HEICO Befestigungstechnik GmbH

Oesterweg 21, 59469 Ense, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 4540
Eingetragen
16.1.2001
Branche
Herstellung von Schrauben und NietenGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
die Herstellung und der Handel von Nägeln und Nieten jeglicher Art, insbesondere von Zier-, Polster- und Sicherheitsnägeln und sonstiger Befestigungsartikel, insbesondere für die Möbelbranche, sowie deren Vertrieb.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

HEICO Befestigungstechnik GmbH

Ense

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

in der zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Fassung

Aktiva

EUR 31.12.2014
TEUR
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.496.775,22 3.080
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.414.148,85 5.323
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 743.990,15 (Vj. TEUR 1.238)
davon Forderungen gegen Gesellschafterin EUR 3.326.379,26 (Vj. TEUR 1.287)
III. Kassenbestand, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten 974.971,18 359
10.885.895,25 8.762
B. Rechnungsabgrenzungsposten 35.624,85 25
C. Aktive latente Steuern 664.300,00 363
11.585.820,10 9.150

Passiva

EUR 31.12.2014
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnrücklagen 865.347,18 562
III. Bilanzgewinn 2.106.303,82 891
2.996.651,00 1.478
B. Rückstellungen 7.512.588,71 6.145
C. Verbindlichkeiten 1.076.580,39 1.527
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 195.665,01 (Vj. TEUR 173)
11.585.820,10 9.150

Gewinn- und Verlustrechnung für 2015

in der zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Fassung

EUR EUR 2014
TEUR
1. Rohergebnis 14.270.997,13 12.203
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.008.188,32 6.346
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.766.449,00 1.453
davon für Altersversorgung EUR 680.238,84 (Vj. TEUR 220)
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.384.476,69 3.686
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 2.516,47 (Vj. TEUR 0)
12.159.114,01 11.485
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 154.019,79 83
davon von verbundene Unternehmen EUR 153.807,83 (Vj. TEUR 83)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 291.941,53 336
davon an verbundene Unternehmen EUR 14.342,89 (Vj. TEUR 10)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 264.490,00 (Vj. TEUR 286)
- 137.921,74 - 253
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.973.961,38 465
7. Außerordentliche Aufwendungen 118.696,00 119
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) EUR 118.696,00 (Vj. TEUR 119)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 336.795,84 - 143
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 301.000,00 (Vj. TEUR 143)
9. Jahresüberschuss 1.518.469,54 489
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 891.528,18 500
11. Einstellung in gesellschaftsvertragliche Rücklagen 303.693,90 98
12. Bilanzgewinn 2.106.303,82 891

Anhang für 2015

in der zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Fassung

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,89 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,5 % berücksichtigt. Eine Fluktuation wurde nicht berücksichtigt. Der Beitragsbemessungsgrenze-Trend beträgt 2,0 %.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das BilMoG ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden zum Barwert mit einem Zinsfuß von 3,89 % angesetzt. Der Anwartschaftstrend der Altersteilzeitverpflichtungen wurde mit 2,00 % berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Laufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Teilbetrag von TEUR 934 (Vj. TEUR 916) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,42 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen.

Stammkapital

Das Stammkapital ist in Höhe von EUR 25.000,00 voll eingezahlt und wird in voller Höhe von der Theo Heimann Holding GmbH & Co. KG, Ense, gehalten.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 1.068 (Vj. TEUR 1.187).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen weniger als ein Jahr.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Mithaft für Darlehen und für die Ausnutzung von Kontokorrentlinien in Höhe von TEUR 1.208 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.208).

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Mithaft für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der positiven Aussichten, die sich aus der Planung der Unternehmensgruppe für das Geschäftsjahr 2016 ergeben, als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Betriebspachtvertrag mit der Gesellschafterin. Der Pachtvertrag begann am 1. Januar 2002 und ist zunächst für eine Dauer von zehn Jahren fest abgeschlossen. Er verlängert sich nach Ablauf des Zehn-Jahres-Zeitraums um ein Jahr, wenn er nicht mit einer Frist von zwölf Monaten gekündigt wird. Die Vereinbarung enthält eine variable Pacht. Sie beträgt im Jahr 2015 TEUR 943 (Vj. TEUR 1.132).

Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zwei Leasingverträgen in Höhe von TEUR 49. Die Leasingverträge enden 2016 bzw. 2019.

Ausschüttungssperre

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre:

TEUR
aus der Aktivierung latenter Steuern 664

Außerordentliche Aufwendungen

Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) ergeben sich außerordentliche Aufwendungen für Anpassungen, die die Pensionsrückstellungen betreffen, in Höhe von TEUR 119.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

 

Dipl.-Kaufmann Franz Martin Köhler, Ense,

 

Dipl.-Ingenieur Manfred Jost, Ense.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB insoweit Gebrauch, als auf die Berichterstattung über die Organbezüge im Anhang verzichtet wird.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 82
Angestellte 37
Azubis 6
125

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Theo Heimann Holding GmbH & Co. KG, Ense, einbezogen.

 

Ense, 24. Juni 2016

Franz-Martin Köhler

Manfred Jost

Lagebericht zum 31. Dezember 2015

der HEICO Befestigungstechnik GmbH, Ense

I. Geschäft und Rahmenbedingungen

HEICO Befestigungstechnik GmbH ist ein Unternehmen der Theo Heimann Firmengruppe. Die Anteile werden gehalten von der Führungsgesellschaft Theo Heimann Holding GmbH & Co. KG.

Geschäftszweck des Unternehmens ist die Herstellung von Artikeln der Befestigungstechnik. Das Portfolio besteht im Wesentlichen aus zwei Linien. Nämlich zum einen der traditionellen Sparte, welche die Produktion von Nägeln für verschiedene Einsatzzwecke umfasst und zum anderen der Sparte der Systeme zur Sicherung von Schraubverbindungen gegen das Lösen durch Vibrationen.

Zu den Abnehmergruppen der jeweiligen Artikel zählen Händler und industrielle Kunden.

II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Umsatz

Infolge eines Umsatzanstiegs in beiden Sparten erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Mio. EUR auf 20,2 Mio. EUR.

Die Nachfrage nach Polsternägeln stieg insbesondere in den USA, während die Umsätze in Europa und Russland stabil blieben.

Der Umsatz mit dem Schraubensicherungssystem stieg in gleichem Umfang und erreichte das Umsatzziel.

Der Auslandsanteil am Umsatz lag bei 79 % (Vj. 75 %) und verteilte sich über alle Produkte zu rd. 36 % (Vj. 37 %) auf Länder der EU und zu 64 % (Vj. 63 %) auf das restliche Ausland. Neben dem direkten Export erfolgt der Vertrieb auch mit großem Anteil über Vertriebsgesellschaften der Firmengruppe im europäischen Ausland und in Übersee.

Personal

Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte die Gesellschaft 124 Mitarbeiter (Vj. 129 Mitarbeiter). Der Anteil des Personalaufwandes ist relativ hoch, weil zum einen ein eigener Werkzeug- und Maschinenbau besteht und zum anderen die Gesamtverwaltung der Gruppe von Mitarbeitern der HEICO Befestigungstechnik geleistet wird. Durch die geringere Mitarbeiteranzahl liegt der Personalaufwand, kompensiert durch Mehrarbeit, Tariferhöhung und Bildung von Rückstellungen für Betriebsrenten und für die Auszahlung von Sonderzahlungen, die aus dem seinerzeitigen Verzicht der Mitarbeiter resultieren, auf Vorjahresniveau.

Produktion und Ergebnis

Die Produktion der Artikel verteilte sich annähernd konstant über das Jahr.

Mixbedingt blieb der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf dem Vorjahresniveau während der Bezug von Dienstleistungen für Wärmebehandlung und Oberflächenbeschichtung reduziert werden konnte.

Die Aufwendungen für Leihmitarbeiter sind aufgrund der erhöhten Beschäftigung im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 230 gestiegen.

Die Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen gemäß den Vorschriften des BilMoG werden im a. o. Ergebnis (TEUR 119) gezeigt und haben das Ergebnis negativ beeinflusst.

Infolge der weiter verbesserten Geschäftssituation und des damit verbundenen Cash-Flow konnten die Zinsaufwendungen weiter reduziert werden.

Investitionen

Investitionen werden überwiegend von der Muttergesellschaft, der Theo Heimann Holding GmbH & Co. KG, getätigt, von der die Gesellschaft das Anlagevermögen gepachtet hat. Neben Erhaltungsinvestitionen und der Erweiterung und Verbesserung der EDV-Unterstützung wurde die Entwicklung bei Maschinen und Werkzeugen weiter betrieben.

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr wurden die eingeleiteten Maßnahmen zur Entwicklung neuer und weiterer Verbesserung der bereits produzierten Artikel fortgeführt.

Kapitalstruktur

Durch den Gewinn und die nur moderate Erhöhung des Umlaufvermögens wird die Eigenkapitalquote auf 25,9 % (Vj. 16,2 %) erhöht.

Die langfristigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen auf Pensionsrückstellungen (TEUR 5.708, Vj. TEUR 4.850) zurückzuführen.

Finanzstruktur

Die Finanzierung erfolgt zum Stichtag im Wesentlichen über kurzfristige Betriebsmittelkredite. Die Versorgung mit langfristigen Mitteln wird durch die Theo Heimann Holding GmbH & Co KG als Führungsgesellschaft sichergestellt. Die Kontokorrentlinien sind auskömmlich.

Sonstige Maßnahmen

Neben der erheblich gesteigerten Präsenz auf internationalen Messen wurden Direktkontakte zu Kunden intensiviert. Dies hat erheblich zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Bekanntheitsgrades auf verschiedenen Märkten beigetragen.

III. Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Umfeld

Die für 2015 erwartete Stabilisierung der Nachfrage nach Polsternägeln in USA wurde übertroffen. Für 2016 gehen wir von der leichten Absenkung auf das Nachfrageniveau von 2014 aus, weil wir hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Bedarfes und des Artikelmixes hier sehr konservativ planen. Die Vertriebsgesellschaften in Europa und Übersee versetzen uns in die Lage, weltweit auf den umkämpften Märkten Marktpositionen auszubauen und Gewinne zu erwirtschaften.

Die Entwicklung des Geschäftes mit Schraubensicherungssystemen war in 2015 positiv. Für 2016 gehen wir von einer moderaten Umsatzausweitung aus.

Branche

Das unter der Bezeichnung HEICO-LOCK angebotene Schraubensicherungssystem ist branchenübergreifend einsetzbar. Schwerpunkte liegen naturgemäß im Maschinen- und Anlagenbau, im Fahrzeugbau, Windkraftanlagen, und ähnliches mehr. Abhängigkeiten werden weitgehend vermieden, da der Vertrieb nicht nur direkt sondern auch in namhaftem Umfang über den Fachhandel erfolgt.

Beschaffung

Die Artikel werden aus Qualitätsstahl sowie Edelstählen verschiedenster Güte gefertigt. Die Stahlpreise werden zur Mitte des Jahres neu verhandelt. Hier rechnen wir mit moderaten Preissenkungen.

Finanzwirtschaft

Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir eine stabile Kaufkraft in den USA und eine Dollarkursentwicklung auf heutigem Niveau. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sind daher aus heutiger Sicht nicht zu erwarten.

Die Mittelbindung im Bereich der Vorräte wurde in 2015 erhöht. Die Ausstattung mit liquiden Mitteln obliegt der Gesellschafterin. Auch wegen der stabilen Ertragssituation reichen die zur Verfügung gestellten Kontokorrentlinien zur Finanzierung des operativen Geschäftes aus. Eine Warenkreditversicherung besteht bislang nicht. In Zweifelsfällen wird gegen Vorauskasse geliefert.

Steuerungsinstrumente

Zur Früherkennung negativer Entwicklungen tragen die Berichterstattungen der Auslandsgesellschaften in erheblichem Umfang bei. Hieraus ist eine relativ frühe, nahezu weltweite Einschätzung und Reaktion auf die Trends auf unseren Absatzmärkten möglich.

Durch die Analyse der Plan / Ist-Abweichungen erhalten wir die Ansätze für die betriebliche Steuerung und Disposition.

IV. Prognosebericht

Zielsetzungen und Ausblick

HEICO Befestigungstechnik konzentriert sich auf die Bereiche der Fertigung von Polsternägeln und des Artikelsortimentes der Schraubensicherungen.

Für 2016 rechnen wir mit einer Nachfrage bei Polsternägeln auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2014 und einer Umsatzsteigerung bei HEICO-LOCK.

Der Auftragseingang verläuft über alle Produktgruppen stetig und der Auftragsbestand ist recht hoch. Daher können wir bislang mit der Erreichung unserer Ziele rechnen.

Die Rentabilität der ersten Monate des Geschäftsjahres 2016 liegt im Plan.

Hinsichtlich der Liquidität rechnen wir auch in 2016 mit einer guten finanziellen Beweglichkeit entsprechend guter Rentabilität und eines straffen Debitoren- und Vorratsmanagements. Die vorhandenen Kreditlinien werden aufrechterhalten und auch zukünftig auskömmlich sein.

Für das Geschäftsjahr 2016 rechnen wir insgesamt mit einer guten Beschäftigung. Da wir erhöhte Aufwendungen im Bereich der Modernisierung und Entwicklung haben werden, können wir von einem guten, aber niedrigeren Ergebnis als in 2015 ausgehen.

V. Nachtragsbericht

Neben den zuvor beschriebenen Sachverhalten lagen zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

 

Ense, 24. Juni 2016

Franz-Martin Köhler

Manfred Jost

Bescheinigung

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HEICO Befestigungstechnik GmbH, Ense, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Essen, 24. Juni 2016

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Leuchter, Wirtschaftsprüfer

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