EN-CON-SERVICE GmbHLiquidiert

Sandhofer Straße 200, 68307 Mannheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 4253
Vorher
EN-CON-UNIZEIT GmbH
Eingetragen
12.9.1986
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenErbringung von LogistikdienstleistungenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Technische Dienstleistungen (Montieren, Reparieren, Warten), logistische Dienstleistungen (Kommissionieren, Verladen, Versenden), sowie die gewerbliche Überlassung von Arbeitnehmern an Dritte auf Zeit.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator
Elmar Hanke
seit 3.9.2013
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

EN-CON-SERVICE GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 30.11.2015

Bilanz

Aktiva

30.11.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen 22.701,00 36.717,00
I. Sachanlagen 22.701,00 36.717,00
B. Umlaufvermögen 338.319,93 497.294,81
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 219.386,55 377.189,98
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 118.933,38 120.104,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.603,35 6.293,27
Bilanzsumme, Summe Aktiva 362.624,28 540.305,08

Passiva

30.11.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 211.787,05 196.310,32
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 150.310,32 119.619,90
III. Jahresüberschuss 35.476,73 50.690,42
B. Rückstellungen 100.908,67 148.335,27
C. Verbindlichkeiten 49.928,56 195.659,49
Bilanzsumme, Summe Passiva 362.624,28 540.305,08

A N H A N G  F Ü R  D A S  R U M P F G E S C H Ä F T S J A H R  2 0 1 5


E N - C O N - S E R V I C E  G M B H  I. L.

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft erfolgt im Rumpfgeschäftsjahr 2015 gemäß dem Handelsgesetzbuch in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Vorjahreszahlen sind als Vergleich beigefügt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB.

Auf der Gesellschafterversammlung am 9. Juli 2015 wurde die Auflösung der Gesellschaft zum 30. November 2015 beschlossen.

Einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir auch die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:
 

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Methode) errechnet. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden jeweils gesondert unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.


C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterung der Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

2. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet.

Eine Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte anhand des allgemein anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt.

Die Bewertung der unmittelbaren Pensionsrückstellung basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
 

 
2015
Rententrend
1,00%
Zinssatz (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB)
3,94%
Richttafel 2005 G von Dr. Klaus Heubeck
 


3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen und Jahresabschlusskosten.

4. Verbindlichkeitenspiegel

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 3).

In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 2) und aus Steuern in Höhe von T€ 2 (Vorjahr T€ 36) enthalten.

II. Ergänzende Angaben

1. Geschäftsführung

Zu einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt:
 

Herr Dieter Dziersk, Geschäftsführer


Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

 Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Jahresüberschuss zum 30. November 2015 an den Gesellschafter auszuschütten.

Mannheim, den 22. Juli 2016
 

En-Con-Service GmbH i.L.
- Der Liquidator -

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2016 festgestellt.

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