metron GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Kainz seit 7.10.2021 | Prokura |
Carsten Fritz seit 17.6.2014 | Geschäftsführer |
Christian Kainz seit 23.2.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
metron eging GmbHEging am SeeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Geschäftstätigkeit Die metron eging GmbH (nachfolgend kurz "metron eging") ist eine eigentümergeführte, zertifizierte Ingenieur- und Konstruktionsgesellschaft mit Sitz in Eging am See. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Entwicklung und Realisierung technischer Lösungen für Messen und Events sowie im Exponatebau. Weitere Geschäftsfelder sind das Interieur und Exterieur sowie die Fertigung von Seriendisplays und Sonderkonstruktionen. In den Segmenten Messe und Event versteht sich metron eging als ganzheitlicher Dienstleister, der sämtliche Leistungsbereiche aus einer Hand anbietet und die Projektabwicklung bündelt - von der Beratung, Organisation und Detailplanung über die Konstruktion und Fertigung bis hin zur Logistik, Montage und Demontage weltweit. Die Gesellschaft verfügt über eigene Produktions- und Lagerkapazitäten am eingetragenen Sitz der Gesellschaft und darüber hinaus werden je nach Bedarf Büro-, Lager- und Produktionsflächen angemietet. Die Kundenstruktur verteilt sich über den Automobil-Sektor, Consumer Electronics, Maschinenbau, Handel und Dienstleistung sowie IT-Unternehmen. Der Schwerpunkt der Absatzleistungen erfolgt mit Großunternehmen und internationalen Firmengruppen. Die Leistungen werden hierbei sowohl direkt für die Großkonzerne erbracht als auch über Werbeagenturen und Architekturbüros, die in deren Auftrag stehen. Neben der Direktvergabe erfolgt die Auftragserteilung auch über Ausschreibungen, wobei mit sämtlichen Großkunden Rahmenvereinbarungen getroffen wurden. Die Gesellschaft zeichnet sich durch folgende Zertifizierungen aus: - Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 - Umweltmanagement nach ISO 14001:2015 - Teilnahme am Umweltpakt Bayern sowie am Familienpakt Bayern - Werkseigene Produktionskontrolle nach DIN EN ISO 3834-2 - Schweißzertifikat nach DIN EN 1090 (EXC 1-4) in Stahl- und Aluminiumtragwerke - Arbeits- und Gesundheitsmanagement nach DIN ISO 45001:2018 - Derzeit in Planung: TISAX | internationale Norm ISO 27001 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Insgesamt war im Verlauf des Jahres eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik zu verzeichnen, in vielen Regionen belasten nach wie vor die hohen Inflationsraten die Konsumausgaben, die Bauinvestitionen sowie die Immobiliennachfrage, aber auch die Investitionsvorhaben vieler Unternehmen. Die geldpolitische Straffung vieler Zentralbanken mit höheren Zinsen und restriktiverer Kreditvergabe dürfte im Verlauf des Jahres 2023 ihren Höhepunkt erreicht haben, entsprechende Erholungstendenzen für Konsum und Investitionen zeigen sich aber nur sehr zögerlich. Europa und insbesondere Deutschland lagen im weltweiten Vergleich am unteren Rand der Wachstumsskala. Die Entwicklung stand auch im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter stark unter dem Einfluss multipler negativen Faktoren. Neben den übergeordneten geografischen Spannungen belasteten die Kriegshandlungen in der Ukraine sowie ab dem Herbst im Nahen Osten massiv die Stimmungslage. Des Weiteren waren die globalen Lieferkettenprobleme, angespannte Rohstoffmärkte und die im Vergleich zu den Spitzenwerten aus 2022 niedrigeren, aber im langfristigen Vergleich immer noch hohen Energiepreise weiter anhaltende Belastungsfaktoren, allerdings mit sich abschwächender Negativwirkung auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung. Geschäftsverlauf metron eging Im Geschäftsjahr 2023 war man in