Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 4785
Vorher
AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH
Eingetragen
3.8.2001
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und der Vertrieb von Anlagen für die Oberflächentechnik einschließlich Serviceleistungen, und aller damit zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wencke Schilcken
seit 22.10.2025
Prokura
Prokura
Prokura
Michael Klemens Mucke
seit 22.10.2025
Prokura
Takeshi Hirayama
seit 29.1.2025
Geschäftsführer
Ramesh Babu Krishnan
seit 29.1.2025
Geschäftsführer
Andreas Bügener
seit 27.1.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Winoa Société anonyme à conseil d'administrationFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sinto AGTOS GmbH (vormals: AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH)

Emsdetten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Tätigkeit des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH entwickelt, produziert und vertreibt weltweit im Wesentlichen auf Kundenanforderungen zugeschnittene Schleuderradstrahlanlagen für die Oberflächenbearbeitung sowie sämtliche damit zusammenhängende Serviceleistungen für Eigen- und Fremdfabrikate.

Alleinige Gesellschafterin der AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH ist die AGTOS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG.

Die AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH hat eine 100%-tige Tochterunternehmung, die AGTOS Polska SP.z o.o. in Konin / Polen, wo ein Großteil der Maschinenfertigung und die Betreuung des polnischen Marktes jeweils mit Unterstützung und in enger Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft stattfindet.

Vom Sitz des Unternehmens in Emsdetten aus erfolgt ansonsten die Bearbeitung sämtlicher Vorgänge von der Produktentwicklung und -projektierung bis hin zur Montage und Bereitstellung von Ersatzteilen und Servicetechnikern in die unterschiedlichsten Branchen, wie z.B. Automotive und Zulieferer, Gießereien, Maschinenbau, Landtechnik, Stahlbau, Stein um nur einige zu nennen. Und dies weltweit, AGTOS Technik ist bereits in über 60 Ländern auf allen Kontinenten erfolgreich im Einsatz.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor gut einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Im Euro-Raum verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023

Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig.

Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine signifikant niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits um Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut.

In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo Institut, VDMA

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 startete für uns bedingt durch einen hohen Auftragsbestand mit guten Voraussetzungen. Im Jahresverlauf konnten wir in allen Geschäftsbereichen eine weiterhin stabile Entwicklung der Geschäftsaktivitäten feststellen, wenngleich der Auftragseingang im abgelaufenen Berichtszeitraum nicht unsere Planwerte erreichen konnte. Diese Entwicklung steht im Einklang mit den allgemeinen Informationen und Daten des deutschen Maschinenbaus gemäß VDMA. Die Verteuerung von Investitionen durch Material- und Personalkostensteingerungen sowie erhöhten Finanzierungskosten haben die Bereitschaft zur Entscheidung über Neuinvestitionen eingetrübt. Die Anzahl der Neuanfragen und Projekte belief sich jedoch weiterhin auf einem gesunden Niveau. Die noch im Vorjahr bestehenden Schwierigkeiten bei der Materialverfügbarkeit haben sich im Berichtszeitraum entspannt. Der Auftragsbestand im Geschäftsfeld Maschinenverkauf (Neu- und Gebrauchtmaschinen) lag am Jahresende des Berichtszeitraums 13% unter dem Vergleichswert zu Jahresbeginn auf einem für uns immer noch gesunden Niveau.

Die Umsatzerlöse im Maschinenverkauf (Neu- und Gebrauchtmaschinen) steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um + 50,1%. Der Gesamtumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um + 18,1%. Der Exportanteil lag im Berichtszeitraum gesamt bei 48,9% gegenüber 61% im Vorjahr.

Der gesamte Auftragsbestand lag zum Ende des Geschäftsjahres um knapp 15% unterhalb des Vergleichswertes zu Jahresbeginn.

2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Unser Unternehmen weist unverändert eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf.

2.3.1 Ertragslage

Die gesamten Umsatzerlöse beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 21,0 Mio.€ gegenüber 17,8 Mio.€ im Vorjahr (+ 18,1%). Die Gesamtleistung des Unternehmens stieg ebenfalls von 18,2 Mio.€ um 17,4 % auf 21,4 Mio.€.

