Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 5890 HL
Vorher
Lash & Lift Gesellschaft für Zurr- und Hebetechnik mbHLash + Lift Zurr- und Hebetechnik GmbH
Eingetragen
1.12.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung von und der Handel mit sowie die Vermietung von Anschlagmitteln, Hebezeugen, Lastaufnahmemitteln, Lash- und Zurr-Mitteln sowie die Vornahme aller damit zusammenhängenden auch artverwandten - Geschäften und Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann sich an andern Unternehmen jeder Rechtsform beteiligen, insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin. Sie kann Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Moser
seit 29.1.2021
Prokura
Geschäftsführer
Patrick Zepper
seit 19.7.2019
Prokura
Daniela Hackstock
seit 22.6.2015
Prokura
Lars Schulz
seit 2.4.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
SpanSet Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mbH & Co. Kommanditgesellschaft
Germany
52.50%
RUD-Kettenfabrik Gebr. Rieger GmbH
Germany
47.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RUD+SpanSet GmbH (vormals: Lash + Lift Zurr- und Hebetechnik GmbH)

Wesenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.190,44 17.665.27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,01 0,01
7.190,45 17.665,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.224.687,70 3.166.614.15
2. Technische Anlagen und Maschinen 84.771.27 43.653.48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 152.917.49 155.800.15
4. Geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 119,480.34
3.462.376,46 3.485.548.12
3.469.566.91 3.503.213.40
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 2.223.178,00 2.675.686.71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.598.795.34 1.493.783.53
2. Sonstige Vermögensgegenstände 296.773.81 220.942.56
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 66,00 (Vorjahr. EUR 66,00)
1.895.569,15 1.714.726,09
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 175.771,06 409.099.44
4.294.518,21 4.799.512.24
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.213.83 12.467.89
7.770.298.95 8.315.193,53

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 400.000.00 400.000.00
II. Gewinnvortrag 1.109.975,08 482.195,42
III. Jahresüberschuss 236.853,68 627.779.66
1.746.828.76 1.509.975,08
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 7.834.85 8.033,20
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 18.844.00 272.278.61
2. Sonstige Rückstellungen 344.334,03 344.507,39
363.178,03 616.786.00
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstiuten 1.555.605,61 1.711.519,01
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 34.743.45 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 381.702,39 506.750.93
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.634.857.94 3.771.325,26
5. Sonstige Verbindlichkeiten 45.547,92 159,186,05
-davon aus Steuern EUR 38.361,41 (Vorjahr: EUR 69.619,46)
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.339.62 (Vorjahr. EUR 2.935.18)
5.652.457.31 6.148.781,25
E RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 31.618,00
7.770.298.95 8.315.193,53

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.286.763,74 20.110.349,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 170.531,20 157.236,30
20.457.294,94 20.267.585,30
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.543.329,85 14.398.262,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 73.663,26 38.522.04
14.616.993,11 14.436.784,05
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.942.576,71 2.680.084,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 647.576,53 593.776,24
3.590.153,24 3.273.860,88
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 146.772,37 147.781,89
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.789.872,69 1.639.733,63
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 349,91 1.536,74
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.662,68 32.312,68
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 24.376,97 103.913,45
10. Ergebnis nach Steuern 244.813,79 634.735,46
11. Sonstige Steuern 7.960,11 6.955,80
12. Jahresüberschuss 236.853,68 627.779,66

Handelsregister B des Amtsgerichts Lübeck, HRB 5890 HL

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der Lash + Lift Zurr- und Hebetechnik GmbH wurde nach den §§ 242 ff. und 264 ff. des HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet.

Zur besseren Darstellung werden die in der der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davon-Vermerke teilweise in den Anhang aufgenommen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger branchenüblicher und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen 25 bis 50 Jahren
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahren
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 2 bis 15 Jahren

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungskosten ist. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Wertberichtigungen und Reichweitenabschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die um die einzelwertberichtigten Forderungen verminderten Forderungen Rechnung getragen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wird berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung abgesichert sind.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Im Sonderposten mir Rücklageanteil werden erhaltene Investitionszuschüsse ausgewiesen, die über die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände aufgelöst werden.

