profuture invest GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hermann Schmidt seit 26.8.2019 | Vorstandsmitglied |
Michael Otto seit 26.8.2019 | Vorstandsmitglied |
Mario Vogt seit 31.8.2017 | Prokura |
Andreas Schofeld seit 31.8.2017 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
active logistics AGHerdeckeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Handelsbilanz zum 31. Dezember 2018active logistics AG, HerdeckeAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2018 bis 31.12.2018active logistics AG, Herdecke
ANLAGENSPIEGEL 31. Dezember 2018active logistics AG, Herdecke
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDie active logistics AG hat ihren Sitz in Herdecke und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter HR B 8382 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde nach den deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches, insbesondere der §§ 264 ff HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, werden im Anhang gemacht. Die active logistics AG, Herdecke, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Im Jahresabschluss wurden bei der Ermittlung von gerundeten Beträgen (volle Euro) die kaufmännischen Rechenregeln beachtet. Korrespondierende Summen wurden ungerundet berechnet und danach das jeweilige Ergebnis gerundet. Die Gesellschaft berichtet und bilanziert in Euro. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEEntgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig nach der linearen Methode entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer grundsätzlich auf 3 Jahre abgeschrieben. Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden bei Bedarf vorgenommen. Die selbstgeschaffenen immateriellen Wirtschaftsgüter wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt und planmäßig nach der linearen Methode entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer auf 10 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden bei Bedarf vorgenommen. Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungskosten bis Euro 250,00 im Zugangsjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwand gebucht. Gegenstände mit Anschaffungskosten zwischen Euro 250,00 und 800,00 werden aktiviert und im gleichen Jahr voll abgeschrieben. Die folgende Aufstellung erläutert die Nutzungsdauern für jede Anlageklasse des Anlagevermögens:
Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden mit Euro 190.146,28 vorgenommen. Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden ausreichend durch Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert einzelwertberichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % Rechnung getragen. Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert (zu Anschaffungskosten) bilanziert. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vorangegangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Ferner werden bei den langfristigen Rückstellungen Kostensteigerungen (2 %) berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr entsprechend abgezinst. Bei der Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 30,33 % zugrunde gelegt. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist dem Anhang als gesonderte Anlage beigefügt. Finanzanlagevermögen Zum 31.12.2018 ergibt sich folgende Beteiligungsliste gemäß § 285 Nr. 11 HGB:
*) Stand 31.12.2017. Der Jahresabschluss 2018
liegt noch nicht vor.
Aufgrund der dauerhaften Wertminderung wurde die Beteiligung an der Prologia GmbH auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 94) Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Waren- und Dienstleistungsverkehr enthalten. Weiterhin sind mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen aus dem Finanz- und Leistungsverkehr sowie die Ergebnisse aus Gewinnabführungsverträgen der Tochtergesellschaften. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuerüberzahlungen und antizipative Beträge an Vorsteuern, die im Folgejahr fällig werden, sowie Mietkautionen. Sonstige Vermögensgegenstände mit TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 17) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Flüssige Mittel In den Guthaben bei Kreditinstituten sind TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 188) enthalten, die zur Sicherung der gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche des Vermieters als Mietkaution verpfändet sind. Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital von 237.000,00 Euro ist in 237.000 Stück vinkulierte Namensaktien eingeteilt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, pauschale Gewährleistungsrisiken, ausstehende Eingangsrechnungen sowie weitere Risiken und sind zur Risikoabdeckung ausreichend dotiert. Verbindlichkeiten Eine Übersicht über die Verbindlichkeiten sowie deren Restlaufzeiten stellt sich wie folgt dar:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 15) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Waren- und Dienstleistungsverkehr enthalten. Weiterhin sind mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 7) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber den Aktionären sind mit TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 8) enthalten. Außer dem branchenüblichen Eigentumsvorbehalt im Warengeschäft bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen keine weiteren Besicherungen. Von den Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten neben den Leistungen aus dem Finanzverkehr, dem Cash-Pooling innerhalb der active logistics Gruppe, der Abgrenzung von Umsatzsteuer-Vorauszahlungen auch die Aufwendungen aus Verlustübernahmen im Rahmen der Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen. Latente Steuern Gemäß § 248 Abs. 2 HGB wurde für die Handelsbilanz das Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ausgeübt. Da steuerlich eine Aktivierung gemäß § 5 Abs. 2 EStG ausscheidet, werden dafür passive latente Steuern (§ 274 HGB) gebildet. Ausschüttungssperre Die Ausschüttungssperre aufgrund von § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich wie folgt:
IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Verrechnung von Sachbezügen für die Firmenfahrzeuge und aus Versicherungs- und Schadensersatzleistungen. In der Position sind periodenfremde Erträge von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten und betreffen die Auflösung von Rückstellungen. Materialaufwand In der Position sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 324 mit verbundenen Unternehmen aus dem Waren- und Dienstleistungsverkehr enthalten. Weiterhin sind in Höhe von TEUR 48 Aufwendungen mit Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten. Personalaufwand In der Position soziale Abgaben sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 47) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Wertberichtigungen auf Forderungen, Marketingaufwendungen, Mieten und Pachten, Werbe- und Reisekosten, IT Aufwendungen sowie allgemeine Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen enthalten. In der Position sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 10) enthalten. Finanzergebnis Das Finanzergebnis besteht aus folgenden Einzelposten:
In der Position Zinserträge sind Zinserträge aus Abzinsungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. Steuern In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind per Saldo Steuern des Geschäftsjahres mit TEUR 447 (Vorjahr: TEUR 224) enthalten. Der Saldo aus Aufwendungen aufgrund der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern beläuft sich auf TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 112). V. SONSTIGE ANGABENHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB: Die Sparkasse Koblenz hat der active logistics AG sowie den Tochtergesellschaften einen Universalkredit in Höhe von insgesamt TEUR 900 eingeräumt. Die active logistics AG hat hierfür neben den Tochtergesellschaften, mit denen ein Beherrschungsvertrag besteht, die gesamtschuldnerische Haftung übernommen. Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling-Management der active logistics Gruppe eingeschlossen. Cash-Pool Träger ist die active logistics AG. Gemäß der Cash-Pooling Vereinbarung mit der Sparkasse Koblenz haftet der Cash-Pool Träger sowie die betreffenden Gesellschaften gesamtschuldnerisch für sämtliche Verpflichtungen aus und im Zusammenhang mit der vorgenannten Vereinbarung. Die Sparkasse Koblenz gewährte der active logistics AG als Hauptdarlehensnehmer aus dem ERP-Innovationsprogramm, Fremdkapitaltranche Programm Nr. 180 sowie ERP-Innovationsprogramm, Nachkapitaltranche Programm Nr. 181, Förderkredite in Höhe von TEUR 2.000 und TEUR 3.000. Die active logistics AG sowie die Tochtergesellsschaften, mit denen ein Beherrschungsvertrag besteht, haben hierfür die gesamtschuldnerische Haftung übernommen. Aufgrund der Finanzlage wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, ergeben sich aus den abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen. Das sich hieraus ergebende nicht abgezinste Gesamtobligo beläuft sich auf TEUR 6.591 (Vorjahr: TEUR 6.119). Verpflichtungen aus den Miet- und Leasingverträgen
Derivative Finanzinstrumente (§ 285 Nr. 19 und 23 HGB) Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein derivatives Finanzinstrument (Zinsswap) zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen (Euribor) Darlehen verwendet. Dem Zins-swap liegt ein Grundgeschäft mit vergleichbarem, gegenläufigen Risiko (Mikro Hedge) zugrunde. Die mit der aus dem Grundgeschäft und dem Sicherungsgeschäft gebildete Bewertungseinheit nach § 254 HGB (gesichertes Kreditvolumen) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 400. Die Regelungen zur Bildung einer Bewertungseinheit zur kompensatorischen Bewertung werden angewandt. Aufgrund der Betragsidentität und der Kongruenz der Laufzeiten, Zinssätze, Zinsanpassungs- bzw. Zins- und Tilgungstermine gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme während der Laufzeit von Grund- und Sicherungsgeschäft aus. Mitarbeiter Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr (ohne Vorstandsmitglieder) 85 (Vorjahr: 95) Mitarbeiter beschäftigt. Vorstand und Aufsichtsrat Zum Vorstand war im Geschäftsjahr bestellt:
Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB. Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats sind Vergütungen im Geschäftsjahr in Höhe von Euro 132.355,20 vorgesehen. Herrn Bernd Leibold (bis 21.11.2018), Fulda, Herrn Andreas Schofeld, Kaufungen, und Herrn Mario Vogt, Vacha, waren im Geschäftsjahr (Gesamt) Prokura erteilt. Gewinnverwendungsvorschlag Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 weist einen Bilanzgewinn von Euro 914.887,52 aus. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. In die satzungsgemäßen Gewinnrücklagen wurde der Betrag von Euro 5.494,36 eingestellt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.
