Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Consilio GmbH
Einsteinring 22, 85609 Aschheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Braun seit 9.1.2025 | Prokura |
Mirko Winbeck seit 9.1.2025 | Prokura |
Inna Derix seit 9.1.2025 | Prokura |
Wolfgang Unkauf seit 11.9.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (12)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 76.50% | |
J***** L**** | 5.00% |
L****** L**** | 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
12 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 12 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Consilio GmbHAschheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Consilio GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Consilio GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Consilio GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderung gen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Passau, 05. Juli 2024 ecotax
GmbH
Martin Leybach, Wirtschaftsprüfer Josef Maierhofer, Wirtschaftsprüfer" Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Consilio GmbH, Aschheim (Amtsgericht München, HRB 124947), für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt worden. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Umrechnung von Geschäftsfällen in fremder Währung erfolgte gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauer werden überwiegend drei Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zum EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Anschaffungskosten. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz HGB mit dem Saldo aus der Verrechnung der zugrundeliegenden Altersversorgungsverpflichtungen mit dem zugehörigen, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Deckungsvermögen, angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Altersversorgungsverpflichtungen wurden dabei gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sowie § 246 Abs. 2 HGB bewertet. Das Deckungsvermögen wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu ersehen. Die im Anlagenspiegel dargestellten Abgänge bei der Finanzanlagen sind auf eine Umgliederung von Forderungen zurückzuführen. Die Forderungen waren im Vorjahr in den Beteiligungen ausgewiesen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf T€ 6.168 (Vorjahr: T€ 3.939) und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 376 (Vorjahr: T€ 307). Davon haben T€ 289 (Vorjahr: T€ 259) eine Laufzeit über fünf Jahre. 3. Aktiver Unterschiedsbetrag Durch die Neubewertung der Pensionsrückstellung und des Aktivvermögens ab dem 01.01.2022 gem. IDW RH FAB 1.021 ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 289 (Vorjahr: T€ 259). Der Saldo setzt sich wie folgt zusammen:
Die verrechneten Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherungen) wurden dabei zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die verrechneten Schulden (Pensionsrückstellungen) wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, die nach der "Projected Unit Credit Method" berechnet wurde. Dabei wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:
Im Zuge der dargestellten Verrechnungen wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB auch die zugehörigen Aufwendungen und Erträge für Altersvorsorge bzw. die zugehörigen Zinsaufwendungen und -erträge saldiert:
Darüber hinaus besteht ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von T€ 289 (Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren), der nach § 253 Abs. 6 Satz 2 grundsätzlich ausschüttungsgesperrt ist. Der ausschüttungsgesperrte Betrag ist in vollem Umfang durch frei zur Verfügung stehende Eigenkapitalanteile gedeckt. 6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Bürgschaften der Gesellschafter besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten besichert. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 842 pro Jahr. Diese betreffen im Wesentlichen Miet-, Leasing- und Nutzungsverträge. IV. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 164 (Vorjahr: 149) Arbeitnehmer.
2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Jürgen Löhle, Diplom Wirtschaftsingenieur (FH), Aschheim Herr Ralf Bernhard, Diplom Betriebswirt (FH), Oftersheim (bis 30.06.2024) Herr Wolfgang Unkauf, Diplom Physiker, München Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Löhle ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 3. Ergebnisverwendung Mit Gesellschafterbeschluss vom 19. Juni 2024 wurde eine Vorabausschüttung in Höhe von T€ 1.000 beschlossen. Der verbleibende Jahresüberschuss von T€ 408 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Größenabhängige Erleichterungen Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach §§ 274a, 288 HGB für die Aufstellung und von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 HGB für die Offenlegung des Jahresabschlusses (nicht veröffentliche Teile des Anhangs) wurde teilweise Gebrauch gemacht.
Aschheim, 05. Juli 2024 Jürgen Lohle Wolfgang Unkauf Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023A. Grundlagen der Gesellschaft CONSILIO ist ein unabhängiges, international tätiges Beratungsunternehmen im SAP-Umfeld und deckt die Beratungsschwerpunkte zur Lösung betriebswirtschaftlicher Herausforderungen von der Strategie über die fachliche und technische Konzeption bis hin zur vollständigen Implementierung mit pragmatischen Lösungen ab. Wir unterstützen Unternehmen bei der Weiterentwicklung von Geschäftsstrategien und deren Digitalisierung mittels SAP-Standard-Software wie zum Beispiel SAP S/4HANA, SAP ERP, SAP SCM und SAP IBP in den Bereichen Digital Supply Chain Management, Manufacturing, Product Lifecycle Management, Finance & Controlling, Sales & Service, Quality Management, Asset Management, Warehousing sowie Technology. B. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung aus dem Februar 2024 ist die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Dies ist vor allem auf die bisher starke Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie auf die ausgeprägte Außenhandelsorientierung zurückzuführen. Weitere Wachstumshindernisse sind die übermäßige Bürokratie, der Fachkräftemangel sowie ausbleibende Investitionen. Dennoch geht die Bundesregierung für 2024, auch aufgrund der rückläufigen Inflation, von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage mit leichtem Wachstum des Bruttoinlandprodukts um 0,2 % aus. Trotz oder auch aufgrund des bescheidenen wirtschaftlichen Wachstums in Deutschland ist der Trend zur Digitalisierung auch für das Jahr 2023 bei vielen Unternehmen unverändert hoch geblieben. So stieg der Umsatz auf dem Informations- und Telekommunikations-Markt auch im Jahr 2023 weiter an. Das Geschäftsvolumen wuchs laut Bitkom e.V. um 2,0 % auf 215,0 Milliarden Euro, was vor allem am guten Geschäft mit IT-Services und Software lag. Der Bitkom-ifo-Digitalindex lag im Dezember 2023 bei 9,8 (Vorjahr 16,1) Punkten und notierte damit um 21 Punkte höher als das Geschäftsklima der Gesamtwirtschaft, jedoch mit rückläufiger Tendenz. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz der Consilio GmbH ist im Berichtsjahr um 26,0 % gestiegen. Hier zeigt sich unter anderem, dass die Investitionen und Maßnahmen in den Bereichen Marketing und Vertrieb zu einem nachhaltigen Auftragseingang geführt haben und der erfolgreiche Abschluss von Festpreisprojekten/ Werkverträgen den Umsatz überproportional haben steigen lassen. Die Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr hauptsächlich im Inland erwirtschaftet. 3. Beschaffung Die Kosten sind im Geschäftsjahr ebenfalls gestiegen. Insbesondere der Personalaufwand sowie der Aufwand für bezogene Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Dabei ist der Anstieg des Personalaufwandes von T€ 15.855 auf T€ 19.009 insbesondere auf einen höheren Mitarbeiterstand und entsprechenden Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Der Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen von T€ 942 im Vorjahr auf T€ 3.501, ist insbesondere auf höhere Fremdleistungen sowie Leistungsbezüge von verbundenen Unternehmen zurückzuführen. 4. Investitionen Im Wirtschaftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 178 durchgeführt. 5. Finanzierungsmaßnahmen Die Consilio GmbH kann sich durch die eigene Geschäftstätigkeit selbst finanzieren, jedoch wurde zur Absicherungen und zur Risikominimierung aufgrund der Corona Pandemie und für langfristige Investitionen in Innovationen im Jahr 2020 ein Kredit über die KfW Bank aufgenommen. Dieser wird ratierlich über die Laufzeit abbezahlt und valutiert zum Ende des Geschäftsjahres bei T€ 400. 6. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg 2023 auf 164 (Vorjahr 149). Zum Bilanzstichtag waren 164 (Vorjahr 167) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. 7. Geschäftsentwicklung der Consilio GmbH Das Geschäftsjahr 2023 war im Wesentlichen geprägt durch den Ausbau und die Weiterentwicklung des Kern-Geschäftsbereichs. Insbesondere die anhaltend hohen Investitionen unserer Kunden in die Digitalisierung konnten genutzt werden, um das Umsatzwachstum weiterhin deutlich zu steigern. Dies steht auch im Zusammenhang mit unserem Ausbau der bulgarischen Tochtergesellschaft, die im Jahr 2023 zum ersten Mal vollumfänglich dazu beigetragen hat, das weiterwachsende Geschäftsvolumen zu bewältigen. 8. Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsführung Trotz der weltweiten volatilen wirtschaftlichen Lage entspricht die Entwicklung des Geschäftsjahres den Erwartungen der Geschäftsführung. Auch im Jahr 2023 wurde der Auf- und Ausbau der Gesellschaft konsequent vorangetrieben, sodass die wesentlichen Wachstumskennzahlen des Unternehmens - Mitarbeiterzahl und Umsatzerlöse - den Erwartungen entsprechend, planmäßig gesteigert werden konnten. c. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die nachfolgende Darstellung gibt eine Übersicht der Vermögenslage der Gesellschaft wieder. Die Bilanzsumme beträgt T€ 13.680 und liegt somit um T€ 2.995 über dem Vorjahrswert. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital beläuft sich auf T€ 5.371 (Vorjahr: T€ 4.963). Die Eigenkapitalquote beträgt 39,3 % (Vorjahr 46,4%). Das Eigenkapital entwickelte sich im Berichtsraum wie folgt:
Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
2. Finanzlage Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 eine Liquidität ersten Grades von 269,3 % (Vorjahr: 215,3 %) und eine Liquidität dritten Grades von 548,5 % (Vorjahr: 385,9 %) auf. Für die Gesellschaft bestehen keine wesentlichen Zinsänderungsrisiken. Der Cash-Flow nach DVFA/SG erreichte einen Wert von T€ 1.653 (Vorjahr: T€ 1.992). Der Bedarf an Finanzmittel konnte vollständig aus dem Mitteln der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt werden. 3. Ertragslage Aus der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres ergibt sich folgende Ertragsübersicht. Die Nettobetriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen unfertiger Aufträge) stieg um 29,4 %. Die Jahresüberschuss-Umsatzrentabilität verminderte sich von 7,4 % im Vorjahr auf 5,0 % in 2023. Die Aufwendungen für die Betriebsleistung erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 6.336 auf nunmehr T€ 27.061. Im Wesentlichen resultiert der Anstieg aus höheren Materialaufwendungen (entspricht den Aufwendungen für bezogene Leistungen) in Höhe von T€ 3.501 (Vorjahr: T€ 942) sowie gestiegenen Personalaufwendungen in Höhe von T€ 19.009 (Vorjahr: T€ 15.855). D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen Die durch den Ukraine-Krieg weiterhin wirtschaftlich volatile Lage, insbesondere in Europa, beflügelt den Digitalisierungstrend in allen Lebensbereichen und bereitet nach wie vor einen sehr guten Markt für IT-Beratungsunternehmen. Consilio sieht sich durch eine klare Fokussierung auf die Produkte des ERP-Weltmarktführers SAP SE, Walldorf, und auf entsprechende Digitalisierungsthemen in diesem Umfeld sehr gut ausgerichtet, um ihre Wachstumsstrategie erfolgreich fortzusetzen. Auch im Jahr 2023 bestätigte sich erneut, dass die von uns bedienten Beratungsprojekte zunehmend dadurch initiiert waren, dass Kunden ihre bestehenden SAP-Systemlandschaften auf das neue Produkt SAP S/4HANA hin ausrichten und entsprechende Migrationsprojekte in Auftrag geben. 2. Risikobericht Gegenwärtig sind keine Bestandsgefährdungspotentiale wirtschaftlicher und rechtlicher Art oder sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bekannt. Trotz der Auswirkungen des Ukraine Kriegs und der hohen Inflationsrate konnte die Geschäftsführung keinen eklatanten Einfluss auf die Auftragslage und Umsatzentwicklung für 2023 ausmachen. Die Auslastung war gut und Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungsausfälle bei . Kunden waren nicht zu verzeichnen. Durch die fortschreitende Strategie der Internationalisierung und Eröffnung neuer Standorte konnten höhere Auftragsvolumina abgearbeitet werden, die Gesellschaft bekannter gemacht werden und auch regional Mitarbeiter sowie Kunden akquiriert werden. Dies schlägt sich auch in den steigenden Umsatzzahlen nieder. Durch die dezentrale Ausrichtung gelingt der Gesellschaft auch für 2023 ein deutliches Wachstum und eine Steigerung des operativen Geschäfts, trotz der allgemeinen eher widrigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland und Europa. Dennoch bietet die Gesellschaft auch weiterhin die Möglichkeit, ein vollständig virtualisiertes Projektgeschäft - unter Einsatz von Videokonferenzen und Remotetätigkeiten - durchzuführen. Somit bleibt die Flexibilität der standortübergreifenden Beratung für Kunden und Mitarbeiter erhalten, was zu Produktivitätsvorteilen für die Gesellschaft und zu Kostenvorteilen für die Kunden führt. Die Akzeptanz der Mitarbeiter, Arbeiten auch aus dem Homeoffice zu erbringen, ist hoch. Dennoch besteht die Möglichkeit, durch die dezentrale Ausrichtung, fast überall in Deutschland ein Büro zu nutzen. Die regelmäßige Anpassung und Überprüfung unserer internen Kontrollprozesse ist darauf ausgelegt, die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung und Einhaltung, der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften, sowie die Verhinderung und Aufdeckung von Vermögensschädigungen sicherzustellen. Risiken bestehen bei der Abwerbung von qualifiziertem Mitarbeiter durch Marktbegleiter und Headhunter. SAP-Spezialisten sind sehr begehrt am Markt und Marktbegleiter bieten teilweise üppige Gehälter an, um Know-how einzukaufen. Gleichzeitig sind die Einstellung und der Aufbau von Mitarbeitern sehr schwierig, Absolventen sind sehr umworben und die Suche wird dadurch zeitaufwendig. Diese Situation führt auch dazu, dass Löhne überproportional steigen. Weitere Risiken bestehen auch in der IT-Sicherheit. Allerdings wird hier nachhaltig und fortlaufend investiert, um den Schaden durch einen Hacker- oder Cyberangriff auf ein Minimum zu reduzieren. Bei Forderungen ist aufgrund der Kundenstruktur kein Liquiditätsrisiko zu erwarten. 3. Prognosebericht Der aktuelle Auftragseingang und die deutlich anziehende Nachfrage nach konkreten Beratungsprojekten erlauben einen optimistischen Ausblick auf das Jahr 2024. Auch für 2024 rechnet die Gesellschaft mit einer positiven Geschäftsentwicklung und einer Steigerung der Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich und einer leichten Zunahme des operativen Ergebnisses von bis zu 5 %. Die Ukraine-Krise, Inflation und Rezession bergen auch für 2024 das Risiko der Reduzierung, Streckung und Verschiebung von Projekten. Dies könnte jedoch durch die Gewinnung neuer Projekte und Preiserhöhungen kompensiert werden. Durch die Notwendigkeit, aller Unternehmen, die SAP im Einsatz haben, ihr ERP System auf die neue Version zu bringen, müssen Unternehmen investieren. Der aktuelle Auftragseingang von konkreten Beratungsprojekten erlauben auch einen optimistischen Ausblick auf das Jahr 2024.
München 05. Juli 2024 Jürgen Löhle Wolfgang Unkauf |
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