Tally Weijl Holding GmbHLiquidiert

79541 Lörrach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 700119
Eingetragen
17.1.1995
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Beteiligung an Unternehmen aller Art, die einheitliche Leitung der Unternehmensgruppe sowie die Erbringung von Dienstleistungen gegenüber Beteiligungsunternehmen und anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tally Weijl Holding GmbH

Lörrach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2021 bis zum 30.11.2022

Konzernlagebericht 2021

I. Grundlagen des Konzerns

Der folgende Konzernlagebericht enthält Informationen über den deutschen Tally Weijl Teilkonzern. Der in der Schweiz ansässige Mutterkonzern nimmt die konzernleitenden Funktionen wahr.

Die deutsche Tally Weijl Gruppe ist primär im Handel mit modischer Damenoberbekleidung und Accessoires für junge Frauen tätig. Die Aufgabe des deutschen Teilkonzerns ist zum Einen die Beschaffung von Handelswaren und deren Verteilung im Konzern und zum Anderen, das Betreiben von Stores und Onlinehandel in Deutschland, was einen wesentlichen Teil des Einzelhandelsgeschäfts für die Gruppe darstellt, sowie die direkte Belieferung von Großhandelskunden.

Als reiner Handelskonzern betreiben wir weder Forschung noch Entwicklung.

Zum deutschen Teilkonzern gehören folgende Gesellschaften

 

Tally Weijl Holding GmbH, Lörrach

Die Tally Weijl Logistics Germany GmbH, Lörrach unterhält zwei Logistikzentren in Lörrach und in Weil am Rhein.

Die Tally Weijl Retail Germany GmbH, Lörrach betreibt derzeit rund 97 Stores in ganz Deutschland.

TW Retail Germany 2 GmbH, Lörrach ist die Muttergesellschaft der Tally Weijl Logistics Germany GmbH und Tally Weijl Retail Germany GmbH.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Frühjahr 2022 und dessen Auswirkungen stellen Europa, und in besonderem Maße Deutschland, vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Die Energiepreise sind seit Beginn des Krieges weiter kräftig gestiegen. Die deutliche Einschränkung russischer Erdgaslieferungen im Sommer 2022 hat die Energiekrise verschärft und die bereits im Jahr 2021 erhöhte Inflation weiter angeheizt. Dies belastet Haushalte und Unternehmen massiv und trübt den konjunkturellen Ausblick deutlich ein. Erschwerend hinzu kommt, dass die negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch nicht vollständig überwunden sind und Lieferkettenstörungen andauern. Zusammen mit spürbaren Fachkräfteengpässen verlangsamt dies die konjunkturelle Erholung. (Quelle: www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de)

Da erste Halbjahr 2022 wurde noch stark von den COVID 19 Schutzmaßnahmen wie 3G- und 2G Regeln sowie der Maskenpflicht im Einzelhandel bestimmt. Das zweite Halbjahr wurde vom Ukraine-Krieg, den hohen Energiekosten und der Inflation geprägt. Diese Ereignisse wirkten sich immer noch bzw. wieder negativ auf das Kaufverhalten unserer Kundinnen aus. Die Umsätze der Tally Weijl Retail Germany erholten sich zwar im Vergleich zum Vorjahr, konnten aber bei weitem nicht das Niveau des Geschäftsjahres 2019 erreichen. Das Online-Geschäft konnte die Ausfälle der Filialen nicht auffangen.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2022 war im ersten Halbjahr verstärkt von COVID-19 und der Optimierung des Filialnetzes geprägt. Im Jahresdurchschnitt trugen 97 Stores (VJ 99) zur Erzielung des Jahresumsatzes bei, wovon während des laufenden Geschäftsjahres 11 Filialen geschlossen und 9 Filialen neu eröffnet wurden. Tally Weijl Retail Germany GmbH konnte trotz der Einschränkungen durch die COVID-19-Schutzmaßnahmen eine Zunahme des Brutto-Kassenumsatzes in Höhe von 39% verzeichnen. Allerdings ist der Umsatz aus dem E-Commerce Geschäft insgesamt um 39% eingebrochen.

