Maas Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Joachim Schmieg seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Wolfgang Maas seit 29.4.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Reinhard MaasMaas Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
MAAS Verwaltungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAAS Profile GmbHIlshofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015der MAAS Profile GmbH, IlshofenAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015der MAAS Profile GmbH, Ilshofen
Anhang für das Geschäftsjahr 2015MAAS Profile GmbH, IlshofenA. RechnungslegungsgrundsätzeBei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses, mit Ausnahme der unten dargestellten Bewertungsänderung der Pensionsrückstellungen, entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Für die Offenlegung werden die gesetzlichen Erleichterungsvorschriften in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 netto werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG aktiviert und im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen sind netto ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen oder zu niedrigeren Zeitwerten. Für Verwertungsrisiken wurden Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. Fertige Erzeugnisse werden grundsätzlich mit den angefallenen direkt zurechenbaren Kosten zuzüglich der aktivierungspflichtigen Gemeinkosten bewertet. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird der in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie hat der Gesetzgeber für 2015 das Wahlrecht eröffnet, die Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, abzuzinsen. Dieses Wahlrecht wurde zur Bewertung der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2015 ausgeübt. Durch diese geänderte Bewertung der Pensionsrückstellungen auf Basis eines Marktzinssatzes nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (bisher Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren) ergibt sich eine Verminderung in Höhe von EUR 36.942,00 (Unterschiedsbetrag). Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Der Berechnung des Barwerts liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zu Grunde:
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und ist mit dem Deckungskapital angesetzt. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Vorräte Bei den Vorräten wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von EUR 1.351,43 (i. V. EUR 0,00) offen abgesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 254.914,04 (i. V. EUR 665.600,57) ausgewiesen. Die Position beinhaltet in Höhe von EUR 111.089,25 (i. V. EUR 205.207,10) saldierte Verbindlichkeiten. 4. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 5. Eigenkapital Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um eine andere Zuzahlung nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. 6. Pensionsrückstellungen Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
7. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 7.844.069,40 (i. V. EUR 7.903.125,00) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von EUR 4.484.055,60 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie in Höhe von EUR 3.360.013,80 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Position Verbindlichkeiten beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.599.024,15 (i. V. EUR 2.403.335,10). Die Position beinhaltet in Höhe von EUR 111.658,60 (i. V. EUR 2.568,84) saldierte Forderungen sowie in Höhe von EUR 1.451.192,15 (i. V. EUR 2.351.515,51) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.269.069,40 bestehen folgende Sicherheiten:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 110 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen, Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 enthalten. Es handelt sich um Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 aus Steuererstattungen für Vorjahre aufgrund eines Verlustrücktrags enthalten. 2. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 23.340,36 (i. V. EUR 40.661,03) enthalten. 3. Verbundene Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten EUR 592,40 (i. V. EUR 1.929,60) aus verbundenen Unternehmen. Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen EUR 70.429,02 (i. V. EUR 121.325,15) auf verbundene Unternehmen. 4. Auf- und Abzinsung Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von EUR 4.694,47 (i. V. EUR 6.664,30) Erträge aus der Aufzinsung von Forderungen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 40.455,00 (i. V. EUR 15.063,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen (vor Saldierung mit Ertrag aus Deckungsvermögen). C. Sonstige Angaben1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag mit 100 % an der MAAS Verwaltungs GmbH, Ilshofen, beteiligt. Das Jahresergebnis 2015 der Gesellschaft beträgt TEUR 0, das Eigenkapital TEUR 24. 2. Personal Die durchschnittliche Zahl *) der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Im Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Zahl der Auszubildenden 16. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Mithaftung für fünf Kreditlinien und vier Avalrahmenverträge der MAAS-Gruppe bei Kreditinstituten, vier Avalrahmenverträge bei Kautionsversicherern sowie einer Bürgschaft gegenüber einer Leasinggesellschaft in Höhe von EUR 3.757.444,42 (i. V. EUR 5.570.853,34). Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass die jeweiligen Unternehmen der Gruppe ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen, sonstigen längerfristigen Beratungs- und Wartungs- sowie weiteren Verträgen und des Bestellobligos in Höhe von TEUR 4.580. 4. Bewertungseinheiten Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente, die bei der Muttergesellschaft zentral abgeschlossen und anschließend an die jeweiligen Konzerngesellschaften weitergereicht werden, zur Absicherung von aktuellen und zukünftigen Zahlungsströmen aus Darlehen (Grundgeschäfte) ein. Dafür werden als Sicherungsinstrumente u. a. Zinssatzswaps abgeschlossen. Das Risiko eines einzelnen Grundgeschäfts wird im Rahmen eines Micro-Hedges durch zwei gleichartige Sicherungsinstrumente gesichert.
*) Die Zahl der Beschäftigten ist auf
Vollzeitkräfte umgerechnet.
Die Gesellschaft hat folgende Volumina an in den aufgeführten Jahren voraussichtlich in Anspruch zu nehmende Betriebsmittelkreditlinien durch zwei Payer-Swaps mit Laufzeiten bis Anfang Januar 2022 (Volumen TEUR 750) bzw. bis Anfang Januar 2021 (Volumen TEUR 2.000) abgesichert:
Die aus den variablen Zinszahlungen der Betriebsmitteldarlehen resultierenden Zinsrisiken werden durch die zu erhaltenden variablen Zinszahlungen aus den Payer-Swaps eliminiert. Die beizulegenden Zeitwerte der Payer-Swaps betragen zum 31. Dezember 2015 in Summe TEUR - 203. Die Ermittlung der prospektiven sowie auch der retrospektiven Effektivität erfolgt anhand geeigneter Methoden. 5. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat in den Vorjahren teilweise Betriebs- und Geschäftsausstattung im Rahmen von Sale-and-lease-back-Geschäften an Leasinggesellschaften veräußert. Zum 31. Dezember 2015 ist damit in Summe Anlagevermögen von TEUR 6.293 über Operate-Leasing-Verhältnisse finanziert. Die Maßnahme dient der Entlastung des Refinanzierungsvolumens. Die zukünftig insgesamt anfallenden Leasingaufwendungen sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. 6. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
7. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den von der Maas Holding GmbH, Ilshofen, aufzustellenden Konzernabschluss einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt wird.
Ilshofen, 18. April 2016 MAAS Profile GmbH Geschäftsführung Hans Wiedemann Wolfgang Maas Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015MAAS Profile GmbH, Ilshofen
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015MAAS Profile GmbH, IlshofenGrundlagen des UnternehmensDie MAAS Profile GmbH produziert und vertreibt hochwertige Metallprofile für Dach, Fassade und Decke. Die Fertigung erfolgt am Produktionsstandort Ilshofen. Darüber hinaus produziert das Unternehmen mit mobilen Rollformmaschinen Stehfalz-Profile direkt auf der Baustelle des Auftraggebers. In den klassischen Geschäftsfeldern bestehen langjährige Kundenbeziehungen, da ein sehr gutes Qualitäts- und Prozessmanagement hohe Qualitätsstandards garantiert. Alle Profile unterlaufen in der Entwicklungsphase strengen Belastungs- und Tragfähigkeitsprüfungen von externen Instituten. Berichterstattung über die Branchensituation in DeutschlandDie deutsche Wirtschaft war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahresdurchschnitt um 1,7 % höher als im Vorjahr. Im vorangegangenen Jahr war das Bruttoinlandsprodukt in ähnlicher Größenordnung gewachsen (+ 1,6 %). Vor allem der hohe private Konsum und staatliche Ausgaben waren der wichtigste Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Auch der deutsche Außenhandel gewann weiter an Bedeutung. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 5,4 % höher als im Vorjahr. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe stieg laut Statistischem Bundesamt gegenüber dem Vorjahr um 1,3 % auf 66,8 Milliarden Euro. *) Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen lag im Jahresmittel bei 755.500. Gegenüber dem Vorjahr waren dies ca. 1.500 Personen weniger (- 0,2%). Wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresDie MAAS Profile GmbH wies im Jahr 2015 im Bereich der Trapez- und Wellprofile gegenüber dem Vorjahr einen Produktionsrückgang aus. In Laufmeter belief sich die Produktionsleistung zum 31. Dezember 2015 auf 2.174.000 (Vj. 2.350.000). Dies ergibt eine Reduktion von 7,5 %. Auch im Bereich Stehfalz hat sich die Produktionsleistung reduziert. Bis zum 31.12.2015 wurden insgesamt 582.000 Laufmeter produziert (Vj. 750.000). Dies bedeutet eine Verringerung von 22,4 %. Die MAAS Profile konnte ihr geplantes Ergebnis nicht erreichen und weist zum Jahresende einen Verlust aus. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass vor allem im 2. Halbjahr die geplanten Umsatzerlöse nicht erreicht werden konnten. Gründe hierfür sind unter anderem eine Verzögerung bei der Zulassung der neuen Produkte sowie die abnehmende Bedeutung der Beratung und des Services im Standardprofilbereich, was zu einem Verlust von Wettbewerbsvorteilen führte.
