Ultrabulk Cargo Services GmbH

Prinzenallee 7, 40549 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 145806
Vorher
JOHANNA Einhundertdritte Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
31.3.2017
Branche
Güterbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und LuftfahrzeugenGüterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Schifffahrt, das Ein- und Verchartern von Schiffen, der Kauf und der Verkauf von Schiffen, das Speditionsgeschäft sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oskar Fabricius
seit 19.1.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Ultrabulk A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ultrabulk A/S
Denmark
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ultrabulk Cargo Services GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

A. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsverlauf

Die Haupttätigkeit des Unternehmens ist die Schifffahrt, das Ein- und Verchartern von Schiffen sowie die Beförderung von Gütern.

Im Vergleich zum Vorjahr war in Deutschland in 2020 ein niedrigeres Bruttoinlandsprodukt (im Folgenden "BIP") zu verzeichnen. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten. Preisbereinigt sank das BIP im Vergleich zum Vorjahr um -5,0 % (Vorjahr: +0,6 %), kalenderbereinigt um -5,3 % (Vorjahr: + 0,6 %).

Das Segment, in dem Ultrabulk Cargo Services GmbH tätig ist, hat sich im Laufe des Jahres positiv entwickelt. Der größte Teil der Tätigkeit der Ultrabulk Cargo Services GmbH bezieht sich auf den Welthandel und ist daher nicht von der deutschen Wirtschaft abhängig. Wir haben eine steigende Nachfrage hinsichtlich zu befördernder Güter festgestellt, was sich positiv auf die Entwicklung der Ultrabulk Cargo Services GmbH ausgewirkt hat.

B. Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Im Berichtsjahr fanden keine nennenswerten Investitionen im Anlagenvermögen der Gesellschaft statt. Dies ist überwiegend dem Geschäftsmodell geschuldet, da die Gesellschaft benötigte Schiffe für den Transport ausschließlich einchartert.

Die unfertigen Leistungen bestehen aus über den Stichtag andauernden Reisen. Die Hilfs- und Betriebsstoffe beinhalten fast ausnahmslos bereits erworbene Schiffsbetriebsstoffe (Bunker).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive solcher gegen verbundene Unternehmen stiegen um 80,6% von TEUR 4.848 auf TEUR 8.758.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um 35,6% von insgesamt TEUR 2.245 auf insgesamt TEUR 1.446.

Das Working Capital (kurzfristig gebundenes Vermögen inklusive flüssiger Mittel und aktiver Rechnungsabgrenzungsposten abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten, Rückstellungen und passiver Rechnungsabgrenzungsposten) verbesserte sich um TEUR 4.483 auf TEUR 6.001 (im Vorjahr TEUR 1.518).

2. Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Infolge des deutlichen Jahresüberschusses im Geschäftsjahr 2020 konnte die Eigenkapitalausstattung weiter ausgebaut werden sowie die Finanzlage ebenfalls verbessert werden. Die Veränderung der liquiden Mittel ergibt sich im Wesentlichen aus dem Cashflow aus der operativen Tätigkeit, der sich auf -TEUR 300 beläuft.

3. Ertragslage

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2020 stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 12.213 (28,5%) auf TEUR 55.138. Die positive Entwicklung der zweiten Jahreshälfte im Segment der Ultrabulk Cargo Services GmbH war maßgeblich für das Wachstum verantwortlich. Infolge der anhaltenden Coro na-Pandemie ging die Nachfrage nach Schifffahrt sowie Ein- und Vercharterung im ersten Halbjahr zunächst deutlich zurück, konnte sich aber im zweiten Halbjahr mehr als nur erholen.

Der Materialaufwand stieg um TEUR 7.793 (20,0%). Während allerdings die Aufwendungen für bezogenen Leistungen nahezu im Gleichklang zu den Umsatzerlösen um rd. 25,8% zugenommen haben, ist diese Entwicklung vor allem Folge eines deutlich geringeren Anstiegs der Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe (6,3%). Ursächlich waren hier vor allem die preisbedingt nur unterproportional gestiegenen Bunkerpreise.

