RSA Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anke Seelig seit 19.2.2026 | Prokura |
Thomas Berg seit 12.6.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RSA Cutting Technologies GmbHSchwerteJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023ANHANG 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter der Nr. HRB 11580 eingetragen. Die RSA Cutting Technologies GmbH ist im Geschäftsjahr 2020 gegründet worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB auf. Für den Anhang wurden die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen, welche für mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten, gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss der RSA Cutting Technologies GmbH, Schwerte, zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschaft nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB. Die Form der Darstellung, insbesondere die gesetzlichen Gliederungsschemata, wurde angewandt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen mit einer Nutzungsdauer im Bereich von 26 - 82 Monaten vermindert sind. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (ohne Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen) vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen im Bereich von 3 - 155 Monaten sind entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen Abschreibungstabellen nach der linearen Methode ermittelt. Ist den Anlagegegenständen am Bilanzstichtag wegen dauernder Wertminderung ein niedrigerer Wert beizulegen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung lagen im Berichtsjahr nicht vor. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen die angemessenen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sind nicht aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Eigenkapital Das Stammkapital ist voll eingezahlt, es wurde mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet worden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsbeträge werden mit dem jeweiligen Stichtagskurs zum Zeitpunkt der Begründung der Forderung oder Verbindlichkeit umgerechnet. Die zum Stichtag ausgewiesenen, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. 3. Angaben zur Bilanz a) Aktiva Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) zu entnehmen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen beinhalten jeweils die 100%igen Beteiligungen an der RSA cutting technologies Ltd., Großbritannien, an der RSA cutting systems S.a.r.l, Frankreich, an der Ruhrpottlaser GmbH , Deutschland (vorh. Geers 24 GmbH), an der RSA cutting technologies Sp. z.o.o , Polen und an der RSA cutting technologies s.r.o., Tschechien. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 239 (Vorjahr: TEUR 60) handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb von einem Jahr fällig. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen insbesondere Versicherungsbeiträge. b) Aktiva Die Steuerrückstellungen betreffen die voraussichtlichen Abschlusszahlungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer des Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 493) betreffen insbesondere Personal (TEUR 309), Rückstellungen für Gewährleistung (TEUR 111) sowie die voraussichtlichen Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 30). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten lassen sich hinsichtlich ihrer Altersstruktur der Anlage 2 zum Anhang entnehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit branchenüblichen Eigentums-vorbehalten gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie den Finanzierungskosten für 2 Stapler. 4. Sonstige Angaben a) Angaben zu den Arbeitnehmern Die Zahl der im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug, getrennt nach Gruppen, wie folgt:
b) Angaben zu den Organen der Gesellschaft Zum Geschäftsführer war während des Geschäftsjahres bestellt:
Die Tätigkeit wird von Herrn Thomas Berg hauptberuflich ausgeübt. Überdies ist Herr Berg von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde in Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. c) Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen Die RSA Cutting Technologies GmbH ist an folgenden Gesellschaften beteiligt:
Die Daten der Gesellschaften beziehen sich auf den 1. Januar bis 31. Dezember 2023. Die Gesellschaften in Tschechien und Polen sind gegründet, aber ruhend und haben den normalen Geschäftsbetrieb noch nicht aufgenommen. d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB Sonstige, nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen ergeben sich insbesondere aus in Zukunft zu leistenden Mieten und Leasingraten. Der Aufwand des Geschäftsjahres betrug TEUR 711. Für die Folgejahre bestehen Verpflichtungen in folgender Höhe:
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr 2023 eine Fräsmaschine bei einem Lieferanten erworben, diese im Rahmen eines Sale-and-Lease-back Vertrages verkauft und anschließend wieder angemietet. Die Gestaltung führte innerhalb der Gesellschaft zur Schonung der Liquidität in Höhe der Anschaffungskosten von TEUR 200. Dem steht ein zukünftiger Liquiditätsabfluss durch die ab dem Jahr 2023 über die Laufzeit von 60 Monaten zu zahlenden Leasingverpflichtungen gegenüber. e) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, dass das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Schwerte, den 26. August 2024 gez. Thomas Berg, Geschäftsführer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 12. März 2025. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
LAGEBERICHT 2023RSA Cutting Technologies GmbH1. Geschäftstätigkeit 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 3. Ertragslage 4. Vermögenslage 5. Finanzlage 6. Risikobericht 7. Prognosebericht 1. Geschäftstätigkeit Die RSA Cutting Technologies GmbH, nachfolgend "RSA" genannt, ist Hersteller von Werkzeugmaschinen aus den Bereichen Säge-, Entgrat- und Bürstentechnologie für Stahl, Edelstahl, Aluminium und NE-Metalle. Die RSA bietet mit ihrem breiten Produktportfolio Systemlösungen für viele Branchen und ist eben nicht nur Lieferant von Werkzeugmaschinen, sondern betreut die Kunden auf einem 24/7 Level auch nach Lieferung der Anlagen durch einen hochqualifizierten After-Sales-Service (ASS) weiter. Zudem stellt das Unternehmen durch die Lieferung von Sägeblättern sowie Bürsten auch die Belieferung des Kunden mit "Verbrauchsmaterial" sicher. Damit bietet die RSA für viele Branchen wie z. B. Rohrwerke, Rohr- und Stahlhandel, Automotive, Gerüstherstellung, sowie Möbelherstellung und Logistik-Systemlösungen an. Der Exportanteil der RSA bewegt sich in der Regel zwischen 50 % und 60 %. Im Geschäftsjahr 2023 lag die Quote mit rund 66 % etwas darüber. Die RSA ist Alleingesellschafterin der RSA cutting technologies Limited mit Sitz in Telford, Großbritannien, der RSA cutting technologies S.a.r.l. mit Sitz in Stiring Wendel, Frankreich, der RSA cutting technologies Sp z.o.o. mit Sitz in Poznan, Polen, sowie der RSA cutting technologies s.r.o. in Praha, Tschechien. Alle Tochterunternehmen werden als eigenständige Vertriebsgesellschaften geführt und vertreiben das gesamte Produktspektrum. Zusätzlich gibt es die Ruhrpottlaser GmbH mit Sitz in Schwerte, ein e-Commerce Laserschneidbetrieb inkl. Anarbeitung sowie die RSA Immobilien GmbH, ebenfalls mit Sitz in Schwerte. Die Niederlassungen in Polen und Tschechien sind aktuell gegründet, aber ruhend gestellt, da sich die RSA in Gesprächen zur Übernahme eines Marktbegleiters befindet, der große eigene Niederlassungen in beiden Ländern betreibt. Daneben arbeitet die RSA mit mehr als 14 Vertretungen in den Regionen Europa, Amerika (USA/Kanada), Asien-Pazifik und Indien. Der Erfolg der RSA hängt maßgeblich von den fachlichen und persönlichen Kompetenzen der Mitarbeiter ab. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 102 Mitarbeiter. Geschäftsbereiche Die RSA teilt die Geschäftsbereiche in Automaten, Standardmaschinen, After-Sales-Service sowie Bürsten, Sägeblätter und HÄBERLE. Der Geschäftsbereich Automaten stellt den umsatzstärksten Geschäftsbereich dar, gefolgt vom Bereich After-Sales-Service. Die Consumables Bürsten, Standardmaschinen, HÄBERLE und Sägeblätter runden das Gesamtangebot ab. Absatzmärkte Die RSA bildet mit 34 % mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes im Inland ab. Circa 40 % des Umsatzes werden mit Ländern der Europäischen Union erzielt. In Drittländern erzielt die RSA einen Umsatzanteil von ca. 26 %. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2023 waren von gestiegenen Zinsen, hoher Inflation, gestiegenen Löhnen und geopolitischen Risiken geprägt. Durch die hohen Auftragsbestände konnten die stark gesunkenen Auftragseingänge jedoch kompensiert und ein Produktionszuwachs generiert werden 1. Deutliche Spuren haben sowohl die Corona-Pandemie als auch die Energiekrise in Europa und insbesondere Deutschland hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung ist Ende 2023 nahezu auf dem Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie 2. Diese weltwirtschaftlichen Entwicklungen spiegeln sich auch in der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wider. Das Wachstum des weltweiten BIPs betrug in 2023 3,3 Prozent gegenüber 3,5 Prozent im Jahr 2022 (Quelle: Statista 3 ). Das deutsche BIP sank im gleichen Zeitraum um 0,2 Prozent (Quelle: Statista 4 )
3 Wachstum des weltweiten BIP bis 2025 |
Statista
4 Wirtschaftswachstum Deutschland -
Veränderung des BIP bis 2023 | Statista
Sinkende Auftragseingänge der deutschen Werkzeugmaschinenhersteller um 11 % stellen die Hersteller vor herausfordernde Zeiten. Die hohen Auftragsbestände bedeuten allerdings im internationalen Vergleich einen Wettbewerbsvorteil. Deutschland wächst deutlich stärker als viele andere Länder und gewinnt Marktanteile. Trotz anfänglicher Nachfrageschwäche scheint die Talsohle erreicht, allerdings wird ein deutlicher Aufschwung erst Ende 2024 / Anfang 2025 mit Unterstützung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet (Quelle VDW 5 ). Konjunkturaussichten Durch anhaltende Nachfrageschwäche und rückläufige Auftragsbestände erwartet der VDW einen Produktionsrückgang von -7 Prozent für 2024. Dies soll sich in der zweiten Jahreshälfte 2024 allerdings stabilisieren. Eine deutliche Erholung wird erst in 2025 mit zunehmender Industrieproduktion mit Investitionen in die Werkzeugmaschinenindustrie erwartet (Quelle: VDW 6 ). Die globalen Konjunkturaussichten und Prognosen des BIP-Wachstum liegen laut Sachverständigenrat bei +2,6 % für 2024 und +2,7 % für 2025. Für den Euroraum bewegen sich die Prognosen laut Angaben des Sachverständigenrates für Wirtschaft im Frühjahrgutachten 2024 7 bei +0,8 % für 2024 und +1,5 % für 2025. Die Versorgungsengpässe für Vorprodukte von Industrieunternehmen sind weitestgehend zurückgegangen, zu beobachten sind hier allerdings die Transportwege und mögliche Angriffe auf den Schiffsverkehr und damit möglicher Verzögerung durch anderweitige Schiffsrouten. Die Folgen möglicher geopolitische Risiken wie z. B. zwischen den USA und China oder mögliche Angriffe auf Taiwan sind nicht abzuschätzen. Zusätzlich heben die Konflikte im Nahen Osten wie z. B. die Angriffe auf Israel das Konfliktpotential. Maschinenbau- und Anlagenbau Im Jahr 2023 ist laut VDW ein Auftragsminus von -11 % zu verzeichnen, wobei sich der Rückgang im Inland mit -14 % und im Ausland mit -9 % aufteilt. Die Gesamtproduktion für Maschinen, Teile, Zubehör, Reparatur und Instandhaltung ist im gleichen Zeitraum um +9 % gestiegen. 8 RSA musste in 2023 ein Auftragsminus von -14 % verzeichnen, welches primär dem Werkzeugmaschinengeschäft geschuldet ist.
Quelle 8: VDW - Wichtig Zahlen der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie 06.06.2024 Der gute Auftragsbestand Ende 2022 war eine wichtige Stütze für das Geschäftsjahr 2023. Konjunkturelle unabhängige Trends wie z. B. Automatisierung, Elektromobilität oder Digitalisierung stützen die Investition in Fertigungstechnik.