Die Personalaufwendungen stiegen analog der allgemeinen Kostenentwicklung sowie Sondereffekten wie einer Inflationsausgleichsprämie im Berichtszeitraum um + 12,9% und die Materialaufwendungen in Folge der gestiegenen Beschaffungskosten sowie der gestiegenen Betriebsleistung um + 8,5%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen ebenfalls deutlich um + 74,3% gegenüber dem Vorjahr. Hauptursächlich waren hier eine deutliche Erhöhung der auftragsbezogenen Rückstellungen sowie der Gewährleistungsrückstellungen zum Bilanzstichtag und erhöhte Reisekosten sowie Vertriebsprovisionen analog der Umsatzsteigerung und höheren Anzahl von Aufträgen mit Provisionsansprüchen.

Das Jahr 2023 schloss mit einem Gewinn vor EE-Steuern in Höhe von + 2.522 T€ (Vorjahr + 1.765 €) ab, was unter Berücksichtigung der allgemein sich verschlechternden Rahmenbedingungen als sehr positiv zu beurteilen ist und auch deutlich oberhalb unserer Prognose und Planungen lag. Umsatz und Ergebnis stellen die bislang höchsten Werte der AGTOS-Firmengeschichte dar.

Durch die Beendigung des Ergebnisabführungsvertrages an die AGTOS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG zum 31.12.2021 wurde analog der Vorgehensweise im letzten Jahr die ertragsmäßige Versteuerung des Jahresergebnisses im Berichtsunternehmen durchgeführt und der Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 1.835 T€ ausgewiesen. Von dem Jahresüberschluss wurden 369 T€ bereits im Berichtszeitraum an die AGTOS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co.KG ausgeschüttet, der ausgewiesene Bilanzgewinn beträgt 1.465 T€.

2.3.2 Finanzlage

Unsere Finanzlage ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Es entspricht weiterhin der Philosophie des Unternehmens, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele möglichst unter Ausnutzung von Skonto auszugleichen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu realisieren. Ausreichend vorhandene Kontokorrentmittel wurden im Berichtszeitraum nicht in Anspruch genommen.

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen liquiden Mittel stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt deutlich um + 51,7% auf 4,37 Mio.€.

Das für das ERP-Projekt Anfang 2018 ausgezahlte Bankdarlehen i.H.v. 400 T€ wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig und vollständig getilgt.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg entsprechend der gestiegenen Geschäftsaktivitäten von 9,89 Mio.€ um +12,2% auf 11,09 Mio.€ zum Ende des Geschäftsjahres. Die Eigenkapitalquote veränderte sich nur leicht von 22,3% auf 22,2% zum Jahresende 2023.

Die Investitionen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 98 T€ im Vergleich zu 753 T€ im Vorjahr und beinhalten im Wesentlichen Ersatzinvestitionen für Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Alle Investitionen wurden aus Eigenmitteln finanziert.

Das Umlaufvermögen der Gesellschaft stieg zum Ende des Geschäftsjahres auf 9,55 Mio.€ entsprechend +16,8% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres. Diese Steigerung resultiert im Wesentlichen aus einer deutlichen Erhöhung der liquiden Mitteln (+51,7%). Die Vorräte stiegen um +11,5% während sich die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um - 18,4% reduzierten.

Die Gesamtsumme der Verbindlichkeiten belief sich zum Jahresende des Geschäftsjahres 2023 auf 6,93 Mio.€ (+11,7% zum Vorjahr). Wesentlich erhöhten sich die Anzahlungen auf Bestellungen (+ 484 T€ entsprechend +19,2%), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+ 211 T€, +7,8%) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (+ 355 T€, + 89,9%). Gesunken sind dagegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- 253 T€, -48,3%).

2.3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentliche Kennzahlen für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir den Auftragseingang sowie die Umsatzrendite heran.

