Danhauser Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Beurer seit 18.1.2024 | Vorstandsmitglied |
Mark Hamori seit 15.6.2021 | Vorstandsmitglied |
Stefan Bauer seit 7.11.2019 | Prokura |
Martin Hösl seit 12.5.2016 | Prokura |
Jürgen Neuner seit 12.5.2016 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baumaterialien-Handelsgesellschaft AktiengesellschaftBayreuthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht 2018A. Grundlagen des Unternehmens Die Baumaterialien-Handelsgesellschaft AG ist sowohl im Baustofffachhandel als auch im Baumarktbereich tätig. In diesem Rahmen betreibt sie Baumärkte und Niederlassungen für den Baustofffachhandel in den Regionen Oberfranken und Oberpfalz. B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2018 Die Konjunktur kühlte sich in Deutschland in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Die nachlassende Dynamik resultierte zum einen aus dem internationalen Umfeld, zum anderen aus branchenspezifischen Ereignissen. So wirkten sich das Niedrigwasser im Sommer 2018 sowie Produktionsprobleme der Automobilindustrie, die durch die Einführung des WLTP-Standards hervorgerufen wurden, negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Im dritten Quartal entwickelte sich das Bruttoinlandsprodukt saisonbereinigt mit einem Minus von 0,2 % und im Schlussquartal 2018 mit 0,0 % gegenüber dem Vorquartal. Die Entwicklung des Gesamtjahres wies eine Steigerungsrate des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 % auf. Der deutsche Arbeitsmarkt befand sich 2018 trotzdem weiterhin in einer sehr guten Verfassung. Die Erwerbstätigkeit stieg weiter an. Trotz der zunehmenden Flüchtlingszahlen ist die Arbeitslosenquote bisher nicht merklich angestiegen. In vielen Branchen kommt der Fachkräftemangel immer stärker zur Geltung. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte legten im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt preisbereinigt um 1,0 % (nominal um 2,6 %) zu und bleiben somit eine der zentralen Stützen der deutschen Konjunktur. Die durchschnittliche Sparquote lag im vergangenen Jahr trotz des nach wie vor sehr niedrigen Zinsniveaus laut Frühjahrsgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute bei 10,4 und somit 0,5 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Das anhaltend niedrige Zinsniveau konnte die Deutschen auch 2018 nicht vom Sparen abhalten. Der Beginn des Geschäftsjahres 2018 war geprägt von im Vergleich zum Vorjahr widrigeren Wetterbedingungen. Für die stark vom Wetter abhängige Bauwirtschaft bedeutete dies, dass später mit Bauvorhaben begonnen werden konnte. Insbesondere der Monat März entwickelte sich im Vorjahresvergleich deutlich negativ; der Rückgang konnte jedoch im April bereits wieder zu einem Großteil ausgeglichen werden. Die Bauinvestitionen legten im Jahr 2018 laut Statistischem Bundesamt um insgesamt 2,4 % zu. Im Wohnungsbau stiegen die Investitionen dabei um 2,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Im gewerblichen Bau erhöhten sich diese um 0,5 % und auch der öffentliche Bau wies ein Plus von 4,4 % bei den Bauinvestitionen auf. Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt und die geringe Verzinsung alternativer Kapitalanlagen veranlassten nach wie vor v. a. private Haushalte stärker dazu, in Wohnbauten zu investieren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurde im Jahr 2018 der Bau von rund 347.300 Wohnungen genehmigt, was einer Verringerung von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet; diese Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Die Zahl der Genehmigungen für neu zu errichtende Wohngebäude hingegen ist um 0,7 gestiegen; dies ist allein auf die Zunahme genehmigter Mehrfamilienhäuser zurückzuführen (+4,7 %). Für Einfamilienhäuser (-1,0 %) und Zweifamilienhäuser (-6,5 %) waren die