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt.

Die Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Abfertigungen erfolgten unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden. Bei der Bewertungen der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Abfertigungen wird ein Fluktuationsabschlag von 10,0 %, (Vorjahr: 10,0 %) sowie ein Gehaltstrend von 0,0 % p. a. (Vorjahr: 0,0 % p. a) angenommen. In die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen werden im laufenden Geschäftsjahr neun potenzielle Anspruchsberechtigte einbezogen. In die Rückstellung für Abfertigungen wird im laufenden Geschäftsjahr eine potenzielle Anspruchsberechtigte einbezogen Die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung und Rückstellung für Abfertigungen erfolgte mit einem pauschalen Zinssatz von 0,25 % p. a.(Vorjahr: 0,25 % p. a.).

Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 0,3 % der gewährleistungspflichtigen Umsatzerlöse des letzten Jahres gebildet.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich zum Einbuchungskurs oder zum niedrigeren Kurs bei Forderungen bzw. höheren Kurs bei Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages bewertet.

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 243.485,34 0,00 0,00 0,00 243.485,34
2. Geschäfts- oder Firmenwert 60.000,00 0,00 0,00 0.00 60.000,00
303.485,34 0,00 0,00 0,00 303.485,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.510.216,87 14.027,57 0,00 119.480,34 3.643.724,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 187.258,14 52.625,96 4.896,98 0,00 234.987,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 675.756,93 46.472,43 12.783,95 0,00 709.445,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.480,34 0,00 0,00 -119.480,34 0,00
4.492.712,28 113.125,96 17.680,93 0,00 4.588.157,31
Summe Anlagevermögen 4.796.197,62 113.125,96 17.680,93 0,00 4.891.642,65
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 225.820,07 10.474,83 0,00 236.294,90
2. Geschäfts- oder Firmenwert 59.999,99 0.00 0.00 59.999.99
285.820,06 10.474,83 0,00 296.294,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 343.602,72 75.434,36 0,00 419.037,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 143.604,66 11.508,15 4.896,96 150.215,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 519.956,78 49.355,03 12.783,89 556.527,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.007.164,16 136.297,54 17.680,85 1.125.780,85
Summe Anlagevermögen 1.292.984,22 146.772,37 17.680,85 1.422.075,74
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.190,44 17.665,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0.01 0,01
7.190,45 17.665.28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.224.687,70 3.166.614,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 84.771,27 43.653,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 152.917,49 155.800,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0.00 119.480.34
3.462.376.46 3.485.548,12
Summe Anlagevermögen 3.469.566,91 3.503.213,40

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden größere Beträge für Kautionsforderungen ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellungen für Gewährleistungen

Rückstellung für im laufenden Geschäftsjahr noch nicht genommenen Urlaub der Arbeitnehmer

Rückstellungen für zukünftige Jubiläumsleistungen

Rückstellung für die Abschlusserstellung und Abschlussprüfungsleistungen

Rückstellungen für personalbezogene Prämien

Rückstellungen für Abfertigungen

Rückstellung für der Höhe nach noch nicht bezifferbare Aufwendungen für Betriebskosten, die das Geschäftsjahr betrafen und erst nach Abschlusserstellung abgerechnet werden.

Verbindlichkeiten

Nachfolgend werden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowle die Art und der Betrag der Sicherheit der Verbindlichkeiten dargestellt:

Verbindlichkeit Art Höhe 31.12.2023 bis zu 1 Jahr mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 bis zu 5 Jahren mehr als 5 Jahren Sicherheit Art
EUR EUR EUR EUR
Verbindilchkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.555.605,61 110.484,84 353.665,64 1.091.455,13 Grundschulden und Bürgschaften der Gesellschafter
Vorjahr 1.711.519,01 183.080,57 531.108,40 997.240.04
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 34.743,45 34.743,45 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 381.702,39 381.702,39 0,00 0,00 übliche Eigentumsvorbehalte
Vorjahr 506.790,93 608,750,93 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.634.857,94 3.634.857,94 0,00 0,00 übliche Eigentumsvorbehalte
Vorjahr 3.771.325.26 3.771,325,26 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern 3.634.857,94 3.634.857,94 0,00 0,00
Vorjahr 3.197.581,23 3.197.581,23 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 45.547,92 45.547,92 0,00 0,00
Vorjahr 159.180,05 159.186,05 0,00 0,00
davongegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 5.652.457,31 4.207.336,54 353.665.64 1.091.455,13
Vorjahr 6.148.781,25 4.620.342,81 531.190,40 997.240.04

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit EUR 3.634.857,94 (Vorjahr: EUR 3.664.325,26) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 107.000,00) sonstige Verbindlichkeiten.

Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind wie im Vorjahr keine Erträge aus Währungsumrechnungen enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von EUR 198,35 (Vorjahr: EUR 198,35) Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil.

Personalaufwand

In den Personalaufwendungen sind wie im Vorjahr, keine Aufwendungen für die Altersversorgung enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind, wie im Vorjahr, keine Aufwendungen aus Währungsumrechnungen enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind, wie Im Vorjahr, keine Zinserträge aus verbundenen Unternehmen enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen In Höhe von EUR 1.926,00 (Vorjahr: EUR 2.140,00) enthalten.

D. SONSTIGE ANGABEN

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 53 (Angestellte: 40, Gewerbliche 13).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB.

Aus den mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.492; davon sind TEUR 276 innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 1.217 von über einem bis mehr als fünf Jahren.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen im Zusammenhang mit Miet- und Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und Mietverträge für Gebäude.

Angaben zur Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Jörg Steffen Rieger Ph.D., Aalen, Kaufmann,

Andreas Höltkemeier, Geilenkirchen, Kaufmann

Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge macht die Gesellschaft von den Schutzklauseln nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Im Geschäftsjahr gewährte die Gesellschaft an ihre Mitglieder der Geschäftsführung keine Vorschüsse auf künftige Gehaltszahlungen oder Kredite. Die Gesellschaft ging zugunsten dieser Personen auch keine Haftungsverhältnisse ein.

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 236.853,68 auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Es liegen keine Ereignisse von besondere Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wesenberg, 28. März 2024

Andreas Höltkemeier

Jörg Steffen Rieger Ph.D.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Es liegen keine Ereignisse von besondere Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wesenberg, 28. März 2024

Andreas Höltkemeier

Jörg Steffen Rieger Ph.D.

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

A.1 Geschäftsmodell, Produkte und Dienstleistungen

Die LASH+LIFT Zurr- und Hebetechnik GmbH (LASH+LIFT) ist Lösungs- und Prozesspartner in den Bereichen Materialhandling, Hebetechnologie sowie Ladungs- und Personensicherung. Unser Erfolg basiert unter anderem auf der Erkenntnis, dass unsere Kunden außer Produkte auch Gesamtlösungen entlang ihrer Wertschöpfungskette benötigen. Alles aus einer Hand. Neben standardisierten Produktprogrammen und eigener Herstellerkompetenz verstehen wir Prozesse und gehen auf spezifische Anforderungen ein.

Absatzmärkte:

Die Absatzmärkte des Unternehmens sind Deutschland und Österreich.

Externe Einflussfaktoren für das Geschäft:

Neben Abhängigkeiten von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sind besonders die Entwicklung von Industriekunden, Erneuerbare Energie und der Windenergie wichtige Einflussfaktoren für die Nachfrage nach unseren Produkten.

A.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen wir unser Unternehmen steuern, sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern (EBT).

B. WITSCHAFTSBERICHT

B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von der Nachfrage im Bereich Industrie und Logistik. Dabei ist die Windenergie von besonderer Bedeutung. Gleich dem bundesdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum konnten wir in den obigen Bereichen für 2023 einen gleichbleibenden Umsatz erzielen.

Maschinenbau:

Der Maschinenbau zeigt sich weiterhin auf einem weltweiten Wachstumskurs.

Unsere Annahmen zum Marktpotenzial für Investitionsvolumina in Europa und weltweit haben sich im Jahr 2023 erneut bestätigt. Mit Lastaufnahmemitteln, Anschlagmitteln und Prüfdienst können strategische Schlüsselkunden mit einem siebenstelligen Umsatzanteil weiterhin erfolgreich bedient werden.

