C4Y Care4you Telemed GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Menne seit 25.7.2012 | Vorstandsmitglied |
Rüdiger Heldt seit 11.6.2010 | Vorstandsmitglied |
Stephan Wonneberger seit 9.12.2009 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Freizeitgeräte Leasing AGPullachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und Lagebericht 2011LageberichtGESCHÄFTSTÄTIGKEITGegenstand des Unternehmens der Freizeitgeräte Leasing AG, Pullach, ist bzw. war die Überlassung beweglicher Wirtschaftsgüter zur Nutzung (Leasing, Miete, Mietkauf), die Vermittlung von Versicherungen sowie der An- und Verkauf der für das Leasinggeschäft benötigten Gegenstände im Automatenmarkt und im Fitnessgerätebereich. Die Mietobjekte stehen im Eigentum der Gesellschaft. Im Rahmen der Refinanzierung waren sie weitgehend an die refinanzierenden Banken sicherungsübereignet. Der inländische Geschäftsbetrieb wurde nach Verkauf aller aktiven Verträge zum 31. Januar 2012 eingestellt. In Italien (Mailand) und in Spanien (Barcelona) besteht jeweils eine Niederlassung, die ebenfalls die Vermietung von Freizeitgeräten betreiben. Die Niederlassung in Italien wird nach dem regulären Ende der letzten aktiven Verträge im zweiten Quartal 2012 ebenfalls den aktiven Geschäftsbetrieb einstellen. Die Niederlassung in Spanien wird die letzten aktiven Verträge noch bis Ende 2013 betreuen und dann ebenfalls den Geschäftsbetrieb einstellen. Das Leasinggeschäft ist im Katalog der erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen des § 1 Abs. 1a KWG enthalten. Damit unterliegt die Freizeitgeräte Leasing AG grundsätzlich dem KWG und der Aufsicht durch die BaFin und der Bundesbank. Die Lizenz wurde allerdings Anfang 2012 zurückgegeben. GESELLSCHAFTERSTRUKTURENAlleiniger Gesellschafter der Freizeitgeräte Leasing AG ist die HANNOVER LEASING GmbH & Co. KG, Pullach (Hannover Leasing KG). Die Gesellschafterstrukturen der Hannover Leasing KG sind unverändert geblieben. Die wesentlichen Gesellschafter sind die Landesbank Hessen Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main/Erfurt (Helaba), mit ca. 45% und die Hessisch-Thüringische Sparkassen-Beteiligungsgesellschaft, Frankfurt am Main (HTSB GmbH) mit 35%. Die weiteren Anteile werden vom Gründungsgesellschafter und einem Mitglied der Geschäftsführung der Hannover Leasing KG gehalten. STEUERUNGSINSTRUMENTEDie Freizeitgeräte Leasing AG verfügt über Steuerungsinstrumente für die wesentlichen Risiken und Ertragskompetenten, die über turnusmäßige Reports dem Vorstand zur Verfügung stehen. Die Gesellschaft ist zudem in das weiter unten aufgeführte Risikomanagementsystem der Hannover Leasing KG eingegliedert, das ebenfalls ein wesentliches Steuerungsinstrument darstellt. Die Einbindung des Vorstandes in nahezu alle Transaktionen dient zusätzlich der qualifizierten Steuerung und der Reduzierung der Risiken. GESCHÄFTSVERLAUFDie Weltwirtschaft war im Jahr 2011 von verschiedenen Ereignissen beeinflusst, die letztendlich zu einer großen Verunsicherung der Märkte und zu einem Vertrauensverlust bei den Anlegern geführt haben. Als wesentliche Ereignisse sind die Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan, die Diskussion über die Schuldengrenze der USA und die Staatsschuldenkrise in Europa, endgültig ausgelöst durch die Griechenland, zu nennen. Inlandsaktivitäten Nachdem die Vertriebsaktivitäten im Automatenmarkt in 2009 eingestellt worden sind, wurde der noch aktive Bestand an Leasingverträgen zum Jahresende 2011 verkauft. Die Beitreibung der Forderungen aus beendeten oder leistungsgestörten Verträgen wurde Anfang 2012 an ein auf das Forderungsinkasso spezialisiertes Fremdunternehmen abgegeben. Die im Inland tätigen Mitarbeiter waren mit Themen der Abwicklung und Verwaltung der