Herdecke, den 30. März 2019 Lagebericht 2018I. Grundlagen des UnternehmensDie active logistics Aktiengesellschaft wurde am 8. März 2000 gegründet und hat ihren Sitz in Herdecke. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich in 2018 nicht geändert. Die active logistics AG ist eine Holding, in der sich drei nationale Gesellschaften im Jahr 2001 zusammengeschlossen haben: active logistics Herdecke GmbH, active logistics Koblenz GmbH, active logistics Nürnberg AG. Die active logistics AG ist alleinige Gesellschafterin dieser drei Gesellschaften. Es bestehen Beteiligungen an den Unternehmen VISION-FLOW Software GmbH (Dornbirn) und Prologia Unternehmensberatung GmbH (Bad Homburg). Die Beteiligungen dienen der Erweiterung der Produktpalette und zur Unterstützung der Softwareentwicklung. Die wesentlichen Standorte sind Herdecke, Koblenz, Nürnberg und der Niederlassungsstandort Niederaula. Vorstand der Gesellschaft ist Herr Arnold Kriener. Die active logistics Gruppe entwickelt IT-Lösungen für die Logistikbranche, mit deren Hilfe der Kunde seine Geschäfte in Logistik und Spedition zuverlässig und kostengünstig anbieten kann. lm Fokus der Lösungen stehen optimierte Prozesse, Integrations- und Anpassungsfähigkeit an Marktentwicklungen sowie Stabilität der eingesetzten Systeme. Die Lösungen und Installationen sind so verschieden wie die Anforderungen unserer Kunden. Für die Bereiche Stückgut mit Multikooperationshandling, Teil- und Komplettladung, Lager-, Kontrakt- und Containerlogistik oder See- und Luftfracht konfigurieren wir die optimale Lösung auf Basis von bewährter Standardsoftware. Von der professionell ausgestatteten Basis-Lösung für Gründer und kleine Unternehmen bis zum vollumfänglichen System für die großen Unternehmen der Logistikbranche. Von der flexiblen Lösung im Rechenzentrum (SaaS) bis zur Hochleistungslösung beim Kunden. Wir stellen uns auf neue Herausforderungen ein und entwickeln unser Produktangebot stetig weiter. So können wir auch die Aufgaben, mit denen unsere Kunden morgen an uns herantreten, vorausschauend lösen und echten Mehrwert schaffen. Die Kunden der active logistics sind mehrheitlich in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum ansässig. Da es sich bei Transportdienstleistungen in der Regel um eine derivative Nachfrage in Abhängigkeit von Konsum und Produktion handelt, ist die Investitionsfähigkeit der Kunden der active logistics abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. active logistics deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab und berät ihre Kunden bei Strategie, Systemen und Services. Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen aus dem Lizenzverkauf, aus Wartungserlösen der Softwarepflegeverträge und durch produktbezogene Dienstleistungen (Services) generiert. active logistics verfügt über eine langjährige, stabile Kundenbasis und eine breite, relativ branchenabhängige Ausrichtung am Zielmarkt. active logistics setzt in der Beschaffung auf langjährige Partnerschaften zu Lieferanten und hat dadurch auch gute Einkaufskonditionen. Aufgrund von Preisanpassungen kommt es sowohl zu Reduzierungen der Beschaffungskosten, als auch zu Erhöhungen in anderen Bereichen. II. Geschäftsverlauf2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2018 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2018 um 1,5 % höher als im Vorjahr. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,2 % lag.
(Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/O1/PD19_018_811.html) Der Geschäftsklimaindex der Logistikunternehmen verzeichnete in 2018 einen verbesserten Verlauf als 2017. Im Frühjahr eine Verbesserung, die dann zum Sommer wieder zurückging, aber zum Jahresende wieder auf Frühjahrsniveau stieg. active logistics profitiert direkt von der Erhöhung des Transportvolumens durch steigende Sendungszahlen, da diese Sendungszahlen die Abrechnungsgrundlage der vom Rechenzentrum angebotenen Lösungen ist.