der Lage eine höhere Unternehmensleistung nicht nur gegenüber dem Vorjahr, sondern auch zu Vor-Corona-Zeiten zu erreichen. Deutlich verändert hat sich gegenüber der Vorkrisenzeit die Art und Zusammensetzung der Umsatzerlöse. Standen in den Jahren 2019 und früher die großen Automobilmessen deutlich im Fokus, ist man jetzt deutlich breiter beim Leistungsangebot aufgestellt. Insbesondere die Bereiche Events, Exponate, Interieur und Exterieur weisen einen wesentlichen Zuwachs auf, wobei man in Teilbereiche sogar die Messeleistung übertrifft. Auch im Bezug zu den Kunden ist man wesentlich mehr diversifizierter. Nach wie vor hat der Automotivbereich einen hohen Stellenwert, jedoch stellt diese Branche nicht mehr die Mehrheit der Großkunden dar. Damit war man im Geschäftsjahr in der Lage sich entgegen der allgemeinen konjunkturellen Lage zu entwickeln und ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um fast 9 % bei gleich hohen Fremdbezugsanteil. Das Rohergebnis lag somit mit TEUR 3.979 über 2022 stellt eine Rekordmarke dar. Die Betriebskosten einschließlich der Löhne weisen neben einen umsatzabhängigen Verlauf auch die üblichen Preissteigerungen auf, in Summe haben sich die Aufwendungen um TEUR 2.421 gegenüber dem Vorjahr erhöht. In Relation zur Gesamtleistung konnte jedoch durchgängig eine Reduzierung erreicht werden, damit stieg das EBIT um TEUR 1.558 auf TEUR 2.395. Nach Finanzergebnis und Steueraufwand verbleibt eine Jahresüberschuss von TEUR 1.079 (Vj. TEUR 473). Lage des Unternehmens Vermögenslage Die metron eging weist zum Bilanzstichtag nachfolgende Vermögensstruktur auf:
In Relation zur Bilanzsumme ergibt sich nachfolgende Verteilung der Aktiva und Passiva: Aktiva
Das Anlagevermögen fiel leicht trotz Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen unter Vorjahresniveau. Da der Rückgang bei der Bilanzsumme höher ausfiel, stieg der relative Anteil auf 61,6 % (Vj. 60,2 %), der Großteil des Anlagevermögens entfällt auf bebaute Grundstücke und Finanzanlagen. Das Umlaufvermögen ist stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr gefallen. Mit Ausnahme der liquiden Mittel erfolgt für die restlichen Positionen ein Rückgang, der beim Debitorenbestand am höchsten ist. Der Eigenkapitalanteil liegt aufgrund positiven Jahresergebnis und gesunkener Bilanzsumme bei 40,6 %, absolut stieg das Eigenkapital auf rund 9,4 Mio. € (Vj. 8,3 Mio. €) was einen deutlich überdurchschnittlichen Wert darstellt. Das langfristige Fremdkapital fiel mit planmäßigen Tilgungsleistungen auf 4,0 Mio. €. Bei den langfristigen Bankdarlehen liegen ausschließlich Festzinsvereinbarungen vor, die teilweise als Förderkredite gewährt wurden. Die Laufzeiten werden mit jeweiligen Investitionen abgestimmt, die Zinssätze liegen zwischen 1,1 % und 2,6 %. Die metron eging verfolgt das Ziel, dass Investitionen entsprechend ihrer Nutzungsdauern finanziert werden und während der Laufzeiten Planungssicherheit beim Kapitaldienst besteht. Auch das kurzfristige Fremdkapital fiel stichtagsbedingt von 11,1 Mio. € auf 9,8 Mio. €, dabei lag die Abnahme bei den Bankverbindlichkeiten deutlich über den Zuwächsen der übrigen Positionen. Bedingt durch das am Stichtag vorliegende Umlaufvermögen waren die Kreditlinien entsprechend belastet. Zum Stichtag lagen Kreditlinien von 9,1 Mio. € vor, die mit rund 0,6 Mio. € in Anspruch genommen wurden. Die Zinssätze lagen bei durchschnittlich 5,5 %. Finanzlage Die Verteilung der Finanzströme ergibt sich wie folgt:
Die Mittelabflüsse aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit haben die Zuflüsse aus der operativen Tätigkeit gedeckt und führten saldiert zu einem deutlichen Anstieg der liquiden Mittel um 2,4 Mio. €. Ertragslage Die Ertragslage ist aus nachfolgender Übersicht zu entnehmen:
Der gestiegene Diversifizierungsgrad bei Kunden und Leistungsangebot hat zu einem deutlichen Anstieg der Unternehmensleistung geführt. Weiterhin war man in der Lage trotz gestiegenem Preisniveau bei Rohstoffen und Fremdbezug die Kostenanteile zu begrenzen oder an den Kunden weiter zu berechnen. Unterstütz wurde dies durch den nach wie vor hohen Qualitätsanspruch sowie einer effizienten Fertigung. Auch die Investitionen in ein nachhaltiges Leistungsangebot zahlen sich bereits jetzt schon aus. In Summe konnte man einen mehr als zufrieden stellenden Ertrag erzielen, der sich insbesondere beim EBITDA und EBIT niederschlägt. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Die metron eging konnte die steigende Kundennachfrage mit positivem Ergebnis und dem üblichen Qualitätsanspruch bewerkstelligen. Trotz dynamischen und volitiven Geschäftsverlauf war man in der Lage, Vorhaltekosten vollständig zu kompensieren. Auch hier hat sich die Krisenfestigkeit der Gesellschaft abermals beweisen. Die vorhandenen finanziellen Rahmenbedingungen versetzen die Gesellschaft jederzeit in die Lage ihre vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Der Fortbestand der Gesellschaft war zu keiner Zeit gefährdet. Risikobericht Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit zum Teil erheblichen Risiken verbunden, die entweder aus den Geschäftsaktivitäten entstehen oder als Veränderung von Umweltbedingungen auf ein Unternehmen einwirken. Aus der zunehmenden Internationalisierung entstehen zudem weitere Risiken. Die metron eging ist als weltweit tätiges Unternehmen einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Hierauf reagiert die Geschäftsleitung mit einem Risikomanagementsystem, das auch die Mitarbeiter in das Risikocontrolling einbindet. Ziel ist es, Risiken möglichst zu vermeiden, zumindest aber frühzeitig zu erkennen und daraus Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Es sind jedoch keine Risiken erkennbar, die das Unternehmen in seinem Bestand gefährden könnten. Die Strategie vermehrt Aufträge mit hohem Wertschöpfungsanteil zu favorisieren bei gleichzeitiger Eindämmung der Tätigkeit als Generalunternehmer hat eine positive Auswirkung auf die bestehende Risikolage. Die Finanzierung von hohen Volumen an Vorleistungen und die damit einhergehenden gestiegenen Ausfallrisiken bei Kundenforderungen nehmen entsprechend ab, auch die Abhängigkeit von Fremdleistung, die immer mit Qualitätsrisiken verbunden sind, fallen. Gerade die Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Kunden flexibel reagieren und die langfristige Bindung nicht an ein "Rund-um-sorglos-Paket" knüpfen. Festzustellen ist eher eine gegenläufige Entwicklung. Der Kunde wünscht in den jeweiligen Leistungspaketen immer mit dem höchst qualifizierten Partner direkten Kontakt und somit den größtmöglichen Einfluss zu haben. Geopolitische Krisen Die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine sowie im Nahen Osten haben mit ihren negativen Auswirkungen auf die Lieferketten und weltweiter Wirtschaftstätigkeit einen wesentlichen Einfluss auf das öffentliche Leben. Auch die metron eging spürt die Auswirkungen direkt sowie bei ihren Kunden. Im Wesentlichen davon betroffen ist die Absatzentwicklung. Die Werbeaktivitäten der Kunden nehmen deutlich zu und erreichen in Teilen auch wieder das Vorkrisenniveau, wobei sich die Art und Weise der Maßnahmen grundsätzlich verändert. Derzeit muss man davon ausgehen, dass insbesondere im Bereich Großmessen grundlegende Änderungen stattfinden werden. Dies bezieht sich nicht nur auf die Art und Weise der Veranstaltung und Kundenzusammensetzung sondern auch auf die Regelmäßigkeit und Ortsgebundenheit. Manche langjährige Ankermessen werden ersatzlos verschwinden oder durch