Karré GmbH
Bayerwaldstraße 44, 81737 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Karré seit 4.6.2024 | Geschäftsführer |
Alexander Jung seit 4.6.2024 | Geschäftsführer |
Herwig Karré seit 6.12.2001 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karré GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis: I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Karré GmbH ist ein führender Elektronikfertigungsdienstleister (EMS) mit Sitz in München, der sich auf die Herstellung und den Vertrieb von elektronischen Geräten, Baugruppen und Leiterplatten spezialisiert hat. Als kompetenter Partner bietet das Unternehmen einen umfassenden Service entlang der gesamten Wertschöpfungskette an - von der Materialbeschaffung über die Entwicklung, Bestückung und Montage bis hin zur Prüfung und Auslieferung von bestückten Leiterplatten und Baugruppen. Mit über 40 Jahren Erfahrung in der Elektronikfertigung hat sich die Karré GmbH einen exzellenten Ruf erarbeitet, der auf höchster Qualität, Flexibilität und Innovationskraft basiert. Das Unternehmen setzt modernste Technologien ein, um höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten und die Anforderungen seiner Kunden zu übertreffen. Besonders hervorzuheben ist die vollständige Rückverfolgbarkeit aller Produktionsprozesse, die nicht nur für Qualitätssicherung sorgt, sondern auch den hohen Ansprüchen an Transparenz und Nachhaltigkeit gerecht wird. Die Karré GmbH bedient sowohl regionale als auch international tätige Kunden aus verschiedenen Branchen, darunter die Bahn- und Automobilindustrie, Medizintechnik, Klima- und Industriesteuerungen und Green Energy. Dank der hohen Flexibilität und des breiten Leistungsspektrums ist das Unternehmen in der Lage, maßgeschneiderte Elektroniklösungen zu entwickeln, die exakt auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Ein weiteres Markenzeichen der Karré GmbH ist die enge Zusammenarbeit mit den Kunden in allen Projektphasen. Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt steht das Unternehmen seinen Kunden als zuverlässiger Partner zur Seite, der durch ein Höchstmaß an Kundenorientierung und technischem Know-how überzeugt. Ein besonderes Merkmal des Geschäftsmodells der Karré GmbH ist die enge Zusammenarbeit mit ihrem Schwesterunternehmen, der Ekuna Kft. in Ungarn. Während die automatisierte SMD-Fertigung in München erfolgt, führt Ekuna exklusiv für Karré die manuellen THT-Fertigungsschritte sowie Montagearbeiten und weitere händische Prozesse durch. Diese Arbeitsteilung ermöglicht es der Karré GmbH, sowohl hohe Kosteneffizienz in der Produktion als auch höchste Qualitätsstandards in allen Fertigungsschritten zu gewährleisten. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fertigungsprozesse und die Investition in zukunftsweisende Technologien machen die Karré GmbH zu einem innovativen Vorreiter in der EMS-Branche, der stets bestrebt ist, seine Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen und seinen Kunden einen nachhaltigen Mehrwert mit persönlicher Note zu bieten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die globale Wirtschaft erholt sich weiterhin von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, was zu einer Stabilisierung der Nachfrage nach EMS-Dienstleistungen führt. Gleichzeitig stellt die geopolitische Unsicherheit, insbesondere durch den Ukraine-Konflikt und die Krise am Roten Meer, eine Herausforderung dar. Lieferkettenunterbrechungen und steigende Rohstoffpreise könnten das Wachstum der EMS-Branche kurz- bis mittelfristig beeinträchtigen. Dennoch bleibt die langfristige Prognose für die Branche positiv, da die fortschreitende Digitalisierung und technologische Innovationen die Nachfrage nach hochwertigen Elektronikprodukten weiter antreiben. Der Markt für Elektronikfertigungsdienstleistungen (Electronic Manufacturing Services, EMS) verzeichnete im Jahr 2023 ein globales Marktvolumen von rund 504,22 Milliarden USD und wird voraussichtlich bis 2031 auf etwa 797,94 Milliarden USD anwachsen. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,8 % für den Prognosezeitraum. Die Nachfrage nach EMS-Dienstleistungen wird insbesondere durch das Wachstum in den Bereichen Telekommunikation, IT, Automobilindustrie, Verbraucherelektronik sowie Luft- und Raumfahrt getrieben. Diese Branchen erfordern zunehmend komplexe elektronische Systeme, die hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen müssen. Die EMS-Branche profitiert von der wachsenden Nachfrage nach Elektronikgeräten, insbesondere im Segment der Verbraucherelektronik. Innovationen in den Bereichen 5G-Technologie, Elektromobilität und intelligente Geräte tragen wesentlich zum Wachstum bei. Asien-Pazifik ist die dominierende Region im EMS-Markt, angetrieben durch kosteneffiziente Produktionsmöglichkeiten und eine starke Präsenz von führenden EMS-Anbietern in Ländern wie China und Südkorea. Europa nimmt ebenfalls eine bedeutende Rolle ein, insbesondere durch die Nachfrage aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie, die hohe Standards in Bezug auf Technologie und Nachhaltigkeit erfordern.1) 1) https://www.globalinsightservices.com/reports/electronic-manufacturing-services-ems-market/ https://www.skyquestt.com/report/electronics-manufacturing-services-ems-market https://www.fortunebusinessinsights.com/electronic-manufacturing-services-ems-market-105519 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage
Die Karré GmbH schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von T€ 156 ab, was im Vergleich zum Vorjahr (T€ 865) einen signifikanten Rückgang darstellt. Das Rohergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf T€ 5.426, was einer Minderung von 14,12 % gegenüber dem Vorjahr (T€ 6.318) entspricht. Diese Entwicklung ist teilweise auch auf Sondereffekte im Vorjahr zurückzuführen, als außergewöhnlich hohe Materialzukäufe notwendig waren. Diese Zukäufe führten aufgrund stark erhöhter Kosten zu entsprechend höheren Umsätzen bei einer verbesserten Materialaufwandsquote und beeinflussten die Vergleichsbasis für das Geschäftsjahr 2023. Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert. Der Rückgang der Rentabilität ist insbesondere auf höhere Personalkosten und gestiegene Betriebskosten zurückzuführen. Das negative Zinsergebnis, das vor allem die gestiegenen Zinskosten für langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten abbildet, verschlechterte sich um T€ 68. Dazu trug auch der erhöhte Bedarf an Fremdkapital während des Geschäftsjahres 2023 bei. Das Ergebnis wurde zusätzlich durch einmalige Sonderkosten in Höhe von T€ 100 belastet, die im Zusammenhang mit der Implementierung und Optimierung sicherheitsrelevanter IT-Systeme entstanden sind. Diese Maßnahmen wurden als Reaktion auf spezifische Vorfälle getroffen und tragen dazu bei, die IT-Sicherheit und die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu stärken. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Unternehmen zuversichtlich, dass durch gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion die Ertragslage in den kommenden Jahren wieder verbessert werden kann. b) Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr T€ 207. Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, jedoch konnten weiterhin aus den operativen Aktivitäten positive Zahlungsmittelzuflüsse generiert werden. Mit diesen Mitteln sowie durch die Inanspruchnahme von Kreditlinien konnten die notwendigen Investitionen in die Erweiterung und Modernisierung der Produktionskapazitäten vollständig finanziert werden. Zudem war es möglich, alle Verpflichtungen gegenüber Kapitalgebern fristgerecht zu bedienen. Im Geschäftsjahr wurde ein neuer Kreditrahmenvertrag abgeschlossen umso die Flexibilität zu erhöhen und die finanzielle Stabilität des Unternehmens weiter zu stärken. Die effiziente Liquiditätssteuerung ermöglichte es uns, trotz der Investitionen in zukunftsweisende Technologien und Optimierungen unserer Prozesse, einen ausreichenden finanziellen Spielraum aufrechtzuerhalten. Dieser finanzielle Puffer versetzt uns in die