Gesellschaft beschäftigt. Der Personalbestand entspricht den noch bestehenden Aufgaben. Auslandsaktivitäten In den Auslandsniederlassungen wurde das Neugeschäft ebenfalls bereits 2009 bzw. 2010 eingestellt und der Vertragsbestand wurde von Mitarbeiterinnen in Deutschland und jeweils einer Mitarbeiterin in der jeweiligen Niederlassung abgewickelt. ERTRAGSLAGEDer Substanzwert der Gesellschaft (ohne Berücksichtigung des Eigenkapitals) beträgt zum Bilanzstichtag € 0,6 Mio. und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um € 0,3 Mio. verringert. Die Leasingerträge sind angesichts der auslaufenden Verträge gegenüber dem Vorjahr um 62,5%, die Abschreibungen auf das Leasingvermögen um 21,2% zurückgegangen. Die Verluste aus dem Abgang von Leasingvermögen werden durch die gebildeten Teilwertabschreibungen kompensiert. Im Gegensatz zum Vorjahr weist die Gesellschaft einen um € 1,3 Mio. niedrigeren Jahresfehlbetrag von € 0,4 Mio. aus. Der Verlust entstand fast ausschließlich in den Niederlassungen Italien (€ 0,7 Mio.) und Spanien (€ 0,6 Mio.). Grund für die Verluste in Italien und Spanien war die Erhöhung der Wertberichtigungen auf Forderungen um € 1,0 Mio. Im Inland erzielte die Gesellschaft ein positives Ergebnis. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass im Inland der Saldo aus Abschreibungen und Wertberichtigungen im Leasinggeschäft mit € 0,5 Mio. positiv ist. Zusätzlich konnten die allgemeinen Verwaltungskosten weiter gesenkt werden und zum Zweiten sind die anderen Verwaltungsaufwendungen durch die Einstellung des Neugeschäfts weiterhin rückläufig. Die Nettozinsaufwendungen sind aufgrund des rückläufigen Finanzierungsvolumens um € 0,5 Mio. geringer als im Vorjahr. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEDie Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist zum Ende des Geschäftsjahres 2011 durch die Forderungen an Kunden (€ 1,2 Mio.) und die Forderungen an Kreditinstitute (€ 0,7 Mio.) geprägt. Das Leasingvermögen ist gegenüber dem Vorjahr auf € 0,4 Mio. weiter zurückgegangen (-94,5 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten 2011 vollständig zurückgeführt werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben sich um € 3,2 Mio. auf € 1,4 Mio. reduziert. Ursächlich hierfür ist die Abwicklung des Vertragsbestandes. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" von € 3,7 Mio. aus. Der zum Bilanzstichtag bestehende Substanzwert in Höhe von € 0,6 Mio. zeigt die vorhandenen stillen Reserven. Weiterhin besteht zur Stärkung der wirtschaftlichen Eigenkapitalbasis eine Erklärung der alleinigen Aktionärin der Gesellschaft, nach der sie von dem eingeräumten Gesellschaftsdarlehen mit einem Betrag von € 4,0 Mio. im Rang hinter alle anderer Gläubiger zurücktritt. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung der Gesellschaft ist daher zum Bilanzstichtag nicht gegeben. Das wirtschaftliche Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem Substanzwert vor Steuern (ohne Eigenkapital) von € 0,6 Mio., dem "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" von € 3,7 Mio. und dem Nachrangdarlehen der alleinigen Aktionärin Hannover Leasing KG von € 4,0 Mio. (inklusive der im Rang zurück getretenen Darlehen). Es beträgt somit insgesamt € 0,9 Mio. Bezogen auf die Bilanzsumme entspricht dies 14,3 %. Die Finanzlage der Freizeitgeräte Leasing AG ist zum Bilanzstichtag durch die Refinanzierung innerhalb der Unternehmensgruppe Hannover Leasing bestimmt. Im Geschäftsjahr 2011 standen der Gesellschaft jederzeit ausreichend finanzielle Mittel über die Unternehmensgruppe Hannover Leasing zur Verfügung. Die Zahlungsfähigkeit war somit jederzeit gegeben. Die Vermögen-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. RISIKOBERICHT Der Vorstand trägt die