Fulino GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Decreßin seit 14.7.2020 | Geschäftsführer |
Peter Josef Tiemann seit 14.7.2020 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LB GmbHBocholtKonzernabschluss zum 31. Dezember 2022KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022LB GMBH, BOCHOLTI. Grundlagen des Konzerns Als Besitz- und Konzernführungsgesellschaft bestimmt die LB GmbH über die geschäftspolitische Ausrichtung der gleichnamigen LB-Gruppe. In Bezug auf ihre Marktausrichtung sind die Unternehmen der LB GmbH in folgende Divisionen aufgeteilt:
1. Entwicklung der Beteiligungsverhältnisse Zu- und Abgänge Die Beteiligungsverhältnisse der LB GmbH haben sich gegenüber 2021 wesentlich verändert. Die im Vorjahr operativ tätige Gesellschaft Bitergo GmbH, Dortmund in der Division IT und Automation wurde mit Wirkung zum 31.05.2022 im Geschäftsjahr 2022 verkauft. Umwandlungen Die WM-Services GmbH wurde laut Gesellschafterbeschluss vom 09.05.2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die LB GmbH verschmolzen. Das Vermögen der VR-Leasing GmbH & Co KG ist mit Wirkung zum 02.02.2022 an der VRL MANEGA GmbH angewachsen. 2. Entwicklung der Geschäftsbereiche a) Division Logistik Die WM GROUP GmbH, Bocholt als maßgeblicher Bestandteil der Division Logistik erwirtschaftete in diesem Geschäftsjahr mit TEUR 1.013 ein positives Jahresergebnis. Neben den beiden Standorten in Bocholt werden noch Niederlassungen in Voerde, Hamminkeln, Westerkappeln-Velpe, Duisburg, Bochum, Dortmund, Hünxe und Mülheim an der Ruhr sowie in Ingolstadt mit den Betriebsstätten Gaimersheim und Kolbermoor unterhalten. Im Geschäftsjahr 2022 wurden ein neuer Kontraktlogistikstandort in der Stadt Voerde gegründet. Den Jahresvergleich 2021 / 2022 können wir, wie folgt darstellen: Die WM-GROUP GmbH konnte in 2021 einen Gewinn von TEUR 129 erwirtschaften. Die Steigerung im Gewinn auf TEUR 1.013 enthält unter anderem die Auflösung der Rückstellungen aus Wechselkursschwankungen in Höhe von TEUR 458 TEUR, welche im Rahmen des Kaufs der Niederlassung Westerkappeln-Velpe im Dezember 2022 angefallen ist. Die in St. Pölten, Österreich, ansässige Tochtergesellschaft der WM GROUP GmbH A.S. Distributions GmbH (Austria) wickelte im Berichtsjahr kein operatives Geschäft ab. Die WM-Distributions GmbH, Bocholt, schloss das Geschäftsjahr 2022 mit einem negativen Ergebnis von TEUR 23 (Vorjahr: Verlust TEUR 124) ab. Wir gehen davon aus, dass sich die Ergebnissituation im Jahr 2023 weiter erholt. Die englische Beteiligungsgesellschaft, WM-International Ltd., Birmingham/England, betreibt ein nationales und internationales Stückgut-, Ladungs- und Teilladungsgeschäft, sowie Verzollungen für Überseeimporte. In diesem Berichtsjahr konnte ein Ergebnis TEUR 588 (Vorjahr: TEUR 490) erwirtschaftet werden. b) Division Informations- und Automationstechnologie (IT) Die Logata Digital Solutions GmbH, Bocholt als Bestandteil der Division IT erwirtschaftete in diesem Geschäftsjahr mit TEUR 82 ein positives Jahresergebnis. Im Vorjahresvergleich belief sich das Jahresergebnis auf negativ TEUR 145. Die Logata hat in 2022 weitere Struktur- und Produktanpassungen vorgenommen, welche zum Ergebnisturnaround beigetragen haben. Die Bitergo GmbH, Dortmund wurde mit Wirkung zum 31.05.2022 verkauft. Das anteilige im Konzern enthaltene Jahresergebnis betrug TEUR 114. Die Lanfer Automation + Robotics GmbH ist in den letzten Jahren zu einem überwiegend in der deutschen Industrie agierenden Unternehmen in den Bereichen Industrieautomation, Robotic, Maschinenbau und Zukunftsprojekten zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 gewachsen. In diesem Geschäftsjahr hat es einen weiteren intensiven internen Knowhow-Aufbau in der Programmierung und Software-Entwicklung gegeben. In verschiedenen Projekten wurden beispielsweise für Kunden umfangreiche roboterspezifische Entwicklungen durchgeführt. Diese sollen die Lanfer Automation + Robotics GmbH weiter befähigen, sich noch stärker im Markt in diesem Segment zu etablieren. Trotz Projektverschiebungen aufgrund der Coronasituation konnte sich die Lanfer Automation + Robotics GmbH am Markt weiterhin behaupten. Das Jahresergebnis 2022 belief sich auf TEUR 1.093. 3. Beschaffung Durch die Dezentralisierung in der LB-Gruppe werden die Entscheidungen hinsichtlich der Beschaffung von Investitions- und Verbrauchsgütern von den jeweiligen Unternehmen der LB-Gruppe eigenständig vorgenommen. Bei großen Investitionsentscheidungen entscheidet die Konzern-Mutter weiterhin mit. 4. Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres 2022 beliefen sich auf insgesamt TEUR 4.056 und gliedern sich wie folgt:
Diese Investitionstätigkeit fand in allen operativen Divisionsbereichen statt. Im Bereich der Logistik waren Schwerpunkte die Erweiterung, Modernisierung und technische Umrüstung von betrieblichen Vorrichtungen in den Betriebsstätten sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen. Für Forschung wurden im Geschäftsjahr 2022 keine Investitionen getätigt. 5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Ersatz-, Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen wurden aus dem freien Cash-Flow innenfinanziert oder - sofern fremdfinanziert - vornehmlich im Wege von Leasingverträgen oder Mietkäufen eingedeckt. 6. Sozial- und Personalbereich Zum 31. Dezember 2022 waren in den Unternehmen der LB-Gruppe insgesamt 576 Mitarbeiter (Basis Full Time Equivalents) beschäftigt. Die Gesamtmitarbeiterzahl gliedert sich wie folgt:
7. Wertschöpfung In unserer Unternehmensgruppe betreiben wir ein nachhaltiges Wertschöpfungssystem zur Verbesserung der Prozesse auf Arbeitsplatz-, Bereichs-/Abteilungs- und Unternehmensebene. 8. Umweltschutz Im Berichtszeitraum 2022 entstanden unserer Unternehmensgruppe keine Kosten durch verursachte Havarien oder Umweltschäden. Die LB-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 ihre Energiequelle konsequent auf erneuerbare Energien umgestellt. Zum Stichtag 31.12.2022 bezieht die gesamte Gruppe ihren Strom aus 100% Wasserkraft. Damit leistet die LB-Gruppe einen Beitrag, um den weltweiten CO 2 Anstieg zu begrenzen und so den Klimawandel positiv zu beeinflussen. Die WM GROUP GmbH ist nach DIN EN ISO 9001: 2015 (Qualitätsmanagement) sowie nach DIN EN ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) zertifiziert. Am Standort Velpe befindet sich ein Gefahrstofflager nach BImSchG. Hier werden hauptsächlich Gasfeuerzeuge sowie Ethanol und Alkohol unter Aufsicht eines Gefahrgutbeauftragten gelagert. Die bestimmungsgemäße Entsorgung von Reststoffen und Verpackungsmaterialien etc. wird von Entsorgungsdienstleistern durchgeführt. Bei der Logata Digital Solutions GmbH wird ein besonderes Augenmerk auf den Energieverbrauch des Rechenzentrums gelegt. Kontinuierlich wird hier in neue energieeffiziente Technologie investiert Der Bauten- und Brandschutz wird durch externe Fachkundige ausgeübt. 9. Nachhaltigkeit Die oben genannten Punkte gehen immer mehr in das firmenübergreifende Thema Nachhaltigkeit über. 2021 war das Vorbereitungsjahr für die vielfältigen Nachhaltigkeitsthemen inklusive Ökologie. Diverse Workshops und echte Projektstarts wurden indiziert und werden in 2023 implementiert. II. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme TEUR 39.486 hat sich zum 31. Dezember 2022 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 47.384) um TEUR 7.898 (16,67 %) verringert. Das Anlagevermögen ist um TEUR 1.692 auf TEUR 15.656 (Vorjahr: TEUR 13.965) gestiegen und das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 9.604 auf TEUR 23.674 (Vorjahr TEUR 33.278) verringert. Bedingt durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.859 , Abgängen in Höhe von TEUR 379 sowie Zugängen aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 4.056, sowie Abgänge im Konsolidierungskreis in Höhe von TEUR 126, hat sich das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.692 erhöht. Hierbei haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 149 verringert. Das Finanzanlagevermögen bleibt nahezu unverändert. Das Vorratsvermögen in Höhe von TEUR 4.120 ist im Jahr 2022 um TEUR 421 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 3.699) gestiegen, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.652 (Vorjahr: TEUR 4.909) haben sich um TEUR 257 verringert. Die Liquiden Mittel in Höhe von TEUR 12.372 sind um TEUR 11.624 gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (TEUR 23.996) gesunken. Das Konzerneigenkapital hat sich im Jahr 2022 um TEUR 5.918 gegenüber dem Vorjahresausweis (TEUR 32.756) verringert und beträgt zum Stichtag TEUR 26.839. Die Konzerneigenkapitalquote beläuft sich auf 67,97 % (Vorjahr: 69,13 %) zum Ende des Berichtsjahres und hat sich somit gegenüber dem Vorjahresausweis um 1,16 %-Punkte verringert. Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.620 sind gegenüber dem Bilanzausweis im Jahr 2021 (TEUR 4.187) um TEUR 1.566 gesunken und betreffen im Wesentlichen die Garantien aus den Unternehmensverkäufen sowie periodengerechte Abgrenzung von fehlenden Eingangsrechnungen zum Zeitpunkt des Buchungsschlusses. Die Verbindlichkeiten belaufen sich im Konzern auf TEUR 9.949 und fallen damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR 10.341) um TEUR 392 niedriger aus. Innerhalb dieser Bilanzposition sind die Bankverbindlichkeiten (TEUR 1.719) um TEUR 6 annähernd konstant zum Vorjahr (Vorjahr: TEUR 1.712). Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 2.775) haben um TEUR 1.146 (Vorjahr: TEUR 3.921) abgenommen und die erhaltenen Anzahlungen mit (TEUR 2.704) sind um TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 2.805) gesunken. Die Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus den geringeren Steuerverbindlichkeiten. 2. Finanzlage Die Liquiditätsversorgung ist durch den eigenen Cashflow der Unternehmensgruppe, Bankguthaben sowie durch bestehende und genutzte Bankfazilitäten sichergestellt. Der Finanzmittelfonds entwickelte sich wie folgt:
Im Geschäftsjahr 2022 hat die LB GmbH im Rahmen eines Share-Deals die Bitergo GmbH veräußert. In der Kapitalflussrechnung ist der Erwerb im Bereich der Investitionstätigkeit unter den Einzahlungen für den Verkauf konsolidierter Unternehmen berücksichtigt. Lieferantendarlehen wurden in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr TEUR 842) in Anspruch genommen. Darüber hinaus verfügte die LB-Gruppe zum 31.12.2022 über ungenutzte Kreditlinien mit einem Gesamtvolumen von TEUR 4.924 (Vorjahr: TEUR 450). 3. Ertragslage Das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 war für die LB-Gruppe ein herausforderndes Transformations-Jahr. Mit TEUR 58.203 (Umsätze incl. Erhöhung des Bestands an fertigen u. unfertigen Leistungen) wurden geringere Umsätze als im Vorjahr (TEUR 59.864) erwirtschaftet. Durch den Verkauf der Bitergo GmbH ergibt sich ein Rückgang in Höhe von TEUR 1.329. Für das Berichtsjahr 2022 weist die LB-Gruppe einen Konzernjahresüberschuss nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 6.055 (Vorjahr: TEUR 24.153) aus. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr beträgt - TEUR 18.098. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Abgangserlös für die Division Produktion. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf im Berichtsjahr zufrieden, vor allem, da gegenüber dem Vorjahr der Rohertrag deutlich verbessert werden konnte.
