Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 3748
Eingetragen
7.12.1998
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Stahl-, Blech-, Metall- und Kunststoffbearbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Sedlacek
seit 22.5.2013
Prokura
Klaus Mang
seit 29.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASYS Metall GmbH

Dornstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 8.775,96 33.023,47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.041.511,68 1.731.658,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.494,86 230.926,26
2.245.006,54 1.962.584,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 348.692,07 340.320,72
2. Unfertige Erzeugnisse 747.683,29 927.675,31
3. Fertige Erzeugnisse 103.975,46 67.051,56
1.200.350,82 1.335.047,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 38.351,31 274.862,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 42.317,53 20.821,12
3. Sonstige Vermögensgegenstände 12.785,45 10.574,08
93.454,29 306.258,18
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 118.815,41 119.445,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.283,33 883,33
3.671.686,35 3.757.242,92

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 515.547,81 515.547,81
541.112,40 541.112,40
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.877.000,00 1.419.900,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 148.929,34 68.912,16
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.061.789,33 1.675.194,07
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 7.677,55
4. Sonstige Verbindlichkeiten 42.855,28 44.446,74
1.253.573,95 1.796.230,52
3.671.686,35 3.757.242,92

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 21.018.353,99 17.061.955,33
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -143.068,12 493.170,54
Gesamtleistung 20.875.285,87 17.555.125,87
3. Sonstige betriebliche Erträge 45.041,17 31.400,83
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -8.481.773,33 -7.410.896,54
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.805.653,41 -1.209.950,49
-10.287.426,74 -8.620.847,03
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.435.836,63 -4.622.484,97
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -863.219,95 -817.302,50
-5.299.056,58 -5.439.787,47
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -422.992,14 -346.231,32
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.967.262,16 -1.248.876,94
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -569,83 -2.239,05
9. Ergebnis nach Steuern 2.943.019,59 1.928.544,89
10. Sonstige Steuern -1.426,00 -1.680,00
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne -2.941.593,59 -1.926.864,89
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der ASYS Metall GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Ulm unter HRB 3748 geführt. Sitz der Gesellschaft ist Dornstadt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit den Wertansätzen in der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Ferner gelten folgende Bewertungsgrundsätze:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern bei den entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten von 3 Jahren, bei den technischen Anlagen und Maschinen zwischen 4,5 und 14 Jahren und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 14 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Aus der Anwendung der angeführten steuerlichen Vorschrift für handelsrechtliche Zwecke ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich mit den gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet, sofern ihnen nicht am Bilanzstichtag ein niedriger beizulegender Wert zugeordnet werden kann. Nicht gängige Artikel werden auf ihren niedrigeren beizulegenden Wert wertberichtigt. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt in Abhängigkeit vom Fertigungsgrad retrograd vom Auftragswert. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde ferner durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tage der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Stichtagswerte über dem Erfüllungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Stichtagswert angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Laufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 21) der Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegenüber der Gesellschafterin.

Eigenkapital

Die ausgewiesene Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 516 entfällt wie im Vorjahr vollständig auf Zuzahlungen der Gesellschafter in das Eigenkapital gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:

2023 2022
TEUR TEUR
Arbeitnehmerbezogene Rückstellungen 716 790
Rückstellung für auftragsbezogene Risiken 770 590
Gutschriften 289 0
Jahresabschluss 15 15
Ausstehende Rechnungen 74 14
Andere Rückstellungen 13 11
1.877 1.420

Die arbeitnehmerbezogenen Rückstellungen enthalten unter anderem Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche, Zeitguthaben, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Tantiemeverpflichtungen sowie für Schwerbehindertenabgabe.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe die Gesellschafterin.

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betrafen im Vorjahr vollumfänglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 44).

Laufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten

Alle in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Haftungsverhältnisse

Die ASYS Metall GmbH haftet gesamtschuldnerisch zusammen mit der ASYS Automatisierungssysteme GmbH, der EKRA Automatisierungssysteme GmbH, der ASYS Invest GmbH, der ASYS Tecton GmbH und der Botest Systems GmbH (Verbund-Unternehmen) für Verbindlichkeiten aus einer gewährten Rahmenkreditlinie für Projektfinanzierungen in Höhe von TEUR 40.000, die von den genannten Gesellschaften in Anspruch genommen werden kann. Zum Stichtag wurde die Rahmenkreditlinie (Vorjahr: TEUR 25.900) nicht in Anspruch genommen.

Des Weiteren haftet die ASYS Metall GmbH gesamtschuldnerisch zusammen mit der ASYS Automatisierungssysteme GmbH, der EKRA Automatisierungssysteme GmbH, der ASYS Invest GmbH, der ASYS Tecton GmbH und der Botest Systems GmbH (Verbund-Unternehmen) für Verbindlichkeiten aus einer gewährten Rahmenkreditlinie in Höhe von TEUR 20.000, die von den genannten Gesellschaften in Anspruch genommen werden kann. Zum Stichtag ist die Rahmenkreditlinie nicht in Anspruch genommen.

Für Verbindlichkeiten der ASYS Automatisierungssysteme GmbH haftet die ASYS Metall GmbH gesamtschuldnerisch zusammen mit der ASYS Automatisierungssysteme GmbH, der ASYS Invest GmbH, der ASYS Tecton GmbH, der EKRA Automatisierungssysteme GmbH und der Botest Systems GmbH. Die Darlehen valutieren zum Stichtag in Höhe TEUR 13.333 (Vorjahr: TEUR 8.333).

Aufgrund der positiven Liquiditätslage und Bonität wird mit keiner Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen gerechnet.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen

Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2) betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe die Gesellschafterin.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.253, davon gegenüber verbundene Unternehmen TEUR 168, sowie aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 51. Der Betrag für die Leasingverträge beinhaltet Werkzeug- und Fahrzeugleasing. In allen Fällen des Fahrzeugleasings handelt es sich um sog. Operating-Leasing-Verträge, die zu keiner Bilanzierung bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Leasinggegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden können.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren Klaus Mang, Maschinenbaumeister und Betriebswirt des Handwerks (Geschäftsführer) und Günter Schröder (bis 8. Februar 2024), Industriemeister und Betriebswirt des Handwerks (Geschäftsführer).

Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren 79 gewerbliche Arbeitnehmer und 9 Angestellte beschäftigt.

Ergebnisverwendung

Auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschaft ASYS Automatisierungssysteme GmbH wurde der Jahresüberschuss vollständig abgeführt.

Konzernzugehörigkeit

Das Unternehmen wird in den Konzernabschluss der ASYS Group GmbH, Dornstadt, einbezogen, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt. Der Abschluss ist nach § 325 HGB im Bundesanzeiger offenzulegen.

 

Dornstadt, den 27. März 2024

ASYS Metall GmbH

Günter Schröder

Klaus Mang

Entwicklung des Anlagevermögens der ASYS Metall GmbH, Dornstadt, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 124.812,13 600,00 0,00 125.412,13
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.823.905,11 1.540.250,14 903.283,58 4.460.871,67
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.600,76 43.599,99 5.229,03 626.971,72
4.412.505,87 1.583.850,13 908.512,61 5.087.843,39
4.537.318,00 1.584.450,13 908.512,61 5.213.255,52
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 91.788,66 24.847,51 0,00 116.636,17
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.092.246,75 327.113,24 0,00 2.419.359,99
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 357.674,50 71.031,39 5.229,03 423.476,86
2.449.921,25 398.144,63 5.229,03 2.842.836,85
2.541.709,91 422.992,14 5.229,03 2.959.473,02
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 8.775,96 33.023,47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.041.511,68 1.731.658,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.494,86 230.926,26
2.245.006,54 1.962.584,62
2.253.782,50 1.995.608,09

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftstätigkeit

Die ASYS Metall GmbH (nachfolgend "ASYS Metall") ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der ASYS Automatisierungssysteme GmbH und wurde 1998 gegründet. ASYS Metall ist auf die Herstellung von Maschinenrahmen, Blechbearbeitung und den Gehäusebau spezialisiert. Das Unternehmen fertigt an zwei Standorten (Dornstadt und Blaubeuren-Beiningen) mit modernster Fertigungstechnik maßgetreu und in hoher Qualität jede Art von Metallrahmen und komplexe Gehäuseformen sowohl für Prototypen, als auch für Serienprodukte in größerer Stückzahl. Damit unterstützt ASYS Metall als wichtiger Zulieferer die Produktion der ASYS Automatisierungssysteme GmbH.

1.2 Ziele und Strategien

Das Hauptziel der ASYS Metall ist die Sicherung eines langfristigen Unternehmenserfolgs und damit auch die Wahrnehmung der sozialen Verantwortung durch die Sicherung und den Ausbau der Arbeitsplätze. Dies soll durch ein organisches Wachstum und ein attraktives und modernes Produkt- und Dienstleistungsportfolio, das in hoher Qualität angeboten wird, erreicht werden.

Dabei arbeitet die ASYS Metall GmbH eng mit den Unternehmen der ASYS Group zusammen, um eine pünktliche Belieferung der Maschinenrahmen und Bleche in hoher Qualität sicherzustellen. Sonderanfertigungen sind in kürzester Zeit realisierbar und ermöglichen eine hohe Flexibilität für die Produktion.

1.3 Forschung und Entwicklung

Als Zulieferer für Maschinenrahmen und Blechteile liegt der Fokus auf einer qualitativ hochwertigen Herstellung. Entwicklungstätigkeiten finden nur im Hinblick auf die Verbesserung der Fertigungsprozesse statt.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2023 durch eine Abnahme der Wirtschaftsleistung gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland ist nach wie vor im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine. Der deutsche Markt wurde im Jahr 2023 mit anhaltend hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen konfrontiert. Diese Preise wirkten sich dämpfend auf die Konjunktur aus. Zusätzlich verschlechterten steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland die Finanzierungsbedingungen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich daher nicht weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung nahm im Verarbeitenden Gewerbe um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr ab.

Laut dem Statistischen Bundesamt exportierten deutsche Unternehmen im Jahr 2023 Waren im Wert von 1.562,4 Milliarden Euro und importierten Waren im Wert von 1.352,8 Milliarden Euro. Das Handelsvolumen betrug insgesamt 2.915,2 Milliarden Euro. Deutschland verzeichnete einen Handelsbilanzüberschuss von 209,6 Milliarden Euro. Bei den Warenexporten wurde ein Rückgang von 2,0 Prozent und ein noch stärkerer Rückgang von 10,1 Prozent bei den Warenimporten verzeichnet. Diese Entwicklung kann teilweise auf die sinkenden Import- und Exportpreise zurückgeführt werden. Darüber hinaus sind die realen Warenausfuhren und -einfuhren im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesunken.

Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland einen preisbereinigten Rückgang des privaten Konsums um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies bedeutet, dass der private Verbrauch wieder unter das Niveau von 2019 fiel. Gemäß des Statistischen Bundesamts könnten die Verbraucherpreise eine signifikante Rolle dabei spielen.

Die Bauinvestitionen verringerten sich im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Diese Entwicklung ist vor allem den steigenden Baupreisen und den steigenden Bauzinsen geschuldet. Jedoch ist zu vermerken, dass eine positive Entwicklung in Höhe von 3,0 % (preisbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr im Bereich der Ausrüstungen - das sind Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - zu verzeichnen ist. Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Den Maschinen- und Anlagenbau betreffend lag die reale Produktion von Januar bis einschließlich Oktober 2023 gem. VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) um 0,9 % über ihrem Vorjahreswert. Dies ist unter anderem auf die hohen Auftragsbestände und geringeren Engpässe in den Lieferketten zurückzuführen. Aufgrund der stark eingetrübten Lage im dritten und vierten Quartal geht der VDMA in einer Hochrechnung für das Jahr 2023 von einem Produktionsrückgang in Höhe von 1,0 % im Vergleich zum Vorjahr aus. Der Auftragseingang blieb in den ersten zehn Monaten des Jahres 2023 real um 13 % unter dem Vorjahr.

Die Maschinenausfuhren aus Deutschland konnten im dritten Quartal 2023 zwar noch ein leichtes Exportplus von nominal 2,0 % erzielen, im Jahresverlauf schwächten sich die Zuwachsraten jedoch deutlich ab. Preisbereinigt schrumpfte das Plus der Maschinenausfuhren von Januar bis September auf 1,2 %.

Der VDMA hatte ursprünglich einen Produktionsrückgang von 2,0 % prognostiziert. Jedoch kam es bereits Seitens des VDMA zu Anpassungen dieser Prognose. Aufgrund der seit Jahresbeginn (2024) rückläufigen Auftragseingänge wird nun ein Produktionsrückgang von 4,0 % erwartet.

2.2 Geschäftsverlauf

Aufgrund der engen Verknüpfung mit den Firmen der ASYS Group spiegelt der Geschäftsverlauf der ASYS Metall den Geschäftsverlauf innerhalb der ASYS Group wider. Die sich weiterhin solide Auftragslage der Firmengruppe führte daher zu einem stärkeren Geschäftsverlauf bei der ASYS Metall im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Zu den Einzelheiten der Entwicklung wird auf die Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Die folgenden Angaben zur Ertragslage ergeben sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung und werden nachfolgend näher erläutert.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) stieg gegenüber dem Vorjahr um 18,9 % auf € 20,9 Mio. (Vorjahr: € 17,6 Mio.). Der Umsatz wurde wieder hauptsächlich mit der Muttergesellschaft ASYS Automatisierungssysteme GmbH erzielt.

Der Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung stieg leicht von 49,1 % auf 49,3 %.

Der Personalaufwand (inkl. Personalleasing) erhöhte sich leicht auf € 5,3 Mio. (Vorjahr: € 5,4 Mio.). Im Verhältnis zur Gesamtleistung hat sich der Personalaufwand mit einer Quote von 25,4 % (Vorjahr: 31,0 %) erneut deutlich verbessert. Dies ist auf die erhöhte Leistung und Effizienzsteigerung in der Produktion zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 57,5% (Vorjahr: 16,6 %) gestiegen. Diese Entwicklung ist auf die gestiegene Gesamtleistung und der hierdurch gestiegenen absatzbezogenen Rückstellungen und Zeitarbeit zurückzuführen.

Aufgrund der Ergebnisabführung mit der Muttergesellschaft wird der Gewinn in Höhe von € 2,9 Mio. (Vorjahr: € 1,9 Mio.) an diese abgeführt.

Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss vor Gewinnabführung/Umsatzerlöse) lag bei 14,0 % (Vorjahr: 11,3 %).

2.3.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr wurde ein operativer Cashflow von T€ 899 (Vorjahr: T€ 132) verbucht.

Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 1.584 (Vorjahr: T€ 825) resultieren im Wesentlichen aus Anschaffungen im Maschinenbereich.

Der Finanzmittelfonds (Liquide Mittel) liegt mit T€ 119 (Vorjahr: T€ 119) auf Vorjahresniveau.

Die Finanzierung des Geschäftsbetriebs erfolgte im Wesentlichen über Konzerncashpool- und verrechnungskonten. Die Gesellschaft nimmt am "Cash-Pooling" mit der Muttergesellschaft teil. Zu weiteren Einzelheiten verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.

Aus der dargestellten Finanzlage sind keine Liquiditätsrisiken zu erkennen. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

2.3.3 Vermögenslage

Die folgenden Angaben zur Vermögenslage ergeben sich aus der Bilanz und werden nachfolgend näher erläutert.

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr moderat gesunken und beträgt nun T€ 3.672 (Vorjahr: T€ 3.757). Die Reduktion resultiert unter anderem aufgrund gesunkener Vorräte.

Die Vermögenslage ist insbesondere durch Anlagevermögen, Vorräte und Liquide Mittel geprägt.

Die Umschlagsdauer der Vorräte im Verhältnis zum Umsatz hat sich mit 21 Tagen (Vorjahr: 29) reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten sämtliche vorhersehbare Risiken durch Wertberichtigungen.

Das Eigenkapital blieb durch die Ergebnisabführung unverändert. Die Eigenkapitalquote liegt mit 14,7 % nahezu auf Vorjahresniveau (Vorjahr: T€ 14,4 %).

Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.419 auf T€ 1.877 gestiegen. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.796 auf T€ 1.254 reduziert.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen der Rechnungslegung werden folgende finanzielle Kennzahlen für die Steuerung der Gesellschaft verwendet. Die Details zu den finanziellen Kennzahlen werden in den Abschnitten Ertrags- , Finanz- und Vermögenslage erläutert.

Finanzielle Kennzahlen 2023 2022 Veränderung
Umsatz € 21,0 Mio. € 17,1 Mio. +23,2 %
Umsatzrendite 14,0 % 11,3 % +2,7 %-Punkte
Materialquote 49,3 % 49,2 % -2,7 %-Punkte

2.5 Zusammenfassende Einschätzung des Geschäftsverlaufes

Die Umsatzprognose für 2023 (leicht steigend) wurde deutlich übertroffen. Die erwartete Umsatzrendite von ca. 11 % wurde mit 14,0 % moderat übertroffen. Die Prognose zur Materialquote (leicht steigend) hat sich besser als erwartet entwickelt. Aus unserer Sicht ist die Geschäftsentwicklung in 2023 zufriedenstellend verlaufen.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Für 2024 wird ein leichter Anstieg des Gesamtumsatzes im Vergleich zum Jahr 2023 erwartet. Es wird eine moderat sinkende Umsatzrendite erwartet. Es wird von einer Materialquote auf Vorjahresniveau ausgegangen.

Finanzielle Kennzahlen Prognose
Umsatz leicht steigend
Umsatzrendite moderat sinkend
Materialquote gleichbleibend

3.2 Risikobericht

Der Geschäftsverlauf der ASYS Metall ist zu einem großen Teil von dem Geschäftsverlauf der Muttergesellschaft abhängig. Für 2023 ist daher von einem moderat steigenden Absatz auszugehen. Trotz dieser guten Zusammenarbeit mit der ASYS Group wird die ASYS Metall weiterhin parallel die Zusammenarbeit mit Firmen außerhalb der ASYS Group zur Risikovorsorge vorantreiben. Darüber hinaus bestehen weitere, allgemeine Risiken (die Darstellung erfolgt in absteigender Reihenfolge entsprechend ihrer Bedeutung für das Unternehmen):

Weltwirtschaft. ASYS Metall ist von der allgemeinen weltwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Eine Eintrübung der Weltwirtschaft und des damit einhergehenden wirtschaftlichen Abschwungs stellt ein erhebliches Risiko dar.

Politische Risiken. Die Geschäftsbeziehungen mit bestimmten Ländern können kurzfristig aufgrund von politischen Änderungen, Strafzöllen oder Systemwechseln komplett eingefroren werden. Bis jetzt betreffen die Sanktionen im Zusammenhang mit Russland und der Ukraine ASYS Metall nicht wesentlich. Allerdings können diese weiter ausgedehnt werden bzw. können auch andere Krisenherde entstehen, die negative Auswirkungen auf die Ertrags- und Vermögenslage von ASYS Metall haben.

Teileversorgung. Oben angesprochene politische Risiken können sich auch wird in den Lieferketten bemerkbar machen. Bestimmte Teile oder Rohstoffe können sich kurzfristig verknappen oder für einige Zeit nicht verfügbar sein. Ggf. auch durch Fehlkalkulationen der Vorlieferanten. Um dies zu vermeiden, werden bei kritischen Teilen soweit möglich zusätzliche Lagerbestände aufrechterhalten.

Rohstoffpreise. Steigende Rohstoffpreise können nicht nur den Materialeinsatz (Metalle) empfindlich verteuern, sondern auch die laufenden, weltweiten Betriebskosten (z. B. Gas oder Benzin) und damit die Ertragslage deutlich verschlechtern.

Personal. Der Arbeitsmarkt für qualifiziertes Personal wird immer kleiner, da in vielen Bereichen nahezu Vollbeschäftigung vorliegt. Daher besteht das Risiko, dass wichtige offene Stellen im Unternehmen nicht besetzt werden können und damit der operative Geschäftsbetrieb deutlich behindert werden kann.

Beurteilung des Gesamtrisikos. Die Gesellschaft überwacht die Risiken laufend und ergreift bei Bedarf entsprechende Gegenmaßnahmen. Ein bestandsgefährdendes Risiko liegt nicht vor.

3.3 Chancenbericht

Die Geschäftspolitik wird in den folgenden Geschäftsjahren weiterhin an der Qualität und Liefertreue ausgerichtet bleiben. Die Chancen für die ASYS Metall liegen in der hohen Produktqualität mithilfe derer der Zugang zu Kunden außerhalb der ASYS Group erschlossen werden soll. Die Produktion findet an den Standorten Dornstadt und Blaubeuren-Beiningen statt.

4 Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumente

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die ASYS Metall verfügt über ein monatliches Reporting. Mittels Budgetvorgaben ist eine monatliche Kostenkontrolle möglich. Ferner werden die Einbringlichkeit und Werthaltigkeit von Forderungen sowie die freie Liquidität laufend überwacht. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung nicht nur über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird, sondern auch die Erfolgskontrolle der umgesetzten Maßnahmen unmittelbar kontrollieren kann.

Grundsätzlich ist jedoch immer darauf hinzuweisen, dass selbst bei einem ausgereiften Früherkennungs- und Steuerungsinstrumentarium die Möglichkeit besteht, dass der tatsächliche Geschäftsverlauf durch Veränderungen im politischen oder wirtschaftlichen Umfeld von den in diesem Geschäftsbericht dargestellten Erwartungen abweicht.

Bestandsgefährdende bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigende Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

 

Dornstadt, 27. März 2024

Gez. Klaus Mang

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ASYS Metall GmbH, Dornstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ASYS Metall GmbH, Dornstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASYS Metall GmbH, Dornstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Gesamtdarstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme von EUR 3.671.686,35 wurde am 11. Juni 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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