Verantwortung für alle Risiken der Freizeitgeräte Leasing AG und ist im Rahmen der Geschäftspolitik für die Festlegung der Risikostrategie zuständig. Die Risikostrategie legt in Übereinstimmung mit den gesetzlichen, satzungsmäßigen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen den grundsätzlichen Umgang mit Risiken in der Freizeitgeräte Leasing AG fest. Die grundsätzliche geschäftspolitische Risikostrategie ist auf eine risikoarme Abwicklung des Vertragsbestandes gerichtet. Im Zuge der Umsetzung der "Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk)" an Finanzdienstleistungsinstitute vom 11. Dezember 2010 wurde das Risikomanagementsystem im Jahr 2011 an die erweiterten Anforderungen unter Berücksichtigung der Einstellung des Neugeschäfts angepasst. Die Freizeitgeräte Leasing AG ist in das umfassende Risikomanagementsystem und die gesamten Verfahrensabläufe der Hannover Leasing KG eingebunden. Einige Funktionen der Freizeitgeräte Leasing AG sind auf die Hannover Leasing KG ausgelagert. Risikoanalysen zur Einstufung der Wesentlichkeit dieser Auslagerungen wurden durchgeführt, entsprechende Outsourcing-Verträge wurden abgeschlossen. Risikoarten Die operative Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bedingt die folgenden wesentlichen Risikoarten auf Grund der Relevanz für die permanente Steuerung der Gesellschaft: Das Adressenausfallrisiko ist das Forderungsausfallrisiko, das in der Gefahr des teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich vereinbarter Zahlungen besteht. Das Marktpreisrisiko besteht in der Möglichkeit der negativen Wertveränderung auf Grund von unerwarteten Veränderungen der zu Grunde liegenden Marktparameter wie Zinssätze, Restwerte, Assetpreise sowie deren Volatilitäten. Das Liquiditätsrisiko drückt die Gefahr aus, dass gegenwärtigen oder künftigen Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig oder zeitgerecht nachgekommen werden kann. Das operationelle Risiko definiert sich als die Gefahr von Verlusten die durch die Unangemessenheit oder das Versagen in den Bereichen Technologie und Infrastruktur, Mitarbeiter, interne Verfahren oder externe Einflüsse verursacht werden. Die Definition schließt rechtliche Risiken ein. Das geschäftstypische Risiko besteht aus Objekt- und Servicerisiken sowie Reputationsrisiken . Risikomanagementprozess Der Risikomanagementprozess der Unternehmensgruppe Hannover Leasing, in den die Freizeitgeräte Leasing AG integriert ist, umfasst die folgenden Elemente, die als aufeinander folgende Phasen zu sehen sind und insgesamt einen Kreislauf bilden: Die Risikoidentifikation erfolgt laufend während der täglichen Geschäftstätigkeit. Insbesondere bei der Einführung von neuen Produkten und komplexen Geschäften ist eine umfassende Identifikation sowie die Einbindung in bestehende Systeme und Prozesse vorzunehmen. Die Risikobeurteilung ist die wesentliche Informationsgröße für das Gesamtrisikoprofil. Mittels verschiedener Bewertungsmethoden, welche den jeweiligen Risiken angemessen sind, erfolgt die Risikomessung bzw. die Risikobewertung. Das Risikoreporting erfolgt im Rahmen eines unabhängigen Risikocontrollings. Hierbei findet ein ausführliches und objektives Reporting hinsichtlich der bestehenden Risiken an die jeweils zuständigen Kompetenzträger statt. Die Risikosteuerung wird auf Basis der erhaltenen Informationen durch die einzelnen (dezentralen) Bereiche durchgeführt. Sie umfasst die Gesamtheit der Maßnahmen zur Risikovermeidung, -verringerung, -begrenzung und -überwälzung. Die Risikoüberwachung und -kontrolle erfolgt sowohl über die Vorgabe fester Limite und der laufenden Messung von Erfolgsfaktoren als auch durch die Messung anderer Faktoren auf deren Basis einzelfallbezogene Entscheidungen getroffen