Kondiback GmbH Wurzbach
Am Wurzbächle 1, 07343 Wurzbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Willem Kicheleer seit 4.3.2024 | Liquidator |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kondiback GmbH WurzbachWurzbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LageberichtDie Kondiback GmbH stellt tiefgekühlte Backwaren und Convenience - Produkte im Food - Bereich her. Der Vertrieb der Produkte erfolgt ausschließlich über die Verkaufsorganisation der Schwester - Gesellschaft, der Limburg Patisserie B. V. in den Niederlanden. Insoweit beziehen sich die Angaben zu Markt, Branche und Kundenstruktur sowie zu dortigen Entwicklungen in erster Linie auf diese aktive Vertriebsorganisation. Die Kondiback GmbH wird in den Konzernabschluss der Teeuwen Beheer B.V. in den Niederlanden einbezogen. A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliche Lage Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland setzte sich im Jahr 2011 fort; im Jahresverlauf konnte das Bruttoinlandsprodukt das Vorkrisenniveau wieder erreichen. Zwar folgte nach einem starken ersten Quartal eine Gegenbewegung, dennoch liegt die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2011 bei 3,0 v. H. Die Gründe für die Zurückhaltung, die sich insbesondere im letzten Quartal 2011 zeigten, sind weniger im Inland, sondern vielmehr in der Eintrübung des europäischen und internationalen Umfelds zu finden. Die im Verlauf dieses Jahres spürbar schwächere Dynamik des Welthandels ist Ausdruck dieser Entwicklung. Nach den Konjunkturumfragen hat sich das Geschäftsklima der Wirtschaft international erheblich eingetrübt. Insbesondere die Staatsschuldenkrise in einigen Ländern des Eurogebiets sowie die nach wie vor fragile Lage des Finanzsektors sorgen für Verunsicherung. Dies wirkt sich auch auf das wirtschaftliche Verhalten aus. Die Unternehmen, nicht nur im Euroraum, agieren zurückhaltender. 2. Branchensituation Die Branchensituation lässt sich als instabil bezeichnen. In 2011 ist für viele Wettbewerber ein schweres Jahr gewesen, welches auch zu Insolvenzen führte. Auch auf der Beschaffungsseite hat sich viel bewegt - die Einkaufspreise für Rohstoffe sind insgesamt angestiegen und bleiben sehr volatil. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass Preissteigerungen basierend auf höheren Rohstoffpreisen durch die Abnehmer kaum akzeptiert werden. Langfristig kann diese Situation durch keinen Lieferanten mitgehalten werden. Mittelfristig rechnen die Großbäcker (Quelle: Verband Deutscher Bäcker) mit einem Marktanteil von 70%, einer Entwicklung, von der auch die Kondiback GmbH profitieren dürfte. Durch verschiedene Angebotsformen hat der Lebensmitteleinzelhandel sein Backwarensortiment deutlich erweitert. Verbraucher erledigen heute möglichst viele Einkäufe zentral an einem Ort. Zudem führen Kaufkraftverluste zu einem preisbewussten Einkauf unter Bevorzugung der Discounter. Es wird somit zu einem zunehmenden Verdrängungswettbewerb mit einem einhergehenden Konzentrationsprozess am Markt kommen. B. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das für Kondiback notwendige Umsatzvolumen wurde in 2011 leider erst in den letzten Monaten erreicht. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass ein großer Neukunde, mit dessen Belieferung bereits im Januar 2011 begonnen wurde, erst zum Ende des Jahres die gewünschten Abnahmemengen abgefragt hat. Damit haben wir in 2011 nicht das gewünschte Umsatzziel erreicht um kostendeckend arbeiten zu können. Wir erwarten, dass das Umsatzvolumen in 2012 um TEuro 400 pro Monat höher liegen wird als im Jahr 2011. C. Investition, Produktion und Beschaffung Die im Jahr 2009 und 2010 getätigten umfangreichen Investitionen wurden im Jahr 2011 mit Anschaffungen in Höhe von insgesamt TEuro 552,8 zum Abschluss gebracht. Hierbei wurden insbesondere noch Investitionen in die Erweiterung von Produktionslinien und des Abtransports sowie in den Maschinenpark getätigt. Schwerpunkt dieser Investitionen war die Ermöglichung von Kapazitätsausweitungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sowie die Forcierung von Prozessoptimierungen im Rahmen der Erlangung und Aufrechterhaltung internationaler Zertifizierungen. Die Produktionsabläufe wurden den neuen Gegebenheiten entsprechend angepasst und weiter optimiert. D. Finanzierungsbereich Während die Darlehen gegenüber Kreditinstituten