Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Lacoste Germany GmbH
Leopoldstraße 158, 80804 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Maus seit 26.2.2026 | Geschäftsführer |
Christoph Weller seit 17.10.2023 | Geschäftsführer |
Mathilde Putz seit 8.7.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Lacoste Operations S.A. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lacoste Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lacoste Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lacoste Germany GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lacoste Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 19. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Esche, Wirtschaftsprüfer Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeines Die Lacoste Germany GmbH mit Sitz in München ist beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 208194 registriert. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB). Es werden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 3 HGB angewendet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei bis zehn Jahren. Einbauten in fremde Gebäude (Mietereinbauten) werden entsprechend der Laufzeit des jeweiligen Mietvertrages abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen linear, im Jahr des Zugangs zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Sofern voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen, werden diese durch außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Bei Wegfall der Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgen Zuschreibungen bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren am Abschluss-Stichtag beizulegenden Wert. Abverkaufsrisiken werden durch Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung der erforderlichen Wertberichtigungen angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten überwiegend Zuschüsse an Drittkunden für Boutiqueneinrichtungen. Die erfolgswirksame Auflösung der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in Abhängigkeit von der voraussichtlichen Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände. Darüber hinaus beinhalten die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sonstige Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Der Bewertung wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:
Infolge der Anpassung des § 253 HGB werden die Pensionsrückstellungen seit dem 31. Dezember 2016 anhand des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre ermittelt. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes und des 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes (1,74 %; i. Vj. 1,44 %) beträgt TEUR 8 (i. Vj. TEUR 39). Dieser Betrag unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten erhaltene Zuschüsse zu Investitionen. Die erfolgswirksame Auflösung der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in Abhängigkeit von der voraussichtlichen Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände. Zum 31. Dezember 2023 besteht wie im Vorjahr ein Saldo aus aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 316 (i. Vj. TEUR 241) der gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurde. Die aktiven latenten Steuern sind mit dem unternehmensspezifischen Ertragssteuersatz von 31,87 % (i. Vj. 31,87 %) bewertet und resultieren aus handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen bei folgenden Vermögensgegenständen und Schulden:
III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Forderungen gegen Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 789 (i. Vj. TEUR 820). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 138.050,00 und war zum Stichtag vollständig eingezahlt. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 21.950 (Vorjahr: TEUR 19.735). Die Entwicklung des Gewinnvortrags und des Jahresüberschusses stellt sich wie folgt dar.
Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 161 (i. Vj. TEUR 169) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Aktivwerten aus Lebensversicherungen in gleicher Höhe saldiert. Der beizulegende Zeitwert der Versicherungsansprüche entspricht den Anschaffungskosten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse Waren Einzelhandel und sonstigen Erlöse werden ausschließlich in Deutschland erzielt. Die Erlöse Waren Großhandel entfallen zu 99,2 % auf Deutschland und zu 0,8 % auf die Länder Norwegen und Finnland. Sonstige betriebliche Erträge
*) Bei den markierten Positionen handelt es sich
um periodenfremde Erträge.
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
*) Bei den markierten Positionen handelt es sich
um periodenfremde Aufwendungen.
Zinsen
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
*) Bei den markierten Posten handelt es sich um
periodenfremde Aufwendungen bzw. Erträge.
V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Honorare des Abschlussprüfers Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (ab 1. Februar 2024: EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) im Geschäftsjahr 2023 angefallenen Aufwendungen (einschließlich Auslagen) setzen sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind folgende Herren bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für Guillaume de Blic wurde keine Vergütung entrichtet. Konzern Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen (100 %) der Lacoste Operations S.A., Paris/ Frankreich, und wird in deren Konzernabschluss (für den kleinsten Kreis von Unternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss der Lacoste Operations S.A. ist am Sitz der Muttergesellschaft in Paris erhältlich. Darüber hinaus wird der Abschluss der Lacoste Germany GmbH über die Lacoste Operations S.A., in den Konzernabschluss der Maus Frères SA, Genf/Schweiz, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist am Registergericht in Genf/Schweiz erhältlich. Ergebnisverwendung Die Gesellschaft schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Seit dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss des Unternehmens hätten.
