Care-Bridge GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Richartz seit 9.12.2025 | Prokura |
Patrick Klumpe-Ueckermann seit 27.5.2025 | Geschäftsführer |
Anika Stertzbach seit 10.10.2022 | Prokura |
Kimberley Schmitz seit 10.10.2022 | Geschäftsführer |
Winfried Christoph Post seit 27.7.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dedalus Finance GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dedalus Labor GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDie Dedalus Labor GmbH besteht seit November 2022 aus der Dedalus Labor GmbH (ehemals OSM AG), der ix.mid GmbH, der OSM Vertrieb GmbH und der Dedalus Lab GmbH. Der Hauptsitz der Firma ist Bonn. Zudem gibt es Niederlassungen in Essen, Köln, Göttingen und Bremen. A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Die Dedalus Labor mit Sitz in Bonn ist als Anbieter hochwertiger IT-Systeme ausschließlich im Gesundheitswesen tätig. Dedalus Labor entwickelt, vermarktet und implementiert das technologisch führende Multi-Labor-Informations-System Opus::L. Darüber hinaus bietet die Dedalus Labor ein komfortables Multitool, Mirth Connect - powered by Dedalus, welches die Anforderungen der Kommunikation im Gesundheitswesen hervorragend abdeckt. Zudem vernetzt die Dedalus Labor mit ihrer bewährten Plattform ix.serv Teilnehmer im Gesundheitswesen mit dem Fokus der digitalen Auftrags- und Befundkommunikation zwischen Krankenhäusern, MVZ und Laboren. Für die Anbindung von Gesundheitseinrichtungen, Praxen, Test- und Impfzentren steht mit ix.connect eine leistungsstarke Lösung zur Verfügung. Das Geschäftsjahr 2023 hat die Dedalus Labor aufgrund der Krisensituation pandemiebedingt vor große Herausforderungen gestellt. Im Ergebnis konnte jedoch das bereit sehr erfolgreiche Jahr 2022 nochmals übertroffen werden. Der im Rahmen der Verschmelzung 2022 eingebuchte Firmenwert (Goodwill) wird über 10 Jahre abgeschrieben werden. Das Ergebnis der Dedalus Labor ist durch die Abschreibung auf den Goodwill belastet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist nicht durch die Verschmelzung belastet und deutlich positiv. II. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft bewegt sich unverändert auf einem stabilen hohen Niveau. Die Finanzlage ist solide. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf den Laborbereich und die Systemintegration im Gesundheitswesen im deutschsprachigen Europa gekennzeichnet. Unsere wirtschaftliche Lage ist unverändert stabil und sichert den langfristigen Bestand der Gesellschaft. Die Außenumsätze der Gesellschaft konnten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Kosten liegen im Plan und konnten in einzelnen Bereichen reduziert werden. Unsere Planung im Lagebericht 2022 über den Ausbau der EBITDA in 2023 haben wir erfüllt. Unser EBITDA 2023 ist um T€ 1.383 höher als im Vorjahr. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung, EBITDA und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBITDA pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. IV. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Im Jahr 2023 wurden wieder viele Neukunden gewonnen. Im Jahr 2023 konnten durch die beendete pandemische Lage und weiteren Faktoren eine Normalisierung der Krankheitsstände erreicht werden. Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt durch die Auswirkungen des anhaltendendes Krieges in der Ukraine, welche weit über die Landesgrenzen hinausgehen. Die Preise für diverse Ressourcen (Energie, Rohstoffe, etc.) sind weiterhin hoch, jedoch nicht weiter gestiegen. Einschränkungen und Beeinträchtigungen im Handel und bei der Verfügbarkeit von Ressourcen liegen weiterhin vor. Des Weiteren sieht sich die Wirtschaft weiterhin durch den Inflationsdruck belastet. Durch die Geschehnisse, Hamas-Terror in Israel und der Krieg in Gaza, im Oktober 2023 wird die zuvor geschilderte Lage zusätzlich verstärkt. Auswirkungen des beschriebenen Zustands auf die Kunden der Dedalus Labor und auf das Unternehmen selbst sind vorhanden. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat geringe Währungsrisiken. Auf den Wettbewerb am Markt wird durch innovativen Vertrieb, Produktinnovationen und erstklassigen Service reagiert. Der Strukturwandel im Gesundheitswesen ist in vollem Gange. Die Auswirkungen auf das Geschäft der Dedalus Labor GmbH sind zu vernachlässigen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Unternehmen zurück, mit denen wir langjährige Geschäftsbeziehungen pflegen. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen ein Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Erlösplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird. Neben dem Cashflow aus operativer Tätigkeit ist die Liquidität auch durch ein im August 2022 innerhalb der Dedalus-Gruppe abgeschlossenes Cash-Pooling abgesichert. III. Prognosebericht Der Krieg in der Ukraine, Hamas-Terror in Israel und der Krieg in Gaza bergen aufgrund der Preissteigerungen, dem steigenden Inflationsdruck und weiterhin bestehenden Beeinträchtigungen im Handel und Lieferketten, ein Risiko für die gesamte Wirtschaft. Die aktuelle Situation wird aufmerksam verfolgt und bei Bedarf werden zeitnah entsprechende Maßnahmen ergriffen. Der fortgesetzte Strukturwandel im Labormarkt und die damit verbundenen Änderungen erfordern eine aufwändige Marktbeobachtung, Kontaktpflege und höchste Flexibilität. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir erwarten in den kommenden Jahren einen weiteren Ausbau des Ergebnisses vor Steuern. C. Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres Die im Jahr 2023 begonnene Systemumstellung wird im Jahr 2024 weiter fortgesetzt. Diese wurde in verschiedene Teilbereiche unterteilt, um einen reibungslosen Projektablauf zu gewährleisten. Die erfolgreiche Umstellung des Gesamtsystems wird sich daher noch mindestens bis in das Jahr 2025 ziehen. Weiterhin wird nicht damit gerechnet, dass die Abläufe der Dedalus Labor stark beeinträchtigt oder gestört werden. D. Forschung und Entwicklung Die Produkte der Gesellschaft werden fortlaufend weiterentwickelt und bei Bedarf an gesetzliche Anforderungen angepasst. E. Dank an die Mitarbeiter und Kunden Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr mit großem Engagement für das Unternehmen und für die Kunden, die im Zentrum unseres Handelns liegen, eingesetzt haben. Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Organisation auch die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam meistern werden. Unser Dank gilt in besonderer Weise auch unseren Kunden, mit denen wir in vertrauensvoller und zum Teil auch schon langjähriger Partnerschaft zusammenarbeiten.
Bonn, 17. Juni 2024 Die Geschäftsführung gez. Winfried Post gez. Dieter Nels gez. Kimberley Schmitz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Dedalus Labor GmbH, vormals Dedalus Lab GmbH mit Sitz in Bonn wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 09.08.1994 errichtet. Die Eintragung in das Handelsregister Bonn erfolgte am 27.07.2021. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Bilanz wurde das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB verwendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Der Firmenwert wird über eine planmäßige Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt linear. Dabei wurde für EDV-Anlagen eine Nutzungsdauer von drei Jahren, für KFZ von sechs Jahren und für Büroeinrichtung von zehn Jahren angenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung bis zu einem Betrag in Höhe von € 1.000,- voll abgeschrieben. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der Waren erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Steuerrückstellung und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 1% und 2% berücksichtigt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die als Bilanzierungshilfe passivierten latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz. Sie wurden auf Grundlage eines Unternehmenssteuersatzes von 32,55 % gebildet. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 III HGB).
Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen mit einem Anteil von mehr als 20%:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, alle übrigen Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 34.428 sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 31.752 (Vorjahr: T€ 19.664) enthalten. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 150.100,-. Zum Bilanzstichtag besteht ein Verlustvortrag in Höhe von € 24.779.835. Die Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.773 (Vorjahr T€ 1.500) und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von € 5.533 (Vorjahr € 0) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 2.379 (Vorjahr T€ 739) und mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr und T€ 150.676 (Vorjahr T€ 140.852) mit Restlaufzeit zwischen 1-5 Jahren enthalten. Die restlichen sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beträgt 1.065.388,- €. Darin enthalten ist eine Mietverpflichtung in Höhe von 159.138,- €, die nur mit einem Jahresbetrag berücksichtigt wurde. IV. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 187 (Vorjahr: 174) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon sind 154 Arbeitnehmer in Vollzeit und 33 Arbeitnehmer in Teilzeit beschäftigt. Als Geschäftsführer sind bestellt: Herr Dieter Nels, Diplom Betriebswirt Herr Winfried Christoph Post, Diplom Kaufmann Frau Kimberley Schmitz, Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent Von den Erleichterungen des § 288 HGB sowie der Schutzklausel gem. 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.
Bonn, den 17. Juni 2024 gez. Winfried Post gez. Dieter Nels gez. Kimberley Schmitz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 HGB nachgeholt sowie gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk unseres Abschlussprüfers wurde für den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht erteilt. An die Dedalus Labor GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dedalus Labor GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dedalus Labor GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 17. Juni 2024 WSB
Treuhand GmbH
gez. Marius Laskowski, Wirtschaftsprüfer gez. Jürgen Wolf, Wirtschaftsprüfer |
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