Baugenehmigungszahlen hingegen rückläufig. Die Baumarktbranche stand 2018 erneut im Zeichen der fortschreitenden digitalen Transformation des Handels sowie der Optimierung der Geschäftsprozesse und Vertriebskonzepte. Zum 01. Januar 2019 gab es im Bundesgebiet 2.119 Baumärkte mit einer Gesamtverkaufsfläche von 13.276.000 m 2. Ein Jahr zuvor am 1. Januar 2018 waren es noch 2.132 Objekte mit einer Gesamtfläche von 13.358.000 m 2. Auf Grund der nur geringen zahlenmäßigen Veränderungen sind bezüglich der verschiedenen Marktgrößen an der Gesamtfläche laut Gemaba keine nennenswerten Verschiebungen zu beobachten. Die durchschnittliche gewichtete Verkaufsfläche lag wie im Vorjahr bei rund 6.265 m 2. Investitionen der Baumarktunternehmen gingen auch in 2018 vermehrt in den Aus- und Umbau vorhandener Märkte sowie in Ausstattung für diverse Digitalisierungsprozesse. Nach Angaben des BHB konnte die deutsche Baumarktbranche 2018 mit einem Gesamtbruttoumsatz von 18,75 Milliarden Euro ein im Vorjahresvergleich nominales Umsatzplus von 1,6 % erreichen. Auf ein umsatzschwaches erstes Quartal folgte ein umsatzstarkes zweites Quartal. Das dritte Quartal entwickelte sich auf Grund starker Hitze in den Monaten Juli und August negativ und das vierte Quartal wiederum lag leicht über Vorjahr. Die Baumärkte der Baumaterialien-Handelsgesellschaft AG mit einem um 0,4 verringerten Umsatz entwickelten sich nicht wie erhofft. Im Fachhandel konnte im Gesamtjahr 2018 ein Umsatzplus von 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden. Das Ergebnis vor Ertragssteuern liegt mit TEUR 3.348 um TEUR 891 unter dem des Vorjahres. Die Vorjahresprognose, ein Ergebnis vor Ertragssteuern auf Vorjahresniveau zu erreichen, konnte somit im Wesentlichen bedingt durch das umsatzschwache erste und dritte Quartal im Fach- und Einzelhandel nicht erreicht werden. Der Jahresüberschuss sank von TEUR 2.949 auf TEUR 2.329 und damit um TEUR 620. II. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr 2018 von TEUR 96.716 auf TEUR 96.852. Dies entspricht einer Steigerung von 0,1 % (TEUR 136). Der Materialaufwand verringerte sich von TEUR 71.570 im vergangenen Geschäftsjahr auf TEUR 71.358 und lag damit um TEUR 212 unter dem Wert des Vorjahres. Die Rohertragsquote verringerte sich um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang resultiert aus einmalig geringeren Lieferantenboni in den Anschaffungskostenminderungen in Höhe von TEUR 248. Ohne diesen Sondereffekt ergibt sich eine um 0,1 Prozentpunkte geringer Rohertragsquote. Der Rohertrag verringerte sich im Vorjahresvergleich um 1,0 % oder TEUR 356. Bei den Aufwendungen für die Betriebsleistung war ein Anstieg von TEUR 243 zu verzeichnen. Insgesamt belaufen sich Aufwendungen für die Betriebsleistung nun auf TEUR 30.808 (VJ TEUR 30.565). In Relation zur Betriebsleistung liegen die Aufwendungen bei 31,7 % (VJ 31,5 %). Die Beschäftigtenzahl verringerte sich von 388,4 im Vorjahr auf 386,9. Insgesamt verringerte sich das Betriebsergebnis um TEUR 600 auf TEUR 3.736 (VJ TEUR 4.336). Das Finanzergebnis verbesserte sich um TEUR 27. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2018, mit einem Ergebnis vor Ertragssteuern von TEUR 3.348 (VJ TEUR 4.239), hat den Vorstand bewogen, der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung in Höhe von € 5,50 (VJ € 5,50) je Stückaktie vorzuschlagen. b) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf TEUR 47.654 (VJ TEUR 48.937), was einer Verringerung von TEUR 1.283 entspricht. Auf der Aktivseite ging der Wert der Sachanlagen um TEUR 523 zurück. Das Anlagevermögen verringerte sich insgesamt um TEUR 591 auf nunmehr TEUR 22.324 (VJ TEUR 22.915). Im Umlaufvermögen gingen die Liquiden Mittel um TEUR 436 und die Sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 246 zurück. Auf der Passivseite verminderten