kundenindividuelle Veranstaltung ersetzt. Derzeit ist hier eine große Dynamik im Markt erkennbar. Einmal mehr muss man sich hier durch hohe Qualitätsstandards gegenüber der Konkurrenz absetzen, die Strategie, Umsätze mittels Preisabschläge zu gewinnen, wird weiterhin nicht präferiert. Flexibilität und das Können sich auf individuelle Kundenwünsche einzustellen, bieten hier das höhere Potential zum Wachstum. Weiterhin bewertet man die Chancen am chinesischen Markt höher ein als die damit verbundenen Risiken. Wobei man festhalten muss, dass in China das Vorkrisenniveau bei weitem noch nicht erreicht wurde und die wirtschaftliche Entwicklung bei den Kunden nur zögerlich fortschreitet. Somit nimmt der Wettbewerbsdruck weiterhin zu, insbesondere durch heimische Anbieter. Über diese Ausnahmesituation hinaus bestehen die folgenden wesentlichen Risiken für das Geschäft der metron eging. Gesamtwirtschaftliche Risiken: Im Wesentlichen bestehen diese Risiken aus konjunkturellen Effekten in den für das Unternehmen wichtigen Märkten. Für das kommende Jahr rechnen führende Wirtschaftsforschungsinstitute damit, dass aufgrund des hohen Preisniveaus die Weltkonjunktur nur leicht wächst oder in manchen Regionen sogar stagniert. Darüber hinaus befinden sich manche Branchen wie Maschinenbau, Automotive und die Bauwirtschaft in der Krise. Die Geschäftsleitung sieht hier große Unsicherheiten, inwieweit diese Entwicklungen einen nachhaltigen Einfluss bei den Kunden für die Messe- und Event-Aktivitäten auslöst. Branchenrisiken: Die Wettbewerbssituation der metron eging hat sich mit Aufhebung der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie verbessert, jedoch erreicht die Kundennachfrage nicht vollständig das Vorkrisenniveau. Bereits vor der Krise stand die Branche unter einem wachsenden Konkurrenz- und Preisdruck. Diesem Druck wird mit kundenspezifischen Lösungen begegnet, die auf eine nachhaltige Zusammenarbeit abzielen. Weiter werden mit der Einlagerung von Messeequipment Service-Leistungen angeboten, die dem Kunden ermöglichen noch freier seine Marketing- und Vertriebstätigkeiten zu gestalten und losgelöst von logistischen Problemen die Events auch kurzfristig zu planen. Nachhaltigkeit, Kundennähe und Kostenreduktion bringen hier entscheidende Wettbewerbsvorteile. Dennoch sind in diesem Markt auch Entwicklungen zur Unternehmenskonzentration feststellbar. Inwieweit sich die Kunden durch solche Umsatzzukäufe beeinflussen lassen, können wir noch nicht beurteilen. Da unsere Kunden zu den führenden Anbietern in ihren Geschäftsbereichen zählen, halten wir die damit erreichbaren Wettbewerbsvorteile für gering. Darüber hinaus werden aber Angebotspreise immer zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck führen. Mit Messeständen in Systembauweise, ökologischem Materialmanagement sowie einer Effizienzsteigerung der Produktionsabläufe versucht die metron eging, die Auswirkungen solcher Risiken zu minimieren und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Eine gewichtige Rolle spielen dabei die langjährigen Erfahrungen am Markt sowie die gute Kundenbindung, die sich als Erfolgspotenziale des Unternehmens erweisen. Weitere Erfolgsgaranten sind außerdem die hohe Professionalität und Qualifikation der Mitarbeiter. Die Werbeaktivitäten von Großkunden, die immer mit einer hohen Dynamik einhergehen, werden stets neue Anforderungen an die Gesellschaft stellen, die man mit einem innovativen und flexiblen Leistungsangebot erfüllen muss. Aus diesen Gründen verfügt man in der Volksrepublik China über eine Beteiligungsinvestition. Neben einer Minderbeteiligung des Geschäftsführers vor Ort hält die metron eging sämtliche Anteile an zwei Unternehmen, die an den Standorten Peking und Tangshan gelegen sind. Wie beim