Quelle: SCl/Logistikbarometer/ LOGISTIKJAHR 2018 POSITIV ABGESCHLOSSEN Im Januar fragten wir die Teilnehmer außerdem nach einer Einschätzung des Logistikjahres 2018. Für die große Mehrheit der Befragten wurden die positiven Erwartungen erfüllt oder sogar noch übertroffen. Gleichzeitig gibt es jedoch einen Teil der Befragten, der das Jahr 2018 negativer bewertet als erwartet. Einig sind sich hingegen alle Unternehmen darüber, dass es auch 2018 verschiedene Probleme gab, mit denen die Branche konfrontiert wurde. Die größte Herausforderung war der Personalmangel. Aber auch Kapazitätsengpässe werden, wie auch schon im Vorjahr, sehr häufig beklagt. Quelle: SCl/Logistikbarometer/ III. Lage des Unternehmens3.1 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Obwohl es zu sinkenden Erlösen im Bereich der sendungsabhängigen Umsätze aufgrund von Kundenverlusten kam, konnte ein Gesamtumsatz in Höhe des geplanten Jahresbudgets erreicht werden. Maßgeblich hierfür waren erhöhte Programmiererlöse für individuelle Anpassungen und EDI Dienstleistungen, die erneut einen höheren Umsatzanstieg als geplant erreichen konnten. 3.2 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden zum größten Teil aus selbst erbrachten Dienstleistungen und Softwarelösungen erzielt, so dass ein Rohergebnis von T€ 7.232 (Vorjahr T€ 8.674) erzielt werden konnte. 3.3 Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von T€ 27 gegenüber dem Vorjahr mit T€ 266. Die Personalaufwendungen sind im Geschäftsjahr 2018 um T€ 386 auf T€ 4.427 gesunken (Vorjahr T€ 4.813). Dies ist trotz gestiegener Gehälter auf Personalreduzierung durch Abgänge und Verrentung zurückzuführen, für die im Vorjahr bereits Ersatz eingestellt worden ist. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen belaufen sich auf T€ 957 (Vorjahr T€ 794). Erträge aus Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen beliefen sich auf T€ 933 (Vorjahr T€ 152). Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen waren in 2018 T€ 0 (Vorjahr T€ 288). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen aus kurzfristigem Fremdkapital betragen T€ 6 (Vorjahr T€ 15) während für lang- und mittelfristiges Fremdkapital T€ 119 (Vorjahr T€ 161) anfielen. 1.1 Vermögenslage Im Berichtsjahr beträgt das Gesamtvermögen T€ 9.092 (Vorjahr T€ 8.373). Das Anlagevermögen ist um T€ 858 gesunken. Zurückzuführen ist das im Wesentlichen auf die über den Investitionen liegenden Abschreibungen. Die selbst entwickelten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ 2.605 (Vorjahr T€ 3.273) betreffen im Wesentlichen die Software logneo und werden von der logneo.com GmbH weiterentwickelt und vertrieben. Im Rahmen der Nutzungsvereinbarung zwischen active logistics AG und logeno.com GmbH wurde vereinbart, dass active logistics an den Umsätzen der logneo.com GmbH partizipiert und als Reseller der Lösung für die Bereiche See-/Luft -/Landverkehr im deutschsprachigen Raum auftreten wird. active logistics partizipiert dann sowohl an den Umsätzen, als auch an der im Rechenzentrum im Zusammenhang erbrachten Dienstleistungen. Bislang hat dies nur zu kleineren Umsätzen geführt. Investitionen im Jahr 2018 wurden im Wesentlichen in geringem Umfang für Ersatzbeschaffung im Bereich der Hard- und Software sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. Im Jahr 2018 erfolgte die Weiterentwicklung von active-wolf durch Eigenleistung. Der Aufwand hierzu ist in den Kosten enthalten. Die im Umlaufvermögen ausgewiesene Aktiva beinhaltet im Wesentlichen Kunden- und Verbundforderungen mit T€ 2.699 (Vorjahr T€ 2.039). Die sonstigen Vermögensgegenstände T€ 251 (Vorjahr IC 37) betreffen überwiegend Forderungen aus Steuerüberzahlungen. Die liquiden Mittel am Ende der Periode betrugen IC 1.939 (Vorjahr T€ 1.189). Die Bilanz weist zum Stichtag 31. Dezember 2018 ein Eigenkapital in Höhe von 1.629 T€ (Vorjahr 1.602 T€) aus. Es wurden neue Steuerrückstellungen zum Stichtag 31. Dezember gebildet T€ 603 (Vorjahr T€ 234). Daneben betragen die sonstigen Rückstellungen T€ 196 (Vorjahr T€ 234). Rückstellungen aus Schadensersatz- oder Gewährleistungsfällen bestehen nicht. Im Wesentlichen wurden Rückstellungen aus stichtagsbedingten Personalverpflichtungen gebildet. Die ausgewiesenen Bankverbindlichkeiten mit insgesamt T€ 3.061 (Vorjahr T€ 3.552) betreffen überwiegend mittel- und langfristige Finanzverbindlichkeiten, begründend zur Finanzierung der Eigenentwicklung der Logistiksoftware logneu. Die sich aus den Kreditverträgen ergebenden Tilgungen und Verpflichtungen wurden vollständig erbracht. Es sind keine Anzeichen erkennbar, die diese Verpflichtungserfüllung im Folgejahr gefährdet erscheinen lassen. Die Fristigkeit der Bankschulden stellt sich wie folgt dar:
Die übrigen Verbindlichkeiten T€ 2.812 (Vorjahr T€ 1.894) betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 154 (Vorjahr T€ 214) Verbundverbindlichkeiten mit T€ 2.595 (Vorjahr T€ 1.414) sowie sonstige Verbindlichkeiten über 1€ 63 (Vorjahr T€ 266). 3.4 Finanzlage Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der active logistics Gruppe einbezogen und wird über diese finanziert. Der Cash-Pool wird über die Hausbank, der Sparkasse Koblenz, gemanagt. Zum Finanzerfolg trugen Erträge aus Gewinngemeinschaften/Gewinnabführungsverträgen von T€ 933 (Vorjahr T€ 152), sowie Erträge aus Beteiligungen mit T€ 0 (Vorjahr T€ 0) bei. Als Aufwendungen aus dem Finanzanlagevermögen sind beim Finanzerfolg Verlustübernahmen von T€ 0 (Vorjahr T€ 288) berücksichtigt. Die kurzfristige Finanzmittelplanung erfolgt täglich. Wöchentlich wird der Finanzstatus im internen Berichtswesen verteilt. Die finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft sind geordnet. Die Gesellschaft ist im abgelaufenen und laufenden Geschäftsjahr ihren Verpflichtungen termingerecht nachgekommen. Vorgänge mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich zwischen dem Bilanzstichtag und der Aufstellung des Lageberichts nicht ergeben. 3.5 Personal Zum 31. Dezember 2018 waren 86 (FTE: 83,5) Mitarbeiter bei der active logistics AG beschäftigt, davon sechs Auszubildende. Die Beschäftigtenzahl gliedert sich wie folgt auf die einzeinen Unternehmensbereiche (nach FTE):
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. active logistics AG beschäftigte im vergangenen Geschäftsjahr durchschnittlich 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3.6 Zusammenfassende Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf 2018 Insgesamt zeichnet sich die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft wie in der Vergangenheit durch eine stabile Auftragslage aus. Der Geschäftsverlauf bis zur Erstellung dieses Lageberichts im Geschäftsjahr 2019 liegt genau im geplanten Budget IV. Prognose, Chancen- und Risikobericht4.1 Risikomanagementsystem Ziel des Risikomanagementsystems ist die frühzeitige Erkennung von ergebnisbeeinträchtigenden Tatsachen und bestandsgefährdenden Entwicklungen, um angemessen darauf reagieren zu können. Aus diesem Grunde gehören zum Risikomanagementsystem die jährliche Budgetierung der Planwerte auf Kostenstellen- und Monatsebene und monatliche Soll/Ist Vergleiche zwischen Budgetwerten und Ist-Werten. Grundlage des Forecasts sind Plan-, Ist- und Abweichungsgrößen, die durch aktuelle Schätzungen, Erfahrungen und Detailwissen vom Management sowie verantwortlichen Mitarbeitern ergänzt werden. Plausibilitätsprüfungen unterstützen dabei den gesamten Prozess. Dies ermöglicht eine Prognose des weiteren Verlaufs der Ist-Größen bei den gegenüber dem Plan veränderten externen und internen Gegebenheiten. Zusätzlich wird für die Feinabstimmung ein rollierender Forecast für den laufenden und den folgenden Monat erstellt. Die Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit des unternehmensinternen Planungssystems, die zur Herleitung der Prognosen verwendet werden, sind aus Sicht der Gesellschaft gegeben. 4.2 Prognosebericht § 289 Abs. 1 HGB Nach wie vor sehen einige Logistikdienstleister die eigene lT-Dienstleistung als deren Kernkompetenz, wodurch sie auch mittelfristig die Leistungen der active logistics nicht nutzen werden. Einige dieser Logistikdienstleister haben eine starke Position im Markt und bereits andere Logistikdienstleister akquiriert. Die Geschäftsleitung der active logistics geht davon aus, dass diese Akquisen zunehmen und auch Bestandskunden der active logistics betreffen werden. Mittelfristig gehen wir davon aus, dass wir diese Kunden verlieren werden, da die IT-Dienstleistungen dann durch deren Mutterkonzern erbracht werden. Aggressiv am Markt auftretende globale Unternehmen wie Amazon Web Services oder Microsoft Azure bieten Rechenzentrumsleistungen an, so dass active logistics hier die Nische besetzen muss und das Zusammenspiel von Technik und Logistik Expertise in den Vordergrund stellen muss. Einige Kunden der active logistics haben sich entschieden einen Teil der bislang von active logistics bezogenen Softwareservices im Laufe des Jahres 2018 durch andere Lösungsanbieter erbringen zu lassen. Die dadurch entstandenen Umsatzrückgänge werden sich in 2019 ganzjährig auswirken. Nach wie vor besteht für die active logistics eine vorteilhafte Wettbewerbssituation im Bereich der Rechenzentrumsdienstleistungen für Logistikdienstleister, allerdings kommt es im Rahmen der Digitalisierung (Industrie 4.0) zu neuen Playern mit neuen Geschäftsmodellen in der Logistik, einhergehend mit neuen und modernen 1T-Lösungen. Die zunehmende Veränderung der logistischen Prozesse aufgrund veränderten Konsumverhaltens durch Online-Einkäufe, sowie die unter dem Stichwort Industrie 4.0 zunehmende Digitalisierung der Prozesse zwingen zu laufenden Erweiterungen des Lösungsportfolios der active logistics. Die Summe der oben aufgeführten Marktveränderungen haben das active logistics Management ab dem Frühjahr 2017 bewogen die komplette Unternehmensstrategie zu überdenken und das Unternehmen neu zu positionieren. active logistics geht davon aus, dass der Grad der Digitalisierung und Automatisierung im Zuge von Industrie 4.0 weiter anwachsen wird und sieht sich selber als den "Digitalisierungspartner" für die Kunden, der die entsprechenden Services und Lösungen zur Verfügung stellen wird. Wir handein dabei entsprechend unseres Claims "intelligent Transformation" und holen unsere Kunden in dem Digitalisierungsreifegrad ab, in dem sie sich gerade befinden um mit ihnen einen intelligenten, auf sie zugeschnittenen, Weg der Transformation in die Digitalisierung zu beschreiten. Bereits im Herbst 2014 wurde die Entscheidung zur grundsätzlichen Erneuerung der WEB-Lösungen getroffen und mit der Entwicklung eines unter modernsten Gesichtspunkten zu realisierenden Lösungspaketes unter der Bezeichnung active wolf (web oriented logistics framework) begonnen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2018 fortgesetzt und ist die Basis für neue Lösungen, die unseren Kunden unter der oben beschriebenen Neupositionierung zur Verfügung gestellt werden und dies auch in Lösungen und in Portalen von Marktbegleitern. Im Rechenzentrum (active datacenter) selbst wird die IBM-I-Series basierende Technologie als Alleinstellungsmerkmal betrachtet und verstärkt für Hosting, Housing und Backup-Lösung für andere Branchen zur Verfügung gestellt. Ebenso werden die EDI-Dienstleistungen mit wachsendem Erfolg für einen breiteren Markt, u.a. in Industrie und Handel zur Verfügung gestellt. Der Finanzdienst für die mittel- und langfristigen Kredite wird zwar aus dem Cashflow bestritten werden können, sich aber ebenfalls auf die Ertragslage auswirken. Aufgrund der voraussichtlich weiterhin günstigen Kapitalmarktsituation im Finanzierungsbereich, werden mittelfristig keine außerordentlichen Veränderungen erwartet. Die steigenden Anforderungen an die Lösungen erfordern eine weitere Qualifizierung der vorhandenen Mitarbeiter. Das Mitarbeiterrecruiting von qualifizierten Mitarbeitern ist auch für die active logistics zunehmend eine Herausforderung. In Summe wird erwartet, dass aufgrund des sich verstärkenden Preisdrucks und der steigenden Personalkosten weiterer Druck auf die Ergebnisse eintreten wird. Auch vor diesem Hintergrund kommt der Strategie Neukunden auch außerhalb des Logistikbereiches zu gewinnen, wesentliche Bedeutung für langfristiges Wachstum zu. 4.3 Risikobericht § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB Naturgemäß bringt der Betrieb eines Rechenzentrums Risiken mit sich. Da der größte Teil des Umsatzes im Bereich der RZ-Dienstleistungen generiert wird, könnten Ausfallzeiten einen empfindlichen Einfluss auf die Kundentreue haben. Eventuelle Schadenersatzforderungen sind zwar durch eine Versicherung abgedeckt, jedoch könnte das Vertrauen der Kunden in die Zuverlässigkeit der Dienstleistung nachhaltig sinken. Ausfälle im Rechenzentrum können durch technischen Defekt, menschliches Versagen oder äußere Umstände ausgelöst werden. Zu letzteren gehören Angriffe durch Außenstehende oder Störungen in Leistungen von Zulieferern, insbesondere von Datenleitungen. Da ein großer Teil der Datenverbindungen inzwischen kostengünstig über das Internet realisiert wird, müssen auch Störungen des Internets zu den Risiken gezählt werden. Um diese Risiken zu kontrollieren und zu reduzieren bestehen technische und organisatorische Vorkehrungen. Unter anderem sind Komponenten redundant vorhanden. Ein Backup-Rechenzentrum könnte zudem jederzeit im Notfall den Betrieb übernehmen. Aus Sicherheitsgründen wird an dieser Stelle nicht weiter im Detail auf die Vorkehrungen eingegangen. Die Zertifizierung nach ISO 9001:2008 hat die Dokumentation der Kernprozesse und das Vorhandensein von entsprechenden Arbeitsanweisungen testiert. Im Rahmen einer in 2016 erstellten, umfangreichen Risikoanalyse, sowie der Umsetzung von abgeleiteten Maßnahmen wurde Ende 2017 die Auditierung nach ISO 27001 durchgeführt. Das Zertifikat wurde der active logistics Anfang 2018 ausgestellt. In regelmäßigen zeitlichen Abständen werden zudem Notfallsituationen simuliert und geprobt, so dass die involvierten Mitarbeiter für einen eventuellen Notfall geübt sind. Hierzu gehört auch die ständige Verbesserung der Kommunikation in Notfallsituationen zu den Kunden, so dass auch auf der Kundenseite rechtzeitig Vorkehrungen für Notfallmaßnahmen getroffen werden können. Risiken bestehen aus unserer Sicht insbesondere in der Gefahr von Programmierfehlern in neu entwickelter Software. Bei der Einführung neuer Software wird großen Wert auf Pilotphasen gelegt; es ergaben sich hinsichtlich der Software in der Vergangenheit keine nennenswerten finanziellen Verpflichtungen. Projekte werden neu gestartet, wenn die Risiken daraus überschaubar sind. Generell können Unsicherheiten hinsichtlich der Marktentwicklung (z.B. Konjunktur, Mitbewerber, Technologien, Preise) die Erreichung angestrebter Ziele beeinflussen. Durch die Weiterentwicklung von Software, die nicht ausschließlich branchenbezogen ist, wird versucht, eine breitere Ausrichtung im Markt zu erreichen. Durch eine unerwartete Insolvenz eines Großkunden könnten nicht unerhebliche Forderungen ausfallen. Die Gesellschaft begegnet diesem mittleren Risiko mit einer zeitnahen Abrechnung sowie einem aktiven Forderungsmanagement. Risiken bestehen des Weiteren im Personalbereich. Als Speziallist für Software im Bereich Logistik haben wir hoch qualifiziertes Personal und benötigen aufgrund des geplanten Wachstumskurses weitere qualifizierte Mitarbeiter. Darüber hinaus werden die bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen von Aus- und Weiterbildung regelmäßig weiter qualifiziert und geschult. Eine marktbedingte erschwerte Mitarbeitergewinnung und langfristige Bindung von hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften könnte sich für die active logistics zukünftig wachstumshemmend auswirken. Im Rechenzentrum beginnen jedes Jahr neue Auszubildende, die in der Regel in der Region verwurzelt sind und zu langfristigen Mitarbeitern aufgebaut werden. Der technische Fortschritt in den Entwicklungen von WEB Lösungen ist rasant und so ist es eine große Herausforderung, Lösungen zu entwickeln und anzubieten, die als innovative Produkte vom Markt wahrgenommen werden und gleichzeitig nicht einer immerwährenden Neuentwicklung gleichkommen. In der Vereinbarung mit logneo.com GmbH besteht das Risiko, dass nicht genügend Marktpotential gehoben werden kann. Da alle Verträge über Euro lauten und ausschließlich in Euro fakturiert wird, bestehen keine Währungsrisiken. Der Geschäftsführung sind derzeit keine Risiken bekannt, die den Bestand oder die Unternehmensentwicklung der Gesellschaft gefährden könnten. 4.4 Chancenbericht Der sich durchsetzende Trend des Cloud-Computings bietet für die active logistics auch weiterhin Wachstumschancen. Viele Unternehmer haben begonnen zu realisieren, welche Vorteile es für ihr Unternehmen mit sich bringt, IT Dienstleistungen nicht mehr selbst zu erbringen, sondern flexibel und standardisiert über Cloud-Produkte zu beziehen. Insbesondere der Ansatz über "intelligent transformation" zunächst die Prozesse zu analysieren um dann den Nutzungsgrad der vorhandenen oder bereits verfügbarer IT-Services zu erhöhen und weiter über innovative Lösungen wertschöpfende Prozessverbesserungen bei unseren Kunden zu erzielen, birgt erhebliches Potential für Wachstum. Außerdem trägt eine verlässliche Dienstleistung seit Bestehen der active logistics ohne wesentliche Ausfälle zu einem ausgezeichneten Ruf bei. Weitere Projekte werden lediglich durch die vorhandenen Personalressourcen in der Entwicklung und im Projektmanagement beschränkt. Da die neuen Lösungen in der Regel als SaaS-Lösungen (Software-as-a-Service) konzipiert sind und monatlich nutzungsbezogen abgerechnet werden, dürfte es möglich sein, neue regelmäßige Umsätze zu generieren. Da im Betrieb der Lösungen kein wesentlicher Wareneinsatz und höherer Personaleinsatz entsteht, verbessern diese Umsätze direkt die Ertragslage. Außergewöhnliche Investitionen, die das normale Maß überschreiten, sind für 2019 nicht geplant. V. Sonstige Angaben nach § 289 Abs. 2 Nr. 3 und 4 HGB5.1. Forschung- und Entwicklung Neben der bereits erwähnten Entwicklung des active wolf Frameworks und damit zusammenhängend einer Weborder Auftragserfassung, sowie den Zusatzmodulen für eine Supply Chain Lösung wird in Zusammenarbeit mit den Tochterunternehmen der active logistics AG an der Entwicklung von Lösungen im Rahmen von Industrie 4.0 Digitalisierung gearbeitet. 5.2 Bestehende Zweigniederlassungen Die active logistics AG hat neben ihrem Hauptsitz in Herdecke eine nichtselbständige Zweigniederlassung in Niederaula, in der auch das Rechenzentrum untergebracht ist.
Herdecke, 30. März 2019 Arnold Kriener -Vorstand- BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die active logistics AG, Herdecke Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der active logistics AG, Herdecke, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der active logistics AG, Herdecke, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 11. September 2019 Ruhrtal-Revision
GmbH
Wolfram Pscherer, Wirtschaftsprüfer Berichts des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahrs 2018 durch den Vorstand schriftlich und mündlich über die Lage der Gesellschaft und den Gang der Geschäfte berichten lassen sowie dessen Geschäftsführung überwacht. Gegenstand der Berichterstattung waren dabei insbesondere Informationen über die Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigungsentwicklung der active logistics Gruppe auf der Grundlage der internen Ergebnisrechnung. Dabei sind die Ist-Ergebnisse den budgetierten Zahlen gegenübergestellt und Abweichungen analysiert worden. Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres in vier Sitzungen u.a. über die Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in Koblenz, sowie das neue Niederlassungsteam in Niederaula und die Ausrichtung des Solution Center unterrichten lassen. Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung und wesentliche Geschäftsvorfälle hat der Aufsichtsrat mit dem Vorstand erörtert und - soweit nach Gesetz oder Satzung die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich war - hierüber beschlossen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stand im Übrigen in ständigem Kontakt mit dem Vorstand. Der Aufsichtsrat hat sich mit der Erteilung des Auftrags an den Abschlussprüfer befasst und hierüber den erforderlichen Beschluss gefasst. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 und den Lagebericht sowie den Lagebericht der Gesellschaft aufgrund der vorgelegten Unterlagen ausführlich erörtert und geprüft und sich hierzu auch ergänzende Erläuterungen durch den Vorstand geben lassen. An der Bilanzsitzung hat der Abschlussprüfer teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet sowie ergänzende Fragen beantwortet. Entsprechend seinen gesetzlichen Verpflichtungen erstreckte sich seine Berichterstattung auch auf die Wirksamkeit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess. Der von der Hauptversammlung am 19.10.2018 gewählte und vom Aufsichtsrat beauftragte Abschlussprüfer, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ruhrtal Revision GmbH, Lindemannstr. 79, 44137 Dortmund hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 und den Lagebericht geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen und wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats umfassend behandelt. Der Aufsichtsrat hat von den Prüfungsberichten und dem Ergebnis der Abschlussprüfung zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung durch den Aufsichtsrat sind Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht, nicht zu erheben. Demgemäß hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinnes zu. Wir danken dem Vorstand, den Geschäftsführungen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den im Geschäftsjahr 2018 gezeigten besonderen Einsatz.
Herdecke, den 11.12.2019 Der Aufsichtsrat Herr Claus-Jürgen Diedrichsen, Vorsitzender Feststellung des Jahresabschlusses: 11. Dezember 2019 |
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