werden. Risikomanagementstruktur Der Vorstand trägt die Verantwortung für alle Risiken der Freizeitgeräte Leasing AG und ist für die Umsetzung der Risikostrategie zuständig. Durch organisatorische Anweisungen stellt er sicher, dass sowohl der Prozess des Risikomanagements als auch seine Überwachung gewährleistet werden. Aufbauorganisatorisch ist das Risikomanagement dadurch geprägt, dass der Vorstand die zentrale risikoverantwortliche Stelle ist. Interne Revision Die Interne Revision der Hannover Leasing KG prüft und beurteilt die Aktivitäten der Freizeitgeräte Leasing AG. Dafür wurde eine Auslagerungsvereinbarung getroffen. Prüfungsplanung und -durchführung erfolgen risikoorientiert. Die Prüfungstätigkeit der Internen Revision erstreckt sich grundsätzlich auf alle Betriebs- und Geschäftsabläufe wobei Umfang und Risikogehalt der jeweiligen Betriebs- und Geschäftstätigkeit berücksichtigt werden. Die Ergebnisse der Tätigkeit werden dem Vorstand und den betroffenen Bereichen schriftlich in aussagekräftigen Berichten übermittelt. Geldwäsche und Datenschutz Die Hannover Leasing KG hat die unabhängigen Funktionen des Datenschutz- und des Geldwäschebeauftragten eingerichtet. Der Geldwäschebeauftragte ergreift, entsprechend den gesetzlichen Vorgaben mit Hilfe aktueller Gefährdungsanalysen, angemessene Maßnahmen gegen Rechts- und Reputationsrisiken entsprechend dem Geldwäschegesetz. Der Datenschutzbeauftragte überwacht die Einhaltung und Umsetzung der Datenschutzgesetze. Zwischen der Hannover Leasing KG und der Freizeitgeräte Leasing AG wurden entsprechende Auslagerungsverträge abgeschlossen. Die Maßnahmen zum Schutz gegen die Schädigung des Unternehmens gemäß den Anforderungen aus § 25c KWG zu sonstigen strafbaren Handlungen werden vom Vorstand selbst durchgeführt. Risikotragfähigkeit Auf der Grundlage des Gesamtrisikoprofils und über die Verfahren zur Messung und Steuerung der Risiken stellt die Freizeitgeräte Leasing AG sicher, dass die wesentlichen Risiken jederzeit durch das Risikodeckungspotential abgedeckt sind und damit die Risikotragfähigkeit gegeben ist. In die quartalsweise Risikotragfähigkeitsrechnung fließen die Erwartungswerte der identifizierten Risiken der verschiedenen Risikoarten ein und werden dem Risikodeckungspotential gegenübergestellt. Das Risikodeckungspotential setzt sich aus dem Substanzwert vor Steuern des Vorjahres und dem Eigenkapital, sowie dem Nachrangdarlehen zusammen. Stresstests Die Analyse von Auswirkungen außergewöhnlicher Marktsituationen erfolgt auf der Basis von Stresstests, welche einmal jährlich für die wesentlichen Risiken durchgeführt werden. Im Zuge dieser Stresstests wird geprüft, ob die zu Grunde liegenden Annahmen noch zutreffend sind. Zusammenfassung Die Risikostrategie der Freizeitgeräte Leasing AG sieht eine risikoarme Bestandabwicklung vor. Grundlage hierfür ist ein umfassendes System, bestehend aus einer Risikostrategie verbunden mit einem entsprechenden Risikobewusstsein sowie Verfahren zur Risikoidentifikation, -beurteilung, -kommunikation, -steuerung und -überwachung. Das interne Kontrollsystem wurde im Zusammenhang mit der Erlangung der Institutseigenschaft der Freizeitgeräte Leasing AG und der Hannover Leasing KG in den Jahren 2009/ 2010 grundlegend überarbeitet und weiter verbessert. Die organisatorischen Rahmenbedingungen sind so ausgestaltet, dass die Umsetzung der festgelegten Risikostrategie gewährleistet ist. NACHTRAGSBERICHTVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, sowohl in positiver wie in negativer Hinsicht haben, sind nicht gegeben. Auf die dargestellte erfolgte Schließung des inländischen Geschäftsbetriebs sowie die Rückgabe der Lizenz wird hingewiesen. PROGNOSEBERICHTGesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise sind inzwischen