Berlin-Chemie/Menarini Pharma GmbH
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Schweigel seit 5.5.2021 | Geschäftsführer |
Attilio Dr. Sebastio seit 12.10.2016 | Geschäftsführer |
Karl Ulrich Kolland seit 25.6.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Berlin-Chemie Distributions GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Die Berlin-Chemie Distributions GmbH mit Sitz in Berlin wurde 2007 gegründet und ist eine Tochtergesellschaft der BERLIN-CHEMIE AG. Die Gesellschaft vertreibt Arzneimittel ausschließlich in Rumänien. Zum 1. Februar 2020 wurden die bisher durch die BERLIN-CHEMIE AG in Rumänien ausgeübten Geschäftsaktivitäten übernommen. Der Konzernabschluss wird von der Muttergesellschaft A. Menarini Industrie Farmaceutiche Riunite s.r.l., Florenz/Italien, aufgestellt. Geschäftsverlauf und wesentliche EreignisseDie Energiekrise, verursacht durch den Krieg im Nachbarland Ukraine, setzte sich in 2023 fort. Obwohl die rumänische Regierung im Winter 2022/2023 Preisobergrenzen für Heizgas und Strom einführte, verblieb die Inflation auf einem relativ hohem Niveau von 9,7 Prozent (Europäische Kommission, Economic Forecast for Romania). Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Rumänien verzeichnet 2023 eine Zunahme von 1,8 Prozent, gegenüber einem Wachstum von 4,8 Prozent in 2022. Der Währungskurs betrug am 31.12.2023 4,98 RON zum Euro, damit ist die Währung leicht entwertet im Vergleich zum 31.12.2022 (4,95 RON). Der Umsatz der BERLIN-CHEMIE im rumänischen Apothekeneinzelhandel wuchs 2023 laut Marktdatenanbieter Cegedim um 16,1 Prozent in Euro. Unser Marktanteil beträgt Ende 2023 2,25 Prozent, und wir belegen Platz 14 im Ranking (Cegedim 12/2023). Die Gesellschaft erzielte einen Produktumsatz von 111,8 Millionen Euro, was eine Steigerung von 29 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Das Produkt Roteas (Edoxaban), ein antithrombotisches Mittel, konnte 2 Jahre nach seiner Einführung im Jahr 2023 einen Umsatz von 10,9 Millionen EUR generieren, mehr als das Doppelte des Vorjahres. Pramistar, ein neurologisches Produkt zur Behandlung von Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsmangel bei älteren Demenzpatienten, konnte eine Umsatzsteigerung von 5,5 Millionen EUR (29 Prozent) erreichen. Das Medikament wird zu 50 Prozent erstattet. Die eingeführte Preisobergrenze für Heizkosten hat sich positiv auf die Kaufkraft ausgewirkt und dies kam der Umsatzentwicklung dieses Produktes zu Gute. Bei dem Diabetesmedikament Siofor (Metformin) führten eine Preiserhöhung Mitte des Vorjahres und neu eingeführte Dosierungen zu einem höheren Umsatz von 5,6 Millionen EUR. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Umsatzerlöse von 111,8 Millionen Euro resultieren aus dem Verkauf von Arzneimitteln an die Tochtergesellschaft BERLIN-CHEMIE/A. MENARINI DISTRIBUTION ROMANIA SRL. Das Portfolio besteht zu ca. 88 Prozent aus verschreibungspflichtigen und zu ca. 12 Prozent aus OTC-Präparaten. Das größte Therapiesegment mit einem Anteil von 39 Prozent stellen Herz-Kreislauf-Therapeutika, gefolgt von Psychopharmaka mit 21 Prozent. Die Berlin-Chemie Distributions GmbH schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 3,3 Millionen Euro ab. Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der BERLIN-CHEMIE AG ist das Jahresergebnis ausgeglichen. Die Aktiva der Gesellschaft betrugen zum Bilanzstichtag 108,1 Millionen Euro, davon sind 107,9 Millionen Euro Forderungen an verbundene Unternehmen. Das Anlagevermögen in Höhe von knapp 0,2 Millionen Euro besteht ausschließlich aus Beteiligungen an Tochtergesellschaften. Die Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 108,1 Millionen Euro. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über das mit der BERLIN-CHEMIE AG unterhaltene Verrechnungskonto. Vorhandene liquide Mittel werden im Rahmen des Cash-Poolings der MENARINI-Gruppe angelegt und marktüblich verzinst. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres gegeben. Im Geschäftsjahr 2023 übertrafen die Umsatzerlöse das Budget um 19 Prozent und die Gesellschaft verzeichnete insgesamt eine über den Erwartungen liegende positive Entwicklung. Chancen und Risiken der künftigen GeschäftsentwicklungBerlin-Chemie Distributions GmbH ist aus ihrer Geschäftstätigkeit heraus nur einer begrenzten Anzahl an Risiken ausgesetzt. Dabei handelt es sich ausschließlich um Risiken, die aus den operativen Tätigkeiten im rumänischen Markt entstehen. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der BERLIN-CHEMIE AG eingebunden. Es ist Gegenstand des Risikomanagements und zugleich auch Bestandteil der Unternehmensführung, Risiken zu bewerten und abzuwägen, letztlich also kalkuliert einzugehen. In der operativen Umsetzung ist jeder Risikoverantwortliche als auch jeder einzelne Mitarbeiter aufgefordert, einen selbstverantwortlichen Umgang mit Risiken zu praktizieren, wobei die strikte Einhaltung aller gesetzlichen und internen Vorschriften oberster Grundsatz ist. Unternehmensweit hat die Geschäftsführung die Verantwortung für Früherkennung und Steuerung von globalen Chancen oder den Bestand gefährdenden Risiken. Operatives Chancen- und Risikomanagement setzt aber auf dezentraler Ebene an, auf der diese zuerst identifiziert und erfasst werden. Deshalb berichten die dezentral tätigen Risikoverantwortlichen regelmäßig an die Geschäftsführung über Chancen und Risiken sowie über die ergriffenen Maßnahmen zur Nutzung von Chancen beziehungsweise der Verhinderung des Eintretens von Risiken oder der Minimierung möglicher Folgeschäden. Der Risikomanager berichtet darüber hinaus mindestens einmal pro Jahr über die Gesamtrisikosituation an die Geschäftsführung, bei Bedarf auch unterjährig zu aktuellen oder neu identifizierten Chancen und Risiken. Zentrale Bestandteile des Risikomanagementsystems sind Planungs- und Controllingprozesse, das Berichtswesen und das konzerninterne Ordnungs- und Regelwerk. Kreditrisiken wie die reduzierte Werthaltigkeit von Forderungen werden durch das Forderungsmanagementsystem erfasst, bewertet und überwacht. Die bestehenden Sicherheiten, wie insbesondere Kreditversicherungsverträge, Akkreditive und Bürgschaften sowie Anzahlungen, werden regelmäßig überprüft und an den aktuellen Bedarf angepasst. Branchenspezifische Risikofaktoren, die sich nachteilig auf die Ertragslage oder auf das Erreichen von Wachstumszielen der Gesellschaft auswirken können, ergeben sich aus der zunehmenden staatlichen Regulierung von Herstellung und Vertrieb der pharmazeutischen Produkte. Gleichfalls beeinflusst eine mögliche Umsetzung von einseitigen Kostensenkungsmaßnahmen im Gesundheitswesen die geschäftliche Entwicklung negativ. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen wird. Veränderungen im regulatorischen Umfeld unserer Absatzmärkte werden fortlaufend beobachtet und soweit erforderlich wird das Geschäftsmodell angepasst. Chancen ergeben sich insbesondere aus der frühzeitigen Identifizierung, Bewertung und Ergreifung von Erfolgspotentialen im Markt. Ausgehend von der Analyse von gesamtwirtschaftlichen, regionalen und pharmamarktypischen Trends werden die identifizierten und bewerteten Chancen auf dem Markt wahrgenommen oder mittels neuer Produkte erschlossen. Das Risikoprofil der Gesellschaft zeigt im Berichtsjahr unverändert eine Dominanz von politischen und regulatorischen Risiken. Die Gesellschaft geht aus heutiger Sicht weiterhin davon aus, dass der Russland-Ukraine-Konflikt keine direkten Auswirkungen auf das Geschäft haben wird. Die Geschäftsleitung beobachtet die Lage kontinuierlich und ergreift gegebenenfalls geeignete Maßnahmen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen der Berlin-Chemie Distributions GmbH keine Anhaltspunkte vor, dass einzelne Risiken oder die Zusammenfassung aller Risiken im Berichtszeitraum dem Bestand gefährden. AusblickFür das Jahr 2024 wird in Rumänien eine leichte Erholung der Wirtschaftslage erwartet mit einem Wachstum von 2,9 Prozent gegenüber 2023 (Europäische Kommission, Economic Forecast for Romania). Die Gesellschaft geht für 2024 von einem ähnlichen Umsatz aus wie im Vorjahr. Aufgrund des mit der BERLIN-CHEMIE AG bestehenden Dienstleistungsvertrages wird ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau erwartet.
