ROEL Umwelttechnik, Abfluss-Service GmbH

Manderscheidtstraße 98, 45141 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 21630
Vorher
ROEL Industrie-Service und Dienstleistungs GmbH
Eingetragen
2.12.2004
Branche
Betrieb von KläranlagenRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauBetrieb der Sammelkanalisation
Gegenstand
Dienstleistungen an wasser- und abwasserführenden Betriebsanlagen in Industrieanlagen und im öffentlichen, gewerblichen und privaten Bereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Ahlschwede
seit 6.10.2023
Geschäftsführer
Frank Meyer
seit 6.10.2023
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Anneliese Roel
Heiligenhaus
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Canal-Control Holding GmbH

Barsbüttel

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

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31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240.673,00 310
2. Geschäfts- oder Firmenwert 705.526,46 210
946.199,46 520
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.502.640,00 1.401
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.465,50 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.846.144,51 22.721
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.261.589,37 1.257
27.630.839,38 25.379
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 128.534,33 30
28.705.573,17 25.929
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.615.325,72 1.445
2. Unfertige Leistungen 2.702.631,69 2.930
3. Geleistete Anzahlungen 4.812,18 20
4.322.769,59 4.395
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.910.286,51 10.937
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 406.739,30 595
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.574.059,73 2.858
13.891.085,54 14.390
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.553.134,39 2.480
20.766.989,52 21.265
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 130.670,41 129
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 32.016,18 12
49.635.249,28 47.335

PASSIVA

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31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200
II. Kapitalrücklage 300.000,00 300
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 10.075.783,03 10.076
IV. Konzernbilanzgewinn 13.790.912,18 12.166
25.366.695,21 23.742
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 637.270,00 637
2. Steuerrückstellungen 990.577,82 2.059
3. Sonstige Rückstellungen 2.259.964,42 2.235
3.887.812,24 4.931
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.170.016,17 12.956
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.294.402,32 1.912
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.754.107,03 1.069
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 143.141,01 72
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.004.706,66 2.625
davon aus Steuern: EUR 2.039.388,34 (Vj.: TEUR 2.034)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 87,40 (Vj.: TEUR 2)
20.366.373,19 18.634
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.368,64 28
49.635.249,28 47.335

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

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2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 59.825.242,36 58.892
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 227.624,00 729
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.497.525,88 1.153
61.095.144,24 59.316
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.427.242,64 4.521
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.510.646,84 7.059
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 21.369.371,68 19.726
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.950.453,10 4.543
davon für Altersversorgung: EUR 23.937,73 (Vj.: TEUR 67)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.643.413,72 5.352
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.592.011,07 9.939
54.493.139,05 51.140
8. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 98.247,96 5
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.248,75 21
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 292.733,07 235
146.236,36 209
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.059.233,39 2.464
12. Ergebnis nach Steuern 4.396.535,44 5.503
13. Sonstige Steuern 55.217,43 42
14. Konzernjahresüberschuss 4.341.318,01 5.461
15. Gewinnvortrag 12.166.061,61 7.384
16. Gewinnausschüttungen 2.716.467,44 679
17. Konzernbilanzgewinn 13.790.912,18 12.166

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Vorbemerkung/Allgemeine Grundsätze

Die Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH, Barsbüttel (Amtsgericht Lübeck, HRB 13908 HL), ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die für die einzelnen Posten geforderten Zusatzangaben werden teilweise in den Anhang übernommen.

Zur Gliederung der Vorräte und der Bestandsveränderung wurde von der Regelung des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht und die Postenbezeichnungen wie folgt angepasst:

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

= Unfertige Leistungen

Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

= Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen

2. Konsolidierungskreis

Die in der folgenden Übersicht aufgeführten Gesellschaften sind verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB im Verhältnis zur Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH, Barsbüttel, welche als Mutterunternehmen unmittel- oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss auf diese Gesellschaften ausübt. Die Tochtergesellschaften wurden zum 31. Dezember 2023 im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Verbundene Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB (Vollkonsolidierung)

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Name und Sitz Anteile in %
Sigusch GmbH Rohr- und Kanalreinigungstechnik, Handorf 100,0
ROHR JUMBO GmbH Rohr- u. Kanal-Reinigung, Hamburg 100,0
Canal-Control Rohrsanierung GmbH, Barsbüttel 100,0
Mr. Pipe International GmbH, Barsbüttel 100,0
Dr. Pipe Hamburg GmbH, Hamburg 100,0
abfluss ass dröge GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0
Dröge G.m.b.H., Hamburg 100,0
GEODOC GmbH, Hamburg 100,0
CC-Bau Hamburg GmbH, Barsbüttel 100,0
Dr. Pipe NRW GmbH (vormals: Dr. Pipe Dortmund GmbH), Kamen 100,0
KR Kanal- und Rohrtechnik GmbH & Co. KG, Bad Salzuflen 100,0
KR Kanal- und Rohrtechnik-Verwaltungs GmbH, Bad Salzuflen 100,0
CCNetz GmbH, Barsbüttel 100,0
Canal-Control Multiscan GmbH, Barsbüttel 100,0
ROEL Umwelttechnik, Abfluss-Service GmbH, Essen 100,0
Canal-Control + Clean GmbH & Co. KG, Barsbüttel 100,0
Canal-Control + Clean Verwaltungs GmbH, Barsbüttel 100,0

Im Berichtsjahr wurden die gegründeten Tochterunternehmen Canal-Control Multiscan GmbH, Canal-Control + Clean GmbH & Co. KG und Canal-Control + Clean Verwaltungs GmbH neu in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Zudem wurde die ROEL Umwelttechnik, Abfluss-Service GmbH (Erstkonsolidierungszeitpunkt: 1. Oktober 2023) aufgrund des Erwerbs der Mehrheit der Anteile und des dadurch erlangten beherrschenden Einflusses zum 1. Oktober 2023 erstmalig einbezogen. Aus dieser Erstkonsolidierung entstand ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 543. Trotz der erstmaligen Einbeziehung dieser Gesellschaft ist die Vergleichbarkeit des Abschlusses zum 31. Dezember 2023 mit dem des Vorjahres nicht wesentlich eingeschränkt.

