Holz - Autowaschtechnik GmbH
Danziger Straße 11, 89250 Senden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Holz seit 21.5.2003 | Geschäftsführer |
Andreas Holz seit 21.5.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Andreas Holz | 50.00% |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Holz - Autowaschtechnik GmbHSendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der Holz - Autowaschtechnik GmbH, Senden1. Grundlage des Unternehmens Die Holz - Autowaschtechnik GmbH produziert am Firmensitz in Senden mit ca. 60 Mitarbeitern seit über 30 Jahren exklusive, textile Autowaschstraßen aus Edelstahl. Die Edelstahlqualität kombiniert mit Hydraulik-Antriebstechnik garantiert einen langlebigen und wartungsarmen Betrieb der Waschstraßen. Am Firmensitz findet die komplette Entwicklung, Planung, Produktion und Endmontage bis hin zum Transport an den Standort des Kunden statt, an dem die komplette Waschstraße von Mitarbeitern der Holz - Autowaschtechnik GmbH montiert, betriebsbereit fertiggestellt und an den Kunden übergeben wird. Die Holz - Autowaschtechnik GmbH vertreibt ihre Produkte an Kunden in Deutschland und Europa im Direktvertrieb. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und brachenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2023 gegenüber 2022 wegen hoher Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstiger Finanzierungsbedingungen und einer geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland leicht an Fahrt verloren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % (Quelle: Destatis Stand Januar 2024). Verursacht wurde diese Entwicklung durch die Abnahme des privaten Konsums um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr durch hohe Verbraucherpreise sowie dem Rückgang des Außenhandels um 1,8 %. Bauinvestitionen nahmen wegen hoher Baupreise und den spürbar gestiegenen Bauzinsen um 2,1 % ab. In Ausrüstungen, namentlich Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, wurde laut dem Statistischen Bundesamt preisbereinigt mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Laut Statista hat sich, dem oben beschriebenen Trend folgend, die Anzahl der Betreiber von Autowaschanlagen in Deutschland in den letzten Jahren leicht steigend entwickelt. Im Jahr 2022 gab es in Deutschland 2.810 Betreiber von Autowaschanlagen (2020: 2.714 und 2021: 2.770). Durch diese positive Marktentwicklung nimmt der Wettbewerb unter den Anbietern von Autowaschanlagen und Autowaschdienstleistungen zu. Die Holz - Autowaschtechnik GmbH kann von dem gestiegenen Nachfragetrend profitieren, da kundenseits zunehmend in innovative, umweltschonende und wartungsarme Technik investiert wird. Die Holz - Autowaschtechnik GmbH hat seit Jahren eine gesicherte Marktposition mit starker Kundenbindung im Sale- und After-Sales-Bereich. Dem Wettbewerb wird durch innovative Produktideen, Qualität der angebotenen Sortimente und Verlässlichkeit im Service begegnet. 2.2 Geschäftsverlauf Nachdem sich im Jahr 2022 die Gesamtleistung aufgrund der sich eintrübenden Wirtschaftslage um TEUR 1.479 und damit um 7,8 % verschlechterte, konnte im Jahr 2023 wieder ein Zuwachs um TEUR 1.672 und damit um 9,5 % erreicht werden. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 27,1 % erhöht; der Bestand an in Arbeit befindlichen Aufträgen verminderte sich dagegen um TEUR 790. Das Umsatzwachstum konnte dabei im Wesentlichen im Ausland durch die deutliche Ausweitung eines Großauftrags erzielt werden. Bei den Kunden im Inland war nur eine moderate Umsatzsteigerung durch längere Produktionszeiten und Verschiebung der Fertigstellung von einigen Projekten möglich. Durch effizientere Projektabwicklung aufgrund zeitlich geschickten Koordinierens der durch Dritte zu erbringenden Vorgewerken mit der eigentlichen Errichtung bzw. Montage der Waschanlagen konnten auch im Geschäftsjahr Effizienzpotenziale realisiert werden. Aufgrund wieder gesunkener Preise für Vorprodukte verbesserte sich die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) von 62,3 % im Vorjahr auf 55,5 % im Geschäftsjahr. Das Rohergebnis (berechnet als Differenz zwischen der Gesamtleistung, den sonstigen betrieblichen Erträgen und dem Materialaufwand) verbesserte sich um 26,2 % und