Im gesamten Geschäftsjahr 2023 realisierten wir einen Auftragseingang leicht unterhalb der hohen Vorjahreswerte. Unsere Erwartung einer weiteren Belebung der Nachfrage nach Investitionsgütern nach der Corona-Pandemie wurde durch die deutlich verschlechternden Rahmenbedingungen und erhöhten Finanzierungskosten nicht bestätigt. Gleichwohl lag der realisierte Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr immer noch auf einem gesunden und zufriedenstellenden Niveau.

Auf der Umsatzseite sorgten die aus dem Vorjahr in den Berichtszeitraum verschobenen Maschinenauslieferungen und durchgeführte Preisanpassungen dafür, dass wir den bislang höchsten Umsatz unserer Firmengeschichte erreichen konnten.

Unter diesen Bedingungen konnten wir ein sehr herausforderndes, aber auch erfolgreiches Geschäftsjahr mit einem sehr positiven Jahresergebnis deutlich oberhalb unserer Planungen erreichen. Die Umsatzrendite lag im Berichtszeitraum bei +12,0% gegenüber +9,9% im Vorjahr jeweils vor Gewinnabführung bzw. vor Steuern.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind im Anhang aufgeführt.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

4.1 Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Unser bewährtes, krisenerprobtes Konzept gibt uns die Grundlage, die Prognose für die kommenden Jahre insgesamt weiterhin als vorsichtig positiv einzuschätzen. Jedoch können die nachhaltigen Auswirkungen und Folgen der Krisen und Kriege sowie sich verschlechternde wirtschaftliche Rahmenbedingungen nicht abschließend eingeschätzt werden. Unsere Einschätzung wird weiterhin durch die langjährigen Geschäftsbeziehungen zu Bestandskunden und den zielgerichteten Ausbau des Produktportfolios begründet.

Für das neue Geschäftsjahr 2024 haben wir zu Jahresbeginn unsere Planungen zunächst auf eine Umsatzsteigerung von ca. +10% gegenüber dem Vorjahr ausgelegt, wobei eine auf den eigenen unternehmerischen Grundlagen und Erfahrungen fußende Prognose durch vorstehende Einflüsse weiterhin stark erschwert ist.

Bis zum Zeitpunkt der Berichtserstellung wurden unsere Prognosen noch nicht bestätigt. Kaufentscheidungen verzögern sich und die Projektbearbeitung wird immer aufwendiger. Trotz einer Vielzahl von ausgearbeiteten und vergabereifen Projekten liegt der Auftragseingang bislang hinter unseren Planungen. Die Entwicklung wird auch von der Auftragserteilung einiger Großprojekte beeinflusst und ist daher weiterhin sehr schwer einzuschätzen.

4.2 Risikobericht

4.2.1 Sondereinflüsse Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine

Die Folgen der Corona-Pandemie haben sich auch in unserer Betrachtung abgemildert. Dagegen spüren wir weiterhin die Folgen der Kriege in der Ukraine und Gaza. Insbesondere sind die Schwankungsbreiten der Preisanpassungen je nach Warengruppe weiterhin enorm. Einige Waren haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zeitweise um ein Vielfaches verteuert, bei anderen Waren sind die Beschaffungskosten zwischenzeitlich wieder rückläufig. Die Kostenbeurteilung und Preisbewertung wird dadurch weiterhin extrem erschwert.

Risiken für unsere wirtschaftliche Entwicklung versuchen wir möglichst früh zu erkennen und ihnen weiterhin schnellstmöglich und konsequent durch Ergreifung geeigneter Maßnahmen entgegenzuwirken.

4.2.2 Branchenspezifische Risiken

Der Maschinen- und Anlagenbau ist als Lieferant von Investitionsgütern sehr von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Die Kriege in der Ukraine und Gaza sowie die allgemeinen Rahmenbedingungen haben die Kaufentscheidungen von potenziellen Kunden für Investitionsgüter negativ beeinflusst.