sich die Verbindlichkeiten um insgesamt TEUR 1.228. Somit ergibt sich ein Eigenkapital von TEUR 28.873 (VJ TEUR 28.935) und damit eine Eigenkapitalquote von 60,6 (VJ 59,1 %). c) Finanzlage Der Brutto-Cashflow (Jahresergebnis vor Abschreibungen und vor Veränderung der langfristigen Rückstellungen) verringerte sich von TEUR 4.990 auf TEUR 4.483. Der Brutto-Cashflow wurde im Wesentlichen zur Ausschüttung an die Anteilseigner in Höhe von TEUR 2.393 (VJ TEUR 2.393), für Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.543 (VJ TEUR 528) sowie zur Tilgung von Darlehen in Höhe von TEUR 1.326 (VJ TEUR 2.456) verwendet. d) Gesamtaussage Wenngleich eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Geschäftsbereiche notwendig ist, so ist das vergangene Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der Sondereinflüsse insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Steuerung eine Vielzahl von Kennzahlen heran. Darunter befinden sich unter anderem Betriebsergebnis, Eigenkapital und Eigenkapitalquote, Rohertragsquote und Umsatz je Mitarbeiter. Das Eigenkapital ging von TEUR 28.936 im Vorjahr auf TEUR 28.873 zurück. Die zugehörige Quote ermittelt sich aus der Relation Eigen- zu Gesamtkapital und lag im Geschäftsjahr 2018 bei 60,6 % (VJ 59,1 %). Die Rohertragsquote bildet das Verhältnis aus dem Rohertrag (Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand) zur Betriebsleistung. Der Umsatz je Mitarbeiter ermittelt sich aus dem Gesamtumsatz im Verhältnis zu den durchschnittlich Beschäftigten. Die Rohertragsquote ging um 0,4 Prozentpunkte auf 35,6 % zurück. Der Umsatz je Mitarbeiter hat sich von TEUR 249 im Vorjahr auf TEUR 250 erhöht. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Wir sehen keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik und streben nach wie vor die Marktführerschaft an allen unseren Standorten an. II. Risiko- und Chancenbericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Baumaterialien-Handelsgesellschaft AG ist unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Das unternehmerische Handeln des Vorstandes ist sowohl mit Chancen als auch mit Risiken verbunden, die einer ständigen Kontrolle und Steuerung bedürfen. Insgesamt verfügt die Gesellschaft über ein geeignetes Instrumentarium zur Lenkung des Geschäfts und zum Management des Risikos. Vorstands- und Aufsichtsratssitzungen und Treffen der zweiten Führungsebene dienen dazu, mögliche Risiken und Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Im Rahmen einer detaillierten Planung werden die Ziele des kommenden Geschäftsjahres klar definiert und Abweichungen regelmäßig auf Vorstandsebene bzw. mit den jeweils Verantwortlichen besprochen. Der Handel und insbesondere der baunahe Handelsbereich sind durch starken, vor allem preislichen Wettbewerb, die Baunachfrage und das Konsumverhalten der Kunden beeinflusst. Im Wesentlichen stellen sich die Risiken der Baumaterialien-Handelsgesellschaft AG wie folgt dar: Im vergangenen Jahr hat sich der Vorstand zusammen mit der zweiten Führungsebene intensiv mit den Megatrends beschäftigt und mit der entwickelten Strategie die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Kundenstruktur der Gesellschaft ist breit angelegt. Ausgeprägte Risiken und Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden bzw. Branchen existieren nicht. Um eine übermäßige Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu verhindern, wurde eine breite Lieferantenbasis aufgebaut, die durch einkaufspolitische Maßnahmen flankiert wird. 2. Spezieller Risikobericht Die Baumaterialien-Handelsgesellschaft AG arbeitet mit mehreren Kreditinstituten zusammen. Eine Abhängigkeit von einzelnen Instituten existiert nicht. Eine zeitnahe und offene Informationspolitik stellt das Vertrauen der Kreditgeber sicher. Das Zinsergebnis wird durch