HFC GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Dr. Erning seit 6.7.2011 | Prokura |
Karl Bernhard Jobst Gideon Merkel seit 6.7.2011 | Prokura |
Manfred Dahmen seit 28.4.2011 | Geschäftsführer |
Christof Queisser seit 28.4.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hoppe GmbHBad WünnenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum 31. Dezember 2009A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Grundlagen der Rechnungslegung Der Jahresabschluss der Hoppe GmbH umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine selbstständige GmbH. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres entspricht in Ausweis und in der Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schuldposten den gesetzlichen Vorschriften. Sofern in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst sind, sind diese Positionen im Anhang erläutert. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 150 werden jeweils gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt. Selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwar 150 Euro, aber nicht 1.000 Euro übersteigen, werden je Wirtschaftsjahr in einem Sammelposten aufgenommen. Dieser Sammelposten wird auf Grund der steuerlichen Vorschrift ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung gleichmäßig mit jeweils 1/5 abgeschrieben (so genannte Poolabschreibung). Die Summe der Poolabschreibung im Geschäftsjahr 2009 beträgt 8,7 TEUR. Die weitere Entwicklung - einschließlich der Geschäftsjahresabschreibung - je Posten ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Ansätze der niedrigeren Teilwerte erfolgten, soweit die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgte durch einen Abschlag für Verwaltungs-, Vertriebskosten und Gewinn in Höhe von 35 % auf die mit dem Verkaufspreis angesetzten Leistungen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko, das zinslose Zahlungsziel, die Beitreibungs- und Mahnkosten bei den Forderungen werden durch Pauschalwertberichtigungen, Einzelrisiken von Forderungen durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Ausweis laut Handelsregister. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen ist ausschließlich die entgeltlich erworbene Software aktiviert. Die teilfertigen Arbeiten wurden entsprechend R 6.3 EStR mit den Herstellungskosten (Material-, Lohn- und Gemeinkosten) unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zur Abdeckung des Ausfallrisikos angemessene Pauschalwertberichtigungen zum 31.12.2009 vorgenommen. Forderungen unter sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 87,7 TEUR (VJ: 106,6 TEUR). Das gezeichnete Kapital entspricht dem in voller Höhe eingezahlten Stammkapital der Gesellschaft. Für die erteilte Pensionszusage wurde eine Rückstellung gem. § 6 a EStG mit dem Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 6 % angesetzt. Das vorliegende versicherungsmathematische Gutachten wurde durch die HDI unter dem Datum vom 8. Oktober 2009 erstellt. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen sowie Rückvergütungen gebildet. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren bestanden im Berichtsjahr 2009 in Höhe von 1.184,8 TEUR (VJ: 1.388,9 TEUR). Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 101 Mitarbeiter. D. Sonstige Pflichtangaben Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Sie betragen im Einzelnen:
Ferner bestehen Verpflichtungen aus Bestellobligo in Höhe von TEuro 560. Im Geschäftsjahr wurden 2 weitere Maschinenleasing-Verträge zur Verbesserung der Liquidität sowie der Eigenkapitalsituation in ihrer Laufzeit verlängert. Dieses ist einziger Zweck der Vertragsgestaltung. Anteilsbesitz Es besteht eine 100 %ige Beteiligung an der Frisch- und Fertig Thüringer Lebensmittelvertriebs GmbH, Bad Wünnenberg, mit einem Stammkapital von Euro 25.564,59. Die Gesellschaft hat per 30. Juni 1991 ihre geschäftlichen Aktivitäten ruhend gestellt. Das negative Eigenkapital zum 31. Dezember 2008 betrug Euro 66.912,03, dem auf der anderen Seite eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin gegenübersteht. Der Jahresfehlbetrag 2008 beläuft sich auf Euro 1.693,77. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frau Elisabeth Hoppe - einzelvertretungsberechtigt - Bezüglich der Angaben über die Tätigkeitsvergütungen der Geschäftsführer wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a HGB verzichtet. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsleitung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2009 und dem Gewinnvortrag Euro 3.400.000,00 in die Gewinnrücklagen einzustellen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Über die weitere Verwendung wird die Gesellschafterversammlung zu einem späteren Zeitpunkt beschließen.
Bad Wünnenberg, im April 2010 Elisabeth Hoppe, Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2009Hoppe GmbH, Bad Wünnenberg-Haaren
31. Dezember 2009 Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld Zu Beginn des Jahres 2009 kam es zu einer schweren wirtschaftlichen Rezession, ausgelöst durch einen relativ abrupten Abbruch des Welthandels. Die weltweite Produktion sank in diesem Jahr um 1,1%. Dies kann als Nachhall einer der schwersten Weltwirtschaftskrisen seit dem Ende des zweiten Weltkrieges gesehen werden, welche im Jahr 2008 die Börsen erschütterte und die Weltwirtschaft erbeben ließ. Ab Mitte des Jahres 2009 kam es zu einer leichten Erholungsphase. Ein dynamischer Verlauf dieser Phase ist unter anderem deshalb nicht eingetreten, da die Verursacher der Krise von 2008 deren Auswirkungen am wenigsten zu spüren bekamen und somit die nächste Spekulationsblase bzw. Krise umso schneller erwartet wird. Für die konjunkturelle Stabilisierung der einzelnen Länder waren im Wesentlichen die expansive Geldpolitik der Notenbanken sowie die Ausweitung der staatlichen Nachfrage verantwortlich. Für den Welthandel hingegen waren die relative Robustheit einiger wichtiger Schwellenländer, insbesondere Chinas, sowie der vergleichsweise niedrige Ölpreis stabilisierend. Deutschland traf die Rezession unvermittelt hart. So brach die gesamtwirtschaftliche Produktion im Jahresdurchschnitt um 5% ein. Die angesprochene expansive Geldpolitik konnte in Verbindung mit einer reaktiven Arbeitsmarktpolitik allerdings einen noch erheblicheren Einbruch verhindern. Für die deutsche Ernährungswirtschaft konnte zwar festgestellt werden, dass die Auswirkungen der Rezession gesamtheitlich gesehen eher glimpflich verlaufen sind, der Umsatz ging um ca. 1,2% zurück, Preiskämpfe im Lebensmitteleinzelhandel aber, ausgelöst durch die Discounter, setzten die Branche enorm unter Zugzwang und übten so indirekt einen massiven Druck auf die Lebensmittelindustrie aus. Diese verzeichnete mit einem Minus von 4,2% den stärksten Umsatzrückgang seit Bestehen der Bundesrepublik. Beschaffungsmarkt Die Preise für Schweinehälften der Handelsklasse E (Nord) verlief am Jahresanfang im Vergleich zu den Vorjahren preislich konstant, ab Anfang Mai aber waren der jährlich wiederkehrende saisonale Nachfrageschub und der damit verbundene Preisanstieg zu verzeichnen. Mit 1,57 €/Kg als Jahresspitzenwert lag die preisliche Entwicklung aber deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die wöchentlich bekannt gegebene Notierung für Schweinehälften dient zur Orientierung der Beschaffung. Im Jahr 2009 hat es jedoch eine deutliche Verschiebung auf dem Fleischmarkt von den teuren Edelteilen, wie Schweinelachse oder Schweinefilets, hin zu den günstigeren Fleischteilen wie Mettfleisch gegeben. Dieses Konsumverhalten hatte zur Folge, dass das Verarbeitungsfleisch höhere Preise erzielte, für das produzierende Gewerbe also teurer war. Die von der Landwirtschaftskammer NRW ermittelten Rindfleischpreise lagen am Jahresanfang bei 2,52 €/Kg für Kühe der Klasse R III und entwickelten sich zunächst auf Vorjahresniveau. Ende August ging der Preis aber massiv zurück, was unter anderem auf ein Überangebot von Kühen zurück zu führen war. Diese ehemaligen Milchkühe wurden von den Landwirten, bedingt durch den Milchpreisverfall, in den Markt gedrückt. Der Preis pro Kilogramm lag gegen Jahresende bei 2,28 €. Die Preise für Geflügelfleisch waren 2009 leicht rückläufig. Die höchsten Abschläge konnten bei der Putenbrust verzeichnet werden. Der Preis für Verarbeitungsware blieb annähernd konstant. Die Nachfrage an 'Weißfleisch' stieg saisonbedingt zur Mitte des Jahres hin leicht an. Geschäftsverlauf 2009 Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hinterließ auch im Konsumentenverhalten ihre Spuren. So musste die Firma Hoppe im Jahr 2009 einen Umsatzrückgang von 2% verzeichnen, abgefedert durch im Vorjahr durchgeführte Preiserhöhungen. Gravierender war allerdings der Absatzrückgang um 6% zum Vorjahr, welcher hauptsächlich in einer reduzierten Nachfrage von Tiefkühlprodukten begründet lag, welche um 2% zum Vorjahr sank. Eine Steigerung konnte lediglich im Absatz der Verkaufseinheiten erzielt werden, dieser hat sich im Vergleich zu 2008 um 0,2% erhöht. Die Entwicklung innerhalb der Vertriebssegmente auf Absatzbasis verlief sehr asynchron. Während die Segmente Lebensmitteleinzelhandel, Industrie- und Direktkunden Wachstumsraten zwischen 2% und 21% aufweisen konnten, verloren die Segmente Cash und Carry, Discount und Fachgroßhandel zwischen einem und fünfzehn Prozent. Der größte Einbruch musste bei den Heimdiensten hingenommen werden, dieser betrug 44% im Vorjahresvergleich. Umweltschutz Die Veränderungen bezüglich der Umwelt sind sehr positiv. Durch die Anschaffung von zwei Müllpressen konnten die Kosten der Entsorgung im Jahr 2009 signifikant gesenkt werden, insgesamt betrachtet um 23% im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil der Lebensmittelreste ist dabei leicht rückläufig, im Verhältnis zur Produktionsmenge aber mit 13 Kg pro Tonne konstant geblieben. Wesentliche Verbesserungen sind im Frischwasserverbrauch zu verzeichnen. Die Menge Frischwasser pro Kg Fleisch ist von 2008 auf 2009 um 6% gesunken. Im Bereich der Flotation wurde ein neues Flockungsmittel verwendet, welches die Ausbeute der Reststoffe im Abwasser erhöht und so zu einer verbesserten Öko-Bilanz beiträgt. Zudem konnten durch Optimierungsmaßnahmen die Kosten der Flotation um 2 TEUR gesenkt werden. Der Verbrauch von Strom sowie von Gas ist im Vorjahresvergleich annähernd gleich geblieben, in Relation zur Produktionsmenge jedoch gestiegen. Dieses ist begründet durch die erhöhte Produktvielfalt und den dadurch aufwendigeren Produktionsprozess. So hat sich, wie erwähnt, die Anzahl der Verkaufseinheiten von 2008 bis 2009 um etwa 0,2% erhöht. Weiterhin erhöhte sich der Absatz der produktionstechnisch aufwendigeren Aroma-Schutzware um 2%. Folglich ist die Konstanz des Verbrauchs als positiv zu bewerten. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Ursächlich für Verschiebungen in der Vermögensstruktur waren unter anderem Investitionen in Höhe von 383,2 Tsd. Euro. Weiterhin Abschreibungen in Höhe von 577,3 Tsd. Euro, der um 48,4 Tsd. Euro verminderte Vorratsbestand, die Verminderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 12,3% und eine positive Veränderung der Kassenbestände um 71,6%. Finanzierungen und Investitionen Bezüglich der Investitionen verlief das Berichtsjahr sehr verhalten. Bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise des Jahres 2008 wurde auf impulsgebende Investitionen und darauf beruhende Finanzierungen verzichtet und auf das bestehende Betriebsinventar zurück gegriffen. Die einzig nennenswerte Anschaffung war ein neuer Paddelmischer, welcher aus dem Cashflow realisiert wurde. Desweiteren wurden Bankverbindlichkeiten in Höhe von 363 Tsd. Euro getilgt, wobei das bisher höchste Darlehen aus dem Jahre 2005 vollständig zurück gezahlt wurde. Zwei Leasingobjekte aus der Produktion wurden in ihrer Laufzeit verlängert und ein Leasingobjekt konnte vom Leasinggeber zurück erworben werden. Ertragslage Trotz des Umsatzrückgangs von zwei Prozent gab es einen Rohgewinnzuwachs von etwa 5%. Grund hierfür ist die bereits erwähnte Entwicklung an den Rohstoffmärkten sowie eine verbesserte innerbetriebliche Faktorausbeute, welche durch Optimierung des Produktionsprozesses erreicht werden konnte. Die Betriebskosten sind im Vergleich zum Absatz unterproportional zurück gegangen. Eine Ursache ist die oben beschriebene Steigerung der Verkaufseinheiten, welche eine aufwendigere und zeitintensivere Verarbeitung mit sich bringt. Das neutrale Ergebnis blieb in Relation zur Gesamtleistung konstant. Subsummiert führen die aufgeführten Entwicklungen zu einem verbesserten Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr, im langfristigen Jahresdurchschnitt liegt es aber unter Mittelwert. Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende Risiken sind zum Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht bekannt. Andere wesentliche Risiken Die globalen Verflechtungen der internationalen Rohstoffmärkte sowie deren Beeinflussung durch Spekulationen auf dem Finanzmarkt machen eine sichere Planung beim Rohstoffeinkauf nahezu unmöglich. Dies ist für mittelständische Unternehmen umso mehr der Fall. Die Implementierung von langfristigen Preisstrategien mit begleitender strenger Überwachung des Marktgeschehens und dessen künftiger Entwicklung sind unumgänglich. Mit Hinblick auf die mittelfristig ausgerichteten Preisabsprachen stellt ein eng gestricktes internes Controlling, unter Berücksichtigung der einflussnehmenden Variablen, angemessene Reaktionszeiten sicher. Liquiditätsrisiko Eine langfristig ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie eine darauf basierende Investitions- und Finanzplanung bilden eine Säule der Liquiditätssicherheit. Die zweite bilden eine sichere Eigenkapitalausstattung sowie nicht ausgenutzte Kredit- und Kontokorrentkreditlinien. Die Liquiditätsversorgung ist somit jederzeit sichergestellt. Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners mit seinen offenen Forderungen. Dieses Ausfallrisiko wird mit einer Warenkreditversicherung über die Firma Euler Hermes Kreditversicherungs-AG neutralisiert. Nur bei einigen hochbonitären Kunden wird auf eine derartige Absicherung verzichtet. Durch ein exzellentes OP-Management kam es im Berichtsjahr zu keinen nennenswerten Ausfällen. Prognosebericht Die weltweite konjunkturelle Erholung wird im Wirtschaftsjahr 2010 wohl eher verhalten verlaufen. Probleme auf dem Finanzsektor werden als noch nicht behoben betrachtet und somit wird nicht mit einem nennenswerten Wachstum im Welthandel gerechnet. Für Deutschland sehen die Prognosen ähnlich verhalten aus. Konjunkturelle Impulse gehen zwar von den fiskalpolitischen Maßnahmen und einem weiterhin niedrigen Zinsniveau aus, diese werden aber wahrscheinlich von den Entwicklungen am Arbeitsmarkt sowie einer Kreditklemme ausgebremst. Weiterhin wird nach der strategisch wichtigen Landtagswahl in NRW eine Steuererhöhung immer wahrscheinlicher, da die fiskalpolitischen Maßnahmen auch gegenfinanziert werden müssen. Im Bereich der Ernährungswirtschaft gehen die Akteure von stabilen Umsätzen aus, ein nachhaltiges Wachstum wird aber auch hier nicht erwartet. Zudem rechnet die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie mit Investitionshemmnissen sowie einem möglichen Abbau von Arbeitsplätzen. Die erwartete Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verbunden mit einer Reduzierung des verfügbaren Nettoeinkommens der deutschen Haushalte würde eine Veränderung des Konsumverhaltens nach sich ziehen. Ein genereller Konsumrückgang als auch eine reduzierte Nachfrage nach Premium-Produkten wären eine mögliche Konsequenz. Dementsprechend ist eine defensive Unternehmensstrategie sowie ein derartiges Investitionsverhalten wahrscheinlich. Bedingt durch innerbetriebliche Optimierungsmaßnahmen und ein wahrscheinlich stabiles Preisniveau auf dem Fleischmarkt wird eine leicht verbesserte Ertragslage erwartet.
Bad Wünnenberg, April 2010 Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hoppe GmbH, Bad Wünnenberg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben der Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für die Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Hoppe GmbH, Bad Wünnenberg. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Hoppe GmbH, Bad Wünnenberg und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mosbach, den 12. April 2010 OT-Wirtschaftsprüfung
GmbH
Eiermann , Wirtschaftsprüfer Wettig, Wirtschaftsprüfer |
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