8
https://vdw.de/wp-content/uploads/2024/06/stat_wiza-lang_deutsch_2024-Q1_2024-06-06.pdf
Transformation stärkt die Inlandsproduktion der Automobilindustrie Die Inlandsproduktion konnte im Jahr 2023 laut VDA 9 um 18 % ausgebaut werden und damit nochmals ein Aufschwung gegenüber 2022 (+ 12 %) realisiert werden. Wichtige Punkte waren:
Alle wichtigen Produktionsländer konnten Zuwächse verzeichnen, speziell in den USA konnten ein Plus von 10 % erreicht werden. Deutschland ist der zweitgrößte E-Standort der Welt nach China und vor den USA. Die Produktion fokussiert sich wie im Vorjahr weiterhin auf Premiummodelle. RSA konnte die Abhängigkeit von der Automotivindustrie durch gezielte Vertriebsmaßnahmen und Maschinenentwicklungen weiter senken. Angestrebt wird eine Abhängigkeit von unter 40 %. Die Anzahl der Maschinen für den Stahlhandel hat weiter zugenommen. Der Absatz für Kunden, die Verbrenner-Komponenten liefern, ist zurückgegangen. RSA ist durch sein breites und erweitertes Produktportfolio für den Ausbau weiterer Branchen gerüstet. Damit wird weiterhin der Fokus auf eine breit gefächerte Kundenbasis gelegt. RSA sieht gute Chancen im Bereich Aluminium und wird seine Projekte dort intensivieren. Hier wird der Fokus und die Entwicklung auf Teile für Batteriezellen gelegt, wo es aktuell schon Entwicklungsprojekte mit Kunden gibt. Ausbau des Stahlhandels RSA konnte in 2023 die Kundenbasis und Umsätze im Bereich des Stahlhandels stark ausbauen. Erstmals wurden mehr Projekte aus dem Stahlhandel als mit Maschinen in der Stahlrohrindustrie generiert, was auch dem Ausbau der Maschinenreihe CC/SH150 sowie den starken Automatisierungslösungen, wie z. B. Portalroboter inkl. Sortierstation, geschuldet ist.
9 Marktentwicklung der Produktion in der
Autoindustrie | VDA
Auch die strategische Partnerschaft mit einem Schweizer Lagerlogistik Spezialisten haben dazu beigetragen und stärken auch zukünftige Projekte. Im Jahr 2023 betrug die weltweite Nachfrage nach Stahl etwa 1,76 Milliarden Tonnen. Die Aussichten für 2024 (1,79 Mrd. t ) und 2025 (1,81 Mrd. t ) sind positiv zu sehen. Hier sind Asien und Europa die größten Bedarfsverursacher. Nach Sektoren verteilt, liegen der Gebäudebau und Infrastrukturprojekte an Platz 1, gefolgt vom Bereich mechanische Geräte und Automobile 10. Neuentwicklung im Bereich Drahtbearbeitung RSA konnte sein Produktportfolio in 2023 durch die Neuentwicklung RASAPLAN DX im Bereich der Drahtverarbeitung ausbauen und weitere Märkte in Angriff nehmen. Die Maschine verarbeitet spanlos gefertigte Drähte, die aufgrund des Fertigungsprozesses scharfe Kanten, Grate und eine raue Oberfläche aufweisen. Dies hebt das Entgraten und Verrunden von Drahtstäben auf ein neues Niveau. Nach Inbetriebnahme und Auslieferung des Prototyps konnten bereits weitere Kunden gewonnen werden. 3. Ertragslage Die RSA hat das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich abgeschlossen und erzielte mit ihren Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 22.109 einen Jahresüberschuss von TEUR 1.762 vor Steuern und einen Jahresüberschuss von TEUR 1.244 nach Steuern, welcher auch durch den guten Auftragsbestand, trotz weiterhin angespannter Rahmenbedingungen, realisiert werden konnte. Die Umsatzrendite vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 betrug 7,97 % (VJ 7,88 %) und die Umsatzrendite nach Steuern 5,62 % (VJ 5,15 %). Der Auftragsbestand mit 4,7 Mio. € zum 31.12.2023 (VJ 8,9 Mio. €) ist trotz geringeren Volumens im Vergleich zum Vorjahr aufgrund einer hohen Anzahl an Projekten im Sales-Forecast positiv für die Zukunft zu sehen.
10 Prognose zur globalen Stahlnachfrage bis 2025
| Statista
Mit dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.243 ergibt sich eine Eigenkapitalrendite von 18,63 % (VJ 17,97 %). Die Personalkosten belaufen sich auf TEUR 6.128. RSA war weiterhin in der Lage, Mitarbeiter zu halten und zusätzlich einzelne Bereiche zu verstärkten. Der Fokus liegt wie in den Vorjahren weiter auf den Bereichen Servicetechniker, Elektrokonstrukteure und SPS-Programmierer. 4. Vermögenslage Eigenkapital Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt TEUR 6.675 (VJ TEUR 5.432) und erreicht damit eine Eigenkapitalquote von 51,85 % (VJ 52,10 %). Die Bilanzsumme beläuft sich auf TEUR 12.873 (VJ TEUR 10.426). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2023 betrugen TEUR 1.222 (VJ TEUR 632), was einer Verbindlichkeiten-Quote aus Lieferungen und Leistungen zum Gesamtvermögen von 9,49 % (VJ 6,06 %) entspricht. Die Quote der Verbindlichkeiten zu Gesamtvermögen entspricht einem Wert von 39,72 % (VJ 36,89 %). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich im Geschäftsjahr zum 31.12.2023 auf TEUR 6.096 (VJ TEUR 4.668), was einer Forderungsquote aus Lieferungen und Leistungen zum Umsatz von 27,57 % (VJ 24,63 %) entspricht. Anlagevermögen Das Anlagevermögen hat zum 31.12.2023 eine Höhe von TEUR 1.172 (VJ TEUR 958) mit einer Anlagenintensität von 9,10 % (VJ 9,19 %). Kurzfristige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 6.355 (VJ TEUR 4.781), was einer Quote zum Gesamtvermögen von 49,36 % (VJ 45,86) entspricht. Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.096 (VJ TEUR 4.668). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 239. Langfristige Verbindlichkeiten Zum Ende des Berichtsjahres sind langfristige Verbindlichkeiten von TEUR 78 vorhanden (VJ TEUR 169). Diese resultieren zum größten Teil aus dem Erwerb des Dreh- und Fräszentrums über ein KfW-Förderdarlehen. 5. Finanzlage Der Finanzbedarf des Unternehmens ist jederzeit durch ausreichende Banklinien gedeckt. Die Gesellschaft verfügt über Kontokorrentlinien in Höhe von insgesamt TEUR 2.500, die unbefristet und bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes ungekündigt sind. Zum Stichtag 31.12.2023 waren von der Kontokorrentlinie mit TEUR 1.807 (VJ TEUR 808) in Anspruch genommen. 6. Risikobericht Risikomanagement Die RSA ist als international agierendes Unternehmen unterschiedlichen und globalen Risiken ausgesetzt. Die frühe Erkennung von Risiken wird über ein einheitliches Reportingsystem gesteuert. Dieses System ist zudem in den Strategie-, Planungs- und Berichtserstattungsprozessen integriert und Teil des QM-Systems nach DIN ISO 9001. Das Unternehmen wird durch strategische und operative Zielvorgaben bis in die einzelnen Märkte gesteuert. Die Unternehmensdaten werden auf Ebene der einzelnen Geschäftsbereiche im Ist- und Planzustand einzelmonatlich auf das Geschäftsjahr abgebildet. Bei negativer Geschäftsentwicklung gegenüber der Planentwicklung werden unverzüglich Gegenmaßnahmen eingeleitet. Ein monatliches Berichtswesen für die einzelnen Geschäftsfelder gibt detaillierte Auskunft über die wirtschaftliche Entwicklung und zeigt Chancen- und Risiken in Bezug auf die geplanten Ergebnisse. Im Wesentlichen resultieren die Risiken aus konjunkturellen Nachfrageeinflüssen, aus dem Werkzeugmaschinengeschäft, spezifischen Kundenrisiken oder Risiken im Bereich der Beschaffungsmärkte sowie Währungsveränderungen. Die Anfang 2023 noch vorhandenen Versorgungsengpässe im Bereich Komponenten und Rohmaterialien wurden seitens RSA weiter durch entsprechende Bestände sichergestellt. Diese Situation hat sich Ende 2023 allerdings deutlich entspannt. Um den gewachsenen Gefahren der Cyberkriminalität nach erfolgreicher Cloud-Migration gerecht zu werden, ist die Planung für eine Cyberversicherung vorangetrieben worden, deren Umsetzung in Q1-2024 geplant ist. Chancen Die Verhältnisse am Markt in China und Nord-Amerika sind fast unverändert. China bleibt aufgrund der Immobilienkrise weiterhin schwach, während wir eine weitere Industrialisierung in Nord-Amerika und Mexiko feststellen. Dies wird insbesondere durch Infrastrukturprogramme in den USA gestützt. Die Rückverlagerung von Produktionsstätten nach Deutschland und die damit verbundenen Investitionen kreieren weiterhin Chancen. Der Ausbau von Kooperationen wie z. B. einem Anbieter von Lagersystemen inkl. Anbindung an unsere Maschinen und Automatisierungsoptionen, sind ein wichtiges Werkzeug, um auch zukünftig Aufträge und Kunden zu generieren. Konjunkturrisiken Die Planung beinhaltet grundsätzlich auch Chancen und Risiken hinsichtlich neuer Produkte, Kunden und Märkte. Sicherlich führen stagnierende oder gar rückläufige Produktionsmengen der Kunden aus einzelnen Branchen auch zu Auftragsrückgängen bei RSA und bergen Risiken für den Absatz, Umsatz und das Ergebnis des Unternehmens. Diese Risiken mindert die RSA jedoch durch eine weitgehende Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern und Branchen. Zudem ist RSA nicht nur im stark konjunkturabhängigen Großanlagengeschäft tätig, sondern vertreibt auch Verbrauchsmaterial wie Bürsten und Sägeblätter und bildet mit dem After-Sales-Service ein entsprechendes Service- und Instandhaltungsgeschäft ab. Risiken, die durch den Verkauf in wirtschaftlich schwachen Regionen entstehen, sichert RSA per Kreditversicherung ab. Die aktuelle Ukraine-Krise und mögliche Auswirkungen durch Handelsembargos und politische Unsicherheiten in Bezug auf die USA, China und Taiwan stellen ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung - speziell in der EU - dar. Die RSA hat kein Geschäft in Russland, Belarus, der Ukraine oder Taiwan. Qualitätsrisiken bei Großprojekten Unerwartete technische Probleme sowie Entwicklungs-, Produktions- oder Logistikfehler, die bei der RSA oder ihren Lieferanten auftreten, können zu höheren Investitionen als geplant führen oder gar Schadensersatzforderungen von Kunden nach sich ziehen. Das Unternehmen begegnet diesen Risiken durch entsprechende Standards für die Projektabwicklung und hat personelle und organisatorische Maßnahmen zur Kontrolle der Zulieferer entwickelt. Des Weiteren werden regelmäßig Projektreviews zur Vermeidung von Fehlern durchgeführt. RSA nutzt zusätzlich das Werkzeug "Optimierungs-Box", bei der in jeder Phase eines Projektes wie z. B. Montage, Inbetriebnahme und Gewährleistungszeitraum, Probleme oder Verbesserungen erfasst, geprüft und für laufende oder zukünftige Projekte umgesetzt werden. Für mögliche Haftungsrisiken und Schadensfälle wurden Versicherungen abgeschlossen, um mögliche Folgen in Grenzen zu halten. Entwicklung der Beschaffungsmärkte Um Schwankungen auf den Beschaffungsmärkten größtenteils zu umgehen, schließt RSA in der Regel zentral verhandelte, langfristige Verträge mit Lieferanten ab. Zusätzlich wird bei Schlüsselprodukten in Zukunft auf Double-Sourcing gesetzt, um sowohl Spitzen abzufangen als auch Abhängigkeiten zu minimieren. Bis auf 2 Module ist die RSA in der Lage, auch über die laufend ausgebaute Eigenfertigung eigenständig und kurzfristig zu handeln. RSA hat in 2023 weitere Projekte aufgesetzt, um die kurz- und mittelfristige Lieferfähigkeit zu verbessern - dazu zählt die Einführung eines Kanban-Montage-Systems und eine Mindestbestandsanalyse und deren Einführung/Optimierung. Die Auswahl weiterer kostenoptimierter Fertigungsmöglichkeiten im Ausland spielte dabei eine wichtige Rolle. Währungsrisiken Die RSA ist als international agierendes Unternehmen Währungsrisiken in Form von Wechselkursänderungen ausgesetzt. Um diese Risiken zu minimieren, verhandelt das Unternehmen in den meisten Fällen mit seinen Kunden eine Faktura in Euro. Ist dies nicht möglich, werden Wechselkursabsicherungen abgeschlossen. Nach Prüfung der gegenwärtigen Risikosituation ist RSA zu dem Ergebnis gekommen, dass derzeit keine erkennbaren Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. 7. Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2024 Trotz der allgemein angespannten wirtschaftlichen Situation und den noch möglichen Effekten aufgrund des Ukraine-Kriegs oder möglicher geopolitscher Spannungen geht RSA davon aus, die Ziele für 2024 hinsichtlich Umsatz und Jahresüberschuss zu erreichen. Die Aussicht von Instituten wie z. B. VDMA, VDW oder SVR-Wirtschaft ist in der Regel moderat und zielt auf eine spürbare Verbesserung ab dem Jahr 2025. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Prognosen aufgrund von globalen Unsicherheiten unterjährig angepasst werden müssen. RSA hat daher schon im Zuge der Planung für die Jahre 2024 und 2025 versucht, die Planwerte weiterhin dynamisch anzupassen. Vor diesem Hintergrund plant die RSA für 2024 mit einem Umsatz von circa TEUR 23.200 - 24.000 - vorausgesetzt, es kommt zu keinen wesentlichen Auswirkungen durch die aktuellen geopolitischen Konflikte, die das Ergebnis nochmals beeinflussen würden. Ergebnisseitig wird ein Wert in einem Fenster von TEUR 1.100 bis 1.300 nach Steuern erwartet. RSA wird das Jahr 2024 zusätzliche für neue Projekte zur Digitalisierung, Prozessverbesserung und Produktentwicklung nutzen. Dies beinhaltet die Optimierung des neu eingeführten PPS-Systems und die Einführung einer CAM-Umgebung, um die Produktion zu straffen, um nur einige zu nennen. Weiterhin ist die Automatisierung der neu angeschafften 3- und 5-Achsfräszentren in Planung und Aufbau. Alle Investitionen sollen aus den eigenen Mitteln finanziert werden.
Schwerte, den 26. August 2024 gez. Thomas Berg, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RSA Cutting Technologies GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RSA Cutting Technologies GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RSA Cutting Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 2. September 2024 Nordwest
Revision GmbH
Mählmann, Wirtschaftsprüfer Träger, Wirtschaftsprüfer Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen