MINDFAB GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Kammer seit 3.3.2026 | Prokura |
Bertrand Humbert Jacques Humel Lee seit 28.10.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Minlay Développement SAS | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CADdent GmbHAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die CADdent GmbH ist in der Herstellung und der Entwicklung von zahntechnischen Erzeugnissen (z.B. Kronen, Brücken, Inlays, Onlays, Implantate, Abutments, kieferorthopädische Produkte, Modelle) tätig. Jedes Produkt ist ein individuelles Unikat und wird jeweils im Auftrag von Zahnärzten und/oder zahntechnischen Laboren speziell für den Patienten gefertigt. Die Herstellung dieser Produkte erfolgt entweder per subtraktiver Fertigung, d.h. durch Herausfräsen aus einem Vollmaterial (z.B. CoCr, Titan, Zirkon, Kunststoff), oder per additiver Fertigung, durch sukzessiven Aufbau im 3D-Druck-Verfahren (Kunststoffe) oder im Laser-Melting-Verfahren (Gold, Titan, CoCr, Silber). Forschung und Entwicklung Die Fertigung erfolgt mittels modernster, digitaler CAD/CAM-Technologien. Im Zuge dieses Fertigungsprozesses entstehende neue Ideen werden von den Mitarbeitern aufgegriffen und weiterentwickelt. Der Schwerpunkt wird auf die Erweiterung des eigenen Produktportfolios gesetzt. Insbesondere die Kombination von digitalen Elementen und Materiaien steht im Mittelpunkt der zukünftigen Entwicklungen. Aus dieser Motivation heraus wurde mittlerweile auch eine eigene Abteilung Forschung & Entwicklung gegründet, welche schwerpunktmäßig technologische Entwicklungen und die damit verbundenen Marktchancen im Fokus hat. In dieser Abteilung sind 4 Mitarbeiter beschäftigt. Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Jahr 2023 T€ 210. II. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. (Destatis Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24) Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum -0,1 %. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit einen neuen historischen Höchststand. Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Hinzu kam eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. (Destatis Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24) Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fiel die Jahresteuerungsrate damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. (Destatis Pressemitteilung vom 20. Januar 2024 - 020/24) Entwicklung der Branche Die deutsche Dentalindustrie steht für Innovation pur, woraus kontinuierlich neue Konzepte und Produkte (zum Teil bahnbrechende!) für die Zahnarztpraxis und das zahntechnische Labor erwachsen. Die hochspezialisierte Branche ist überwiegend klein- und mittelständisch strukturiert. Die deutsche Dentalindustrie zeichnet sich durch starke Exportorientierung aus. Dies verdeutlicht ihre regelmäßige Präsenz auf vielen Auslandsmessen - oft mit einem eigenen Messeauftritt. (VDDI-Deutsche Dental-Industrie). Die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und die daraus folgenden Lieferkettenprobleme sowie die Entwicklung der Energie-, Material- und Verbraucherpreise haben die Branche in den letzten Jahren stark beeinflusst. Die Dentalunternehmen haben diese Herausforderungen ganz überwiegend robust gemeistert und vor allem bei der Digitalisierung deutliche Fortschritte gemacht. (Dr. Bernd Rebmann, Geschäftsführer von Rebmann Research) Geschäfts- und Rahmenbedingungen Lt. Branchenreport für Dentallabore der Sparkassen Finanzgruppe Branchendienst wurde für das Jahr 2023 trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und der Rückkehr zur Budgetierung zahnärztlicher Leistungen mit einem leichten Umsatzwachstum gerechnet. Die Zahlen der Betriebe und der Beschäftigten entwickeln sich rückläufig, während der je Betrieb bzw. je Mitarbeiter realisierte Umsatz weiter steigt. Die sich fortsetzende Konsolidierung ist nicht nur eine Folge des Kostendrucks, auch die zunehmende Digitalisierung sorgt für einen Strukturwandel und eine Zunahme der Konkurrenzintensität. Zur brancheninternen Konkurrenz aus dem In- und Ausland und seitens der Dentalindustrie kommt der Trend zu Chairside- und kieferorthopädischen (Aligner)Behandlungen durch Zahnärzte selbst, die die erforderliche Zahntechnik inzwischen per CAD/CAM-Fräsen oder 3D-Druck auch selbst herstellen können. Die Dentallabore begegnen dem zunehmenden Kosten- und Konkurrenzdruck mit verstärkten Automatisierungs- und Digitalisierungsbemühungen und immer vielfältigeren, arbeitsteiligen, digitalen bzw. analog-digitalen Workflows. Durch die immer stärkere Vernetzung bieten sich den Dentallaboren neue Chancen der Zusammenarbeit. Digitale Plattformen ermöglichen dabei einen reibungslosen Informations- und Datenaustausch und sorgen für schnellere, kostengünstigere, transparentere und qualitativ bessere Abläufe. Die Strukturveränderungen im Bereich der Zahntechnik werden beschleunigt durch Betriebsnachfolgeprobleme und Fachkräftemangel, aber auch durch verstärkte Investorenaktivitäten. Durch das vergleichsweise niedrige Lohnniveau und die Personalkonkurrenz mit Praxislaboren und Industrie wird das Thema der Fachkräftegewinnung und -bindung für die Betriebe immer wettbewerbsentscheidender. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der CADdent GmbH kann im Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend beschrieben werden. Während des Geschäftsjahres 2023 hat sich der Umsatz um 12,0% gegenüber dem Vorjahr erhöht und liegt somit deutlich über den Planerwartungen des Vorjahres, in denen man aufgrund des schwierigen Umfeldes von einem geringeren Umsatzwachstum ausgegangen war. Das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 356 nach T€ 990 im Vorjahr abgeschlossen werden. Es wurde ein befriedigendes Jahresergebnis erwirtschaftet. Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf sowie den Auftragseingang trotz hohem Wettbewerbsdruck und hohen Kosten für Umstrukturierungen im Unternehmen als insgesamt befriedigend. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete die CADdent GmbH eine Steigerung des Rohergebnisses gegenüber dem Vorjahr um T€ 966 (+11,6 %) auf T€ 9.264. Die Erhöhung des Rohergebnisses ergibt sich im Wesentlichen aus den gestiegenen Umsatzerlösen bei einer gegenüber dem Vorjahr in etwa gleichgebliebenen Materialeinsatzquote. Die Personalaufwendungen sind von T€ 4.755 um T€ 1.343 zum Vorjahr auf T€ 6.098 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf den erhöhten Personalbedarf aufgrund der positiven Umsatzentwicklung, notwendigen Anpassungen von Löhnen und Gehältern für Stammpersonal sowie struktureller Anpassungen z.B. durch Gründung einer neues IT-Software-Abteilung verbunden mit der Einstellung von hochqualifiziertem Personal, zurückzuführen. In der Summe konnte ein EBIT in Höhe von T€ 560 (VJ: T€ 1.470) erwirtschaftet werden. Kostensteigerungen waren in den Bereichen Personal T€ 1.343, Abschreibungen T€ 57 und sonstigen betrieblichen Aufwendungen T€ 476 zu verzeichnen und widerspiegeln die verschiedenen Investitionen im Zuge der strukturellen Anpassungen innerhalb des Unternehmens. Die Belastung mit Ertragsteuern hat sich entsprechend dem verminderten Betriebsergebnis ebenfalls reduziert. Im Ergebnis wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 356 (VJ: T€ 990) erzielt. Die Ertragslage wird von der Geschäftsleitung als befriedigend eingeschätzt. Vermögenslage Die Bilanzsumme der CADdent GmbH beläuft sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf T€ 8.665 (VJ: T€ 7.963). Dem langfristigen Anlagevermögen in Höhe von T€ 5.344 (Vj: T€ 4.865) stehen zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von T€ 5.056 (Vj: T€ 5.000) und lang- und mittelfristige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.581 (Vj: T€ 1.879) gegenüber. Die Ausleihungen des Anlagevermögens an Gesellschafter sanken hierbei um T€ 98. Der Bestand an Vorräten sank gegenüber dem Vorjahr um T€ 440 auf T€ 981. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 236 erhöht und belaufen sich zum Stichtag auf T€ 1.337.
Die Eigenkapitalquote ist zum Vorjahr leicht gesunken und belief sich in Bezug auf die Bilanzsumme auf 58,4 % (VJ: 62,8 %). Die Vermögenslage ist solide und bietet die notwendige Sicherheit bei konjunkturellen Schwankungen. Finanzlage Die Finanzlage der CADdent GmbH ist stabil. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen, das Forderungsmanagement gewährleistet den Eingang der Außenstände. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 1.539 betreffen Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in Sachanlagen (1.503,0) und immaterielle Vermögensgegenstände (36,0). Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 57 (7,4%) erhöht. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch Erhöhung der kurzfristigen Bankverbindlickkeiten um T€ 1.099 sowie aus der laufenden Liquidität und mit Hilfe eines im Jahr 2021 gewährten Investitionszuschusses der Regierung von Schwaben (Sonderprogramm Transformation@Bayern). Demnach wurde im Jahr 2022 ein Investitionszuschuss in Höhe von T€ 300 für Investitionen in Höhe von 3 Mio Euro gewährt. Zum Bilanzstichtag waren noch Investitionen in Höhe von T€ 240,3 durchzuführen. Eine Rückzahlungsverpflichtung entsteht in Höhe von 10% der nicht bis Ende des Investitionszeitraumes investierten Summe. Eine Verlängerung der Investitionsfrist wurde bis 31.12.2023 genehmigt, so dass die Restsumme der Rückzahlungsverpflichtung als sonstige Verbindlichkeit ausgewiesen wurde. Die bilanziellen liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 30 (Vj. T€ 70), die nicht verfügungsbeschränkt sind. Die Gesellschaft war stets in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatz bzw. das Rohergebnis und das Ergebnis vor Abzug von Zinsen und Steuern (EBIT), deren Entwicklung unter "Ertragslage" dargestellt ist. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann insgesamt als solide bezeichnet werden. Indikatoren für die interne Unternehmenssteuerung sind u.a. die Rentabilität sowie die Liquidität. Die Umsatzrentabilität hat sich im Berichtsjahr im mittleren einstelligen Prozentbereich reduziert. Im Wesentlichen ist dies auf die dem Change-Prozess geschuldeten höheren Quoten für Personal und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen. Personal Um dem Unternehmenswachstum auch in Zukunft gerecht zu werden, werden die Strukturen ausgebaut. Eine strukturierte Gliederung der Aufgabenbereiche, Transparenz, die Übertragung von Zuständigkeiten und Aufstiegschancen sind ebenso wichtig wie eine angestrebte langfristige Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Diese wird durch eine leistungsorientierte Vergütung sowie weitere gezielte Maßnahmen zur Personalbindung forciert. Die Anzahl der durchschnittlichen Mitarbeiter hat sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 27 auf 130 erhöht. Produktion Die Produktion zielt darauf ab, Liefervereinbarungen termingerecht einzuhalten und Produktionskapazitäten wirtschaftlich effizient einzusetzen bei bestmöglicher Qualität der Produkte. Im Fokus stehen die hohen Anforderungen der Kunden. An dem Hochtechnologiestandort in Augsburg wird angestrebt, durch stetig angepasste Organisations- und Produktionsabläufe die Anforderungen der Kunden an unsere Produkte bestmöglich zu erfüllen. Dabei stehen Investitionen in einen hochmodernen Maschinenpark stets im Fokus. Die positive Umsatzentwicklung sowie die geplante Geschäftsentwicklung veranlasste die Geschäftsführung der CADdent GmbH dazu, die Erweiterung der Produktionsräume am Standort umzusetzen. Dies führte dazu, dass außerhalb des Hauptsitzes Räume für Verwaltungspersonal angemietet wurden und noch im Jahr 2023 mit den Umbaumaßnahmen zur Produktionserweiterung begonnen wurde. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird von der Geschäftsleitung als befriedigend eingeschätzt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Prognosebericht Für die deutsche Gesamtwirtschaft wird für 2024 eine leichte konjunkturielle Aufhellung mit einem Wachstum des BIP von 0,3 % erwartet (Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zur wirtschaftl. Entwicklung vom 24.04.2024). Längerfristig profitiert die Branche von einer demografiebedingt perspektivisch weiter steigenden Nachfrage nach Zahnersatz. Bei den Patienten geht der Trend zur einer steigenden Nachfrage nach besonders anspruchsvollen ästhetisch-kosmetischen Zahnbehandlungen, ebenso wie von einer steigenden Nachfrage nach hochwertigen Versorgungen ("high-end-dentistry"). Die wachsende Selbstinformation der Patienten führt zu einer stärkeren Mitsprache des Patienten. Ebenso steigt der Wunsch der Patienten nach Sofortversorgungskonzepten der Implantologie. Die Dentallabore begegnen dem zunehmenden Kosten- und Konkurrenzdruck mit verstärkten Automatisierungs- und Digitalisierungsbemühungen und immer vielfältigeren, arbeitsteiligen, digitalen bzw. analog-digitalen Workflows. Durch die immer stärkere Vernetzung bieten sich den Dentallaboren neue Chancen der Zusammenarbeit. Digitale Plattformen ermöglichen dabei einen reibungslosen Informations- und Datenaustausch und sorgen für schnellere, kostengünstigere, transparentere und qualitativ bessere Abläufe. (Branchenreport 2023 für Dentallabore der Sparkassen Finanzgruppe Branchendienst) Genau hier sieht die Geschäftsleitung die Firma CADdent GmbH als Anbieter einer überdurchschnittlichen Produktqualität in Kombination mit einem wettbewerbsfähigem Preis-,Leistungsverhältnis als konkurrenzfähigen Anbieter am Markt. Diese Qualität zu einem fairen Preis sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren, um bestehende Kunden zu binden und neue Kunden gewinnen zu können. Das Unternehmen versucht auf Forderungen des Marktes durch permanente Innovationen sowie Optimierung der Betriebsabläufe und stetige Qualifizierung der Mitarbeiter und Flexibilisierung des gesamten Wirtschaftens zu reagieren. Die Geschäftsleitung beurteilt die voraussichtliche Entwicklung der CADdent GmbH positiv. Ausgehend von den aktuellen Zahlen der Buchhaltung rechnet die Geschäftsleitung für das Jahr 2024 mit einer Umsatzsteigerung von ca. 8% zum Vorjahresniveau, was eine geringere Quote gegenüber der Steigerung 2022 zu 2023 bedeutet. In 2024 wird mit moderaten Kostensteigerungen und somit auch ähnlichem Vorsteuerergebnis und Cashflow wie in 2023 gerechnet. IV. Risikobericht Im Folgenden werden die Risiken, die aus Sicht der Geschäftsleitung in den nächsten zwei Jahren die Geschäftsentwicklung beeinträchtigen können, dargestellt. Die Darstellung der Risiken erfolgt in der Reihenfolge ihrer Bedeutung. IT-Risiken Die Abhängigkeit von einer funktionierenden und sicheren IT-Architektur steigt, damit muss auch die Datensicherheit gewährleistet und somit auch die Gefahr der Cyberkriminalität auf ein Minimum reduziert werden. Dieses Risiko wird von der Geschäftsleitung als bedeutend eingestuft. Die stete Verbesserung der internen Systeme hat daher eine sehr hohe Priorität und wird mit konkreten Maßnahmenplänen bereits umgesetzt, wie die Sicherstellung der internen Systeme, sowie der Schutz vor Datenverlust, Manipulation oder illegalem Zugriff. Hierfür wurde im Laufe dieses Jahr sehr hohe Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen für die gesamte IT-Ausstattung durchgeführt. Zum Ausbau der gesamtem internen IT-Abteilung, sowohl Fachinformatik für Systemintegration als auch Fachinformatik für Anwendungsentwicklung, wurden in 2023 z.B. fünf erfahrene Softwareentwickler zur Professionalisierung von laufenden und zukünftigen Prozessen eigestellt. Somit wird den sich stets ändernden Digitalisierungsabläufen und -anforderungen im Unternehmen Rechnung getragen um die Weiterentwicklung und Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten. Risiken aus technischen Innovationen Die in der Produktion neu eingesetzten Anlagen und neu entwickelten Prozesse sind relevante mögliche Risikofaktoren. Aus der Verfügbarkeit der Anlagen sowie der Effizienz und Qualität der definierten Prozesse und Produkte können sich Risiken in diesem Bereich ergeben. Zudem ergeben sich Risiken aus der Marktakzeptanz neuer Produkte. Die Geschäftsleitung stuft diese Risiken derzeit als bedeutend ein. Die Gesellschaft ist stets auf der Suche nach Herstellern von Produktionsanlagen, die nach entsprechend internen Tests ausgewählt werden, um die Produktionsanlagen zu erweitern, die Abhängigkeit von einem Hersteller zu reduzieren und die Produktionseffizienz zu steigern. Ertragsorientierte Risiken Die geopolitische Lage mit dem Russland-Ukraine-Krieg, hohen Belastungen der Lieferketten sowie zunehmende Planungsunsicherheit im Bezug auf gesetzliche Vorgaben belasten weiterhin das unternehmerische Handeln. Inflationsbedingte Kostensteigerungen in nahezu allen Unternehmensbereichen belasten das Ergebnis und erhöhen die Gefahr, dass auf preisgünstigeren Zahnersatz aus dem Ausland zurückgegriffen wird. Die immer öfter spürbare Zurückhaltung auf Kundenseite und die erheblichen Kostensteigerungen bewegen die Geschäftsleitung mittlerweile dazu, das ertragsorientierte Risiko mittel bis hoch einzuschätzen. Die CADdent führt hierzu schon einige Maßnahmen durch oder sind in naher Zukunft geplant, um Kosten wie auch Energie einzusparen. Branchenspezifische Risiken Der Dentalmarkt ist durch einen großen Wettbewerbs- und Innovationsdruck geprägt, der durch Know-How-Zuwachs und gleichzeitig großen Kapazitäten bei asiatischen und osteuropäischen Wettbewerbern verstärkt wird. Hier besteht das Risiko, dass Marktanteile künftig verloren gehen. Die Geschäftsleitung stuft dieses Risiko als mittleres Risiko ein. Eine der wichtigsten Herausforderungen bleibt es, durch moderne Technik, exzellente Produkte und einen optimalen Kundenservice einen erkennbaren Mehrwert für die Kunden zu entwickeln. Durch die Umsetzung der sich aus dem Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz (MDR) ergebenden gesetzlichen Vorgaben wird sich die Wettbewerberstruktur am europäischen Dentalmarkt verändern. Hier ist die CADdent GmbH nach Einschätzung der Geschäftsleitung sehr gut vorbereitet und aufgestellt. Personalrisiken Nach der jährlichen Fachkräfteengpassanalyse ist die Zahl der Engpassberufe ist im Jahr 2023 kräftig gestiegen. In 200 der rund 1200 bewerteten Berufen wurde ein Engpass festgestellt. Experten der Human- und Zahnmedizin gehören in fast allen Bundesländern zu den Engpassberufen. (Die Zahnarztwoche 24/2023) Auch das Unternehmen ist auf Fachpersonal angewiesen und die aktuelle Situation macht es schwieriger gute Fachkräfte zu finden wodurch eventuell offene Arbeitsplätze nicht besetzt oder die Besetzung erschwert wird, was wiederum hohe Kosten für die Personalsuche verursacht. Durch Personalfluktuation können wichtige Kompetenz- und Leistungsträger verloren gehen. Die Geschäftsleitung beurteilt die Personalproblematik als ein stets ernst zu nehmendes Risiko ein. Diesem Risiko wird durch die kontinuierliche Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter sowie durch gezielte Maßnahmen für deren Bindung an das Unternehmen begegnet. Das Ziel ist es von CADdent eine starke Arbeitgebermarke "Top-Arbeitgeber" aufzubauen. Es werden ebenso in Laufe der ISO Zertifizierung Werte und Ziele des Unternehmens definiert, um so auch die Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken. Die Attraktivität als Arbeitgeber soll nach außen kommuniziert werden (Employer Branding) und durch Einführung neuer Systeme wird ein zeitgemäßes Recruiting verwendet. Dem demografischen Wandel soll entgegengesetzt werden, indem man ältere Mitarbeitende über das Rentenalter hält und nachhaltige Altersstrukturen schafft. Finanzwirtschaftliche Risiken Das Unternehmen verfügt über Planungs- und Kontrollinstrumente, die die Geschäftsleitung unterstützen, um Geschäftsrisiken wie Forderungsausfälle, Fehlkalkulationen und Abhängigkeit von wesentlichen Kunden frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Das betriebliche Berichts- und Meldewesen sichert die Einhaltung der Vorsorgemaßnahmen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens stuft die Geschäftsleitung die finanziellen Risiken als gering ein. Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen in erster Linie Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden Wertberichtigungen vorgenommen. Gesamtaussage zur Risikosituation Die Geschäftsleitung schätzt die Risikolage als immer noch beherrschbar ein, da das Unternehmen wegen der gegebenen Potentiale gut aufgestellt ist, um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken. Ein noch engeres Controlling wird das Instrument sein alle genannten Risikofelder laufend im Blick zu halten. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht die Geschäftsleitung keine Risiken, die die Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen oder den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. V. Chancenbericht Im Folgenden werden die Chancen, die aus Sicht der Geschäftsleitung in den nächsten zwei Jahren die Geschäftsentwicklung begünstigen können, dargestellt. Die Darstellung der Chancen erfolgt in der Reihenfolge ihrer Bedeutung. Die CADdent GmbH bedient mit ihren Produkten namhafte Kunden und zeigte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine weiter positive Entwicklung. Durch die bevorstehende ISO-Zertifizierung spätestens in 2025 verspricht sich CADdent den Erfolg weiter auszubauen, indem durch die Zertifizierung neue Geschäftsfelder erschlossen werden können, wie auch eine stetige Verbesserung der internen Strukturen und Prozesse herbeigeführt wird. Innovationsvorteile Die Gesellschaft versucht stetig, Vorreiter für neue Technologien und Verfahren zu sein. Dadurch entsteht die Chance, die Wettbewerbssituation zu verbessern und Marktanteile zu gewinnen. Aus Sicht der Geschäftsführung wird diese Chance als bedeutsam gewertet. Mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung wird versucht diese Chancen optimal zu nutzen und somit neue Geschäftsfelder zu erschließen. Digitalisierung Die Digitalisierung ist ein wichtiges Thema für die Kunden. Durch Anbindung der Kunden an die digitalisierten Prozesse können neue Kunden gewonnen und vorhandene Kunden gebunden werden. Diese Chance wird von der Geschäftsleitung als mittel eingestuft.
Augsburg, den 10.07.2024 Roland Rager, Geschäftsführer Manfred Goth, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der CADdent GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Vereinnahmte Investitionszuschüsse, die noch nicht investiert sind, werden unter dem Sonderposten für erhaltene Investitionszuschüsse ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt bei entsprechender Investition erfolgsneutral durch Minderung der Aktivierung der Anschaffungs-/Herstellungskosten im Anlagevermögen. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen sind zum Nominalwert angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden ausgehend vom Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für erkennbare Einzelrisiken wurde eine Einzelwertberichtigung gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 2% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Bankguthaben wurden zum Nominalwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag betreffen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Kurzfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr werden nicht abgezinst. Ebenso findet vereinfachend keine Abzinsung bei pauschal gebildeten Rückstellungen mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr statt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten zu einem wesentlich Teil Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für Gewährleistungen. Die Gewähleistungsrückstellungen werden pauschal aus den Nettoumsätzen der letzten 5 Jahre gebildet, wobei der Prozentsatz ausgehend vom jüngsten Geschäftsjahresumsatz (0,4 %) ratierlich abnehmend bis zum ältesten Geschäftsjahresumsatz (0,08%) angesetzt wird. Bei den Personalrückstellungen für Urlaub und Überstunden werden in üblicher Weise ausgehend von den Bruttolöhnen der einzelnen Mitarbeiter auf Stundenbasis zuzüglich eines Aufschlags von 21% für den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung ermittelt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Aufstellung des Jahresabschlusses vor Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 268 Abs. 1 HGB vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Finanzanlagen Die sonstigen Ausleihungen in Höhe von 1.074.875,00 Euro (Vorjahr: 1.173.250,00 Euro) bestehen gegenüber Gesellschaftern. Angaben zu sonstigen Vermögensgegenständen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungen in Höhe von TEuro 407,7 enthalten, die erst mit Ablauf des Jahres 2023 rechtlich entstehen. Zudem sind Forderungen auf Zuschüsse für Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEuro 62 in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zum 31.12.2023 beantragt wurden und daher rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr in Höhe von 20.296,31 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) enthalten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Beträge aus Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für Gewährleistungen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 330.648,33 Euro (Vorjahr: 550.811,45 Euro). Angabe zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten
Angabe zur Besicherung von Verbindlichkeiten
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 130. Diese setzen sich aus folgenden Gruppen zusammen:
Erläuterungen zu § 285 Nr. 21 HGB (nicht marktübliche Geschäfte mit nahestehenden Personen) Der Gesellschafter hat zugunsten der Gesellschaft eine Buchgrundschuld auf ein ihm gehörendes Grundstücks zur Besicherung eines Kontokorrentkreditlinie in Höhe von 1 Mio Euro gestellt. Die Stellung der Buchgrundschuld erfolgte nicht marktüblich ohne Gegenleistung. Kredite an Geschäftsführer Das Darlehen an einen Geschäftsführer hat sich wie folgt entwickelt:
Das Darlehen läuft bis 01.12.2028 und verzinst sich mit 0,73% p.a. und ist durch Abtretung von Dividendenansprüchen besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 857.156 Euro. Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt: Roland Rager, Gesamtgeschäftsführer Manfred Goth, Gesamtsgeschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet. Ergebnisverwendung Der Ergebnisverwendungsvorschlag sieht vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagenspiegel 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Augsburg, 10.07.2024 gez. Roland Rager gez. Manfred Goth Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CADdent GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CADdent GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CADdent GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 11. Juli 2024 Kunzmann
& Weigel Treuhand GmbH
Markus Weigel, Wirtschaftsprüfer |
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