Mutterunternehmen ist die China-Gruppe in der Lage, neben ausgesuchten Agenturleistungen die Kunden mit Eigenfertigungen zu bedienen. Ziel dieser Investitionen ist, dass zum einen europäische Kunden bei Events in der Volksrepublik China von einem Partner vor Ort begleitet werden können sowie Leistungen von chinesischen Unternehmen zu akquirieren. Zu anderen sollen Events von chinesischen Unternehmen, die in Europa stattfinden, durch die metron eging abgewickelt werden. Damit verspricht man sich eine weitere Diversifikation der Unternehmensleistung und Stabilisierungseffekte gegen konjunkturelle Einflüsse. Risiken aus Finanzierung und Bewertung: Die zentrale Aufgabe der Geschäftsleitung ist es die Risiken aus Finanzierung und Bewertung zu begrenzen. Mit den hohen Zinsen werden bei Kreditvergaben durch die Geschäftsbanken hohe Anforderungen gestellt. Die Finanzierungsrisiken werden dadurch gemindert, dass die Finanzmittel mit der zu erwartenden Amortisationsdauer der Investitionen abgestimmt werden. Hiermit wird eine entsprechende Liquidität für das Unternehmen sichergestellt. Darüber hinaus werden bei langfristigen Darlehensverträgen überwiegend Festzinsvereinbarungen abgeschlossen. Zinsänderungsrisiken betreffen fast ausschließlich die kurzfristigen Fremdmittel. Weiterhin stellt die Geschäftsleitung sicher, dass für Investitionen ein Eigenfinanzierungsanteil vorhanden ist und die Gesellschaft über eine ausreichende Eigenkapitalquote verfügt. Ebenfalls wird dafür Sorge getragen, dass die bestehenden Kontokorrentlinien ausschließlich für die operative Geschäftstätigkeit zur Verfügung stehen. Im Bezug mit Projekten in Nicht-Euro-Länder besteht das Risiko von Währungskursschwankungen. Um dieses Risiko zu minimieren werden kurzfristig projektbezogene Währungssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen. Prognosebericht Gesamtwirtschaftlich bleibt der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 verhalten. Die Inflation geht nur allmählich zurück und ist in vielen Regionen noch über dem Ziel der Zentralbanken, was eine schnelle und deutliche Senkung der Zinsen unwahrscheinlich macht. In der Folge ist eine anhaltende Schwäche der Kaufkraft sowie Investitionstätigkeit zu befürchten. Insbesondere Europa und Deutschland dürften weiter vergleichsweise schwach performen. Die hohe Verbraucherpreisinflation wirkt sich negativ auf den Privatkonsum aus, der auch durch die gesunkenen real verfügbaren Einkommen belastet wird. Die metron eging verzeichnet zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 eine weitere Erhöhung der Kundennachfrage, wobei sich die Bedürfnisse immer schneller verändern und damit alt hergebrachte Lösungen der Vergangenheit angehören. Weiterhin herrscht großer Preisdruck, da die Anzahl der Großveranstaltungen noch nicht auf Vorkrisenniveau liegt und am Markt einige Wettbewerber noch nicht ausreichend ausgelastet sind. Gleichzeitig ist man im Bereich Energie sowie Logistik mit dem hohen Preisniveau konfrontiert. Dadurch ist es wichtig, Auftragsangebote hinsichtlich Kostenbelastung zu prüfen und für die Auslastung der Gesellschaft differenziert über eine Angebotsabgabe zu entscheiden. Dennoch geht man grundlegend davon aus, dass die gute Geschäftsentwicklung aus dem Jahr 2023 im neuen Geschäftsjahr weiter anhält. Insbesondere die Diversifikation bei Kunden und Leistung sowie das Forcieren von Nachhaltigkeitsthemen werden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten. Andererseits können die Risiken aus den geopolitischen Krisen sowie die Konjunktureinbrüche mancher Schlüsselbranchen begrenzend auf das Wachstum wirken. Dennoch plant man, die Unternehmensleistung gegenüber dem Vorjahr wieder zu erhöhen und ein gleich gutes Jahresergebnis zu erzielen.