Schwankungen der Zinssätze am Geld- und Kapitalmarkt beeinflusst. Zur Absicherung des Zinsrisikos arbeitet die Gesellschaft seit mehreren Jahren mit einer möglichst langen Zinsfestschreibung langfristiger Darlehen bei günstigen Marktbedingungen. Im täglichen Handeln ist eine Vielzahl von Gesetzen und Richtlinien zu beachten. Insbesondere bei der Vertragsgestaltung ergeben sich Probleme. Um diese Risiken soweit als möglich zu reduzieren, wird bei Bedarf auf externe Rechtsberater zurückgegriffen. Die Forderungsrisiken sind insbesondere im gewerblichen Bereich sehr stark ausgeprägt. Neben einer sehr vorsichtigen Warenkreditpolitik verfügen wir über ein intensives, aber vor allem zeitnahes Debitorenmanagement. Dies ist Voraussetzung für schnelles und entschlossenes Handeln im Krisenfall. Spezielle Kunden werden grundsätzlich sehr eng geführt und konsequent überwacht. Soweit möglich sind ausgewählte gewerbliche Kunden über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist festzustellen, dass die Gesellschaft gefährdende Risiken weder bestehen noch künftige bestandsgefährdende Risiken erkennbar sind. III. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft dürfte 2019 weiterhin expandieren, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau als in den Vorjahren. Stimuliert wird diese Entwicklung nach wie vor von den weiterhin lockeren monetären Rahmenbedingungen durch die Europäische Zentralbank. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute gehen in ihrem Frühjahrsgutachten von einer BIP-Zuwachsrate von 0,8 % für das Jahr 2019 aus. Die Perspektiven für den Arbeitsmarkt sind weiter günstig auch wenn der Beschäftigungsaufbau sich verlangsamen dürfte. Die Tariflöhne sollten nach den Jahren 2015 bis 2018 auch 2019 nochmals spürbar zulegen, weshalb alles dafür spricht, dass der private Konsum auch 2019 weiter ausgeweitet wird und ein maßgeblicher Treiber des Aufschwungs bleibt. Die Finanzierungsbedingungen bleiben voraussichtlich auch 2019 historisch günstig, auf Grund einer konjunkturellen Schwächephase v. a. in den südeuropäischen Staaten hat die EZB angekündigt die Leitzinsen nicht vor dem Jahr 2020 anzuheben. Bauinvestitionen sollten auch im Jahr 2019 auf Grund des Wohnungsmangels vor allem in den Ballungszentren weiter anziehen. Gestiegene Auftragseingänge und -bestände deuten auf eine weiterhin positive Entwicklung bei den Wohnbauten hin. Stützend wirken hier die günstigen Arbeitsmarkt- und Einkommensaussichten. Dämpfend wirkt hier der sich in der Baubranche verschärfende Fachkräftemangel sowie Lieferengpässe, was dazu führt, dass geplante Bauvorhaben nicht zeitnah umgesetzt werden können. Eine weiterhin geringe bzw. teilweise negative Rendite alternativer Kapitalanlagen steigert die Nachfrage zusätzlich. Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose geht in Anbetracht der insgesamt günstigen Rahmenbedingungen von einem Zuwachs der Wohnungsbauinvestitionen von 3,6 % in 2019 und 3,7 % in 2020 aus. Die Investitionen im gewerblichen Bau dürften sich in 2019 um 2,4 % erhöhen und 2020 um 2,1 % ansteigen. Der öffentliche Bau ist durch hohe Schwankungen gekennzeichnet. Für 2019 wird eine Steigerungsrate von 2,8 % und für 2020 von 2,6 % erwartet. Alles in allem geht man von steigenden Bauinvestitionen aus und prognostiziert für das laufende Jahr 2019 einen Zuwachs von 3,2 % und im kommenden Jahr von 3,1 %. Im Baustofffachhandel verlief die Umsatzentwicklung des ersten Quartals im Vergleich zum Vorjahr in Summe positiv. Vor allem auf Grund eines witterungsbedingt deutlichen Zuwachses in den Monaten Februar und März liegen die Fachhandelsniederlassungen umsatztechnisch in Summe am Ende des Monats März über dem Vorjahr. Wir gehen davon aus, dass sich die Umsatzentwicklung im weiteren Jahresverlauf in Anbetracht der weiterhin guten Rahmenbedingungen