Der Konzern erzielte Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 in Höhe von TEUR 57.923 (Vorjahr: TEUR 61.839). Diese wurden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Divisionen:
Der Rückgang der Gesamtleistung um TEUR 1.176 resultiert ausschließlich aus dem Verkauf der Bitergo GmbH (Division Informations- und Automationstechnologie). Im Vorjahr erzielte die Bitergo GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.363. Durch die Bereinigung ergibt sich ein Spartenumsatz für die Informations- und Automationstechnologie in Höhe von TEUR 15.559. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit TEUR 8.075 im Berichtsjahr um TEUR 20.797 unter dem Ertrag des Vorjahr (TEUR 28.873). Der wesentliche Teil betrifft die Erträge aus der Entkonsolidierung der Bitergo GmbH. Um die oben dargestellten Umsatzerlöse zu erzielen, mussten im Geschäftsjahr 2022 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 7.030 (Vorjahr: TEUR 6.521) erworben und bezogene Leistungen in Höhe TEUR 8.917 (Vorjahr: TEUR 12.896) beauftragt werden. Die Materialaufwendungen insgesamt betrugen TEUR 15.946 (Vorjahr: TEUR 19.416). Die Aufwendungen verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Divisionen:
Die Kosten haben sich analog der Gesamtleistung bzw. Umsatzerlöse entwickelt. Die Personalaufwendungen haben sich um TEUR 1.677 (5,92 %) gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Personalaufwandsquote bleibt nahezu konstant bei 45,15 % (Vorjahr: 47,06 %). Durch die Bereinigung des Personalaufwandes (Abgang der Bitergo GmbH) ergeben sich Aufwendungen in Höhe TEUR 26.024 (Vorjahr: TEUR 26.936). III. CHANCEN UND RISIKEN Vorschriften des Handelsgesetzbuches verlangen, über die zukünftige Entwicklung und die damit verbundenen Risiken im Lagebericht zu berichten. Das Managementsystem der LB-Gruppe ist durch gruppenweite Standards sowie durch Berichts- und Informationssysteme geprägt. In jährlichen Planungsrunden werden alle Divisionen auf Chancen und Risiken geschäftsübergreifend untersucht und bewertet. Unterjährig wird die Zielerreichung durch das gruppenweite Controlling, insbesondere über aktuelle Forecasts, überwacht und gesteuert. Die verantwortlichen Geschäftsführer der Divisionen werden regelmäßig über alle identifizierten Risiken und Chancen ihres Verantwortungsbereiches informiert und informieren ihrerseits die LB Geschäftsführung über Risiken und Chancen. Darüber hinaus werden die Gesellschafter regelmäßig in den Gesellschafterversammlungen oder bei Bedarf auch direkt in Kenntnis über relevante Risiken und Chancen gesetzt. Die LB-Gruppe ist den typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Dazu gehören insbesondere Nachfragerückgänge und die weiteren hier aufgezeigten allgemeinen und unternehmensspezifischen Risiken. Sie werden in absteigender Reihenfolge der Bedeutung für den Konzern aufgelistet. 1. Gesamtwirtschaftliche Risiken Die Weltwirtschaft hat sich seit Beginn des Jahres 2022 spürbar abgekühlt, was insbesondere aus deutlich gestiegenen Energiepreisen resultiert. Diese erhöhten die Produktionskosten der Unternehmen weiter, wodurch es zu einer fortschreitenden Überwälzung auf die Verbraucherpreise kam. Zudem trug der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zu einer hohen wirtschaftlichen Unsicherheit bei. Aufgrund der hohen Inflationsraten haben viele Zentralbanken die Leitzinsen erhöht. Zusätzlich hatten die im Frühjahr 2022 gestiegenen Zahlen an COVID-19-Infektionen die Produktionsausfälle insbesondere in China erhöht. Hierdurch ist es zu einer Dämpfung der Weltkonjunktur und zu neuen Lieferengpässen gekommen. Diese gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben maßgebliche Auswirkungen auf Risiken für die Unternehmensgruppe. Eine Konjunktureintrübung könnte die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern und letztlich nach Logistikleistungen deutlich schwächen. Darüber hinaus ergeben sich direkte und indirekte Auswirkungen durch wirtschaftliche Risiken der Kunden (siehe auch Punkt "Kundenspezifische Risiken"). Beispielsweise in unserer Tochtergesellschaft WM GROUP GmbH können negative Auswirkungen aus den Branchen Consumer und Consumer Electronics auch die LB-Gruppe treffen und damit negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnissituation der LB-Gruppe haben. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verändern, müssen beispielsweise in der Logistik Kapazitätsanpassungen vorgenommen werden. Es besteht das Risiko, dass diese Anpassungen nur zeitverzögert möglich sind. Umsatzrückgänge und Kostensteigerungen hätten dadurch negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge. a) Kundenspezifische Risiken Eine verschlechterte Bonität von Kunden birgt entsprechende Forderungsausfallrisiken. Des Weiteren sind steigende Forderungslaufzeiten, nicht fristgerecht bediente Forderungen bzw. Forderungsausfälle möglich. Ausfallrisiken begegnet die LB-Gruppe zum einen mit einem stringenten Forderungsmanagement. Jedoch kann dieses nicht gänzlich ausschließen, dass bei einem Ausfall von Großkunden Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten LB-Gruppe bestehen. Strukturelle Veränderungen des Produktionsverbundes von Großkunden können ebenfalls Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten LB-Gruppe haben. Kundenseitige Rationalisierungsprogramme und Restrukturierungsmaßnahmen führen beispielsweise in vielen Fällen gegenüber den Logistikdienstleistern zu einem verschärften Kostendruck und damit verbunden zu Forderungen nach Preisreduktionen der Dienstleister. Die Folgen