BiaVest Germany Holdings GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Walter Martschenko seit 26.6.2025 | Geschäftsführer |
Hilliard Lombard seit 4.10.2023 | Geschäftsführer |
Warren Codd seit 4.10.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AOFF GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Teigwaren Riesa GmbHRiesaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Der vorliegende Jahresabschluss ist mit nachstehender Ausnahme unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurde die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB um einen gesonderten Posten "Außergewöhnliche Aufwendungen (Vorjahre)" erweitert. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 4 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 2 bis 33 Jahren und werden nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die in den Finanzanlagen enthaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten einschließlich angemessener Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen werden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis der aktivierungspflichtigen Herstellungskosten im Sinne von § 255 Abs. 2 HGB bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzel- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten, der Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Wertverzehrs des Anlagevermögens berücksichtigt wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. III. ANGABEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist integraler Bestandteil des Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von EUR 134.068,41 (i. V. EUR 28.122,02) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen EUR 0,00 (i. V. EUR 0,00). Ein Teilbetrag in Höhe von EUR 35.600,00 (i. V. EUR 62.600) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind antizipative Beträge aus noch nicht anrechenbarer Vorsteuer in Höhe von EUR 55.417,51 (i. V. EUR 35.884,57) enthalten. Eigenkapital/Ergebnisverwendungsvorschlag Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 500.000,00. Eine Umstellung auf Euro erfolgte bislang nicht. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.369.145,52 auf neue Rechnung vorzutragen. Verbindlichkeiten
Für die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht eine Sicherungsübereignung der Maschineninvestitionen der Jahre 2020 und 2021. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Ei-gentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 203.595,02 (i. V. EUR 82.581,13). IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Soziale Aufwendungen und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 24.347,15 (i. V. EUR 26.080,53). Außergewöhnliche Aufwendungen Die Aufwendungen in Höhe von EUR 958.423,04 betreffen im Wesentlichen Konditionsrabatte an Kunden für Vorjahre. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Auf verbundene Unternehmen entfallen EUR 3.025,84 (i. V. EUR 453,13). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Darin enthalten sind Aufwendungen aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR -625,00). V. ERGÄNZENDE ANGABEN Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben über den Beteiligungsbesitz Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Derzeit können die Auswirkungen aufgrund des Kriegs in der Ukraine sowie des Nahostkonflikts auf das Unternehmen nicht abgeschätzt werden. Das Unternehmen hat entsprechende Planungen eingeleitet, um z.B. auf Umsatzausfälle reagieren zu können. Ferner wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt durch:
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Abs. 9 HGB in Anspruch genommen. Mutterunternehmen Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der BiaVest Germany Holdings GmbH, Riesa, (kleinster Kreis) und wird in den Konzernabschluss der BiaVest Holdings Ltd., Ramsey/Isle of Man, einbezogen (größter Kreis). VI. NICHT OFFENLEGUNGSPFLICHTIGE ANGABEN Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (EUR 238.358), Archivierungsaufwendungen (EUR 19.700), Abschluss und Prüfung (EUR 50.000) sowie noch zu erteilende Gutschriften (EUR 87.791). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Riesa, 17. Juni 2024 Teigwaren Riesa GmbH Henrik Christiansen Warren Codd Hilliard Lombard ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell Die Teigwaren Riesa blickt auf eine nunmehr über 100-jährige Erfahrung in der Nudelproduktion zurück. Dabei ist das Vertriebsgebiet für die Markenprodukte unter Riesa Nudeln klar auf die neuen Bundesländer fokussiert, in welchen sie als Marktführer rangiert. Die Teigwaren Riesa GmbH produziert und vertreibt Nudeln/Pasta in verschiedensten Ausformungen und Gebinden und Pasta Saucen sowie Pesto. Wir beliefern den deutschen Lebensmitteleinzelhandel und internationale Kunden mit Teigwaren-Erzeugnissen. Dabei wird der überwiegende Anteil der produzierten Pasta unter der Marke Riesa verkauft. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland haben sich in den letzten Jahren signifikant geändert. Um diesen Bedingungen und den in der Zukunft steigenden Investitionsanforderungen gerecht zu werden, haben sich die Eigner des Unternehmens entschlossen, maßgebliche Anteile am Unternehmen an die BiaVest Germany Holdings GmbH zu veräußern. Mit dem neuen Anteilseigner eröffnen sich zusätzliche Kooperationsmöglichkeiten in neuen Märkten, die für eine positive Geschäftsentwicklung beitragen sollen. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wirtschaftslage in Deutschland im Jahr 2023 war von verschiedenen Entwicklungen geprägt. Die deutsche Wirtschaft hat unter den historischen Ereignissen, wie dem Krieg in der Ukraine und der damit verbundenen, vor allem energetischen Unsicherheiten, stark zu kämpfen. Viele Teile der Wertschöpfung und der Verbraucher im Land haben aufgrund hoher Kosten für Energie und der volatilen politischen Ausrichtung ihren Konsum angepasst und dem Wirtschaftswachstum einen deutlichen Dämpfer gegeben. Wirtschaftsentwicklung: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Arbeitsmarkt: Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Darüber hinaus nahmen die Arbeitskämpfe, getrieben vom Engagement der Gewerkschaften, in verschiedenen Wirtschaftsbereichen signifikant zu. Exporte: Während der deutsche Export im vergangenen Jahr noch einigermaßen stabil blieb, sind die Importe um rund 150 Milliarden Euro gesunken. Allein Einfuhren aus China brachen um 37 Milliarden Euro ein. Die vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichten Zahlen zum Außenhandel 2023 belegen dies. Aus Deutschland wurden Waren im Wert von 1.562 Milliarden Euro exportiert und Waren für 1.353 Milliarden importiert. Damit sanken die Exporte gegenüber 2022 um zwei Prozent und die Importe um zehn Prozent. Konsum private Haushalte: Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahr - lag im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich bei 5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %). Dabei stiegen vor allem die Preise für Nahrungsmittel. Auch die Energiepreise waren - im Unterschied zur Entwicklung auf der Erzeugerebene - noch höher als im Vorjahr. Die etwas niedrigere Inflationsrate und die Lohnerhöhungen für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konnten den Rückgang der privaten Konsumausgaben jedoch nicht verhindern. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Das gilt insbesondere für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren, für die im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich weniger ausgegeben wurde als im Vorjahr (-4,5 %). Bei den Teigwaren gab es eine Beruhigung der Preisentwicklungen auf den Rohstoffmärkten. Die besseren Ernten bei Hartweizen sorgten nachhaltig für Entspannungen, die an den Handel teilweise weitergegeben werden konnten. Allerdings spiegelt sich dies für die Verbraucher nur in den Preisen für die Eigenmarken des Handels wider, im Markenbereich bleiben die Preise stabil hoch und werden nur durch zunehmende Vermarktung temporär korrigiert. In den kommenden Perioden ist davon auszugehen, dass sich die Lage zu Gunsten von Markenprodukten wieder dreht. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Das Jahr 2023 war anfangs geprägt von der Erreichung der notwendigen Mengen für die Auslieferung, die dem im Streik begründeten Produktionsausfall geschuldet war. Die über das gesamte Jahr 2023 zu konstatierende Konsumzurückhaltung und die Sparneigung der Verbraucher brachte unseren Kunden und insbesondere den Discountern signifikanten Zugewinn, was insgesamt dem Markengeschäft in Deutschland Mengenverluste einbrachte. Die Teigwaren Riesa GmbH hat als Marktführer in der Region und mit dem großen Preisunterschied zu den Handelsmarken besonders zu kämpfen und verlor ca. 15 % der verkauften Mengen, verglichen mit 2022. Auch wenn die Umsatzerlöse mit 33.147 T€ um ca. 886 T€ höher als 2022 ausgewiesen werden, liegt dies nur an höheren Verkaufspreisen. Der Jahresverlust beträgt 5 T€. Die Gesamtzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 133. Die darin enthaltene Anzahl der Auszubildenden stieg von 10 im Jahr 2022 auf 13 im Jahr 2023. Die Tarifeinigung aus dem Jahre 2022 war über die Jahresgrenzen bis Ende Mai 2024 vereinbart und wirkt sich kostensteigernd im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 aus. Der Personalaufwand stieg insgesamt um 19,5 % auf 6.050 T€ und ist nicht nur auf die Tarifeinigung, sondern auch auf den Streik aus 2022 zurückzuführen. a) Ertragslage Die Teigwaren Riesa GmbH erwirtschaftete im Jahr 2023 eine um 3,0 % höhere Gesamtleistung als im Vorjahr und erzielte damit 33.298 T€. Die Umsatzerhöhung ist allerdings rein durch Preiserhöhungen zu erklären. Die eigen produzierte Gesamtmenge beläuft sich im Jahre 2023 auf 18.871.994 kg. An den Rohwarenmärkten haben sich die Preise für unsere wichtigste Rohware Hartweizengries 900 auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert als im Jahr 2022. Diese Ersparnisse haben wir zur Unterstützung der Märkte und dem Erhalt unserer Wettbewerbsfähigkeit an den Handel weitergegeben. Auch Verpackungsmaterialien stabilisierten sich, trotz der Unsicherheiten an den Energiemärkten. Logistikkosten zeigten wieder stärker nach oben, vor allem getrieben durch die Einführung der höheren Maut für LKW und Transporter. Die Kosten für Roh-/Hilfs-/ und Betriebsstoffe stellen damit ein Anteil von 59,9 % an der Gesamtleistung dar nach 62,7 % im Jahr zuvor. Darüber hinaus wird die Ertragslage durch periodenfremde Aufwendungen von Höhe von 958 T€ gemindert. Diese haben wir in einer separaten Position in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer weiteren Stabilisierung an den Rohwarenmärkten. Allerdings werden die daraus resultierenden positiven Effekte durch steigende Vermarktungs- und Tarifkosten konterkariert und können sich nicht in der Ertragslage entsprechend widerspiegeln. b) Finanzlage Der operative Cashflow ist auch in 2023 positiv und die Kontokorrentlinien mussten nicht beansprucht werden. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden u.a. durch einen Mietkauf finanziert. Lieferantenrechnungen konnten mit Skontoabzug ausgeglichen werden. Die Darlehen wurden planmäßig getilgt. c) Vermögenslage Die wesentlichen Bilanzpositionen haben sich wie folgt verändert: Aktiva Das Sachanlagevermögen inkl. der geleisteten Anzahlungen beläuft sich auf 7.304 T€. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Halb- und Fertigprodukten stiegen auf 2.443 T€. Die Forderungen aus L u. L. sanken von 4.476 T€ auf 3.778 T€. Die liquiden Mittel betrugen 2023 447 T€ im Gegensatz zu 1.589 T€ im Jahr 2022. Passiva Im Geschäftsjahr 2023 sank die Eigenkapitalquote (incl. Sonderposten für Zuschüsse) auf 28,6 % nach 33,7 % im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen um 29,1 % zurück auf 2.331 T€. Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten sanken aufgrund der planmäßigen Tilgungen auf 4.200 T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten das Mietkaufdarlehen zur Refinanzierung der Investitionen im Anlagevermögen und erhöhten sich im Jahr 2023 um 3.439 T€. Die Bilanzsumme beläuft sich auf € 15.073.684,80 nach € 12.977.674,30 im Jahr 2022. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse, Betriebsergebnis (EBIT) und das Ergebnis vor Ertragssteuer (EBT) und Umsatzrendite heran. Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 betragen 33.147 T€ und sind damit um 886 T€ im Vergleich zu 2022 gestiegen, was sich primär durch gestiegene Preise erklären lässt. Auch das Betriebsergebnis (vor Außergewöhnliche Aufwendungen) stieg von -90 T€ im Jahr 2022 auf 1.054 T€ im Jahr 2023. Diese Steigerung in Höhe von 1.234 T€ resultiert aus höheren Umsatzerlösen, niedrigerem Materialaufwand, deutlich gestiegenen Personalaufwendungen und letztlich gesunkenen Abschreibungen und niedrigerem übrigen Betriebsaufwand. Das EBT hat sich erhöht und unter Einbeziehung der o.g. Außergewöhnlichen Aufwendungen liegt dieses bei -10 T€ oder in Relation zum Umsatz bei -0,03 % nach dem Verlustjahr 2022, in dem das EBT bei -140 T€, bzw. in Relation zum Umsatz bei -0,43 % lag. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als zufriedenstellend ein. Trotz der umkämpften Märkte, des Erstarkens der Handelsmarken und weiteren Wachstum des Discounts, können wir für 2023 ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis verzeichnen. Die zukünftige Ertragslage schätzen wir auch weiter als positiv ein. An den Rohwarenmärkten zeichnet sich weiter etwas Entspannung ab und auch die Energiemärkte zeigen eine Abkehr von der Überhitzung im Jahr 2022, wenn auch die politische Klarheit für die Zukunft fehlt. Die anhaltenden Forderungen der Gewerkschaften nach hohen Lohnanpassungen, die Steigerungsraten beim Mindestlohn und die Erwartungen einer Reduzierung der persönlichen Arbeitszeit, werden auf die Kosten der Produktion und damit auf die Preise weiteren Druck ausüben. Dies in Betracht gezogen und die anhaltenden Schwierigkeiten geeignetes neues Personal an den Arbeitsmärkten zu rekrutieren, begründet mittel- und langfristig Automatisierung und Digitalisierung voranzutreiben. Die weiterhin hohe Nachfrage nach nachhaltig lokal angebauten Rohstoffen wird unsere Strategie, das Engagement im Nudelsegment auszuweiten, stützen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. PROGNOSEBERICHT Die Teigwaren Riesa GmbH ist ein erfahrener und etablierter Nudelproduzent. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit großer regionaler und ökologischer Verantwortung. Die Herstellung von Teigwaren für Handel, Großverbraucher, Weiterverarbeiter und Gastronomie ist und bleibt unser Kerngeschäft. Nachhaltige Ernährung, basierend auf einem regionalen und lokalen Rohstoffkonzept wird auch in der Zukunft ein wichtiges Asset für Verbraucher beim Kauf von Teigwaren bleiben. Heimische Landwirte und Mühlen haben und werden sich auch weiterhin intensiv um die regional nachhaltige Bewirtschaftung der auch von uns nachgefragten Rohstoffe (Hartweizen, Weizen, Dinkel) bemühen und damit eine energie- und kostenbewusste Beschaffungsmöglichkeit sicherstellen. Das Herkunftsversprechen bleibt Herz der Marke und wird im Jahr 2024 ff. auch im Zentrum der weiteren Kommunikation stehen: "Für Dich von Hier". Im Kern bedient die Marke Riesa Nudeln damit die Erwartungen der Konsumenten in regionale Lebensmittel, gepaart mit den Vorteilen für Nachhaltigkeit und Vertrauen. Im Bereich des Bio Rohstoffes Durum gibt es auch weiterhin kein ausreichendes regionales Angebot. Dies erwarten wir als Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit mit unserem Hauptlieferanten bis 2025. Unser neues Saucen-Konzept haben wir auch in 2023 weiterverfolgt und um Listungen gekämpft. Dieser Markt stellt sich als schwierig dar und die italienischen Hersteller sind fest etabliert und neue Anbieter brauchen einige Zeit für das Durchsetzen am Markt. Unser Relaunch der Marke (Start Anfang 2022) wurde ab 2023 sukzessive in die Realität eingeführt. Erste Feedbacks unsere Handelskunden und Endverbraucher sind vielversprechend positiv. Eine genaue Einschätzung der Ergebnisse ist derzeit noch nicht möglich, da durch den allmählichen Übergang keine ausreichende Zeitspanne für eine Analyse gegeben ist. Die Auswirkungen der Preissteigerungen im Jahr 2023 waren volumenreduzierend. Es zeigte sich, dass die Marke Riesa mit ihrer Kernzielgruppe eher im unteren Preissegment angesiedelt sein sollte, da die Verbraucher nachweislich nicht bereit waren, die höheren Preise bei Pasta-Ware zu bezahlen. Im Zuge der Entspannung auf den Rohwarenmärkten haben und werden wir diese Preisreduzierungen teilweise weitergeben müssen, um auch für die Konsumenten ein akzeptables Marktpreisniveau zu erreichen, die zu einem Volumenwachstum führen sollte. Wir erwarten steigende Absätze, speziell im Bereich der neu errichteten Produktionsanlage. Die Verbrauchernachfrage hat sich im letzten Jahr weiter hin zum Discount bewegt. Da im Discount nur eine begrenzte Angebotsvielfalt vorzufinden ist, leiden im Absatz besonders Markenanbieter, welche auf die Sortimentsbreite der Verbrauchermärkte angewiesen sind. Rückblickend zeigt sich vor allem in diesem Absatzkanal die Problematik eines zu großen Preisabstandes zwischen Riesa Marke und Handelsmarke, was zu Mengenverlusten führte. Unsere Vertriebsprognosen und Mengen Planungen für das nächste Jahr werden im Marken Bereich moderater ausfallen, wenn auch wir davon ausgehen, dass durch unseren Wachstumskurs bei der Handelsmarken Produktion, Spätzle und Walznudeln, Umsatz und Ertrag ausbauen zu können.
Die in der Zukunft optimistische Mengenplanung begründet sich in der wachsenden Kapazität bei der Handelsmarken Produktion für Spätzle und Walznudeln. Die derzeit bestehende Auftragsproduktion im Bereich Mie Nudeln stößt an nicht ausbaubare kapazitive Grenzen. Die Installation der Spätzle- und Walznudel-Anlagen wurde im Frühjahr 2024 abgeschlossen. Von da an kann mit den Kapazitäten für dieses Marktsegment im vollen Umfang gerechnet werden. Wir erwarten in den darauffolgenden Jahren eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Im Markensegment werden zum 1. und 2. Quartal 2024 umfangreichere Marketing-Unterstützungsmaßnahmen geplant, um die preisliche Rechtfertigung für die Verbraucher zu stärken und negativen Mengeneffekten entgegenzuwirken. Für das Gesamtjahr 2024 rechnen wir bei höheren Umsatzerlösen mit einem positiven Vorsteuerergebnis. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Risiken Die Risiken bei der Rohwarenverfügbarkeit und der Volatilität der Preise durch Krisen in der Welt, wie in der Ukraine oder dem Nahen-Osten bleiben bestehen. Die Situation auf den Rohwarenmärkten hat sich im Vergleich zu den Jahren 2022 und 2023 deutlich entspannt. Einzig Rohei behält rund um das Ostergeschäft eine gewisse unberechenbare Dynamik. Die Jahresgespräche mit dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel gestalten sich weiterhin sehr langwierig. Einerseits liegt dies an den immer komplexer werdenden Verwaltungsstrukturen innerhalb der Handelsunternehmen andererseits wird sein einigen Jahren deutlich, dass der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) intensiv auf eine stärkere Eigenmarkenpolitik fokussiert. Dies führt wiederum zur Verstärkung des ohnehin anhaltenden Preisdruckes auch für die Marken und zu einem wachsenden Promotionanteil im Markensegment. Besonders profitieren können im Jahr 2023 die Discounter von dieser Entwicklung. Schmalere Sortimente und weniger komplexe Strukturen, sowie die Einstellung der Verbraucher zu Komplexitätsreduktion begünstigen den Zulauf zu diesem Absatzkanal. Die neuen Anforderungen an qualifiziertes Personal, welche durch eine zunehmende Automatisierung entsteht, wollen wir mit verstärktem Engagement in Ausbildung vorhandener und neuer, junger Arbeitnehmer begegnen. Investitionen in technische Infrastruktur müssen in Zukunft noch stärker darauf bewertet werden, die entstehenden Lücken mangels geeigneten Personals, durch Automatisierungsmaßnahmen zu schließen. Alle weiteren erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Weitere Risiken, welche die Entwicklung des Unternehmens nachhaltig beinträchtigen oder gefährden könnten, liegen derzeit nicht vor. Chancen Als regionaler starker Marktführer in den neuen Bundesländern verfügt die Teigwaren Riesa GmbH aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Stellung langfristig zu profitieren. Jedoch zeigt sich aufgrund der auf die preisliche Entwicklung zurückzuführenden Verhaltensänderung der Konsumenten, Handelsmarken den Marken vorzuziehen, dass ein starkes regionales Argument nicht zwangsläufig die Kaufbereitschaft positiv trägt. Preise werden auch über 2024 hinaus ein wichtiger Hebel für Volumen und Marktanteile bilden. Darin müssen auch wir investieren. Die hohe Wertschätzung, die wir zum wiederholten Male in der Mitteldeutschen Markenstudie erfuhren, beste Regionalmarke in der Kategorie, gilt es zu verteidigen und als grundlegendes Marketingargument zu untermauern. Durch unsere Strategie der Nachfrage auf heimischen Rohstoff Märkten, werden sich positive Nachfrageeffekte ergeben und den Trend nach regionalen Produkten stärken, die glaubwürdig den Nachhaltigkeitsbedarf bedienen können. Die Neuausrichtung des Werkteils 2, Aufbau der Spätzle- und Walznudelproduktion, birgt für das Gesamtportfolio der Marke Riesa eine wichtige neue Säule für Kapazität, Umsatz und Ertrag. Infrastruktur, Qualifikation und Erfahrungen in Riesa sind dabei Fundament für die optimistischen Aussichten. Durch die Installation der neuen Anlage und den Aufbau dazugehörender Vertriebsstrukturen, können wir diesen Absatzkanal erfolgreicher bearbeiten. In unserer Gesamtstrategie soll das Handelsmarkengeschäft zu einem tragenden Volumengeschäft ausgebaut werden und eine gleichbedeutende Säule des Geschäftsmodell werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Unser Kundenstamm ist solvent und bonitätsstark. Mit einem Großteil der Kunden arbeiten wir seit vielen Jahren zusammen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Unsere Risikopolitik bezüglich der Finanzpositionen ist konservativ. Das Finanz- und Risikomanagement ist auf die Sicherstellung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ausgerichtet. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren-Management. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden bzw. erfolgen Lieferungen nur gegen Vorauskasse. Die kurzfristige Finanzierung ist über Eigenmittel, Lieferantenkredite und Kontokorrentlinien gedeckt. Es sind Banklinien vorhanden, um saisonale und konjunkturelle Zahlungsstromschwankungen auszugleichen.
Riesa, 26. Juni 2024 Teigwaren Riesa GmbH Henrik Christiansen Warren Codd Hilliard Lombard Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Teigwaren Riesa GmbH, Riesa Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Teigwaren Riesa GmbH, Riesa, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Teigwaren Riesa GmbH, Riesa, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Eislingen, 26. Juni 2024 ESWICON
GmbH
Holzwarth, Wirtschaftsprüfer Kottmann, Wirtschaftsprüfer |
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