FIFTYSEVEN Real Estate GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
3 von 6 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PONGS GROUP GmbH & Co.KGDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023PONGS GROUP GmbH & Co. KGDüsseldorf
Anhang zum 31. Dezember 2023PONGS GROUP GmbH & Co. KG, DüsseldorfA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die PONGS GROUP GmbH & Co. KG (vormals Arthur PONGS GmbH & Co. KG) hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRA 26762 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BIIRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des §267 Abs. 2 HGB. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a und 288 HGB in Anspruch. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. C. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich linearer planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern folgen den steuerlichen Abschreibungsvorschriften. Zugänge beim beweglichen Sachanlagevermögen schreiben wir pro rata temporis ab. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgte die Bewertung zu Einkaufspreisen zuzüglich Vorfrachten. Im Falle unfertiger und fertiger Erzeugnisse wurden den Materialeinzelkosten zur Ermittlung der Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB anhand von produktbezogenen Kalkulationen unter Berücksichtigung der einzelnen Verarbeitungsschritte die Fertigungseinzelkosten, angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung hinzugerechnet. Skontierträge wurden anteilig in Abzug gebracht. Obergrenze der Bewertung der Vorräte ist der beizulegende Wert am Bilanzstichtag, der in Abhängigkeit von Produktions- und Materialfehlern sowie Alter und Gängigkeit der Gegenstände von der Gesellschaft ermittelt wurde, maximal die Anschaffungskosten. Bei der Bewertung wird außerdem die Entwicklung von produktbezogenen Ein- und Verkaufszahlen des Geschäftsjahres in Relation zum jeweiligen Lagerbestand einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Der Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen enthält Investitionszulagen gemäß § 1 InvZulG. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen enthält einen Investitionszuschuss nach Maßgabe der Richtlinien für die Gewährung von Investitionshilfen zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur des Landes Nordrhein-Westfalen und gewährte öffentliche Zuschüsse des Freistaates Sachsen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" für die vom 1. Mai 1997 bis 30. April 2012 getätigten Investitionen. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen im Wege eines Teilwertverfahrens ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Es wurden ein Zinssatz von 1,82 % (10-Jahresdurchschnitt) und ein Rententrend von 1,50 % zugrunde gelegt. Eine Fluktuation wurde wie im Vorjahr bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Da die Pensionszusagen nicht gehaltsabhängig sind, beträgt der Gehaltstrend 0,00 %. Als Sterbetafel dienten die Richttafeln RT 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Vereinfachung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (pauschale Restlaufzeit 15 Jahre) wurde angewendet. Der Zinsanteil aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtung gem. § 246 Abs. 2 S. 2 Hs. 2 HGB beträgt 2.693 Euro. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn (1,82 %) bzw. sieben (1,74 %) Geschäftsjahren beträgt 1.264,00 Euro. Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren ungewissen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Beachtung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. D. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses 1. Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens haben wir in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben die folgende Zusammensetzung (in TEuro):
Die Forderungen gegenüber Gesellschafter haben eine Laufzeit größer einem Jahr. Die Kapitalanteile der Kommanditisten und die Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Bilanzergebnis gem. § 268 Abs. 1 HGB Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen (in TE uro):
Sonstige Rückstellungen gem. § 285 Nr. 12 HGB umfassen (in TEuro):
Verbindlichkeiten gem. § 285 Nr. 1 und 2 HGB Die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten unserer Verbindlichkeiten haben wir in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (in TE uro):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind abgesichert durch die Sicherungsübereignungen von Maschinen sowie die Verpfändung von Guthabenkonten und persönliche Bürgschaften der Gesellschafter sowie Grundschulden. E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Die Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und haben einen Jahreswert zuzüglich Umsatzsteuer in Höhe von 287 TEuro. 2. Haftungsverhältnisse gem. § 268 Abs. 7 HGB i.V.m. § 285 Nr. 27 HGB Es bestehen keine Bürgschaften. 3. Geschäftsführer gem. § 285 Nr. 10 HGB Die Geschäftsführung haben im Berichtsjahr inne: AL Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Bernd-Peter Lautenbach, Kaufmann, Neuss 4. Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Nr. 9 HGB Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Beschäftigte gem. § 285 Nr. 7 HGB Im Berichtsjahr beschäftigten wir durchschnittlich 227 (Vj 226) Mitarbeiter. 6.Ergebnisse nach dem Abschlussstichtag gem. § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. 7.Ergebnisverwendung gem. § 285 Nr. 34 HGB Das ausgewiesene Bilanzergebnis wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften den Gesellschafter-Verrechnungskonten zugerechnet.