planmäßig getilgt werden konnten und keine Neuaufnahme erforderlich war, haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Schwestergesellschaft Limburg Patisserie B.V. erhöht. Bestehende Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Teeuwen Holding B.V. in Höhe von TEuro 575,6 wurden im Geschäftsjahr dem Eigenkapital, durch Einstellung in die Kapitalrücklage, zugeführt. E. Personal- und Sozialbereich Zur Absicherung des Personalbedarfes bildet die Ausbildung bzw. Weiterqualifizierung zur Lebensmittelfachkraft weiterhin einen festen Bestandteil unseres Personalentwicklungskonzeptes. Schwerpunkt unserer laufenden Personalentwicklungsaktivitätenist darüber hinaus die gezielte Ableitung des Schulungsbedarfes. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Anlagenintensität als Verhältnis von Anlagevermögen zu Gesamtvermögen beläuft sich auf 90,9% (Vorjahr 90,7%). Der hohe Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen der Gesellschaft ergibt sich insbesondere aus den im Jahr 2009 begonnenen Investitionen in eine komplett neue Tortenlinie und in eine Kühlturmeinheit sowie in weitere, wesentliche betriebsnotwendige Anlagegüter. Diese Investitionen wurden im Wesentlichen im Wirtschaftsjahr 2010 vorgenommen und haben im Berichtsjahr ihren Abschluss gefunden. Der Anlagenpark befindet sich somit auf einem aktuellen Stand. Die Umlaufvermögensintensität beträgt 8,8 % (Vorjahr: 9,3%). Die Vorratsintensität hat sich bei einer absoluten Verminderung des Vorratsbestandes von 5,4% auf 5,0% verringert. Ursache hierfür ist der stichtagsbedingte Rückgang der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. 2. Finanzlage Die Eigenkapitalquote, als Verhältnis von Eigenkapital zum Gesamtkapital, ist von 20,9% auf 10,8% gesunken. Sofern das Mezzanine- Kapital mit berücksichtigt würde, ergäbe sich eine Quote von 15,9 % (Vorjahr 25,9%). Der Rückgang beruht auf dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres, welcher durch die Einstellung von Kapital in die Kapitalrücklage nicht kompensiert werden konnte. Die Anlagendeckung I, als Verhältnis des Eigenkapitals zum Anlagevermögen, beträgt 11,8% (Vorjahr 23,0%). Die Anlagendeckung II, als Verhältnis des Eigenkapitals zuzüglich des langfristigen Fremdkapitals zum Anlagevermögen, beläuft sich auf 25,2% (Vorjahr 39,9%). Bedingt durch den Jahresfehlbetrag haben sich die Anlagendeckungsgrade verringert. Die Einstellung von Kapital in die Kapitalrücklage hat der Verringerung entgegengewirkt, konnte jedoch keinen Ausgleich schaffen. Die Liquidität 2. Grades (Verhältnis aus Flüssigen Mitteln, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zum kurzfristigem Fremdkapital) beträgt 6,81% (Vorjahresstichtag: 10,07%) Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung, mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Schwestergesellschaften, im Wesentlichen beglichen. 3. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2011 ist weiterhin stark durch den Wegfall eines Kunden im Jahr 2010 aus dem Bereich des Lebensmitteleinzelhandels gekennzeichnet. Die Akquise eines großen Neukunden führte erst zum Ende des Geschäftsjahres zu den gewünschten Umsatzsteigerungen. Es ist nicht gelungen, durch Kosteneinsparungen den Rückgang der Umsatzerlöse zu kompensieren. Die Personalintensität (Verhältnis von Personalaufwand zur Gesamtleistung) ist mit 23,9% gegenüber dem Vorjahr (22,33%) angestiegen. F. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Wichtigstes Risiko für 2012 ist das nicht Erreichen der benötigten Umsatzhöhe. Da aber Ende 2011 die Produktion für den neuen Großkunden aus dem Lebensmitteleinzelhandelsbereich in den gewünschten Mengen begonnen hat, gehen wir davon aus, auch die erforderliche Umsatzhöhe zu erzielen. Kondiback wird in 2012 alle Anstrengungen unternehmen, um sowohl Qualität als auch Produktivität auf hoher Ebene zu erzielen. Der Materialaufwand der Gesellschaft liegt bei ca. 54% der Gesamtleistung. Ein ständiges Risiko der Kondiback GmbH liegt im Rohstoffeinkauf, da steigende Rohstoffpreise, hervorgerufen durch Minderernten, wenn überhaupt, nur mit Zeitverzögerungen an die Abnehmer weitergegeben werden können. Risiken können durch nicht vorhersehbare internationale Katastrophen oder Epidemien auftreten, die insbesondere das Marktsegment Luftfahrt beeinträchtigen. Die Chancen der Kondiback GmbH bestehen in der Einbettung der