HÄGGLUNDS DRIVES GmbHLiquidiert

42781 Haan, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 13311
Eingetragen
9.12.2003
Branche
Wärme- und KältehandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
der Handel mit Erzeugnissen aller Art auf dem Gebiet von hydraulischen Anlagen und Systemen, soweit hierfür keine behördliche Genehmigung erforderlich ist.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Wiele
seit 31.1.2012
Geschäftsführer
Karl Lindblom
seit 18.6.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hägglunds Drives GmbH

42781 Haan

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2008

HÄGGLUNDS DRIVES ist bekannt als einer der weltweit führenden Anbieter von Hydromotoren und kompletten hydrostatischen Antriebssystemen. Diese arbeiten in Schlüsselpositionen der verschiedensten Anwendungen in vielen Industriebereichen rund um die Welt.

Im Dezember 2008 wurde die HÄGGLUNDS DRIVES-Gruppe von der zur Robert Bosch GmbH, Stuttgart, gehörenden Bosch Rexroth Aktiengesellschaft, Stuttgart, übernommen, einem der weltweit größten Hersteller von Hydraulikkomponenten und -systemen. Die HÄGGLUNDS DRIVES GmbH, Haan, ist weiterhin eine 100 %ige Tochter der schwedischen HÄGGLUNDS DRIVES AB, Mellansel. Der Zuständigkeitsbereich der GmbH umfasst den Vertrieb und Kundendienst für elf Länder in Mittel- und Osteuropa.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

Ertragslage

Der Umsatz übertraf mit TEUR 28.690 den des Vorjahrs (TEUR 18.411) um TEUR 10.279. Im Vergleich hielten sich die Erhöhungen bei den Absatzpreisen und den Einstandspreisen im Wareneinkauf die Waage. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich geringfügig von 64,8 % auf 65,9 %. Durch das gestiegene Umsatzvolumen konnten die nur geringfügig erhöhten Betriebskosten mehr als aufgefangen werden. Der Personalaufwand stieg um TEUR 1.170 auf TEUR 4.325; im Wesentlichen auf Grund der geänderten Ermittlung der Pensionsrückstellungen. Insgesamt verbesserte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 1.869 im Vorjahr auf TEUR 3.870. Der Jahresüberschuss erhöhte sich entsprechend von TEUR 1.232 im Vorjahr auf TEUR 2.557.

Für die Umsatzentwicklung waren im Wesentlichen folgende Faktoren verantwortlich:

• Der hohe Auftragsbestand aus dem Vorjahr schuf eine gute Ausgangsbasis für das Ergebnis im Geschäftsjahr 2008.

• Die weiter gestiegenen Weltmarktpreise für Rohstoffe haben Anlagenbetreiber weltweit motiviert, Investitionen in Neuanlagen zu tätigen. Dadurch konnten wir einen erhöhten Auftragseingang von exportierenden Maschinenherstellern verzeichnen, der leider auf Grund der weltweiten Turbulenzen im Geschäftsklima im letzten Quartal stagnierte.

• Speziell mit Serienkunden in den Segmenten Marine/Dredging und Building & Construction/Drilling konnten Auftragseingang und Umsatz erheblich gesteigert werden.

• Im Zukunftssegment Windkraftanlagen wurden weitere Erfolge verbucht.

• Die Motorbaureihe Compact CBP und das neue GEMINI-System halfen bei der Erschließung neuer Anwendungsbereiche und trugen wesentlich zur Volumensteigerung bei.

• Reparaturaufträge und die damit verbundene Auslastung in der Werkstatt sowie die aktive Kundenbetreuung durch den Aftersales-Bereich waren die Basis für eine erfolgreiche Entwicklung im Kundendienstbereich. Eine weitergehende Entwicklung wurde leider durch Platzprobleme im Reparaturbereich verhindert.

Am 31. Dezember 2008 belief sich unser Auftragsbestand auf TEUR 14.873 und verringerte sich somit nur geringfügig im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 15.119).

Insgesamt beurteilen wir die Position unserer Gesellschaft auf Grund des positiven Jahresergebnisses auch finanziell als gesichert.

Bilanzstruktur

Die Vorräte sind von TEUR 1.460 auf TEUR 1.940 gestiegen. Diese Änderung entstand allerdings durch mehrere Faktoren:

eine erhöhte Bevorratung auf Grund der langen Lieferzeiten (+),

Anzahlungen an Lieferanten (+), insbesondere an verbundene Unternehmen,

Projekte in Arbeit (+) sowie

wesentlich geringere unterwegs befindliche Waren (-).

Durch die positive Umsatzentwicklung sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 4.231 (Vorjahr TEUR 2.568) erheblich gestiegen. Die Darlehensgewährung an eine Schwestergesellschaft (vormalige Gesellschafterin) erhöhte sich von TEUR 2.500 auf TEUR 7.000.

Die Verwendung eines anderen Zinssatzes trug erheblich zu einer Erhöhung der Pensionsrückstellungen auf TEUR 2.024 bei. Kurzfristige Kreditverbindlichkeiten erhöhten sich auf TEUR 1.348 bei einem gleichzeitigen Rückgang der Finanzmittel um TEUR 729 auf TEUR 86.

Organisation, Personalentwicklung

• Der Personalstand veränderte sich im Laufe des Geschäftsjahrs 2008 nur unerheblich. Ein Abgang im Bereich Projektmanagement wurde intern gelöst. Die Vakanz im Bereich Vertrieb-Marketing wurde durch Personaleinstellung beseitigt.

• Das SCC-Management-System half, die Zusammenarbeit mit Partnerfirmen zu fördern und Risiken auf Baustellen zu mindern.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Für das folgende Geschäftsjahr erwarten wir trotz der insgesamt negativen Marktentwicklung und des schwankenden Exportklimas einen Umsatz auf Vorjahresniveau von ca. TEUR 28.000 bei einem Jahresüberschuss ähnlich dem des Vorjahres. Diese Prognose begründet sich hauptsächlich durch den hohen Auftragsbestand, die Fortführung der intensiven Betreuung des bekannten Kundenstammes und der aktiven Bearbeitung ausgewählter Zielkunden mit Hilfe wesentlich kürzerer Lieferzeiten. Folgende Faktoren sind nach unserer Meinung entscheidend für die weitere Entwicklung:

Chancen

• Die Exportsituation der Maschinenhersteller wird trotz des zu erwartenden Rückgangs wie im Vorjahr eine positive Auswirkung auf die Projekttätigkeit und Auftragseingangssituation haben. Der gute Projektbestand und die zur Vergabe anstehenden Projekte bestätigen dies weitgehendst.

• Die Investitionsneigung der im Zuständigkeitsbereich angesiedelten Endverbraucher ist zwar ebenfalls rückläufig, wird aber durch die Vermarktung des GEMINI-System für höchste Leistungsbereiche weiterhin einen entsprechenden Anteil am Volumen einnehmen.

• Die bewährte Aftersales-Strategie, die Kundenbindung durch Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit zu verbessern, hat besonders in schwierigen Zeiten ihren Stellenwert. Es gibt genügend Raum für eine Steigerung der Anzahl der Wartungsverträge. Kundenschulungen sind ausschlaggebend für die Schaffung einer engen Kundenbindung und Ausbau der Vertrauensbasis.

• Die Übernahme von Systemverantwortung mit Hilfe der Produktbereiche Verrohrungen und Elektrik/Elektronik sowie die Kooperation mit Bosch Rexroth erhöht die Kompetenz und damit die Wettbewerbsfähigkeit.

Risikofaktoren

• Die starken Veränderungen in der Weltwirtschaft durch die derzeit herrschende weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise und durch Veränderungen bei den Rohstoffpreisen (Kupfer, sonstige Erze) sowie ein zu starker Euro könnten Einfluss auf den Export und damit die Marktchancen der Maschinenhersteller haben.

• Eine produktionsbedingte Lieferzeiterhöhung durch Engpässe bei Zulieferern unseres schwedischen Stammhauses (für Gussteile, Lager, Zubehör für Aggregate, usw.) könnte sich auf die Lieferzeiten und damit weiter auf unsere Wettbewerbsfähigkeit auswirken. Entgegenwirkende Aktivitäten wie erhebliche Investitionen in die Fertigung und Sondervereinbarungen mit Lieferanten wurden bereits eingeleitet. Sonstige Risiken am Beschaffungsmarkt sind für uns derzeit nicht erkennbar.

• Unabhängig von der Marktsituation kommt es immer wieder zu außergewöhnlichen Preisaktionen unserer Wettbewerber, im Besonderen durch Hersteller von elektro-mechanischen Antrieben. Unsere Wettbewerbsfähigkeit müssen wir in solchen Fällen durch Sonderkonditionen in Koordination mit dem schwedischen Stammhaus aufrecht halten.

Sonstige Einflüsse auf das Ergebnis

• Relativ geringe Preiserhöhungen von Lieferanten und die Möglichkeit des Erhalts von Sonderkonditionen für strategische Aufträge bieten eine insgesamt stabile Kostenbasis und begrenzen die Beschaffungsrisiken.

• Wechselkursrisiken sind durch Einkauf und Verkauf auf EUR-Basis ausgeschlossen.

• Zahlungsrisiken bei gefährdeten Kunden und speziell in den osteuropäischen Ländern werden wir weiterhin durch die Vereinbarung von Zahlung per Vorauskasse oder Akkreditiv und aktive Überwachung der Solvenz ausschließen bzw. eingrenzen.

• Für das Erreichen der gesteckten Ziele sind weitere Personalinvestitionen in den Abteilungen Kundendienst und Vertrieb geplant.

Ausblick

Auf Grund des zu erwartenden positiven Ergebnisses beurteilen wir die Position unserer Gesellschaft insgesamt auch finanziell weiterhin als gesichert. Auf Basis der geschilderten Umstände und trotz der Signale für eine negative wirtschaftliche Entwicklung erwarten wir auch für die Jahre 2009 und 2010 Umsätze und entsprechende Jahresergebnisse auf dem Niveau von 2008.

Über die oben beschriebenen Faktoren hinaus sehen wir keine weiteren wesentlichen Risiken in der künftigen Entwicklung. Insbesondere sehen wir keine Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden.

 

Haan, 20. Januar 2009

HÄGGLUNDS DRIVES GmbH

Geschäftsführung

Walter Knackstedt

Bilanz zum 31. Dezember 2008

Aktiva

31.12.2008 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 10.103,99 5.067,16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 163.140,49 91.496,70
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 156.766,22 166.087,97
3. Anlagen im Bau 0,00 319.906,71 44.048,50 301.633,17
330.010,70 306.700,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 67.932,22 44.781,86
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.275.886,96 1.414.734,74
3. Geleistete Anzahlungen 596.033,96 1.939.853,14 0,00 1.459.516,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.231.204,77 2.567.720,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.393.792,12 2.600.287,78
-- davon gegen Gesellschafterin EUR 68.569,20 (i. Vj. EUR 2.579.564,84) --
3. Sonstige Vermögensgegenstände 147.554,73 11.772.551,62 138.979,11 5.306.987,83
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 86.103,04 814.523,92
13.798.507,80 7.581.028,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.836,89 40.083,40
14.168.355,39 7.927.812,08

Passiva

31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Kapitalrücklage 674.581,69 674.581,69
III. Jahresüberschuss 2.556.785,87 1.231.706,02
3.491.367,56 2.166.287,71
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.023.885,00 1.295.322,00
2. Steuerrückstellungen 1.522.687,31 429.178,29
3. Sonstige Rückstellungen 1.027.539,96 615.427,54
4.574.112,27 2.339.927,83
C. Verbindlichkeiten
-- Restlaufzeiten bis zu einem Jahr --
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.348.425,76 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen 1.765.196,40 1.266.941,37
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 360.322,07 111.941,80
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.358.525,93 1.807.943,58
-- davon gegenüber Gesellschafterin EUR 253.439,83 (i. Vj. EUR 1.795.985,92) --
5. Sonstige Verbindlichkeiten 270.405,40 234.769,79
-- davon aus Steuern EUR 243.949,80 (i. Vj. EUR 213.100,78) --
-- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.918,71 (i. Vj. EUR 2.524,65) --
6.102.875,56 3.421.596,54
14.168.355,39 7.927.812,08

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008

2008 2007
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 28.689.561,44 18.411.263,98
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 23.150,36 44.781,86
3. Sonstige betriebliche Erträge 241.330,61 357.247,57
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 18.894.417,65 11.927.128,80
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.048.516,06 2.552.813,87
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.276.414,32 4.324.930,38 601.794,49 3.154.608,36
-- davon für Altersversorgung EUR 865.905,27 (i. Vj. EUR 233.679,09) --
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 81.351,48 83.002,18
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.067.066,40 1.868.450,50
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 322.919,01 106.524,58
-- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 315.516,73 (i. Vj. EUR 90.682,80) --
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.051,19 17.195,52
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.870.144,32 1.869.432,63
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.299.244,47 624.211,97
12. Sonstige Steuern 14.113,98 13.514,64
13. Jahresüberschuss 2.556.785,87 1.231.706,02

Anhang für das Geschäftsjahr 2008

Allgemeines

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes, hier insbesondere des § 266 Abs. 2 und 3 HGB (Bilanz) bzw. des § 275 Abs. 2 HGB (Gewinn- und Verlustrechnung), in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft macht vom § 288 Satz 2 HGB Gebrauch.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Ansatzwahlrechte wurden nicht ausgeübt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden entgeltlich erworbene EDV-Programme ausgewiesen und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode über drei bis 14 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte (Waren) werden zu gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Bestandsrisiken --aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit-- wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. In die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse werden ausschließlich die Einzelkosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Pensionsrückstellungen wurden unter Verwendung der im Juli 2005 veröffentlichten Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde --abweichend zum Vorjahr-- ein Diskontierungszinssatz von 4 % (i. Vj. 6 %) verwendet. Dies führte zu einer ergebniswirksamen Erhöhung der Pensionsrückstellungen.

Die übrigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Die Garantierückstellungen berücksichtigen auch die über den Bilanzstichtag hinausgehenden Risiken.

Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Bilanz

In den Vorräten sind an verbundene Unternehmen geleistete Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 433 (i. Vj. TEUR 0) enthalten.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist zum Stichtag ein Darlehen in Höhe von TEUR 7.000 an die HÄGGLUNDS DRIVES Production AB, Mellansel/Schweden, enthalten. Es läuft bis zum 31. März 2009 und wird mit 3,985 % verzinst. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere die gegen die Gesellschafterin, betreffen Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Steuererstattungsansprüche sowie Forderungen gegen Mitarbeiter auf Grund von Reisekostenvorschüssen.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 260.000,00.

Die Pensionsrückstellungen der Gesellschaft haben sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag von TEUR 1.295 um TEUR 729 auf TEUR 2.024 erhöht. Aus der Berücksichtigung eines geänderten Rechnungszinsfußes resultiert ein Mehraufwand von TEUR 548. Ein unter Beachtung von § 6a EStG sowie R 6a EStR ermitteltes versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor. Die Verpflichtungen basieren auf der Ruhegeldverordnung der HÄGGLUNDS DENISON GmbH, Hilden, in der ab 1. Januar 1993 gültigen Fassung. Diese sieht die Gewährung von Alters-, Invaliden-, Ehegatten- und Waisenrente vor. Die Ruhegeldverordnung wurde grundsätzlich für Neuzugänge ab dem 1. Januar 1993 geschlossen. Zwei Einzelzusagen sind später erteilt worden.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Bonuszahlungen an Mitarbeiter, Garantien, Verpflichtungen zur Leistung von Jubiläumszuwendungen, Jahresabschlusskosten und ausstehende Rechnungen, Resturlaub und Berufsgenossenschaftsbeiträge.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, insbesondere solche gegenüber der Gesellschafterin HÄGGLUNDS DRIVES AB, Mellansel/Schweden, stammen ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Erträge aus weiterbelasteten Kosten.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden im Wesentlichen Konzernumlagen, Garantie- und Kulanzaufwendungen, Kosten der Vertriebsbüros, Kraftfahrzeugkosten, Reisekosten von Mitarbeitern, Miete und Leasingaufwendungen sowie Büro- und Kommunikationskosten ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

31.12.2008
TEUR
31.12.2007
TEUR
Fällig bis zu einem Jahr 219 214
Fällig zwischen einem und fünf Jahren 581 532
Fällig über fünf Jahre 0 89

Sonstige Angaben

Geschäftsführer

 

Walter Knackstedt, Dipl.-Ing., Hilden

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Beirat

 

Per Nordgren, Vorsitzender (Konzernleiter),

 

Walter Knackstedt (Geschäftsführer),

 

Uno Sundelin (Segmentmanager).

Bezüge an den Beirat wurden seitens der Gesellschaft nicht gewährt.

Durchschnittlich Beschäftigte

Angestellte Anzahl Gewerbliche Arbeitnehmer Anzahl
2008 32 8
2007 29 8

Konzernverhältnisse

Alleinige Gesellschafterin ist die HÄGGLUNDS DRIVES AB, Mellansel/Schweden.

Anfang 2008 wurde der Besitz der Anteile an der Gesellschaft von der HÄGGLUNDS DRIVES PRODUCTION AB (früher: HÄGGLUNDS DRIVES AB), Mellansel/Schweden, auf die HÄGGLUNDS DRIVES AB (früher: HÄGGLUNDS DRIVES HOLDING AB), Mellansel/ Schweden, übertragen.

Die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die HÄGGLUNDS DRIVES GmbH, Haan, wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft HÄGGLUNDS DRIVES AB, Mellansel/Schweden, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind am jeweiligen Sitz dieser Gesellschaften erhältlich.

 

Haan, 20. Januar 2009

HÄGGLUNDS DRIVES GmbH

Walter Knackstedt

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HÄGGLUNDS DRIVES GmbH, Haan, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HÄGGLUNDS DRIVES GmbH. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, 20. Januar 2009

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Obergarz, Wirtschaftsprüfer

Bauer, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 52.262,22 9.380,00 0,00 0,00 61.642,22
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 382.341,37 51.584,77 0,00 44.048,50 477.974,64
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 727.491,53 43.697,08 835,92 0,00 770.352,69
3. Anlagen im Bau 44.048,50 0,00 0,00 - 44.048,50 0,00
1.153.881,40 95.281,85 835,92 0,00 1.248.327,33
1.206.143,62 104.661,85 835,92 0,00 1.309.969,55
Abschreibungen
01.01.2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 47.195,06 4.343,17 0,00 51.538,23
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 290.844,67 23.989,48 0,00 314.834,15
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 561.403,56 53.018,83 835,92 613.586,47
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
852.248,23 77.008,31 835,92 928.420,62
899.443,29 81.351,48 835,92 979.958,85
Buchwerte
31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 10.103,99 5.067,16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 163.140,49 91.496,70
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 156.766,22 166.087,97
3. Anlagen im Bau 0,00 44.048,50
319.906,71 301.633,17
330.010,70 306.700,33

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