Düsseldorf, Geschäftsführung
Lagebericht zum Jahresabschluss 2023PONGS GROUP GmbH & Co. KGDüsseldorfI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Unternehmensgegenstand der PONGS GROUP GmbH & Co KG ist die Herstellung technischer und dekorativer Textilien. Unsere Expertise für textile Lösungen für das Interieur, Visual Merchandising, Messebau, Bühne und Theater sowie den Digitaldruck ist über 100 Jahren gewachsen. Mit unseren Produkten beliefern wir unterschiedliche Marktsegmente, die miteinander verflochten sind und sich ideal ergänzen. Dadurch profitieren wir, vor allem jedoch unsere Kunden, von Wissenstransfer und Synergien in Bezug auf Qualität, Flexibilität, Lieferzeiten und Kosten. Vom Faden bis zum fertigen Produkt: PONGS bietet ein textiles Gesamtkonzept. Mit Schärerei, Weberei und Wirkerei sowie Ausrüstung, Grafik, Digitaldruck und Konfektion verfügen wir über eine vollstufige Produktion. Das macht uns flexibel und ermöglicht uns die Kontrolle über das Qualitätsniveau auf allen Prozessebenen zu jedem Zeitpunkt. Unsere Fachleute kennen die vielfältigen Produkte und Systemlösungen und unterstützen bei der technisch fachgerechten und wirtschaftlichen Auswahl geeigneter Produkte. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche unserer Gesellschaft gliedern sich in die Organisationseinheiten Produktion, Betriebsführung und Verkauf. Rechtliche Struktur Hauptsitz unserer Gesellschaft ist seit 2021 Düsseldorf. Die Zweigniederlassungen werden vom Sitz der Gesellschaft aus gesteuert. 2. Bericht über Zweigniederlassungen Es bestehen Produktionsstätten in Stadtlohn und Pausa-Mühltroff. 3. Forschung und Entwicklung Wir betreiben eigene Forschungen und Entwicklungen im Textilbereich. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration jedoch geringer aus. Im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Das Jahr 2023 verlief für die Textil- und Bekleidungsindustrie insgesamt nicht zufriedenstellend. Die einzelnen Segmente entwickelten sich jedoch unterschiedlich. Während die Unternehmen der Bekleidungsindustrie steigende Kennzahlen bei Umsatz (+ 2,7 %), Beschäftigung (- 0,8 %) und im Einzelhandel (+ 3,0 %) verzeichnen konnten, waren die Konjunkturdaten der Textilhersteller meist von Rückgängen geprägt. Nach wie vor leiden die Textilhersteller mehr unter dem Margendruck, der durch immer noch sehr hohe Beschaffungs- und Energiekosten besteht. Hier reichen die nur mäßig steigenden Erzeugerpreise als Ausgleich oft nicht aus. Der Außenhandel leistete ebenfalls keinen positiven Beitrag. Insgesamt sanken die Exporte (- 2,5 %). Die jüngsten Umfrageergebnisse deuten auch auf keine baldige Trendwende zum Besseren hin. Für 2023 verzeichnete die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie einen leichten Anstieg der Umsätze um 2,7 % auf insgesamt 17,74 Mrd. Euro. Innerhalb dieses Zeitraums sanken die Textilumsätze um 1,9 % auf 10,87 Mrd. Euro, während die Bekleidungsumsätze um 10,8 % auf 6,87 Mrd. Euro stiegen. Über den Zeitraum von Januar bis Dezember 2023 gab es einen Rückgang in der Produktion von 7,0 % im Textilsektor und 3,9 % in der Bekleidungsbranche. Insgesamt zeigen die Daten einen gegensätzlichen Trend zwischen Umsatz in der Bekleidungsindustrie und Produktion: Während der Umsatz leicht anstieg, sank die Produktionsleistung. Dies könnte vorsichtig ausgedrückt auf Effizienzsteigerungen oder veränderte Marktbedingungen hinweisen, die zu mehr Umsatz bei gleichzeitiger Reduzierung der Produktionskosten führen. Die Konjunkturumfrage des Gesamtverbandes textil+mode zu Anfang des Jahres 2024 zeigt die seit nunmehr zwei Jahren andauernde Verschlechterung des Konjunkturklimas in der Branche. Die Lageeinschätzungen und die Erwartungen sinken in beiden Segmenten, bei Textil jedoch in stärkerem Maß als bei Bekleidung. Der aktuelle Trend scheint sich damit vorerst fortzusetzen. Eine Trendwende, insbesondere bei Textil, ist für die kommenden Monate bisher nicht in Sicht. Auch der ifo-Geschäftsklimaindex hat sich im Verlauf des vergangenen Jahres 2023 sukzessive verschlechtert. Insbesondere bei Bekleidung hat sich die sehr positive Stimmungslage über die Monate hinweg deutlich eingetrübt. Auch die Industrie insgesamt sieht sich mit anhaltend pessimistischen Einschätzungen konfrontiert. Die Beurteilungen in der Textilindustrie verlaufen annähernd parallel zu denen in der gesamten deutschen Industrie. Zusammenfassend war das Jahr 2023 insgesamt von Unzufriedenheit geprägt, wobei sich die Segmente der Bekleidungs- und Textilindustrie unterschiedlich entwickelten. Während bei der Bekleidungsbranche ein Anstieg beim Umsatz zu verzeichnen war, kämpften die Textilhersteller weiterhin mit rückläufigen Kennzahlen und einem anhaltenden Margendruck aufgrund hoher Beschaffungs- und Energiekosten. Der Ausblick bleibt vorerst pessimistisch, da weder die aktuellen Umfrageergebnisse noch der Geschäftsklimaindex Anzeichen für eine baldige Trendwende zeigen. (Quelle: textil+mode, konjunktur 02.2024) 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Umsatzerlöse betrugen 36.983 TEuro gegenüber 36.625 TEuro im Vorjahr. Damit ist der Rückgewinnungsprozess des Corona-bedingten Umsatzrückganges zum Erliegen gekommen. Auch das Rohergebnis mit 21.116 TEuro entwickelte sich nicht zufriedenstellend und verschlechterte sich um 1.350 TEuro. Wobei hier insbesondere die gestiegenen Materialkosten zu erwähnen sind. Im Berichtszeitraum wurde ein Gewinn von +40 TEuro (Vorjahr +1.715 TEuro) erzielt. In dem Vorjahresergebnis sind Überbrückungshilfen 4 (612 TEuro) als auch Kurzarbeitergeldzahlungen (188 TEuro) enthalten. Das diesjährige Ergebnis ist insbesondere durch höhere Preise beim Material (+681 TEuro), bei Gas und Strom (+1.331 TEuro) und bei den Personalaufwendungen (+856 TEuro) beeinflusst. Dagegen konnten die im Jahr 2022 gebildeten Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten im Jahr 2023 fast vollständig aufgelöst und dem neutralen Ergebnis zugeführt werden (+833 TEuro). Im Berichtszeitraum wurde im Hinblick auf die allgemein angespannte Wirtschaftslage und den strikten Sparkurs auf Investitionen in größerem Umfang verzichtet. Dennoch wurde unser Investitionsprogramm in 2023 wiederaufgenommen. Abgeschlossen wurde die Fertigstellung der Halle 7 an unserem Produktionsstandort in Mühltroff und die Inbetriebnahme der neuen Textilveredelungsanlage Nr. 3. Das Konzept der Villa Lantz als Sales und Creative Department mit exklusivem Showroom hat sich bewährt. Sowohl nationale und internationale Kunden, als auch renommierte Architekten und Designer haben in 2023 die Villa Lantz besucht und konnten für PONGS gewonnen werden. Im Jahr 2023 war die Materialverfügbarkeiten durchgängig gegeben, allerdings mussten wir teils erhebliche Aufschläge auf die bezogenen Waren hinnehmen. Für 2024 rechnen wir weiter mit einem erhöhten Materialaufwand durch gestiegene Rohstoffpreise. In der Gesamtbetrachtung haben wir von unseren langfristigen Kontrakten mit Zulieferern profitiert. Auch im Geschäftsjahr 2023 war die Finanzierung der PONGS Group durch eigene Mittel und Gesellschafterdarlehen sowie Bankkredite sichergestellt. Bestehende Bankkredite wurden in Höhe von 2.301 TEuro getilgt. Die Investitionen ins Anlagevermögen in Höhe von 808 TEuro wurden mit 518 TEuro aus Eigenmitteln getätigt. Qualität und Produktion nach Kundenwunsch zeichnen unsere Produkte aus. Für unsere Kunden stehen die technischen Innovationen im Vordergrund. Diese Merkmale vermitteln wir unseren Partnern und Kunden in hauseigenen Schulungen, Workshops und Produktpräsentationen. Neue Mitarbeiter bringen Ihr Knowhow auf unseren bestehenden und neuen nationalen und internationalen Zielmärkten zum Einsatz. Der Ausbau unserer Vertriebsmannschaft, unseres Außendienstes, gewährleistet die Steigerung unseres Marktanteils und die Erweiterung der relevanten Märkte. Eine beständige Personalpolitik, regelmäßige Fortbildung und langjährige Betriebszugehörigkeit sichern die Qualität unserer Fertigung. Auch in 2023 standen Ökologie und eine nachhaltige Produktion im Mittelpunkt unseres Handelns. Mittels moderner Photovoltaik, Blockheizkraftwerk, Druckluft-Heizkraftwerk und Wärmerückgewinnungs-Anlagen ist es unser Ziel, unseren Strombedarf eigenständig zu decken. Unsere umfänglichen Investitionen in Abluft- und Abwasser Filtertechnik haben sich bewährt. Die Vermögens- und Finanzlage schätzen wir stabil ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der ersten Zahlungskondition unter Abzug von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unter Außerachtlassung dem Unternehmen nahestehende Personen sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen der Gesellschaft durch liquide Mittel, den Forderungsbestand und das Warenlager ausreichend gedeckt. Personal- und Sozialbereiche Im Geschäftsjahr 2023 lag die Beschäftigtenanzahl im Durchschnitt bei 227 (Vorjahr 226) Arbeitnehmern. Die Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal stellt sich nach wie vor als schwierig dar. Daher bleibt es das Ziel, etabliertes Fachpersonal langfristig zu binden und mittels Auszubildende mögliche Lücken zu schließen. Dabei dient die Ausbildung ausschließlich des Eigenbedarfes. Vertrieb und Logistik Wegen der internationalen Störung der Logistikketten wurden im Berichtsjahr sehr hohe Ansprüche an die Abstimmung zwischen Vertrieb und Logistik gestellt. Durch eine intensive Abstimmung mit unseren Kunden und verbesserten Logistikkonzepten konnten wir Lieferverzögerungen überwiegend vermeiden. 3. Vermögens-/Finanz- und Ertragslage a. Vermögenslage Zur Darstellung der Vermögensstruktur haben wir die Bilanzposten der Aktivseite dem langfristig (Fälligkeit größer als ein Jahr) bzw. dem mittel.- und kurzfristig gebundenen Vermögen zugeordnet.
