MSH Einkaufsgenossenschaft eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia Häuser seit 19.2.2019 | Vorstandsmitglied |
Marco Stefan (Steffen) Auer seit 19.2.2019 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MSH Einkaufsgenossenschaft eGLimburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Die MSH eG ist als Einkaufsgenossenschaft mittelständischer Stahlhändler von der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Mitglieder abhängig. Die konjunkturelle Entwicklung im Stahlhandel ist stark von der Bauwirtschaft abhängig. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe sank im Jahr 2023 real um 3,3%, während er nominal um 3.5% stieg, der Auftragseingang ging in 2023 um 4,4% zurück (Quelle: Statistisches Bundesamt). II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses im Geschäftsjahr 2023 Die Genossenschaft bündelt die Einkäufe im Stahlbereich der Mitgliedsunternehmen. Dies bedeutet, dass unterteilt nach Produktgruppen strategische Einkaufsoptimierung betrieben wird. Es werden Schwerpunktlieferanten gesucht, auf die sich die Mitgliedsunternehmen bei ihrem Einkauf konzentrieren. Hierzu unterhält die Genossenschaft kein eigenes Personal, die Mitgliedsunternehmen teilen sich die Tätigkeiten nach Produktschwerpunkten auf. Lediglich im Bereich der Verbuchung der eingehenden und ausgehenden Rechnungen findet eine Fakturierung des Personalaufwandes an die Genossenschaft statt. Das Bonitätsrisiko wird durch die zweistöckige Zentralregulierung, die der Nordwestverband in diesem Zusammenhang übernimmt, eliminiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich das Geschäftsvolumen stark negativ entwickelt. Dies ist sowohl auf eine stark rückläufige Entwicklung der Marktpreise als auch auf einen Tonnagerückgang der Einkäufe bei den Mitgliedern zu begründen. Die Umsatzerlöse der MSH eG sind im Geschäftsjahr um rund 27% zurückgegangen gegenüber dem Vorjahr (vgl. Gewinn- und Verlustrechnung). Dieser starke Rückgang ist auf die oben geschriebenen Veränderungen im Markt der Mitgliedsunternehmen zurückzuführen. Der Materialaufwand und die Kosten im Geschäftsjahr haben eine den Umsatzerlösen entsprechende Reduktion erfahren, weil sie vertraglich daran gekoppelt sind. Das Jahresergebnis beträgt 775,10 € und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 477,02 € gestiegen. Die Bilanzstruktur des Unternehmens hat sich zum Bilanzstichtag leicht verändert. Die Reduktion der Bilanzsumme ist darauf zurückzuführen, dass zum Bilanzstichtag geringere Forderungen aus Lieferung und Leistung und dementsprechend geringere Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung zu verbuchen waren. Hierbei handelt es sich um ein stichtagsbezogenes Phänomen, aus dem keine Schlüsse über eine Veränderung der generellen wirtschaftlichen Lage der Genossenschaft gezogen werden sollten. III. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Genossenschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Struktur unseres kurzfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist nach wie vor stabil. Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Skontofrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Ertragslage ist unverändert. Die Genossenschaft hat selbst keine Gewinnerzielungsabsicht. Zielsetzung ist vielmehr die Unterstützung der Mitgliedsunternehmen. Zur weiteren Erläuterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verweisen wir auf den Jahresabschluss. Unsere Eigenkapitalquote ist von 0,42% auf 0,55% gestiegen. Grund hierfür ist die reduzierte Bilanzsumme bei weiterestgehend konstantem Eigenkapital. Da die Genossenschaft nicht das Ziel erfolgt, ihre Eigenkapitalquote zu steigern, ist die geringe Höhe der Quote unerheblich. Das Delkredererisiko ist auf den Nordwest-Verband ausgelagert. Wesentliche Investitionen sind nicht getätigt worden. Eine Veränderung wesentlicher Verträge zu Geschäftspartnern hat nicht stattgefunden. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der Genossenschaft I. Voraussichtliche Entwicklung der Genossenschaft Die Prognosen für den Stahlmarkt in 2024 gehen von Rückgängen aus. Deshalb ist damit zu rechnen, dass die Umsatzerlöse der Genossenschaft im kommenden Jahr sinken werden. II. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungs-, Zins- und Absatzrisiken. Geschlossene Verträge mit Vertragspartnern sind weitestgehend so gestaltet, dass die Kostenentwicklung der Erlösentwicklung entspricht. Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die zu erwartenden Chancen und Risiken unserer Einkaufsgenossenschaft werden innerhalb von fest definierten Produktgruppen, die durch Mitarbeiter der einzelnen Genossenschaftsmitglieder besetzt sind, erörtert. Eine generelle Betrachtung findet im Rahmen der mindestens halbjährlichen Gesamtsitzungen statt. Das geschlossene Geschäftsmodell der Genossenschaft wird auch für den kommenden Zeitraum zu keinen Veränderungen der Ertragslage der Genossenschaft führen. Die Stahlpreise sind derzeit gesunden. Langfristig ist alleine schon aufgrund der steigenden Energiepreise mit einem Wiederanstieg zu rechnen. C. Zweigniederlassungsbericht Die Genossenschaft unterhält keine Zweigniederlassungen
Limburg, den 27. November 2024 gez. Dipl.-Kffr. Julia Häuser, Vorstand gez. Dr. Marco Stefan Auer, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller bekannten Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz 1. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in der Bilanz mit 6.518.712,29 € (Vorjahr: 7.523.043,49 €). Darin enthalten: Forderungen gegenüber Genossen in Höhe von 55.409,35 € (Vorjahr: 20.746,55 €). Verbindlichkeiten in der Bilanz mit 7.544.571,29 € (Vorjahr: 8.579.743,00 €). Darin enthalten: Verbindlichkeiten gegenüber Genossen in Höhe von 985.177,82 € (Vorjahr: 887.820,34 €). 2. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten haben zum Abschlussstichtag eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Ergebnisrücklagen
Die Einstellung in die Rücklagen umfasst die satzungsmäßig bestimmten Zuführungen für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 5,0 % des Jahresüberschusses zuzüglich eines Gewinnvortrages bzw. abzüglich eines eventuellen Verlustvortrages. VI. Sonstige Angaben 1. Organe Vorstand Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und bis zur Bilanzerstellung war zum Vorstand bestellt: Frau Dipl.-Kffr. Julia Häuser, kaufmännische Geschäftsführung Herr Dr. Marco Stefan Auer, kaufmännische Geschäftsführung Die Vorstandsmitglieder sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2. Anzahl der Genossenschaftsmitglieder Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder beträgt seit der Aufnahme des Genossen GEORG C. Hansen GmbH & Co. KG im Geschäftsjahr 7. 3. Angaben zum Geschäftsguthaben und den Haftsummen der Mitglieder Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
4. Rückständige und fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile Zum 31. Dezember 2023 sind keine Einzahlungen auf Geschäftsanteile rückständig und fällig. 5. Angaben zum zuständigen Prüfungsverband Zuständiger Prüfungsverband der Genossenschaft ist:
6. Vorschag zur Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt der Generalversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 775,10 unter Einbeziehung des Gewinnvortrages von € 5.206,66 - und damit einen Bilanzgewinn von € 5.682,67 - wie folgt zu verwenden: - Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen a) Gesetzliche Rücklagen
Limburg a. d. Lahn, den 27. November 2024 gez. Dipl.-Kffr. Julia Häuser, Vorstand gez. Dr. Marco Stefan Auer, Vorstand Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr 2023 vom Vorstand regelmäßig in gemeinsamen MS Teams Sitzungen sowie bei gemeinsamen Treffen in Dortmund im Rahmen des Einkaufsverbands über die Lage und Entwicklung des Unternehmens, sowie über wesentliche geschäftliche Ereignisse und Vorhaben und über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen. Nach eingehenden Beratungen wurden die satzungsgemäß erforderlichen Beschlüsse gefasst. Über wichtige Ereignisse wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrates unverzüglich unterrichtet. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates hat außerdem eigenständige Prüfungshandlungen zur Überwachung der Geschäftsführung durchgeführt sowie eigene Belegprüfungen durchgeführt. Bei seiner Tätigkeit hat sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Es ergab sich kein Anhaltspunkt für eine Beanstandung. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstands. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.
Limburg, den 27. November 2024 gez. Julius Thress, Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. |
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