Gesellschaft in die Unternehmensgruppe der Teeuwen Holding B.V durch die eine aktive Unterstützung erfolgt. Die Vertriebsgesellschaft Limburg Patisserie B.V. hat über Jahre eine Marke aufgebaut, die sich am Markt etabliert hat. Durch die Einstellung und Einarbeitung zweier Vertriebsmitarbeiter und dem Abschluss von Rahmenverträgen, die monatliche Umsatzerlöse sicherstellen, sieht die Gesellschaft optimistisch in die Zukunft. Die Kondiback verfügt über einen modernen Maschinenpark. Es besteht kein Investitionsstau. D. Sonstige Angaben 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, wird nachfolgend berichtet: Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen im gewohnten Rahmen entwickelt. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. 2. Forschung und Entwicklung Im Einzelnen werden zum Bereich Forschung und Entwicklung folgende Erläuterungen gegeben: Unsere Gesellschaft plant - neben überschaubaren Produktentwicklungsaktivitäten - keine größeren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.
Wurzbach, den 15. August 2012 Gerardus Teewen, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2011I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Kondiback GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Der für Anschaffungen in Vorjahren nach steuerlichen Vorschriften gebildete Sammelposten für Anschaffungen mit einem Wert von € 150,00 bis € 1.000,00 wurde in Anlehnung an Art. 67 Abs. 4 EGHGB fortgeführt und linear mit 20 % jährlich abgeschrieben. Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten oder dem Nennwert bzw. soweit erforderlich dem zum Bilanzstichtag vorliegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Rückdeckungsansprüche betreffen Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen bei der DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG, die nicht an die versorgungsberechtigten Personen verpfändet sind. Sie sind mit dem versicherungsmäßigen Deckungskapital bewertet. Der Wertermittlung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der Kölner spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung, Wiesbaden, zugrunde. Die Rückdeckungsversicherungsverträge stellen keine Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB dar, so dass eine Verrechnung mit den entsprechenden Versorgungsverpflichtungen nicht möglich ist. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt und verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt worden. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegen versicherungsmathematische Gutachten der Kölner Spezial Beratungs-GmbH beziehungsweise der Zurich Service GmbH zugrunde. Als Bewertungsverfahren wurde die "Projected Unit Credit Method" (PUC Methode) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, einem Rechnungszins von 5,14 % (Vorjahr 5,15%) sowie einem Rententrend von 2,0 % (Vorjahr 2,0%) angewendet. Die Verpflichtungen wurden, soweit gegeben, mit dem Aktivwert der ausschließlich ihrer Erfüllung dienenden, verpfändeten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen verrechnet. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die bestehenden Risiken angemessen abzudecken. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte und der Abschreibungen ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der Teil des Anhangs ist. Die Finanzanlagen betreffen zum einen die Genossenschaftsanteile an der BÄKO eG (€ 5.200,00) sowie die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungsverträgen bei der DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG (€ 47.847,00). Die Bestände der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von € 313.858,23 (31.12.2010: € 354.398,34) sowie der fertigen Erzeugnisse und Waren in Höhe von € 32.110,07 (31.12.2010: € 32.172,86) wurden per Stichtagsinventur ermittelt. Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 126.391,76 (31.12.2010: € 85.263,32) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 83.666,49 (31.12.2010: € 82.025,42). Zum Stichtag des aktuellen Geschäftsjahres beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer, debitorische Kreditoren sowie Forderungen gegen den Gesellschafter Teeuwen in Höhe von € 8.338,72; (31.12.2010: € 8.095,87). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - unverändert gegenüber dem Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Stammkapital beträgt unverändert € 850.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Erhöhung der Kapitalrücklage um € 574.575,00 beruht auf einer Zuzahlung des Gesellschafters in das Eigenkapital gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB durch Gesellschafterbeschluss der Teeuwen Holding B.V. vom 15. Dezember 2011. Die Zahlung des einzustellenden Betrages erfolgte durch Verrechnung mit bestehenden Verbindlichkeiten der Kondiback GmbH gegenüber ihrer Gesellschafterin. Die Kapitalrücklage entwickelte sich wie folgt:
Das Eigenkapital veränderte sich wie folgt:
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von € -1.315.882,08 soll mit dem bestehenden Verlustvortrag von € 314.407,44 verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten: Der Gesamtbetrag der durch Sicherungsübereignungen des Inventars und Abtretung von Versicherungsansprüchen gesicherten Verbindlichkeiten beträgt € 2.258.611,00 (Vorjahr: € 2.110.873,66). Durch Hypotheken bzw. Grundschulden waren Verbindlichkeiten in Höhe von € 705.328. (Vorjahr: € 483.550,00) gesichert. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf dem Betriebsgrundstück, Raumsicherungsübereignungen, Forderungsabtretungen sowie der Abtretung von Versicherungsansprüchen abgesichert. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten im Sinne des § 251 HGB. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von € 20.400,00 (Vorjahr € 9.600) sowie aus Leasingverträgen in Höhe von € 70.218,04 (Vorjahr € 29.859,64) Schwebende Geschäfte Es besteht ein Mietvertrag über eine Lagerhalle für Verpackungsmaterial. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr, er verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn er nicht unter Beachtung der gesetzlichen Kündigungsfristen gekündigt wird. Zum Aufstellungszeitpunkt lag keine Kündigung vor. Die Kondiback GmbH hat Leasingverträge für drei PKW und einen Gabelstapler mit einer Belastung in Höhe von jährlich € 62.467,32 und € 7.750,72 abgeschlossen. Die Verträge enden im Februar, März und Juli 2015 beziehungsweise August 2012. Das Leasinggeschäft dient der Verbesserung der Liquiditätssituation und hat den Vorteil, dass die Pkw`s laufend erneuert werden. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Erträge aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens (€ 152.254,50) sowie Weiterbelastungen von Aufwendungen an die Limburg Patisserie (€ 86.715,32) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe, Mieten und Mietnebenkosten inkl. aller Energiekosten, Instandhaltungskosten und Reparaturen, Versicherungsprämien, Kfz-Kosten, Rechts- und Beratungskosten und Zertifizierungsaufwendungen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Aufgrund der noch bestehenden Verlustvorträge waren im Berichtsjahr keine Steuern vom Einkommen und Ertrag zu zahlen. IV. Sonstige Pflichtangaben Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: Forderungen: € 8.338,72 (Vorjahresstichtag € 8.095,87) Verbindlichkeiten:€ 0,00 (Vorjahresstichtag € 0,00) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren zum Bilanzstichtag im Unternehmen beschäftigt:
Im Jahresdurchschnitt wurden 96 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr 94). Geschäftsführung: Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer(in) waren im Geschäftsjahr bestellt: Herr Gerardus Teeuwen, BadLobenstein einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Herr Guido Teeuwen, Eindhoven, (NL) (bis 10.05.2012) einzelvertretungsberechtigt; Frau Kerstin Bergner, Lehesten(bis 01.02. 2012) einzelvertretungsberechtigt; Die Geschäftsführerbezüge betrugen im Geschäftsjahr 104.707,33 Euro (Vorjahr 109.155 Euro). Konzernabschluss: Die Kondiback GmbH Wurzbach wird in den Konzernabschluss der Teeuwen Beheer B.V. mit Sitz in Roermond in den Niederlanden einbezogen. Der offen gelegte Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.
Wurzbach, 15. August 2012 gez. Gerardus Teeuwen Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2012 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kondiback GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dortmund, den 15. August 2012 PANDU
TREUHAND GmbH
Richter, Wirtschaftsprüfer Oimann, Wirtschaftsprüfer (Der Bestätigungsvermerk bezieht sich gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB auf den vollständigen Jahresabschluss.) |
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