LLF Abwicklungsgesellschaft mbH

Heiglgasse 1, 84028 Landshut, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 7474
Vorher
Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH
Eingetragen
16.5.2008
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnHerstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und KittenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
Herstellung von und der Handel mit Beschichtungssystemen aller Art, insbesondere von und mit Lacken und Farben.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Stefan Gilles
seit 30.6.2021
Liquidator
Markus Gilles
seit 30.6.2021
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

26.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
26.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Michael Gilles
Heigigasse 1, 84036 Landshut
136.500 €
37.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

LLF Abwicklungsgesellschaft mbH (vormals: Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH)

Landshut

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

LLF Abwicklungsgesellschaft mbH vormals Landshuter Lackfabrik, Eduard Leiss GmbH, Landshut

A. Grundlagen des Unternehmens

A.1. Geschäftsmodell

Die Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH entwickelt und produziert Beschichtungssysteme primär für die industrielle Anwendung. Die wichtigsten Absatzmärkte sind Deutschland sowie die angrenzenden EU-Länder, in zunehmendem Maße auch Nordamerika.

Durch innovative Produkte und hohes Qualitätsniveau begegnet die Landshuter Lackfabrik dem intensiven Wettbewerb.

B. Wirtschaftsbericht

B.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in Deutschland, dem für die Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH nach wie vor größten Absatzmarkt, im Jahr 2017 um 2,2 % gewachsen, was gegenüber dem Vorjahr mit einem Wachstum von 1,9 % eine unwesentliche Steigerung darstellt. Diese Konjunkturentwicklung ist zum Teil auf eine Erhöhung der Auslandsnachfrage zurückzuführen. Stärkere Impulse gingen jedoch, wie auch im Vorjahr, vom privaten Konsum (ca. +2,0%) und von einem Anstieg der Investitionen aus.

Die Industrieproduktion ist 2017 etwa um 2,9 % angestiegen. Die für das Unternehmen wichtigen Branchen entwickelten sich jedoch durchaus unterschiedlich. So entwickelte sich die Produktion im Bereich Möbel um ca. -1,6 % nach unten, für den Bereich Holz (ohne Möbel) um ca. +2,6 % nach oben. Deutliche Steigerungen gab es im Bereich Elektrotechnik mit ca. +4,7 %, auch deutliche Steigerungen ergaben sich im Maschinenbau mit 3,3 %. Die Kfz-Produktion ging mit ca. -1,7 % zurück..

In diesem Zusammenhang verminderte sich die gesamte Produktion von Farben und Lacken im Jahr 2017 um -0,4 %.

Der Absatz von Holzlacken reduzierte sich dabei im Jahr 2017 um ca. -1,0 %. Im Bereich der "Allgemeinen Industrie" erhöhte sich der Absatz ebenfalls um ca. 5,0 %. In einigen Branchen kam es somit auch zu einem Anstieg der Lacknachfrage.

B.2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Im Jahr 2017 kam es bedingt durch die Werksschließung eines Großkunden zu einem deutlichen Umsatzrückgang. Dieser Rückgang konnte nicht kompensiert werden. Die anderen Absatzbereiche entwickelten sich allerdings stabil.

B.3. Lage der Firma

B.3.1. Ertragslage

Die Ertragslage hat sich durch den Umsatzrückgang merklich verschlechtert.

Durch die Reduzierung der Betriebskosten konnte kein positives Betriebsergebnis erreicht werden.

B.3.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr liegt aufgrund Verlustes, der niedrigeren Vorräte und der Zunahme der Rückstellungen trotzdem ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor.

Liquiditätsengpässe traten im Berichtsjahr nicht auf. Insgesamt konnte die Finanzierungstätigkeit planmässig erfolgen.

B.3.3. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beträgt 0,7 % und hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von 18,4% um 17,7 Prozentpunkte verschlechtert.

Mittel- und langfristig gebundenes Vermögen ist durch Eigenkapital bzw. durch mittel- und langfristiges Fremdkapital gedeckt.

Die Lieferverbindlichkeiten haben sich erhöht und betragen nun 30,3% der Bilanzsumme gegenüber 21,1% im Vorjahr.

Die Geschäftsentwicklung bei den verbundenen Unternehmen "SC International Coatings SRL" war positiv. Die Maßnahmen zur weiteren positiven Ertragsentwicklung werden fortgeführt.

B.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

B.4.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatzrendite und Cash Flow herangezogen.

Die Umsatzrendite berechnet die Gesellschaft mit dem Jahresergebnis vor Steuern im Verhältnis zur Betriebsleistung, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung bzw. Auflösung langfristiger Rückstellungen.

Diese Kennzahlen zeigen alle einen deutlichen Rückgang, der im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang zurückzuführen ist.

B.4.2. Personal

Die Landshuter Lackfabrik, Eduard Leiss GmbH ist Mitglied ohne Tarifbindung im Verein der Bayerischen Chemischen Industrie (VBCI). Im Jahre 2017 waren, auf Vollzeit umgerechnet, im Durchschnitt 73 Vollzeit Mitarbeiter beschäftigt. Es wurde 2017 keine Kurzarbeit beantragt.

Die Personalkostenquote ist durch den Umsatzrückgang, trotz erfolgter Personalkostenreduzierung, angestiegen und liegt bei 27,2% gegenüber 24,7% im Vorjahr.

B.4.3 Beschaffung

Auf den für die Lackindustrie wichtigen Rohstoffmärkten hat sich das Preisniveau auf relativ hohem Niveau stabilisiert. Bei der Beschaffung von Spezialrohstoffen, die nicht den Commodities zuzuordnen sind, ist immer noch ein hohes Preisniveau vorhanden.

Der im Jahr 2017 herrschende Ölpreis und die, auf Grund der politischen Unwägbarkeiten im Nahen Osten, immer noch existierende Spekulation macht Prognosen weiterhin schwierig.

B.4.4 Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft muss als schlecht eingestuft werden.

C. Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31.12.2017 haben sich im Jahr 2018 bei einem weiteren Großkunden erhebliche Umsatzrückgänge ergeben. Diese waren bedingt durch umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eines für das Unternehmen relevanten Standorts. Diese Umsatzrückgänge konnten nicht kompensiert werden und führten dazu, dass die Geschäftsführung am 06.08.2018 Insolvenzantrag stellte.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Landshut vom 07.08.2018 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet und Herr Alexander Saponjic, Rechtsanwalt, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Landshut vom 01.11.2018 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Alexander Saponjic, Rechtsanwalt, bestellt.

Der Geschäftsbetrieb wurde im Dezember 2018 veräußert.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

D.1. Prognosebericht

siehe Nachtragbericht.

D.2. Risikobericht

D.2.1. Risikomanagementsystem

Risiken für das Unternehmen werden regelmäßig abgeschätzt und beurteilt.

Die Erkennung von steuerlichen, wettbewerbsrechtlichen, umweltrechtlichen und sonstigen rechtlichen Risiken wird neben eigenen Experten auch durch externe Berater unterstützt. Die Mitgliedschaft in den Branchen-Verbänden VBCI, VCI und VdL sichert zusätzlich noch Zugriff auf Spezial-Know-How und frühzeitige Information zu laufenden Gesetzgebungsverfahren insbesondere auf der EU-Ebene.

Ein seit vielen Jahren bestehendes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 stellt die hohe Qualität von Prozessen und Produkten sicher.

Die Erkennung von wirtschaftlichen Risiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb wird über regelmäßig genutzte Controllinginstrumente sichergestellt.

Das Unternehmen hat über entsprechende Versicherungen sichergestellt, dass für unkalkulierbare Risiken wie z.B. aus Schadensfällen, Haftpflichtschäden, Umweltschäden und Brandschäden eine ausreichende Absicherung besteht. Zur Absicherung von Forderungsausfällen besteht eine Warenkreditversicherung für eine große Zahl von Abnehmern. Zusätzlich wurde das Mahnwesen stringenter organisiert. Alle Versicherungsverträge werden mindestens einmal pro Jahr überprüft und ggf. den geänderten Umständen angepasst.

Soweit Begehungen der Behörden stattfanden, führten diese zu keinen Beanstandungen. Die in den Genehmigungsbescheiden verankerten Emissionswerte wurden von externen zugelassenen Sachverständigen überprüft. Überschreitungen wurden nicht festgestellt.

D.2.2. Risiken

siehe Nachtragsbericht

D.3. Chancenbericht

siehe Nachtragsbericht

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die für die Aufrechterhaltung bzw. Erweiterung der Produktionskapazität notwendigen Investitionen wurden im Berichtsjahr durchgeführt.

Die von der Gesellschaft aufgenommenen Darlehen wurden alle im laufenden Jahr gemäß den Vereinbarungen getilgt. Die in 2017 getätigten Investitionen wurden teilweise mit Eigenmitteln, teilweise über Leasing finanziert. Das Unternehmen verfügt über eine ausreichende Kreditlinie.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Landshut, den 22.07.2019

Landshuter Lackfabrik, Eduard Leiss GmbH, Landshut

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 1.268.936,00 1.264.668,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 94.703,50 5.888,14
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 94.703,50 5.888,14
II. Sachanlagen 1.064.232,50 1.148.780,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 453.343,50 488.570,50
2. technische Anlagen und Maschinen 150.602,50 161.286,64
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 460.286,50 498.923,17
III. Finanzanlagen 110.000,00 110.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 110.000,00 110.000,00
B. Umlaufvermögen 3.437.539,69 3.839.233,62
I. Vorräte 2.191.135,61 2.309.093,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.243.174,85 1.525.635,23
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 313.108,19 354.980,43
2. sonstige Vermögensgegenstände 930.066,66 1.170.654,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.229,23 4.504,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.694,78 38.435,62
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 216.674,00 197.430,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.945.844,47 5.339.767,69

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 33.758,72 983.643,02
I. gezeichnetes Kapital 525.000,00 525.000,00
II. Kapitalrücklage 435.595,33 435.595,33
III. Gewinnvortrag 23.047,69 -133.789,40
IV. Jahresfehlbetrag 949.884,30 -156.837,09
B. Rückstellungen 852.863,28 414.995,43
C. Verbindlichkeiten 4.059.222,47 3.941.129,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.096.190,28 2.227.094,41
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 50.447,01 50.760,13
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.912.585,18 1.663.274,70
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.945.844,47 5.339.767,69

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 5.508.075,08 6.649.177,39
2. Personalaufwand 3.593.963,05 3.831.379,78
a) Löhne und Gehälter 2.938.652,98 3.141.920,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 655.310,07 689.459,64
davon für Altersversorgung 110.395,86 140.505,94
3. Abschreibungen 187.351,96 205.378,67
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 187.351,96 205.378,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.608.837,04 2.256.883,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.181,06 9.475,24
davon aus verbundenen Unternehmen 5.813,55 8.744,74
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 106.247,85 127.868,67
davon aus Abzinsung 1.526,00 551,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -53.030,00 58.410,20
8. Ergebnis nach Steuern -929.113,76 178.731,47
9. sonstige Steuern 20.770,54 21.894,38
10. Jahresfehlbetrag 949.884,30 -156.837,09

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017

der Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH

1.Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt, die Bestimmungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die größenabhängigen Befreiungen gemäß §§ 274a, 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

1.1Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: LLF Abwicklungsgesellschaft mbH (bis 07.12.2018 Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Landshut

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Amtsgericht Landshut

Register-Nr.: HRB 7474

2.Besonderheiten Form des Jahresabschlusses

2.1Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz-

und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Die Bilanz enthält aufgrund der im Dezember 2018 erzielten Veräußerungswerte der Vermögensgegenstände erhebliche stille Reserven. Die Beachtung des Anschaffungskostenprinzips führt dazu, dass dieser Sachverhalt sich nicht in der Bilanz zum 31.12.2017 widerspiegelt.

Zur Einschätzung des Reinvermögens der Gesellschaft, werden die Veräußerungswerte neben den korrespondieren Buchwerten im Anhang dargestellt:

Bilanzposten Buchwert
TEUR
Veräußerungswert
TEUR
Sachanlagen - Grundstücke und Gebäude 453,3 4.750,0
Sachanlagen -Technische Anlagen u. BGA 610,9 1.000,0

3.Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3.1Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung wurde die Abkehr von der Going-Concern-Prämisse beachtet. Nach IDW RS HFA 17 erfolgte die Bewertung der Vermögensgegenstände unter Veräußerungsgesichtspunkten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Außerdem wurde bei der Bewertung des Vorratsvermögens der IDW RS HFA 17 "Auswirkungen einer Abkehr von der Coing-Concern-Prämisse auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss", beachtet. Es erfolgten daher ausgehend vom erzielten Veräußerungserlös für das Vorratsvermögen weitere Abwertungen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 416.308,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Gemäß dem IDW RS HFA 17 wurden Verpflichtungen, die sich aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit ergeben, passiviert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3.2Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden in den folgenden Fällen geändert:

Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte unter Berücksichtigung der Veräußerung (IDW RS HFA 17). Der Schwerpunkt der Abschlussprüfung lag bei der korrekten Ermittlung des Reinvermögens des Unternehmens unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die Beendigung der Geschäftstätigkeit wegen Veräußerung im Dezember 2018 erfolgt ist.

Der Methodenwechsel war mit Blick auf die geänderten wirtschaftlichen Gegebenheiten notwendig.

Die Methodenänderungen beeinflussen die für einen Leser des Jahresabschlusses typischen Kennzahlen. Im Einzelnen sind zu nennen:

- der Erfolg bzw. die Rendite

Ohne die Änderungen würden die angeführten Sachverhalte um rd. TEUR 825 höher ausfallen.

4.Angaben zur Bilanz

4.1Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 6.176.338,92

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 6.271.093,94

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2017
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.518,66 99.252,35 0,00 14.119,16 0,00 239.651,85
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 154.518,66 99.252,35 0,00 14.119,16 0,00 239.651,85
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.669.472,20 12.158,08 0,00 0,00 0,00 2.681.630,28
Technische Anlagen und Maschinen 3.227.538,81 0,00 0,00 0,00 0,00 3.227.538,81
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.242.833,41 87.146,58 0,00 85.415,28 0,00 1.244.564,71
Summe Sachanlagen 7.139.844,42 99.304,66 0,00 85.415,28 0,00 7.153.733,80
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 146.644,29 0,00 0,00 0,00 0,00 146.644,29
Summe Finanzanlagen 146.644,29 0,00 0,00 0,00 0,00 146.644,29
Summe Anlagevermögen 7.441.007,37 198.557,01 0,00 99.534,44 0,00 7.540.029,94
kumulierte Abschreibungen 01.01.2017
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2017
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.630,52 10.436,99 0,00 14.119,16 0,00 144.948,35
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 148.630,52 10.436,99 0,00 14.119,16 0,00 144.948,35
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.180.901,70 47.385,08 0,00 0,00 0,00 2.228.286,78
Technische Anlagen und Maschinen 3.066.252,17 10.684,14 0,00 0,00 0,00 3.076.936,31
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 743.910,24 118.845,75 0,00 78.477,78 0,00 784.278,21
Summe Sachanlagen 5.991.064,11 176.914,97 0,00 78.477,78 0,00 6.089.501,30
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 36.644,29 0,00 0,00 0,00 0,00 36.644,29
Summe Finanzanlagen 36.644,29 0,00 0,00 0,00 0,00 36.644,29
Summe Anlagevermögen 6.176.338,92 187.351,96 0,00 92.596,94 0,00 6.271.093,94
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2017
EUR
Anlagevermögen    
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 94.703,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 94.703,50
Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 453.343,50
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 150.602,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 460.286,50
Summe Sachanlagen 0,00 1.064.232,50
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 110.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 110.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.268.936,00

4.2 Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2017
EUR
Ausleihungen 0,00
Forderungen 3.544,64
Verbindlichkeiten 50.447,01

4.3 Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Steuern und Sonstige Forderungen erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

4.4Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 3,71 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck

Der aufgrund der geänderten Rückstellungsbewertung (BilMoG) erforderliche Zuführungsbetrag wurde noch nicht vollständig angesammelt. Der noch nicht erfasste Zuführungsbetrag beträgt zum 31.12.2017 EUR 3.998,00.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 45.835,00.

4.5Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 416.308,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 632.982,00
verrechnete Aufwendungen 64.751,00
verrechnete Erträge 83.995,00

4.6 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerhebliche Rückstellungsarten enthalten: Sanierungsverpflichtung für Umweltschaden, Verpflichtungen aus der Einstellung des Geschäftsbetriebs, Personalverpflichtungen, Jahresabschlusskosten, Aufbewahrungskosten und Gewährleistungen.

4.7Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 125,4 (Vorjahr: EUR 410,5).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 3.937,0.

4.8Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit in Jahren Sicherung
< 1
TEUR
1 - 5
TEUR
>5 J
TEUR
TEUR Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 994,1 976,7 125,4 2.096,2 1
aus Lieferungen und Leistungen 1.496,7 0,0 0,0 1.496,7 6
gegenüber Gesellschaftern 50,5 0,0 0,0 0,0 -
sonstige Verbindlichkeiten 196,3 219,5 0,0 344,1 6
davon aus Steuern 42,4 0,0 0,0 0,0 -
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 13,2 0,0 0,0 0,0 -
Gesamtsumme der Verbindlichkeiten 2.737,6 1.196,2 125,4 3.937,0  

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

4.9Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen

Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen die nachfolgend aufgeführten sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Restlaufzeiten Gesamtbetrag
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
31.12.2017
TEUR
Bestellobligo 333,5 0,0 333,5
Leasingverträge 66,1 109,1 175,2
Mietverträge 63,4 44,9 108,3
Gesamt 463,0 154,0 617,0

4.10 Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 0,0).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 2.737,6 (Vorjahr: TEUR 2.374,2).

4.11Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 12,8 enthalten.

Die Erträge wurden im Posten Nr. 3 "Sonstige betriebliche Erträge" erfasst.

Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:

- Erträge aus abgeschriebenen Forderungen: TEUR 12,8

4.12Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1,5 enthalten.

Die Aufwendungen wurden im Posten Nr. 7 "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.

Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind: Sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 1,5.

5. Sonstige Angaben

5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 33
Angestellte 43
leitende Angestellte 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 78
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 63
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 13

5.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Michael Gilles ausgeübter Beruf: Kaufmann
Herr Markus Gilles ausgeübter Beruf: Lacklaborant

5.3 Vergütungen der Geschäftsführer

Nachdem nur zwei Mitglieder des Geschäftsführungsorgans vorhanden sind, unterbleibt gemäß § 286 IV HGB die Angabe der Gesamtbezüge.

5.4Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

5.5Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten ist.

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31.12.2017 haben sich im Jahr 2018 bei einem weiteren Großkunden erhebliche Umsatzrückgänge ergeben. Diese waren bedingt durch umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eines für das Unternehmen relevanten Standorts. Diese Umsatzrückgänge konnten nicht kompensiert werden und führten dazu, dass die Geschäftsführung am 06.08.2018 Insolvenzantrag stellte.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Landshut vom 07.08.2018 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet und Herr Alexander Saponjic, Rechtsanwalt, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Landshut vom 01.11.2018 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Alexander Saponjic, Rechtsanwalt, bestellt.

Der Geschäftsbetrieb wurde im Dezember 2018 veräußert.

5.6Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 949.884,30.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von EUR 23.047,69 ergibt sich ein Betrag von EUR 926.836,61, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden EUR 926.836,61 vorgetragen.

5.7Unterschrift der Geschäftsführung

 

Landshut, 22.07.2019

Alexander Saponjic, Insolvenzverwalter

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.09.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der Vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB gekürzte Jahresabschluss und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht habe Ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass Meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Landshut, den 22.07.2019

W. Zieglmaier, Wirtschaftsprüfer

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