positiv darstellen wird und das Vorjahresniveau wieder erreicht werden kann. In den hagebaumärkten war die Entwicklung des ersten Quartals ebenfalls positiv. Hierfür waren insbesondere die witterungsbedingten Umsatzgewinne im Monat März verantwortlich. Wir gehen zum Jahresende von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand erwartet der Vorstand für 2019 ein Ergebnis vor Ertragssteuern, das den Vorjahreswert, um Sondereinflüsse bereinigt, erreichen wird. D. Spezialgesetzliche Vorschriften Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Danhauser Holding GmbH & Co. KG, Amberg, hält weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung. Der Vorstand hat daher einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der mit folgender Erklärung schließt:
Bayreuth, 31. März 2019 Der Vorstand gez. Markus Baum Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2018Allgemeine Angaben Die Baumaterialien-Handelsgesellschaft AG mit Sitz in Bayreuth wird beim Amtsgericht Bayreuth unter der Nr. HR B 57 geführt. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den für große Kapitalgesellschaften gültigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches i. V. m. den für Aktiengesellschaften gültigen Sondervorschriften unter Beachtung der Satzung der Gesellschaft erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren. "Davon-Vermerke" werden - soweit möglich - einheitlich im Anhang angegeben. Angaben in Klammern in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beziehen sich auf das Vorjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiva Anlagevermögen Sachanlagen und Software sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Planmäßige Abschreibungen werden bei den immateriellen Vermögensgegenständen und bei den Sachanlagen grundsätzlich nach der linearen Methode angesetzt. Zugänge von Wirtschaftsgütern bis EUR 800,00 werden vollständig abgeschrieben. Soweit in den Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen nach § 3 ZRFG oder § 6b EStG erfolgt sind, ist vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB Gebrauch gemacht worden und werden die Auflagen hinsichtlich der Restwertverteilung nach Ablauf des Begünstigungszeitraums beachtet. Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 25 - 33 Jahren sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 15 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Wertpapiere des Anlagevermögens sind dabei gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 1 HGB infolge ihrer geringen Bedeutung mit in den Posten der sonstigen Ausleihungen einbezogen worden. Umlaufvermögen Für Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein zu Anschaffungskosten bewerteter Festwert gebildet. Handelswaren sind im Wesentlichen mit den letzten Anschaffungskosten angesetzt, sofern nicht ein niedrigerer Wertansatz geboten war. Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit ihrem Nennwert, gekürzt um Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken, angesetzt. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Passiva Für die Pensionsrückstellung sind die versicherungsmathematischen Berechnungen unter Anwendung des modifizierten Teilwertverfahrens vorgenommen worden. Dabei wurden ein Zinssatz von 3,21 % (Vj. 3,68 %), ein allgemeiner Rententrend von 1,75 % sowie die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 58.849. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im angemessenen Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung und Aufgliederung des Anlagevermögens im Jahr 2018 ist im Anlagenspiegel dargestellt. In den Posten der sonstigen Ausleihungen sind wie in den Vorjahren nach § 266 Abs. 7 Nr. 1 HGB auch Genossenschaftsanteile einbezogen. Anlagenspiegel zum 31.12.2018
Beteiligungen
* Die Abschlusszahlen betreffen das
Geschäftsjahr 2017.
