RMCE Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Turbinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Emanuel Christian Zimmermann seit 18.6.2024 | Geschäftsführer |
Joachim Manfred Dr. Gripp seit 31.7.2019 | Geschäftsführer |
Konstantin Wimmer seit 3.1.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Design Offices Berlin GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Design Offices Berlin GmbH, BerlinI. Grundlagen des Unternehmens Design Offices ist der Marktführer für flexible Arbeitslandschaften in Deutschland. Die Geschäftsfelder umfassen flexible Büros und Coworking-Bereiche, sowie Räume für Tagungen und Business-Events - perfekt abgestimmt auf die Anforderungen der neuen Arbeitswelt. Ergänzt wird das Angebot durch ein umfassendes Dienstleistungsspektrum. Dabei versteht sich Design Offices insbesondere als Systempartner und Erfolgstreiber für seine Kunden. Design Offices ermöglicht es Unternehmen und Selbstständigen, flexible Arbeitsumgebungen zu nutzen. Dabei stehen Innovation und Kreativität im Fokus - aber auch Nachhaltigkeit. Deshalb setzt sich Design Offices für eine klimaneutrale Zukunft ein. Dies, gepaart mit Servicewerten wie Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Zuverlässigkeit und Genauigkeit, hat Design Offices zur Nummer 1 für Corporate Coworking in Deutschland gemacht. Das innovative Raumkonzept von Design Offices basiert auf wissenschaftlichen Ergebnissen und langjähriger Erfahrung. Der in den Arbeitslandschaften umgesetzten Design Offices-Methode liegt die Erkenntnis der vier relevanten Arbeitsarten zu Grunde: Focus, Collaborate, Educate, Socialize - wobei jede Arbeitsart andere Anforderungen an den Raum hat. Design Offices ist heute der einzige Anbieter am Markt, der diese Anforderungen vollumfänglich bedienen kann. Zum Ende des Jahres 2022 betreibt Design Offices deutschlandweit 47 Standorte mit ca. 249tsd qm in 15 deutschen Städten. Die Standorte sind einzelnen GmbHs zugeordnet, die wiederum jeweils als 100% Tochtergesellschaft der Design Offices GmbH fungieren. Die Design Offices GmbH als Obergesellschaft und Muttergesellschaft der Design Offices Berlin GmbH übernimmt vollumfänglich die Dienste für Strategieentwicklung, Baukonzeption und Development, Support im Bereich IT, Accounting, Personalentwicklung und -verwaltung, E-Commerce und Digitalisierung. Die Design Offices GmbH ist, insbesondere durch die Beteiligungen der beiden Gesellschafter Art-Invest (2013) und EMH Partners (2018), in den letzten Geschäftsjahren stark expandiert und gewachsen. Design Offices entwickelte sich dadurch zum Markführer in Deutschland und betreibt Standorte in den wichtigsten deutschen Metropolen und wirtschaftlichen Ballungszentren. Die Eigentümerstruktur zum 31. Dezember 2022 sowie zum aktuellen Tag stellt sich wie folgt dar: Die AIRE DO Beteiligungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Köln, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRA 34499 ("AIRE DO KG"), ist insgesamt mit Geschäftsanteilen im Nennwert von EUR 65.143,00, entsprechend einer Beteiligung von 75,01% am Stammkapital beteiligt. Die EMH Digital Growth Fund GmbH & Co. KG mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRA 102773 ("EMH"), ist insgesamt mit Geschäftsanteilen im Nennwert von EUR 21.712,00 entsprechend einer Beteiligung von 24,99% am Stammkapital beteiligt. Die Design Offices Berlin GmbH ist eine Standortgesellschaft und eine 100% Tochter der Design Offices GmbH. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsbereichsübergreifende wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur hat sich im Jahresverlauf 2022 vor dem Hintergrund hoher Energiepreise und großer Unsicherheit abgeschwächt. Dazu trägt mittlerweile auch die Geldpolitik in den USA und Europa bei, die angesichts hoher Inflationsraten mit starken Erhöhungen der Leitzinsen reagiert hat. Die Risiken haben Ende 2022 weiter zugenommen. Die hauptsächliche Ursache bleibt weiter der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dieser dämpft weltweit das Wachstum, treibt die Inflation und verstärkt Rohstoffknappheiten. Von höheren Energiepreisen ist Europa besonders betroffen. Nach Einschätzung des Sachverständigenrates ist die Stimmung bei Unternehmen und Konsumenten weltweit wenig zuversichtlich. Der Internationale Währungsfonds schätzt die konjunkturellen Abwärtsrisiken als hoch ein. Nach Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) steht der deutschen Wirtschaft zwar ein schwaches Winterhalbjahr bevor. Seit dem Herbst sollen sich aber die konjunkturellen Aussichten aufgehellt haben. Die Großhandelspreise für Gas und Strom sind in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Die Belastungen der privaten Haushalte und Unternehmen durch hohe Energiekosten sollen durch sogenannte Preisbremsen abgefedert werden. Auf Grundlage der ersten vorläufigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes hat das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in 2022 um 1,9 Prozent zugenommen. Als Gründe werden nachlassende Lieferengpässe und Nachholeffekte der Corona-Pandemie genannt. Der private Konsum hat mit 4,6 Prozent stark expandiert. Für 2023 wird von einem weiteren Rückgang um 0,4 Prozent ausgegangen, nachdem die Prognose im Frühjahr 2023 noch von einem Wachstum um 0,2 Prozent ausgegangen ist. Für 2024 wird mit einem Wachstum von 1,1 Prozent prognostiziert, der auf eine Erholung der Nachfrage zurückzuführen ist. Nachdem die Europäische Zentralbank die Leitzinsen über elf Jahre lang auf einem Niveau von unter 1 Prozent belassen hat, erfolgten in der Zeit vom 27. Juli 2022 bis zum 14. September 2023 zehn Zinserhöhungen bis auf ein Niveau von 4,5 Prozent. Damit wurde zwar noch nicht der historische Höchststand erreicht, jedoch sind die Leitzinsen in sehr kurzer Zeit sehr stark gestiegen. Folgende Übersicht zeigt die Entwicklung der BIP ausgewählter Volkswirtschaften im Jahr 2022 und im Vorjahr:
Die hier dargestellten, zum Teil geschätzten, Daten zu den einzelnen BIP basieren auf den Angaben des IfW. Diese wirtschaftlichen Entwicklungen beeinflussten auch den Geschäftsverlauf der Design Offices Berlin GmbH im Geschäftsjahr 2022. Zu den Entwicklungen in unseren Kernmärkten nehmen wir in den Berichten zu den Geschäftsbereichen und ihren Sparten sowie Geschäftsfeldern in den folgenden Abschnitten Stellung. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die wirtschaftlichen Entwicklungen insbesondere in der Dienstleistungsbranche beeinflussten schwerwiegend auch den Geschäftsverlauf der Design Offices Gruppe und damit auch die Design Offices Berlin GmbH im Geschäftsjahr 2022. Gleichwohl konnte gegen den Trend ein Anstieg der Umsatzerlöse erzielt werden. Die Design Offices Berlin GmbH verzeichnete im Jahr 2022 einen Jahresfehlbetrag von -2.182,9 TEUR (Vj.: -954,3 TEUR) trotz gestiegener Umsätze in 2022 von 18.392,5 TEUR (Vj.: 15.304,6 TEUR). Dieses Jahresergebnis ist sowohl geprägt durch einen Anstieg der Mietaufwendungen im Vorjahresvergleich um -1.709,4 TEUR (+20%) und dem Anstieg an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im Vorjahresvergleich um 323,2 TEUR, als auch durch den Wegfall der ertragswirksamen Vereinnahmung von Corona-Überbrückungshilfen 2021 von insgesamt 2.188,0 TEUR. Das Jahresergebnis hat sich, wie im Vorjahr prognostiziert, deutlich schlechter entwickelt. Die Umsätze entwickelten sich wie im Vorjahr prognostiziert und konnten gesteigert werden. a) Ertragslage Das Betriebsergebnis verschlechterte sich von -985,8 TEUR im Vorjahr auf -2.608,4 TEUR. Ursächlich hierfür sind sowohl der Wegfall der Corona- Überbrückungshilfen für 2021 von 2.188,0 TEUR, als auch der um 2.107,5 TEUR gestiegene Materialaufwand. Der Personalaufwand verzeichnete eine Erhöhung von 12,6% gegenüber dem Vorjahr, aufgrund insgesamt gestiegener Personalkosten. Die Mitarbeiterzahlen verringerten sich wiederum von 42 auf 41 Angestellte im Geschäftsjahr 2022. Die Abschreibungen stiegen um 103 TEUR auf 661 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich insgesamt gegenläufig um 13,4% auf 3.828 TEUR. Wesentlicher Grund hierfür sind die gesunkenen Management-Fees. Das Finanzergebnis liegt bei -285,4 TEUR aufgrund gestiegener Zinsaufwendungen. Die Ertragsteuern verbesserten sich auf einen Ertrag von 710,9 TEUR. Diese Verbesserung resultiert insbesondere aus den latenten Steuern infolge der Aktivierung latenter Steuern aufgrund bestehender steuerlicher Verlustvorträge. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote verschlechterte sich einhergehend mit dem Jahresfehlbetrag sowie einer deutlich geringeren Bilanzsumme von -5,5% auf -31,3%. Neben dem Eigenkapital von -2.697,5 TEUR bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 4.630,4 TEUR. Es bestehen unverändert keine nennenswerten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zum Bilanzstichtag bestanden liquide Mittel in Höhe von 12 TEUR (Vj.: 9 TEUR). Es besteht ein Cash-Pooling Vertrag mit der Muttergesellschaft Design Offices GmbH. Die Finanzierung der Gesellschaft im vorliegenden und auch im folgenden Geschäftsjahr ist jederzeit gesichert. c) Vermögenslage
Die im Vorjahresvergleich um 668,3 TEUR gesunkene Bilanzsumme resultiert auf der Aktivseite aus stichtagsbedingt gesunkenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (-870,7 TEUR) und Anlagevermögen (-472,1 TEUR, da die Abschreibungen höher als die Investitionen waren). Gegenläufig erhöhten sich die latenten Steuern aufgrund bestehender Verlustvorträge. Auf der Passivseite resultiert die Reduzierung der Bilanzsumme insbesondere aus der Minderung des Eigenkapitals (-2.182,9 TEUR) auf Grund des Jahresfehlbetrags sowie stichtagsbezogenen und Cash-Pooling bedingt gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. (+1.119,6 TEUR). Gegenläufig stiegen die sonstigen Verbindlichkeiten (+2.419,2 TEUR, aufgrund von erhöhten Mietkautionen). Das Sachanlagevermögen von 7.105,5 TEUR besteht im Wesentlichen aus den Einrichtungen der betreffenden Immobilienobjekte. Das Umlaufvermögen ist vor allem durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt. Der Rückgang der sonstigen Vermögengestände ist begründet in dem Wegfall der Schadenforderung aus dem Vorjahr. Die Passivseite wird durch die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, den sonstigen Verbindlichkeiten insbesondere den erhaltenen Mietkautionen, den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie das Eigenkapital geprägt. Die erhaltenen Mietkautionen erhöhen sich auf 4.803,8 TEUR (Vj.: 3.214,4 TEUR). 3. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Design Offices Berlin GmbH schätzen wir unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr 2022 vorliegenden besonderen Umständen der Covid-19 Pandemie und des Ukraine-Krieges als nachvollziehbar und weiterhin stabil ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Prognosebericht Nachdem insbesondere der Geschäftsbereich für Meeting und Veranstaltungen in den ersten Monaten 2023 nach wie vor noch nicht wieder das Niveau der Zeit vor der Pandemie erreicht hat, wird weiterhin insbesondere im Bereich Office mit deutlichem Wachstum gerechnet. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich die Entwicklung des Geschäftsmodells um agile und flexible Arbeitswelten und Dienstleistungen in Deutschland im Jahr 2023 positiv entwickelt. Die Geschäftsführung rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Auslastung in den Standorten sowie einem stärkeren Buchungsverhalten für Veranstaltungen. Die strategische Ausrichtung des Design Offices sieht eine Fokussierung auf das Kerngeschäft, Konzentration auf die Digitalisierung sowie die Optimierung wesentlicher Kernprozesse vor. Aus den bestehenden vertraglichen Verpflichtungen wird in 2023 der Betrieb in keinen weiteren Standorten aufgenommen. Zwar wird auch 2023 ein Jahr mit vielen Ereignisse darstellen und weiterhin spürbar sein, aber nicht mehr auf dem Niveau wie in 2022. Daher wird in 2023 mit einer Verbesserung des Jahresergebnisses sowie einer deutlichen Steigerung des Umsatzes gerechnet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagement Die Muttergesellschaft Design Offices GmbH erbringt als Dienstleister die Funktionen des Rechnungswesens und des Controllings und erstellt ein laufendes monatliches Reporting auf Ebene der Standorte sowie des Gesamtunternehmens für die Geschäftsführung. Des Weiteren wird die Controlling-Funktion ausgeführt, so dass Abweichungen zu den geplanten Ergebnissen und Jahresbudgets frühzeitiger erkannt werden. Grundlage sind die Planungen auf Ebene der Standorte, die in einer Gesamtplanung für die Gesellschaft zusammengefasst und von der Geschäftsführung genehmigt werden. Zudem hat sie neben dieser Management- Funktion auch die Funktion der zentralen Vermarktung samt Markenpflege, Produktentwicklung, Qualitätssicherung sowie die Betreuung und operative Steuerung sämtlicher Standortgesellschaften inne. Über ein regelmäßiges Reporting erfolgt eine quantitative und qualitative Verfolgung möglicher Projektrisiken. Die Vereinheitlichung der Prozesse und die damit verbundene Transparenz ermöglichen es der Geschäftsführung frühzeitig bestandsgefährdende Risiken bzw. Chancen zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Eine rollierende Liquiditätsplanung und ein regelmäßiges Stresstesting relevanter Projekte ergänzen das vorhandene Instrumentarium zur Erkennung von Chancen und Risiken. 2. Umfeld- und Branchenrisiken Die Design Offices Berlin GmbH ist als Dienstleistungsgesellschaft für flexible Arbeitslandschaften von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland abhängig. Auch wenn die deutsche Konjunktur gemäß IFW mittelfristig wächst, bestehen weiterhin Unsicherheiten. Hier sind im Wesentlichen die Rohstoffknappheit, die Konsolidierungsanstrengungen zur Bewältigung der Staatsschuldenkrisen insbesondere in Südeuropa, der Eurokurs infolge der expansiven Geldpolitik der EZB sowie die Ölpreisentwicklung und der Anstieg der Mietkosten zu nennen. Auch in den kommenden Jahren stellen die Veränderungen von Rahmenbedingungen, gesetzlichen Vorschriften sowie der demografische Wandel Risiken dar, welche in der Risikoanalyse der Gesellschaft Berücksichtigung finden. Politische Veränderungen sowie Naturkatastrophen und deren Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung stellen weitere Risikofaktoren dar. Die Design Offices Berlin GmbH ist wie andere Dienstleister auch abhängig von der Entwicklung der einzelnen Standorte. Weiterhin stellen die Corona-Pandemie sowie seit Anfang 2022 der Ukraine-Krieg, die Energiekrise sowie die hohe Inflation Ereignisse dar, deren Ausmaß, Dauer und negative Folgen auf die Gesamtwirtschaft derzeit nicht einschätzbar sind. Die derzeitigen Auswirkungen auf die Design Offices Berlin GmbH beschränken sich auf Umsatzausfälle insbesondere im MICE-Bereich. Die gestiegenen Energiekosten werden noch nicht quantifizierbare monetäre Mehraufwände nach sich ziehen. 3. Unternehmensbezogene Chancen und Risiken Die Design Offices Berlin GmbH als Dienstleister für flexible Arbeitslandschaften unterliegt grundsätzlich einem Ausfallrisiko, welches insbesondere an der konjunkturellen Entwicklung und die damit einhergehenden Veränderungen der Arbeitswelten in Deutschland angeknüpft ist. Diesen Risiken begegnet die Gesellschaft mit umfassenden Controlling-Systematiken und der Expertise der Geschäftsführung und ihrer leitenden Angestellten vor Ort. Aufgrund der Flexibilität bei Flächen und Vertragslaufzeiten, sowie der Anpassungsfähigkeit an die individuellen Kundenbedürfnisse zeichnet sich Design Offices als Problemlöser für Unternehmen aber auch Einrichtungen der öffentlichen Hand aus, woraus sich weitere Wachstumschancen ergeben werden. Insbesondere seit dem Auslaufen der Homeoffice-Pflicht am 19. März 2022, die wegen Corona eingeführt worden war, ergeben sich für Design Offices Chancen aus der Rückkehr von Arbeitnehmern an den Arbeitsplatz. Das Büro der Zukunft wird mehr als nur ein zentraler physischer Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen, um acht Stunden am Tag an ihrem Schreibtisch zu sitzen. Design Offices bietet die kurzfristige Möglichkeit auf die veränderten Anforderungen des Büros zu reagieren. Die Liquidität der Design Offices Gruppe ist grundsätzlich durch ihren Hauptgesellschafter gesichert. Die Gesellschaft plant und überwacht ihre Liquidität über eine regelmäßig aktualisierte Planungsrechnung. Dem Antrag auf Corona- Überbrückungshilfen III aus dem Juni 2022 wurde in vollem Umfang stattgegeben. Design Offices hat im Oktober 2022 entsprechende Fördermittel erhalten. Diese haben die Liquidität des Geschäftsjahres 2022 positiv beeinflusst. Darüber hinaus hat Design Offices Gruppe im Juni 2022 einen Antrag auf Fördermittel aus Corona- Überbrückungshilfe IV gestellt. Die Geschäftsentwicklung, welche in den letzten Jahren durch signifikantes Flächenwachstum geprägt war, wird in 2023 deutlich weniger expansiv sein. Das Geschäft in den ersten Monaten war teilweise noch im Bereich Meeting und Events (MICE) von Zurückhaltung beim Buchen von Veranstaltungen beeinflusst. Dennoch wird mit einer positiven Entwicklung im Bereich MICE gerechnet. Die Umsatzentwicklung im Bereich Office ist bereits seit Beginn 2023 deutlich positiv. 4. Interne Kontrollsysteme Die Design Offices Berlin GmbH setzt für die Erfassung aller Geschäftsvorfälle die Standardsoftware Microsoft Dynamics 365, Business Central ein. Die Zertifizierung der Software erfolgte durch die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen relevanten Daten, sowie wesentlichen Risiken werden quartalsweise überwacht und identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von wesentlichen rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement definiert. Die Gesellschaft hat ein Controllingsystem und Risikomanagement zur umfassenden und regelmäßigen Kontrolle aller Geschäftsvorfälle. Die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen werden durch die Geschäftsführung, dem Leiter Rechnungswesen und dem Leiter Controlling durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen und der Bilanzen der Tochtergesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise. Zusammenfassung: Trotz bilanzieller Überschuldung geht die Geschäftsführung angesichts der positiven Fortführungsprognose weiterhin von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation, der weiteren Finanzierung in der Gruppe der Gesellschafterin und der Zukunftsaussichten wird davon ausgegangen, dass die Fortführung der Gesellschaft wahrscheinlich ist und dass die Gesellschaft ihren künftigen Zahlungsverpflichtungen im Prognosezeitraum nachkommen kann. Dies setzt auch die Realisierung der geplanten Umsatzziele sowie die erfolgreiche Umsetzung des Unternehmenskonzepts voraus. Insofern besteht eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit und es liegt somit eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft vor.