Windenergie:

Der Ausbau der Windenergienutzung bringt große wirtschaftliche Potenziale. Unsere Annahmen zum Marktpotenzial für Investitionsvolumina in Windkraftanlagen in Europa und weltweit haben sich im Jahr 2023 erneut bestätigt. Auch, wenn die Genehmigungen für Windkraftanlagen in 2023 abgenommen hat. Mit Lastaufnahmemitteln und Anschlagpunkten können strategische Schlüsselkunden mit einem siebenstelligen Umsatzanteil weiterhin erfolgreich bedient werden.

Automotive:

Ein bedeutender Absatzmarkt, der auch zukünftig relevantes Wachstumspotenzial für uns bietet. Ein technologischer Trendsetter unter den Unternehmen in der Fertigungsindustrie. Sie wickelt sich rasant weiter und ist eine treibende Kraft im Zeitalter der Digitalisierung.

Luftfahrt:

Nach einem starken Jahr 2022 hatten wir ein noch stärkeres Jahrr 2023. Die Luftfahrtindustrie, mit seinen vielen Zulieferern, ist wieder auf Erfolgskurs und bietet ein großes Marktpotenzial.

Logistik:

In diesem Segment werden sowohl Aufbauten-Hersteller als auch Zulieferer für Logistiklösungen seit Jahren weiterhin erfolgreich mit Produkten ausgerüstet. Mit weiterhin stabiler Umsatzentwicklung.

Sonstiges Industriegeschäft:

Dieser Markt zeigt speziell im Maschinenbau eine starke Entwicklung. Zusätzlich werden durch einzelne Projektgeschäfte immer wieder Bestands- und Neukunden erfolgreich weiterentwickelt.

B.2 Geschäftsentwicklung

Trotz höheren Materialaufwendungen, Personal- und sonstigen betrieblichen Kosten kam es 2023 zu einem positiven Ergebnis. Gegenüber 2022 wurde versucht den Rohertrag auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr zu halten. Das Ergebnis vor Steuern konnte positiv gestaltet werden. Das Ergebnis vor Steuern (245€) fiel gegenüber dem Vorjahr (634T€) geringer und gegenüber der Vorjahresprognose (130T€) höher aus, trotzdem konnten wir die positive Gesamtentwicklung der vergangenen Jahre erfolgreich fortsetzen.

Direkte Kundenkontakte, Produktpräsentationen und Messen nahmen wieder Fahrt auf und fanden wie gewohnt statt. Kunden im allgemeinen Industriegeschäft verhielten sich bedingt durch die Rohstoffknappheit und deutlich höheren Bezugskosten, sehr zurückhaltend. Die Lieferfähigkeit wurde kundenseits weiterhin viel Augenmerk geschenkt, aber die Preise rückten wieder ins Rampenlicht.

Die Umsatzentwicklung ist weitestgehend auf demselben Niveau geblieben. Die Rohertragsmarge ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls nahezu konstant geblieben.

Weitere Verbesserungen wurden durch die Einführung eines LASH+LIFT gruppenweiten Marketingkonzepts erzielt, welches durch die Stammhäuser der beiden Gesellschafter RUD und SpanSet konzeptionell und personell unterstützt wird.

Die Nutzung eines Produkt-Informations-Management-Systems (PIM) im Verbund der weiteren inländischen LASH+LIFT-Gesellschaften für die digitalisierte Vermarktung wurde weiter vorangetrieben. Ziel ist es, alle verkaufsrelevanten Produktinformationen bereit zu stellen und dynamisch zu aktualisieren und zu ergänzen.

Aufgrund der Reputation, welche LASH+LIFT als Anbieter technischer Lösungen im Marktumfeld hat, gelingt es immer wieder neue Potenzialkunden zu entwickeln, die sich vom allgemeinen Wettbewerb abheben. Unterstützend wirkt dabei die Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaften SpanSet Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mbH & Co. KG (SpanSet), sowie der RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG (RUD).