Wegen der noch immer stark eingeschränkten Freizeitaktivitäten und Ausgehmöglichkeiten blieb das Kaufverhalten unserer Kundinnen im ersten Halbjahr 2022 zurückhaltend. Im 2 Halbjahr des 2022 stiegen die Umsätze nach der vollständigen Öffnung der Filialen 25% an Erwartungsgemäß sind die Lohnkosten als Folge der Vollbeschäftigung und der Anpassung des Mindestlohns sowohl in der Retail- als auch der Logistik-Sparte gestiegen. In der Logistik-Sparte hatte auch die Umstellung von Leiharbeitnehmern auf Festangestellte einen Effekt auf die Lohnsummen. Die Einsparungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfielen auf den Wegfall der Insolvenzrechtlichen Beratung sowie Mieten und damit verbundenen Kosten.

Das Ergebnis der Tally Weijl Retail Germany GmbH verschlechterte sich um TEUR 16'274. Die Ergebnisentwicklung lässt sich primär auf die Auswirkungen der Restrukturierungsmaßnahmen des Vorjahres sowie die im Vorjahr erhaltenen Überbrückungshilfen.

Der Umsatz der Tally Weijl Logistics Germany GmbH aus Handelswaren und erbrachten Dienstleistungen ist um 13% gestiegen. Dies ist auf die gestiegenen Umsätze mit dem schweizerischen Mutterkonzern zurückzuführen. Somit konnte auch das Ergebnis um 401 TEUR verbessert werden.

Die Umsatzrendite vor Steuern des deutschen Tally Weijl Konzerns beträgt -3% (Vorjahr 3,7 %). Dies ist auf das Ergebnis der Retail-Sparte zurückzuführen.

3. Lage

Die in den Europäischen Ländern bereits im 2021 und in Deutschland im 2 Quartal 2022 gelockerten COVID 19 - Maßnahmen sowie einige in Folge des Ukraine Konfliktes geleisteten staatliche Hilfen für die Privathaushalte führten bei dem deutschen Teilkonzern zu steigenden Umsatzerlösen, aber noch nicht in gewünschter Höhe.

Die Lage des Konzerns war im Geschäftsjahr weiterhin durch die Überarbeitung des Filialnetzes geprägt. Die Auswirkungen spiegeln sich in den gesunkenen Mietaufwendungen wider. Weiterhin wird an der Optimierung der Kostenstruktur und an der Verbesserung der Omni-Channel-Vertriebsmöglichkeiten, sowie an der Effizienzsteigerung des Logistikbereichs gearbeitet.

Sowohl die Tally Weijl Gruppe in der Schweiz als auch die Tally Weijl Holding GmbH in Deutschland erhielten staatliche Unterstützungen. Die Finanzierung des Gesamtkonzerns wurde auch in 2022 durch weitere Kapitalerhöhungen in der Konzernmuttergesellschaft sichergestellt.

Die Verzinsung der konzerninternen Verrechnungskonten und Lieferungs- und Leistungssalden erfolgt zu marktüblichen und von der Finanzverwaltung nicht beanstandeten Sätzen.

Die vorhandenen liquiden Mittel decken die bestehenden kurzfristigen Bankverbindlichkeiten vollständig ab.

Der operative Cashflow für den deutschen Tally Weijl Konzern (indirekt ermittelt) lag im Berichtsjahr bei -4161 TEUR (VJ: -655).

Die Vermögenslage unseres Konzerns ist solide.

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen stabil.

Die Investitionen betreffen im Wesentlichen den Umzug und die Eröffnung bestehender Stores. Hierfür wurden im Berichtsjahr 204 TEUR investiert.

Die laufenden Abschreibungen auf die Ladeneinbauten beliefen sich auf 896 TEUR. Die Verringerung des Anlagevermögens resultiert aus den getätigten Investitionen für Neueröffnungen vermindert um die laufenden Abschreibungen und Abgängen aufgrund von Umbauten bzw. Schließungen.

Im Vorratsvermögen werden unterwegs befindliche Waren von 5,5 MEUR, rund 7,5 MEUR Handelswaren und 0,3 MEUR Anzahlungen auf Handelswaren ausgewiesen. Die an Lager befindliche Ware kann je nach Zeitpunkt und Lieferungen von den Produzenten und der Auslieferung an die Stores stark variieren.

Die Eigenkapitalquote beträgt rund 19% (Vorjahr 27%).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit 31 MEUR niedriger als im Vorjahr (30 MEUR). Aufgrund der Zahlungsfristen einzelner großer Rechnungen kann dieser Wert am Jahresende stark variieren.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere interne Unternehmenssteuerung basiert auf der Retail-Sparte. Wichtige Kennzahlen hierbei sind der Umsatz pro Mitarbeiter, Quadratmeterumsatz und die EBITDA.

Zu den Mitarbeitern werden neben dem festangestellten Verkaufspersonal in den Stores auch temporäre Mitarbeiter, Sales-Manager und Visuell-Merchandiser gerechnet.

Der Nettokassenumsatz pro Mitarbeiter (gewichtete Anzahl im Jahresdurchschnitt) betrug im Geschäftsjahr 118 TEUR und ist nach dem starken Rückgang aufgrund der Einschränkungen der COVID-19 Pandemie wieder leicht gestiegen.

Aufgrund der gestiegenen, aber immer noch nicht erreichten Umsätze 2019 blieb das EBITDA mit -6'095 TEUR (Vorjahr -521 TEUR - bereinigt um die Sondereffekte) weiterhin negativ. Der Brutto-Quadratmeterumsatz bezogen auf die Nettoverkaufsfläche (gemäß Bauplänen) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr mit T 369 EUR (VJ 986 EUR), reichte jedoch nicht aus, vor allem die im ersten Halbjahr entgangen Umsätze aufzufangen und das Gesamtergebnis ausgeglichen zu halten. Dies ist auf die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie, die hohe Inflation und die Unsicherheit betreffend der Energiekosten bei unseren Kundinnen zurückzuführen.

Um aktuelle Modetrends anbieten zu können, unterhält die Tally Weijl Gruppe Geschäftsbeziehungen zu einer Vielzahl ausgewählter Lieferanten und Hersteller. Durch Marktbeobachtung vor Ort werden Beschaffungsrisiken reduziert und wichtige Beschaffungsvorteile gegenüber Herstellern realisiert. Laufende Kontrollen direkt beim Hersteller durch die Tally Weijl Gruppe stellen sicher, dass die Produktion innerhalb der vereinbarten Fristen erfolgt.

Dank des anhaltend hohen Einsatzes und Wissensstandes unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte Tally Weijl auch im Geschäftsjahr 2022 ihre Marktstellung behaupten.

Der Erfolg der Tally Weijl Gruppe lässt sich zu einem großen Teil auf das Engagement der Storemitarbeiter/innen zurückführen. Dieses Verhalten wird durch eine gezielte Förderung der Mitarbeiter/innen mittels regelmäßiger Trainings unterstützt, welche durch qualifizierte Schulungsteams der Tally Weijl Gruppe durchgeführt werden.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden im deutschen Teilkonzern durchschnittlich 807 Mitarbeiter (Vorjahr 801) beschäftigt.

III. Prognosebericht

Die Tally Weijl Logistics Germany GmbH wird weiterhin die Beschaffung für die Tally Weijl Gruppe in Europa übernehmen. Es wird an der Optimierung der Prozesse gearbeitet, um eine höhere Kosteneffizienz zu erreichen.

Die COVID-19 Pandemie beeinflusste vor allem ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022 die Umsätze stark. Zu den noch ausklingenden COVID-19 Schutzmaßnahmen kam der Ukraine-Krieg mit den damit einhergehenden Preissteigerungen für Treibstoffe und Energiekosten, was mitunter die Inflation in die Höhe trieb. Die genannten Faktoren verstärkten die Änderung des Kaufverhaltens unserer Kundinnen. Angesichts dieser Umstände war es in 2022 unmöglich die gesetzten Umsatzziele zu erreichen.

Eine Expansion findet derzeit nicht statt, jedoch werden nach wie vor interessante Flächen angemietet. Das Filialnetzt bleibt insoweit stabil. Die bereits eingeführten Omni-Channel-Prozesse helfen uns die Online-Umsätze sowie Umsätze aus Click & Collect, zu erhöhen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. Für dieses Jahr rechnet der Sachverständigenrat in Deutschland mit einem Wachstum des BIP von 1,7%. Dabei resultiert das Wachstum im Jahr 2022 aus dem statistischen Überhang aus dem vergangenen Jahr und dem noch aufwärtsgerichteten 1. Halbjahr 2022, während im zweiten Halbjahr von einer Stagnation auszugehen ist. Im Jahr 2023 dürften die Abwärtskräfte überwiegen und das BIP um 0,2 % zurückgehen. (Quelle: www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de) Die Textilbranche steht zusätzlich zu den Energiepreisen, steigenden Rohstoffkosten und Sourcing-Schwierigkeiten in letzter Instanz auch vor ihrem höchsten Richter: Dem Kunden. Die gewollte Verbrauchsreduktion von Individuen, die weniger, aber besser konsumieren wollen, kommt nun Hand in Hand mit der erzwungenen Verbrauchsreduktion, die durch die Inflation ausgelöst wird. Kleidung und Schuhe bilden für viele Verbraucher nicht länger eine Priorität. Diese Tatsache wird sich auf die ganze Textil- und Bekleidungslieferkette auswirken. (Quelle: FashionNetwork) Die tatsächlichen Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind allerdings nicht absehbar. Bei der Tally Weijl Retail Germany GmbH könnte dies erneut zum Einbruch von Umsätzen als Folge der Inflation führen. Die unmittelbaren Folgen die Tally Weijl Gruppe könnte die Stagnation oder gar ein Rückgang der Umsätze und Anstieg der Beschaffungskosten sowie der Energiekosten in den Filialen sein.

Durch striktes Kostenmanagement, Optimierung der Kollektionen geht man von einem ausgeglichenen Ergebnis für das Jahr 2023.

Mit den in der Tally Weijl Gruppe ergriffenen Maßnahmen zur Generierung und Stabilisierung der Liquidität werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

In 2023 erwarten wir ein ausgeglichenes Konzernergebnis.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Alle Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach vorliegenden Erkenntnissen, Auswertungen und Einschätzungen identifiziert, analysiert, bewertet und kommuniziert worden.

Der Risikokommunikation dienen regelmäßige Geschäftsführungs- und Geschäftsleitersitzungen.

Versicherungen bestehen für alle identifizierten wesentlichen versicherbaren Risiken des Unternehmens auf Gruppenebene. Die Deckungssummen sind ausreichend dimensioniert. Sie werden jährlich überprüft und den jeweiligen Risiken entsprechend angepasst.

Die Geschäftsführung sieht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten.

Absatzrisiken

Die Tally Weijl Gruppe ist primär im Einzelhandel mit modischer Damenoberbekleidung und Accessoires für junge Frauen tätig. Auf diesem Markt besteht immer das Risiko, dass die aktuelle Kollektion nicht den gewünschten Anklang findet. Daher ist es wichtig das Gleichgewicht zwischen modischen Artikeln und Basics zu finden und diese in der richtigen Menge zur rechten Zeit verfügbar zu haben. Um Trends frühzeitig erkennen zu können pflegen wir einen engen Kontakt zu unseren Kundinnen.

Die Expansion in neue Standorte erfolgt nach sorgfältiger Auswahl und einem internen Genehmigungsverfahren. Da unser Ladenbaukonzept standardisiert ist, könnten Teile der Ladeneinrichtungen von geschlossenen Stores wieder verwendet werden.

Die Rentabilität von Standorten wird laufend überprüft, um angemessene Maßnahmen rechtzeitig ergreifen zu können. Langfristige Verträge werden überarbeitet, neu ausgehandelt bzw. gekündigt. Allerdings besteht immer das Risiko, dass neue Standorte nicht die Umsatzerwartungen erfüllen und somit das Betriebsergebnis über mehrere Jahre belasten.

Für ein Modelabel wie Tally Weijl ist eine dauerhaft erfolgreiche Entwicklung untrennbar mit dem Markennamen verbunden. Neben nachhaltigen Investitionen in die Marke wird auf den Schutz der Markenidentität besonderes Augenmerk gerichtet.

Beschaffungs- und Produktrisiken

Die Einkäufe werden mithilfe EDV-Gestützter Systeme sorgfältig geplant, um das Risiko von Fehlbeständen zu minimieren, wobei hierfür moderne Analysetools zur Optimierung genutzt werden.

In unserem Marktsegment erfolgt der Einkauf primär in USD. Um dieses Beschaffungsrisiko zu minimieren schließt die Tally Weijl Gruppe grundsätzlich Währungssicherungsgeschäfte ab. Außerdem erfolgt eine laufende Überwachung der Verkaufspreise, um eine stabile Marge zu gewährleisten.

Durch den Betrieb und nach dem Umzug unseres zentralen Zollagers konnten wir zusätzlich die Warenströme in unsere Verteilzentren optimieren und deren Effizienz erhöhen.

Laufende Kontrollen unserer Lieferanten in Fernost minimieren das Risiko von Verzögerungen in der Beschaffung und damit verbundene Absatzrisiken. Hierbei werden gleichzeitig Kontrollen zur Einhaltung von Sozialstandards und ethischer Normen in unseren Lieferbetrieben vorgenommen.

Durch interne Qualitätskontrollen in Zusammenarbeit mit Laboren wird sichergestellt, dass Produkte der Tally Weijl Gruppe den europäischen Normen entsprechen.

Rechtliche Risiken

Bedeutende rechtliche Risiken sind aktuell keine bekannt. Durch interne Stellen und externe Beratung wird eine laufende Vorsorge getroffen, um Risiken zu minimieren. Eventuell zu erwartende Risiken sind über Rückstellungen abgedeckt.

Generelle IT-Sicherheits- und Systemausfallrisiken werden durch Backup-Systeme und regelmäßige Wartungen weitgehend ausgeschlossen. Unberechtigtem Datenzugriff wird durch Zugangsberechtigungen sowie klaren und umfangreichen Sicherungsmaßnahmen entgegengewirkt.

Finanzielle Risiken

Aufgrund der Finanzierung durch den Schweizer Konzern ist die Abhängigkeit vom Kapitalmarkt gering.

Wechselkursrisiken bei der Beschaffung von Handelswaren aus Fernost werden durch den Schweizer Konzern abgesichert.

Ein nennenswertes Ausfallrisiko von Forderungen ist im deutschen Teilkonzern nicht gegeben, da lediglich Kassen- und konzerninterne Umsätze generiert werden.

Ein Großteil der versicherbaren Risiken wird über einen Gruppenvertrag abgesichert. Eine Unterdeckung konnte nicht festgestellt werden.

2. Chancenbericht

Durch den Ausbau der Kombination von Online-Handel mit unseren Ladenlokalen (Stichwort Omnichannel) erwarten wir auch in Zukunft, aufgrund des besseren Service und Möglichkeiten des Cross-Selling, positive Effekte auf beide Absatzwege. Des Weiteren werden neue Online-Absatzwege eröffnet.

Neben den laufenden Mitarbeiterschulungen werden weiterhin Maßnahmen ergriffen, um unsere Filialen für potentielle Kundinnen noch interessanter zu gestalten. Durch das professionell geschulte Personal versuchen wir den Anteil an zahlenden Kunden zu erhöhen. Es wird weiterhin an der Verbesserung und der kundenfreundlicheren Gestaltung unseres Online-Shops gearbeitet sowie das Auftreten in den von unseren Kundinnen am häufigsten genutzten sozialen Medien erhöht, damit eine positive Wirkung auf das Retail Ergebnis zu erreichen.

Unsere Einkäufer prüfen laufend neue Beschaffungskanäle, um Produkte, welche unserem Qualitätsstandard entsprechen, noch günstiger zu beziehen.

Durch die enge Zusammenarbeit mit bestehenden Lieferanten und laufende Kontrollen sind wir in der Lage kurze Lieferfristen mit geringem Ausschuss zu realisieren.

Neben den Umsatzsteigerungen und Optimierung von Einkaufsprozessen wird durch strikte Kostendisziplin in sämtlichen Unternehmensbereichen eine Ergebnisoptimierung angestrebt.

3. Gesamtaussage

Bedeutende oder sogar bestandsgefährdende Risiken der künftigen Entwicklung mit Ausnahme der thematisierten gesamtwirtschaftlichen Risiken sind nicht erkennbar.

Die Geschäftsentwicklung wird laufend anhand monatlicher Plan- und Ist-Analysen überwacht. Die Kontrolle findet dabei einerseits durch Instrumente wie kurzfristige Erfolgsrechnungen statt. Andererseits werden permanente Kontrollen zur Einhaltung spezifischer Erfolgsfaktoren und Zielgrößen durchgeführt.

Die Kontrolle findet dabei auf Ebene des Mutterkonzerns mittels üblicher Managementinstrumente statt. Ergänzend hierzu werden in den einzelnen Funktionsbereichen permanente Kontrollen zur Einhaltung spezifischer Erfolgsfaktoren und Zielgrößen durchgeführt.

Im Logistik-Bereich erwarten wir positives und im Retail-Bereich ein ausgeglichenes Ergebnis.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Beteiligungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Langfristig finanziert sich der deutsche Teilkonzern neben dem Eigenkapital im Wesentlichen über die Konzernmutter in der Schweiz, kurzfristig über Lieferantenkredite.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungsausfälle bleiben die Ausnahme. Dies ist auch darin begründet, dass es sich im Einzelhandelsbereich fast ausschließlich um Bargeschäfte handelt und im Logistikbereich um Forderungen gegen Konzernunternehmen. Im Großhandelsgeschäft garantiert die Tally Weijl Trading AG (CH) für allfällige Forderungsausfälle.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

 

Lörrach, den 25. April 2023

Die Geschäftsführung

Konzernbilanz zum 30. November 2022

AKTIVA

30.11.2021
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.698,42 86.294,43
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.399.495,57 3.121.962,46
2. Geleistete Anzahlungen 40.800,80 15.000,00
2.440.296,37 3.136.962,46
2.441.994,79 3.223.256,89
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Warenbestände 13.053.891,01 22.820.466,48
2. Geleistete Anzahlungen 256.882,41 1.153.778,91
13.310.773,42 23.974.245,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.498.681,18 1.870.933,07
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.771.500,72 22.299.357,98
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.578.644,11 1.617.871,18
34.848.826,01 25.788.162,23
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.716.718,64 6.190.600,76
50.876.318,07 55.953.008,38
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 237.880,71 208.558,60
53.556.193,57 59.384.823,87

PASSIVA

30.11.2021
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Kapitalrücklagen 3.100.000,00 3.100.000,00
III. Erstkonsolidierungen -676.344,66 -676.344,66
IV. Konzernbilanzgewinn 7.888.515,91 13.842.949,89
10.363.300,44 16.317.734,42
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 444.735,96 120.626,13
2. Sonstige Rückstellungen 3.495.389,60 3.352.362,98
3.940.125,56 3.472.989,11
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.922.981,77 30.578.555,68
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29,29 4.492.550,17
3. Sonstige Verbindlichkeiten 7.329.756,51 4.522.994,49
39.252.767,57 39.594.100,34
53.556.193,57 59.384.823,87

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember 2021 bis zum 30. November 2022

2020/2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 164.203.179,66 143.093.912,63
2. Sonstige betriebliche Erträge 761.741,08 16.098.921,13
164.964.920,74 159.192.833,76
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 131.646.693,57 114.127.828,80
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.191.153,18 3.774.287,27
134.837.846,75 117.902.116,07
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.903.440,17 10.623.712,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.808.931,78 2.473.069,50
15.712.371,95 13.096.782,32
5. Abschreibungen
a) auf Sachanlagen 1.057.350,15 1.235.223,56
b) auf Umlaufvermögen 0,00 0,00
1.057.350,15 1.235.223,56
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.913.072,40 21.566.243,96
171.520.641,25 153.800.365,91
-6.555.720,51 5.392.467,85
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.013.432,56 298.414,76
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.672,73 224.892,10
969.759,83 73.522,66
-5.585.960,68 5.465.990,51
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 366.672,00 142.463,56
10. Ergebnis nach Steuern -5.952.632,68 5.323.526,95
11. Sonstige Steuern 1.801,30 2.231,00
12. Konzernergebnis -5.954.433,98 5.321.295,95
13. Ergebnisvortrag 13.842.949,89 8.521.653,94
14. Konzernbilanzgewinn 7.888.515,91 13.842.949,89

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG

Indirekten Methode zur Darstellung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2022 2021
TEUR TEUR
Periodenergebnis -5.954 -862
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.057 1.235
- Abnahme der langfristigen Rückstellungen -55 -592
Cash flow I -4.952 -219
+ Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen 198 923
+ sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 195 236
- sonstige zahlungsunwirksame Erträge - -12.248
- Zunahme der Vorräte, Forderungen aus LuL sowie anderer übriger Aktiva - -8.527
+ Abnahme der Vorräte, Forderungen aus LuL sowie anderer übriger Aktiva 1.379 -
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus LuL und anderer übriger Passiva - 13.016
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus LuL und anderer übriger Passiva -341 -
+ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 3
+ Zinsaufwendungen 44 225
- Zinserträge -1.013 -298
+ Ertragsteueraufwand 367 142
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten + (Kurzarbeitergeld und Coronahilfszahlungen) - 8.055
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten - (Beratungsaufwand für Insolvenz und Coronahilfen) - -1.872
- Ertragsteuerzahlungen -43 -91
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -4.166 -655
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - -28
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -277 -272
+ Erhaltene Zinsen 1.013 298
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit 736 -2
- Gezahlte Zinsen -44 -225
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -44 -225
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3.474 -882
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 6.191 7.073
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 2.717 6.191

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Eigenkapital Tally Weijl Holding GmbH
EUR EUR EUR EUR
Stand zum 30.11.2020 / 1.12.2020 51.129 3.100.000 6.610.216 9.761.345
Kapitalerhöhungen /-herabsetzungen 0 0
Einstellungen / Entnahmen Rücklagen 0 0
Ausschüttungen 0 0
Währungsumrechnungen 0
Sonstige Veränderungen 0
Konzernjahresergebnis -1.111.677 -1.111.677
Stand zum 30.11.2021 / 1.12.2021 51.129 3.100.000 5.498.539 8.649.668
Kapitalerhöhungen /-herabsetzungen 0 0
Einstellungen / Entnahmen Rücklagen 0 0
Ausschüttungen 0 0
Währungsumrechnungen 0
Sonstige Veränderungen 0
Konzernjahresergebnis -5.954.434 -5.954.434
Stand zum 30.11.2022 / 1.12.2022 51.129 3.100.000 -455.895 2.695.234
ergänzendes Konzernjahresergebnis Veränderungen des Konsolidierungskreises Eigenkapital Tally Weijl Konzern Deutschland
EUR EUR EUR
Stand zum 30.11.2020 / 1.12.2020 1.911.439 -676.345 10.996.439
Kapitalerhöhungen /-herabsetzungen 0
Einstellungen / Entnahmen Rücklagen 0
Ausschüttungen 0
Währungsumrechnungen 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0
Konzernjahresergebnis 6.432.972 0 5.321.295
Stand zum 30.11.2021 / 1.12.2021 8.344.411 -676.345 16.317.734
Kapitalerhöhungen /-herabsetzungen 0
Einstellungen / Entnahmen Rücklagen 0
Ausschüttungen 0
Währungsumrechnungen 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 -5.954.434
Stand zum 30.11.2022 / 1.12.2022 8.344.411 -676.345 10.363.300

KONZERNANHANG

Allgemeine Angaben

Die Tally Weijl Holding GmbH hat ihren Sitz in Lörrach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 700119 eingetragen. Dort wird auch der deutsche Teilkonzernabschluss offengelegt.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellen wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf.

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren grundsätzlich unverändert die nachfolgenden Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Tally Weijl Holding GmbH, Lörrach, sowie folgende Tochterunternehmen:

 

Tally Weijl Retail Germany GmbH, Lörrach

 

Tally Weijl Logistics Germany GmbH, Lörrach

 

TW Retail Germany 2 GmbH, Lörrach

Die deutschen Tally Weijl Gesellschaften werden neben dem inländischen Teilkonzern in den Konzernabschluss der Tally Weijl Holding AG, Basel aufgenommen. Dieser wird nicht veröffentlicht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir grundsätzlich linear vor. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten, bis EUR 800 erfolgt die Vollabschreibung im Zugangsjahr.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten.

Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Latenten Steuern ergeben sich nur bei langfristigen Rückstellungen (Rückbauverpflichtungen) und aufgrund eines Verlustvortrages. Auf die Aktivierung dieser latenten Steuern (Ø Steuersatz 30 %) wurde verzichtet.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem gemäß Rückabzinsungsverordnung ergebenden Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für die Tochtergesellschaften erfolgte nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung (2001 bzw. 2014 für die TW Retail Germany 2 GmbH). Unterschiedsbeträge wurden in einem gesonderten Posten innerhalb des Eigenkapitals berücksichtigt.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.12.2021 Zugänge Abgänge 30.11.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 691'336.23 - 167'802.12 523'534.11
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20'414'339.17 395'778.87 3'709'640.20 17'100'477.84
2. Geleistete Anzahlungen 15'000.00 207'081.00 181'280.20 40'800.80
21'120'675.40 602'859.87 4'058'722.52 17'664'812.75
Kumulierte Abschreibungen
1.12.2021 Zugänge Abgänge 30.11.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 605'041.80 52'747.73 135'953.84 521'835.69
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17'292'376.71 1'117'629.25 3'709'023.69 14'700'982.27
2. Geleistete Anzahlungen 0.00 0.00 0.00 0.00
17'897'418.51 1'170'376.98 3'844'977.53 15'222'817.96
Buchwerte
30.11.2022 30.11.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 1'698.42 86'294.43
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2'399'495.57 3'121'962.46
2. Geleistete Anzahlungen 40'800.80 15'000.00
2'441'994.79 3'223'256.89

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus laufenden Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage entsprechen denen der Muttergesellschaft. Das Eigenkapital entwickelte sich entsprechend dem gesondert beigefügten Eigenkapitalspiegel.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen mit TEUR 684 (Vj TEUR 650), abgegrenzte Personalaufwendungen mit TEUR 801 (Vj TEUR 653) und für Rückbauverpflichtungen mit TEUR 1.105 (Vj TEUR 1.159) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Sicherheiten wurden keine bestellt.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus laufenden Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse

Der deutsche Teilkonzern verbürgt sich unentgeltlich für Bankkredite des Gesamtkonzerns. Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag keine weiteren wesentlichen Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von jährlich rd. EUR 6,4 Mio. (Vj EUR 7,4 Mio.). Die Mietverträge über die Geschäftsräume haben teilweise (Mindest-) Vertragsdauern bis 2030.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse 2021/2022 2020/2021
TEUR TEUR
Nach Sparten Logistik 127'483 113'272
Einzelhandel 35'984 29'205
Sonstige Umsatzerlöse 736 616
164'203 143'093
Nach Regionen Inland 134'166 115'417
EG 1'609 1'944
Drittland 28'428 25'732
164'203 143'093

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen waren TEUR 77 (VJ TEUR 7.961) Sanierungserträge, TEUR 500 (Vj TEUR 7.456) Corona-Hilfszahlungen, TEUR 0 (Vj TEUR 100) Baukostenzuschüsse, TEUR 0 (Vj TEUR 355) Auflösungen der Rückstellungen, TEUR 28 (Vj TEUR 46) Versicherungsentschädigungen, Nebenkosten und Stromabrechnungen Vorjahre TEUR 96 und übrige sonstige betriebliche Erträge mit TEUR 17 (Vj TEUR 57) enthalten.

Als wesentliche aperiodische Aufwendungen waren Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverluste TEUR 312 (Vj TEUR 236) zu verzeichnen. Wesentliche neutrale Aufwendungen betreffen insolvenzspezifische Beratungskosten mit TEUR 46 (Vj TEUR 1.747).

Im Materialaufwand der Tally Weijl Logistics Germany GmbH sind Erträge aus Währungsgeschäften von TEUR 43 (Vj TEUR 47 Aufwand) berücksichtigt.

Zinserträge, Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Bei den Zinserträgen betreffen TEUR 1.010 (Vj TEUR 297) solche von verbundenen Unternehmen. Bei den Zinsaufwendungen sind dies TEUR 2 (Vj TEUR 184).

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen (Rückbauverpflichtungen) TEUR 0 (Vj TEUR 4) enthalten.

Sonstige Angaben

Die für das Geschäftsjahr angefallenen Honorare des Abschlussprüfers werden im Konzernabschluss der schweizerischen Konzernmutter offengelegt.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2021/2022 2020/2021
Ø Ø
Vollzeitangestellte 173 153
Teilzeitangestellte und Aushilfen 634 648
807 801

Anteilsbesitz und in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis
% TEUR TEUR
TW Retail Germany 2 GmbH, Lörrach 100,00 70 29
und deren Tochtergesellschaften (Anteil am Kapital ebenfalls 100%)
Tally Weijl Retail Germany GmbH, Lörrach 100,00 2.813 -6.756
Tally Weijl Logistics Germany GmbH, Lörrach 100,00 875 612

Nachtragsbericht

Außergewöhnliche operative oder strukturelle Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres, die sich auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns auswirken, haben nicht stattgefunden.

Das in der COVID-19 Pandemie gesamthaft veränderte Kaufverhalten der Kundinnen ist immer noch spürbar. Die Kundinnen kaufen immer noch nicht im gleichen Umfang wie vor der Pandemie ein. Des Weiteren schlagen sich die Auswirkungen des Ukraine Krieges sowie die anhaltende Inflation in den Umsätzen nieder. Trotz der genannten Punkte wird der Jahresabschluss unter der Going concern-Prämisse erstellt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass diese die Fortführung der Gesellschaft nicht gefährden werden. Allerdings sind die tatsächlichen Auswirkungen nicht absehbar.

 

Lörrach, den 30. April 2023

Tally Weijl Holding GmbH

Alberto Ballabio

Daniele Braga

BESTÄTIGUNGSVERMERK

An die Tally Weijl Holding GmbH, Lörrach

Wir haben den von der Tally Weijl Holding GmbH, Lörrach aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel und Anhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2021 bis zum 30. November 2022, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30.11.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.12.2021 bis zum 30.11.2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der Internationalen Prüfungsstandards ISA (International Standards on Auditing) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der Internationalen Prüfungsstandards ISA (International Standards on Auditing) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg im Breisgau, den 25. April 2023

OWT ✓ Oberrheinische Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen F. Hartmann, Wirtschaftsprüfer

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