Kistler Remscheid GmbH
Kölner Straße 71, 42897 Remscheid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudio Valeri seit 14.11.2017 | Geschäftsführer |
Thomas Dipl. Ing. Rabe seit 14.11.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kistler Beteiligungs-gesellschaft mbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schatz GmbHRemscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht zum 31. Dezember 2016Schatz GmbH, RemscheidI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen bietet komplette Systeme zur Qualitätsüberwachung von Verschraubungen an. Potenzielle Kunden der Schatz GmbH sind die Groß- und Serienindustrie, insbesondere aber die Auto- und Autozuliefererindustrie, der Flugzeugbau sowie die Windkrafttechnik. 2. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungen orientieren sich im Wesentlichen an den sich ändernden technischen Anforderungen der Kunden. Daher werden weiterhin Aufwendungen für Forschung und Entwicklung getätigt. Im Bereich der Labortechnik wird Schatz in Zusammenarbeit mit der PTB erstmals Mehrkomponentensensoren für Kraft und Drehmoment rückführbar kalibrieren. Diese Zusammenarbeit wurde vom Deutschen Schraubenverband initiiert und Schatz führt diese Kooperation als einziges Unternehmen durch. Weiterhin wird in diesem Zusammenhang ein Transfernormal kalibriert, so dass Schatz als einziges Unternehmen weltweit eine rückführbare Kalibrierung anbieten kann. Im Bereich INSPECT entwickelt Schatz eine drahtlose Übertragung von Sensoren an das Messgerät. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftlich, branchenbezogene Rahmenbedingungen Unsere gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen basieren im Wesentlichen auf den Marktbedingungen unserer Kunden. Hierzu zählt die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung der Automobil- und der Flugzeugindustrie. Die Branchensituation ist insgesamt als zufriedenstellend zu beurteilen. 2. Geschäftsverlauf Für das Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr trotz Rückgängen im Auftragseingang und im Umsatz erfolgreiche. Im ersten Quartal lag der Auftragseingang deutlich unter der erforderlichen Planzahl. Im Laufe des Jahres belebte sich die Nachfrage. Insgesamt konnte die Auftragslücke aus dem ersten Vierteljahr jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Die Personalkosten verringerten sich aufgrund Veränderungen in der Personalstruktur und dem Ausweis nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die Kosten der Warenabgabe sind gestiegen. Im Bereich Reparatur und Instandhaltung stiegen die Kosten in Form der Systembetreuungskosten für die IT Integration in die Kistler Gruppe auf TEUR 117. In anderen Bereichen waren sinkende Kosten zu verzeichnen. Insbesondere die Werbekosten sanken im Vorjahresvergleich von TEUR 165 auf TEUR 46. Die Investitionen im Berichtsjahr betrugen rd. TEUR 249 und lagen damit unter Vorjahresniveau. Diesen Zugängen stehen nicht liquiditätswirksame Abschreibungen im Anlagenvermögen von TEUR 484 gegenüber. Das Finanzergebnis blieb konstant bei TEUR -2,5, geschuldet dem weiterhin niedrigen Zins am Finanzmarkt. Unser Tochterunternehmen in den USA war im Berichtsjahr stabil, die Aktivitäten der Tochterfirma Schatz France wurden im Mai eingestellt. 3. Gesamtaussage zur Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Die wirtschaftliche Lage der Schatz GmbH zum Bilanzstichtag ist gekennzeichnet durch eine unverändert gute Nachfrage. Das Unternehmen hält sehr starken Kundenkontakt, und verfolgt sehr aufmerksam die Entwicklungen auf dem Markt. a. Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 46,2% verringert. Das Rohergebnis ist dabei im Vorjahresvergleich um 8,4% gesunken. Das Jahresergebnis hat sich um TEUR 1.035 verringert. Die Umsatzerlöse lagen um 6,6% unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Exportumsätze an den Gesamtumsätzen veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr (53,5%) auf 54,1%. Die Exportumsätze betrafen vor allem China - Hong Kong, Taiwan und USA. Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 46,1% verschlechtert. Die Kostensteigerungen bei verschiedenen betrieblichen Aufwendungen betragen per Saldo TEUR 653,3 oder 30,6% gegenüber dem Vorjahr. Der Personalaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 1,9%. Dies resultiert im Wesentlichen in der Veränderung der Personalstruktur und dem Ausweis nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die variablen Vergütungen aus den Zielvereinbarungen wurden gegenüber dem Vorjahr vermindert zurückgestellt. Die Personalfluktuation in unserem Unternehmen bleibt weiterhin gering, so dass wir auf langjährige und motivierte Mitarbeiter zurückgreifen können. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur hat sich im Rahmen der Übernahme durch Kistler geändert. So verringerte sich die bilanzielle Eigenkapitalquote von 75,1% auf 56,8% um 18,3%-Punkte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 2,4% der Bilanzsumme aus. Die flüssigen Mittel bilden 29,3% der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5,5% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zum Jahresende stabilisiert. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich im Rahmen der Übernahme durch Kistler gegenüber der Situation aus den Vorjahren geändert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe des Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) von langfristigen Rückstellungen. Die Brutto-Umsatzrendite verringerte sich von 24,9% auf 14,3% in diesem Jahr. Der cash flow liegt mit TEUR -6.227 um TEUR 7.853 unter dem Vorjahr. III. Nachtragsbericht Von besonderer Bedeutung war im Mai 2016 die Übernahme durch die Kistler Gruppe. Das Unternehmen Schatz wurde aus dem Familienbesitz an die größere Kistler Gruppe verkauft. Anschließend fand eine Umwandlung von der AG in eine GmbH statt. IV. Prognosebericht Für 2017 erwarten wir zusammen mit dem Vertriebssystem der Kistler Gruppe eine deutliche Steigerung der Auftragseingänge und Umsätze sowie eine deutliche Steigerung des Gewinns. Die künftige Entwicklung der Gesellschaft basiert im Wesentlichen auf dem Erfolg des neuen Vertriebsnetzes sowie auf der wirtschaftlichen Lage unserer Kunden. Hierzu zählt die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung der Automobil- und der Flugzeugindustrie. Zurzeit werden von uns regional neue Märkte erschlossen. Daneben ist auch die Erfüllung der sich ändernden technologischen Anforderungen der einzelnen Kunden maßgeblich für den zukünftigen Erfolg der Gesellschaft. Momentan sind für uns keine technologischen Entwicklungen erkennbar, die nachhaltig zu einer Verdrängung der Schraubtechnik bei unseren Kunden führen. V. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollten sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden abschwächen und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Situation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Das Vertriebssystem der Schatz GmbH zielt auf einen intensiven Kontakt zu den einzelnen Kunden. Die Auftragsabwicklung im Einzelnen muss hohen internen Qualitätsanforderungen entsprechen, um über die Kundenzufriedenheit die Kundenbeziehungen für die Zukunft zu sichern. Aufgrund unseres technologisch hochwertigen Leistungsangebotes, das sich den geänderten Bedürfnissen unserer Kunden anpasst, sowie den steigenden Qualitätsanforderungen und der großen geographischen Verteilung unserer Absatzmärkte, sehen wir wesentliche Chancen für die geplante, konstant positive Unternehmensentwicklung. Unsere Einschätzung der künftigen Entwicklung basiert unter anderem auf einer verstärkten Marktpräsenz unseres Unternehmens im In- und Ausland, der Mitwirkung und Präsenz unserer Mitarbeiter in Normenausschüssen sowie in VDI-Ausschüssen. Wir konnten in 2016 als eines der ersten Unternehmen in Deutschland das Qualitätszertifikat nach ISO 9001:2015 erlangen. 3. Zusammenfassung Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung zukünftiger gesamtwirtschaftlicher Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Von unserer Gesellschaft werden keine risikobehafteten Finanzinstrumente eingesetzt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Für Investitionen besteht ein langfristiges Darlehen aus dem Jahr 2013 das planmäßig getilgt wird. Für die Entwicklungskosten des Produktes INSPECT Pro besteht ebenfalls ein langfristiges Darlehen aus dem Jahr 2012. Die Tilgung erfolgt planmäßig (siehe Verbindlichkeitenspiegel). Die Risikomanagementziele und -methoden sind von einer geringen Risikobereitschaft der Geschäftsführung geprägt. Die Ausfallrisiken bei Wertpapieren, Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen der regelmäßigen Kontrolle durch die Geschäftsführung. Wesentliche Risiken aus Preisänderungen und Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht. Ausfall- und Liquiditätsrisiken bestehen in branchenüblichem Umfang. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Um Risiken für unser Unternehmen abzuwenden, erfolgt die Finanzierung vermehrt über Anzahlungen. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Remscheid gez. Dr. Volker Schatz, Geschäftsführer gez. Thomas Kärcher, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Erläuterungen Die Schatz GmbH mit Sitz in Remscheid ist in dem Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter der Nummer HRB 27494 eingetragen. Die Gesellschaft ist durch Umwandlung im Wege des Formwechsels der SCHATZ AG, Remscheid (Amtsgericht Wuppertal, HRB 12294) nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 07.07.2016 entstanden. Die Schatz GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Immaterielle Anlagegegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Entwicklung im Einzelnen ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Beteiligung Schatz USA wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anteile an der Schatz France wurden im Geschäftsjahr veräußert. Vorräte Die Vorräte wurden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Nicht voll einsetzbare Artikel wurden am Bilanzstichtag abgewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände Forderungen wurden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % gebildet. Flüssige Mittel Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsposten Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursveränderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Ausweis der Umsatzerlöse wurde unter Beachtung Art. 75 II EGHGB i. V. m. BilRUG vorgenommen. III. Angaben zu Einzelpositionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Beteiligungsspiegel zum 31.12.2016
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten per 31.12.2016 die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen schlüsseln sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Sonstige Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt EUR 1.306.652,23und beinhaltet neben Anzahlungsbürgschaften die Mietverpflichtungen für die Geschäftsräume sowie die Mietverpflichtungen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Unter Beachtung der Umsatzdefinition nach BilRUG wird die Gewinn- und Verlustposition in Höhe von EUR 12.278.488,12 ausgewiesen. Die Vorjahresangabe in diesem Sinne ist mit EUR 13.313.488,74 auszuweisen. Sonstige ordentliche Erträge Im Vorjahr wurden Erträge aus der Kfz.-Nutzung noch unter sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr sind diese den Personalaufwendungen zugeordnet worden. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 ausgewiesen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 22 ausgewiesen. Auf- und Abzinsung von sonstigen Vermögensgegenständen und von Rückstellungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 1.533,46 (im Vorjahr EUR 1.751,90) Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten in Höhe von EUR 3.079,80 (im Vorjahr EUR 4.714,38) Erträge aus der Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens gemäß § 37 KStG. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die Aufwendungen enthalten Wechselkursdifferenzen von TEUR 32. In Höhe von TEUR 3 sind Erträge aus Wechselkursdifferenzen enthalten. Personalaufwendungen In den Personalaufwendungen sind EUR 3.795,24 für Altersversorgung enthalten (im Vorjahr EUR 5.390,46). IV. Sonstige Angaben Personalaufwand Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 72 Arbeitnehmer (Vorjahr 69) beschäftigt. Davon waren:
Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 Satz 2 i.V.m. § 285 Nr. 4 HGB sowie § 286 Abs. IV HGB wurde Gebrauch gemacht. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die nachfolgend bezeichneten Personen geführt: In der Zeit vom 01.01. bis 06.07.2016 als alleiniges Vorstandsmitglied: Dr. Volker Schatz, Remscheid, Dipl. Ingenieur Der Aufsichtsrat bestand vom 01.01. bis 12.05.2016 aus folgenden Mitgliedern: Reinhard Scholl, Wörth, Unternehmensberater (Vorsitzender) Charlotte Lämmer, Dortmund, B. A. International Management Martin Schatz, Holly, MI 48442, USA, technischer Kaufmann In der Zeit vom 13.05. bis 06.07.2016 bestand der Aufsichtsrat aus folgenden Mitgliedern: Rolf A. Sonderegger, CEO, Niederneunforn, Schweiz Thomas Kärcher, Wiesendangen, Schweiz, Kaufmann Franz Winter, Lorch, Kaufmann Nach Umwandlung im Wege des Formwechsels wurde die Gesellschaft ab dem 07.07.2016 durch folgende Personen geführt: Dr. Volker Schatz, Remscheid, Dipl. Ingenieur Thomas Kärcher, Wiesendangen/Schweiz, Kaufmann Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Konzernzugehörigkeit Die Schatz GmbH gehört dem Konzern der Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH, Sindelfingen, an. Der offen gelegte Konzernabschluss ist unter dem Registereintrag HRB 721058 der Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH, Sindelfingen, zu finden.
Remscheid, 21. Februar 2017 Dr. Volker Schatz Thomas Kärcher Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2017 festgestellt. BestätigungsvermerkDer beigefügte Jahresabschluss zum 31.12.2016 der Schatz GmbH wird unter Inanspruchnahme von Erleichterungen gem. §§ 326, 327 HGB offengelegt. Wir haben dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2016 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss (bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schatz GmbH, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Prüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und wesentlicher Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Wuppertal, den 13. April 2017 Reimann
+ Bürger Treuhand GmbH
Margret Bürger, Wirtschaftsprüfer |
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