B.2.1 Analyse der Finanzkennzahlen

B.2.1.1 Ertragslage

Das Jahresergebnis von 237 T€ zeigt eine gute Leistung und setzt den positiven Trend der letzten Jahre fort.

Der Umsatz konnte, trotz des starken Umsatzes in 2022 und der negativen Einflüsse durch die gestiegenen Kosten, gegenüber dem Vorjahr mit 20.287 T€ (Vj. 20.110 T€) weiter gesteigert werden.

Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) ist mit 5.670 T€ im Vergleich zum Vorjahr mit 5.674 T€ nahezu konstant geblieben, trotz einer erstmaligen Reichweitenabschreibung für die Handelswaren am Standort in Österreich.

Die Personalaufwendungen hingegen sind mit 3.590 T€ (Vj. 3.274 T€) gegenüber dem Vorjahr um 9,7% angestiegen im Wesentlichen bedingt durch Lohn- und Gehaltsanpassungen und durch eine höhere Mitarbeiteranzahl als im Vorjahr.

Unter Berücksichtigung von nahezu konstant gebliebenen Abschreibungen, erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen und einem verbesserten Zinsergebnis, ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern von 237 T€, das im Vergleich zum starken Vorjahr um 391 T€ rückläufig ist.

B.2.1.2 Finanzlage

Dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 79 T€ (Vj. Mittelabzufluss 22 T€) steht der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von 113 TEUR (Vj. 149 T€) und der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 126 T€ (Vj. 613 T€) gegenüber. Damit verringert sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus flüssigen Mitteln und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten, von 226 T€ im Vorjahr auf 66 T€ im Berichtsjahr.

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.555 T€ (Vj. 1.712 T€).

B.2.1.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Jahr 2023 um 545 T€ auf 7.770 T€. Auf der Aktivseite sind insbesondere die Handelswaren um 452 T€ und das Guthaben bei Kreditinstituten um 233 T€ gesunken. Der Rückgang der Handelswaren ist auch auf die erstmalige Reichweitenabschreibung mit 229 T€ am Standort Österreich zurückzuführen. Das Anlagevermögen hat sich infolge der Zugänge (113 T€) und der Abgänge zu Restbuchwerten (18 T€) sowie der Abschreibungen im Berichtsjahr (147 T€) kaum verändert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich im Wesentlichen durch planmäßige Tilgungen der Bankdarlehen und durch die Veränderung der Cashflows reduziert.

Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um 254 T€ und Verbindlichkeiten um 496 T€ gesunken. Dies liegt im Wesentlichen an reduzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 156T€ und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 125 TEUR und verminderten Steuerrückstellungen mit 253 T€, durch Inanspruchnahmen, Auflösungen und überhöhten Steuervorauszahlungen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 22,5% und hat sich wegen der gesunkenen Bilanzsumme infolge des Jahresüberschusses 2023 gegenüber dem Vorjahr (18,2%) verbessert. Die Fremdkapitalquote (den Sonderposten mit Rücklagenanteil eingeschlossen) liegt bei 77,5% (Vj. 81,8%).

B.2.2 Gesamtaussage zu Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Insgesamt werden die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft als zufriedenstellend eingeschätzt. Bestandsgefährdende Risiken hinsichtlich der Fortführung der Unternehmenstätigkeit werden zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts nicht gesehen.

B.2.3 Sonstige Angaben

Produktion

Eine Fertigung findet in der Händlerfunktion nur partiell in Nebentätigkeiten z. B. im Bereich der Endkonfektionierung statt: Speziell ist der Standort Wesenberg spezialisiert auf das Verspleißen und Vergießen von Drahtseilen und die Montage von Kettengehängen, sowie den prüftechnischen Austausch von Ersatzeilen, u.a. in Hebeklemmen. Wichtig ist hierbei eine schnelle Realisierung, um für die Kunden kurze Bereitstellungszeiten zu ermöglichen.

Beschaffung

Als Anbieter von Qualitätsmarken sind die Produkte der Gesellschafter RUD und SpanSet dominierend für den Beschaffungsprozess. Es erfolgt hierbei eine permanente und enge Abstimmung mit den Lieferanten. Liefermengen sind durch Rahmenkontrakte langfristig abgesichert. Darüber hinaus werden in projektspezifischen Bedarfsfällen situativ Mengen und Preise sowie kundespezifische Varianten abgestimmt.

