Rehbach Personal-Service GmbHLiquidiert

Eisenwerkstraße 1, 58332 Schwelm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 10305
Eingetragen
10.12.2002
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Arbeitnehmerüberlassung - Zeitarbeit - und Personalvermittlung sowie weitere Personaldienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Rehbach
seit 10.12.2002
Geschäftsführer
Martin Rehbach
seit 10.12.2002
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rehbach Personal-Service GmbH

Schwelm (vormals: Wuppertal)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25,00 25,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.053,00 174.373,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 520,00 520,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.822.413,01 3.810.992,68
2. sonstige Vermögensgegenstände 445.793,55 5.268.206,56 60.785,02
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in EUR: 300.000,00 (0,00)
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 714.742,44 2.038.632,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.561,11 2.645,00
SUMME AKTIVA 6.126.108,11 6.087.973,29

Passiva

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.429.726,07 1.800.175,60
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 938.100,00 986.600,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 303.627,22 335.411,53
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 303.627,22 (335.411,53)
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.429.654,82 3.733.282,04 2.940.786,16
- davon aus Steuern in EUR: 608.940,26 (787.469,86)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 35.659,06 (83.324,10)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 3.429.654,82 (2.940.786,16)
SUMME PASSIVA 6.126.108,11 6.087.973,29

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 34.650.440,33 35.992.051,09
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -25.320.132,77 -26.212.031,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.850.995,37 -31.171.128,14 -6.028.104,47
- davon für Altersversorgung in EUR: -2.114,40 (-2.114,40)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -93.826,33 -78.870,37
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.438.866,56 -3.243.408,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.166,66 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -85.988,27 -33.077,79
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22.266,55 0,00
8. Ergebnis nach Steuern -109.935,76 396.558,22
9. sonstige Steuern -10.513,77 -13.293,04
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss -120.449,53 383.265,18
11. Gewinnvortrag 1.800.175,60 1.416.910,42
12. Gewinnausschüttung -250.000,00 0,00
13. Bilanzgewinn 1.429.726,07 1.800.175,60

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt, in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Abschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendetem Gliederungsgrundsätze aufgestellt worden.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr 31.12.2022 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.822.413,01 0,00 3.810.992,68 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 445.793,55 0,00 60.785,02 0,00

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden keine Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: € 0,00) ausgewiesen.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 25.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen zum größten Teil aus Rückstellungen gegenüber Personal, insbesondere Rückstellungen für Urlaub und Rückstellungen für Arbeitszeitkonten, sowie Rückstellungen für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 303.627,22 303.627,22 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 3.429.654,82 3.429.654,82 0,00 0,00
davon aus Steuern: € 608.940,26
Vorjahr 31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 335.411,53 335.411,53 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.940.786,16 2.940.786,16 0,00 0,00
davon aus Steuern: € 787.469,86

Unter den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind alle nicht mit Pfandrechten besichert.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse gliedern sich wie folgt:

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaftsverpflichtungen in einem Gesamtbetrag von € 106.852,37 (Vorjahr: € 141.852,37). Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

Im Geschäftsjahr 2023 werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über die Deutsche Factoring abgewickelt.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Auswirkungen stellen sich wie folgt dar:

Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von € 274.347,90 (Vorjahr: € 303.392,41).

Davon betreffend die Altersversorgung:

€ 0,00

Davon gegen verbundene oder assoziierte Unternehmen:

€ 0,00

Arbeitnehmer

Im Bilanzjahr waren im Unternehmen durchschnittlich 930 Mitarbeiter beschäftigt. Am Bilanzstichtag sind im Unternehmen 691 externe Mitarbeiter und 41 interne Mitarbeiter beschäftigt.

Gesamtbezüge

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Weiterhin als Vorgang von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind die geopolitischen Krisenherde. Gepaart mit der jahrzehntelangen, expansiven Geldpolitik der EZB hat sich jedoch nicht nur durch die stark gestiegenen Energiepreise, sondern auch in der Kerninflation eine hartnäckige Preissteigerung festgesetzt, die kostenseitig auf Beschaffung und Lohn stark expansive Einflüsse hat. Noch nicht abzusehen sind die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die vermehrt in 2024 auftretenden Aktivitäten von Industrieunternehmen, Aufträge im weniger kostenintensiven Ausland zu platzieren, und die zugehörigen Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen.

Kontokorrentkreditvertrag

Zum Bilanzstichtag ist die vereinbarte Kreditlinie der laufenden Geschäftsgirokonten nicht in Anspruch genommen worden. Die Kontokorrentlinie beläuft sich auf € 250.000,00.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum [DtBiljahr_bis.:31.12.2023] schließt mit einem Bilanzgewinn in Höhe von € 1.429.726,07 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Der in den Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag beträgt € 1.800.175,60.

Am 26. Juli 2023 wurde eine Gewinnausschüttung für das Kalenderjahr 2022 in Höhe von € 250.000,00 beschlossen. Die Auszahlung erfolgte im August 2023.

Geschäftsführung

Name, Vorname Tätigkeit/ausgeübter Beruf
Rehbach, Matthias, Ennepetal Dipl. Kaufmann
Rehbach, Martin, Ennepetal Kaufmann

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei den Herren Matthias und Martin Rehbach.

Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 

Wupperta, den 25.09.2024

Gez. der Geschäftsführer Matthias Rehbach

Gez. der Geschäftsführer Martin Rehbach

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Umbuchungen Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I I I I I
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 131.287,30 0,00 0,00 0,00 131.287,30
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.126.964,48 0,00 53.507,33 24.441,98 1.156.029,83
Geleistete Anzahlungen auf andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 0.00 0,00 0.00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 520,00 0,00 0.00 0,00 520,00
Ausleihungen an Gesellschafter 0.00 0,00 0.00 0.00 0.00
1.258.771,78 0.00 53.507,33 24.441,98 1.287.837,13
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Umbuchungen Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I I I I
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 131.262,30 0,00 0,00 0,00 131.262,30
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 952.591,48 0,00 93.826,33 24.440,98 1.021.976,83
Geleistete Anzahlungen auf andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 0.00 0,00 0.00 0,00 0,00 0.00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Gesellschafter 0.00 0,00 0.00 0,00 0.00
1.083.853,78 0,00 93.826,33 24.440,98 1.153.239,13
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I I
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25,00 25.00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.053,00 174.373,00
Geleistete Anzahlungen auf andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 0.00 0.00 0,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 520,00 520,00
Ausleihungen an Gesellschafter 0.00 0,00
134.598,00 174.918,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Rehbach Personal-Service GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Rehbach Personal-Service GmbH, Wuppertal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Rehbach Personal-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angabe zur Frauenquote) habe ich in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung der Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch eine andere Form von Prüfungsschlussfolgerungen hierzu ab.

Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens,- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Dinslaken, den 25. September 2024

Gez. Ulrike Kribben, Wirtschaftsprüferin

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Firma REHBACH Personal-Service GmbH besteht seit über 25 Jahren, die Geschäftsführung ist seit Juni 2014 ansässig in Schwelm, Sitz der Gesellschaft ist Wuppertal, Zur Dörner Brücke 9. Niederlassungen bestehen in 8 weiteren Städten.

Es handelt sich um ein inhabergeführtes Familienunternehmen.

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen in den folgenden Geschäftsbereichen tätig:

Arbeitnehmerüberlassung,

Personalvermittlung.

Die REHBACH GmbH konzentriert sich dabei auf die Arbeitnehmerüberlassung, die Personalvermittlung macht nur ca. 1 % des Umsatzes 2023 der Rehbach Personal-Service aus.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 rückläufig. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch einen Rückgang des preisbereinigten BSP von 0,3 % gekennzeichnet. Die konjunkturelle Entwicklung kam in dem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherte Produzenten, Investoren und beeinflussten negativ das Konsumverhalten. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was insbesondere die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die, trotz der Ende des Jahres einsetzenden Rückgänge, nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von rund 45,9 Mio. Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Dies waren 0,7 % mehr als im Jahr 2022 und stellt bisher den absoluten Höchststand in Deutschland dar. Die Beschäftigung nahm 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und einer steigenden Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung zu. Es ist weiterhin festzustellen, dass die Beschäftigtenzahlen durch die Fortsetzung der Kurzarbeitergeld-Regelungen in den Unternehmen konstant gehalten wurde. Dies sorgt allerdings auch für einen fortgesetzten Mangel an Arbeitskräften und Facharbeitern, da auch unrentable Unternehmen über das Instrument KUG weiterhin gute Arbeitskräfte halten können.

Nach dem stabilen Verlauf des Marktvolumens der Zeitarbeit in 2022 hat sich das Marktvolumen im Jahr 2023 unter den Einflüssen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung um 3,1% auf 32,9 Mrd. Euro verringert. Die Anzahl der Beschäftigten in der Zeitarbeit ist zum Jahresende allerdings erneut deutlich gesunken, jahresdurchschnittlich waren 2023 in der Zeitarbeit ca. 0,790 Mio. Menschen beschäftigt. Die Rekordzahlen des November 2018 mit 1,08 Mio. sind weiterhin deutlich entfernt.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Nach der in 2022 erreichten Steigerung des Rohergebnis auf 35,9 Mio.€ musste die Gesellschaft in 2023 einen Rückgang des Rohergebnis um knapp unter 4% auf 34,6 Mio.€ verzeichnen. Der im Jahr 2023 zu verzeichnende Rückgang des Umsatzes setzte sich 2024 beschleunigt fort, so dass man, analog zur allgemeinen deutschen Industrieproduktion, von einemdeutlichen Umsatzrückgang in 2024 ausgehen muss.

3. Geschäftsergebnis

Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich von 383T€ aus dem Vorjahr auf -120T€. Die Ursachen für den Rückgang liegen in den massiven Kostensteigerungen in allen Kostenklassen (Löhne, Gehälter, Energie, Mieten, etc.) bei gleichzeitig einsetzendem Umsatzrückgang.

4. Personal und Sozialbereich

Zum Stichtag 31.12.23 ist der Personalbestand mit 691 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr (811) dem Marktgeschehen entsprechend gesunken.

5. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Als signifikantester finanzieller Leistungsindikator ist der Umsatz zu benennen, der im Jahr 2023 gegenüber 2022 mit dem Markttrend um 3,95 % gesunken ist. Aufgrund der starken Reagibilität der Kundenstruktur der Region NRW auf Energiepreissteigerungen, Lieferkettenproblemen und nachfragebedingtem Auftragsrückgang (Inflation) war der Umsatz 2023 starkem Druck unterworfen.

Der Schlüssel für diese Entwicklung liegt im nicht-finanziellen Leistungsindikator "Bewerbergewinnung". Durch die Auslagerung und Konzentration des Performance Marketing in eine eigenständige Agentur konnte die Zahl der Bewerber bei gleichbleibendem Mitteleinsatz im Verhältnis zu 2019 um 22 % erhöht werden. Aufgrund des weiterhin sehr hohen Beschäftigungsniveaus, gepaart mit der Abschaffung von Sanktionsmöglichkeiten der JobCenter und -Agenturen bei arbeitsunwilligen, potentiell aber arbeitsfähigen Kandidaten, haben sich die Rekrutierungskosten massiv weiter erhöht.

III. Darstellung der Lage

Vermögenslage und Finanzierungsgrad des Unternehmens sind durch die Rücklagen der Vergangenheit sehr zufriedenstellend.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind seit 01.01.2017 durch Atradius versichert. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele beglichen.

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage ist als gut zu bezeichnen.

Die Bilanzsumme des Jahresabschlusses hat sich gegenüber dem Vorjahr um 38 T€ auf 6.126 T€ erhöht.

2. Finanzlage

Die Kapitalstruktur ist gut. Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von 1.454 T€, gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 1.825 T€.

Zum Bilanzstichtag existieren keine langfristigen Verbindlichkeiten.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die erhebliche Ersatzinvestitionen in IT-Arbeitsplätze, Serverlandschaft und CRM-System weiter fortgesetzt.

Die Liquidität der Gesellschaft zum 31.12.2023 ist gut.

Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jeder Zeit sichergestellt.

Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist somit als gut einzustufen. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente nutzte die Gesellschaft nicht.

Die liquiden Mittel sind im Geschäftsjahr infolge des nur leicht negativen Jahresergebnisses konstant geblieben Die Inanspruchnahme der Finanzierungslinien blieb jederzeit unter vorgegebenen Rahmen. Es bestehen zum 31.12.23 Kontokorrentlinien in Höhe von 250 T€, die zu keinem Zeitpunkt ausgeschöpft wurden.

Die Gesellschaft ist aufgrund der Liquidität auch künftig jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

3. Ertragslage

Die Ertragskraft der Gesellschaft hat sich 2023 aufgrund des inflationär steigenden Kostendrucks verschlechtert Diesem Effekt wird durch weitere, in 2023 eingeleitete und in 2024 fortgesetzte Kostenkonsolidierungsmaßnahmen gegengesteuert.

IV. Nachtragsbericht

Weiterhin als Vorgang von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind die geopolitischen Krisenherde. Gepaart mit der jahrzehntelangen, expansiven Geldpolitik der EZB hat sich jedoch nicht nur durch die stark gestiegenen Energiepreise, sondern auch in der Kerninflation eine hartnäckige Preissteigerung festgesetzt, die kostenseitig auf Beschaffung und Lohn stark expansive Einflüsse hat. Noch nicht abzusehen sind die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die vermehrt in 2024 auftretenden Aktivitäten von Industrieunternehmen, Aufträge im weniger kostenintensiven Ausland zu platzieren, und die zugehörigen Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen.

V. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung (Prognosebericht) mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht)

Prognosebericht

Im Spannungsfeld zwischen Ukraine-Krieg, Energiepreisen, Inflation und noch nicht beendetem Pandemiegeschehen gehen wir von einer weiterhin stark unter Druck stehenden Entwicklung der Mitarbeiterzahlen und des Umsatzes in 2024 aus. Zum Jahreswechsel 2023/24 waren 644 (22 auf 23:764) Mitarbeiter bei den Kundenbetrieben im Einsatz. Der Trend der ersten beiden Quartale 2024 zeigt einen weiteren Rückgang der Mitarbeiterzahl, insbesondere die sonst übliche Sommerbelebung ist in 2024 sehr flach verlaufen.

Weiterhin verstärkt sich jedoch die Nachfrage nach seriöser, von hoher Qualität und Rechtssicherheit für Kunden und Mitarbeiter gekennzeichneter Personaldienstleistung. Es ist davon auszugehen, dass der Gesamtmarkt der Zeitarbeit in 2024 die Konsolidierung weiter fortsetzt. Wir gehen daher mittelfristig davon aus, dass wir unsere Marktanteile in einem Umfeld wieder steigenden Marktvolumens überproportional steigern werden. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sorgt für einen Anstieg der Insolvenzen in der Zeitarbeitsbranche, die Marktbereinigung der Branche zugunsten von mittelgroßen und großen Personaldienstleistern wird sich weiter fortsetzen.

Der finanzielle Leistungsindikator Umsatz ist in 2024 mit einem deutlichen Rückgang auf exp. 30 Mio.€ geplant. Das erste Quartal 2024 bestätigt diese negative Prognose, in dem die Wirtschaftslage allgemein sich in einer Rezession befindet.

Der nicht-finanzielle Leistungsindikator "Bewerberzugang" leidet unter den erschwerten Bedingungen einer quasi-Vollbeschäftigung in der Tätigkeitsregion. Nur mit erhöhtem Mitteleinsatz konnte die Bewerberzahl zu 2023 annähernd konstant gehalten werden, ab Juli 22 sorgte die politisch gewollte Abschaffung der Sanktionsmöglichkeiten der Agentur für Arbeit und der Jobcenter für einen spürbaren Einbruch an Bewerbungen. Durch die leichte Rezession zum Ende des ersten Quartals 2024 blieb jedoch die übliche Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes aus, so dass eine Abkühlung des überhitzten Bewerbermarktes im zweiten Quartal spürbar ist, und zur Kostenkonsolidierung beiträgt.

Risikobericht

Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Zu dem internen Überwachungssystem gehören:

der Einsatz zuverlässiger Software

die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

Abweichungsanalysen

Arbeitsanweisungen

Regelungen zur Vertretungsvollmacht

Ausfall- und Liquiditätsrisiken sind aufgrund der breiten Streuung der Kunden und der Kreditversicherung als gering einzuschätzen. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird eine fortlaufende Liquiditätsplanung erstellt, die permanent an die aktuellen Änderungen angepasst wird und als Basis für die kurzfristige Geldmitteldisposition dient.

Gesamtwirtschaftliche Risiken bestehen darin, dass das deutsche Wirtschaftswachstum durch internationale Einflüsse (Krieg, Energie) und die Corona-Krise weiter sinken könnte. Geringes oder rückläufiges Wirtschaftswachstum ist jedoch meist kein negatives Vorzeichen für die Personaldienstleistung, denn Unternehmen verzichten in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit eher auf Festeinstellung zugunsten der Beschäftigung von Zeitarbeitspersonal. Allerdings ist die voranschreitende stille Verlagerung von Arbeitsvolumina in ausländische Tochterunternehmen zur Umgehung der hohen inländischen Kosten eine Gefahr für eine nachhaltige Umsatzentwicklung. Die langfristigen Einflüsse der Inflation und der handelspolitischen Konsequenzen des Ukrainekrieges sind zurzeit gerade für den Kundensektor Automotive noch nicht absehbar.

Die Versicherung aller Forderungen über ATRADIUS sorgt für ein geordnetes Debitorenmanagement.

Außerhalb der oben beschriebenen Risiken sind insgesamt keine weiteren bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken sowie sonstige Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorhanden, die außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes begründet sind.

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass neben einer Ausweitung des Ukraine-Konflikts derzeit einzig Risiken gegeben sind, die durch Versicherungen abgedeckt sind. Dennoch besteht, ebenso wie für den für den kompletten Markt der Personaldienstleistung, ein Umsatz- und Ergebnisrisiko, wenn überwiegend nicht beeinflussbare Vorgänge, wie z.B. weitere geopolitische Krisenherde (US-Wahl, Taiwan) oder internationale Handelskonflikte, weiterhin negativen Einfluss auf die stark Personal nachfragenden Branchen, wie z.B. Automotive haben, und damit die geplanten Umsätze und Ergebnisse nicht realisiert werden können.

Chancenbericht

Die über das Jahr 2024 hinausgehende Prognose für die Unternehmensentwicklung ist positiv. Dem fortschreitenden Margenverfall aus dem klassischen Überlassungsbereich der REHBACH GmbH wurde konsequent durch Prozess- und Kostenoptimierung entgegen gewirkt. Prozessanalysen und weitere kundenorientierte Investitionen werden dazu führen, unsere Marktstellung weiter zu verbessern. Marktprognosen folgend, soll die Weltkonjunktur aufgrund der massiven Stützungsprogramme weltweit nach der vorliegenden Abschwächung 2023 ff. wieder stark wachsen. Dies wird für unsere stark exportorientierten Kunden dann den erhofften Nachfrageschub bringen, der unmittelbar zu einer Ausweitung unserer Mitarbeiteranzahl führt. "Für die Zeitarbeit gilt: Auch längere Konjunkturschwächephasen führen oft nur zu ein oder zwei Jahren der Umsatzrückgänge im Markt. Erholungseffekte sind zügig zu erwarten" (Lünendonk-Studie 2019). Sowohl im Aufbau, als auch im Abschwung ist die Branche der Personaldienstleistung ein Frühindikator. Somit wird, wie in der Vergangenheit, auch bei Beginn einer konjunkturellen Aufhellung die Zeitarbeit überproportional profitieren.

Um die Gruppenaufgaben organisatorisch zu straffen, wurde in 2017 die Errichtung der Zentralabteilungen abgeschlossen, in der für alle Gruppenunternehmen die zentralen Aufgaben und Dienstleistungen gebündelt werden.

VI. Sonstige Angaben

Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält zum 31.12.2023 Standorte in Wuppertal, Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Plettenberg, Gummersbach, Lüdenscheid, Remscheid und eine Zentralverwaltung mit Sitz der Geschäftsführung in Schwelm. Sitz der Gesellschaft ist weiterhin Wuppertal.

VII. Erklärung zur Unternehmensführung

 

Nach dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst ist die Rehbach Personal-Service GmbH verpflichtet, im Lagebericht zum Jahresabschluss die getroffenen Beschlüsse über selbstbestimmte Zielgrößen der Geschlechterquote zu veröffentlichen:

Die Rehbach Personal-Service GmbH verfolgt schon lange und ohne gesetzliche Vorgaben das Ziel, im Rahmen von personellen Entscheidungen eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern im Unternehmen herbeizuführen, Ungeachtet dessen werden Personalentscheidungen im Wesentlichen unter Berücksichtigung der persönlichen Qualifikation von Mitarbeitern und Bewerbern getroffen. Besteht die Auswahl zwischen mehreren gleichqualifizierten Kandidaten, wird die Rehbach Personal-Service GmbH das Ziel der gleichberechtigten Teilhabe der Geschlechter insbesondere an Führungspositionen berücksichtigten. In der Ebene unterhalb der Geschäftsführung sind langjährige Mitarbeiter beschäftigt, eine Ausweitung dieser Ebene ist nicht vorgesehen. In der zweiten Ebene unter der Geschäftsführung beträgt die Frauenquote 66 %.

 

Wuppertal, den 31.07.2024

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