können auch eine Überprüfung bestehender Logistikverträge und eine steigende Zahl an Neuausschreibungen sein. Zudem können in der Vertragsgestaltung Risiken, beispielsweise Haftungs- oder Investitionsrisiken, teilweise auf die Dienstleister übertragen werden. Weitreichende Verbindungen mit den Abläufen der Kunden stellen eine vergleichsweise hohe Sicherheit im Hinblick auf bestehende Geschäfte und zukünftige Aufträge dar. Die sich hieraus ergebenden Abhängigkeiten bestehen sowohl vom Kunden zum Logistikdienstleister als auch in umgekehrter Richtung. Dennoch können auch Verträge, die nicht verlängert oder vom Kunden mit den entsprechenden Fristen gekündigt werden, entsprechende Auswirkungen (beispielsweise Standortschließungen) nach sich ziehen. Für die LB-Gruppe besteht das Risiko, dass durch die Kostensensibilität der Kunden die Ertragssituation negativ beeinflusst werden kann. b) Risiken aus dem Management von Projektanläufen Projektanläufe beinhalten grundsätzlich finanzielle und operative Risiken. Zu den finanziellen Risiken zählen insbesondere Finanzierungs- und Kalkulationsrisiken. Risiken können sich darüber hinaus bereits im Vorfeld eines Projektes auch aus der Gestaltung der Kundenverträge ergeben. Die operativen Risiken beinhalten Abwicklungs-, Kapazitäts- und Haftungsrisiken. Durch das verstärkte und professionalisierte Monitoring des oben genannten Risikopotentials können die beschriebenen Risiken frühzeitig erkannt und so monetäre Risiken vermieden werden. Hierzu wurden im Geschäftsjahr 2022 weiter Struktur- und Prozessanpassungen im Bereich der Implementierungsabteilung vorgenommen. c) Personalrisiken Engagierte und kompetente Fach- und Führungskräfte sind ein zentraler Erfolgsfaktor für die LB-Gruppe. Deshalb bestehen Risiken, offene Stellen in der Unternehmensgruppe mit Leistungsträgern nicht schnell bzw. adäquat besetzen zu können oder bereits vorhandenes Personal zu verlieren. Beispielsweise ist für die Erbringung von Kontraktlogistikdienstleistungen an verschiedenen Standorten der Tochtergesellschaft WM GROUP GmbH (aber auch für andere Tochtergesellschaften/Divisionen) die Verfügbarkeit von Arbeitskräften von zentraler Bedeutung. Sollte es in bestimmten Bereichen zu Engpässen bei der Verfügbarkeit von Arbeitskräften kommen, besteht das Risiko, dass die Unternehmensgruppe ihre Dienstleistungen auf Grund erhöhter Personalkosten nicht vereinbarungsgemäß oder nur auf unwirtschaftliche Weise erbringen kann. Dies könnte sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LB-Gruppe auswirken. Die aus der Corona-Pandemie resultierende hohe Arbeitsbelastung führt in allen Unternehmensbereichen zu einem höheren Krankenquote. Aufgrund der verschiedenen Unternehmensstrukturen konnten die verschiedenen Divisionen in der LB-Gruppe unterschiedlich erfolgreich auf die Herausforderung reagieren. Durch zusätzliche Personal- und Recruitingmaßnahmen konnte der Bedarf an Fachpersonal erfolgreich besetzt werden. In bestimmten Teilbereichen werden insbesondere auf Grund wirtschaftlicher und rechtlicher Gegebenheiten externe Dienstleister eingesetzt. Damit können Phasen mit erhöhtem Leistungsaufkommen aufgefangen werden. Zunehmend werden Mitarbeiter aller Leistungsebenen in risikorelevanten Bereichen sensibilisiert, um so wirtschaftlichen Schaden durch beispielsweise Beschädigungen, Arbeitsunfälle oder ggf. Missachtung sicherheitsrelevanter Vorschriften von der LB-Gruppe abzuwenden. Trotz ausreichender Sensibilisierungen und Schulungen können Risiken aus Beschädigungen oder Unfällen nicht ausgeschlossen werden. Auf Grund der demografischen Entwicklung wird das Angebot an qualifizierten Fachkräften sinken. Eine frühzeitige Ansprache Interessierter auf Messen, das Anbieten von Praktika und Masterarbeiten sowie ein attraktives unternehmensübergreifendes Ausbildungssystem an den Standorten der LB-Gruppe sollen die Gewinnung neuer Mitarbeiter sicherstellen. Insbesondere die Qualifizierung im Rahmen eines dualen Studiums wurde im Geschäftsjahr 2022 vermehrt angenommen. Der wirtschaftliche Erfolg der Divisionen beruht zu einem wesentlichen Teil auf den Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter. Aus diesem Grund werden die Mitarbeiter bedarfsgerecht geschult, um zu gewährleisten, dass die Qualität der Leistungen den Anforderungen der Kunden entspricht. Eine zielgruppenorientierte Personalförderung im Bereich der Führungskräfte stärkt darüber hinaus die Identifikation mit dem Unternehmen. d) IT-Risiken Die weltweit als "hoch" eingeschätzte Cyber-Bedrohungslage wird seit dem russischen Angriff auf die Ukraine - speziell auch für Deutschland - als verschärft angesehen. Insgesamt spitzte sich im gesamten Jahr 2022 die Situation weiter zu: Die Bedrohung im Cyber-Raum ist damit so hoch wie nie. Es wurde weiterhin eine zunehmende Professionalität in der Computerkriminalität beobachtet, die flankiert wurde von weiteren Bedrohungen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Cyber-Erpressung mittels Ransomware bleibt eine der größten Bedrohungen im Cyber-Raum. Die Vernetzung aller Prozessbeteiligten beispielsweise in den logistischen Abwicklungen erfordert funktions- und anpassungsfähige IT-Systeme. Durch die zentrale Stellung der IT in allen Projekten der LB-Gruppe entstehen vielfältige Risiken in diesem Bereich. Insbesondere bestehen Ausfallrisiken, die durch Systeminstabilitäten hervorgerufen werden können, das Risiko von Datenverlusten, Herausforderungen in Bezug auf die Datensicherheit, Beeinflussung der Servicequalität bis hin zu Schnittstellenrisiken zur IT des