4.2.3 Ertragsorientierte Risiken

Als Sondermaschinenbauer bestehen insbesondere im Rahmen der Projektierung und Auftragsabwicklung von Maschinenaufträgen Risiken, die durch installierte Mechanismen während der Auftragsabwicklung sowie im Projektcontrolling möglichst frühzeitig aufgezeigt werden. Zusätzlich belasten weiter steigende Beschaffungs-, Personal- und Energiekosten ebenfalls die Ertragsaussichten.

Oberstes Ziel ist dabei, entwicklungshemmende oder bestandsgefährdende Risiken, aber auch sich bietende Potenziale zu erkennen, um frühestmöglich reagieren bzw. agieren zu können.

4.3 Chancenbericht

Wir legen weiterhin hohen Wert auf eine stetige Weiterentwicklung und Anpassung unserer Produktpalette an die kundenseitigen Anforderungen. Durch interne Prozess- und Qualitätskontrollen verbinden wir dies mit einem hohen Qualitätsanspruch an unsere Produkte und Dienstleistungen.

Durch den weltweiten Einsatz unserer Maschinen und kontinuierlicher Maßnahmen zur Unterstützung unserer internationalen Ausrichtung in unterschiedlichen Branchen sehen wir die Marke "AGTOS" am Markt weiterhin gut aufgestellt und vertreten. Durch die kontinuierliche Optimierung unseres Vertriebsnetzes um neue Handelsvertreter und strategische Partner sehen wir weiterhin eine gute Basis, unsere Geschäftsaktivitäten auszuweiten und damit zumindest die von uns beeinflussbaren Voraussetzungen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung zu schaffen.

In Folge einer frühzeitigen und strategischen Nachfolgeplanung wurde Andreas Bügener nach Einstellung und Einarbeitung nach dem Ende des Geschäftsjahres im Januar 2024 als weiterer Geschäftsführer ins Handelsregister eingetragen.

4.4 Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage

Einer Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Branchen oder Länder wird durch eine breite Kundenstruktur unterschiedlichster Branchen und der internationalen Ausrichtung weiter konsequent entgegengewirkt.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir insbesondere durch unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die schnell weiterhin gravierende globale Auswirkungen mit sich tragen können.

Vor dem Hintergrund unserer in den Vorjahren gewonnenen und konsequent ausgebauten finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber weiterhin gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind für uns derzeit nicht erkennbar.

5. Finanzrisikobericht, Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Guthaben bei Finanzinstituten, An- und Vorauszahlungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten.

Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm. Es besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Das Zahlungsverhalten wird turnusmäßig geprüft und bewertet. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Debitorenmanagement.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, wenn möglich unter Ausnutzung von Skonto, fristgemäß ausgeglichen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen im Wesentlichen aus Eigenmitteln, An- und Vorauszahlungen sowie Lieferantenkrediten.

Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird regelmäßig eine Liquiditätsplanung gepflegt, die einen Überblick über die Geldein- und -ausgänge vermittelt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzwirtschaftliche Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Für mögliche, erkennbare Ausfall- und Bonitätsrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Fremdwährungsgeschäfte werden von uns mittels entsprechender Finanzinstrumente gegen Kursverluste abgesichert.

Bestehende Risiken wurden im Rahmen von Rückstellungen konservativ bewertet und berücksichtigt.

6. Sonstige Angaben

6.1 Forschung und Entwicklung

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Entwicklungen größtenteils im Zuge der Abwicklung von Kundenaufträgen für individuell erstellte Maschinenkonzepte und deren Automatisierung durchgeführt.

6.2 Bericht zum Tochterunternehmen AGTOS Polska SP.z o.o., Konin / Polen

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte unser Tochterunternehmen einen Gesamtumsatz von 32,20 Mio.PLN (= ~ 7,4 Mio.€) gegenüber 32,90 Mio.PLN (= ~ 7,0 Mio.€) im Vorjahr.

Das Jahr schloss mit einem positiven Ergebnis von + 1.822 T.PLN (= + 419 T€) nach Steuern ab. Der Gewinn wurde den Kapitalrücklagen zugeführt.

Investitionen wurden im Berichtszeitraum im Wesentlichen für Ersatzinvestitionen sowie Ausweitung und Optimierung von Lagereinrichtungen vorgenommen.