Generell erfolgt die Beschaffung nur bei zertifizierten Geschäftspartnern. Für unsere Produkte benötigen wir durchgängige Qualitätskontrollen mit Herkunftsnachweis und Prüfzeugnissen.

Wir arbeiten ständig an der Optimierung der Beschaffungsvorgänge, wobei aktuell die Verfügbarkeiten in den meisten Fällen die entscheidende Rolle spielen. Hierbei gewinnt auch die strategische Zusammenarbeit mit den weiteren Tochteresellschaften von RUD und SpanSet immer mehr an Bedeutung.

Absatzentwicklung und Auftragslage

Im Jahr 2023 konnte das Umsatzniveau gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Dies konnte trotz eines schwierigen Beschaffungsmarktes aufgrund der positiven Entwicklung in einzelnen Branchen, u. a. im Maschinenbau und in der Automobilbranche realisiert werden.

Schwierige Marktbedingungen werden durch Qualität und technische Kompetenz durch den Kunden honoriert.

Besonders das Servicegeschäft konnte aufgrund der für viele Produkte notwendigen jährlichen Sicherheitsprüfungen stark ausgebaut und weiterentwickelt werden.

Investition und Finanzierung

Im Berichtsjahr wurden Investitionen (einschließlich der Umbuchungen von geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau) von 113 T€ auf Sachanlagen getätigt.

Die größte Einzelmaßnahme im Berichtsjahr war die Photovoltaikanlage für das neue Gebäude in Wesenberg.

Die Finanzierung ist neben einem allgemeinen Cash-Management durch die Unterstützung und stabile Bilanz- und Geschäftsentwicklung der Mutterhäuser sichergestellt.

Personal- und Sozialbereich

Im Berichtszeitraum wurden durchschnittlich 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Notwendige Schulungsmaßnahmen und fachspezifische Schulungen wurden meist wieder als Präsenzveranstaltung durchgeführt.

C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

C.1 Prognosebericht

Durch hohe Zinsen und Preissteigerungen herrscht eine allgemeine Verunsicherung in den Märkten vieler Kundensegmente. Ein allgemeiner Konjunkturaufschwung wird nicht erwartet. Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks bestimmen die allgemeine Entwicklung.

Aufgrund der geschilderten Herausforderungen planen wir für das laufende Geschäftsjahr 2024 nur ein konstantes Umsatzniveau mit einer maximal moderaten Ergebnisverbesserung vor Steuern durch einzelne Kundenprojekte in ausgewählten Marksegmenten. Dadurch ist eine partielle Entkopplung von allgemeinen makroökonomischen Entwicklungen möglich.

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie den derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

C.2 Chancenbericht

Diese vorab beschriebene Vorgehensweise wird durch diverse Projekte unterstützt, u.a. dem weiteren Ausbau des Prüfdienstes und dem Kompetenzausbau im Bereich von Lastaufnahmemitteln.

Wichtig ist, dass es uns weiterhin gelingt, mit der internationalen Produktkompetenz als Bestandteil einer weltweiten Unternehmensgruppe und konzentrierten Vertriebsanstrengungen in der Entwicklung bestehender Kunden und in der Neukundengewinnung über Differenzierung Erfolge zu erzielen. Hierbei bewährt sich eine abgestimmte Gruppenzusammenarbeit, welche in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnt.

Der eingeschlagene Weg der aktiven Unterstützung von Akquise Leistungen, gemeinsam mit unseren Gesellschaftern und langjährigen Vertriebspartnern im Flächen- und Projektgeschäft, entwickelt weiterhin positive Perspektiven.

C.3 Risikobericht

Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen aus Russland und der Ukraine bestehen nicht, sodass sich hieraus keine konkreten Risiken ergeben. Mittelbare Risiken aus den Geschäftsbeziehungen unserer Kunden sind nur schwer abschätzbar, aber aus heutiger Sicht beherrschbar. Generelle gesamtwirtschaftliche Risiken betreffen auch unser Unternehmen. Die lahmende Weltkonjunktur bremst auch die Investitionsbereitschaft deutscher Unternehmen, in Bauten, Ausrüstungen und immaterielle Kapitalgüter.