Kunden. Die Unternehmensgruppe schützt IT-Systeme beispielsweise durch Firewalls, Virenscans, technische Frühwarnsysteme und Dopplung von Systemen. Außerdem setzt die LB-Gruppe über ihre Tochtergesellschaft Logata Digital Solutions GmbH organisatorische und technische Notfallmaßnahmen ein, um mögliches Scheitern zu mindern. Die Gesellschaften derLB-Gruppe führen darüber hinaus regelmäßig Maßnahmen durch, um die eingesetzten IT-Systeme und die komplette IT-Infrastruktur an die sich ändernden Kundenbedürfnisse und neue organisatorische Anforderungen anzupassen. Des Weiteren können, insbesondere im Bereich der Durchdringung der Gesellschaftsprozesse mit Informationstechnologien (z. B. durch die Digitalisierung), technologische Entwicklungen sowohl Chancen als auch Risiken beinhalten. e) Finanzielles Risikomanagement Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass die LB-Gruppe nicht in der Lage ist, finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten zu erfüllen. Im Falle einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklung besteht zusätzlich das Risiko, die für die Kreditzusagen bestehenden Verpflichtungen (Covenants) nicht vollständig zu erfüllen. Im Geschäftsjahr 2021 wurden vermehrt Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten getilgt, so dass die finanziellen Risiken dadurch begrenzt werden konnten. Weiterhin führt die LB GmbH für sich und für ihre Tochtergesellschaften rollierende Liquiditätsplanungen durch, um Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen. Parallel dazu verfügt die LB-Gruppe über eine entsprechende Kreditlinie zur Deckung von Zahlungsansprüchen. Die Entwicklung der Gruppe wird kontinuierlich überwacht und entsprechende Pläne zur Vermeidung von Liquiditätsproblemen bestehen ebenfalls. Damit wird sichergestellt über ausreichende Mittel zu verfügen, um selbst unter schwierigen Rahmenbedingungen Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen zu können. Ein Refinanzierungsrisiko kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, wird aber durch den fortwährenden Dialog mit den Banken und den Finanzpartnern eingegrenzt. An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass es zu keinen nennenswerten Einzelwertberichtigungen im Debitorenbereich gekommen ist. Wir führen dieses auf unser stringentes Forderungsmanagement in Verbindung mit der konsequenten Liquiditätsüberwachung zurück. f) Risiken aus der Infrastruktur In der Lagerlogistik bestehen Risiken durch die Anmietung von Immobilien, insbesondere im Bereich der Mietpreisentwicklung und der Flächenverfügbarkeit in bestimmten Regionen. Hierfür ursächlich ist die anhaltend steigende Nachfrage nach Logistikimmobilien. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass Flächen in der benötigten Ausstattung und an geeigneten Standorten möglicherweise nicht verfügbar sind oder zu Preisen, bei denen die Erstellung der Dienstleistungen unwirtschaftlich ist. Mitunter ist es erforderlich, zusätzliche Immobilien für bestehende Kundenverträge oder für neue Aufträge anzumieten. Beim Abschluss neuer Mietverträge besteht das Risiko, dass die Laufzeit des Mietvertrags nicht entsprechend der Laufzeit des Kundenvertrags abgeschlossen werden kann. Des Weiteren stellen steigende Mietnebenkosten, wenn sie nicht an den Kunden weitergegeben werden können, ein Risiko dar. Darunter zählen u. a. Erhöhungen von Energiepreisen sowie die Anhebung von städtischen Gebühren, wie beispielsweise die Grundsteuer. In diesem Jahr ist in Deutschland zudem eine Reform der Grundsteuer geplant, bei der es zu deutlichen Steigerungen kommen könnte. Diese Kostenbelastungen haben - wenn sie nicht vollständig weitergegeben werden können - negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LB-Gruppe. g) Klimarisiken Unterschiedliche Klimarisiken können die Geschäftstätigkeit von der LB-Gruppe beeinflussen. Transitorische Klimarisiken können mit der Umstellung auf eine umweltfreundliche, kohlenstofffreie Wirtschaft einhergehen. Ferner ist davon auszugehen, dass sich durch die Transformation der Wirtschaft bestehende Absatzmärkte verändern und die Nachfrage nach Produkten, die fossile Energiequellen nutzen, langfristig abnimmt und der Bedarf an umweltverträglichen, emissionsarmen Produkten und Dienstleistungen erheblich zunimmt. Als nachhaltiges Unternehmen reagiert die LB-Gruppe frühzeitig auf die Veränderungen, die die Transformation zu einer umweltfreundlicheren Wirtschaft mit sich bringt, und erwartet hieraus Chancen, wie, die Erschließung neuer Absatzmärkte, eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch Veränderung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios oder eine gesteigerte Resilienz. Physikalische Klimarisiken können durch die direkten Folgen des Klimawandels entstehen, z. B. durch die Zunahme von Extremwetterereignissen, Überflutungen, Waldbrände oder Trocken- und Dürreperioden. Diese Umweltereignisse könnten die Standorte der LB-Gruppe in unterschiedlicher Stärke, Wahrscheinlichkeit und Schadenshöhe betreffen. Es werden auch langfristige Veränderungen, wie z. B. der Anstieg der Durchschnittstemperaturen, als auch indirekte Risiken, wie eingeschränkte Funktionalität von internationalen Lieferketten aufgrund Umweltschäden vor Ort, betrachtet. Durch eine nachhaltige Unternehmensführung wirkt LB-Gruppe frühzeitig möglichen Klimarisiken entgegen. In den nächsten Jahren werden weitere Klimarisiken und evtl. Handlungsfelder ermittelt und priorisiert sowie je nach Bedarf Maßnahmen zur Risikoreduzierung und Chancenidentifizierung festgelegt. h) Risiken im Zusammenhang mit der Ukraine Krise Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die Ukrainekrise beeinflusst die ohnehin vorhandenen Preissteigerungen und Verfügbarkeiten zusätzlich. Auch in Deutschland wird dies aller Voraussicht nach zunehmend Folgen im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft haben. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit verstärkten Fluchtbewegungen auch nach Deutschland zu rechnen und demzufolge unter anderem zur Notwendigkeit, diese Menschen mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen. Die LB-Gruppe hat kein direktes Russlandgeschäft und plant diesbezüglich auch keine Aufnahme von russischen Kunden im Wirtschaftsjahr 2023. 2. Chancenbericht Die politische Lage in Deutschland und einigen europäischen Ländern, die notwendige finanzielle und wirtschaftliche Stabilisierung im Euroraum und der demografische Wandel können Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vor bedeutende Herausforderungen stellen. Für das weitere Wachstum der Unternehmensgruppe geht das Management von der Annahme aus, dass die konjunkturelle Lage weiterhin stabil bleibt, so dass die LB-Gruppe Marktchancen für die Zukunft erschließen kann. Als Voraussetzung für einen nachhaltig profitablen Geschäftserfolg wird kontinuierlich an den Unternehmensstrukturen gearbeitet. Um Kosten und Kapazitäten entsprechend der Nachfrage flexibel anzupassen, werden die bestehenden Strukturen effizient gestaltet. Ein Schwerpunkt liegt auf organischem Wachstum und der Vereinfachung der Prozesse und der Einsatz von Informationstechnologie (Digitalisierung), um Vorteile für alle Geschäftsbeteiligten bieten zu können. a) Wachstumsmärkte Im Fokus der Marktchancen steht neben der weiteren Stabilisierung der Geschäftsmodelle der einzelnen Tochtergesellschaften die Erschließung von neuen Absatzpotenzialen durch Neukundengewinnung und den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen der Divisionen. Dabei sieht die Unternehmensgruppe Möglichkeiten des Wachstums. Auf sich ändernde Marktgegebenheiten wird durch operative und strategische Maßnahmen proaktiv reagiert. Dadurch werden langfristige Erfolgspotentiale geschaffen. Die Erschließung neuer Marktchancen erfolgt im Kern durch die Steuerung und Weiterentwicklung der Kernbranchen sowie die kontinuierliche Anpassung des Angebots von Produkten und Dienstleistungen an die Kundenbedürfnisse. Um kundenspezifische Dienstleistungen zu erbringen, müssen viele interne Abläufe integriert erbracht werden. Hierzu zählen neben den grundlegenden operativen Abläufen auch unterstützende Funktionen, wie Einkauf, Vertrieb, HR, IT, Finanz- und Rechnungswesen sowie Management-Dienstleistungen. Sofern es gelingt, interne Abläufe auf die Anforderungen der Kunden auszurichten und gleichzeitig Kosten zu senken, kann dies zu positiven Effekten führen. Der Online-Handel wird auch weiterhin stark wachsen, was eine höhere Nachfrage nach schneller und zuverlässiger Lieferung zur Folge hat. Unternehmen werden versuchen, ihre Lieferketten zu optimieren, um den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. b) Digitalisierung und Automatisierung Logistische Dienstleistungen, komplexe Abläufe und anspruchsvolle Projekte in der Informationstechnologie und Automation/Robotic erfordern betriebliche Infrastrukturen mit hohen Qualitätsstandards. Zuverlässigkeit und betriebliche Flexibilität kontinuierlich zu gewährleisten bedeutet, die Abläufe reibungslos zu organisieren sowie technisch und personell abzusichern. Das über die letzten Jahre aufgebaute Know-How im Bereich der Robotic, Industrieautomation und Intralogistik und der dadurch erweiterte Expertisenaufbau, im Unternehmen und bei den Mitarbeiterinnen, bereitet der LAR GmbH am Markt viele Chancen im Bereich der Bestands- und Neukunden. Der immer stärker werdende Fachkräftemangel bei den LAR Kunden führt zur Übernahme von hoch anspruchsvollen Tätigkeiten bzw. Einsatz der LAR Mitarbeiterinnen. Die fortschreitende Digitalisierung bietet große Chancen für die Kontraktlogistikbranche. Durch den Einsatz von Technologien wie Blockchain, künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge können Unternehmen ihre Prozesse automatisieren und optimieren, was zu mehr Effizienz und Kostenersparnis führen kann. Die in den Geschäftsbereichen getätigten Investitionen folgen dem Ziel, die Ertragslage im Wettbewerb zu sichern und kontinuierlich zu verbessern. Beispielhaft dafür stehen Investitionen in zukunftsorientierte Technologien an den Standorten der LB-Gruppe. c) Nachhaltigkeit Ziele der LB-Gruppe sind die Liegenschaft und Betriebsmittel nachhaltig umzugestalten. Hieraus resultieren im Wesentlichen drei Chancen: Kostensenkung, Attraktivität für Mitarbeiter und Kunden. Nachhaltigkeit wird in der Logistikbranche immer wichtiger. Unternehmen, die umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen anbieten, könnten sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Die Logistik verfolgt mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie, die unter anderem neue Standorte mit neuer Heiztechnik, weniger Heizleistung im Allgemeinen das langfristige Ziel, so wenig fossile Brennstoffe wie nötig zu nutzen. Dies dient nicht nur der Ressourcenschonung, sondern schafft auch eine gewisse Unabhängigkeit von den schwankenden Rohstoffpreisen. d) Übrige In der dezentralen Personalentwicklung besteht ein wesentlicher Vorteil darin, sich unabhängiger vom Arbeitsmarkt zu machen und unternehmenseigene Potenziale zu heben. Dazu kommt der Nebeneffekt, dass Fortbildungen für Mitarbeiter in der Regel attraktiv sind, eine Wertschätzung darstellen und die Identifikation mit dem Unternehmen fördern. In Zeiten des demographischen Wandels ist auch die Ausbildung ein nicht zu unterschätzender Faktor. 3. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben. 4. Voraussichtliche Entwicklung Seit Mitte März 2020 hatten wir uns mit der Corona-Pandemie zu befassen. Durch den allgemein hohen Impfstatus und die hohe Genesungsrate in der Bundesrepublik Deutschland spielte die Corona-Pandemie bereits im Geschäftsjahr 2022 eine untergeordnete Rolle. Unter der Voraussetzung, dass keine gefährlichen Mutationen des Coronavirus auftreten, wird von Seiten der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 mit keinen wesentlichen Belastungen mehr kalkuliert. Aufgrund des stetigen Wachstums im E-Commercebereich hat sich die Division Logistik auf Kunden in diesem Sektor spezialisiert. Trotz des vorübergehenden Rückgangs der Kaufkraft aufgrund von Inflation und politischen Geschehnissen, ist sich die Logistik sicher, dass dieser Sektor in Zukunft ein langfristiges und stabiles Geschäftsfeld sein wird, so dass es das langfristige Ziel ist, in diesem Bereich gemeinsam mit den Kunden weiter zu wachsen. Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir von einer guten Beschäftigungslage aus. In der Division IT und Automation hat das kommende Wirtschaftsjahr 2023 den Schwerpunkt Unternehmensentwicklung, Personalentwicklung und Produktentwicklung, um die Unternehmen weiterhin am Markt zu stärken und konsequent weiterzuentwickeln. Im Bereich der Automation wird neben der Industrieautomation und Intralogistik der Bereich Robotic in 2023 eine tragende Rolle spielen. Nach Ermittlung des Statistischen Bundesamts beträgt die Inflation im Jahresdurchschnitt 2022 gegenüber 2021 +8,7 %. Die Verbraucherpreise für Energie erhöhten sich um + 23,1 % und die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel verteuerten sich um + 20,2 %. Die Unternehmen der LB-Gruppe sind durch den Ukrainekrieg ausgelöste Inflation und Energiekrise keinen direkt bestandsgefährdenden Risiken ausgesetzt. Die debitorischen Ausfall- und Liquiditätsrisiken haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert. Die LB-Gruppe hat auch im Geschäftsjahr 2022 keine staatlichen Stützungsmaßnahmen z. B. staatliche Garantien und Liquiditätshilfen in Form des erleichterten Zugangs zu Krediten und Bürgschaften bei der KfW-Bank in Anspruch genommen. Diese allgemeine Kostensteigerung stellt grundsätzlich ein Risiko für die Ertragslage der LB-Gruppe dar. Bei nachhaltiger Inflation werden die gestiegenen Beschaffungspreise so weit wie möglich an die Kunden der LB-Gruppe weitergeben. Sollte die Inflation durch Unterstützungsmaßnahmen der Regierung (z.B. Energiepreisbremse) nicht ausreichend gesamtwirtschaftlich abgefedert werden können, werden private Haushalte und Unternehmen übermäßig belastet. Dies könnte unter anderem zu einem spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit führen, was wiederum deutliche negative Auswirkungen auf den privaten Konsum hätte und die Erholung ebenfalls nachhaltig belasten würde. Die ohnehin schon angespannte Situation vieler Unternehmen könnte sich infolgedessen weiter verschärfen. Eine möglicherweise daraus resultierende Insolvenzwelle könnte die Stabilität des Bankensektors gefährden und zu Verwerfungen auf den Finanzmärkten führen.
Bocholt, den 10. März 2023 LB GmbH gez. Ann-Kathrin Löhr, Geschäftsführende Gesellschafterin gez. Maximiliam Löhr Geschäftsführender Gesellschafter KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022LB GMBH, BOCHOLTAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022LB GMBH, BOCHOLTI. ALLGEMEINE ANGABEN Die LB GmbH, Bocholt, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HR B 9119 eingetragen. Der Konzernabschluss der LB GmbH, Bocholt, zum 31. Dezember 2022 wurde gemäß §§ 290 ff. HGB unter Beachtung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. II. ANGABEN ZUR KONSOLIDIERUNG 1. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der LB GmbH alle Unternehmen einbezogen, die einen operativen Geschäftsbetrieb unterhalten. Der Kreis der vollkonsolidierten inländischen und ausländischen Tochter- und Enkelunternehmen ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Die WM-Services GmbH, Bocholt, wurde rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die LB GmbH verschmolzen. Die Bitergo GmbH, Dortmund, wurde im Rahmen eines Share-Deals im Closing Accounts-Verfahren zum 31. Mai 2022 veräußert. Hieraus resultiert die Einbeziehung der Erträge und Aufwendungen der Gesellschaft in den Konzernabschluss, die bis zum 31. Mai 2022 realisiert wurden. Das Vermögen der VR-Leasing GmbH & Co KG ist mit Wirkung zum 02. Februar 2022 an der VRL MANEGA GmbH angewachsen. Die Veränderungen innerhalb des Konsolidierungskreises führen zu Einschränkungen hinsichtlich der Vergleichbarkeit gegenüber dem Konzernvorjahr. Für eine bessere Vergleichbarkeit werden nachfolgend die Veränderungen der GuV-Posten im Bezug auf die Anpassung der Veräußerung der Bitergo GmbH dargestellt. Die Veränderung resultiert aus den unterschiedlichen Zeiträumen, die die Gesellschaft in den Konzernabschluss einbezogen wurde.
Darüber hinaus besteht zum 31. Dezember 2022 an einem inländischen Unternehmen eine unmittelbare Mehrheitsbeteiligung, die aufgrund untergeordneter Bedeutung (§ 296 Abs. 2 HGB) nicht in den Konzernabschluss einbezogen wird. Das Jahresergebnis beträgt weniger als ein Prozent der Konzern-Umsatzerlöse bzw. des Konzernjahresüberschusses.