fast vier Jahre vergangen. Die daraus folgende Bankenkrise wird seit zwei Jahren durch eine europäische Staatsschuldenkrise überlagert und verstärkt. Wenn es aktuell auch durch die beispiellosen Liquiditätshilfen der EZB auch eine deutliche Entspannung an den Finanzmärkten gibt, so sind die Grundprobleme der Staaten und der Banken noch nicht beseitigt. Daher besteht weiterhin Unsicherheit und das Risiko eines erneuten Abschwungs ist nicht auszuschließen. Nach dem drastischen Rückgang in 2009 mit einem Wirtschaftseinbruch von mehr als 5% hat sich die nationale Wirtschaft sehr gut erholt und konnte 2010 und 2011 ein Wachstum von 3,7% bzw. 3% erzielen. Dies wirkte sich auch bei den Beschäftigungszahlen in Deutschland aus. Noch nie waren so viele Menschen in Beschäftigungsverhältnissen wie heute. Der Aufschwung hat nach rückläufigen Einkommens- und Vermögensverhältnissen der Haushalte zu Steigerungen in 2011 geführt. Die gesamtwirtschaftliche Situation ist in Deutschland derzeit gut, aber es bestehen erhebliche Unsicherheiten, insbesondere über die Belastung aus der Staatsschuldenkrise. Voraussichtliche Entwicklung der Freizeitgeräte Leasing AG Die Freizeitgeräte Leasing AG hat 2009 ihre Neugeschäftsaktivitäten im Inland und Anfang 2010 im Ausland vollständig eingestellt. Der inländische aktive Vertragsbestand der Gesellschaft wurde zum Jahresende an eine Leasinggesellschaft verkauft. Der im Ausland noch bestehende Vertragsbestand wird bis zur Einstellung des jeweiligen Geschäftsbetriebs aktiv bearbeitet und abgewickelt. Im Zusammenhang mit der Abwicklung des Bestandes sehen wir Chancen, Nachgeschäftserlöse zu erzielen. Risiken im Rahmen der Abwicklung bestehen insbesondere im Zusammenhang mit der Bonität der Kunden. Wir sehen Chancen, die weitere Abwicklung ergebnisneutral bewältigen zu können. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMENGemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes wurde vom Vorstand ein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt und dem Abschlussprüfer zur Prüfung vorgelegt. Dieser Bericht endet mit der folgenden Erklärung des Vorstandes: Wir erklären, dass im Geschäftsjahr 2011
Pullach, 15. Mai 2012 Rüdiger Heldt, Vorstand Thomas Rinn, Vorstand JahresbilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Freizeitgeräte Leasing AG zum 31. Dezember 2011 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorgaben der Formblätter der RechKredV gegliedert. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Bei planmäßiger Abwicklung des Vertragsbestandes ist die Überschuldung durch Gewinne in künftigen Jahren nur zum Teil gedeckt. Aus diesem Grund hat die HANNOVER LEASING GmbH & Co. KG, Pullach (Hannover Leasing KG), zur Stärkung der Eigenkapitalbasis eine Rangrücktrittserklärung für ein eingeräumtes Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 4,0 Mio. abgegeben. Vermögensgegenstände und Schulden werden nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (§§ 340e ff. HGB) bewertet. Entsprechend sind Forderungen mit dem Nennbetrag, Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen oder Rückstellungen wird sämtlichen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Für latente Risiken werden Pauschalwertberichtigungen oder Vorsorgereserven gebildet. Gegenstände des Leasingvermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen und der degressiven Methode. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode wird vorgenommen, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führt. Degressive Abschreibungen erfolgten bis zum Geschäftsjahr 2009 nach Maßgabe steuerlicher Sätze. Ab dem Geschäftsjahr 2010 wurden degressive Abschreibungen ausschließlich zur richtigen Abbildung des Wertverzehrs des jeweiligen Vermögensgegenstandes vorgenommen. In Vorjahren vorgenommene degressive Abschreibungen nach Maßgabe steuerlicher Sätze werden entsprechend den Übergangsvorschriften des BilMoG beibehalten. Der Übergang zur linearen Abschreibungsmethode erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem die linearen Abschreibungsbeträge die degressiven übersteigen. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen auf niedrigere Zeitwerte ausgewiesen. Planmäßige Abschreibungen werden linear oder degressiv auf die wirtschaftliche Nutzungsdauer verteilt vorgenommen. Degressive Abschreibungen erfolgten bisher nach Maßgabe steuerlicher Sätze. Ab dem Geschäftsjahr 2010 werden degressive Abschreibungen ausschließlich zur richtigen Abbildung des Wertverzehrs des jeweiligen Vermögensgegenstandes vorgenommen. In Vorjahren vorgenommene degressive Abschreibungen nach Maßgabe steuerlicher Sätze werden entsprechend den Übergangsvorschriften des BilMoG beibehalten. Der Übergang zur linearen Abschreibungsmethode erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem die linearen Abschreibungsbeträge die degressiven übersteigen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 1.000,00 € werden als Sammelposten eingestellt und über die Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben. Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen sind gemäß den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags der ungewissen Verbindlichkeiten oder der drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei werden künftige Kosten- und Preissteigerungen berücksichtigt. Die im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen abgegrenzten Saisonraten betreffen Ertragsüberschüsse aus Verträgen mit nicht linearen Ratenverläufen. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Mietsonderzahlungen werden über die jeweilige Vertragslaufzeit linear aufgelöst. Latente Steuern werden grundsätzlich auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf ggf. bestehende körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge ermittelt, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht bilanziert. Derivate werden ausschließlich zu Sicherungszwecken einzelner Cash Flows abgeschlossen und bleiben somit im Rahmen gebildeter Bewertungseinheit unbewertet. Handelsgeschäfte mit Finanzinstrumenten werden nicht durchgeführt. Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt. Erläuterungen zur BilanzNachfolgend werden die wesentlichen Bilanzposten erläutert:
Bei der Barreserve handelt es sich um den Kassenbestand der Gesellschaft.
Die Forderungen sind täglich fällig.
Der Bilanzposten beinhaltet im Wesentlichen fällige Leasingraten und Kaufpreisforderungen.
Im Leasingvermögen sind ausschließlich Mobilien bilanziert.
Der Posten beinhaltet im Wesentlichen den Bestand an erworbener Software.
Zum Bilanzstichtag bestanden keine eigenen Sachanlagen mehr. Der Abgang erfolgte durch Verkauf und technische Verbrauchsverschrottung. Anlagenspiegel Die Zusammensetzung und Entwicklung der wie Anlagevermögen bewerteten Vermögensgegenstände sind im Anlagenspiegel (Anlage um Anhang) dargestellt.
Der Bilanzausweis beinhaltet im Wesentlichen Forderungen gegenüber den deutschen und italienischen Finanzbehörden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber dem Gesellschafter sind unverbrieft.
Der Bilanzausweis beinhaltet im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuervorauszahlung (T€ 82) und Zinsabgrenzungen (T€ 234).
Der Posten beinhaltet überwiegend abgegrenzte Mietsonderzahlungen.
Die Steuerrückstellungen betreffen Rückstellungen für inländische Gewerbesteuer T€ 35 Die anderen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Bonitätsrisiken (T€ 317), für Prozesskosten (T€ 84) und Jahresabschlusserstellung und -prüfung (T€ 60).