damit überproportional zur Entwicklung der Gesamtleistung, die die produktionsbedingte Bestandsverminderung in Höhe von TEUR 790 aus im Geschäftsjahr fertiggestellten Aufträgen beinhaltet. Während des gesamten Jahres war eine stabile Auftragslage gegeben. Die Prognosen aus dem Vorjahr erwarteten für das Geschäftsjahr 2023 eine leichte Unterschreitung des Vorjahresniveaus für die Umsatzerlöse sowie für die Gesamtleistung. Dass sowohl die Umsatzerlöse (+27,1 %) als auch die Gesamtleistung (+9,5 %) entgegen den Erwartungen deutlich gestiegen sind, liegt an den bereits beschriebenen Effekten: Umsatzwachstum durch deutliche Ausweitung eines im Vorjahr geschlossenen, sich zum Vorjahresstichtag teilweise schon / noch in Produktion befindlichen Großauftrags, Fertigstellung von zum Vorjahresstichtag in Arbeit befindlichen Aufträgen, was sich bilanziell als Bestandsverminderung niederschlägt. Die im Vorjahr deutlich zutage getretenen krisenbedingten Einschränkungen im Markt durch Inflation, Energiepreisentwicklung, Lieferprobleme und Fachkräftemangel haben sich im Geschäftsjahr wieder einigermaßen normalisiert, sodass sich sinkende Beschaffungspreise positiv auf die Materialaufwandsquote ausgewirkt haben, die sich entgegen der Vorjahresprognose, die von einer leichten Verschlechterung ausging, um deutliche 6,8 %-Punkte verbesserte. Die überproportionale Steigerung der Gesamtleistung bewirkt zudem, dass sich die Personalaufwandsquote entgegen der Vorjahresprognose nicht leicht unterhalb derer des Geschäftsjahres 2022 liegt, sondern sich sogar um 1,5 %-Punkte verbesserte. Diese deutlich positiven Effekte, die in der Vorjahresprognose aufgrund ihres außergewöhnlichen Charakters nicht eingeplant werden konnten, führen dazu, dass sich entsprechend auch die EBIT-Marge sowie die Umsatzrendite (bezogen auf die Gesamtleistung) entgegen einer pessimistischen leicht verschlechternden Erwartungshaltung merklich steigern ließen. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 27,1 % und die Gesamtleistung um 9,5 %. Das Rohergebnis (berechnet als Differenz zwischen der Gesamtleistung, den sonstigen betrieblichen Erträgen und dem Materialaufwand) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.827 (26,2 %) und liegt bei TEUR 8.789 (Vj.: TEUR 6.962). Die Personalaufwendungen erhöhten sich von TEUR 3.927 auf TEUR 4.003 und damit nur um 1,9 %. Die Personalaufwandsquote konnte von 22,3 % im Vorjahr auf 20,8 % im Geschäftsjahr reduziert werden. Wie in den Vorjahren war aufgrund des Fachkräftemangels ein eigener Personalaufbau nicht großflächig möglich. Daher wurden für die Leistungserbringung auch Subunternehmer und Leiharbeiter eingesetzt. Dass sich der Personalaufwand in Bezug auf die Gesamtleistung allerdings sowohl absolut als auch relativ deutlich unterproportional entwickelte, ist vor allem den durch den Großauftrag aus dem Ausland stark steigenden Umsatzerlösen geschuldet. Der Umsatzanstieg überkompensiert somit den Anstieg des Personalaufwands. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ohne Abschreibungen sanken um insgesamt 2,7 % (= TEUR 37) von TEUR 1.364 auf TEUR 1.327. Der Rückgang ist im Wesentlichen im Bereich der vertriebsbedingten Kosten (Messekosten und Kfz-Kosten) zu verzeichnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Umsatzrendite wegen der dargestellten Geschäftsentwicklung deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Abschreibungen entwickelten sich leicht über Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis liegt bei TEUR 2.200 (Vj.: TEUR 811), die Umsatzrendite bei 11,4 % (Vj.: 4,6 %). Die EBIT-Marge verbesserte sich von 7,3 % auf 16,5 %. 2.3.2 Finanzlage Es wurden insgesamt Investitionen ins Anlagevermögen in Höhe von TEUR 248 (Vj.: TEUR 212) vorgenommen. Die Investitionen waren wie im Vorjahr Ersatzbeschaffungen in den Bereichen Fuhrpark, Maschinen und IT-Ausstattung. Die Finanzierung erfolgte wiederum aus dem laufenden Cashflow. Die Eigenkapitalquote betrug zum Abschlussstichtag 47,0 % (Vj.: 38,4 %). Das Eigenkapital verbesserte sich nach Ausschüttung insgesamt um TEUR 1.249 auf TEUR 3.626 (Vj.: TEUR 2.377). Die Gesellschaft hat keine Bankverbindlichkeiten. Am Stichtag bestanden branchenübliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, bestehend aus Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen und Erhöhung der Pensionsrückstellungen, liegt bei TEUR 2.533 (Vj.: TEUR 1.220). Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Finanzlage kann als solide und stabil bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Der Produktionszeitraum wird durch Kundenanzahlungen zusätzlich refinanziert. Durch bestehende nicht ausgeschöpfte Kreditlinien besteht die Möglichkeit, kurzfristige Liquidationsengpässe zu überbrücken. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um TEUR 1.514 von TEUR 6.196 auf TEUR 7.710 (+ 24,4 %). Die Vermögenslage ist unverändert stabil. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Veränderungen im Sachanlagevermögen lassen sich im Wesentlichen auf Investitionen in den Bereichen der Fahrzeuge und der Maschinen sowie im Bereich der IT-Ausstattung zurückführen. Im Bereich der Finanzanlagen wurde eine Ausleihung nunmehr vollständig wertberichtigt. Der Anstieg der Vorräte von insgesamt TEUR 3.401 um TEUR 308 auf TEUR 3.709 (+ 9,0 %) ist im Rückgang der erhaltenen Anzahlungen gegenüber dem Vorjahr begründet. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen reduzierte sich um TEUR 265 und der Bestand der unfertigen Erzeugnisse vor Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen um TEUR 790 von TEUR 2.945 auf TEUR 2.155. Erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 446 (Vj.: TEUR 1.910) konnten zur Refinanzierung eingesetzt werden und wurden im Jahresabschluss aktivisch von den Vorräten abgesetzt. Die kurzfristigen Forderungen und die liquiden Mittel übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquidität II (Überschuss der kurzfristigen Forderungen und liquiden Mittel über die kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 661 % (Vj.: 312 %). In unserem internen Kontrollsystem sind wir gut aufgestellt. Durch gutes Forderungsmanagement und der Vereinbarung von kundenseitigen Anzahlungen haben wir eine sehr geringe Ausfallquote. 2.3.4 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Holz - Autowaschtechnik GmbH in 2023 war geordnet. Wesentliche Erkenntnisse mit negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen der Rechnungslegung werden folgende finanzielle Kennzahlen für die Steuerung der Gesellschaft verwendet:
Zur Erläuterung der Veränderungen wird auf die Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens verwiesen. 2.5 Zusammenfassende Einschätzungen des Geschäftsverlaufes Das Geschäftsjahr 2023 war mehr als zufriedenstellend, die Erwartungen hinsichtlich Umsatz, EBIT und Jahresergebnis wurden deutlich übertroffen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Absatzmarktseitige Chancen und Risiken Trotz der weiterhin schlechten Rahmenbedingungen in den Bereichen Beschaffung, Energie, Fachkräfterekrutierung und Finanzierung haben wir aktuell eine Auftragslage auf solidem Niveau. Wir sehen den Bedarf an Neubau und Renovierung von Autowaschanlagen und auch im After-Sales-Geschäft im Markt als weiterhin stabil an. Eine gute Produkt- und intelligente Vertriebspolitik sehen wir als Chance, unsere Marktanteile zu behalten oder auszubauen. Regelmäßig werden notwendige Erweiterungen von Zusatz- und Ergänzungsprodukten in unserem Sortiment vorgenommen. Die Inflationsraten in Deutschland von 2,4 % und im Euroraum von 2,6 % (Stand jeweils Mai 2024) zeigen weiterhin deutliche Auswirkungen auf das allgemeine Konsum- bzw. Investitionsverhalten in vielen Branchen. Wir konnten dagegen keine wesentliche Zurückhaltung in Kauf- und Investitionsentscheidungen unserer Kunden feststellen. Kapazitätsengpässe bei unseren Zulieferern, Bauzeitverzögerungen bei Vorgewerken unserer Kunden, Baukosten und Bauzinsen auf weiterhin hohem Niveau werden den Absatz von Holz - Autowaschtechnik GmbH negativ beeinflussen können. Die Absatzmarktrisiken werden laufend beobachtet und analysiert. Dadurch können wir bei Absatzeinbrüchen frühzeitig innerbetriebliche Anpassungsmaßnahmen ergreifen. 