Lippe Wassertechnik GmbH

Brunnenstraße 37, 45128 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 11083
Vorher
Lippe Gesellschaft für Wassertechnik mbH
Eingetragen
11.11.1994
Branche
Betrieb von KläranlagenRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauWassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung
Gegenstand
Dienstleistungen aller Art auf wasserwirtschaftlichem und wassertechnischem Gebiet, insbesondere a) Planung, Projektierung, Betrieb und Unterhaltung von -Anlagen der Abwasserbeseitigung, - Anlagen zur Regelung des Grundwasserstandes und des Wasserabflusses oder zum Ausgleich der Wasserführung und von - Anlagen zur Entsorgung der bei der Abwasserbeseitigung oder Regelung des Abwasserabflusses anfallenden Abfälle sowie der Bau derartiger Anlagen als Generalunternehmer; b) Rückführung ausgebauter oberirdischer Gewässer in einen naturnahen Zustand, c) Durchführung von Wasser- und Bodenuntersuchungen, d) Ermittlung von wasserwirtschaftlichen Verhältnissen, soweit es sich nicht um gesetzlich Aufgaben des Lippeverbandes gemäß § 2 Absatz 1 des Gesetzes über den Lippeverband vom 07.02.1990 (GVBl. NW. 1990, S. 161 ff) handelt. Die Gesellschaft darf Dritte in allen Angelegenheiten des Absatzes 1 technisch, betriebswirtschaftlich und in sonstiger Weise beraten sowie Rechtsgeschäfte und Maßnahmen aller Art vornehmen, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks förderlich erscheinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Dr. Obenaus
seit 8.12.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Johannes Dr. Meßer
seit 13.2.2013
Prokura
Geschäftsführer
Joachim Manz
seit 27.6.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lippeverband
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Lippeverband
Germany
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lippe Wassertechnik GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023 (Offenlegung)

Aktiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 349.504,00 405.125,00
II. Sachanlagen 72.644,00 40.165,00
III. Finanzanlagen 2.000,00 0,00
  424.148,00 445.290,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 1.426.609,53 480.405,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.467.263,16 2.915.497,32
(davon gegen Gesellschafter
€ 1.704.681,90; Vorjahr € 2.170.556,80)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.747.201,06 3.360.712,54
  8.641.073,75 6.756.615,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.007,60 8.231,51
  9.066.229,35 7.210.136,90

Passiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklagen 3.489.268,64 3.416.621,25
III. Jahresüberschuss 379.606,41 272.647,39
  3.920.004,24 3.740.397,83
B. Rückstellungen 2.245.173,57 2.186.816,82
C. Verbindlichkeiten 2.901.051,54 1.282.922,25
(davon gegenüber Gesellschafter
€ 1.733.662,64; Vorjahr € 345.397,80)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
€ 2.901.051,54; Vorjahr € 1.282.922,25)
  9.066.229,35 7.210.136,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2023 (Offenlegung)

1. Allgemeines

Die Gesellschaft ist unter der Firma Lippe Wassertechnik GmbH mit Sitz in Essen im Handelsregister beim Amtsgericht Essen unter der Nr. HR B 11083 eingetragen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die Vorschriften des Handelsrechts für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes zu Grunde gelegt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei den vor dem 01.01.2010 zugegangenen beweglichen Gegenständen des Sachanlagevermögens wurde aus steuerlichen Gründen (§§ 254, 279 Abs. 2 HGB a.F.) bisher teilweise die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Mit Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ist die umgekehrte Maßgeblichkeit der Steuerbilanz für die Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB vorgesehenen Wahlrecht zur Fortführung der bisherigen Wertansätze unter Anwendung der für sie bis zum Inkrafttreten des BilMoG geltenden Vorschriften Gebrauch zu machen.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten aktiviert.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen linearen Abschreibungen auf Zugänge ab dem 01.01.2010 erfolgen mit der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Der planmäßigen Abschreibung liegen die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde:

Selbstgeschaffene Nutzungsrechte: 10 Jahre
Software und Softwarelizenzen: 3 Jahre
EDV-Hardware: 3 Jahre
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung: 5 - 13 Jahre

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Zinsen auf Fremdkapital werden nicht in die Anschaffungs- und Herstellungskosten einbezogen.

Die Bewertung der Vorräte (unfertige Leistungen) erfolgte mit den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten einschließlich angemessener Gemeinkostenanteile. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Einzeln erkennbaren Risiken wird durch eine Wertberichtigung Rechnung getragen. Für das allgemein in den Forderungen liegende Risiko ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Für Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und alle erkennbaren Risiken der Gesellschaft. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerung) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Latente Steuern werden für alle temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Bilanzwerten der angesetzten Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen gebildet. Latente Steuern werden unter Anwendung der unternehmensindividuellen Steuersätze (und Steuervorschriften) bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird. Der Gesamtsteuersatz der Gesellschaft beläuft sich auf 29,82 %. Steuerliche Verlustvorträge und Zinsvorträge werden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern nicht berücksichtigt.

Ergibt sich aus dem Vergleich der Gesamtdifferenz der bilanzpostenbezogenen aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang, wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB dahingehend Gebrauch gemacht, einen Aktivüberhang an latenten Steuern nicht zu bilanzieren. Die Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern führte zu einem Aktivüberhang, der dementsprechend nicht bilanziert wurde. Effekte zum 31.12.2023 ergaben sich nicht.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr sind in einer Anlage zur Bilanz dargestellt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Die Forderungen gegen den Gesellschafter Lippeverband, Körperschaft des öffentlichen Rechts, Dortmund, in Höhe von € 1.724.582,03 (Vorjahr € 2.177.910,72) wurden mit den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Lippeverband in Höhe von € 19.900,13 (Vorjahr € 7.353,92) saldiert. Insgesamt ergeben sich daher Forderungen gegen den Gesellschafter Lippeverband in Höhe von € 1.704.681,90 (Vorjahr € 2.170.556,80). Diese Forderungen haben wie im Vorjahr eine Mitzugehörigkeit zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer in Höhe von € 66.612,60 (Vorjahr € 61.301,76) enthalten.

4. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt waren - einschließlich der studentischen Hilfskräfte - 44 Mitarbeiter (Vorjahr 42) sowie 11 (Vorjahr 11) Auszubildende bei der Gesellschaft beschäftigt.

Als Geschäftsführer bestellt sind:

 

Dr.-Ing. Randolf Coburg, Kaarst
(zugleich auch Geschäftsführer bei der Emscher Wassertechnik GmbH)

 

Dr.-Ing. Frank Obenaus, Essen
(Vorstandsmitglied bei der Emschergenossenschaft und dem Lippeverband)

 

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Scheer, Mülheim an der Ruhr
(zugleich auch Geschäftsführer bei der Emscher Wassertechnik GmbH)

Die Vergütung für die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

erfolgsunabhängig erfolgsabhängig Summe
Herr Dr. Coburg 177.216,20 € 54.567,00 € 231.783,20 €
Herr Dr. Obenaus 6.240,00 € 0,00 € 6.240,00 €
Gesamt 183.456,20 € 54.567,00 € 238.023,20 €

Herr Prof. Dr. Scheer hat keine Bezüge von der Lippe Wassertechnik GmbH erhalten.

Dem Beirat gehörten/gehören an:

 

Holger Lohse (Technischer Beigeordneter, Stadt Dorsten)

 

Bernd Schwarz (stellvertretender Personalratsvorsitzender, Emschergenossenschaft / Lippeverband)

 

Ulrich Vornhof (Leiter Gewässerschutz, Strahlenschutz und Störfall, thyssenkrupp Steel Europe AG)

Die Vergütung für den Beirat belief sich auf € 1.000,00 (Vorjahr € 1.500,00).

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen € 15.000,00 (Vorjahr € 14.800,00) sowie für Steuerberatungsleistungen € 3.000,00 (Vorjahr € 2.700,00).

Es erfolgen ferner keine Angaben gemäß § 285 Nr. 3 HGB zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften sowie § 285 Nr. 21 HGB zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, da diese nicht vorliegen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten.

Die Geschäftsführung beabsichtigt, der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, aus dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 379.606,41 einen Betrag in Höhe von € 100.000,00 auszuschütten und den Rest in Höhe von € 279.606,41 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Essen, 28. März 2024

Lippe Wassertechnik GmbH

Dr.-Ing. Randolf Coburg
Dr.-Ing. Frank Obenaus
Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Scheer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. Juni 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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