Eging am See, den 26. August 2024 Geschäftsleitung HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN Die metron eging GmbH hat ihren Sitz in Eging a. See und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau HRB 2916. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird in Anspruch genommen. Die Bewertung erfolgt mit Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren ab Fertigstellung. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten sämtliche dem Vermögensgegenstand unmittelbar zurechenbare Kosten. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort im Aufwand erfasst. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend den gewöhnlichen Nutzungsdauern von 3 bis 20 Jahren abgeschrieben. Gebäude werden linear mit einer Nutzungsdauer bis zu 33 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Für voraussichtliche dauernde Wertminderungen erfolgen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Geringwertige Anlagengegenstände bis EUR 800 Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden sofort abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einschließlich Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind. In den Herstellungskosten nicht enthalten sind Kosten der allgemeinen Verwaltung, Fremdkapitalzinsen sowie Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, fanden durch Gängigkeitsabschreibungen angemessene Berücksichtigung. Soweit die Herstellungskosten bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Die Flüssigen Mittel werden zum Nennwert vermindert um notwendige Wertberichtigungen ausgewiesen. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Latente Steuer werden gebildet für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragsteuersatzes von aktuell 27,38 %. Der Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Umsatzerlöse werden grundsätzlich ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Die Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert, Ausnahmen werden gesondert aufgeführt. B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Übersicht zum Anlagevermögen ist aus der "Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01. - 31.12.2023" zu entnehmen. 2. Vorräte
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Es bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 728 (Vj. TEUR 538) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. 4. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Personalkosten, Aufwendungen für Gewährleistungen und ausstehende Lieferantenverpflichtungen. 5. Verbindlichkeiten
1) Sicherungsübereignung, Grundschulden 6. Passive latente Steuern
Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen beim Sachanlagevermögen und der Aktivierung von selbst erstellte immateriellen Vermögensgegenständen. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf Abweichungen bei der Bewertung von Personalkostenrückstellungen. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen: Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen TEUR 923 (Vj. TEUR 643) Bei den Verpflichtungen handelt es sich um Fahrzeug-, Maschinen und Geräteleasingverträge mit einer Laufzeit bis maximal 2027 sowie um Mietverträge für Gewerbeimmobilien. 8. Angabe zu ausschüttungsgesperrten Beträgen Aus der Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen ergibt sich nach Abzug der passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 296.608,00 (Vj. EUR 197.808,00) ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von EUR 715.000,00 (Vj. EUR 524.650,00). Der ausschüttungsgesperrte Betrag mindert in voller Höhe das ausschüttbare Volumen des Bilanzgewinns. C. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG 1. Allgemeines Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 1 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
D. SONSTIGE ANGABEN 1. Geschäftsführer Christian Kainz Kaufmännischer Geschäftsführer 2. Personal Durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter im Geschäftsjahr: 195 (Vj. 198)
3. Beteiligungen
4. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden ausschließlich Geschäfte zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. 5. Vorschlag zur GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.079.410,28 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der metron eging GmbH nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Eging a. See, den 26. August 2024 Geschäftsleitung Entwicklung des Anlagevermögens
Kumulierte Abschreibungen
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die metron eging GmbH, Eging. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der metron eging GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der metron eging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter Webadresse: https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Eging am See, den 25. September 2024 Nirschl,
Grössl & Koll. GmbH
G. Nirschl, Wirtschaftsprüfer |
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