3.2 Beschaffungsmarktrisiken und -chancen Die von uns benötigten Materialien unterliegen teilweise Preissteigerungen, die zum einen aus einer hohen Nachfrage und zum anderen aus der bestehenden Rohstoffknappheit resultieren. Die Entwicklung der Inflation verstärkt diese Situation. Je nach Verlauf und Dauer des Krieges in der Ukraine, weiterer Wirtschaftssanktionen gegen Russland seitens der EU sowie die Entwicklung im Nahen Osten könnte es bei den Rohstoffen oder unseren Vorprodukten zu Lieferausfällen oder zumindest zu Lieferverzögerungen kommen. Die weitere Entwicklung der Energiekosten ist nur schwer einzuschätzen. Die Wettbewerbssituation in unserer Branche lässt hingegen auf dem Absatzmarkt nur begrenzte Preisanpassungen zu. Dies kann sich insgesamt negativ auf die Ertragslage auswirken. Wir begegnen dieser Entwicklung durch das Aufrechterhalten einer langjährigen stabilen Lieferkette. Wir haben seit Jahren kontinuierlich eine bewusste höhere Bevorratung vorgenommen und unsere Lagerkapazitäten erhöht. Unsere Photovoltaikanlage und ein Liefervertrag mit einem lokalen Versorger können die weitere Preisentwicklung für Energiekosten teilweise kompensieren. Bisher konnten im Wesentlichen die Aufträge rechtzeitig mit kleinen zeitlichen Verzögerungen ausgeführt werden. Um erfolgreich zu sein, sind wir auf qualifiziertes Personal angewiesen. Der Fachkräftemangel und eine mögliche Fluktuation von Know-how-Trägern stellen aus diesem Grund ein latentes Risiko dar. Daher sind ein planmäßiger Personalaufbau oder Stellennachbesetzungen schwierig. 3.3 Unternehmensstrategische Chancen und Risiken Die Unternehmensrisiken sind u.a. durch eine kontinuierliche Qualitätspolitik, eine kontinuierliche Erweiterung der Vertriebsgebiete sowie durch laufende Produktinnovationen und konsequente Sortimentspflege erheblich reduziert. Die Gesellschaft unterliegt keinen wesentlichen Währungsrisiken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Durch die solide Kapitalausstattung und Finanzierungsmittelstruktur ist das Unternehmen in der Lage, Nachfrageschwankungen ohne wesentlichen Einfluss auf die Liquiditätslage auszugleichen. 3.4 Sonstige Chancen und Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Daneben besteht ein konsequentes Debitorenmanagement. Forderungsausfälle sind in der Vergangenheit nicht zu verzeichnen gewesen. Die kundenseits geleisteten vereinbarten Anzahlungen decken in der Regel den eigenen Leistungsstand ab. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus Eigenkapital. 4. Prognosebericht Die aktuelle geopolitische Lage, die Konsum-Zurückhaltung, die hohen Zinsen und Preissteigerungen, die Sparbeschlüsse der Bundesregierung und die schwache Weltkonjunktur belasten die Aussichten für 2024. Die Prognose der Bundesregierung für das Bruttoinlandsprodukt für 2024 beträgt lediglich 0,3 %. Das Ifo-Institut rechnet erst für 2025 mit einer leichten Erholung und einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 %. In der Europäischen Union wird für 2024 ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,9 % und für 2025 für 1,6 % erwartet (Frühlingsprognose der European Commission). Konkrete Prognosen über den Geschäftsverlauf 2024/2025 sind daher kaum verlässlich darstellbar. Aufgrund unserer stabilen Auftragslage und der stabilen Lieferkette erwarten wir im ersten Halbjahr 2024 einen Umsatz über dem Vorjahresniveau. Aktuell haben wir noch keine Umsatz- und Auftragseinbrüche infolge der aktuellen Wirtschaftslage zu verzeichnen. Wir gehen aber davon aus, dass sich die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2024 in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Holz - Autowaschtechnik GmbH niederschlagen könnten, falls Investitionen aufgeschoben, nicht getätigt oder nicht mehr finanzierbar werden. Aktuell wird damit gerechnet, dass das Umsatzniveau aus 2023 im Jahr 2024 leicht überschritten wird, was sich entsprechend auf die Gesamtleistung auswirkt. Die erwartete Kostenentwicklung lässt einen EBIT und eine Umsatzrendite auf Vorjahresniveau erwarten. Vor dem Hintergrund steigender Preise, die sich allerdings durch unsere Beschaffungs- und Bevorratungspolitik voraussichtlich frühestens im zweiten Halbjahr 2024 durchschlagen werden, rechnen wir mit einer nur leicht verschlechterten Materialaufwandsquote. Die Personalaufwandsquote erwarten wir auf Basis leicht steigender Umsatzerlöse auf stabilem Vorjahresniveau. Als familiengeführtes