Umlaufvermögen Von den ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 120.732,99 betreffen EUR 120.732,99 (Vj. TEUR 130) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Boniforderungen an Lieferanten für das Geschäftsjahr 2018 sowie Steuererstattungsansprüche aus Körperschaft- und Gewerbesteuerüberzahlungen. Die sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten insbesondere Vorauszahlungen von Versicherungen, Mieten und Werbeaufwendungen. Latente Steuern Zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz liegen im Bereich des Anlage- und Umlaufvermögens, der Pensionsrückstellungen und der Jubiläumsrückstellungen vor. Sie führen bei den Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Jubiläumsrückstellungen und den Pensionsrückstellungen zu aktiven, bei den Sachanlagen zu passiven latenten Steuern. Des Weiteren resultieren passive latente Steuern aus einer in der Steuerbilanz gebildeten § 6b EStG Rücklage. Nach Saldierung verbleibt ein Überhang der passiven latenten Steuern, der gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB passiviert wurde. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (ca. 28,38 %). Entwicklung der passiven latenten Steuern
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 4.458.452,75 und gliedert sich in 434.971 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten. Je eine Stückaktie gewährt eine Stimme. Die Entwicklung des Eigenkapitals zeigt folgender Eigenkapitalspiegel:
Genehmigtes Kapital Der Vorstand ist auf die Dauer von 5 Jahren ab Eintragung der in der Hauptversammlung vom 10.07.2017 beschlossenen Satzungsänderung im Handelsregister (14.07.2017) ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital einmalig oder mehrfach um einen Betrag bis zu insgesamt höchstens EUR 2.229.226,37 durch Ausgabe von auf den Inhaber lautenden Stückaktien gemäß den Bestimmungen der §§ 202 ff. AktG (genehmigtes Kapital) zu erhöhen. Ausgegeben werden dürfen Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur zulässig, wenn ein Dritter, der nicht Kreditinstitut ist, die neuen Aktien zeichnet und sicherstellt, dass den Aktionären ein mittelbares Bezugsrecht eingeräumt wird oder zur Verwertung etwaiger Spitzenbeträge oder sofern die Kapitalerhöhung zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen im Wege der Sacheinlage erfolgt. Rückstellungen Die unmittelbaren Pensionsverpflichtungen beinhalten die Barwerte laufender Rentenverpflichtungen. Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen zeigt folgendes Bild:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten aus:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 6.710.342,38 durch Grundpfandrechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Umsatzsteuerverbindlichkeiten (EUR 879.085,50 Vj. TEUR 1.053) aufgrund umsatzsteuerlicher Organschaft. Die übrigen entfallen auf Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Sämtliche Umsatzerlöse werden im Bundesland Bayern erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Sachbezüge (TEUR 171) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 70, welche u. a. aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 16), Bereinigung von Gutscheinkarten (TEUR 5) sowie aus Buchgewinnen aus dem Abgang von Sachanlagen (TEUR 20) resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 222, insbesondere aus der Zuführung zu Rückstellungen (TEUR 96), aus der Ausbuchung von Forderungen (TEUR 47), aus Anpassungen von Wertberichtigungen (TEUR 53) und Verluste aus Abgängen aus dem Anlagevermögen (TEUR 12). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Baumärkte in Amberg, Weiden, Regenstauf, Münchberg, Schwandorf und Kemnath werden von der Gesellschaft in angemieteten Immobilien betrieben. Die Mieten betrugen in 2018 insgesamt TEUR 2.872 p.a. Des Weiteren bestehen jährliche Verpflichtungen aus Erbbaurechten in Höhe von TEUR 4. Die Gesamtverpflichtungen auf die jeweilige Restmietzeit betragen TEUR 12.890. Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die durchschnittliche Laufzeit bei Fahrzeugen beträgt 3 Jahre, bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-5 Jahre. Die Aufwendungen für Kfz-Leasing betrugen in 2018 TEUR 190 und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 136. Honoraraufwand für den Abschlussprüfer Die Angabe zum Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird im Konzernabschluss gemacht. Mehrheitsbeteiligung Die Danhauser Holding GmbH & Co. KG, Amberg, ist unverändert mit Mehrheit am Aktienkapital der Gesellschaft beteiligt. Unternehmensorgane Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr waren:
Für die Angabe nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Zum Aufsichtsrat waren im Geschäftsjahr bestellt:
Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 33.870,16. Beschäftigtenstand Während des Geschäftsjahres betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 387 auf Vollzeitbasis. Davon entfallen auf den kaufmännischen Bereich 367 und auf den gewerblichen Bereich 20 Arbeitnehmer. Konzern Die Gesellschaft ist Tochtergesellschaft der Danhauser Holding GmbH & Co. KG, Amberg (Amtsgericht Amberg, HR A 20). Diese stellt den Konzernabschluss, in den unsere Gesellschaft einbezogen wird, für den größten und zugleich kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers innerhalb der gesetzlichen Fristen bekannt gemacht. Gewinnverwendungsvorschlag Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von EUR 17.876.343,52, der sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 15.546.929,65 und dem Jahresüberschuss von EUR 2.329.413,87 zusammensetzt, eine Dividende von EUR 5,50 je Stückaktie, das sind EUR 2.392.340,50, auf das dividendenberechtigte Grundkapital der Gesellschaft an die Aktionäre auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn von EUR 15.484.003,02 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bayreuth, 31. März 2019 Der Vorstand gez. Markus Baum Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Baumaterialien-Handelsgesellschaft Aktiengesellschaft, Bayreuth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Baumaterialien-Handelsgesellschaft Aktiengesellschaft, Bayreuth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baumaterialien-Handelsgesellschaft Aktiengesellschaft, Bayreuth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, den 5. April 2019 ROSENSCHÖN
. STIEFLER . WAHA . Partnerschaft mbB
Dr. Jürgen Rosenschon, Wirtschaftsprüfer Ottmar Stiefler, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates 2018Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2018 die ihm gesetzlich und nach der Satzung der Baumaterialien-Handelsgesellschaft AG obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstandes überwacht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat laufend durch schriftliche und mündliche Berichte über die Lage des Unternehmens informiert. Wichtige Einzelvorgänge wurden mit dem Aufsichtsrat erörtert. Er hat durch Beschlussfassung an Entscheidungen mitgewirkt. In seinen Sitzungen befasste sich der Aufsichtsrat besonders mit den Investitionen und der Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens. Die Buchführung, der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 sind von der Rosenschon . Stiefler . Waha . Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft . Steuerberatungsgesellschaft, Bayreuth, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsbericht zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht geprüft. Mit dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns besteht Einverständnis. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss; dieser ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Den vom Vorstand erstellten "Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen" (Abhängigkeitsbericht) hat die Rosenschon . Stiefler . Waha . Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft . Steuerberatungsgesellschaft, Bayreuth, geprüft und mit dem folgenden Bestätigungsvermerk versehen: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Vom Ergebnis dieser Prüfung hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind gegen die Erklärung des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen keine Einwendungen zu erheben. Dem Vorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankt der Aufsichtsrat für die im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich geleistete Arbeit.
Bayreuth, 15. Mai 2019 Für den Aufsichtsrat Peter Frieß, Vorsitzender Beschluss über die ErgebnisverwendungDie Hauptversammlung hat am 27. August 2019 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von EUR 17.876.343,52, der sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 15.546.929,65 und dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.329.413,87 zusammensetzt, auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde am 15. Mai 2019 festgestellt. |
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