München, den 19. März 2024 Lacoste Germany GmbH Christoph Weller Guillaume de Blic Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst den ausschließlichen Vertrieb der Lacoste Textil-, Lederartikel und Lacoste Schuhe sowie Lacoste Lizenzprodukte innerhalb Deutschlands und Teilen Skandinaviens:
Alle Produkte werden von verbundenen Unternehmen bezogen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden zwei Outlets geöffnet: Montabaur im März und Radolfzell im Juni. Zwei Boutiquen wurden September 2023 geschlossen: Düsseldorf und München Riem Arcaden. Des Weiteren wurden auch zwei Outlets geschlossen: Rostock im Januar und Soltau im April. Die Gesellschaft verfügt über Showrooms in Düsseldorf sowie am Sitz der Gesellschaft in München. Die Gesellschaft ist ein unmittelbares Tochterunternehmen der Lacoste Operations S.A., Paris/Frankreich, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die Gesellschaft steuert das operative Geschäft von Schwestergesellschaften in Österreich, Dänemark, Schweden sowie der Schweiz und übernimmt hierfür wesentliche Support- und Managementfunktionen. Hierfür werden Management Fees auf Verrechnungspreisbasis in Rechnung gestellt. B. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 in Deutschland stellte sich gemäß der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 019 vom 15. Januar 2024 wie folgt dar: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter CoronaMaßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben, dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Im aktuellen Ergebnis für das BIP 2023 ist eine erste sehr frühe Schätzung für das 4. Quartal 2023 enthalten. Diese basiert auf einer unvollständigeren Datenbasis als die reguläre Quartalsrechnung und ist daher mit einer höheren Unsicherheit behaftet. Auch die ersten drei Quartale des Jahres 2023 wurden überarbeitet. Nach bisherigen Erkenntnissen ging das BIP im 4. Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal zurück, nachdem es im 3. Quartal stagnierte. Modefachhandel in Deutschland Die hohe Inflation hat im vergangenen Jahr das Konsumverhalten in vielerlei Hinsicht beeinflusst. Wie stark sich dies auch in den Einzelhandelsumsätzen widerspiegelt, zeigen die jetzt vorliegenden Zahlen. Während der Einzelhandelsumsatz insgesamt laut Statistischem Bundesamt (Destatis) nominal um 2,3% zulegte, hat er real 3,3% verloren. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben also preisbereinigt weniger konsumiert als 2022. Für den Modebereich gilt dies allerdings nicht. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes legten die Umsätze im Einzelhandel mit Bekleidung im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 nominal um 2,9% zu. Und auch preisbereinigt verzeichneten die Statistiker mit plus 1,7% eine positive Entwicklung. Auch im Schuh-Einzelhandel lagen die Einzelhandelsumsätze über Vorjahr. Allerdings war hier der reale Zuwachs höher als der nominale. Preisbereinigt stiegen die Umsätze um 11% an, nominal legten sie im Vergleich zum Vorjahr um 9,6% zu. Eine negative reale Entwicklung wiesen hingegen die Umsätze im Versand- und InternetEinzelhandel mit Textilien, Bekleidung, usw. auf. Während sie nominal 1,4% höher als im Vorjahr lagen, waren sie real 0,4% niedriger als 2022. Gerade die extremen Wetterlagen haben 2023 gezeigt, wie groß ihr Einfluss auf den Modemarkt ist - mit einem Temperaturplus von 2,4 Grad gegenüber der Referenzperiode 1961 bis 1990 war 2023 das wärmste und mit einem Niederschlag von 958 Liter/m 2 (plus 20% gegenüber der Referenzperiode) das sechst nasseste Jahr seit Messbeginn 1881. Der sommerliche September verbrannte förmlich den Saisonauftakt in den Herbst. Ein zweistelliges Minus wie im vergangenen Jahr kann sich die Branche in diesem wichtigen Monat kaum leisten. Auch das ist ein Ergebnis aus 2023: Die Menschen kaufen noch näher am Bedarf. Was nicht sofort getragen werden kann, wird immer seltener gekauft. Zumal es weniger an den Frequenzen, sondern vielmehr an der nicht zum Wetter passenden Ware gelegen haben dürfte. "Die Passantenfrequenz war 2023 insgesamt positiv stabil. Allerdings gab es in den einzelnen Monaten recht unterschiedliche Entwicklungen", sagt Julian Aengenvoort, Geschäftsführer des Frequenzmessungsunternehmen Hystreet. "Ein Risiko ist ein sich verstärkender deflationärer Trend auf der Umsatzseite bei gleichzeitig noch nachlaufenden Kosteneffekten etwa bei den Löhnen", sagt Analyst Michael Kuhn von Deutsche Bank Research. In den vergangenen drei Jahren habe es deutliche Preisanstiege im Modesektor gegeben, angefangen bei den Rohmaterialien wie Baumwolle über die Transportkosten bis hin zu den Energie- und Personalkosten. Einige dieser Kostenfaktoren haben mittlerweile wieder nachgelassen. "Diese Tendenz könnte sich nun auch am POS zeigen, wodurch Bruttomargen und absolute Deckungsbeiträge etwas unter Druck kommen", gibt Kuhn zu Bedenken. 2023 sind in der deutschen Modebranche 33 umsatzstarke Unternehmen in die Insolvenz geschlittert - dreimal so viele wie im Vorjahr. Über alle Betriebsgrößen hinweg sind die Zahlen erstmals seit 2020 wieder stark gestiegen. 2. Geschäftsverlauf Bei der Planung des Budgets für 2023 ging die Geschäftsführung von einer negativen Entwicklung (-7%) des Umsatzes aus. Es wurde eine leichte Reduzierung des Jahresergebnisses erwartet. Die Ziele wurden damit beim Umsatz deutlich übertroffen (+0,5%), während die Prognose beim Jahresergebnis erreicht wurde. Lacoste Germany hat einen Zuschuss (Marketing Contribution) i.H.v. 5,4 MEUR von Lacoste SA bekommen. Mit diesem Zuschuss ergab sich ein Jahresergebnis i.H.v. 2,2 MEUR. Ohne Zuschuss wäre daher das Jahresergebnis deutlich niedriger ausgefallen als erwartet (-3,2 MEUR), besonders aufgrund schlechterer Margen in Footwear Bereich sowie höherer Kosten (Inflation und Personal) im Vergleich zum Vorjahr. Das Geschäftsjahr 2023 war erheblich von den Auswirkungen der Ukraine-Krise in Bezug auf das Konsumklima und Inflation betroffen, die insbesondere unseren Vertriebskanal Retail (Umsatz mit eigenen Boutiquen und Outlets) beeinträchtigten. Dadurch konnten die Budget Ziele in diesem Bereich nicht erreicht werden. Der Umsatz entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv. Im Großhandel ist der Umsatz in etwa gleichgeblieben. Es gab einen Rückgang im Schuhbereich (-5,6%). Die Großhandelsumsätze mit Kunden, welche Ihre Ware auf digitalen Plattformen anbieten, sind dabei gleichgeblieben. Im Bereich Retail ergab sich ein Umsatzwachstum von 7,2% im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsatzerlöse über alle Bereiche sind somit 2023 um +0,5% gestiegen. Die Entwicklung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen stellt sich wie folgt dar:
Insgesamt war die Geschäftsentwicklung 2023 trotz der Auswirkungen der anhaltenden Ukraine-Krise aus Sicht der Geschäftsführung für die Umsatzerlöse noch zufriedenstellend. Die Umsätze aus dem Retail-Bereich konnten deutlich gesteigert werden und die Großhandel Umsätze sind annähernd gleichgeblieben. 3. Ertragslage Die Entwicklung der Ertragslage gegenüber dem Vorjahr stellt sich wie folgt dar:
Der Rohertrag minderte sich um TEUR 3.335 oder 6,7% auf TEUR 46.757. Ohne die Berücksichtigung der sonstigen Umsatzerlöse (Erstattungen für Dienstleistungen an verbundene Unternehmen/Sonstige) ergab sich eine Reduzierung des Rohertrags um TEUR 3.206 oder 6,72% auf TEUR 44.497. Die Rohertragsmarge (ohne sonstige Umsatzerlöse) entwickelte sich aufgrund der schlechteren Marge besonders im Footwear Bereich von 32,0 % auf 29,7 %.
Der Personalaufwand erhöhte sich von 8,7 % auf 9,8 % vom Umsatz, dies entsprach einer absoluten Erhöhung von 1.661 TEUR auf 14.859 TEUR. Der durchschnittliche Personalstand entwickelte sich wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich aufgrund neuer Konditionen für die Zalando Contribution (-1,5M), gleichzeitig waren jedoch höhere Kosten für Transport und Miete zu verzeichnen, so dass die Aufwendungen insgesamt auf TEUR 32.941 (-TEUR 277) zurückgingen. Die Ergebnisse der letzten drei Geschäftsjahre entwickelten sich wie folgt:
4. Vermögenslage Das Gesamtvermögen veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in das Anlagevermögen betrugen insgesamt TEUR 1.462 und setzen sich wie folgt zusammen:
Für das Jahr 2024 sind Investitionen in Höhe von TEUR 1.569 budgetiert. Das Anlagevermögen reduzierte sich aufgrund der Schließungen von zwei Boutiquen um TEUR 796 auf TEUR 6.217. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 13,2 % (Vorjahr: 13,6 %). Die Vorräte reduzierte sich hauptsächlich wegen weniger Kollektionsware in den Showrooms um TEUR 440 auf TEUR 6.510. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive Rechnungsabgrenzung reduzierten sich um TEUR 4.445 auf TEUR 28.765. Ausschlaggebend hierfür ist der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Dieser ist bedingt durch den Rückgang der "early deliveries" 2023 (SS24 verkauft in 2023) die bereits im November/Dezember ausgeliefert wurden. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 ist dieser Wert um 5,3 MEUR gesunken. Im laufenden Jahr sind die flüssigen Mittel einschließlich CashPool Forderungen wieder deutlich angestiegen (+TEUR 1.308). Dies ist hauptsächlich auf die Marketing Contribution der Gruppe (+TEUR 5.400) und geringere Investitionen (+TEUR 2.085) zurückzuführen. Gegenläufig wirkte sich das schlechtere Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr und die Entwicklung des Working Capital aus. Das Eigenkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 2.215 und entwickelte sich wie folgt:
Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr von 38,3 % auf 46,9 % erhöht. Die übrigen Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 745. Die Reduzierung beruht größtenteils auf geringeren Rückstellungen für Gutschriften für Zalando (keine Rückstellung 2023 für verspätete Zustellungen und Boni). Die Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzung reduzierten sich um TEUR 5.812. Die Reduzierung betrifft überwiegend die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen (Wareneinkäufe von Lacoste Operations) und korreliert mit dem geringeren Umsatz in November und Dezember. 5. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich aus dem Eigenkapital, dem operativen Cashflow (inkl. Marketing Contribution) sowie konzernintern im Rahmen von Cash Pool Vereinbarungen. Die flüssigen Mittel der Gesellschaft (einschließlich der Forderungen aus dem Cash Pool) betragen zum Bilanzstichtag TEUR 5.728 (i. Vj. TEUR 4.420). Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.308 auf TEUR 5.728. Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Gesamtaussage zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Aufgrund der Ergebnisentwicklung 2023 sowie der Einbindung in das Cash-Pool Verfahren des Konzerns und der Marketing Contributions von Lacoste SA in der Vergangenheit sieht die Geschäftsführung derzeit keine Schwierigkeiten, die aktuellen Geschäfte sowie auch ein zukünftig wieder wachsendes Geschäftsvolumen, finanziell bewältigen zu können. Insgesamt sieht sich die Gesellschaft aufgrund der erreichten Ergebniszahlen und der Vermögenssituation für die Zukunft gut vorbereitet. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagement Die Lacoste Germany GmbH ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Risikomanagement ist ein fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Das Risikomanagement der Lacoste Germany GmbH besteht im Wesentlichen aus den drei folgenden Komponenten, die in das unternehmensinterne Frühwarnsystem eingebettet sind:
Darüber hinaus ist die Gesellschaft als Tochterunternehmen der Lacoste Operations S.A., Paris/Frankreich in das Risikomanagement der gesamten Gruppe eingebunden. Auch mit den dort installierten Instrumentarien der unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, sodass geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestandes getroffen werden können. 2. Chancen Die Geschäftsleitung sieht die wesentlichen Chancen der Zukunft in der bestehenden Investitionsbereitschaft des Konzerns in den weiteren Auf- und Ausbau der Marke Lacoste als "Premium Casual Lifestyle" Label im deutschen Markt. So wird auch im Jahr 2024 und den Folgejahren ein Schwerpunkt in dem kontinuierlichen Auf- und Ausbau von Lacoste als "Premium Casual Lifestyle" Marke liegen. Dieses gilt insbesondere für Produktkategorien wie Footwear, Underwear, Leathergood und Womanswear, die bisher noch einen kleineren Anteil zum Lacoste Gesamtumsatz beitragen. Des Weiteren wird der Um- und Ausbau unseres eigenen Vertriebsnetzes konsequent fortgesetzt. Im Bereich Wholesale stationär und digital sieht die Geschäftsleitung ein gutes und ausgeglichenes Fundament für weiteres langfristiges Wachstum: einerseits durch eine klare Umsetzung der definierten Neukundenstrategie; anderseits durch eine noch engere Vernetzung mit den bestehenden strategischen Key Accounts, speziell durch den eigenen digitalen Vertrieb und die konsequent klare und intensivierte Zusammenarbeit mit digitalen Onlineplayern im Premiumbereich. Um diese Entwicklung der Premiumisierung noch zu unterstützen, hat die Lacoste Geschäftsleitung in Abstimmung mit den globalen Schnittstellen entschieden, zukünftig die ikonischen Lacoste Produkte der Kategorie "Polo Shirts" online, schrittweise nur noch primär über den eigenen Lacoste E-com und entsprechende digitale Marktplätze selektiv zu vertreiben. Dieses ist mit der kommunizierten selektiven Distributionsstrategie für Lacoste Produkte einhergehend. 3. Risiken Die Risiken, aber auch Chancen unserer Geschäftstätigkeit liegen in erster Linie im Konsumverhalten der Endverbraucher sowie dem allgemeinen modischen Wandel. Grundsätzlich sind die quantitativen Auswirkungen dieser Risiken auf das Konsumverhalten und damit auf unser Geschäft nur schwer vorhersehbar und einschätzbar. Die Gesellschaft hat im Rahmen des zentralen Einkaufs der Produkte innerhalb des Konzerns begrenzte Einflussmöglichkeiten auf Produktauswahl und Sortimentsgestaltung. Daher ist eine marktspezifischere Ausrichtung der Kollektion mittelfristig als Chance zu sehen. Da die Lacoste Germany GmbH aufgrund der mit der Muttergesellschaft bestehenden RücknahmeVereinbarung ein weitreichendes Rückgaberecht für aktuelle Ware hat, besteht ein sehr geringes Warenrisiko. Da der Bestand der Lacoste Footwear Produkte nicht mehr in Großbritannien lagert, sondern wie im Textilbereich in Frankreich, gibt es für die Lacoste Germany kein Risiko mehr aufgrund des Brexits und dem USD-Einkauf, auch wenn zu erwähnen ist, dass sich speziell steigende Produktionskosten der Footwear Produkte stark bemerkbar machen. Neben der konjunkturellen Entwicklung spielen besonders auch klimatische Veränderungen eine bedeutende Rolle hinsichtlich des Verbraucherverhaltens. Hohe Temperaturen wie im Sommer 2022 oder der milde Herbst haben naturgemäß erhebliche Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten und die Umsätze, die mit Lacoste-Produkten getätigt werden. Diese Risiken können sich in niedrigeren Umsatzerlösen, Ergebnisrückgängen oder schlechterer Kostendeckung bemerkbar machen. Des Weiteren kann sich die allgemeine Marktsituation, das Wettbewerberverhalten, die Nachwirkungen der Corona-Pandemie aber auch der aktuell weiter andauernde Krieg in der Ukraine mit einhergehenden Energie- und Nebenkosten, negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Ein weiteres mögliches Risikopotential besteht in möglichen Insolvenzen von wichtigen strategischen Vertriebspartnern im stationären, aber auch digitalen Handel (siehe Punkt Modefachhandel in Deutschland). Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung derzeit keine Tatsachen, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen können. 4. Prognose für das Geschäftsjahr 2024 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Wachstum für Deutschland nach unten korrigiert Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2024 in seinem aktuellen Word Economic Outlook (WEO) vom Januar 2024 negativer als noch im letzten Gutachten aus dem Oktober 2023. Demnach könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 0,5 Prozent wachsen. Im Oktober hatte der IWF für 2024 ein Wachsen der Wirtschaftsleistung um 0,9 Prozent vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,4 Prozentpunkte nach unten revidiert. Deutschland bleibt auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Frankreich, Großbritannien und Italien stehen mit jeweils einem Prozent aber ebenfalls nicht bedeutend besser da. Entwicklung der Weltwirtschaft leicht positiv Für die USA erwarten die Experten ein Wachstum von 2,1 Prozent - nach 2,5 Prozent im vergangenen Jahr - und für China 4,6 Prozent nach 5,2 Prozent. In beiden Fällen hob der IWF seine Prognose an. Auch für die Weltwirtschaft insgesamt verbesserte sich die IWF-Prognose - von zuvor 2,9 Prozent auf nun 3,1 Prozent. Die Volkswirtschaften mehrerer Industrie- und Schwellenländer hätten sich insgesamt deutlich "widerstandsfähiger" gezeigt als zunächst angenommen, sagte IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas. Neben den USA nannte er China, Russland, Brasilien und Indien. Mit 3,1 Prozent bleibt das weltweite Wirtschaftswachstum weiterhin deutlich hinter dem Durchschnittswert der vergangenen Jahre von 3,8 Prozent zurück. Dennoch dürfte das Gesamtbild für viele Staaten im Jahr 2024 besser ausfallen als im Jahr 2023. Spürbarer Inflationsrückgang im Jahr 2024 Das Jahr 2023 ist ein teures gewesen für Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Inflationsrate lag im Jahresschnitt bei 5,9 Prozent - das ist die zweithöchste Teuerungsrate seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Daten errechnet hat. Nur 2022 lag die Inflation mit 6,9 Prozent noch höher. Im Dezember 2023 zog die Inflation nach fünf Monaten mit rückläufigen Werten wieder auf 3,7 Prozent an. Im November war mit 3,2 Prozent der niedrigste Stand seit Juni 2021 erreicht worden. Volkswirte hatten mit der Umkehr des Trends im Dezember gerechnet: Denn ein Jahr zuvor hatte der Staat in dem Monat einmalig die Kosten für den Abschlag der Gas- und Fernwärmekunden übernommen. Dieser preisdämpfende Effekt entfällt in der Berechnung für Dezember 2023. Von November auf Dezember 2023 stiegen die Verbraucherpreise den vorläufigen Zahlen zufolge um 0,1 Prozent. Grund für die hohe Inflation im Gesamtjahr 2023 ist wie im Vorjahr der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der seit Februar 2022 läuft. Vor allem Energie und Lebensmittel verteuerten sich sprunghaft. Bis auf 8,8 Prozent kletterte die Teuerungsrate in Deutschland im Herbst 2022, das war der höchste Stand seit der Wiedervereinigung. Immerhin waren im Oktober und November 2023 laut Destatis viele Energieprodukte wieder günstiger als ein Jahr zuvor. Die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln gingen ebenfalls zurück, lagen aber weiterhin deutlich über der Gesamtteuerung. Mit Blick nach vorne gehen Wirtschaftsexperten davon aus, dass die Inflation in Deutschland weiter sinken wird. "Im Laufe des neuen Jahres kommen Angebot und Nachfrage immer besser ins Gleichgewicht, womit der Preisdruck nachlässt", so Michael Herzum von Union Investment. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - die sogenannten Wirtschaftsweisen - rechnen mit einer Inflation von durchschnittlich 2,6 Prozent im Jahr 2024. Das Ifo-Institut prognostiziert 2,2 Prozent. Geschäftsentwicklung der Lacoste Germany GmbH Die Geschäftsentwicklung der Lacoste Germany GmbH wurde auch im Jahr 2023 durch einige externe Faktoren (u.a. massiv gestiegenen Energie-, Transport- und Produktionskosten, der anhaltende Krieg in der Ukraine, Inflation) wesentlich beeinflusst. Ein dadurch gedämpftes Konsumverhalten zog sich durch das gesamte Jahr 2023. Zudem beeinflussten die zunehmenden Insolvenzen in der Modebranche den Geschäftsverlauf. Diese genannten Faktoren ließen den Warendruck im Handel deutlich ansteigen, was den Druck auf Preise und Margen stark erhöht. Auch bleibt eine anhaltende Veränderung des Kunden- und Wettbewerbsumfelds im Allgemeinen zu erwarten, deren Ausmaß nach wie vor nicht absehbar ist. Auch unter diesen Marktbedingungen wird Lacoste weiter seine Premiumisierungs-Strategie verfolgen und den Fokus auf ein optimiertes Produktportfolio, weiter verbesserten Service, innovative Omni-Channel-Features sowie auf eine konsequente und klare Positionierung im Markt legen. Für das Jahr 2024 sieht die Planung eine niedrige zweistellige prozentuale Reduzierung des Umsatzes vor, was auf die geopolitischen Entwicklungen, sowie der strategischen Entscheidung der Bereinigung des Wholesale Pure Player Business zurückzuführen ist. Zudem könnten eventuelle weitere Insolvenzen im Modehandel zusätzliche Risiken beinhalten. Die aktuelle Auftragslage im Bereich Wholesale, bildet eine sehr gute Grundlage, dass trotz potenzieller weiterer negativer Auswirkungen aus dem Ukraine Russland Konflikt, Auswirkungen der weiterhin sehr omnipräsenten Inflation, sowie der bisher nur langsam steigenden Umsätze im Einzelhandel, die Planung noch erreicht werden kann. Dabei wird unterstellt, dass es zu keinen weiteren unvorhersehbaren Einflussfaktoren kommen wird. Wir gehen von einer leichten Erholung des Konsums in der 2. Jahreshälfte aus, sowohl im Retail, als auch im stationären Wholesale Segment. Zusammen mit der eingeleiteten Premiumisierungs-Strategie und dem damit verbundenen Umsatzrückgang, gehen wir von einem niedrigen zweistelligen prozentualen Rückgang des Jahresergebnisses vs. 2023 aus. Der Prognosecharakter aller zukunftsbezogenen Aussagen zieht jedoch die Möglichkeit nach sich, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
München, den 19. März 2024 Lacoste Germany GmbH Christoph Weller Guillaume de Blic Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
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