Unternehmen hat die langfristige Absicherung des Unternehmens oberste Priorität. Eine stabile Ertragslage und gute Eigenkapitalausstattung sind neben einer nachhaltigen Unternehmensführung für den langfristigen Erfolg des Unternehmens unerlässlich. Das langfristig angestrebte organische Wachstum des Unternehmens soll durch laufende Weiterentwicklungen unseres Produktprogramms, auch über schwierige Wachstumsschwellen hinaus, fortgesetzt werden. Durch konsequente Erweiterungen unserer Produktveredelungen sowie durch Optimierungen von Arbeitsprozessen und eine kontinuierliche Steigerung der Produktivität soll auch die Ertragslage nachhaltig auf gutem Niveau gehalten werden.
Senden, den 30. August 2024 Wolfgang Holz, Geschäftsführer Andreas Holz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Holz - Autowaschtechnik GmbH, SendenI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2023 Die Holz - Autowaschtechnik GmbH hat ihren Sitz in Senden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Memmingen (Register-Nr. HRB 6319). Die Holz - Autowaschtechnik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) unter Berücksichtigung ergänzender Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände liegt zwischen drei und fünf Jahren. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Nutzungsdauer beim Sachanlagevermögen liegt zwischen drei und zehn Jahren. Die Bemessung der Nutzungsdauer richtet sich nach betrieblichen Erfahrungswerten. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis Euro 250,00 wurden auch handelsrechtlich in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG als Aufwand verbucht. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von Euro 250,00 bis Euro 1.000,00 werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und auf fünf Jahre abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zum Nennwert angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben, sind, sofern notwendig, in ausreichendem Umfang vorgenommen worden; insgesamt sind die Vorräte verlustfrei bewertet. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden netto aktivisch von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde Risiken durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit bei der Bilanzaufstellung bereits Risiken bekannt waren, haben wir diese durch ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Übrigen wurden zur Abgeltung weiterer Risiken Pauschalwertberichtigungen nach betrieblichen Erfahrungswerten i.H.v. 1 % vorgenommen. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden entsprechend der Vorschriften des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der "Teilwert-Methode" durch die BAV Ludwig GmbH vom 15.3.2023 berechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Heubeck-Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. In 2023 wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre für durchschnittliche Restlaufzeiten von 15 Jahren in Höhe von 1,83 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Für den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre wurde ein Zinssatz von 1,76 % angesetzt. Der Gehaltstrend wurde mit 0 % angenommen. Der ausschüttungsgesperrte Betrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt Euro 45.832,00. Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die den Geschäftsführern verpfändet wurde. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum 31.12.2023 beträgt Euro 820.153,84. Die ursprünglichen Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung lagen mangels Einzahlungen zum Zeitpunkt des Vertragsabsschlusses bei Euro 0,00. Die Gesamtsumme der bisher geleisteten Einzahlungen beträgt Euro 925.831,40. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten (Rückdeckungsversicherungen) wurden die folgenden Werte ermittelt:
Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Fremdwährungsumrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden erfolgt gemäß § 256a HGB. Latente Steuern Passive latente Steuern werden gem. § 274 HGB für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet. Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts (temporary concept) vorgenommen. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt. Das Genussrechtskapital an der Waschbär AG wurde aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung i.H.v. Euro 24.999,00 außerplanmäßig auf seinen niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von Euro 1,00 am Abschlussstichtag abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte bestehen im Wesentlichen aus unfertigen Erzeugnissen, die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr lagen wie im Vorjahr nicht vor. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Forderungen aus Steuerzahlungen (Körperschaft- und Gewerbesteuer-Rückforderungen) i.H.v. TEuro 287 sowie Forderungen aus Umsatzsteuern i.H.v. TEuro 145 und haben insgesamt wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist eine im Geschäftsjahr vorgenommene Ausschüttung i.H.v. Euro 950.764,01 enthalten, die mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres verrechnet wurde. Rückstellungen
Latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bestehen insbesondere beim Anlagevermögen und bei den Pensionsrückstellungen. Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 29,125 % zugrunde gelegt.
Verbindlichkeiten Darstellung der Zusammensetzung der Verbindlichkeiten und ihrer Absicherungen:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte mit Ausnahme der nicht im Einzelnen ermittelten Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen. IV. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse entfallen insgesamt i.H.v. Euro 8.952.293,15 auf inländische Umsätze und i.H.v. Euro 11.111.813,85 auf ausländische Umsätze. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 3,6, die aus dem Verkauf von Anlagevermögen resultieren. Daneben ergaben sich periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 3,7. Im Personalaufwand über die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEuro 91 (Vj.: TEuro 187) enthalten. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens umfassen in voller Höhe außergewöhnliche Aufwendungen, die aus einer außerplanmäßigen Abschreibung aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung des im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Genussrechtkapitals resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. Euro 3.319,77 (Vj.: Euro 453,16) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von Euro 69.831,00 (Vorjahr: Euro 64.948,00), enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis vor Steuern. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Zuführung zu den passiven latenten Steuern in Höhe von Euro 5.383,76 (Vj.: Euro 0,00) enthalten. Der in den Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag nach Ausschüttung beträgt Euro 1.349.265,14. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. TEuro 484 aus sechs unbefristeten, jährlich kündbaren Mietverträgen. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 60 (zum 31.12.2022: 58), davon 13 Angestellte und 47 Gewerbliche (Vorjahr: 13 Angestellte und 45 Gewerbliche). Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Holz-Autowaschtechnik GmbH durch die beiden Geschäftsführer: Wolfgang Holz (Kaufmännischer Geschäftsführer) Andreas Holz (Technischer Geschäftsführer) Die gemäß § 285 Nr. 9 a HGB verlangten Angaben unterbleiben, weil die Voraussetzungen der Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB vorliegen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. Euro 2.199.575,74 zusammen mit dem verbleibenden Gewinnvortrag von Euro 1.349.265,14 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Konkrete Auswirkungen durch die aktuelle geopolitische Lage sind in unserem Unternehmen bis zur Bilanzaufstellung nicht ersichtlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. sonstige Berichtsbestandteile
Wolfgang Holz Andreas Holz Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Holz - Autowaschtechnik GmbH, Senden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Holz - Autowaschtechnik GmbH, Senden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holz - Autowaschtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, 30. August 2024 SGP Schneider Geiwitz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Bohnert, Wirtschaftsprüfer |
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