Die nachrangigen Verbindlichkeiten bestehen in voller Höhe gegenüber dem Gesellschafter Hannover Leasing KG. Im Geschäftsjahr sind Zinsen in Höhe von T€ 223 angefallen. Eigenkapital
Geschäft mit Derivaten Darstellung der Volumina:
Neben den Nominalvolumina sind die positiven und negativen Marktwerte getrennt ausgewiesen. Ggf. vorhandene Aufrechnungsvereinbarungen finden keine Berücksichtigung. Die Derivate der Gesellschaft dienen ausschließlich zur Absicherung von Risiken aus anderen Positionen, insoweit sind die Marktwerte immer in Verbindung mit dem zu Grunde liegenden Geschäften zu sehen. Die Bewertung erfolgt anhand der abgezinsten kontrahierten Zahlungsströme (nach der Barwertmethode). Darstellung der Fristen bezogen auf die Nominalwerte in T€:
Die Kontrahenten für die Derivate betreffen ausschließlich inländische Kreditinstitute. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Nachfolgend werden die wesentlichen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert: Aufteilung nach geographischen Märkten Die Aufwendungen und Erträge der Freizeitgeräte Leasing AG betreffen das Inland und die Länder der EU und hier die Leasingerträge (Inland T€ 3.944 und EU T€ 3.527), Leasingaufwendungen (Inland T€ 1.299 und EU T€ 174) sowie die Abschreibungen auf das Leasingvermögen (Inland T€ 2.176 und EU T€ 3.138).
Die Leasingerträge betreffen vereinnahmte Leasingraten abzüglich weitergeleitete verkaufte Leasingraten, Erträge aus dem Verkauf von Leasingobjekten, die zeitanteilige Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungsposten für verkaufte Leasingraten und Mietsonderzahlungen.
Bei den Leasingaufwendungen handelt es sich um Aufwendungen aus dem Verkauf der Leasingobjekte.
Die Zinserträge resultieren im Wesentlichen aus eingeklagten Zinsansprüchen ausstehender Kundenforderungen
Die Zinsaufwendungen korrespondieren mit der Refinanzierung von Leasing- und Mietkaufverträgen.
Bei diesem Posten handelt es sich um Geschäftsbesorgungsgebühren von verbundenen Unternehmen.
Bei diesem Posten handelt es sich im Wesentlichen um Geschäftsbesorgungsgebühren an verbundene Unternehmen.
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens, der Auflösung von Rückstellungen (T€ 47) neben Mahngebühren (T€ 29) und Versicherungserträge (T€ 27) enthalten.
Der Posten betrifft ausschließlich planmäßige Abschreibungen. Sonstige Angaben Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen wurden nicht abgeschlossen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da diese Angabe im Konzernabschluss der Hannover Leasing KG enthalten ist. Organe Organe der Gesellschaft sind die Hauptversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Vorstand: Dem Vorstand gehörten im Geschäftsjahr an:
Die Vorstände haben im Berichtsjahr keine Bezüge erhalten. Aufsichtsrat: Die Tätigkeit wurde im Geschäftsjahr wahrgenommen von:
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr keine Vergütung erhalten. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 11,5 Angestellte (Vorjahr 14), die Mitarbeiter waren ausschließlich in der Verwaltung tätig. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von € 448.686,17 zusammen mit dem Bilanzverlust aus Vorjahren auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss Die Freizeitgeräte Leasing AG, Pullach, ist ein Tochterunternehmen der Hannover Leasing KG. Die Hannover Leasing KG stellt einen Konzernabschluss nach den in der EU geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS) sowohl für den kleinsten als auch den größten Konsolidierungskreis auf in den die Freizeitgeräte Leasing AG, Pullach, einbezogen wird, und der im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird.
Pullach, 15. Mai 2012 Rüdiger Heldt, Vorstand Thomas Rinn, Vorstand Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Freizeitgeräte Leasing AG, Pullach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 15. Mai 2012 PricewaterhouseCoopers
ppa. Stephan Kleppich, Wirtschaftsprüfer ppa. Niels Werner, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats über die Prüfung des Jahresabschlusses 2011 einschließlich Lageberichtder Freizeitgeräte Leasing AG, PullachDer Aufsichtsrat wurde vom Vorstand im Berichtszeitraum schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte unterrichtet. Auch außerhalb der ordentlichen Aufsichtsratssitzungen wurden in Einzelgesprächen Fragen des Vertriebes, des Controllings, der Liquiditätsplanung sowie der kurz- und mittelfristigen Unternehmenspläne behandelt. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2011 und der Lagebericht sind von der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Jahresabschluss und dem Lagebericht des Vorstandes zu. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Jahresergebnisses schließt sich der Aufsichtsrat an. Der vom Vorstand aufgestellte Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde von der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 Abs. 3 AktG versehen. Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen ebenfalls geprüft und hat keine Feststellungen getroffen.