Der Jahresüberschuss betrug TEUR 4.474 (im Vorjahr: TEUR 2.133). Dieser starke Anstieg des Jahresergebnisses ist Folge der insbesondere zum Jahresende deutlich gestiegenen Preise für Frachtraten und damit der Umsatzerlöse sowie der nur deutlich unterproportional dazu gestiegenen Ausgaben für Bunker.

Im Vorjahr hatten wir für 2020 über die Erwartung einer weiterhin positiven Entwicklung mit einem leicht verbesserten Jahresergebnis und Working Capital berichtet. Diesbezüglich wurden unsere Erwartungen übertroffen.

C. Risikomanagement sowie Chancen- und Risikobericht

1. Überblick Risikomanagement

Im Allgemeinen sind die Marktbedingungen der Schifffahrt volatil und infolgedessen können die Ergebnisse der Gesellschaft von Jahr zu Jahr schwanken. Darüber hinaus ist die Gesellschaft einer Reihe von verschiedenen Markt-, Finanz- und Währungsrisiken ausgesetzt, die sich aus der normalen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ergeben. Ziele des Finanzmanagements sind im Wesentlichen die Einschränkung von Ausfallrisiken und die Optimierung des Working Capitals.

2. Marktrisiken und Chancen

Frachtraten

Unerwartete Schwankungen der Frachtraten sind der wichtigste Faktor, der den Cashflow beeinflusst. An dieser Stelle ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken. Die Höhe der Chancen und Risiken hängt zum einen von der Höhe der Schwankungen ab und zum anderen von der Größe des Ungleichgewichts zwischen der Anzahl an Ladungen und der Anzahl an Schiffen, die das Unternehmen übernommen hat.

Treibstoffpreise

Befrachtungsverträge (Frachtverträge mit mehreren Ladungen) basieren auf festen Frachtraten. Ein Risiko besteht an der Stelle hinsichtlich möglicher Schwankungen der Treibstoffpreise.

Das Unternehmen versucht, das Risiko schwankender Treibstoffpreise durch Ausgleichsklauseln in den Verträgen mit den Kunden zu reduzieren.

Kontrahentenrisiko

Ein wesentliches Risiko des Unternehmens ist das Kontrahentenrisiko. Das Risikoprofil wird durch die Zahlungsfähigkeit der Kunden und die Art des Vertrags, auf dem das Geschäft basiert, bestimmt. Die Überprüfung der Zahlungsfähigkeit der Kunden hat an Bedeutung zugenommen.

Einzelladungen

Es ist Branchenstandard, dass die Frachtzahlung innerhalb weniger Tage nach Verlassen des Ladehafens erfolgt. Es ist auch Branchenstandard, dass der Schiffseigner ein Pfandrecht an der Ladung hat, sollte die Frachtzahlung nicht vor der Ankunft im Löschhafen erfolgt sein. Das Kontrahentenrisiko bei dieser Art von Geschäften ist daher begrenzt.

Befrachtungsverträge (mehrere Ladungen):

Für die Ultrabulk Cargo Services GmbH ist es wichtig, das Kontrahentenrisiko bei Befrachtungsverträgen sorgfältig zu bewerten, da das Unternehmen in hohem Maße von der Zahlungsfähigkeit des Kunden und seiner Fähigkeit und Bereitschaft, seine Verpflichtungen zu erfüllen, abhängig ist.

Die Genehmigung von Befrachtungsverträgen erfolgt ausschließlich auf der Ebene des Senior Managements und umfasst die folgenden Elemente:

Positiver Kreditrating-Bericht von einem in London ansässigen Büro für maritime Kreditbewertung,

Positive Branchenreferenzen,

Zufriedenstellende Erfüllung bestehender Verpflichtungen, falls vorhanden, zwischen der Gesellschaft und dem Kunden.

Zeitcharter:

Obwohl die Gesellschaft eine Miete an die Eigentümer des Schiffes zahlt, besteht das Risiko, dass die Eigentümer in Verzug geraten und der Vertrag vorzeitig beendet wird. Der Verlust einer solchen Vercharterung kann ein erhebliches Risiko darstellen, daher bewertet die Ultrabulk Cargo Services GmbH diese Art von Verträgen im Vorfeld ausführlich.

3. Währungsrisiko

Die Hauptwährung der Gesellschaft ist USD. Ein Großteil der Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens lauten auf USD. Währungsschwankungen zwischen USD und der Berichtswährung in Euro haben daher erheblichen Einfluss auf die Ertrags- und Vermögenslage.

4. Liquiditätsrisiko

Zur Sicherstellung der Liquidität kann die Gesellschaft bei Bedarf kurzfristige Überziehungskredite nutzen. Die überschüssige Liquidität des Unternehmens wird auf täglich fälligen Bankkonten mit Einlagenzinsen oder durch Festgeldanlagen angelegt.

5. Sonstige Risiken

Umwelt:

Die von der Gesellschaft gecharterten Schiffe sind gechartert und daher liegt das Risiko in Verbindung mit Umweltfragestellungen beim Eigentümer des Schiffs. Es gibt jedoch Situationen, in denen die Ultrabulk Cargo Services GmbH für Leckagen oder andere Umweltbelastungen haftbar gemacht werden kann. Die Gesellschaft hat eine Versicherung gegen dieses Risiko abgeschlossen. Bei Charterschiffen ist die Versicherungssumme auf USD 400 Mio. für jeden einzelnen Vorfall begrenzt.

Piraterie:

Die Risiken bei der Durchfahrt durch ein Hochrisikogebiet des Indischen Ozeans sowie durch bestimmte Länder in Westafrika sind erheblich. Die Gesellschaft befolgt ständig die Empfehlungen der UN-Tochter International Maritime Organisation (IMO) und die Empfehlungen der Versicherer sowie die "Best Management Practices (BMP4)" - dazu gehört ein Notfallplan für alle Schiffe, die das Gebiet anlaufen.

D. Ausblick und zukünftige Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2021 eine weiterhin positive Entwicklung des Segments, in dem die Ultrabulk Cargo Services GmbH tätig ist, mit einem leicht verbesserten Jahresergebnis und Working Capital. Die andauernde Corona-Pandemie hat weiterhin einen nur geringen Einfluss auf das Geschäftsfeld und die Branche des Unternehmens.

 

Düsseldorf, 10. Dezember 2021

Die Geschäftsführung

Per Lange

Hans-Christian Olesen

Francisco Esteban Larrain Echeverria

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 8.848,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 238.098,31 1.220.656,74
2. Unfertige Leistungen 2.347.758,37 3.284.004,88
2.585.856,68 4.504.661,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.716.460,23 792.509,52
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.041.649,58 4.055.743,91
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 1.181,08
8.758.109,81 4.849.434,51
III. Guthaben bei Kreditinstituten 257.064,24 577.408,62
11.601.030,73 9.931.504,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.185.862,45 789.573,37
12.786.893,18 10.729.926,67

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 921.000,00 921.000,00
III. Gewinnvortrag (Vj. Verlustvortrag) 580.611,78 -1.552.626,48
IV. Jahresüberschuss 4.474.331,40 2.133.238,26
6.000.943,18 1.526.611,78
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 65.037,76 31.139,05
2. Sonstige Rückstellungen 528.085,25 1.370.487,59
593.123,01 1.401.626,64
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.445.862,24 1.039.112,26
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 1.205.609,63
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 65.498,20
1.445.862,24 2.310.220,09
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.746.964,75 5.491.468,16
12.786.893,18 10.729.926,67

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020

2020 2019
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 55.137.811,48 42.924.651,18
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen -936.246,51 -31.603,73
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.068.509,64 3.397.564,15
57.270.074,61 46.290.611,60
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 12.402.050,33 11.666.593,27
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 34.378.174,99 27.320.738,68
46.780.225,32 38.987.331,95
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 29.364,62 9.265,93
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.963.533,68 5.157.238,91
4.496.950,99 2.136.774,81
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.747,78 31.112,90
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27,15 13,62
9. Ergebnis nach Steuern 4.583.671,62 2.167.874,09
10. Sonstige Steuern 109.340,22 34.635,83
11. Jahresüberschuss 4.474.331,40 2.133.238,26

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Ultrabulk Cargo Services GmbH, Düsseldorf, (Amtsgericht Hamburg, HRB 145806), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Bewertung der Hilfs- und Betriebsstoffe (fast ausnahmslos Bunkerbestände) erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Alle erkennbaren Risiken die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Einzelkalkulationen der Reisen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Erlösen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Vorauszahlungen für Reisen, die Aufwand der Folgeperiode darstellen. Die Vorauszahlungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für das Einchartern von Schiffen und für Hafenkosten.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Sämtliche Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und wurden daher nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten bereits vereinnahmte Zahlungen aus Charterverträgen, die nicht dem aktuellen Geschäftsjahr zuzuordnen sind und damit Erträge der Folgeperiode darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben vollumfänglich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 6.042 (Vj.: TEUR 4.056) und resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 6.030 (Vj. TEUR 0).

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten ausschließlich Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen von insgesamt TEUR 528 (Vj.: TEUR 1.370).

3. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind vollständig unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 0 (Vj.: TEUR 1.206) und resultieren in voller Höhe aus Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.219 (Vj.: TEUR 2.753) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.855 (Vj.: TEUR 2.615).

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnliche Erträge betreffen wie im Vorjahr ausschließlich verbundene Unternehmen.

4. Sonstige Steuern

Die ausgewiesenen sonstigen Steuern betreffen in vollem Umfang dänische Tonnagesteuer, welche auf Grundlage der dänischen Tonnagegewinnermittlung berechnet wurden.

C. Sonstige Angaben

1. Personal

Die Gesellschaft beschäftige im Jahr 2020 keine Mitarbeiter.

2. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Ultrabulk A/S, Gentofte, Dänemark.

Die Ultrabulk Cargo Services GmbH, Düsseldorf, wird in den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der Ultrabulk A/S einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Ultrabulk A/S ist unter www.cvr.dk einsehbar.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für die Büromiete von monatlich EUR 360,00. Dabei können die Büroflächen mit einer Frist von 2 Monaten gekündigt werden.

4. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung von Per Lange, Kokkedal (Dänemark), CEO der Ult rabulk A/S, Hans-Christi an Olesen, Horsholm (Dänemark), Head of Commercial Departments der Ultrabulk A/S, und Francisco Esteban Larrain Echeverria, Kopenhagen (Dänemark), CFO der Ultrabulk A/S, wahrgenommen. Die Geschäftsführer sind jeweils einzeln vertretungsberechtigt. Die Geschäftsführung erhält für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 von TEUR 4.474 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2020 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

 

Düsseldorf, 10. Dezember 2021

Die Geschäftsführung

Per Lange

Hans-Christian Olesen

Francisco Esteban Larrain Echeverria

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2020

Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge 31.12.2020 01.01.2020
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 20.394,82 20.516,07 40.910,89 11.546,27
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Zugänge 31.12.2020 31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 29.364,62 40.910,89 0,00 8.848,55

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ultrabulk Cargo Services GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ultrabulk Cargo Services GmbH, Hamburg, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ultrabulk Cargo Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 17. Dezember 2021

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klimmer, Wirtschaftsprüfer

Westphal, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 der Ultrabulk Cargo Services GmbH, Hamburg, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. Dezember 2021 festgestellt worden.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

100 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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