Zur Darstellung der Kapitalstruktur haben wir die Bilanzposten der Passivseite den Eigenmitteln bzw. dem Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb des Fremdkapitals eine Zuordnung nach langfristiger (Fälligkeit größer als ein Jahr) bzw. mittel- und kurzfristiger Verfügung erfolgt. Kapitalstruktur
b. Finanzlage
Unsere Finanzlage beurteilen wir als stabil, obwohl sich die Finanzmittel von 1,95 Mio. Euro auf 1,00 Mio. Euro reduziert haben. Unsere Verbindlichkeiten konnten wir insgesamt um 2,8 Mio. Euro reduzieren. Unser Finanzmittelbestand liegt bei 1,0 Mio. Euro und versetzt uns in die Lage, zusammen mit der nicht in Anspruch genommenen Kreditlinie von rund 2,35 Mio. Euro, sämtliche Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. c. Ertragslage Zur Ertragslage geben wir folgende Kennzahlen:
Der Rückgewinnungsprozess des durch Corona-bedingten Umsatzrückganges ist im Jahr 2023 zum Stillstand gekommen. Dennoch konnten wir den Umsatz um 1,0% steigern. Wohingegen die Gesamtleistung um 1,1% abnahm. Die Entwicklung der Materialeinsatzquote von 42,2% auf 44,7% ist durch die Preissteigerungen bei Garnen und Chemie, begründet. Diese Preiserhöhung konnten wir nicht an unsere Kunden weitergeben, somit war es uns auch nicht möglich, das Rohergebnis zu halten, weshalb dieses um 1,3 Mio. Euro auf jetzt 21,1 Mio. sank. Die Entwicklung der Personalkostenquote von 26,8% auf jetzt 29,4% ist ebenso durch Preissteigerungen zu erklären. Um gute Mitarbeiter zu halten, wurden inflationäre Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt, welche zu höheren Personalkosten führten. Zudem wurden die letztjährigen Personalkosten durch Kurzarbeitergeldzahlungen unterstützt. Insgesamt erhöhten sich die Personalkosten um 0,9 Mio. Euro. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 0,7 Mio. Euro und sind Ergebnis der diesjährig erhöhten Energiepreise sowie des Wegfalls der letztjährigen Rückstellungsbildung für Prozessrisiken. Diese Erläuterungen erklären, warum das letztjährige Ergebnis nicht gehalten werden konnte, sodass es um 1,7 Mio. Euro auf jetzt 40 TEuro zurückging. Mit der Ertragsentwicklung können wir nicht zufrieden sein. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Für unsere interne Unternehmenssteuerung ist eine ständige Kostenkontrolle sowie Soll/Ist-Abgleiche der einzelnen Projekte unerlässlich. 5. Gesamtaussage Das Geschäftsergebnis lag unter unseren Erwartungen. Wir hoffen, mit der Akquise neuer, strategischer Partnerschaften, dem Aufbau neuer Geschäftsfelder und Märkte wie z. B. Indien und der Entwicklung neuer Produkte die derzeitige schwierige Situation zu überwinden. Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung 2023 nicht zufrieden. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Umsatz- und Rohertragsvorhersage. Auch in den Jahren 2023 und 2024 begleiten uns noch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, der Ukraine- Krise, der Krise im Nahen Osten sowie die Anpassungsnotwendigkeiten, um dem Klimawandel zu begegnen. Die bestehenden Controlling-Systeme wurden verfeinert, um mögliche Abweichungen noch früher erkennen zu können. Korrigierende Maßnahmen sind somit früher möglich. Größere Risiken hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung sind aus heutiger Sicht schwer abschätzbar. Risiken können sich aus der gesamtwirtschaftlichen Nachfragestruktur, dem Preisgefüge und einem sich verschärfenden Wettbewerb ergeben. Hinzu kommt, dass sich aufgrund der globalen, wirtschaftlichen Verflechtung durch Pandemien bzw. militärische Konflikte weitere Risikoszenarien ergeben könnten. Ein frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie deren Erfassung, Bewertung und Überwachung sind Grundlagen einer erfolgreichen Unternehmensführung. Zur Risikoanalyse dienen in erster Linie Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme. Laut IWF wird für die Weltwirtschaft mit einem Wachstum von 3,2% und für Deutschland mit 0,2 % für das Jahr 2024 gerechnet. Nachfolgende werden die wesentlichen Risiken näher erläutert: Risiken in Vorräten und Forderungen Risiken in den Vorräten könnten aufgrund steigender Beschaffungskosten und - preise gesehen werden, sofern etwaige Preissteigerungen nicht an unsere Kunden weitergegeben werden können. Im Bereich der Rohstoffkosten, insbesondere Garne und Chemie, konnten wir im Jahr 2023 signifikante Preissteigerungen feststellen. Hinzukommen erhöhte Energiekosten, welche die Produktionskosten negativ beeinflussen. Existenzgefährdende Forderungsausfallrisiken bestehen nicht, da zum einen Abhängigkeiten von Großkunden aufgrund der Vielzahl von Auftraggebern nicht vorliegen, eine fortlaufende Bonitätsprüfung der Kunden vorgenommen wird sowie durch die sofortige Erstellung einer Rechnung nach Warenübergabe an die Kunden mit einem ausgewiesenen Zahlungsziel ein bestehender Zahlungsrhythmus mit Forderungsmanagement implementiert ist, der eine zeitnahe Begleichung ermöglicht. Darüber hinaus erfolgt bei einer schlechten bzw. nicht ermittelbaren Bonität die Warenübergabe nur gegen Vorkasse. Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken In einem weltweit operierenden Unternehmen kommt es zwangsläufig hin und wieder zu Rechtsstreitigkeiten. Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden alle wesentlichen Rechtsgeschäfte durch die Geschäftsleitung geprüft und genehmigt. Haftungsrisiken und Schadensfälle werden durch weltweit wirksame Versicherungen minimiert. Für das verbleibende Risiko sowie für Rechtsberatungskosten werden Rückstellungen gebildet, soweit eine Inanspruchnahme erwartet wird. Versicherung Einen wesentlichen Bestandteil des Risikomanagements bildet der Versicherungsbereich, durch den bedeutende Risiken wie Betriebsunterbrechungen, Forderungsverluste, Verlust von Waren und Gebäuden sowie Schadenersatzansprüche zentral abgesichert werden. An dieser Strategie wurde auch bei steigenden Versicherungsprämien sowie einer Verknappung des Angebots der versicherbaren Leistungen auf dem Versicherungsmarkt festgehalten. Der Versicherungsschutz wird durch präventive Maßnahmen ergänzt. Beschaffung, Produktion, Logistik und Vertrieb Einen wesentlichen Bestandteil des Risikomanagements bildet der Bereich Beschaffung und Produktion. Wir erwarten für die kommenden Jahre sowohl krisenbedingt als auch durch den Inflationsanstieg steigende Rohstoffpreise und Produktionskosten. Durch langfristige Geschäftsbeziehungen mit unseren Zulieferfirmen gehen wir davon aus, für diesen möglichen Anstieg der Materialaufwendungen gewappnet zu sein. Den steigenden Energiekosten versuchen wir durch Innovation und Investitionen entgegenzutreten, um unseren Strombedarf eigenständig zu decken. Herausforderungen sehen wir aufgrund der Ukrainekrise und des Konflikts im Nahen Osten im Bereich der Lieferketten und bezüglich des Vertriebes Richtung Russland, Osteuropa und Asien. Insbesondere das Russlandgeschäft ist aufgrund des anhaltenden Krieges um ca. 30% zurückgegangen. Zudem ist eine rückläufige Entwicklung in der gesamten weltweiten Textilindustrie im Jahr 2023 zu beobachten, worauf wir mit einer gedrosselten Produktion im 1. Halbjahr 2023 reagiert haben. In Folge dieser globalen Textilkrise ist von einer Zunahme des asiatischen Wettbewerbs und damit einhergehenden Preisdruck, insbesondere im Bereich Printmedien auszugehen. Schwankungen in der Auslastung der Produktion versuchen wir durch die Inanspruchnahme der Kurzarbeit auszugleichen. Darüber hinaus sind wir bemüht unseren Lagerbestand sowie unser Produktsortiment um nicht ertragsbringende Waren zu reduzieren und insbesondere im Standort Stadtlohn freiwerdende Lager- und Büroflächen zu vermieten. Personalrisiken Die Fachkräftesicherung stellt sich als Herausforderung für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Trotz großer Bemühungen in den letzten Jahren ist der Bedarf an Fachkräften und Auszubildenden insbesondere in Mühltroff nicht gedeckt. Hinzukommen gestiegene Personalkosten durch Inflationsausgleichsprämien und Lohnsteigerungen. An der Aufgabe, die Gesellschaft nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, arbeiten wir kontinuierlich weiter, um das vorhandene Personal an das Unternehmen zu binden und zukünftige, potenzielle Mitarbeiter auf uns Aufmerksam zu machen. Währungs- und Zinsrisiko Währungsrisiken bestehen aufgrund der Fakturierung in Euro in nur begrenztem Umfang. Lediglich auf der Beschaffungsseite besteht ein Währungsrisiko für Einkäufe auf US-Dollarbasis. Zinsrisiken sehen wir trotz der steigenden Zinssituation nur in begrenzter Form, da wir bestrebt sind unsere kurzfristigen zinstragenden Verbindlichkeiten abzubauen. Zusammenfassung der Risikosituation Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind zahlreiche Risiken in unserer Branche im Allgemeinen und bei unserer Gesellschaft erkennbar. Wir gehen allerdings davon aus, dass keines dieser Risiken allein noch die Summe der Risiken den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. 2. Chancen Neben den oben beschriebenen Risiken bestehen nach unserer Einschätzung Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung haben können. Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen aus: Einkauf Im Geschäftsjahr 2023 haben uns weiterhin steigende Energiekosten belastet. Dieser Entwicklung konnten wir durch den Abschluss von mittelfristigen Verträgen erfolgreich entgegenwirken, sodass wir für das Jahr 2024 bei gleichem Energieverbrauch von einer erheblichen Kostenreduktion ausgehen. Durch Endjahresgespräche im Jahr 2023 mit unseren größten Zulieferern im Bereich Garne und Chemie konnten wir die Einkaufspreise für das erste Halbjahr 2024 nicht nur stabilisieren, sondern teilweise auch signifikant reduzieren. Allerdings hat der Nahostkonflikt und die damit verbundene Notwendigkeit einen Ersatzlieferweg über das südliche Kap von Afrika zu erschließen, die deutliche Kostenreduktion im Garnbereich neutralisiert. Darüber hinaus haben wir neue Einkaufsbedingungen mit längerem Zahlungsziel und höherem Skonto innerhalb der ersten Zahlungsfrist vereinbaren können, um unsere Liquiditätssituation weiter zu verbessern. Vertrieb Der Aufbau des Architekturvertriebs in Deutschland wird weiter vorangetrieben. Erste Erfolge haben sich im 4. Quartal 2023 gezeigt, sodass wir in diesem Bereich unsere Aktivitäten verstärken wollen. Außerdem soll die Sichtbarkeit und Bekanntheit der Marke PONGS ausgebaut werden. Insbesondere durch die Teilnahme an internationalen Architect@ work Messen (Madrid, Warschau, Brüssel, Lyon, Rom, Rotterdam, Kopenhagen, Wien und Nantes) wird sich die Sichtbarkeit von PONGS und unseren Architektur Produkten in Europa deutlich erhöhen. Zudem soll der Aufbau von Kooperationen mit den großen Druckmaschinen Herstellern forciert werden. Hier planen wir gemeinsam mit Kooperationspartnern im zweiten und dritten Quartal 2024 den Aufbau eines gemeinsamen Showrooms verbunden mit Architekten Events. Unser externes Callcenter haben wir Ende 2023 auf den Architektursektor geschult, damit diese rund 4.000 Architekten, Planer und Interior Designer direkt ansprechen. Ausbau von strategischen Partnerschaften, dual Branding Strategien insbesondere mit unseren Groß- und Neukunden soll erweitert werden. Produktentwicklung Produktseitig wollen wir Produkte entwickeln, die einzigartig sind und dem Kunden einen wahren Mehrwert und geben. 2024 werden wir deshalb mit einer Vielzahl von Produktneuheiten auf den Markt kommen. Dadurch erwarten wir wesentliche Impulse, um weitere Marktanteile zu generieren. 3. Prognosebericht Wir gehen aufgrund der aktuellen Entwicklungen des Geschäftsjahres 2024 von folgenden Prognosen aus: Aufgrund des sich weiter eintrübenden Wirtschaftsaussichten sowohl für die gesamtwirtschaftliche als auch für die Textil- und Bekleidungsindustrie gehen wir für das Jahr 2024 von einem Umsatzrückgang von 6% auf 34,8 Mio. Euro aus. Dabei ist weiterhin von einem negativen Ergebnisbeitrag des Standortes Stadtlohn in Höhe von ca. 400 TEuro zu rechnen. Unter Anwendung einer eisernen Kostendisziplin und der Annahme, dass wir unsere reduzierten Einkaufs- und Produktionskosten auf diesem Niveau halten können, gehen wir von einem EBT von Null Euro aus. Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.
Düsseldorf, Die Geschäftsführung 5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 30. August 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der PONGS GROUP GmbH & Co. KG, Düsseldorf, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 5 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PONGS GROUP GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PONGS GROUP GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PONGS GROUP GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Krefeld, den 30. August 2024 Stieler
GmbH
Denis Hartenstein, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 03. September 2024 festgestellt. |
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