Pullach, den 10. Juli 2012 Friedrich Wilhelm Patt, Vorsitzender des Aufsichtsrates Auszug aus der Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung am 11. Juli 2012 in Pullachder Freizeitgeräte Leasing AGAufgrund des Beschlusses des Vorstandes Rüdiger Heldt wurde die heutige ordentliche Hauptversammlung einberufen. In der Hauptversammlung waren anwesend:
Den Vorsitz der Hauptversammlung übernahm Herr Patt. Die Hauptversammlung wurde um 15.45 Uhr eröffnet. Zunächst wurde festgestellt, dass ein bevollmächtigter Vertreter des Aktionärs erschienen war. Der Vertreter des Aktionärs verzichtet ausdrücklich auf die Einhaltung von Formen und Fristen bezüglich der Einladung und Bekanntmachung der Tagesordnung die mit der Einladung verschickt wurde. Sodann wurde unter Wahrung des § 129 AktG das Verzeichnis der Teilnehmer der Hauptversammlung aufgenommen. Es wurde hierzu vermerkt, dass der Vertreter des Aktionärs persönlich erschienen ist. Die Aktionäre sind mit Angabe ihres Namens und Sitzes sowie des Betrages der Aktien festgehalten worden. Danach sind insgesamt Aktionäre mit einem Grundkapital von insgesamt € 500.000,-- gleich 500.000 Stimmen vertreten. Der Vorsitzende erklärte, dass die Abstimmung durch Handerheben erfolgen soll. Gegen diese Art der Abstimmung wurde kein Widerspruch erhoben. Der Vorsitzende verlas die folgende Tagesordnung: TOP 1 Vorlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011 mit dem Lagebericht und dem Bericht des Aufsichtsrates und anschließende Genehmigung TOP 2 Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2011 Die Tagesordnung wurde durch den Vorsitzenden zur Diskussion gestellt. Es gab keine Diskussion, so dass die Tagesordnung wie folgt erledigt wurde: TOP 1 Vorlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011 mit dem Lagebericht und dem Bericht des Aufsichtsrates und anschließende Genehmigung In der Hauptversammlung wurden der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrates über das am 31. Dezember 2011 endende Geschäftsjahr vorgelegt. Der Vorsitzende stellte hierzu fest, dass
Der Vorsitzende stellte daraufhin zur Abstimmung: Der Jahresabschluss 2011 wird hiermit genehmigt. Bei einer Präsenz von 500.000 Stimmen ergab die Abstimmung 500.000 Ja-Stimmen. Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und stellte fest, dass die Hauptversammlung den Vorschlag einstimmig angenommen hat. TOP 2 Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2011 Der Vorsitzende stellt den Vorschlag des Vorstandes über die Ergebnisverwendung 2011 zur Abstimmung: Der Bilanzverlust von € 4.224.813,51 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Bei einer Präsenz von 500.000 Stimmen ergab die Abstimmung 500.000 Ja-Stimmen. Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und stellte fest, dass die Hauptversammlung den Vorschlag einstimmig angenommen hat. Nach Erledigung der Tagesordnung schloss der Vorsitzende die Hauptversammlung um 15.55 Uhr. Diese Niederschrift wurde von Herrn Rüdiger Heldt aufgenommen und von ihm eigenhändig unterzeichnet. Der Vorsitzende der Versammlung, Herr Friedrich Wilhelm Patt, hat die Niederschrift geprüft und eigenhändig gegengezeichnet.
Pullach, den 11. Juli 2012 Friedrich Wilhelm Patt Vorsitzender des Aufsichtsrates Rüdiger Heldt Protokollführer |
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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen