Herstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und Fernsehprogrammen
Transco Holding GmbH
Lindenweg 13, 78476 Allensbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Johann Bücheler seit 28.12.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Transco Holding GmbHAllensbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KonzernlageberichtGrundlagen des Konzerns Transco ist ein internationales Logistikunternehmen mit 25 Standorten in 8 Ländern. Hauptsitz ist Singen am Hohentwiel in Deutschland. Leistungen werden in den Bereichen Logistik, Transport, E-Fulfillment, Verzollung sowie Lebensmittellogistik und Pharmatransporte erbracht. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Zudem zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte anpassungsfähig. Allerdings deutet die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche, auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Diese Hemmnisse zeichnen sich bereits seit vielen Jahren ab und wurden bisher nicht ausreichend adressiert. Erstens ist absehbar, dass durch die demografische Alterung der Anteil der 20- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung sinken wird und das inländische Arbeitsvolumen zurückgeht. Zweitens sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, seit Jahrzehnten rückläufig. Dies spiegelt sich in den niedrigen und gesunkenen Gründungsraten und der geringen Verfügbarkeit von Wagniskapital für junge Wachstumsunternehmen wider. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. Das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands ist stark eingetrübt. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die schleppende Entwicklung in China beigetragen. Von den USA gingen seit dem Frühjahr 2023 zwar positive außenwirtschaftliche Impulse aus. Die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wuchs im 2. Quartal 2023 aber zum zweiten Mal in Folge nur geringfügig. Auch die chinesische Volkswirtschaft wuchs im Jahr 2023 bislang deutlich langsamer als in der Vergangenheit und weniger als nach Beendigung der Null-Covid-Politik erwartet. Im Jahr 2024 dürfte sich die Weltkonjunktur wieder etwas aufhellen. China dürfte für seine Verhältnisse jedoch weiterhin nur schwach wachsen. Für die Jahre 2023 und 2024 ist damit zu rechnen, dass das globale BIP um 2,7 % bzw. 2,2 % wachsen wird, weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre. Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Die Kerninflation bleibt mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht. Hier spielen die im Vergleich zu den Warenpreisen verzögerten Preissteigerungen bei Dienstleistungen, die zuletzt stark steigenden Lohnstückkosten und das noch bestehende Aufholpotenzial bei der privaten Nachfrage nach Dienstleistungen eine wesentliche Rolle. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 %. (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Jahresgutachten 2023/2024 aus November 2023.) Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von großen Unsicherheiten. Immer noch Krieg zwischen der Ukraine und Russland, niemand wusste wie lange und in welcher weiteren Dimension. Weiterhin hohe Energiepreise und eine nicht einschätzbare Konjunkturerwartung. Spätestens im zweiten Quartal zeichnete sich eine deutlich nachlassende Konjunktur in vielen Bereichen ab. Auch politisch war eine große Unsicherheit zu spüren im Hinblick auf die weitere Zukunft. Das Gesamtbild stand unter dem Motto Klimaschutz und Ökologie. Damit einhergehend selbstverständlich die verschiedensten Maßnahmenpakete zur Zielerreichung. Auch für das Unternehmen Transco war es am Ende schwierig, verlässliche und langfristige Entscheidungen zu treffen. Getreu der strategischen Ausrichtung hat Transco aber weiter in Fuhrpark und Informatik investiert. Durch Strukturanpassungen und Prozessoptimierung ist es gerade im speditionellen Bereich trotzdem gelungen den Rohertrag maßgeblich zu steigern. Weiterhin sehr erfreulich entwickelt sich das Logistikzentrum in Gottmadingen. Hier konnte planmäßig im Mai 2023 eine neue Logistikhalle in Betrieb genommen werden. Diese Halle ist bereits voll belegt. Das Projekt Autostore läuft aktuell ebenfalls konjunkturunabhängig. Transco arbeitet dort unter Vollauslastung, eine Erweiterung ist bereits in Auftrag gegeben und wird voraussichtlich im September 2024 in Betrieb gehen. Ebenfalls in 2023 wurde in Gottmadingen ein neues Warenwirtschaftssystem nach modernster Technologie eingeführt. Im Gesamten ist das Jahr 2023 erfolgreich verlaufen. Investitionen und Innovationen Auch im Jahr 2023 hat Transco wieder kräftig investiert in den verschiedensten Bereichen. So wurden gut 5,3 Millionen Euro in das Anlagevermögen investiert. Davon 0,3 Millionen Euro in Software und 2,4 Millionen Euro in Fuhrpark und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die größte Einzelinvestition hat eine neue Logistikhalle in Gottmadingen mit 4,6 Millionen Euro betragen, wovon 1,8 Millionen Euro im Jahr 2023 investiert worden sind. Im Bereich der Infrastruktur wurde weiter investiert in moderne und effiziente Arbeitsplätze, in die Qualifikation der Mitarbeiter und in Nachhaltigkeit. Die Einführung von einem neuen Transportmanagementsystem erfolgt nun definitiv zum 01. Mai 2024. Die Erweiterung des Autostore wird zum 30. September 2024 ebenfalls abgeschlossen sein. Konzernlage Im Jahr 2023 konnte die Transco Holding GmbH ein Konzerngewinn von 1,5 Mio. Euro erwirtschaften. Dies war möglich trotz der weiterhin negativen äußeren Einflüsse. Neben dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine findet nun seit Monaten auch ein Krieg im Gazastreifen statt. Ebenfalls ist Europa und insbesondere Deutschland von fortwährenden Streiks gezeichnet. Dies führt zu erheblichen Mehrbelastungen und erheblichen Mehraufwendungen. Transco ist bekannt für eine hohe Qualität verbunden mit einer bewährten Verlässlichkeit. Transco wird auch diesen Weg weiter beständig gehen. Ebenso sind wieder erhebliche Investitionen geplant in Fuhrpark, Infrastruktur und Informatik. Sechs Elektrozugmaschinen sind bereits in Betrieb. Sorgen bereitet die fehlende Verlässlichkeit der Politik. So wurde die Maut auf deutschen Strassen drastisch erhöht auf 34 Cent pro Kilometer. Des Weiteren wurden per sofort sämtliche Förderungen für Elektrofahrzeuge gestoppt, so wurde unnötig weitere Bürokratie aufgebaut. Das alles macht den Standort Deutschland nicht wettbewerbsfähiger. Insofern ist Transco verhalten optimistisch für das Jahr 2024. Wir werden uns weiter international ausrichten, die internationalen Verkehre pushen, getreu der Strategie Transco. Ertragslage Im Jahr 2023 haben die Speditionserlöse EUR 124,7 Mio. betragen. Es konnte ein Rohertrag von EUR 49,5 Mio. erwirtschaftet werden. Der Personalaufwand beträgt EUR 26,8 Mio. Euro. Hier wirkt die freiwillige Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie sowie generellen Lohn- und Gehaltssteigerungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben EUR 17,0 Mio. ergeben. Hier haben sich die niedrigeren Energie- und Treibstoffkosten positiv ausgewirkt. Das Ergebnis vor Steuern beträgt EUR 2,3 Mio. Euro. Im Rahmen der Erstkonsolidierung auf Ebene der Transco Holding GmbH ist ein Vorjahresvergleich nur bedingt möglich, da sich das Vorjahr lediglich aus einem nicht vollen Monat und entsprechend einem Rumpfwirtschaftsjahr ergibt. Finanzlage Die Finanzlage des Konzerns ist durch Eigenkapital und langfristige Bankdarlehen gesichert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 1,15%-Punkte auf 19,47%. Zur Finanzierung der Investitionen wurden neue Bankdarlehen aufgenommen, was zu einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um EUR 4,3 Mio. auf EUR 16,1 Mio. geführt hat. Das Finanzmanagement bezahlt Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele. Skontierfähige Rechnungen werden stets unter Abzug von Skonto bezahlt. Die Forderungen werden durch ein konsequentes Forderungsmanagement überwacht und vereinnahmt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2023 beträgt EUR +2,4 Mio.. Die liquiden Mittel haben sich um EUR 0,3 Mio. auf EUR 11,6 Mio. erhöht. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 EUR 66,5 Mio. Auf das Anlagevermögen entfallen EUR 32,6 Mio. oder 49%. Das Umlaufvermögen ergibt sich im Wesentlichen aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR 21 Mio. und den Guthaben bei Kreditinstituten EUR 11,6 Mio. Damit hat sich die Bilanzsumme um EUR 1,6 Mio. gegenüber dem 31.12.2022 erhöht. Auf der Aktivseite wirkte hierbei die Erhöhung des Anlagevermögens (EUR 2,6 Mio.). Passivseitig erhöhten sich das Eigenkapital (EUR 1,1 Mio.) und die Rückstellungen (EUR 0,9 Mio.). Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich trotz den wirtschaftlichen Herausforderungen insgesamt positiv entwickelt. Prognosebericht Für 2024 sind Umsätze mit Drittkunden in Höhe von EUR 131 Mio. budgetiert. Somit sind wir mit dem Umsatz etwas höher als in 2023, gehen aber aufgrund weiter gestiegener Kosten von einem Ergebnis vor Steuern leicht unterhalb von 2023 aus. Finanzmanagement und Finanzinstrumente Das wesentliche Ziel des Finanzmanagements stellt die Sicherung ausreichender Liquidität der Transco Gruppe dar. Die Optimierung des Zinsaufwands durch Nutzung aller zinslos bzw. zinsgünstig verfügbaren Finanzierungsquellen stellt ein weiteres wichtiges Ziel dar und wird über die gewählten Finanzierungsmaßnahmen und - vorhaben gesteuert. Hierzu gehört auch die entsprechende Wahl von Finanzierungspartnern wie Banken, Konzerngesellschaften oder Leasinggesellschaften, um vor allem Investitionen zur ermöglichen. Durch die im Wesentlichen auf den EU-Raum ausgerichtete Geschäftstätigkeit bestehen keine wesentlichen Fremdwährungsrisiken auf der Ertragsseite. Da die Transco Gruppe keine preisgebundenen Finanzinstrumente einsetzt, ist sie keinem über das Zinsänderungsrisiko hinausgehenden Preisänderungsrisiko ausgesetzt. Die eingesetzte Liquiditätsvorschau und -überwachung wird laufend aktualisiert, um frühzeitig die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sicher stellen zu können. Das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen wird durch eine ausreichende Reserve an liquiden Mitteln begrenzt. Die Transco Gruppe hat keine Art von Sicherungsgeschäften im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossen. Die Forderungen und Verbindlichkeiten werden entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzes bilanziert. Die aus Forderungen und Verbindlichkeiten resultierenden Risiken entsprechen dem branchenüblichen Maß. Die Ausfallrisiken aus den Forderungen werden durch entsprechende Wertberichtigungen abgedeckt. Chancen und Risiken Die Situation allgemein und im Transport- und Logistiksektor im Besonderen ist weiterhin sehr angespannt. Niemand kann eine Prognose treffen, wie sich alles in den nächsten Monaten noch entwickeln wird. Nach der Pandemie kam der Krieg, der bis heute andauert, und miteinhergehend eine hohe Inflationsrate. Das führt unweigerlich zu steigenden Kosten und höheren Preisen. Das Unternehmen Transco ist auch im Jahr 2023 trotz der sehr schwierigen Bedingungen seiner Strategie treu geblieben. Durch Investitionen in moderne Technik konnte Transco einen hohen Qualitätsstandard halten. Das führte in der Summe dazu, dass auch mit den Kunden für das Jahr 2023 vernünftige Vereinbarungen getroffen werden konnten. Allgemein hat sich die aktuelle Situation trotz des Kriegsgeschehens zwischen der Ukraine und Russland etwas entspannt. Doch sollten die Energiepreise wieder stark steigen besteht das Risiko, dass diese nicht, nicht vollständig oder nur zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden können. Dies betrifft insbesondere die mit Flüssiggas betriebenen Trucks. Aktuell sind die Energiepreise gefallen, was sich auch verkaufsseitig auswirken könnte. Die Personalsituation hat sich auch entspannt. Insbesondere beim Fahrpersonal sind alle Stellen besetzt. Risiken für Geschäftstätigkeit ergeben sich aus der aktuellen konjunkturellen Schwäche- und dem zurückhaltenden Konsumverhalten. Durch den gesunden Mix von Subunternehmern und eigenem Material kann Transco eventuell ausfallende Umsätze kompensieren. Somit ist von einem leichten Umsatzrückgang und einem leicht geringeren Rohertrag auszugehen. Transco ist genügend diversifiziert, so dass Mengenschwankungen in einzelnen Sparten ausgeglichen werden können. Handel und E- Commerce werden sich weiter stabil entwickeln, hierauf wird sich Transco weiterhin strategisch fokussieren. Die Investitionen in Informatik, Prozesse, Effizienz und Qualität wirken sich weiter positiv aus. Wir sind überzeugt, dass die Budgetwerte erreicht werden und, dass sich Transco weiterhin positiv entwickelt. Zweigniederlassungsbericht Wesentliche Zweigniederlassungen von Unternehmen der Transco Gruppe, auf die zum Verständnis der Lage des Konzerns gesondert einzugehen wäre, bestehen keine.
Allensbach, 14. November 2024 gez. Christian Bücheler, CEO Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Konzern-Kapitalflussrechnung 2023
Konzerneigenkapitalspiegel 2023
Konzernanhang für 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernjahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Zahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht vergleichbar, da das Mutterunternehmen erst zum 6. Dezember 2022 gegründet worden war und das Vorjahr deshalb ein Rumpfgeschäftsjahr war. Dies gilt auch für die Zahlen der Konzernkapitalflussrechnung. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und einzelne davon-Vermerke an dieser Stelle gemacht. Um die Klarheit und Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, sind die Positionen Umsatzerlöse in Speditionserlöse und Materialaufwand in Speditionsaufwendungen umbenannt worden und damit an die spezifischen Branchengegebenheiten von Speditionsunternehmen angepasst worden. Der Finanzmittelfonds in der Kapitalflussrechnung setzt sich aus dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" zusammen. Die Geschäftsführung geht bei der Bilanzierung und Bewertung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Im Vorjahreskonzernabschluss waren die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 160 zu hoch bewertet. Die Korrektur erfolgt in laufender Rechnung und hat das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR 160 belastet. Registerinformationen Das Konzern-Mutterunternehmen ist unter der Firma Transco Holding GmbH (vormals Christian Bücheler Vermögensverwaltungs GmbH) mit Sitz in Allensbach im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nummer HRB 727978 eingetragen. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt des Erwerbs. Zur Ermittlung des beizulegenden Werts von Grundstücken wurde auf Immobilienwertgutachten sowie aktuelle Bodenrichtwerte zurückgegriffen. Die Abschreibung der Wertaufstockung der Gebäude erfolgt über eine angenommene Restnutzungsdauer von 20 Jahren. Anteile an Tochterunternehmen wurden erstmals am 6. Dezember 2022 durch Sacheinlage in das Mutterunternehmen eingebracht. Durch Ausübung des Bewertungswahlrechts für Sacheinlagen im Konzernabschluss in der Weise, dass die Anschaffungskosten genau dem neubewerteten Eigenkapital entsprachen, wurde der Ausweis eines Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung vermieden. Im Konzerngeschäftsjahr 2023 wurde der Anteil des Mutterunternehmens an zwei Tochterunternehmen aufgestockt. Dabei wurden die Anschaffungskosten für die Aufstockung mit dem neubewerteten anteiligen Eigenkapital verrechnet. Die dabei entstandenen positiven Geschäfts- und Firmenwerte werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Bilanzen in fremder Währung wurden bis auf das dem Mutterunternehmen zustehende Eigenkapital, das mit historischen Kursen umgerechnet wurde, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Gewinn- und Verlustrechnungen in fremder Währung wurden mit einem Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet. Differenzen wurde erfolgsneutral in der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung erfasst. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibung von Gebäuden erfolgt entsprechend den steuerlichen Nutzungsdauern. Ab dem 1. Januar 2018 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert von EUR 250,01 bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung vollständig aktiviert und abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, fertige Leistungen zu Herstellungskosten - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - bilanziert. Flüssige Mittel, Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bestehende Risiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für die Folgezeit darstellen. Als gezeichnetes Kapital wurde das Stammkapital des Mutterunternehmens zum Nennbetrag angesetzt. Sonderposten mit Rücklageanteil werden für erhaltene Investitionszuschüsse gebildet und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ertragswirksam vereinnahmt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected- Unit-Credit-Method"). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde pauschal der prognostizierte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 1,82 % (Vj. 1,78 %) verwendet. Es wurde eine Gehaltstrendsteigerung in Höhe von 2,00 % (Vj. 2,00 %) angenommen. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Auf die aus der im Rahmen der Kapitalkonsolidierung erfolgten Neubewertung von Grundstücken resultierenden Beträge wurden mit einem Steuersatz von 30 % passive latente Steuern gebildet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagespiegel dargestellt. Anteilsbesitz Vollkonsolidierte Tochterunternehmen TCO Sud Italia s.r.l. / Milano / Italien / 100% Transco Suisse AG / Thayngen / Schweiz / 100% Transco Bohemia s.r.o. / Decin / Tschechien / 100% Transco East GmbH / Lübeck / Deutschland / 70% Transco Polska Sp. z o.o. / Baranowo / Polen / 100% Transco GmbH / Singen / Deutschland / 100% Almundus Customs Services AG / Basel / Schweiz / 100% Almundus Customs Services GmbH / Weil am Rhein / Deutschland / 100% Transco Mainsped GmbH / Rüsselsheim / Deutschland / 70% Transco Services GmbH / Singen / Deutschland / 100% Transco Immobilien GmbH / Singen / Deutschland / 52% Transco Real Estate I GmbH / Singen / Deutschland / 89,75% Transco Real Estate II GmbH / Singen / Deutschland / 89,75% Transco Real Estate III GmbH / Singen / Deutschland / 89,75% Mainsped Hispano-Alemana S.L. / Cornella / Spanien / 100% Transco KZ Ltd. / Astana / Kasachstan / 100% Sagall AG / Weinfelden / Schweiz / 100% Verzicht auf Einbeziehung wegen untergeordneter Bedeutung Transco Köln GmbH / Köln / Deutschland / 75,5 % Transco Zoll Kft. / Budapest / Ungarn / 80 % Invictus Holding Kft. / Budapest / Ungarn / 60 % Transco Ukraine / Dnipordsershynk / Ukarine / 100 % Änderungen im Konsolidierungskreis Im Geschäftsjahr wurde der Anteil des Mutterunternehmens bei der Transco East GmbH und der Transco Mainsped GmbH jeweils von durchgerechnet 60 % auf 70 % erhöht. Dabei sind Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung von TEUR 141 bzw. TEUR 19 entstanden, die über die voraussichtliche Nutzungsdauer von jeweils 10 Jahren planmäßig abgeschrieben werden. Zudem wurde die neu gegründete Transco KZ Ltd. erstmals konsolidiert. Die still gelegten Gesellschaften Transco Zoll Kft. und Invictus Holding Ktf. wurden endkonsolidiert. Hieraus ergaben sich keine wesentlichen Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 21.045 (Vj. TEUR 21.487) Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr aus Darlehen sowie hinterlegten Kautionen und Sicherheiten im Wert von TEUR 179 (Vj. TEUR 177). Im Übrigen haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen wurden an die Banken per Zession abgetreten. Darüber hinaus bestehen keine Rechte Dritter an den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen. Eigenkapital Angaben nach § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 2 i.V.m. Abs. 6 HGB In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich eine Gewinnausschüttungssperre:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen ausstehende Frachtrechnungen, Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen im Wesentlichen auf Immobilienfinanzierungen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergeben aus Speditions- und Logistikaufwendungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im vollen Umfang durch Forderungsabtretung abgesichert. TEUR 600 entfallen auf einen stillen Gesellschafter aus Chancenkapital. Zur Verbesserung der Darstellung und Klarheit in der Bilanz werden die Verbindlichkeiten gegenüber Zollkasse in Höhe von TEUR 10.595 (Vj. TEUR 11.712) separat ausgewiesen. Passive latente Steuern Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Speditionserlöse Die wesentlichen Umsätze werden durch Frachterlöse 81,5 %, Logistikerlöse 10,5 %, Zollservice und Sonstige 8 % erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 1.533 (Vj. TEUR 144) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlagenabgang, der Auflösung von Überzahlungen, Erträgen aus Währungsumrechnung und aus der Auflösung von nicht benötigten Rückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Fuhrparkkosten, Raumkosten sowie übrige sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Sie enthalten periodenfremde Aufwendungen im Wesentlichen aus der Nachzahlung von Nebenkosten TEUR 224 (Vj. TEUR 0). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 797. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen & bilanzunwirksame Die Mietverträge für Gebäude und Hallen mit Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 5.614 (Vj. TEUR 5.940) enden zwischen 2023 und 2029. Im Bereich Leasingverträge sind es im Wesentlichen die Verpflichtungen aus der Langzeitmiete für Fahrzeuge i. H. v. TEUR 3.678 (Vj. TEUR 3.585). Die Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2027. Der Vorteil von Leasingverträgen als bilanzunwirksame Finanzierungsform ist die Schonung von Eigenmitteln und die Verbesserung des Bilanzbildes, führt aber im Nachgang zu einem sukzessiven, allerdings planbaren Liquiditätsabfluss. Die Risiken liegen in einer geringeren Flexibilität und meist höheren Finanzierungskosten. Die Gesellschaft ist Trägerunternehmen in der UKW-Gruppenunterstützungskasse für mittelständische Unternehmen e.V., Wiesbaden. Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft wird aufgrund der kongruenten Rückdeckungsversicherung bestehender Ansprüche durch die Gruppenunterstützungskasse nicht gerechnet. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer: Christian Bücheler, Diplom-Ingenieur Logistik, Allensbach Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge TEUR 23. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 179. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Berichtsjahr wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit solchen Unternehmen und Personen abgeschlossen. Personalangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 74 und Steuerberatungsleistungen TEUR 15.
Allensbach, 14. November 2024 Geschäftsführender Gesellschafter gez. Christian Bücheler, CEO Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Transco Holding GmbH, Allensbach Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Transco Holding GmbH (vormals Christian Bücheler Vermögensverwaltungs GmbH), Allensbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Transco Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des Geschäftsführers für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der Geschäftsführer ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der Geschäftsführer dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der Geschäftsführer verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Geschäftsführer verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/3-v2-hgb-konzern-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Singen, den 27. Dezember 2024 Trewitax
GmbH
gez. J. Woltemate, Wirtschaftsprüfer gez. Riedel, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss wurde am 08.01.2024 gebilligt. |
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