Die LB GmbH, Bocholt, ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Nahverkehr-Westmünsterland Spedition GmbH & Co. KG, Bocholt. Es besteht eine Beteiligung am Kommanditkapital der Stadtmarketing Bocholt GmbH & Co. KG, Bocholt, in Höhe von 2 %. Das Eigenkapital des letzten geprüften Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 beträgt T€ 758, der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2021 beläuft sich auf T€ 17. 2. Konsolidierungsmethoden Bei der nach § 301 HGB vorzunehmenden Kapitalkonsolidierung ist für ab dem 1. Januar 2010 erstmals zu konsolidierende Tochterunternehmen die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwerts mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens angewendet worden. Die Verrechnung wird auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und aufgrund der Produktlebenszyklen über eine Nutzungsdauer von maximal fünf Jahren abgeschrieben. Ein sich ergebender passivischer Unterschiedsbetrag wurde gemäß § 309 HGB a. F. direkt mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die seit der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses aus der Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F.) resultierenden aktiven Unterschiedsbeträge sind ebenfalls als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst und werden im Konzern linear über eine Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren abgeschrieben. Unwesentliche Geschäfts- oder Firmenwerte werden im Zeitpunkt ihrer Entstehung sofort aufwandswirksam erfasst. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten sind, soweit erforderlich, konsolidiert worden. Eine Zwischenergebniseliminierung wird gemäß § 304 Abs. 1 HGB für konzerninterne Lieferungen und Leistungen aus Absatzgeschäften vorgenommen. Soweit sich aus der Veräußerung bzw. Übertragung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zwischen einzelnen Tochterunternehmen des Konzerns Buchgewinne bzw. Buchverluste ergeben haben, werden diese im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung zurückgenommen. Gemäß § 305 Abs. 1 HGB sind Innenumsatzerlöse und andere Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der empfangenen Konzernunternehmen verrechnet worden (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). Auf Konsolidierungsmaßnahmen, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen führen, werden latente Steuern nach § 306 HGB abgegrenzt, wenn sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, und soweit es sich nicht um einen nach § 301 Abs. 3 HGB verbleibenden Unterschiedsbetrag handelt. Steuerbe- und Steuerentlastungen werden stets miteinander verrechnet. Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde ein Ausgleichsposten für "nicht beherrschende Anteile" in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital des Tochterunternehmens innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. Der im Konzernergebnis enthaltene, auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn bzw. auf sie entfallender Verlust wird nach dem Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag gesondert ausgewiesen. Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB nach der Buchwertmethode bewertet. Als Erstbewertungszeitpunkt für die Equity-Bilanzierung wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss gewählt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie des GmbH-Gesetzes einheitlich nach den bei der LB GmbH, Bocholt, geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse sind nach den folgenden einheitlichen Grundsätzen aufgestellt: 1. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden wie folgt bewertet: Die funktionale Währung des Konzerns ist der Euro. Die Fremdwährungsumrechnung der einbezogenen, in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse, erfolgte nach der modifizierten Stichtagsmethode. Danach werden alle Bilanzansätze mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem am Bilanzstichtag geltenden Stichtagskurs umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals mit Ausnahme des Jahresergebnisses erfolgt mit dem historischen Kurs. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Jahresüberschuss wurden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Umrechnungsdifferenzen wurden innerhalb des Eigenkapitals in den Ausgleichsposten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeiten oder zum höheren Stichtagskurs, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretene Währungsdifferenzen wurden erfolgswirksam korrigiert. 2. Aktiva Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen drei und sieben Jahren abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. In den Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, auch allgemeine Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen drei und 50 Jahren vorgenommen. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Geringwertige Anlagegüter zwischen € 251,00 und € 410,00 werden in der Anlagenbuchhaltung erfasst und im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter bis € 250,00 werden sofort ergebniswirksam als Betriebsaufwand ohne Bestandsführung erfasst. Die Finanzanlagen werden mit Ausnahme der Anteile an assoziierten Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. In den Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen sind neben den Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, auch allgemeine Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Mit Ausnahme der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde das Vorratsvermögen verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos werden Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand in Höhe von 1 % gebildet. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung setzt sich in voller Höhe aus den in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mitteln zusammen. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3. Passiva Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter der Position der passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag abgegrenzt, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. IV. Angaben zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Vermögensgegenstände des Anlagegevermögens ist in dem Konzern-Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs (Anlage I. 3.1) dargestellt. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerten entfallen T€ 2 (Vorjahr: T€ 2) auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. 3. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im gesonderten Eigenkapitalspiegel (Anlage I. 3.3) dargestellt. Ein Konzernbilanzgewinn wird aufgrund der Ergebnisverwendung ausgewiesen. Dieser beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 20.436 (Vorjahr Verlustvortrag: T€ 523). Das Stammkapital der LB GmbH beträgt wie im Vorjahr T€ 12.000. Im Geschäftsjahr 2022 wure eine Vorabgewinnausschüttung i. H. v. T€ 4.550 getätigt. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten (RLZ) der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:
Als Sicherheiten für die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen Grundschulden und -pfandrechte in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1.449) sowie Sicherungsübereignungen diverser Lastkraftwagen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Unternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert wurden. Sie resultieren - wie im Vorjahr - aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 10) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 621 (Vorjahr: T€ 1.220 und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 8). Zudem werden mehrere Finanzierungsdarlehen über insgesamt T€ 1.475 (Vorjahr: T€ 2.043) bilanziert, die durch Eigentumsvorbehalte gesichert sind. 6. Latente Steuern Latente Steuern beruhen gemäß § 274 und § 306 HGB auf folgenden Sachverhalten:
Der Berechnung latenter Steuern liegt jeweils der landesindividuelle Steuersatz zugrunde. Die werthaltigen aktiven latenten Steuern überwiegen im Saldo die passiven latenten Steuern. Das Wahlrecht zur Aktivierung eines sich ergebenden Aktivüberhangs an latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB wird von der Gesellschaft nicht ausgeübt. V. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzerns werden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche:
2. Sonstige betriebliche Erträge Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2022 Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von T€ 347 (Vorjahr: T€ 1.655) erzielt. Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich insgesamt auf T€ 2.038 (Vorjahr: T€ 133) und resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen in Höhe von T€ 1.234 (Vorjahr: T€ 38), aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 536 (Vorjahr: T€ 7), aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 266 (Vorjahr:T€ 85) sowie aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 2). 3. Abschreibungen Von den Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 1.859 (Vorjahr: T€ 2.313) entfallen T€ 17 (Vorjahr: T€ 40) auf Geschäfts- oder Firmenwerte. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 277 (Vorjahr: T€ 249) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Nebenkostenabrechnungen der vergangenen Jahre. 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis nach Steuern. VI. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedert sich wie folgt:
2. Abschlussprüferhonorar In 2022 beträgt das Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses und des Jahresabschlusses der LB GmbH sowie aller vollkonsolidierter deutscher Tochterunternehmen T€ 283. Davon entfallen T€ 148 auf Abschlussprüfungsleistungen,T€ 56 auf Steuerberatungsleistungen und T€ 80 für sonstige Leistungen. 3. Veröffentlichung Für 2022 werden die Befreiungsvorschriften gemäß §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB im Hinblick auf die Offenlegung des Jahresabschlusses und die Aufstellung und Offenlegung des Lageberichts für die nachstehenden Gesellschaften in Anspruch genommen:
5. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Finanzmittelfonds Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds beinhaltet die Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks gemäß Bilanzausweis. 7. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe Zur Geschäftsführung der LB GmbH waren im Geschäftsjahr bestellt:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens belaufen sich im Geschäftsjahr 2022 auf insgesamt T€ 469. 8. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen:
9. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Bocholt, den 10. März 2023 LB GmbH gez. Ann-Kathrin Löhr gez. Maximilian Löhr
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022LB GMBH, BOCHOLT
Bocholt, den 10. März 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LB GmbH, Bocholt: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 der LB GmbH, Bocholt, und ihren Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der LB GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben die sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bocholt, am 10. März 2023 s+b GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Schlottbom, Wirtschaftsprüfer gez. Kosse, Wirtschaftsprüfer |
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