Baugenossenschaft Bahnheim eG

Kaiserslautern

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern GnR 114
Eingetragen
4.11.1918
Branche
Kreditinstitute des GenossenschaftssektorsBausparkassenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
(1) Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. (2) Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben und sich verschaffen. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen. Beteiligungen und Mitgliedschaften sowie Kooperationen sind zulässig. (3) Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist mit Ausnahme der Vermietung von Gewerberäumen, der Vermietung oder Überlassung von Gemeinschafts- und Betreuungsräumen zur Betreuung der Mitglieder und von Geschäften, die geboten sind um wirtschaftliche Nachteile von der Genossenschaft abzuwenden oder diese zu verringern, nicht zugelassen. (4) Die Genossenschaft kann bei Institutionen, die den genossenschaftlichen Gedanken oder das Wohnungs- und Siedlungswesen fördern, die Mitgliedschaft erwerben oder diese fördern.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Timo Anschütz
seit 16.7.2025
Vorstandsmitglied
Nicole Weismann
seit 16.7.2025
Prokura
Kurt Sajek
seit 2.12.2024
Vorstandsmitglied
Norbert Heil
seit 10.1.2020
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Baugenossenschaft Bahnheim eG

Kaiserslautern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.225,00 4.633,00
II. Sachanlagen 22.312.840,63 22.157.319,66
III. Finanzanlagen 52,00 52,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte, unfertige Leistungen 1.285.221,95 1.161.480,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 33.169,65 65.790,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.126,09 615.780,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.112,19 929,80
Summe 23.655.747,51 24.005.986,50

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
1. Geschäftsguthaben 2.277.205,30 2.269.271,69
2. Ergebnisrücklagen 8.743.843,71 9.085.612,45
3. Bilanzgewinn 86.925,85 86.012,49
Eigenkapital insgesamt: 11.107.974,86 11.440.896,63
B. Rückstellungen 375.191,76 402.029,51
C. Verbindlichkeiten 12.165.160,02 12.153.093,97
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.420,87 9.966,39
Summe 23.655.747,51 24.005.986,50

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben / Nachtragsbericht

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der Verordnung für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen beruhend auf dem Formblatt vom 25.05.2009 des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. Im Jahr 2015 wurde das Gesetz zur Umsetzung der neuen EU-Bilanzrichtlinie (Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz-BilRUG) verabschiedet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB-BilRUG) aufgestellt.

In der Gliederung der Bilanz, der Gewinn und Verlustrechnung sowie dem Anhang wurden die gesetzlichen Vorgaben (BilRUG) umgesetzt.

Vorgänge oder Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und sich auf die hier dargestellte Vermögens-, Finanz- und Vermögenslage auswirken, haben sich nicht ergeben.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden / Anlagevermögen

Auf der Grundlage des § 255 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Herstellungskosten, die Aufwendungen, die für die Herstellung eines Vermögensgegenstandes, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen.

Zusammenhängende Baumaßnahmen können zu einer Verbesserung des Gebäudes führen, wenn die Gebäudequalität erhöht wird. Dies gilt auch für zusammenhängende Baumaßnahmen, die zueinander in einem engen räumlichen, sachlichen und zeitlichen Zusammenhang stehen. Deshalb wurde erstmalig für das Geschäftsjahr 2015 nach Rücksprache mit unserem Genossenschaftlichen Prüfungsverband e.V. Erfurt eine Aktivierung der einzelnen Wohnungsobjektkosten vorgenommen, um damit die verbesserte Gebäudequalität bilanziell und werttechnisch zu berücksichtigen.

Bewertungsmethoden Anlagevermögen

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten.

Das gesamte Sachanlagevermögen wurde zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten wurden auf der Grundlage der Vollkosten ermittelt. Dieses sind zu 100 % Fremdkosten. Eine Aktivierung der Eigenleistungen wurde im Geschäftsjahr 2023 vorgenommen.

Die anderen Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bewertet.

Abschreibungen Anlagevermögen

Die planmäßigen Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens wurden wie folgt vorgenommen:

Immaterielle Vermögensgegenstände linear unter Zugrundelegung einer Gesamtnutzungsdauer von 3 Jahren.

Auf Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten, nach der Restnutzungsdauermethode unter Zugrundelegung einer Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren.

Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode mit Sätzen zwischen 3 % und 25 % vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden sofern ihre Anschaffungskosten zwischen 250,01 EUR bis 1.000,00 EUR netto liegen gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einem jährlichen Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungskosten 250,00 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bewertungsmethoden Umlaufvermögen

Die unfertigen Leistungen betreffen ausschließlich noch nicht abgerechnete Betriebskosten. Sie wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Diese setzen sich aus Fremdkosten und Eigenleistungen zusammen.

Das sonstige Umlaufvermögen ist zum Nominalbetrag bzw. zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden allen erkennbaren Risiken durch Abschreibung Rechnung getragen.

Bewertungsmethoden Rückstellungen

Passivierungspflichtige Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit der ihrer jeweiligen Restlaufzeit gemäß Abzinsungssatz der deutschen Bundesbank abgezinst. Die Vermögens- und Ertragslage wurde dadurch entsprechend belastet, Auswirkungen auf die Finanzlage ergeben sich nicht.

Bewertungsmethoden Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Bei den Forderungen aus Vermietung in Höhe von 11.236,61 EUR (i. V. 17.566,92 EUR) bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 1.626,65 EUR (i. V. 2.675,82 EUR). Bei den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 21.933,04 EUR (i. V. 48.223,95 EUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 0,00 EUR (i. V. 0,00 EUR).

Unter „Sonstige Rückstellungen“ sind passiviert: Rückstellungen für Aufwendungen für die Dämmung der obersten Geschossdecken gemäß EnEV TEUR 325,7 (i.V. TEUR 345,2), Personalkosten TEUR 34,6 (i.V. TEUR 43,1) und sonstige betriebliche Aufwendungen TEUR 14,9 (i.V. TEUR 13,7). Verwendung des Jahresergebnisses

Jahresfehlbetrag EUR - 254.842,89
Entnahme aus Ergebnisrücklagen EUR 341.768,74
Bilanzgewinn EUR 86.925,85

Der Bilanzgewinn soll zur Ausschüttung einer Dividende gemäß § 41 der Satzung in Höhe von 4 % auf das dividendenberechtigte Geschäftsguthaben verwendet werden.

Die Position „Erhaltene Anzahlungen“ stellt ausschließlich Vorauszahlungen auf noch abzurechnende Betriebskosten dar.

D. Sonstige Angaben

Beteiligungsverhältnisse

Bei den unter der Position „Andere Finanzanlagen“ bilanzierten Beträgen handelt es sich um Genossenschaftsanteile bei der Sparda-Bank Südwest eG, Mainz verbunden mit einer Haftsumme von 52,00 EUR.

Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr wurden 19 Arbeitnehmer beschäftigt.

Zum 31. Dezember 2023 waren bei der Genossenschaft beschäftigt:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter/innen 4 3
Technische Mitarbeiter 1 0
Auszubildende 1 0
Mitarbeiter des Regiebetriebes 8 1
Geschäftsführender Vorstand 1 0
Mitarbeiter/innen zusammen: 15 4

Mitglieder- und Anteilsbewegung

Mitglieder Geschäftsanteile
Stand 01.01.2023 1.144 13.902
Zugang 2023 32 638
Abgang 2023 59 624
Stand 31.12.2023 1.117 13.916

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr um 9.643,07 EUR erhöht.

Mitglieder des Vorstandes

Norbert Heil

Christoph Marosczyk

Klaus Rutz

Mitglieder des Aufsichtsrates

Robert Brell bis 2024

Elke Hepp bis 2025

Jürgen Laufer bis 2024

Sieglinde Forster bis 2026

Kurt Sajek bis 2025

Sebastian Hellriegel bis 2026

Forderungen an Organmitglieder

Forderungen gegenüber Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes

PDG, Genossenschaftlicher Prüfungsverband e.V., Straße des Friedens 4, 99094 Erfurt.

Mitgliederversammlung

Die letzte ordentliche Mitgliederversammlung fand am 23.07.2023 statt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Mitgliederversammlung vor, den Bilanzgewinn zur Ausschüttung einer Dividende gemäß § 41 der Satzung in Höhe von 4 % auf das für das Geschäftsjahr 2023 dividendenberechtigte Geschäftsguthaben zu verwenden.

E. Weitere Angaben

Gründung, Genossenschaftsregister, Firmensitz

Die Genossenschaft wurde am 28.08.1910 gegründet und ist im Genossenschaftsregister des Amtsgerichtes Kaiserslau- tern unter der Nummer 114 eingetragen.

Bei Gründung erhielt sie zunächst den Namen „Baugenos- senschaft für das Verkehrspersonal Kaiserslautern eGmbH“; seit der Satzungsänderung vom 19.06.1990 führt sie wieder den von 1922 bis 1939 geführten Firmennamen „Baugenos- senschaft Bahnheim eG“.

Der Firmensitz befindet sich in Kaiserslautern.

Steuerstatus, -Nummer

Die Genossenschaft ist „Vermietungsgenossenschaft“ mit partieller Steuerpflicht.

Die Steuer-Nr. beim Finanzamt Kaiserslautern lautet 19/651/14015

Mitgliedschaften

Die Genossenschaft ist Mitglied in folgenden Organisationen:

PDG Genossenschaftlicher Prüfungsverband e.V., Erfurt

Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft e. V., Düsseldorf

Arbeitsgemeinschaft der Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaften, Stuttgart

Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e. V., Berlin

Industrie- und Handelskammer für die Pfalz, Ludwigshafen am Rhein

 

Kaiserslautern, 06.02.2025

Baugenossenschaft Bahnheim eG
Kaiserslautern

Der Vorstand

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.