Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
FSP Power Solution GmbH
Jakobshöhe 16, 41066 Mönchengladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander von Malottki seit 26.2.2025 | Prokura |
Christian Schießlbauer seit 26.2.2025 | Prokura |
Chien-Ho Yen seit 14.11.2007 | Geschäftsführer |
Bernhard Haurenherm seit 14.11.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
Pi-Ling gen. Rebecca Cheng | 42.00% |
| 21.50% | |
| 21.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
4 von 5 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FSP Power Solution GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz dzum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023InhaltsverzeichnisI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IV. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen (2) Angaben zum Beteiligungsbesitz (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4) Verbindlichkeiten (5) Passive latente Steuern (6) Sonstige finanzielle Verpflichtungen V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung VI. Sonstige Angaben (7) Mitglieder der Geschäftsführung (8) Arbeitnehmer (9) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (10) Ergebnisverwendungsvorschlag I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die FSP Power Solution GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HR B 12203 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich, sofern nicht beim entsprechenden Posten genannt, unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Regelungen des GmbHG aufgestellt. Die Bilanz wurde gemäß § 266 HGB in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Ab dem Geschäftsjahr 2019 werden unterjährig realisierte Wechselkursgewinne/-verluste jeweils mit am Abschlussstichtag unrealisierten Wechselkursgewinnen/-verlusten zusammengefasst und im davon-Vermerk gesondert ausgewiesen. Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Auf Fremdwährung lautende Valutaforderungen bzw. -verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden linear über die Nutzungsdauer, die auf Basis der steuerlichen Abschreibungstabellen ermittelt wird, vorgenommen. Die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear und degressiv vorgenommen. Bei den Posten des Finanzanlagevermögens wurden die bilanzierten Werte mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen nach der Durchschnittsmethode zum gleitenden Durchschnittswert; sofern der letzte vor dem Abschlussstichtag bekannte beizulegende Wert niedriger war, wurde dieser zur Bewertung herangezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in erforderlicher Höhe vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % (Vj.: 1 %) der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wurden Aufwendungen, die einen kalendermäßig bestimmbaren Zeitraum in folgenden Geschäftsjahren betreffen, mit den gezahlten Beträgen erfasst. Von dem Wahlrecht, auf den Ansatz einer sich insgesamt aus den Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergebenden zukünftigen Steuerentlastung als aktive Steuerlatenz zu verzichten, wird Gebrauch gemacht (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB). Ein sich ergebender Überhang passiver latenter Steuern wird grundsätzlich angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:
(2) Angaben zum Beteiligungsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
(4) Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestanden im Hinblick auf die Verbindlichkeiten die folgenden Restlaufzeiten und Sicherheiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert; die anderen Verbindlichkeiten sind bis auf EUR 25.507,79 (Vj.: EUR 0,00; Mietkaufdarlehen, gesichert durch Sicherungsübereignung) ungesichert. (5) Passive latente Steuern Der Posten resultiert aus der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung gemäß § 256a HGB; dadurch ergab sich im Vorjahr eine Höherbewertung des handelsrechtlichen Vermögens gegenüber dem Vermögen in der Steuerbilanz. Der Steuersatz beträgt 30%. (6) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und die für die Beurteilung der Bilanz von Bedeutung sind:
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge wurden periodengerecht zugeordnet. Das Realisationsprinzip wurde beachtet. Sonstige angabepflichtige Posten, die für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, bestehen nicht. VI. Sonstige Angaben (7) Mitglieder der Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr durch folgende Geschäftsführer vertreten:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (8) Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres neben dem Geschäftsführer 50 Arbeitnehmer (Vj.: 42) beschäftigt. (9) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Der Einfluss des Krieges zwischen Russland und der Ukraine sind im Lagebericht dargestellt. Ansonsten haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres ereignet. (10)ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Bilanzergebnis i.H.v. EUR 3.608.506,32, be-stehend aus einem Gewinnvortrag i.H.v. EUR 2.830.328,65 und einem Jahresüberschuss i.H.v. EUR 778.177,67, auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, den 14. Februar 2025 FSP Power Solution GmbH Chien-Ho Yen, Geschäftsführer LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023der FSP Power Solution GmbHMönchengladbachINHALTI. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 3. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die Geschäftstätigkeiten der in 2007 gegründeten FSP Power Solution GmbH mit Sitz in Mönchengladbach erstrecken sich im Wesentlichen auf die Veräußerung von Netzteilen zur Stromversorgung im IT- und Multimedia-Bereich sowie auf die Veräußerung von Solar-Wechselrichtern und Energiespeichern, insgesamt im Großraum Europa. Wir sind eines von weltweit 20 "Verkaufsbüros" der seit 1993 bestehenden FSP Group, einer der weltweit führenden Hersteller für Stromversorgungen, mit Sitz des Hauptquartiers in Taiwan. Der Vertrieb erfolgt im Wesentlichen über stationären Handel. Unser Qualitätsmanagementsystem ist in 2020 für den Zeitraum bis einschließlich 2023 erfolgreich nach DIN EN ISO 9001+13485 zertifiziert. Forschung und Entwicklung wird in unserer Gesellschaft nicht betrieben. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den hohen Energiepreisen. Hinzu kamen Lieferengpässe und der Fachkräftemangel. Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2023. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. FSP Power Solution GmbH hat aufgrund der starken chinesischen Konkurrenz und der daraus folgenden schwächeren Nachfrage bei Solar-Wechselrichtern und Energiespeichern niedrigere Umsätze erwirtschaftet, konnte aber bei anderen Produktlinien die Umsätze halten oder sogar steigern. Die Nachfrage im Computer- und Elektronikbereich ist gleichbleibend hoch. Allerdings ist die allgemeine Situation des Einzelhandels mit Haushalts- und Unterhaltungselektronik sowie bei Solar-Wechselrichtern grundsätzlich gekennzeichnet durch anhaltenden Konkurrenzkampf bei schrumpfendem Gesamtmarkt mit starkem Verdrängungswettbewerb. Diese Situation wird durch den Online-Handel und die Inflation verstärkt. Die Unternehmensstrategie zur Erhaltung und zum Aufbau der Marktanteile besteht im Wesentlichen aus einer kunden- und wettbewerbsorientierten Preispolitik und Sortimentsgestaltung, unterstützt durch die FSP Group. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über die Umsatz- und Rohertragssituation des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatz und Ergebnis vor Steuern die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten Leistungsindikatoren darstellen:
Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte unsere Erwartungen und Vorjahresprognose nicht erfüllen. Die Umsatzerlöse verminderten sich bei einer positiven Prognose um tatsächlich ca. 18%, das Jahresergebnis vor Steuern verminderte sich um ca. 56% (Prognose: +5%). Die Verminderung des Betriebsergebnisses von TEUR 2.604 um TEUR 1.504 auf TEUR 1.100 resultierte im Wesentlichen aus der Reduzierung des Rohertrags um TEUR 844 und aus der Erhöhung des Personalaufwands um TEUR 836. Die Personalaufwandsquote beträgt 10,7% gegenüber 6,9% im Vorjahr. Das "Ergebnis aus Währungsdifferenzen" (Saldo aus Erträgen und Aufwendungen) beträgt insgesamt +TEUR 226 (Vj.: −TEUR 420). Nach Berücksichtigung eines negativen Finanzergebnisses von TEUR 10 (i.Vj. −TEUR 5) und eines Ertragsteueraufwands von TEUR 312 (i.Vj. TEUR 838) verbleibt ein um TEUR 983 reduziertes Jahresergebnis in Höhe von TEUR 778 (i.Vj.: TEUR 1.761). Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch die Vorräte, incl. Saldierung der erhaltenen Anzahlungen, in Höhe von TEUR 9.530 (i.Vj.: TEUR 10.724), Leistungsforderungen in Höhe von TEUR 1.813 (i.Vj.: TEUR 2.465), liquiden Mittel in Höhe von TEUR 1.150 (Vj.: TEUR 2.689) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7.402 (i.Vj.: TEUR 10.810) gekennzeichnet. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist mit TEUR 404 (=3,0%; Vj.: TEUR 96 bzw. 0,5%) marginal. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 30,9% gegenüber 17,5% im Vorjahr und hat sich durch den laufenden Jahresüberschuss entsprechend erhöht. Aufgrund der mit dem Hauptlieferanten vereinbarten Zahlungsziele und einer bestehenden Kontokorrentlinie ist die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft sichergestellt. 3. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr endet mit einem positiven, gegenüber dem Vorjahr gefallenem Ergebnis vor Steuern. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist dennoch zufriedenstellend, weil sie nach einem starken Anstieg im Vorjahr immer noch deutlich über der von 2021 liegt. Insgesamt schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend ein. III. PROGNOSEBERICHT Mit dem andauernden Russland-Ukraine-Krieg haben sich die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und im Euro-Raum verschlechtert. Verbunden ist die Situation mit einem weiteren hohen Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. Bei FSP ist ein Teil der russischen Geschäfte ruhiggestellt, allerdings konnten auch neue Geschäfte mit anderen EU-Ländern generiert werden. Aus diesem Grund hat auch der Krieg für FSP Power Solution GmbH keinen direkten negativen Einfluss genommen. Die angespannten Liefer- und Kapazitätsengpässe durch den Krieg stellen aber weiterhin ein Risiko dar. Laut ifo-Konjunkturprognose wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2024 Jahr um weitere 0,2% zurückgehen. In den kommenden beiden Jahren soll die Wirtschaftsleistung dann um 0,3% und 1,1% zulegen. Die Inflationsrate wird stagnieren und durchschnittlich bei 2,2% in 2024 und 2,3% im kommenden sowie 2,3% im übernächsten Jahr liegen. Aufgrund der schwierigen Datenlage und der außergewöhnlichen Situation sind die Aussagen über die zukünftige Entwicklung sehr unsicher. Erfreulicherweise hatte Corona bislang keinen wesentlichen Einfluss auf unsere wirtschaftliche Lage. Unter der Annahme eines weiterhin anhaltenden hohen Konkurrenzkampfes bei einem geringen Wachstum des Gesamtmarktes gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatzzuwachs von über 5% und einem Anstieg des Jahresergebnisses von ca. 2% aus. Für 2024/25 haben wir Investitionen in eine neue Entwicklungsabteilung geplant. Insgesamt erwarten wir weiterhin eine zufriedenstellende Entwicklung der Vermögens-, Finanz, und Ertragslage. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächliche Umsatzentwicklung und die Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, soweit die genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Die FSP GmbH hat sich seit vielen Jahren im Wettbewerb am Markt etabliert. Durch das hohe Maß an Erfahrung, Zuverlässigkeit und Qualität grenzen wir uns von einer Vielzahl an Wettbewerbern ab. Durch unseren hohen Qualitätsanspruch haben wir in der Vergangenheit einen wesentlichen Teil unseres Wachstums generiert und hier sehen wir auch in der Zukunft weitere Wachstumschancen. Chancen ergeben sich durch die Fähigkeit der Gesellschaft, ihren Kunden über den Multichannel-Vertrieb in den von einem schnellen technischen Wandel geprägten Marktsegmenten innovative Produkte in einer breiten Auswahl jederzeit anbieten zu können. Der zunehmende Wettbewerbsdruck durch den Online-Handel, der anhaltende Preisdruck sowie eine geringere Kundenfrequenz stellen ein Risiko für das Ergebnis dar. Diesem Risiko wird durch die Nutzung von Synergien bei Werbemaßnahmen sowie durch Multi-Channel-Aktivitäten, einer kunden- und wettbewerbsorientierten Preispolitik, Sortiments- und Marktgestaltung sowie einem bedarfsorientierten Serviceangebot begegnet. Im Zusammenhang mit Lieferanten besteht grundsätzlich das Risiko des Ausfalls der Lieferfähigkeit; dieses Risiko halten wir aufgrund bestehender Kontrakte innerhalb der FSP Group für geringfügig. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die kurzfristige Finanzierungsstruktur der Gesellschaft, insbesondere über mit Lieferanten vereinbarte Zahlungsziele bei im Verhältnis hierzu geringer Eigenkapitalausstattung, setzt eine fortlaufend hohe Umschlagshäufigkeit der Vorräte bei gleichbleibenden Zahlungszielen und einer ausreichenden Handelsmarge voraus. Dem Risiko rückläufiger Zahlungsziele infolge des Gesetzes zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr begegnen wir durch individuelle Vereinbarungen von Zahlungszielen mit unseren Lieferanten bzw. unserem Hauptlieferanten. Dadurch erzielten und erzielen wir vergleichbare Zahlungsziele wie in der Vergangenheit. Sollte die tatsächliche künftige Entwicklung wesentlich hinter den Erwartungen zurückbleiben, kann sich aus dieser Finanzierungsstruktur grundsätzlich ein erhöhtes Liquiditätsrisiko für die Gesellschaft ergeben. Ebenso können Veränderungen des Sortimentsmixes den operativen Cash-Flow und damit die Liquiditätssituation der Gesellschaft beeinflussen. Aufgrund der derzeitigen Erwartungen hinsichtlich der Lieferantenkonditionen, der Ergebniserwartungen sowie der Liquiditätssituation insgesamt schätzen wir das Risiko einer signifikanten Liquiditätsverschlechterung der Gesellschaft für die absehbare Zukunft als unwahrscheinlich ein. Da die Fakturierung nicht ausschließlich in Euro erfolgt, unterliegt unser Geschäft entsprechenden Wechselkursrisiken. Gleiches gilt für die Finanzierungsseite unseres Unternehmens, da Fremdwährungsverbindlichkeiten oder -forderungen existieren. Im Fall einer ungünstigen Kursentwicklung können aufgrund fehlender Wechselkurssicherungen erhebliche Kursverluste entstehen, welche die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen können. Insgesamt blicken wir, auch in Betrachtung der Risiken der globalen Konjunktur, optimistisch in die Zukunft und erwarten eine positive Entwicklung im kommenden Jahr. Unter Abwägung aller Chancen und Risiken, denen wir adäquat begegnen, sehen wir unsere Gesellschaft für die Zukunft gut aufgestellt. Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 14.02.2025
Mönchengladbach, den 14. Februar 2025 FSP Power Solution GmbH Chien-Ho Yen, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FSP Power Solution GmbH, Mönchengladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FSP Power Solution GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FSP Power Solution GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 17. Februar 2025 VHL
Vahle & Langholz GmbH
Carl Michael Eichler, Wirtschaftsprüfer Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer |
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