Preisänderungsrisiken aus dem Beschaffungsgeschäft versuchen wir in Form von Teuerungszuschlägen an die Kunden weiterzugeben.

Zur Vermeidung von Liquiditätsrisiken erfolgt auf Wochenbasis eine Cashflow- Analyse inkl. aktualisierter rollierender Monatsvorschau und einer generellen Cashflow-Planung.

Dem Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begegnen wir mit dem Instrument einer Forderungsausfallversicherung und der permanenten Überwachung offenen Posten auf Einhaltung der Zahlungsziele. Konkrete Ausfallrisiken werden in Form von Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Das Ausfallrisiko bei den Guthaben bei Kreditinstituten schätzen wir infolge der Bonität unserer Hausbanken als gering ein. Lieferverzögerungen auf Grund von möglicher Lieferknappheit begegnen wir mit einer vorausschauenden Kundenbedarfsplanung und frühmöglicher Bestellungen bei unseren Lieferanten.

Wechselkursrisiken bestehen nicht, da nur auf EURO- Basis Handelsware direkt eingekauft und verkauft wird.

Durch die Integration in die IT-Landschaft der SpanSet Gruppe und der damit einhergehenden Datensicherheitsrichtlinien, wird das Risiko von Cyberkriminalität als gering eingestuft, ohne es jedoch negieren zu wollen. Durch die IT-technische Betreuung der SpanSet Gruppen IT erfährt die Gesellschaft im Vergleich zu anderen Unternehmen ihrer Größe einen Vorsprung in technologischer Hinsicht. Die Mitarbeitenden, deren Verhalten einen entscheidenden Einflussfaktor im Zusammenhang mit Cyberkriminalität darstellt, werden jährlich durch Pflichtschulungen in den Bereichen Datenschutz, IT und Compliance sensibilisiert.

C.4 Zusammenfassende Beurteilung der Chancen und Risiken

Angesichts der dargestellten Chancen und Risiken, die mit der Umsetzung der kurzfristigen, aber auch der strategischen Ziele der Gesellschaft verbunden sind und auf die zuvor hingewiesen wurde, ist die Geschäftsführung der Auffassung, dass die LASH+LIFT Zurr- und Hebetechnik GmbH die notwendigen Voraussetzungen schafft, um kurz- und mittelfristig die positive Umsatzentwicklung der letzten Jahre grundsätzlich fortzusetzen und dabei eine stabil-positive Ergebnisentwicklung zu erreichen.

D. SONSTIGE ANGABEN

Zweigniederlassungen

Neben dem Hauptsitz am Standort in Wesenberg besitz die Gesellschaft Zweigniederlassungen in Berlin und Braunschweig, sowie in Friedburg/ Österreich. Über die bestehenden Haupt- und Zweigerlassungen werden die relevanten Kunden mit Ware beliefert und auch Prüfdienstleistungen durch das dort vorhandene Personal erbracht.

Forschung und Entwicklung

Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden nicht durchgeführt. Hier partizipieren wir von den Aktivitäten und Ergebnissen innerhalb der SpanSet-Gruppe und RUD-Gruppe.

 

Wesenberg, den 28. März 2024

Andreas Höltkemeier

Jörg Steffen Rieger Ph.D.

Forschung und Entwicklung

Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden nicht durchgeführt. Hier partizipieren wir von den Aktivitäten und Ergebnissen innerhalb der SpanSet-Gruppe und RUD-Gruppe.

 

Wesenberg, den 28. März 2024

Andreas Höltkemeier

Jörg Steffen Rieger Ph.D.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lash + Lift Zurr- und Hebetechnik GmbH, Wesenberg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Lash + Lift Zurr- und Hebetechnik GmbH, Wesenberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lash + Lift Zurr- und Hebetechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 10. Juni 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Winkler, Wirtschaftsprüfer

Berndt, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 18.12.2024

 

gez. Patrick Schulte, Geschäftsführer

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