Lage, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und strategische Chancen zu ergreifen, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist fast unverändert, notwendige Investitionen und Modernisierungen wurden im Geschäftsjahr etwa in Höhe der Abschreibungen getätigt. Das Vorratsvermögen bindet weiter einen Großteil des Kapitals und ist nahezu konstant im Vergleich zum Vorjahr. Die hohen Bestände sichern die kurzfristige Lieferfähigkeit und ermöglichen kundenindividuelle Lieferkonzepte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind moderat gestiegen, wobei das aktive Debitorenmanagement dafür sorgte, dass die Risiken aus Forderungsausfällen weiterhin minimal blieben. Das Eigenkapital konnte trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen stabil gehalten werden und liegt mit einer Quote von 55 % weiterhin deutlich über dem Durchschnitt mittelständischer Unternehmen. Dies unterstreicht die finanzielle Stabilität des Unternehmens. Unsere Kreditlinien wurden auch im vergangenen Jahr nicht vollständig ausgeschöpft, was uns zusätzliche finanzielle Flexibilität gibt. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Laufe des Jahres reduziert und teilweise durch flexiblere Kreditrahmenverträge ersetzt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten im Berichtsjahr reduziert werden, was auf eine effiziente Zahlungsabwicklung und ein sorgfältiges Liquiditätsmanagement zurückzuführen ist. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung das Rohergebnis und das Betriebsergebnis (EBIT) heran. Weiterhin werden Einkaufs-, Verkaufs- und Produktionsstatistiken und die Liquidität laufend überwacht. Auf monatlicher Basis werden die Ist-Zahlen mit den Plan-Zahlen verglichen und wesentliche Abweichungen analysiert. Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr 5.426 T€ und ist damit gegenüber 2022 um 892 T€ gesunken. Das Betriebsergebnis beträgt im Geschäftsjahr 405 T€ und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 941 T€ gesunken. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir trotz der schwächeren Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 als solide und belastbar ein. Das Geschäftsjahr war auch durch hohe Einmalaufwendungen und eine insgesamt abschwächende Konjunktur belastet. Unter den gegebenen schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit der Unternehmensentwicklung zufrieden. Unser Finanzmanagement ist konsequent darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen und Forderungen effizient einzutreiben. Durch diese disziplinierte Finanzpolitik konnten wir im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten von Skontoabzügen profitieren, was unsere Liquidität weiter gestärkt hat. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind vollständig durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt, was uns nicht nur finanzielle Flexibilität verschafft, sondern auch die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens gegenüber möglichen Marktvolatilitäten erhöht. Diese solide finanzielle Basis hilft uns bei der Finanzierung zukünftiger Investitionen in Technologie und Innovation und gewährleistet gleichzeitig eine sichere und nachhaltige III. Prognosebericht Unternehmensentwicklung. Bereits für 2024 erwarten wir durch die kontinuierliche Optimierung unserer internen Abläufe und die Implementierung effizienter Produktionsmethoden eine leichte Verbesserung des Betriebsergebnisses sowie des Rohertrages. Durch gezielte Investitionen in moderne Fertigungstechnologien und optimierte Supply-Chain-Prozesse sollen die Produktionskosten gesenkt und gleichzeitig die Produktqualität verbessert werden. Darüber hinaus tragen verbesserte Kommunikations- und Kollaborationsstrukturen innerhalb des Unternehmens dazu bei, dass Projekte schneller und ressourceneffizienter umgesetzt werden können. Wir bemühen uns weiterhin intensiv darum, unsere Kundenstruktur strategisch zu diversifizieren. Durch die gezielte Erschließung neuer Märkte und Kundensegmente streben wir an, unsere Abhängigkeit von einzelnen Großkunden zu reduzieren. Diese Diversifizierungsstrategie soll nicht nur zur Sicherung des Umsatzwachstums beitragen, sondern auch unsere Marktposition langfristig stabilisieren und widerstandsfähiger gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen machen. Die Erweiterung unseres Kundenportfolios wird dabei als wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensentwicklung betrachtet, um den zukünftigen Herausforderungen in einem dynamischen Marktumfeld erfolgreich zu begegnen. IV. Chancen- und Risikobericht Technologische Chancen: Die Karré GmbH setzt kontinuierlich auf die Implementierung neuer Technologien, um sich von Mitbewerbern abzuheben und den Kunden ein erweitertes Leistungsspektrum anzubieten. Durch die ständige Modernisierung unserer Produktionslinien und die Erweiterung unserer Maschinenkapazitäten sind wir in der Lage, immer komplexere Leiterplatten zu bestücken und zusätzliche Dienstleistungen wie die Lasernutzentrennung anzubieten. Diese technologischen Fortschritte stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit und eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten. Projektumsetzung und Kapitalbedarf: In der Projektumsetzung können gelegentlich zeitliche Verzögerungen auftreten, da einige unserer Kunden, bedingt durch ihre internen Arbeitsabläufe oder Verzögerungen im Vertrieb, unsere Produkte zu einem späteren Zeitpunkt benötigen. Diese Flexibilität in der Lieferung erfordert jedoch eine sorgfältige Planung, um den resultierenden Kapitalbedarf rechtzeitig zu decken und die Liquidität der Gesellschaft sicherzustellen. Lieferantenrisiken: Die globale Nachfrage nach elektronischen Bauteilen übersteigt weiterhin die verfügbaren Kapazitäten, was zu Lieferengpässen führen kann. Um dieses Risiko zu minimieren, legen wir großen Wert auf den frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen und die Sicherstellung fristgerechter Lieferungen. Dennoch bleiben potenzielle Engpässe durch weitere Allokationen ein Risikofaktor. Marktrisiken: Obwohl eine allgemeine Marktabkühlung möglich ist, sehen wir uns durch unsere breit gestreute Kundenstruktur, die verschiedene Branchen abdeckt, gut aufgestellt. Allerdings bestehen latente Risiken durch unvorhersehbare geopolitische Entwicklungen, insbesondere in Osteuropa, dem Nahen Osten und Asien, die potenziell negative Auswirkungen auf unsere Geschäftsaktivitäten haben könnten. Cyberrisiken und Maßnahmen zur Absicherung: Der Schutz vor Cyberangriffen hat für uns oberste Priorität. Nach einer umfassenden Überprüfung und Optimierung unserer IT-Sicherheitsmaßnahmen haben wir erhebliche Investitionen getätigt, um unsere Systeme widerstandsfähiger gegen Angriffe zu machen und Ausfallzeiten zu minimieren. Diese kontinuierlichen Bemühungen gewährleisten, dass wir auch in Zukunft bestmöglich gegen Cyberbedrohungen abgesichert sind. Nachhaltigkeitsmaßnahmen: Nachhaltigkeit ist fest in unserer Unternehmensstrategie verankert. Wir sind ISO 14001 zertifiziert und engagieren uns aktiv für die Reduzierung von Abfällen und den Energieverbrauch. Dazu nutzen wir beispielsweise die Abwärme unserer Reflow-Lötöfen zur Unterstützung der Gebäudeheizung im Winter und stellen unsere Fahrzeugflotte schrittweise auf Elektrofahrzeuge um. Zudem haben wir acht Ladepunkte für E-Autos eingerichtet, die von Mitarbeitern und Geschäftspartnern kostenlos genutzt werden können. Rechtliche Risiken: Alle erkennbaren rechtlichen Risiken werden fortlaufend analysiert und in unsere Unternehmensplanung integriert. Die Geschäftsführung schätzt diese Risiken als überschaubar ein und geht davon aus, dass sie keinen wesentlichen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Gesamteinschätzung: Nach Einschätzung der Geschäftsführung haben sich Umfang und Gefährdungspotenzial der Risiken gegenüber dem 31. Dezember 2022 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens bleiben gut, und es wird auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung gerechnet. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht erkennbar.
München, den 23. August 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Karré GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH - Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Von der Erleichterungsvorschrift i. S. v. § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffende Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 1.106.564,76 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 1.258.190,37 Ein Anlagespiegel ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im wesentlichen um Rückstellungen für Personal (EUR 162.600,00) sowie Abschluss und Prüfungskosten (EUR 34.950,00). Verbindlichkeitenspiegel
Die Nummern der Vermerke bedeuten: 1 = handelsübliche Eigentumsvorbehalte Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 8.400,00). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Risiken der Leasingverträge für Maschinen bestehen in der Vertragsbindung, da ein ggf. eintretender technischer Fortschritt bei den Maschinen nur erschwert durch Neuanschaffungen kompensiert werden kann. Bei den Mietverträgen liegt das Risiko in der fehlenden Flexibilität während der Vertragsdauer sowie der Verlust der Wertsteigerungschancen für die Dauer des Mietvertrages. Im Rahmen der existierenden Altersversorgungszusagen besteht eine mittelbare Zusage an Mitarbeiter, welche durch einen externen Versorgungsträger (Pensionskasse der Swiss Life) erfüllt wird. Entsprechend dem aktuellen Finanzierungsstatus zum 31.12.2023 reicht das bestehende Vermögen der Versorgungseinrichtung zur Erfüllung der Verpflichtung nicht aus, so dass die Begünstigten Mitarbeiter einen unmittelbaren Anspruch gegenüber der Gesellschaft (Subsidiärhaftung nach § 1 Abs.1 Satz 3 BetrAVG) erwerben. Aktuell besteht hier ein Fehlbetrag von rund T€ 230,8. Im Rahmen der existierenden Altersversorgungszusagen bestehten weitere mittelbare Zusage an Mitarbeiter, welche durch einen externen Versorgungsträger (Private Akademie Versorgungskasse für mittelständische Unternehmen und freie Berufe e.V.) erfüllt wird. Entsprechend der vorgelegten Zeitwertermittlung zum 31.12.2023 reicht das bestehende Vermögen der Versorgungseinrichtung zur Erfüllung der Verpflichtung nicht aus, so dass die begünstigten Mitarbeiter einen unmittelbaren Anspruch gegenüber der Gesellschaft (Subsidiärhaftung nach § 1 Abs.1 Satz 3 BetrAVG) erwerben. Aktuell besteht hier ein Fehlbetrag von rund T€ 7,8. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Ergebnis wurde zusätzlich durch einmalige Sonderkosten in Höhe von T€ 100 belastet, die im Zusammenhang mit der Implementierung und Optimierung sicherheitsrelevanter IT-Systeme entstanden sind. Diese Maßnahmen wurden als Reaktion auf spezifische Vorfälle getroffen und tragen dazu bei, die IT-Sicherheit und die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu stärken. Sonstige Angaben Alleiniger Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Herr Herwig Karré, Physiker, München. Mit Beschluss vom 17. Mai 2024 wurden die Herren Alexander Jung (München) und Paul Karré (Ottobrunn) als zusätzliche Geschäftsführer bestellt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte zum 04. Juni 2024. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Arbeitnehmergruppen
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführung wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB sowie § 288 Absatz 1 HGB verzichtet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der bestehende Bilanzgewinn wird in voller Höhe auf neue Rechnung in Höhe von EUR 3.947.671,22 vorgetragen.
sonstige Berichtsbestandteile
Unterschrift der Geschäftsführung
München, 23. August 2024 gez. Herwig Karré, Geschäftsführer gez. Paul Karré, Geschäftsführer gez. Alexander Jung, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Karré GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Karré GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karré GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den vom gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, den 23. August 2024 LFK
WPG mbH
Gez. Thomas Geyer, Wirtschaftsprüfer Gez. ppa. Daniel Hartmann, Wirtschaftsprüfer |
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