Art & Entertainment LIVE GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guido Mannshausen seit 5.1.2024 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tropolys Service GmbHDüsseldorf (vormals: Essen)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009Lagebericht 20091. Geschäftstätigkeit und RahmenbedingungenDie TROPOLYS Service GmbH (im folgenden TSG) gehört dem Versatel-Konzern an und ist zu 100% eine Tochtergesellschaft der Versatel Süd GmbH. Diese ist 100%ige Tochter der Versatel AG, die seit dem 27. April 2007 im amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse notiert ist. Gegenstand der TSG ist die Erbringung von Telekommunikationsleistungen und allen damit zusammenhängende technischen, wirtschaftlichen und personellen Leistungen und Diensten und sonstigen Serviceleistungen. Der Versatel-Konzern ist einer der führenden infrastrukturbasierten alternativen Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Mit einer Marktpräsenz in 32 der 50 größten deutschen Städte erreicht Versatel 10,0 Mio. Haushalte, und damit etwa 25 Prozent der erreichbaren Haushalte in Deutschland. Seit 1999 hat Versatel über seine Vorgängergesellschaften mehr als 20 infrastrukturbasierte Regional- und Stadtnetzbetreiber erworben und erfolgreich integriert. Das dadurch entstandene eigene dichte Netz erlaubt Versatel die Kontrolle des lokalen und regionalen Zugangs sowie eines landesweiten Backbone-Netzes. Zum 31. Dezember 2009 bestand das Netz aus über 40.000 km Lichtwellenleiterkabeln. 2. Wirtschaftliches Umfeld, Markt- und ProduktentwicklungLaut einer Studie des Branchenverbands VATM zusammen mit der Unternehmensberatung Dialog Consult schrumpften im Jahr 2009 die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten in Deutschland um 3,6 Prozent auf rund 62 Mrd. Euro. Wichtigste Ursache für diese Entwicklung sind die weiterhin sinkenden Endkundenpreise, die sich im Festnetz- und vor allem im Mobilfunkbereich nieder schlagen. Gegen den Trend konnten die Kabelnetzbetreiber mit 0,6 Mrd. Euro ihren Umsatz steigern. Im Mobilfunkmarkt sank der Umsatz trotz steigender Minutenzahlen und Datenumsätzen um 1,8 Mrd. Euro auf 23,6 Mrd. Euro. Die Internetnutzung in Deutschland ist im Jahr 2009 weiter gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Anzahl der privaten Haushalte mit Internetzugang von rund 27 Mio. Haushalten im Jahr 2008 auf über 29 Mio. im Jahr 2009 an. Die aktuellen Ergebnisse der Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten weist hierbei für das Jahr 2009 eine Verbreitung von Internetanschlüssen von 73 Prozent der privaten Haushalte aus. Im Vorjahr fiel dieser Anteil mit 69 Prozent noch um vier Prozentpunkte geringer aus. Hinsichtlich der Preisentwicklung im deutschen Markt für Telekommunikationsleistungen konnte im Festnetzmarkt der kontinuierliche Abwärtstrend verlangsamt werden, was im Oktober 2009 laut Statistischen Bundesamt zu einem Preisindex von 86,1 im Vergleich zu 87,1 im Vorjahr führte (2006=100). Im Mobilfunkmarkt konnte sich diese Entwicklung nicht durchsetzen und führte zu einem weiter abfallenden Preisniveau - mit einem Preisindex von 71,5 im Oktober 2009 im Vergleich zum Vorjahr von 81,1 (2006=100). Signifikanten Einfluss im Mobilfunksektor - sowohl auf transportierte Volumina als auch auf die Preisgestaltung der Anbieter - hatte der deutliche Anstieg in der Verbreitung und Nutzung mobiler Datendienste. Dieser Trend, der sich durch die erhöhte Akzeptanz entsprechender Endgeräte (z. B. iPhone) und Angebote (z. B. "Dongles"/UMTS-Sticks) verstärkte, wird die Industrie auch in den kommenden Jahren stark beeinflussen und durch weitere Technologieentwicklungen wie beispielsweise LTE noch forciert werden. Das Wachstum des deutschen Breitbandmarkts fiel in 2009 erneut schwächer aus als im Vorjahr. Die alternativen Telekommunikations- sowie Kabelnetzbetreiber bauten ihren Anteil am Markt für breitbandige Internetzugangsdienste weiter aus. Das Bild war insbesondere von einem erstarkten Auftreten der Kabelnetzbetreiber sowie einem Abschwächen der Neukundengewinnung der Deutschen Telekom AG geprägt. Nicht zuletzt durch die starke Neukundengewinnung der Kabelnetzbetreiber ist hierbei im Markt eine deutliche Bewegung hin zu hochbitratigen Internetanschlüssen festzustellen. Durch die weiterhin forcierte Breitbandoffensive der Bundesregierung kann neben den etablierten DSL-Internetzugängen ein fortschreitendes Angebot hochbitratiger Zugangsdienste beobachtet werden. Bei diesen Zugangsdiensten wird die Glasfaserinfrastruktur näher zum Kunden gebracht - entweder bis zum Kabelverzweiger (FTTC/VDSL) oder aber bis zum Haus oder sogar in die Wohnung (FTTB/FTTH). Die lang erwartete Konsolidierung innerhalb des deutschen Breitbandmarktes setzte im Jahr 2009 ein. Durch die Akquisition der freenet DSL-Kundenbasis durch United Internet, die Akquisition der Hansenet durch Telefonica O2 sowie den Einstieg von Liberty Global bei UnityMedia wird im Jahr 2010 sich die Anbieterlandschaft des deutschen Breitbandmarktes signifikant ändern. 3. ErtragslageDer Umsatz der TSG sank im Geschäftsjahr 2009 um 3,9 Mio. Euro auf 14,3 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreswert von 18,2 Mio. Euro.
4. Vermögens- und Finanzlage, FinanzierungIm Geschäftsjahr 2009 beliefen sich die gesamten Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf 33 Tsd. Euro gegenüber 0,4 Mio. Euro in 2008. Die Bilanzsumme der TSG betrug zum 31. Dezember 2009 24,4 Mio. Euro im Vergleich zu 27,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2008. Das Umlaufvermögen fiel von 3,8 Mio. Euro zum 31. Dezember 2008 auf 1,9 Mio. Euro zum Bilanzstichtag 2009. Das Anlagevermögen sank von 3,3 Mio. Euro zum 31. Dezember 2008 auf 2,3 Mio. Euro zum 31. Dezember 2009. Auf der Passivseite der Bilanz weist die TSG zum Jahresende 2009 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 20,2 Mio. Euro (Vorjahr 20,8 Mio. Euro) aus, eine bilanzielle Überschuldung liegt vor. Die Versatel AG, Berlin, hat in diesem Zusammenhang eine Patronatserklärung in Höhe von TEUR 25.000 ausgesprochen sowie den Rangrücktritt erklärt für alle Forderungen, die in Folge der Erfüllung der Patronatserklärung entstehen werden. Darin enthalten sind die zum 31. Dezember 2006 gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 19.704. Um die Finanzierung innerhalb des Versatel-Konzerns sicherzustellen, existiert eine Cash-Pooling-Vereinbarung, die allen beteiligten Gesellschaften die Bereitstellung der verfügbaren liquiden Mittel innerhalb der Gruppe zusagt. 5. RisikomanagementVersatel betreibt ein unternehmensweites, integriertes Risikomanagement-System. Das frühzeitige Identifizieren, Beurteilen und Steuern von Risiken ist ein integraler Bestandteil der konzernweiten Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme. Es werden sowohl strategische als auch operative Risiken regelmäßig analysiert. Im Zuge der Veränderungen durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde auch die Maßnahmenverfolgung zur Steuerung (Reduzierung, Vermeidung, oder Überwälzung) der Risiken entsprechend erweitert. Dadurch ist jetzt eine detaillierte Brutto- und Nettobetrachtung der Risiken möglich. Gleichzeitig sind die Risiken so quantifizierbar, dass die bilanziellen Auswirkung der Risiken dargestellt, aggregiert und systematisch ausgewertet werden können. Zu dem vorhandenen und integrierten System gehört auch die direkte Verzahnung des Risikomanagements mit der Planung und dem internen Kontrollsystem. Die in das Risikomanagement integrierten Risikofrüherkennungssysteme basieren auf konzernweit vorgegebenen Methoden und sind auf die individuellen Belange zugeschnitten. Mögliche Abweichungen im Planungszeitraum werden nach Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit analysiert. Bezugsgröße für das Ausmaß ist der Ergebniseffekt auf den Konzern. Aus der Gesamtheit der Einzelrisiken wird das Gesamtrisiko des Konzerns ermittelt. Dazu werden die Einzelrisiken unter Berücksichtigung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Risikominimierungsmaßnahmen zu einem Gesamtrisikopotential aggregiert. Für die Ermittlung der Veränderungen der Risiken kommt ein Indikatorensystem zum Einsatz, das die wesentlichen Risikofelder umfasst. Darüber hinaus werden auch Strategische- und Umfeldrisiken analysiert. Das Reporting der wesentlichen Risiken erfolgt turnusmäßig in jedem Quartal, bei unerwartet auftretenden Risiken auch unmittelbar. Es sind spezifische Wesentlichkeitsgrenzen für Risiken definiert. Die zentrale Methoden- und Systemverantwortung für dieses konzernweit standardisierte, eigenständige Berichtswesen obliegt dem Bereich Controlling, der auch die Funktionsfähigkeit und Effizienz des Systems sicherstellt. Das Controlling ist in qualitativer und quantitativer Hinsicht ausreichend ausgestattet um das bestehende System zu managen. Zudem werden regelmäßig Schulungen und Worksshops mit den Risikoverantwortlichen in den Bereichen und Legal Entities durchgeführt. Vorstand und Aufsichtsrat werden quartalsweise über alle wesentlichen Risiken und die Gesamtrisikosituation im Konzern informiert. Besonderen Wert legt Versatel auch auf das Management von Risiken, die sich aus Finanzpositionen ergeben. Für alle Aktivitäten im Bereich Treasury gilt der Grundsatz der Risikominimierung. Die Konzernführung wird regelmäßig über diese Positionen informiert. Derivative Finanzinstrumente werden im Wesentlichen zur Begrenzung von Zinsänderungsrisiken eingesetzt. Die Effizienz der Risikomanagementprozesse sowie die Einhaltung der definierten Regelungen und Richtlinien werden regelmäßig durch die Abteilung Interne Revision überprüft. Der Abschlussprüfer prüft im Rahmen des gesetzlichen Prüfungsauftrags für die Jahresabschlussprüfung, ob das Risikofrüherkennungssystem geeignet ist, die den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Das System gewährleistet, dass unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig erkannt werden und der Konzern in der Lage ist, ihnen aktiv und wirksam zu begegnen. Das System entspricht den gesetzlichen Anforderungen an ein Risikofrüherkennungssystem und steht im Einklang mit den Deutschen Corporate Governance Grundsätzen. Die TSG ist - wie auch die übrigen Gesellschaften des Versatel-Konzerns - ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig. Die Geschäftsentwicklung ist daher eng mit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland verknüpft, die nicht durch die Geschäftsentwicklung in anderen geografischen Märkten ausgeglichen werden könnte. Rückläufige Entwicklungen und eine schwächere Konjunktur durch die weltweite Finanzkrise in Deutschland können sich unmittelbar nachteilig auf die Konsumneigung der Privatkunden und die Investitionsbereitschaft der Geschäftskunden und damit wesentlich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Versatel-Gesellschaften auswirken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei sich abschwächender Konjunktur in höherem Maß zu Forderungsausfällen kommt. Ein schwaches Wirtschaftswachstum und eine negative konjunkturelle Entwicklung könnten daher die Wachstumsziele aller Gesellschaften des Versatel-Konzerns gefährden und sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. 6. Wesentliche Ereignisse nach dem BilanzstichtagNach Abschluss des Geschäftsjahres 2009 gab es bis zum Tag der Aufstellung des Lageberichtes keine nachträglichen Ereignisse, welche die zukünftige Entwicklung der TSG beeinflussen werden. 7. AusblickDas Management des TSG ist davon überzeugt, dass auch in den nächsten Jahren die eigene Netzinfrastruktur das zentrale Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb in Deutschland bleibt. Im Zuge dessen wird Versatel diejenigen Unternehmenssegmente stärken, die im Besonderen das Netz der Versatel nutzen - also das Geschäftskunden- und Wholsale-Bereich. Insgesamt erwartet Versatel in 2010 ein Ergebnis auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres und in 2011 eine Steigerung des Ergebnisses. Bezogen auf die einzelnen Bereiche stellen sich die Erwartungen wie folgt dar: Im Privatkundenbereich erwartet Versatel weiterhin einen hohen Wettbewerbsdruck im DSL-Bereich. Hier wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits die Strategie dahingehend angepasst, dass die Profitabilität bei der Kundengewinnung an oberster Stelle steht. Versatel verfügt über eine äußerst wertvolle Kundenbasis, die sich - nicht zuletzt aufgrund der hohen Qualität von der Versatel-Netzinfrastruktur - durch lange Verweildauern und niedrige Kündigungszahlen auszeichnet. Versatel wird weiterhin daran arbeiten, den Wert dieser Kundenbasis zu erhalten. Insgesamt rechnet Versatel aufgrund der strategischen Ausrichtung mit einem weiteren Rückgang der Kundenbasis in den nächsten beiden Jahren. Sollte demzufolge das Wettbewerbsumfeld in einem ähnlichen Rahmen wie 2009 bleiben, geht Versatel in diesem Segment von einem Umsatzrückgang in 2010 und 2011 aus. Im Geschäftskundenbereich hat Versatel im abgelaufenen Geschäftsjahr bewiesen, dass sie mit der Neuausrichtung dieses Segments den richtigen Weg eingeschlagen hat. Um zukünftige Wachstumschancen zu nutzen wird der Geschäftskundenvertrieb durch die Einführung innovativer Produktangebote weiter gestärkt. Versatel erwartet für das Geschäftskundensegment in den nächsten beiden Jahren eine weitere Umsatzsteigerung. Der Wholesale-Bereich ist der Bereich, der von den Vorteilen und der Stärke des eigenen Netzes am meisten profitieren kann. Versatel hat die Möglichkeit auf der Basis des Netzes anderen Festnetz- wie auch Mobilfunkanbietern oder auch öffentlichen Institutionen bei der Realisierung von Glasfaserprojekten zu unterstützen. Auf dieser Grundlage bieten sich Versatel erhebliche Chancen. Gleichzeitig bleibt allerdings das Risiko, welches sich aus der Marktkonsolidierung ergibt. Versatel rechnet aufgrund dieses Risikos für das Jahr 2010 mit einem Rückgang von Umsatz und Ergebnis in diesem Segment. In 2011 erwartet Versatel bei Nutzung der Chancen, die sich im Markt bieten, eine Steigerung des Umsatzes. Durch das dichte eigene Netz und die werthaltige Kundenbasis ist Versatel in einer guten Position, um sich den Herausforderungen in 2010 und 2011 zu stellen und in einem hart umkämpften Wettbewerbsumfeld weiter zu bestehen. Mit unserer klaren Strategie, die flankiert ist durch kontinuierlich steigende Effizienz, Antizipieren von Kundenbedürfnissen und Marktgegebenheiten sowie durch das Engagement in die zukunftsentscheidende hochbitratige Infrastrukur auf Basis des Versatel-eigenen Netzes wird die Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortgeschrieben werden.
Düsseldorf, den 31. März 2010 Tropolys Service GmbH Die Geschäftsführer Dr. Hai Cheng Dr. Max Padberg BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn- und VerlustrechnungDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 wurde auf der Basis der handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze unter ergänzender Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Gesellschafterversammlung vom 24. Juli 2009 hat die Sitzverlegung von Essen nach Düsseldorf beschlossen. II. Erläuterungen zu den Posten von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des HGB (§§ 238-261 HGB). Darüber hinaus hat die Gesellschaft zusätzlich die Vorschriften der § 264ff. HGB beachtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßigen Abschreibungen nach der linearen Methode, soweit es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, bewertet. Beim Sachanlagevermögen liegen den planmäßigen Abschreibungen die in den steuerlichen Abschreibungstabellen vorgegebenen Nutzungsdauern zugrunde. Das immaterielle Anlagevermögen wird linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen, soweit sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Als verbundene Unternehmen gelten alle Unternehmen, die in den Konzernabschluss der Versatel AG einbezogen werden. 2. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009 ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlichst innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 222 (Vorjahr TEUR 450). Zum 31. Dezember 2009 wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 20.234 (Vorjahr TEUR 20.814) ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 519 (Vorjahr TEUR 790) umfassen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen für Netzwerkkosten in Höhe von TEUR 470 (Vorjahr TEUR 588) sowie Rückstellung für Wartung TEUR 17, Rückstellung für den Jahresabschluss TEUR 14 (Vorjahr TEUR 15) und für Prozessrisiken TEUR 13 (Vorjahr TEUR 4). Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahresbeträge in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, inklusive Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, enthalten im Wesentlichen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 19.704 (Vorjahr TEUR 19.704), Verbindlichkeiten aus Cashpool in Höhe von TEUR 1.199 (Vorjahr TEUR 2.192), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 252 (Vorjahr TEUR 3.846) sowie Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.080 (Vorjahr TEUR 2.070). Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 600 (Vorjahr TEUR 100). 3. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die gesamten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 14.255 (Vorjahr TEUR 18.209) wurden im Inland erzielt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 905 (Vorjahr TEUR 519) wurden im Wesentlichen durch Weiterberechnungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 679 (Vorjahr TEUR 414) erzielt. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.813 (Vorjahr TEUR 2.210) sind im Wesentlichen Weiterberechnungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.427 (Vorjahr TEUR 1.744) enthalten. III. Ergänzende Angaben1. Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Gesellschafterin Alleinige Gesellschafterin ist die Versatel Süd GmbH, Stuttgart. Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung besteht aus folgenden Personen:
Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft zusammen mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführung hat auf Grund ihrer Geschäftsführeridentität in anderen Konzerngesellschaften von der TSG im Geschäftsjahr 2009 keine Bezüge erhalten. 2. Belegschaft Die TSG hat im Geschäftsjahr keine Mitarbeiter beschäftigt. 3. Konzernzugehörigkeit Die Tropolys Service GmbH, Düsseldorf, ist zu 100 Prozent ein Tochterunternehmen der Versatel Süd GmbH, Stuttgart. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Versatel AG, Berlin, einbezogen. Die Versatel AG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Versatel AG, Berlin, wird nach den International Financial Reporting Standards erstellt. Der Konzernabschluss der Versatel AG, Berlin, ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Der Konzernabschluss der Versatel AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, die dabei angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden weichen teilweise von den diesbezüglichen deutschen handelsrechtlichen Bestimmungen ab. Abweichungen ergeben sich unter anderem hinsichtlich der Bilanzierung von Leasingverträgen. 4. Ergebnisabführungsvertrag Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Versatel Süd GmbH, Stuttgart, vom 14. März 2008, dem die Gesellschafterversammlung vom selben Tage zugestimmt hat. Der Vertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann unter Einhaltung einer Frist von 6 Monaten zum Ablauf eines Geschäftsjahres der Organgesellschaft schriftlich gekündigt werden, frühestens jedoch mit Ablauf des sechsten Zeitjahres seit Beginn des Geschäftsjahres der ersten Anwendbarkeit. Eine Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist ist jederzeit zulässig.
Düsseldorf, den 31. März 2010 Tropolys Service GmbH Dr. Hai Cheng Dr. Max Padberg Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Tropolys Service GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 31. März 2010 PricewaterhouseCoopers
Lutz Granderath, Wirtschaftsprüfer ppa. Anja Gaedike, Wirtschaftsprüfer |
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