Berlin, den 28. März 2024 Die Geschäftsführung BILANZ zum 31.12.2023Werte in TEUR AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1.2023 bis 31.12.2023Werte in TEUR
Anhang 2023Berlin-Chemie Distributions GmbHAllgemeine AngabenDie Berlin-Chemie Distributions GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 108055 B registriert. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbH Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist gem. § 267 eine große Kapitalgesellschaft. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Der klaren Darstellung wegen sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Ferner sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Anteile der Gesellschaft werden zu 95 Prozent von der BERLIN-CHEMIE Aktiengesellschaft, Berlin und zu 5 Prozent von der STG Service-Touristik-Grundstücksverwaltung GmbH, Berlin gehalten. Bilanzierung und BewertungPosten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die keinen Betrag ausweisen, werden nicht angegeben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um notwendige außerplanmäßige Abschreibungen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Anschaffungskosten von Beteiligungen sind mit dem Kurs zum Anschaffungszeitpunkt umgerechnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Kurzfristige Forderungen in fremden Währungen werden während des Geschäftsjahres zu Tageskursen gebucht und am Jahresende zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Forderungen in Fremdwährung und mit einer Laufzeit länger als ein Jahr sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zum Tageskurs am Entstehungszeitpunkt oder zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden in angemessener Höhe berichtigt; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben und Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand oder Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des zu erwartenden Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in fremden Währungen werden während des Geschäftsjahres zu Tageskursen gebucht und am Jahresende zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung und mit einer Laufzeit länger als ein Jahr sind unter Berücksichtigung des Höchstwertprinzips zum Tageskurs am Entstehungszeitpunkt oder zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Bilanzerläuterungen1 Anlagevermögen Als Anlagevermögen sind Beteiligungen an Tochtergesellschaften von TEUR 154 (Vorjahr: TEUR 154) bilanziert.
2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 107.892 (Vorjahr: TEUR 44.647). Davon resultieren TEUR 41.593 (Vorjahr: TEUR 0) aus einem vom Gesellschafter ausgegebenen kurzfristigen Intercompany-Darlehen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3 Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten wurden für im Voraus bezahlte Versicherungsleisten von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 0) gebildet. 4 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 25. Auf der Grundlage des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der BERLIN-CHEMIE AG vom 14. Dezember 2007 (Änderung vom 21.11.2011) wird das Jahresergebnis von 3.295 TEUR an die Gesellschafterin abgeführt. 5 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 22) wurden für die Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses gebildet. 6 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 108.058 (Vorjahr: TEUR 44.755) und setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) und aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 108.057 (Vorjahr: TEUR 44.755). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin BERLIN-CHEMIE AG betragen TEUR 106.432 (Vorjahr: TEUR 43.104). Davon resultieren TEUR 48.468 aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 29.037), TEUR 54.669 aus kurzfristige Darlehen (Vorjahr: TEUR 11.469) und TEUR 3.295 aus der Ergebnisabführung (Vorjahr: TEUR 2.598). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung7 Umsatzerlöse
Die Umsätze werden ausschließlich in Rumänien erzielt. 8 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 902 (Vorjahr: TEUR 615) bestehen wie im Vorjahr aus Kurserträgen. 9 Materialaufwand
10 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 16.080 (Vorjahr: TEUR 15.154) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für von verbundenen Unternehmen erbrachten Dienstleistungen (TEUR 15.359) und Aufwendungen aus Kursverlusten (TEUR 619, Vorjahr TEUR 572). 11 Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten Dividenden von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 499 (Vorjahr: TEUR 2.263). 12 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen von TEUR 2.902 (Vorjahr: TEUR 1.520) sind vollständig Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen. 13 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Quellensteuer auf Dividende. Globale Mindestbesteuerung Aufgrund der Komplexität der Regelungen sowie der in vielen Ländern noch nicht endgültig abgeschlossenen Gesetzgebungsverfahren ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich, die genaue Höhe der zukünftigen Belastung verlässlich zu ermitteln. Die sich voraussichtlich in der Zukunft ergebende Belastung mit Mindeststeuern wurde daher auf Basis der zum Berichtsstichtag vorliegenden Informationen (historische Daten sowie Planungsrechnungen) untersucht. Die Gesellschaft erwartet, dass sich keine zusätzliche Belastung durch die Nachversteuerung nach den Regelungen des Mindeststeuergesetzes bzw. der lokalen Mindeststeuergesetze anderer Länder ergeben wird. Sonstige AngabenMitarbeiter werden nicht beschäftigt. Das Honorar für die Prüfungsgesellschaft für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 30. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor. Geschäftsführung
Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge der Berlin-Chemie Distributions GmbH erhalten. Konzernabschluss Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellen wird, ist die A. MENARINI Industrie Farmaceutiche Riunite srl, Florenz / Italien. Der Bericht ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird offengelegt von der Camera di Commercio di Firenze. Der Konzernabschluss der A. MENARINI Industrie Farmaceutiche Riunite srl wird als befreiender Konzernabschluss gemäß § 291 HGB im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden weichen nicht wesentlich vom deutschen Recht ab.
Berlin, den 28. März 2024 Dr. Attilio Sebastio, Geschäftsführer Karl Ulrich Kolland, Geschäftsführer Heiko Schweigel, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Berlin-Chemie Distributions GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Berlin-Chemie Distributions GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berlin-Chemie Distributions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 31. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Laurent Griffoul, Wirtschaftsprüfer ppa. Thomas Arthur Lang, Wirtschaftsprüfer Die Gesellschafterversammlung der Berlin-Chemie Distributions GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 2. Juli 2024 festgestellt. |
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