Im Berichtsjahr ist kein Unternehmen aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden und entkonsolidiert worden.

In den Konzernabschluss wurde das folgende assoziierte Unternehmen aufgrund der Ausübung eines maßgeblichen Einflusses auf die Geschäfts- und Finanzpolitik gemäß § 311 Abs. 1 HGB nach den Vorschriften der Equity-Methode einbezogen:

Assoziierte Unternehmen i. S. d. § 311 Abs. 1 HGB

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Name und Sitz Anteile in %
Canal-Control Mauerspecht NRW GmbH, Troisdorf 50,0

3. Konsolidierungsgrundsätze

Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde.

Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind alle zum 31. Dezember 2023 aufgestellt, der Stichtag deckt sich somit mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023. In den Einzelabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen wurden grundsätzlich die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze beachtet.

Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Hierbei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Assoziierte Unternehmen werden gemäß § 312 HGB at Equity nach der Buchwertmethode bilanziert. Die Beteiligungsbuchwerte werden dementsprechend um die anteilsmäßigen Eigenkapitalveränderungen fortentwickelt, wobei auf die Beteiligung entfallende Gewinnausschüttungen abgesetzt werden.

Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses war der 1. Januar 2018.

Die im Rahmen der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 1. Januar 2018 erfolgte Erstkonsolidierung führte zu einem passiven Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 10.076 und Firmenwerten von TEUR 264. Der passive Unterschiedsbetrag wurde aufgrund seines Eigenkapitalcharakters zum Erstkonsolidierungszeitpunkt in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2023 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis.

Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Aus der Schuldenkonsolidierung resultierende echte Aufrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam behandelt.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen voll konsolidiert.

Zwischenergebnisse aus konzerninternen Anlageverkäufen sowie aus Vorratsbeständen konzerninterner Lieferungen werden eliminiert.

Die Abgrenzung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wird auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden wurde beachtet.

4. Rechnungslegungsgrundsätze

Bilanzierung

Der Konzernabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Abschlussgliederung

Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, welche nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wurde, folgt grundsätzlich der von der Muttergesellschaft im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 angewendeten Abschlussgliederung.

Im Berichtsjahr wurden die Grundsätze der Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit beachtet.

Eine Segmentberichterstattung entsprechend DRS 28 erfolgt gem. § 297 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlangen

Nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen sind im Wesentlichen unverändert maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Firmenwerte werden über ihre betriebliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraus-sichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage anerkannter Höchstsätze abgeschrieben, wobei für die planmäßigen Abschreibungen die lineare Abschreibungsmethode angewandt wird. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Zugänge an geringwertigen Anlagegütern mit einem Wert bis EUR 250,00 werden im Geschäftsjahr sofort aufwandswirksam verbucht. Die Zugänge an geringwertigen Anlagegütern mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum Bilanzstichtag unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen und Kosten der allgemeinen Verwaltung berücksichtigt werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Entwicklung des Eigenkapitals wird im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert.

5. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

5.1. Angaben zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Der zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells der Tochterunternehmen insbesondere auf den erwarteten Zeitraum zur Realisation des geplanten ökonomischen Nutzens linear über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben.

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind im nachfolgenden Konzernanlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 372.476,07 (Vj.: TEUR 595) ausgewiesen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr zugleich sonstige Vermögensgegenstände. In Höhe von EUR 386.383,95 (Vj.: TEUR 595) stellen diese Forderungen gegen assoziierte Unternehmen dar und in Höhe von EUR 20.355,35 (Vj.: TEUR 0) Forderungen gegen verbundene Unternehmen eines Gesellschafters.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 173.358,02 (Vj.: TEUR 168) ausgewiesen.

Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 1.196.405,66 (Vj.: TEUR 1.178).

Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen im jeweiligen Jahresabschluss ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge - soweit mit einer Realisierung innerhalb der nächsten fünf Jahre gerechnet werden kann - berücksichtigt. Im Falle eines Überhangs aktiver latenter Steuern auf der Ebene der einbezogenen, an konzerneinheitliche Bilanzierungsvorschriften angepassten Einzelabschlüsse der Tochterunternehmen wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB auf die Aktivierung verzichtet.

Des Weiteren wurden latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet. Die aktivierten latenten Steuern resultieren zum Bilanzstichtag 2023 in voller Höhe (TEUR 32) aus der Zwischengewinneliminierung.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt im Konzern auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatz von rd. 29,5 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst die Körperschaftsteuer, die Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag.

Auf Zwischengewinne in den Vorratsbeständen erfolgt die Berechnung der Steuerlatenzen mit dem individuellen Steuersatz des empfangenden Unternehmens.

Eigenkapital

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt.

Das Stammkapital in Höhe von EUR 1.200.000,00 ist am Bilanzstichtag in voller Höhe eingezahlt.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich auf Ebene des Mutterunternehmens ein ausschüttungsgesperrter Gesamtbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 5.264,00. Der Gesamtbetrag beruht auf dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Nach der Veröffentlichung durch die Deutsche Bundesbank wird der maßgebliche Rechnungszins nach dem Stand zum 31. Dezember 2023 bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren mit 1,82 % (Vj.: 1,78 %) p. a. angesetzt, während eine Gehaltsdynamik, eine Rentendynamik und eine Fluktuationswahrscheinlichkeit nicht in Ansatz gebracht wird. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 5.264,00. Dieser Betrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Durch die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB (Zuführung zur Bewertung der Rückstellungen für Pensionen nach den Regelungen des BilMoG bis zum 31. Dezember 2024 mit jährlich 1/15) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein ausstehender Zuführungsbetrag (Unterdeckung) in Höhe von EUR 1.116,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Urlaubs-, Überstunden-, Tantieme- und Prämienverpflichtungen des Geschäftsjahres.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

scroll
bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre Gesamt
EUR EUR EUR EUR
Vorjahr in Vorjahr in Vorjahr in Vorjahr in
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 3.779.097,79 9.390.918,38 573.548,14 13.170.016,17
3.613 9.343 218 12.956
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.294.402,32 0 0 1.294.402,32
1.912 0 0 1.912
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.754.107,03 0 0 2.754.107,03
1.069 0 0 1.069
4. Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 143.141,01 0 0 143.141,01
72 0 0 72
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.004.706,66 0 0 3.004.706,66
2.625 0 0 2.625
10.975.454,81 9.390.918,38 573.548,14 20.366.373,19
9.291 9.343 218 18.634

Die Besicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch die Abtretung des zu finanzierenden Anlagevermögens.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 112.131,12 (Vj.: TEUR 66) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen eines Gesellschafters in Höhe von EUR 31.009,89 (Vj.: TEUR 6) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr vollständig aus Lieferungen und Leistungen.

5.2. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Konzern-Geschäftsjahres 2023 resultieren im Wesentlichen aus der Rohr- und Kanalreinigung, der Rohr- und Kanalsanierung und aus TV-Inspektionen. Die Umsätze werden nahezu ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland erzielt.

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

scroll
2023
TEUR
Kanalsanierung 28.056
Kanal- und Rohrreinigung 19.282
TV-Inspektionen 10.035
Dichtheitsprüfungen 1.973
Anlagenbau 476
Sonstige 3
Gesamt 59.825

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten sonstige betriebliche Erträge enthält periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 82 (Vj.: TEUR 143), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen resultieren. Des Weiteren sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 543 (Vj.: TEUR 52) aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen enthalten.

Materialaufwand

Die Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten sonstige betriebliche Aufwendungen enthält periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 211 (Vj.: TEUR 152), die im Wesentlichen aus Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverlusten resultieren. Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB sind in Höhe von TEUR 1 enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 12 (Vj.: TEUR 11).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Erträge aus der Auflösung und Zuführung latenter Steuern in Höhe von TEUR 20 (Vj.: Aufwand TEUR 10).

6. Übrige Einzelangaben

a) Geschäftsführung

Geschäftsführer der Muttergesellschaft sind zum 31. Dezember 2023

Herr Christian Ahlschwede, Kaufmann, Hemmelsdorf

Herr Dr. Henner Buhck, Jurist, Wentorf bei Hamburg

Herr Oliver Schweißing, Bankkaufmann, Reinbek

Die Geschäftsführer haben Alleinvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 i. V. m. § 314 Abs. 3 HGB wird Gebrauch gemacht.

Das Mutterunternehmen hat einem der Geschäftsführer einen Kredit zu marktüblichen Konditionen in Höhe von TEUR 168 gewährt.

b) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im Konzern waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigt:

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Angestellte 115
Arbeiter 247
Auszubildende 14
Teilzeitkräfte, Aushilfen 51
Gesamt* 427

*) Davon Geschäftsführer: 5

c) Ergänzende Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung

Die anliegende Kapitalflussrechnung entspricht dem DRS 21.

d) Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel

Der anliegende Eigenkapitalspiegel entspricht dem DRS 22. Es besteht ein ausschüttungs-gesperrter Betrag in Höhe von TEUR 5.

e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Aus bestehenden Leasingverträgen sowie Mietverträgen ergeben sich Verpflichtungen von insgesamt TEUR 25.769, die sich wie folgt zusammensetzen:

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Mietverpflichtungen Leasingverpflichtungen
TEUR TEUR
- bis 1 Jahr 1.704 12
- 1 bis 5 Jahre 6.858 18
- über 5 Jahre 17.177 0

f) Anwendung der Befreiungsvorschriften des § 264 III und 264 b HGB

Für folgende Gesellschaften werden Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB in Anspruch genommen:

 

Sigusch GmbH Rohr- und Kanalreinigungstechnik, Handorf

 

ROHR JUMBO GmbH Rohr- u. Kanal-Reinigung, Hamburg

 

Canal-Control Rohrsanierung GmbH, Barsbüttel

 

Mr. Pipe International GmbH, Barsbüttel

 

Dr. Pipe Hamburg GmbH, Hamburg

 

abfluss ass dröge GmbH & Co. KG, Hamburg

 

Dröge G.m.b.H., Hamburg

 

GEODOC GmbH, Hamburg

 

CC-Bau Hamburg GmbH, Barsbüttel

 

Dr. Pipe NRW GmbH, Kamen

 

KR Kanal- und Rohrtechnik GmbH & Co. KG, Bad Salzuflen

 

KR Kanal- und Rohrtechnik-Verwaltungs GmbH, Bad Salzuflen

 

CCNetz GmbH , Barsbüttel

 

Canal-Control Multiscan GmbH, Barsbüttel

 

ROEL Umwelttechnik, Abfluss-Service GmbH, Essen

 

Canal-Control + Clean GmbH & Co. KG, Barsbüttel

 

Canal-Control + Clean Verwaltungs GmbH, Barsbüttel

g) Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 41 für Abschlussprüfungsleistungen.

h) Konzernabschluss

Die Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH, Barsbüttel, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss gemäß §§ 290 ff. HGB für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Die Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH - und damit mittelbar auch deren Tochtergesellschaften - wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss der Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG, Reinbek, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

i) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Konzernbilanz noch in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

j) Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.305.937,74 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Barsbüttel, den 29. Mai 2024

gez. Christian Ahlschwede

gez. Dr. Henner Buhck

gez. Oliver Schweißing

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2023

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Zugänge zum Konsolidierungskreis Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 970.975,19 1.795,50 0,00 131.369,16 0,00 841.401,53
2. Geschäfts- oder Firmenwert 421.456,53 542.717,32 0,00 0,00 0,00 964.173,85
1.392.431,72 544.512,82 0,00 131.369,16 0,00 1.805.575,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.970.426,42 226.796,66 0,00 0,00 0,00 2.197.223,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.449,92 6.784,03 15.448,10 0,00 0,00 29.682,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.053.126,78 7.232.284,42 117.239,72 3.742.544,62 498.073,41 54.158.179,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.257.211,04 502.451,74 0,00 0,00 -498.073,41 1.261.589,37
53.288.214,16 7.968.316,85 132.687,82 3.742.544,62 0,00 57.646.674,21
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 30.286,37 98.247,961) 0,00 0,00 0,00 128.534,33
54.710.932,25 8.611.077,63 132.687,82 3.873.913,78 0,00 59.580.783,92
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Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 660.936,19 71.147,50 131.355,16 0,00 600.728,53
2. Geschäfts- oder Firmenwert 211.569,66 47.077,73 0,00 0,00 258.647,39
872.505,85 118.225,23 131.355,16 0,00 859.375,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 568.925,42 125.657,66 0,00 0,00 694.583,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.443,92 1.772,63 0,00 0,00 9.216,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.332.433,27 5.397.758,20 3.418.156,27 0,00 29.312.035,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
27.908.802,61 5.525.188,49 3.418.156,27 0,00 30.015.834,83
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
28.781.308,46 5.643.413,72 3.549.511,43 0,00 30.875.210,75
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Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240.673,00 310.039,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 705.526,46 209.886,87
946.199,46 519.925,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.502.640,00 1.401.501,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.465,50 6,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.846.144,51 22.720.693,51
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.261.589,37 1.257.211,04
27.630.839,38 25.379.411,55
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 128.534,33 30.286,37
28.705.573,17 25.929.623,79

1) Die Zugänge für Beteiligungen an assoziierten Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 98 aus der Fortschreibung des Equity-Wertansatzes.

Konzernkapitalflussrechnung für 2023

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2023 2022
TEUR TEUR
I. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile nicht beherrschender Gesellschafter) 4.341 5.461
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.643 5.352
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -58 389
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -122 10
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 971 -4.238
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.057 -2.105
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -545 -52
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 245 214
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 2.059 2.464
-/+ Ertragsteuerzahlungen -3.128 -1.162
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 10.463 6.333
II. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2 -59
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 869 607
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7.968 -6.967
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -673 -30
+ Erhaltene Zinsen 48 20
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.726 -6.429
III. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 3.924 5.463
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -3.765 -4.092
- Gezahlte Zinsen -293 -234
- Gezahlte Gewinnausschüttungen -2.716 -679
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.850 458
IV. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus I., II., III.) -113 362
+/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 186 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.480 2.118
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.553 2.480
V. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 2.553 2.480
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.553 2.480

Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2023

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Eigenkapital der Muttergesellschaft
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 1.1.2022 1.200 300 10.076 10.376
Ergebnisvortrag 0 0 0 0
Gewinnausschüttungen 0 0 0 0
0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand am 31.12.2022 1.200 300 10.076 10.376
Stand am 1.1.2023 1.200 300 10.076 10.376
Ergebnisvortrag 0 0 0 0
Gewinnausschüttungen 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand am 31.12.2023 1.200 300 10.076 10.376
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Eigenkapital der Muttergesellschaft Konzerneigenkapital
Konzernbilanzgewinn Summe
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 1.1.2022 2.439 4.945 7.384 18.960
Ergebnisvortrag 4.945 -4.945 0 0
Gewinnausschüttungen -679 0 -679 -679
Konzernjahresüberschuss 0 5.461 5.461 5.461
Stand am 31.12.2022 6.705 5.461 12.166 23.742
Stand am 1.1.2023 6.705 5.461 12.166 23.742
Ergebnisvortrag 5.461 -5.461 0 0
Gewinnausschüttungen -2.716 0 -2.716 -2.716
Konzernjahresüberschuss 0 4.341 4.341 4.341
Stand am 31.12.2023 9.450 4.341 13.791 25.367

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Konzerns

Die Canal Control Gruppe steht seit über 35 Jahren für umfassende Leistungen rund um den Kanal mit entsprechender Erfahrung und Kompetenz und ist als Unternehmensgruppe auf diesem Gebiet tätig. Die Canal Control Gruppe besteht aus der Muttergesellschaft Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH und den 100%igen Tochterfirmen abfluss ass dröge GmbH & Co. KG (inkl. Komplementärin), Canal-Control Rohrsanierung GmbH, CC-Bau Hamburg GmbH, Dr. Pipe Hamburg GmbH, GEODOC GmbH, Mr. Pipe International GmbH, ROHR JUMBO GmbH Rohr- u. Kanalreinigung, Sigusch GmbH Rohr- und Kanalreinigungstechnik, Dr. Pipe NRW GmbH, KR Kanal- und Rohrtechnik GmbH & Co. KG (inkl. Komplementärin), CCNetz GmbH, Canal-Control Multiscan GmbH, ROEL Umwelttechnik, Abfluss-Service GmbH, Canal-Control + Clean GmbH & Co. KG (inkl. Komplementärin) und der 50%igen Tochterfirma Canal-Control Mauerspecht NRW GmbH.

Das Leistungsspektrum der Canal Control Gruppe umfasst rund um den Kanal die Reinigung, TV-Inspektion und 3D-Rohrverlaufsmessung, Dichtheitsprüfung, Kanalkataster, Vermessung und Sanierung von Rohr- und Kanalsystemen. Daneben werden durch uns auch Neubauabnahmen, Kontrolluntersuchungen, Schadensfeststellungen und -ortungen, Arbeiten zur Beweissicherung sowie die Sanierung von Rohrsystemen durchgeführt. Die eingesetzte Technik ist auf dem neuesten Stand und erlaubt Untersuchungen ab 50 mm Rohrdurchmesser und bis 1.000 m Rohrlänge in einem Stück.

Die Canal Control Gruppe ist vorwiegend in Nord- und Westdeutschland, aber auch im gesamten Bundesgebiet im Einsatz.

Zu unseren Kunden gehören Landkreise, Ämter, Städte und Gemeinden, Wohnungsbau-gesellschaften, Gewerbeunternehmen, Industrie sowie Privathaushalte.

Für uns steht die Qualität unserer Leistungen im Mittelpunkt, die insbesondere durch den Aus- und Weiterbildungsstandard unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht wird. Dabei setzen wir auf fortschrittliche Konzepte zur aufgabengerechten Qualifizierung und zur kontinuierlichen Qualitätssicherung.

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gruppe an den Standorten Barsbüttel, Hamburg, Troisdorf, Bad Oeynhausen, Kamen und Essen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 427 Mitarbeiter.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt gemäß Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 um rd. 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken, nachdem es im Jahr 2022 um rd. 2,8 % gestiegen war.

Die Branche der Kanalsanierung trotzt der Krise. Einer Stimmungsbarometerumfrage des Verbandes zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme aus dem Juli 2023 zufolge sind Auftragsbestand, Auslastung und Umsatz weiterhin auf einem hohen Niveau.

Durch die nachhaltigen Investitionen der öffentlichen Haushalte und der Wirtschaft z. B. im Straßenbau oder in der Brückensanierung hatten wir im Bereich Kanalreinigung und TV-Inspektion im Berichtsjahr eine sehr gute Auslastung.

Auch in der Privatwirtschaft konnten wir bundesweit einen Auftragsanstieg an Rohr- und Kanalreinigung und TV-Inspektion feststellen. Ein Grund hierfür ist u. a. die Notwendigkeit der Nachweispflicht der Dichtheit von Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke nach DIN 1986 Teil 30.

2.2. Geschäftsverlauf

Die Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH war erstmals zum 31. Dezember 2018 verpflichtet, einen Konzernabschluss zu erstellen. Die Erstkonsolidierung erfolgte auf den 1. Januar 2018.

Im Berichtsjahr hat die Gruppe mit durchschnittlich 427 Mitarbeitern ein Ergebnis vor Steuern unter dem Vorjahresniveau von EUR 6,5 Mio. bei einen Konzernumsatz in Höhe von EUR 59,8 Mio. (Vj.: EUR 58,9 Mio.), einer Gesamtleistung in Höhe von EUR 59,6 Mio. (Vj.: EUR 58,2 Mio.) und einem Rohertrag in Höhe von EUR 47,7 Mio. (Vj.: EUR 46,6 Mio.) erzielt. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,9 Mio. gesteigert werden.

Die Canal Control Gruppe hat ihren Umsatzschwerpunkt in den Bereichen Kanalsanierung sowie Kanal- und Rohrreinigung und TV-Inspektionen. Die erhöhte bundesweite Nachfrage und Beauftragung insbesondere von öffentlicher Hand (Bund, Länder, Gemeinden und Landesbetriebe), aus dem Industriebereich und der Wasserschifffahrtsämter war im Geschäftsjahr 2023 verantwortlich für die gute Geschäftsentwicklung. In 2023 war gerade in der Metropolregion Hamburg keine Eintrübung zu erkennen. Der Geschäftsverlauf in diesem Segment war in 2023 von einer durchgängigen Vollbeschäftigung und einer entsprechend hohen Auslastung geprägt und hat im insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnenden Geschäftsjahr zu einem zwar unter dem Vorjahresniveau aber erfreulichen Konzernergebnis von EUR 4,3 Mio. (Vj.: EUR 5,5 Mio.) geführt.

2.3. Ertragslage

Die Außenumsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr EUR 59,8 Mio. (Vj.: EUR 58,9 Mio.) und haben sich wie folgt auf die einzelnen Segmente verteilt:

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TEUR
Kanalsanierung 28.056
Kanal- und Rohrreinigung 19.282
TV-Inspektionen 10.035
Dichtheitsprüfungen 1.973
Anlagenbau 476
Sonstige 3
Gesamt 59.825

Zusammen mit der Bestandsveränderung für die in Arbeit befindlichen Aufträge (Bestandsabbau von rd. EUR 0,2 Mio.) hat der Konzern im Geschäftsjahr 2023 eine erfreuliche Gesamtleistung in Höhe von EUR 59,6 Mio. (Vj.: EUR 58,2 Mio.) erzielen können, auch vor dem Hintergrund einiger durchgeführter Großaufträge.

Der erwirtschaftete Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) lag 2023 bei EUR 47,7 Mio. (rd. 80,0 %; Vj.: EUR 46,6 Mio. bzw. rd. 79,1 %) und verdeutlicht, dass der Großteil der Leistungen mit eigenem Personal und konzerneigenen Geräten und Fahrzeugen erwirtschaftet wurde. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Rohertragsmarge (Rohertrag im Verhältnis zur Gesamtleistung) um 0,9 Prozentpunkte auf etwa 80,0 % gestiegen. Dieser Anstieg ist das Ergebnis unserer Bemühungen, Kosten durch Effizienzsteigerungen und Kostensenkungsmaßnahmen zu reduzieren, sowie der Stabilisierung der Inflation durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. Absolut gesehen hat sich der Rohertrag um rd. € 1,1 Mio. erhöht.

Unsere Personalaufwendungen für die im Jahresdurchschnitt rd. 427 (Vj.: rd. 413) beschäftigten Mitarbeiter haben 2023 bei EUR 26,3 Mio. (Vj.: EUR 24,3 Mio.) gelegen. Grund für diese Erhöhung ist neben Lohn- und Gehaltssteigerungen insbesondere die durch den Zuwachs des Umsatzes (erhöhte Auftragslage) benötigte Aufstockung an Mitarbeitern.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen betrugen EUR 5,6 Mio. (Vj.: EUR 5,4 Mio.). Davon entfielen TEUR 47 auf Geschäfts- oder Firmenwerte, die aus der Kapitalkonsolidierung entstanden sind.

Der sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von rd. EUR 10,6 Mio. (Vj.: EUR 9,9 Mio.) resultiert zu einem Großteil aus Aufwendungen für Reparaturen und Instandsetzung, aus Fahrzeugkosten sowie aus sonstigen Personalkosten.

Das EBIT betrug 2023 rd. EUR 6,6 Mio. (Vj.: EUR 8,2 Mio.), das EBITDA entsprechend EUR 12,2 Mio. (Vj.: EUR 13,5 Mio.).

Das Finanzergebnis 2023 betrug ./. TEUR 146 (Vj.: ./. TEUR 209) und beruht im Wesentlichen auf der Finanzierung des Anlagevermögens.

Insgesamt schloss das Geschäftsjahr mit einem Konzernergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 6,5 Mio. (Vj.: EUR 8,0 Mio.) und einem Konzernergebnis von EUR 4,3 Mio. (Vj.: EUR 5,5 Mio.) unter dem Vorjahresniveau ab. Mit diesem Ergebnis sind wir zufrieden.

Die im Vorjahr getroffene Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023, die ein leichtes Umsatzwachstum, einen leichten Anstieg der Gesamtleistung, Rohertrags sowie des Konzernergebnisses vor Steuern vorsah, wurde bis auf das geplante Konzernergebnis vor Steuern erreicht und teilweise sogar übertroffen. Der nicht im Verhältnis zum Umsatz gestiegene Material- und Personalaufwand trugen dazu bei, dass das geplante Konzernergebnis vor Steuern nicht erreicht wurde. Der Anstieg der Umsatzerlöse, der Gesamtleistung und des Rohertrags fiel aufgrund der beschriebenen Nachfragesituation teilweise deutlicher aus als prognostiziert.

2.4. Vermögenslage

Aufgrund der hohen Anlagenintensität (vor allem Maschinen und Fahrzeuge) setzt sich das Konzernanlagevermögen im Wesentlichen aus Sachanlagen (EUR 27,6 Mio.; Vj.: EUR 25,4 Mio.) zusammen. Das gesamte Anlagevermögen beträgt EUR 28,7 Mio. bzw. 57,8 % (Vj.: EUR 25,9 Mio. bzw. 54,8 %) der Konzernbilanzsumme. Der Anstieg ist insbesondere auf die Investitionen in neue Fahrzeuge, Anlagen und Geschäftsausstattung zurückzuführen.

Das Umlaufvermögen von EUR 20,8 Mio. (41,8 % der Bilanzsumme; Vj.: EUR 21,3 Mio. bzw. 44,9 %) besteht überwiegend aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie unfertigen Leistungen (EUR 4,3 Mio.; Vj.: EUR 4,4 Mio.) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 11,9 Mio. (Vj.: EUR 10,9 Mio.). Daneben bestehen insbesondere noch sonstige Vermögens-gegenstände in Höhe von EUR 1,6 Mio. (Vj.: EUR 2,9 Mio.). Der Vorratsbestand ist aufgrund einer geringeren Anzahl in Arbeit befindlicher Aufträge im Vergleich zum Vorjahr um rd. EUR 0,1 Mio. gesunken und der Debitorenbestand vor dem Hintergrund der Umsatzausweitung um rd. EUR 1,0 Mio. gestiegen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr 2023 um rd. EUR 0,1 Mio. auf EUR 2,6 Mio. erhöht.

Die aktiven latenten Steuern (TEUR 32) resultieren aus der Zwischengewinneliminierung im Umlaufvermögen.

Insgesamt hat sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 2,3 Mio. erhöht.

Die anderen Gewinnrücklagen (EUR 10,1 Mio.) resultieren - wie schon zum Erstkonsolidierungs-stichtag - vollständig aus der Einstellung des passiven Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung in die Rücklagen. Der Unterschiedsbetrag hat aufgrund thesaurierter Gewinne der Tochterunternehmen vor dem 1. Januar 2018 Eigenkapitalcharakter.

Unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr 2023 vorgenommenen Ausschüttungen hat sich das Eigenkapital aufgrund des positiven Konzernergebnisses um EUR 1,7 Mio. auf rd. EUR 25,4 Mio. erhöht. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt bei einer um rd. 4,9 % gestiegenen Bilanzsumme 51,1 % (Vj.: 50,2 %).

Die Gesamtsumme der Rückstellungen ist um etwa EUR 1,0 Mio. gesunken, was vor allem auf den Abbau von Rückstellungen für Ertragsteuern für das Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Von dieser Summe entfallen EUR 0,6 Mio. auf langfristige Rückstellungen, die durch Pensionszusagen verursacht sind.

Die Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von EUR 20,4 Mio. (Vj.: EUR 18,6 Mio.) betreffen mit EUR 13,2 Mio. Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten, die in Höhe von EUR 9,4 Mio. eine Laufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen und die überwiegend der Finanzierung des Sachanlagevermögens dienen.

2.5. Finanzlage

Die Zuflüsse aus dem laufenden Cashflow betrugen im Geschäftsjahr 2023 rd. EUR 10,5 Mio. Der Brutto-Cashflow aus Konzernergebnis zuzüglich Abschreibungen allein betrug EUR 10,0 Mio. Dieser wurde in Höhe von rd. EUR 7,7 Mio. für Investitionstätigkeiten insbesondere in neue Fahrzeuge, Anlagen und Geschäftsausstattung verwendet.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug rd../. EUR 2,9 Mio. und ist durch den positiven Saldo aus Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten abzüglich Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten in Höhe von EUR 0,2 Mio. sowie Gewinnausschüttungen von rd. EUR 2,7 Mio. gekennzeichnet.

Zum Stichtag 2023 standen dem Konzern liquide Mittel in Höhe von rd. EUR 2,6 Mio. (Vj. EUR 2,5 Mio.) zur Verfügung. Liquiditätsengpässe sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht entstanden und die Zahlungsfähigkeit des Konzerns war zu jedem Zeitpunkt gesichert.

Bestehende Kreditlinien sichern zudem unsere Investitionsvorhaben ab. Zum Ausbau der Standorte werden aktuell weitere Kreditmittel akquiriert. Der Konzern verfügt über eine gute Ausstattung mit liquiden Finanzmitteln.

Insgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage als zufriedenstellend dar.

3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Konzernsteuerungsgröße ist das Ergebnis vor Steuern. Als weitere finanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere der Umsatz, die Gesamtleistung und der Rohertrag herangezogen.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind insbesondere die Qualität unserer Leistungen sowie die Mitarbeiterzufriedenheit.

4. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

4.1. Chancenbericht

Nachstehende Chancen sehen wir im Wettbewerb:

Aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen sind Eigentümer von Immobilien verpflichtet, die Abwassersysteme auf Dichtheit prüfen zu lassen. Daher erwarten wir hier eine verstärkte Nachfrage im Großraum Hamburg und im gesamten Bundesgebiet. Zudem bestehen gesetzliche Fristen für Wiederholungsbefahrungen in der Industrie und im öffentlichen Bereich, gleiches gilt für Kontrollen an Dükeranlagen der Wasserschifffahrtsämter.

Ebenso erwarten wir auch eine verstärkte Nachfrage im Bereich Kanalreinigung und TV-Untersuchungen von Abwassersystemen, die im Vorwege notwendig sind, um eventuelle Schadensparameter aufzeigen zu können.

Auch in den Jahren 2024 ff. wird es einen großen Bedarf an Kanalsanierungsmaßnahmen an Abwasserleitungen und Entwässerungsleitungen im privaten und öffentlichen Bereich geben. Insbesondere grabenlose Verfahren gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, da der Verkehrsfluss durch derartige Verfahren deutlich weniger beeinträchtigt wird.

Mit der neuen Sanierungstechnik (Blue-Light-GFK-Sanierung) wurde unser Sanierungsangebot erweitert und es werden weiterhin zusätzliche Marktanteile angestrebt.

4.2. Risikobericht

Die Risiken der zukünftigen Entwicklung unserer Gruppe werden wie folgt eingeschätzt:

IT-Risiko: Um eventuelle Datenverluste auszuschließen, werden unsere Daten täglich gesichert. Durch weitere Investitionen in Hard- und Software versuchen wir die IT-Risiken laufend weiter zu minimieren.

Geschlossene Rahmenverträge z. B. mit großen Wohnungsbaugesellschaften oder Gemeinden könnten nicht alle verlängert werden. Dies wird kompensiert durch Akquirierung von Neukunden und weiterer Rahmenverträge durch unsere Vertriebsabteilung, sodass wir das Risiko insgesamt als gering einschätzen.

Preisrisiken: Steigende Preise für Energie und bezogene Leistungen können aufgrund der Wettbewerbssituation nicht ausreichend am Markt vereinbart werden. Das Risiko schätzen wir als gering ein, da wir Effizienz in unseren Abläufen und im Kostenbereich fortlaufend beobachten.

Im gewerblichen Bereich wächst der Personalbedarf in allen Gewerken. Fachkräfte mit entsprechender Qualifizierung sind auf dem Arbeitsmarkt schwer zu finden. Die im Jahr 2016 aufgebaute Personalabteilung wird laufend weiter ausgebaut. Zunehmend werden auch Mitarbeiter aus dem benachbarten Ausland und integrierte Immigranten eingestellt, sodass wir zuversichtlich sind, auch zukünftig den laufenden Personalbedarf sicherstellen zu können.

Liquiditätsrisiken bestehen nicht. Auch in 2024 werden wir unseren Verpflichtungen pünktlich und umfassend nachkommen; die Zahlungsfähigkeit ist sichergestellt.

Die Risikolage des Konzerns kann insgesamt als entspannt beurteilt werden. Es gibt keine außergewöhnlichen oder unkontrollierten finanzintensiven und sonstigen risikoreichen Vorfälle. Bestandsgefährdende Risiken, insbesondere mit Auswirkungen auf die Liquidität des Konzerns, sind für die folgenden 12 Monate nicht zu erkennen.

Insgesamt sehen wir keine besonderen Risiken für die Fortführung, Finanzierung und den weiteren Ausbau unseres Konzerns.

4.3. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Im Konzern zählen insbesondere Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Guthaben bei Kreditinstituten zu den Finanzinstrumenten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art; es wird daher eine konservative Risikopolitik verfolgt. Risikobehaftete derivative Finanzinstrumente (Termingeschäfte, Options-Geschäfte und Swaps) werden nicht abgeschlossen.

Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kann insbesondere das Zahlungsausfallrisiko zum Tragen kommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität des Kunden eingeschätzt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein entsprechendes Debitorenmanagement und Mahnwesen.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden in der Regel die fälligen Zahlungen fristgerecht (unter Inanspruchnahme von Skonto) geleistet.

Im Zuge unserer kontinuierlichen Bemühungen um optimale Finanzmanagement- und Planungsprozesse haben wir sowohl eine Jahres- als auch eine wöchentliche Liquiditätsplanung eingeführt. Die Jahresliquiditätsplanung dient dazu, einen umfassenden Überblick über unsere erwarteten Einnahmen und Ausgaben zu gewinnen und ermöglicht uns, mögliche finanzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie ist ein essentielles Instrument zur Sicherstellung unserer finanziellen Stabilität und zur Planung unserer Investitionen und Projekte. Zusätzlich zu dieser Jahresübersicht haben wir eine wöchentliche Liquiditätsplanung eingeführt. Dieses granulare Planungsverfahren ermöglicht es uns, kurzfristige Liquiditätsschwankungen besser zu steuern und zu managen. Sie hilft uns, unsere Zahlungsströme effizienter zu organisieren und unsere finanzielle Flexibilität zu maximieren. Insgesamt betrachten wir diese beiden Planungsmechanismen als eine wesentliche Verbesserung unserer Finanzstrategie, die dazu beiträgt, die finanzielle Gesundheit und das nachhaltige Wachstum unserer Gesellschaft zu gewährleisten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Von daher bestehen keine Liquiditätsrisiken. Auch im Jahr 2024 werden wir unseren Verpflichtungen pünktlich und umfassend nachkommen; die Zahlungsfähigkeit ist sichergestellt.

Zinsrisiken: Aufgrund der aktuellen Zinssituation besteht für den wesentlichen Teil unserer Bankenfinanzierung weiterhin ein sehr hohes Maß an Zinssicherheit, da die Konditionen langfristig fixiert sind. Die Gesellschaft wird auch in Zukunft einen bedeutenden Anteil ihrer Investitionen in das Anlagevermögen fremdfinanzieren. Die Geschäftsführung schätzt das Zinsrisiko für die Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH trotz der sich verändernden Zinssätze als gering ein.

4.4. Prognosebericht

Für die kommenden Jahre erwarten wir eine weiterhin positive Marktentwicklung in den für den Konzern relevanten Segmenten.

Die gute technische Ausstattung, die erfolgreiche und positive Wahrnehmung am Markt und der hohe Leistungswille unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen zusätzlich eine weitere positive Entwicklung des Unternehmens erwarten.

Für das Geschäftsjahr 2024 ging unsere Ursprungsplanung von einem leichten Umsatzwachstum, einer leichten Steigerung der Gesamtleistung sowie einem leicht gesteigerten Rohertrag und einem leicht gestiegenen Konzernergebnis vor Steuern aus. In den vorläufigen Zahlen des Jahres 2024 zeichnet sich in unserem Geschäft eine weiterhin gute Geschäftsentwicklung ab. Aus heutiger Sicht werden wir die uns gesetzten Zielgrößen überschreiten.

Unsere Konzernunternehmen verfügen aktuell über eine sehr gute Auftragslage, die zu einer hohen Auslastung führt.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Canal Control Gruppe einen weiterhin guten Geschäftsverlauf. Für das Gewerk Sanierung liegen bereits Aufträge im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich vor. Die Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH geht mit mehr als EUR 9,0 Mio. vertraglich vereinbarten Auftragsbestand in das Geschäftsjahr 2024. Darüber hinaus planen alle Gruppenfirmen eine Vollauslastung.

Aus dem zu Jahresbeginn 2022 eskalierten Russland-Ukraine-Krieg erwartet die Gesellschaft keine unmittelbaren Auswirkungen bis auf weitere Auswirkungen auf die Energiepreise. Es bestehen keine direkten Beziehungen in die Ukraine oder nach Russland.

 

Barsbüttel, den 29. Mai 2024

gez. Christian Ahlschwede

gez. Dr. Henner Buhck

gez. Oliver Schweißing

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH, Barsbüttel

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH, Barsbüttel, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Canal-Control + Clean Umweltschutzservice GmbH, Barsbüttel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungs- legungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichtes mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 29. Mai 2024

ASGB Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Müller, Wirtschaftsprüfer

gez. Blidung, Wirtschaftsprüfer

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