Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Multiport GmbH
Ernst-Grube-Straße 1, 06406 Bernburg (Saale), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lee Hope seit 15.4.2025 | Prokura |
Torsten Wuttke seit 30.11.2023 | Geschäftsführer |
Kathrin Henschel seit 6.10.2023 | Prokura |
Kevin Dräger seit 6.3.2023 | Geschäftsführer |
Melanie Storck seit 4.12.2020 | Prokura |
Axel Hoffmann seit 2.11.2018 | Prokura |
Bärbel Stibane seit 9.2.2018 | Prokura |
Matthias Ruft seit 13.3.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Veolia Umweltservice Beteiligungsverwaltungs GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Multiport GmbHBernburg (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang zum 31.12.2022Multiport GmbH, Bernburg (Saale)1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Multiport GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Bestimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (zulässige Höchstsätze) erfolgt in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten Afa-Tabellen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten sowohl Materialeinzel- und -gemeinkosten als auch Fertigungseinzel- und -gemeinkosten. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Auch im Vorjahr hatten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen den laufenden Geschäftsbetrieb. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus gruppeninternen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 49). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten u. a. zusammengefasst die Erstattungsansprüche aus Stromsteuer und Konzessionsabgaben (TEUR 96), Vertragsstrafe (TEUR 115), Umsatzsteuerforderungen (TEUR 86) sowie Lieferantengutschriften (TEUR 4). 3.3 Eigenkapital Die Kapitalrücklage hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Das Gezeichnete Kapital hat sich ebenso nicht verändert und beträgt TEUR 3.410. 3.4 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
3.5 Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 0,0). Unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen i. H. v. TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 283), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.752 aus Darlehen ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 537) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus dem Veolia-Cash-Pool mit TEUR 2.840 (Vorjahr: TEUR 2.492) enthalten. 3.6 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende, sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Mietkauf- und Leasingverpflichtungen betreffen PKWs, Staplerfahrzeuge, EDV- und Laborausstattungen. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Erläuterung zu den sonstigen betrieblichen Erträgen Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 20) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 13 (Vj. TEUR 12) Desweiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge konzerninterne sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 19). 4.2 Erläuterung zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich aus Konzernumlagen (TEUR 719), Versicherungsbeiträgen und Abgaben (TEUR 438), Reparaturen und Instandhaltungskosten (TEUR 703), Fahrzeugkosten (TEUR 14), Werbe- und Reisekosten (TEUR 66), Kosten aus der Warenabgabe (TEUR 1.189), Rechts- u. Beratungskosten (TEUR 41), Leasing- u. Mietkosten (TEUR 136) sonstigen, fremden Dienstleistungen (TEUR 460) sowie verschiedenen betrieblichen Kosten (TEUR 252) zusammen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 34 (Vj. TEUR 71) enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt im Jahresdurchschnitt 72 Mitarbeiter (Vorjahr = 76,0). Außerdem waren im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 1 Aushilfe sowie durchschnittlich 1 Auszubildender beschäftigt. 5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Zwei Geschäftsführer oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen vertreten die Gesellschaft gemeinsam. 5.3 Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen wurde mit Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da zwei Mitglieder der Geschäftsführung für ihre Tätigkeit keine Vergütung erhalten und damit die Angabe der Vergütungen die Feststellung der Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung erlauben würde. 5.4 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: Es besteht eine Beteiligung an der GBP-Quality GmbH, Mönchengladbach, in Höhe von 12,5% (EUR 3.400,-). Zum 31.12.2021 betrug das Eigenkapital der GBP-Quality GmbH TEUR 32 und der Jahresüberschuss TEUR 2,7. 5.5 Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag keine Rechte und Pflichten. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen nicht. 5.6 Konzernzugehörigkeit Die Veolia Environnement S. A., Paris, Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Konzernabschlüsse sind nach den Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und beim Greffe du Tribunal de Commerce, Paris, offengelegt. 5.7 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres. 5.8 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Jahresergebnis beträgt EUR 930.291,24. Zusammen mit dem Verlustvortrag von EUR -16.832.240,78 ergibt sich ein Bilanzverlust von EUR -15.901.949,54. Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. 5.9 Unterschrift der Geschäftsführung
Bernburg (Saale), den 20.6.2023 Guido Adomßent, Geschäftsführer Kevin Dräger, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Multiport GmbH, 06406 Bernburg (Saale)I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Multiport GmbH ist Hersteller von Kunststoffrohstoffen in Form von Compounds und Mahlgütern als Substitut für Kunststoffe aus fossilen Ressourcen für die kunststoffverarbeitende Industrie. Ausgangsstoff sind dafür Kunststoffabfälle in Form gebrauchter HDPE-Verpackungen aus Haushalts-, Gewerbe- und Industriesammlungen. Unsere Produkte, rHDPE, werden unter der Marke multithene vermarktet. Wir sehen uns als den größten Hersteller von rHDPE aus gebrauchten Kunststoffverpackungen in Deutschland. 2. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung neuer Typen für den Einsatz in der kunststoffverarbeitenden Industrie sowie die Optimierung der Verfahrenstechnik unter Berücksichtigung der Veränderungen bei den Rohstoffen sind wesentliche Aufgaben in unserer Entwicklungstätigkeit. Hierbei ist die Innovationskraft unserer qualifizierten und langjährigen Mitarbeiter eine wesentliche Grundlage. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Mit den bei uns hergestellten Compounds und Mahlgütern stehen wir bei unseren Kunden im Wettbewerb zu Kunststoffrohstoffen aus fossilen Ressourcen, so genannter "Neuware". Das Jahr 2022 war geprägt vom Ukraine-Krieg und der damit einhergehenden Energiekrise sowie einem extremen Anstieg der Inflationsrate. Im ersten Halbjahr konnten wir, infolge einer anhaltenden Nachfrage nach unseren Produkten und damit verbundenen kontinuierlichen Erhöhungen unserer Verkaufspreise ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Hier konnten wir von den durch COVID Krise bedingten Produktionseinschränkungen und Störungen in den Logistikketten, stark angestiegenen Neuwarepreisen profitieren. In der zweiten Jahreshälfte wurden die Kriegsauswirkungen spürbar. Zum einen kam es aufgrund der Verschärfung der Energiekrise zu Produktionseinschränkungen bei vielen Unternehmen sowie zum Konsumrückgang bei den Endverbrauchern. Die Störungen in den Logistikketten wurden nach und nach behoben, so dass Importe von Neuware nach Europa wieder möglich sind. Daraus resultieren fallende Neuwarepreise gestützt durch den Nachfragerückgang der Industrie, Absatzprobleme waren die Folge. 2. Geschäftsverlauf Wie oben beschrieben, hat sich die Absatzsituation gut entwickelt, es war kontinuierlich Nachfrage gegeben und wir konnten unsere Verkaufspreise anheben. Zum Ende des Jahres 2022 hin mussten wir auf den Nachfragerückgang reagieren und teilweise Fertigware einlagern. Dies auch weil wir aus Kostengründen, die Beschaffungskosten für Strom in 2022 waren deutlich geringer als in 2023, entschieden haben, die Revision statt im Dezember 2022 erst im Januar 2023 durchzuführen. Unser Absatz basiert auf einer regional breiten Basis, unser Exportanteil hat 66 % (Vorjahr 65%) betragen. Während zu Jahresbeginn die Rohstoffe noch zu hohen Preise angeboten wurden, hat sich dies zum Jahresende ein wenig verringert. Die Versorgung mit Rohstoffen war schwierig und führte zu Produktionsunterbrechungen im Juni. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 560 T€ investiert. Ein Großteil (267 T€) entfiel auf den Umbau einer Waschanlage. Für die Ertüchtigung eines Shredders wurden 61 T€, für eine Mühle 39 T€, für EDV 43 T€ und für verschiedene kleinere Maßnahmen 150 T€ aufgewandt. Über einen Cash-Pool der Veolia-Gruppe steht der Multiport GmbH jederzeit eine solide Finanzierung zur Verfügung, so dass die Liquidität jederzeit sichergestellt war. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 26 T€ reduziert und sind somit vollumfänglich getilgt. Die Multiport GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 71,9 Mitarbeiter (Vorjahr 75,1), davon 20,7 Angestellte (Vorjahr 20,0), 51,2 gewerbliche Arbeitsnehmer (Vorjahr 55,1). Der Personalaufwand hat sich somit um 191 T€ auf 3.120 T€ verringert. Ursache sind geringere, ergebnisabhängige Sondervergütungen. Die Personalbeschaffung ist weiterhin eines der größten Probleme. Aufgrund einer sehr ungünstigen Arbeitsmarktsituation wird es zunehmend schwieriger, qualifiziertes Personal zu finden. Trotz vielfältiger Bemühungen konnten wir auch im zurückliegenden Jahr keine grundsätzliche Verbesserung herbeiführen. Fehlendes Personal wird teilweise durch Leiharbeitskräfte kompensiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 4.018 T€ lagen um 412 T€ über dem Vorjahr. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung von Konzernumlagen (+386 T€). Aufgrund der guten Nachfrage gepaart mit einem günstigen Preisgefüge und einer guten Anlagenverfügbarkeit konnte ein gutes Ergebnis erwirtschaftet werden. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn in Höhe von 930 T€ (Vorjahr 1.618 T€) abgeschlossen. 3. Lage Die Lage des Unternehmens hat sich im Jahr 2022 trotz einiger Probleme weiterhin stabilisiert. Mit einem erneut hohen Gewinn tragen wir zu weiterem Wachstum bei. a. Ertragslage Zur internen Unternehmenssteuerung werden vor allem die Kennzahlen Absatzmenge und Umsatzrendite verwendet. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT (Jahresüberschuss zuzüglich Steuern und Finanzergebnis) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Sie beträgt fürs abgelaufene Geschäftsjahr +3,5 % gegenüber +7,0 % im Vorjahr und hat sich somit halbiert. Die Absatzmenge des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug 23.413 Tonnen an HDPE-Kunststoffrecyclaten (i. Vj. 28.636 Tonnen). Die Produktionsmenge von 26.237 Tonnen konnte nicht vollständig abgesetzt werden. Der Grund hierfür war ein ab Spätsommer zu verzeichnender Nachfragerückgang. Die Bestände haben sich deshalb um rund 2.800 Tonnen aufgebaut. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2022 betrug 27.184 T€ und liegt damit um 2.767 T€ bzw. 11,3 % über dem Vorjahr. Die Gesamtleistung betrug im Berichtsjahr 30.106 T€ und liegt somit um 5.834 T€ bzw. 24,0 % über dem Vorjahr. Diese Zuwächse basieren im Wesentlichen auf stark angestiegenen Verkaufspreisen. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr überproportional zur deutlich höheren Leistung um 6.426 T€ gestiegen. Das Verhältnis zur Gesamtleistung hat sich aufgrund eines stärkeren Anstieges der Rohstoffpreise verschlechtert. Der Personalaufwand von 3.120 T€ (i. Vj. 3.311 T€) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 191 T€ bzw. 5,8 % verringert. Ursache sind geringere, ergebnisabhängige Sondervergütungen. b. Finanzlage Die Liquiditätssituation ist nach wie vor als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ausreichende Sicherheiten und Liquidität erhalten wir über das Veolia-Cash-Pooling. Unsere Kapitalstruktur stellt sich nach wie vor als solide und stabil dar und ist in 2022 im Wesentlichen gekennzeichnet durch eine Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 2.373 T€ auf 5.685 T€. Die Verbindlichkeiten begründen sich aus den für Investitionen zur Verfügung gestellten Finanzierungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden vollständig getilgt und es wurden keine neuen Fremdfinanzierungen in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.226 T€ bzw. 7,9 % der Bilanzsumme (Vorjahr = 1.417 T€ bzw. 11,0 %). Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden. Soweit es uns möglich ist, nehmen wir Skonti in Anspruch. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wiederum verbessert. Wir konnten einen Jahresüberschuss in Höhe von 930 T€ erwirtschaften. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Rohstoffbeschaffung zählt für die Multiport GmbH zu einem der wesentlichen Faktoren. Bereits seit dem Jahr 2018 konnten wir Verträge für HDPE-Flaschenabfälle mit einem System für Produktverantwortung schließen. Dies ist uns auch für das Jahr 2023 gelungen. Die Qualität der vertraglich gebundenen Rohstoffe ist im Vergleich zu Qualitäten aus anderen Sammelsystemen, insbesondere in Deutschland, wesentlich höher und reduziert unsere Produktionsabfälle und Produktionskosten. Mit dem Umbau der Waschanlage 1 sind wir in der Lage, andere polyolefinische Abfällen zu verarbeiten. Damit stellen wir uns in der Rohstoffversorgung breiter auf. Ein Großteil dieser Abfälle soll aus den konzerneigenen Sortieranlagen kommen. Für das Jahr 2023 erwarten wir signifikante Preisreduzierungen für Recyclate. Nach der Normalisierung der weltweiten logistischen Abläufe haben sich die Rohstoffmärkte beruhigt. Durch die enge Kundenbindung besteht eine ausreichende Planungssicherheit. Für das kommende Geschäftsjahr planen wir mit leicht reduzierten Absatzmengen und einer leicht reduzierten Umsatzrendite. Ansonsten gehen wir von einer planmäßigen Produktion unter Ausnutzung aller verfügbaren Maschinen und Anlagen aus. Die Verschiebung der Anlagenwartung in den Januar 2023 und eine zweite Wartung im Dezember 2023 wird die Jahreskapazität reduzieren. Schon in den zurückliegenden Jahren mussten wir feststellen, dass es an Personal zum Betrieb aller Produktionsanlagen mangelt. Dies wird uns auch in 2023 belasten. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Es bestehen die folgenden Risiken des Geschäfts; insgesamt werden alle Risiken jeweils als gering eingeschätzt. Branchenspezifische Risiken: Für das Jahr 2023 rechnen wir mit fallenden Preisen für Neuware und damit auch für Recyclate. Nachdem die Logistikketten wieder funktionierten, sind die Preise für Transporte nach Europa deutlich gesunken, fast auf das Niveau vor der COVID Krise. Die mit der Inflation des letzten Jahres einhergehende Erhöhung der Zinsen hat Auswirkungen auf den Konsum. Ein weiteres Risiko sind die in der Öffentlichkeit geführten, emotionalen Diskussionen zum Einsatz und zur Verwendung von Kunststoffen in allen Lebensbereichen. Vor allem im Verpackungsbereich kommt es zu Veränderungen bei dem Einsatz von Kunststoffen, Papierverbunde ersetzen häufig Kunststoffverpackungen. Ertragsorientierte Risiken Auch weiterhin stehen wir insbesondere mit europäischen Herstellern im Wettbewerb. In Deutschland ist die Zahl der Wettbewerber überschaubar. Wir sind überzeugt, dass wir unseren Marktanteil nochmals ausweiten können. Eine schlechte Rohstoffqualität kann zu Ertragsreduzierungen führen. Durch eine jeweils zum Jahreswechsel stattfindende Großrevision sämtlicher Produktionsanlagen wird die Anlagenverfügbarkeit auf einem hohen Niveau abgesichert. Wir führen eine vorbeugende Instandhaltung durch. Mit der derzeitigen Planung und Vorbereitung betrieblicher Maßnahmen und Investitionen werden wir unsere Marktposition weiter verbessern und stabilisieren. Besondere Markt- und Ausfallrisiken sehen wir für unsere Produkte derzeit nicht. Die Nutzung eines umfangreichen monatlichen Ergebnisreportings sowie jährlich neu aufgestellte Budgets für die Folgejahre ermöglichen eine stetige und zeitnahe Überwachung der Ergebnisse und Liquiditätssituation. Dadurch ist sichergestellt, dass alle Entscheidungsträger unverzüglich informiert sind, um über Maßnahmen zur Gegensteuerung entscheiden zu können. Der wesentliche Absatz unserer Produkte erfolgt in die Kunststoffrohr-Produktion. Damit beeinflusst die Bauwirtschaft, insbesondere der Tiefbau, europaweit den Absatz unserer Produkte. Obwohl die Bauwirtschaft von den gestiegenen Zinsen betroffen ist, sehen wir derzeit keinen Einbruch beim Tiefbau. In 2023 sind die Stromkosten gegenüber den Vorjahren deutlich gestiegen. In 2023 werden wir den Strom zu tagesaktuellen Preisen beziehen können. Die Strompreisbremse hilft uns, die Kosten in einem beherrschbaren Rahmen zu halten. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund optimaler Bestandsführung sowie eines straffen Forderungsmanagements stellt sich unsere Liquiditätssituation weiterhin gut dar. Die Eigenkapitalsituation ist weiterhin stabil. Daher sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögenslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen aktuell nicht, da überwiegend Geschäfte innerhalb der Europäischen Union und in Euro getätigt werden. Die Liquiditätslage ist gut, Engpässe sind nicht zu erwarten. Die Finanzierung der Gesellschaft ist überwiegend durch den Veolia-Cash-Pool abgesichert. Damit werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. 2. Chancenbericht Die Nachfrage nach unseren Produkten war im letzten Jahr gut. Für das Jahr 2023 erwarten wir eine nachlassende Nachfrage. Die Bedeutung der Chancen beurteilen wir als befriedigend. Aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit dem "Circular Economy Package" der europäischen Kommission sehen wir eine verstärkte Nachfrage von Recyclaten im Verpackungsbereich. Die EU Kommission hat einen Entwurf zur Überarbeitung der EU Verpackung- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) vorgelegt. Hierin sind u.a. herausfordernde Quoten für den Verpackungsbereich vorgeschlagen, die einen maßgeblichen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit haben werden. Dies gibt uns die Möglichkeit, einen Ausgleich zu unserer Abhängigkeit von der Bauwirtschaft zu schaffen. In Zusammenarbeit mit Markenherstellern haben wir begonnen, spezielle Produkte für den Einsatz im Verpackungsbereich zu entwickeln. Die Investition in eine Farbsortierung für HDPE- Mahlgut versetzt uns in die Lage, die Anforderungen der Verpackungsindustrie hinsichtlich Farbe zu erfüllen. Die Weiterentwicklung der europäischen Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft durch die EU-Kommission wird dafür sorgen, dass das Recycling von Kunststoffabfällen an Bedeutung gewinnt. 3. Ausblick Die größte Herausforderung besteht in der Beschaffung von geeignetem Material zu auskömmlichen Preisen. Mit dem erfolgten Umbau der Waschanlage 1 sind wir hier besser aufgestellt. Steigende Kosten für Personal, Energie und Logistik können den Wachstumsprozess negativ beeinflussen. 4. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen europaweiten Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen, steigender Energiepreise und stagnierender Nachfrage sowie fehlendes Personal. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.
Bernburg (Saale), den 20. Juni 2023 Guido Adomßent, Geschäftsführer Kevin Dräger, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Multiport GmbH, Bernburg (Saale) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Multiport GmbH, Bernburg (Saale), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Multiport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 30. Juni 2023 KPMG
AG
Nikolaus Schadeck, Wirtschaftsprüfer Christoph Wichmann, Wirtschaftsprüfer |
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