur Finanzierung des neuen Firmengebäudes in Kleinostheim in Höhe von Euro 3.898.575,90 (Vorjahr Euro 0,00) enthalten. Als Sicherheit für den Kredit ist eine Grundschuld (vollstreckbar) in Höhe von Euro 4.000.000,00, sowie eine Grundschuld (nicht vollstreckbar) in Höhe von Euro 15.000.000,00 im Grundbuch eingetragen.

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 709.528,19 enthalten (VJ: 761.228,84 Euro).


Stand
Restlaufzeit
Restlaufzeit
Restlaufzeit

31.12.2022
kleiner 1 Jahr
größer 1 Jahr
davon mehr als 5 Jahre

Euro
Euro
Euro
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
1.023.576,63
 1.023.576,63
0,00
0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen  
31.895,28
31.895,28
 0,00
 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
4.221.262,22
4.221.262,22
0,00
0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
460.975,28
 460.975,28
 0,00
   0,00
Sonstige Verbindlichkeiten   
386.095,78
 386.095,78
0,00
 0,00
Summen
6.123.805,19
6.123.805,19
0,00
0,00

  
Der Posten passive latente Steuern enthält Euro 174.845,00 (Vorjahr 0,00 Euro), bedingt durch die Bildung einer § 6b EStG Rücklage in der Steuerbilanz. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 29,96% (für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer). Der Veräußerungserlös (Euro 583.688,39) aus dem Verkauf der Grundstücks-Beteiligung wurde auf das Neubauprojekt in Kleinostheim übertragen (Grund und Boden und Gebäude).

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:


  Gesamt
 Laufzeit < 1 Jahr
   Laufzeit  > 1 Jahr
davon > 5 Jahre

Euro
Euro
Euro
 Euro
Miete Büro- und Lagerräume
1.320.306,00
600.252,60
720.053,40
 0,00
Verpflichtungen aus sonstigen Leasingverträgen
  2.017.870,30
 127.102,59
 1.890.767,71
1.095.874,30

                                                    
Zweck und Vorteile der Miet- und Leasingvereinbarungen sind die Reduzierung von Kapitalbindung.
                
Zur Fertigstellung des neuen Firmengebäudes in Kleinostheim stehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von Euro 11.531.508,96 für das Jahr 2024 und Euro 2.471.037,63 für das Jahr  2025 an.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Als außergewöhnliche Erträge sind die Veräußerungserlöse aus dem Verkauf der Grundstücksbeteiligung in Höhe von TEuro 584 zu nennen.

Der Posten der sonstigen betrieblichen Erträge enthält periodenfremde Erträge für:

Bonuszahlungen Lieferanten
    36 TEuro
Zinsen Kunden
  10 TEuro
Erstattung Energiekosten
          7 TEuro
Gutschriften Nichtwarenlieferant
 2 TEuro

                    
Der Posten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthält periodenfremde Aufwendungen für:

Bonuskorrekturen Lieferanten/Kunden
  9 TEuro
Nachtrag Betriebsversicherungen
  8 TEuro
Leistungen Vorjahr Nichtwarenlieferanten
  3 TEuro

   
          
VI. Sonstige Angaben

a) Anzahl der Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 135 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 89 Angestellte und 46 gewerbliche Mitarbeiter.

b) Geschäftsführung
Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Gesellschaft gesetzlich vertreten durch die Geschäftsführer:

Herrn Dipl.Kfm. Joachim Braun, 63739 Aschaffenburg (bis 30.09.2023)

Herrn Dipl.Ing. Michael Braun, 63743 Aschaffenburg
Herrn M.Sc. David Braun, 63739 Aschaffenburg.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 25. Juli 2023 ist Herr Joachim Braun mit Wirkung zum 30. September 2023 aus der Geschäftsführung ausgeschieden.

c) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Es ist geplant, die Filiale Rüsselsheim zum 30.06.2024 zu schließen, die Mitarbeiter werden weiterhin bei Elektro Braun GmbH beschäftigt, zur Betreuung des Kundenstamms. Eine neue Lösung für das Vertriebsgebiet "Rhein-Main-West" soll erarbeitet werden.

d) Gewinnverwendung
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, von dem Jahresüberschuss einen Betrag in Höhe von Euro 500.000,00 auszuschütten und im Übrigen den Jahresüberschuss nebst Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Aschaffenburg, 02. August 2024


Elektro Braun GmbH
Geschäftsführung

gez. Dipl.-Ing. Michael Braun

gez. M.Sc. David Braun

Anlagespiegel


Anschaffungs-

kumulierte
Abschreibung

kosten
Zugänge
Abgänge
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Buchwert

01.01.2023
2023
2023
31.12.2023
2023
31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
A. Anlagevermögen






I. Immaterielle Vermögensgegenstände






1. entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche






    Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie






    Lizenzen an solchen Rechten und Werten
685.251,41
0,00
7.574,90
627.106,25
19.470,00
50.570,26
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
685.251,41
0,00
7.574,90
627.106,25
19.470,00
50.570,26
II. Sachanlagen






1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und






Bauten einschließlich der Bauten auf fremden






Grundstücken
472.456,16
2.591.273,60
0,00
336.937,82
17.974,00
2.726.791,94
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.172.807,76
109.849,93
52.072,26
987.569,93
83.490,73
243.015,50
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
63.471,40
2.620.968,06
0,00
0,00
0,00
2.684.439,46
Summe Sachanlagen
1.708.735,32
5.322.091,59
52.072,26
1.324.507,75
101.464,73
5.654.246,90
III. Finanzanlagen






1. Beteiligungen
139.761,18
6.182,76
41.311,61
0,00
0,00
104.632,33
Summe Finanzanlagen
139.761,18
6.182,76
41.311,61
0,00
0,00
104.632,33
Summe Anlagevermögen
2.533.747,91
5.328.274,35
100.958,77
1.951.614,00
120.934,73
5.809.449,49

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.08.2024 festgestellt.

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Elektro Braun GmbH, Aschaffenburg
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elektro Braun GmbH, Aschaffenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektro Braun GmbH, Aschaffenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aschaffenburg, den 2. August 2024


Florig & Söhne GmbH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT
Aschaffenburg

gez. Dr. Hans-Georg Florig, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Bendikt Goldschmidt, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.