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl reduzierte sich im Berichtszeitraum leicht von 68 eigenen Mitarbeitern im Vorjahr auf 66 Mitarbeiter im Berichtszeitraum.

 

Emsdetten, 15. Juli 2024

gez. Geschäftsführung A. Heitmann

gez. Geschäftsführung A. Bügener

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.482.716,28 1.652.814,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 149.852,00 235.081,00
II. Sachanlagen 823.726,00 908.595,00
1. technische Anlagen und Maschinen 550.942,00 611.436,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.784,00 297.159,00
III. Finanzanlagen 509.138,28 509.138,28
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 509.138,28 509.138,28
B. Umlaufvermögen 9.551.251,88 8.180.093,94
I. Vorräte 3.188.759,83 2.859.059,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.988.582,32 2.437.929,05
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 369.165,46 378.942,66
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.619.416,86 2.058.986,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.373.909,73 2.883.105,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.734,68 52.929,19
Aktiva 11.089.702,84 9.885.837,41

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.465.428,58 2.206.063,45
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.206.063,45
III. Bilanzgewinn 1.465.428,58
B. Rückstellungen 1.691.889,63 1.471.606,62
C. Verbindlichkeiten 6.932.384,63 6.208.167,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 72.221,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 66.666,72
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.555,24
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.907.193,51 2.696.504,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.907.193,51 2.696.504,59
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.025.191,12 3.439.440,79
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.025.191,12 3.439.440,79
Passiva 11.089.702,84 9.885.837,41

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.555.695,17 9.297.820,24
2. Personalaufwand 6.448.833,69 5.711.789,38
a) Löhne und Gehälter 5.497.099,11 4.853.484,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 951.734,58 858.304,64
davon für Altersversorgung 3.018,77 3.018,77
3. Abschreibungen 267.885,58 245.251,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 267.885,58 245.251,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.617.983,48 1.502.140,18
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 408,20
5. Erträge aus Beteiligungen 369.165,46
davon aus verbundenen Unternehmen 369.165,46
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.473,64 43,42
davon aus verbundenen Unternehmen 64,41 40,42
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.830,75 61.965,24
davon an verbundene Unternehmen 75.274,86 35.978,17
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 687.224,97 558.880,41
9. Ergebnis nach Steuern 1.845.575,80 1.217.837,21
10. sonstige Steuern 10.981,76 11.773,76
11. Jahresüberschuss 1.834.594,04 1.206.063,45
12. Ausschüttung 369.165,46
13. Bilanzgewinn 1.465.428,58

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH, Emsdetten ist im Handelsregister beim Amtsgericht Steinfurt unter der Registernummer HRB 4785 eingetragen.

Der Jahresabschluss der AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH, Emsdetten zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Angaben zu Bilanzierungs- u. Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer gemindert. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 800 € werden im Jahr der Anschaffung sofort voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

2. Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen Erzeugnisse wurden in Höhe des angefallenen Materialeinsatzes, der geleisteten Konstruktions- und Produktionsstunden sowie Sondereinzelkosten der Fertigung jeweils zu Herstellungskosten angesetzt. Unter Beachtung des Niederstwertprinzips erfolgten in Einzelfällen Abschreibungen auf den niedrigeren Teilwert. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde zusätzlich beachtet.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen hinreichend Rechnung getragen.

4. Kassenbestände und Bankguthaben

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

5. Rückstellungen

Steuerrückstellungen wurden in Höhe der zu erwartenden Nachzahlungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung zeigt der nachfolgende Anlagenspiegel:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 919.307,23 10.238,94 5.832,42 0,00 923.713,75
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 919.307,23 10.238,94 5.832,42 0,00 923.713,75
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 690.331,28 5.800,00 5.537,00 0,00 690.594,28
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.046.162,55 81.808,64 85.813,09 0,00 1.042.158,10
Summe Sachanlagen 1.736.493,83 87.608,64 91.350,09 0,00 1.732.752,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 509.138,28 0,00 0,00 0,00 509.138,28
Summe Finanzanlagen 509.138,28 0,00 0,00 0,00 509.138,28
Summe Anlagevermögen 3.164.939,34 97.847,58 97.182,51 0,00 3.165.604,41
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 684.226,23 95.465,94 5.830,42 0,00 773.861,75
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 684.226,23 95.465,94 5.830,42 0,00 773.861,75
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 78.895,28 66.293,00 5.536,00 0,00 139.652,28
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 749.003,55 106.126,64 85.756,09 0,00 769.374,10
Summe Sachanlagen 827.898,83 172.419,64 91.292,09 0,00 909.026,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.512.125,06 267.885,58 97.122,51 0,00 1.682.888,13
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 149.852,00 235.081,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 149.852,00 235.081,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 550.942,00 611.436,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 272.784,00 297.159,00
Summe Sachanlagen 0,00 823.726,00 908.595,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 509.138,28 509.138,28
Summe Finanzanlagen 0,00 509.138,28 509.138,28
Summe Anlagevermögen 0,00 1.482.716,28 1.652.814,28

2. Aktive Rechnungsabgrenzung

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwand für eine Zeit nach dem 31.12.2023 darstellen.

3. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen die zu erwartenden Steuerbelastungen durch Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Berufsgenossenschaft 20,2 12,8
Sonstige Verpflichtungen 85,8 65,3
Abschluss-und Prüfungskosten (externe und interne) 83,8 77,7
Ausstehende Rechnungen 36,4 144,9
Vertriebsprovisionen 102,4 64,5
Urlaubsansprüche 142,4 132,8
Garantieverpflichtungen 266,6 183,8
Bonus/Sonderzahlungen 314,2 199,0
Auftragsbezogene Rückstellungen 519,8 276,7
1.571,6 1.157,5

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 T€ kleiner 1 J.
T€
1 bis 5 J.
T€
größer 5 J.
T€
erhaltene Anzahlungen 3.005,6 3.005,6 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 270,3 270,3 0,0 0,0
gegenüber verbunden Unternehmen 2.907,2 2.907,2 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 749,3 749,3 0,0 0,0
Summe 6.932,4 6.932,4 0,0 0,0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.907,2 (Vorjahr T€ 2.696,5) beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 2.757,5 (Vorjahr T€ 2.696,5).

5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die am Bilanzstichtag bestehenden Verpflichtungen aus Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften betragen T€ 1.841,8 (Vorjahr: T€ 2.168,2).

Bei den bestehenden Haftungsverhältnissen auf Grund von Bürgschaften ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Bisher sind alle fälligen Verpflichtungen planmäßig erfüllt worden und es liegen auch keine Hinweise für einen drohenden Ausfall vor.

Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen T€ 251,7 p.a.. Der Wert der Leasingverpflichtungen für bewegliche Wirtschaftsgüter in den nächsten 3 Jahren beträgt zum Bilanzstichtag T€ 195,0.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres.

V. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt folgende Mitarbeiter:

31.12.2023 31.12.2022
Gewerbliche 12 12
Angestellte 61 57
Auszubildende 3 3
76 72

Gesellschaftsorgane und Vertretung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Antonius Heitmann, Metallbaumeister, Greven

Anteilsbesitz von mindestens 20 %

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis nach Steuer 2023
AGTOS POLSKA Sp. z o.o., Polen 100 % PLN 13.207.866,36 PLN 1.821.957,45

Besondere Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres

Besondere Vorgänge nach dem Ende des Geschäftsjahres lagen nicht vor.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Mit Beschluss vom 21.12.2023 hat die Gesellschafterin beschlossen, einen Betrag von € 369.165,46 aus dem voraussichtlichen Jahresergebnis 2023 auszuschütten. Die Geschäftsführung schlägt vor, das danach verbleibende Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Emsdetten, den 15. Juli 2024

gez. Antonius Heitmann, Geschäftsführung

gez. A. Bügener, Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AGTOS Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Emsdetten, den 17. Juli 2024

BEERMANN BRUNS KRAIS Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mathias Preckeler, Wirtschaftsprüfer

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