Nürnberg, 10.11.2023 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Die Bilanz weist zum Abschlussstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.697 (Vj.: TEUR 515) auf. Die Bewertung wurde trotz der bestehenden handelsbilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen, da von einer positiven Fortführungsprognose ausgegangen wird. Aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation, der weiteren Finanzierung in der Gruppe der Gesellschafterin und der Zukunftsaussichten wird davon ausgegangen, dass die Fortführung der Gesellschaft wahrscheinlich ist und dass die Gesellschaft ihren künftigen Zahlungsverpflichtungen im Prognosezeitraum nachkommen kann. Dies setzt auch die Realisierung der geplanten Umsatzziele sowie die erfolgreiche Umsetzung des Unternehmenskonzepts voraus. Insofern besteht eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft. Von größenabhängigen Erleichterungen hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Allgemeines Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet (Nutzungsdauer zwischen drei und acht Jahren). c) Sachanlagevermögen Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und dreizehn Jahren), bewertet. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden bisher in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2021 wird das Wahlrecht zur Bildung eines Sammelpostens (§ 6 Abs. 2a Satz 1-3 EstG) nicht mehr in Anspruch genommen. d) Vorräte Fertige Erzeugnisse und Waren sind mit den Herstellungskosten bewertet. e) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Fremdwährungsforderungen liegen nicht vor. f) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. g) Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite / Passivseite enthalten Ausgaben / Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit dieser Aufwand / Ertrag für bestimmte Zeitpunkte nach dem Abschlussstichtag darstellen. h) Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern ergeben sich aus Bewertungsdifferenzen im Bereich der Körperschaftssteuer unter Prämisse des § 8 KStG. Hieraus ergibt sich ein Verlustvortrag zum 31.12.2022 in Höhe von TEUR 3.835 für Körperschaftssteuer bzw. TEUR 1.532 für Gewerbesteuer und damit ein Überhang der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 827 (Vj.: TEUR 170, der unter den Posten "aktive latente Steuern" in der Bilanz ausgewiesen wird und ausschüttungsgesperrt ist (Steuersatz 15,83% bzw. 14,35%). Es ergeben sich in den Steuern vom Einkommen und Ertrag, Erträge in Höhe von TEUR 657 (Vj.: TEUR 119). i) Eigenkapital Das gezeichnete Eigenkapital ist mit dem Nennwert bilanziert. Das Eigenkapital weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.697 auf (Vj.: TEUR 515) aus. Die Gesellschaft besitzt keine nennenswerten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten sind weitestgehend Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Design Offices GmbH, Nürnberg. Somit ist die Finanzierung der Gesellschaft im vorliegenden und auch im folgenden Geschäftsjahr damit jederzeit gesichert sein. j) Rückstellungen Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls auf Grund des zu versteuernden Einkommens bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlagen dotiert. Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Beträge der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer individuellen Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 237 (Vj.: TEUR 9), für Prämienzahlungen TEUR 64 (Vj.: TEUR 40), ausstehende Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer TEUR 29 (Vj.: TEUR 23), Betriebs- und Nebenkosten TEUR 167 (Vj.: TEUR 43) und Jahresabschlusskosten TEUR 25 (Vj.: TEUR 21). k) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. 4. Angaben zur Bilanz a) Anlagevermögen Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang). b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 12) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aus Umsatzsteuer im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft sowie Forderungen aus verauslagten Zahlungen. Diese Forderungen wurden saldiert mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit Verbindlichkeiten aus umsatzsteuerlicher Organschaft. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. c) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.697 auf (Vj.: TEUR 515). d) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 4.637 (Vj.: TEUR 5.757). Diese Verbindlichkeiten wurden saldiert mit Forderungen aus Umsatzsteuer im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft sowie mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 4.630 (Vj.: TEUR 5.756) enthalten. Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. e) Ausschüttungssperre Eine Ausschüttungssperre ergibt sich aus der Aktivierung von latenten Steuern gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 827. 5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 70 (Vj.: TEUR 22), Erträge aus Zuschüssen von Corona Überbrückungshilfen TEUR 0 (Vj.: TEUR 2.188) sowie sonstige periodenfremde Erträge TEUR 75 (Vj.: TEUR 490) enthalten. Die sonstigen periodenfremden Erträge setzen sich zusammen aus periodenfremden Einnahmen TEUR 34 (Vj.: TEUR 91) und aus dem Ausbuchen von Verbindlichkeiten TEUR 41 (Vj.: TEUR 399) b) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 187 (Vj.: TEUR 60) enthalten. Diese Aufwendungen setzen sich zusammen aus dem Ausbuchen von Forderungen in Höhe von TEUR 154 (Vj.: TEUR 46) und sonstige periodenfremde Kosten in Höhe von TEUR 33 (Vj.: TEUR 14). c) Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern von Einkommen und von Ertrag sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 657 (Vj.: TEUR 119) ausgewiesen. 6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Weiterhin stellen die Corona-Pandemie sowie seit Anfang 2022 der Ukraine-Krieg, die Energiekrise sowie die hohe Inflation Ereignisse nach dem Bilanzstichtag dar, deren Ausmaß, Dauer und negative Folgen auf die Gesamtwirtschaft derzeit nicht einschätzbar sind. Die derzeitigen Auswirkungen auf die Design Offices Berlin GmbH beschränken sich auf Umsatzausfälle insbesondere im MICE-Bereich. Die gestiegenen Energiekosten werden noch nicht quantifizierbare monetäre Mehraufwände nach sich ziehen. 7. Sonstige Angaben a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die am 31. Dezember 2022 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus den aufgeführten Rechtsverhältnissen:
b) Angaben zu Mitarbeitern Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2022 betrug 41 (Vj.: 42) Angestellte. c) Angaben zu Konzernbeziehungen Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB i. V. m. § 290 HBG ein verbundenes Unternehmen der Design Offices GmbH, Nürnberg, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. d) Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Design Offices Berlin GmbH bestand im Berichtszeitraum aus den folgenden Mitgliedern: Herrn Dr. Joachim Gripp, CEO, Hamburg Herrn Daniel Flüshöh, CFO, Bonn Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Geschäftsleistung macht die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 von der Schutzvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. e) Angaben zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von TEUR 2.183 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nürnberg, den 10.11.2023 Joachim Gripp, Geschäftsführer Daniel Flüshöh, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses Die Gesellschafterversammlung hat am 01. Dezember 2023 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 festgestellt Anlagespiegel zum 31. Dezember 2022
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Design Offices Berlin GmbH, Berlin: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Design Offices Berlin GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Design Offices Berlin GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Punkt 2 im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt III. und Zusammenfassung des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass trotz bilanzieller Überschuldung der Gesellschaft aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation, der weiteren Finanzierung in der Gruppe des Gesellschafters und der positiven Fortführungsprognose von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen wird. Wie in Punkt 2 des Anhangs sowie in Abschnitt III. und Zusammenfassung des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 10. November 2023 Rödl
& Partner GmbH
Dr. Leuner, Wirtschaftsprüfer Grillenberger, Wirtschaftsprüfer |
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