*) vgl. Statistisches Bundesamt,
Pressemitteilung vom 25. Februar 2016 - 059/16.
Im Bereich der einschaligen Trapez- und Wellprofile setzt sich der negative Markttrend - nach Auslaufen der Intensiv-Phase in der Solarförderung - stärker als erwartet fort. Dies betrifft die gesamte Branche im dritten Jahr in Folge. Die Branche befindet sich nun, nach starkem Wachstum in den Jahren 2009 bis 2012, wieder auf dem Niveau der durchschnittlichen Absatzmengen der Jahre 2006 bis 2010. Eine leichte Belebung des Marktes erfolgt derzeit. Einher mit dem starken Markt-Wachstum der Jahre 2009 bis 2012 ging ein Ausbau der Produktionskapazitäten im Markt - sowohl in unserem Segment für ungedämmte Bauteile, aber vor allem auch im Segment der gedämmten Sandwich-Bauweise. Dies führte im vergangenen Jahr zu einem merklichen Preisdruck in beiden Segmenten. Auch das Segment der Aluminium-Stehfalzprofile ist in Deutschland rückläufig. Der Dachmarkt entwickelt sich weg vom hochwertigen und langlebigen Stehfalz-Dach aus Aluminium hin zu kostengünstigeren Flachdach-Lösungen mit Folie - mit kürzeren ROI-Zeiten für die Investoren. Darüber hinaus hat die kundenseitig bedingte Verschiebung von Großprojekten in der Sparte BEMO Engineering ebenfalls zur Verringerung der Produktion in diesem Bereich geführt. Aufgrund der genannten Faktoren wird die MAAS-Gruppe eine deutlich internationalere Vermarktung und den Ausbau der Aktivitäten im höherpreisigen Fassadenmarkt fortsetzen. Mit TEKOFIX begann Anfang des Jahres 2015 auf der Messe BAU in München die Marktbearbeitung eines nicht wärmeleitenden Unterkonstruktions-Systems für Fassaden. Mit der Eigenmarke "PLANBOND" hat die MAAS-Gruppe mit dem Verkauf von flachen, hochwertigen Aluminium-Metallplatten begonnen. Die Produktentwicklung einer sogenannten "Klipp-Fassade" ist abgeschlossen. Das Produkt befindet sich aber derzeit noch im Zulassungsverfahren. Das System soll die immer weniger marktfähige direkt verschraubte Paneelfassade ablösen und der Montagevereinfachung dienen. In Ländern ohne Zulassungsvoraussetzungen wurde bereits mit der Markteinführung begonnen. Darüber hinaus soll die Markteinführung des wärmebrückenfreien PUR-Halters im Jahr 2016 erfolgen. PersonalDie durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag im Jahr 2015 bei 190 Mitarbeitern (inkl. Auszubildende). Um den Bedarf an qualifizierten gut ausgebildeten Fachkräften zu decken, hat die Ausbildung junger Mitarbeiter seit Jahren einen hohen Stellenwert. Aktuell bildet die Gesellschaft 16 Auszubildende in den unterschiedlichsten Lehrberufen aus. Hierdurch erhofft sich die MAAS Profile GmbH den Entwicklungen am Arbeitsmarkt in der Region entgegenzuwirken und auch künftig über hinreichend qualifiziertes Personal zu verfügen. Um auf die geänderte Marktsituation zu reagieren, wurde bereits im Jahr 2015 mit der Anpassung der Mitarbeiterzahl begonnen. Hier wurde hauptsächlich auf natürliche Fluktuation, Ruhestand und Nichtübernahme befristet beschäftigter Mitarbeiter gesetzt. Darüber hinaus wechselten im Hinblick auf die Zuordnung der Personalkosten im Bereich der Rollformtechnik Mitarbeiter in die Sparte BEMO. InvestitionenIm Berichtsjahr erfolgten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von EUR 1,0 Mio. Die größten Positionen sind die Mobile Factory, ein LKW und zwei Gabelstapler in Höhe von insgesamt EUR 0,6 Mio. (davon EUR 0,1 Mio. Anzahlungen aus Vorjahr). Weiterhin wurden notwendige und übliche Ersatzinvestitionen in den Bereichen EDV, Produktion, Logistik und Vertrieb getätigt. Darüber hinaus wurden EUR 0,1 Mio. über Leasingverträge finanziert. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageZum 31. Dezember 2015 beläuft sich die Bilanzsumme auf EUR 14,0 Mio. Der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens beträgt EUR 9,9 Mio. und setzt sich im Wesentlichen aus den Vorräten (EUR 7,2 Mio.) und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR 1,9 Mio.) zusammen. Im Vergleich zur Bilanz zum 31. Dezember 2014 hat sich somit das Vorratsvermögen um EUR 1,9 Mio. verringert. Dies ist in erster Linie auf die Reduktion der Coilbestände zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um EUR 0,3 Mio. aufgrund des Umsatzrückgangs verringert. Der Anstieg des Anlagevermögens um EUR 0,3 Mio. ist auf Investitionen in die technischen Anlagen und Maschinen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2015 EUR 1,2 Mio. Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 8,8 %. Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten beträgt EUR 9,1 Mio. und setzt sich im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (EUR 4,5 Mio.) und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 1,8 Mio.) zusammen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund von Materiallieferungen, die in den letzten Wochen des Geschäftsjahres eingetroffen sind, erhöht. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr durch die planmäßigen Tilgungen. Aufgrund der Neuaufnahme von kurzfristigen Krediten haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Summe nur geringfügig gegenüber dem Vorjahr vermindert. Ursächlich für den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist die Verminderung des Verrechnungskontos gegenüber der Maas Holding GmbH. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 41,1 Mio. erzielt. Der Materialaufwand beläuft sich auf EUR 27,36 Mio., was zu einer Materialeinsatzquote von 66,4 % führt. Die MAAS Profile GmbH weist für 2015 ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von EUR - 2,4 Mio. aus. Die Verringerung der Umsatzerlöse um EUR 6,4 Mio. im Vergleich zu 2014 ist insbesondere auf den Rückgang der Umsatzerlöse in den Standardprodukten zurückzuführen. Die Erhöhung der Materialeinsatzquote von 64,4 % in 2014 auf 66,4 % im Berichtsjahr ist auf den Umsatzrückgang in den rohertragsstarken Produktgruppen sowie den Preisdruck am Markt zurückzuführen. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht)Die deutsche Wirtschaft ist mit einem kräftigen Plus in das Jahr gestartet: Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) signalisiert für das erste Vierteljahr 2016 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Quartal. Der Indexstand des Barometers ist im Vergleich zum Februar um fast zwei Punkte gestiegen und liegt mit nun 103 Punkten klar über dem Schwellenwert von 100 Punkten, der ein durchschnittliches Wachstum der Wirtschaftsleistung anzeigt. Laut DIW hat die Industrie ihre Produktion zum Jahresbeginn außergewöhnlich stark ausgeweitet und dürfte die Schwächephase der zweiten Jahreshälfte 2015 nun überwunden haben. Allerdings wird die deutsche Wirtschaft das derzeit überdurchschnittliche Wachstumstempo im weiteren Jahresverlauf nicht ganz halten können. Zudem laufen die kaufkraftsteigernden Effekte der gesunkenen Ölpreise aus, die im Auftaktquartal dem privaten Verbrauch zusätzlichen Schub gegeben haben dürften. Der Konsum bleibt weiterhin eine Stütze des Wachstums, der Beschäftigungsaufbau setzt sich fort und auch die Löhne legen spürbar zu. Hinzu kommen die Ausgaben für die Flüchtlinge, die sich in diesem Jahr auf etwa 15 Milliarden Euro belaufen werden und damit ebenfalls deutliche Impulse liefern. Die Weltwirtschaft wird sich in den kommenden Quartalen erholen, wenngleich eher schleppend. Dennoch dürften die Exporte wieder steigen und bei mehr und mehr ausgelasteten Kapazitäten auch die Investitionen wieder etwas stärker zunehmen. Die deutsche Wirtschaft dürfte dann in etwa dem Produktionspotential entsprechend wachsen - dieses wird allerdings durch die verhaltene Investitionstätigkeit gedämpft. Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bestehen in politischen Differenzen, die zu einem Auseinanderdriften der Europäischen Union führen könnten. Geht die Restrukturierung der chinesischen Wirtschaft - anders als vom DIW Berlin prognostiziert - doch mit größeren Verwerfungen einher, würde dies besonders die stark international verflochtene deutsche Wirtschaft belasten. In diesem sehr schwierigen Umfeld mit einem noch dazu unregelmäßigen Winter muss die Unternehmensgruppe MAAS ihre Umsätze generieren. Um in diesem Umfeld zeitnah reagieren zu können, wird die MAAS Profile GmbH ihre Überwachungs- und Steuerungsmaßnahmen edv-seitig weiter ausbauen. Durch die Aufnahme zusätzlicher Profilarten in das bestehende Sortiment, hohe Qualität der Produkte und durch überdurchschnittliche Beratungsqualität kompetenter Mitarbeiter verspricht sich die MAAS Profile GmbH eine Generierung von Marktanteilen. Ein großes Risiko stellt die Volatilität der Energie- und Rohstoffpreise dar. Hier sieht die MAAS Profile GmbH erheblichen Handlungsbedarf. Da Rohstoffe wie Aluminium und Stahl einen großen Anteil der Gesamtkosten ausmachen, kommen Absicherungsinstrumente des Derivatemarkts zum Einsatz, die das Unternehmen vor starken Preisschwankungen der Rohstoffe schützen sollen. Um dem Risiko des Ausfalls von Kundenforderungen entgegenzusteuern, werden ausstehende Forderungen regelmäßig überprüft und unter Berücksichtigung der Kundenbonität teilweise über Ausfallversicherungen rückgedeckt. Weiterhin wird versucht, die Forderungen über Zentralregulierer abzudecken. Zur Absicherung des Risikos steigender Zinsen hat die Gesellschaft über die Maas Holding GmbH Zinsabsicherungen mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2022 abgeschlossen. Darüber hinaus sind in der Baubranche starke saisonale Schwankungen zu verzeichnen. Dies hat insbesondere bei langen Winterperioden starken Einfluss auf die Umsatzentwicklung der Gesellschaft. Das Hauptgeschäft findet daher meist in der zweiten Jahreshälfte statt. Um diese Schwankungen zu umgehen, orientiert sich die MAAS-Gruppe auf ausländische Märkte. Hier sind insbesondere Europa und der Mittlere Osten zu nennen. Die aktuellen globalen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen dazu, dass derzeit große Verunsicherung bei unseren nationalen und internationalen Kunden und Lieferanten besteht. Die verstärkte Konkurrenzsituation in den Bereichen der Well- und Trapezprofile und der damit verbundene Preisdruck müssen dazu führen, dass die vertrieblichen Aktivitäten zusätzlich verstärkt werden und gleichzeitig die Marktakzeptanz unserer neuen Produkte forciert wird. Um den Volumenverlusten entgegenzusteuern ist es daher zwingend erforderlich, dass in allen Bereichen die Ressourcen gebündelt und Maßnahmen zur Kosteneinsparung durchgeführt werden. NachtragsberichtNach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2015 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Ausblick (Prognosebericht)Produktentwicklungen für Dächer und Fassaden sind auch in 2016 ein wichtiges Standbein der MAAS Profile GmbH. Um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, werden sowohl bestehende Produkte im Bereich Stehfalz und Trapezprofil weiterentwickelt als auch neue Produkte im Bereich Fassade realisiert. Besonders im Fokus haben wir derzeit die präzisere Zielkunden-Definition. In einem stark preisorientierten und mittlerweile auch in einem von Internet-Anbietern genutzten "Commodity-Markt" bewegen wir uns mit eigenem Außendienst und - außer im Segment der Hallenbauer - im Vertrieb über Handels-Partner. Unterstützt durch eine externe Beratungsgesellschaft arbeiten wir momentan an einer Bedarfsanalyse bezogen auf unsere Zielgruppe zur Optimierung des Sortiments und der Positionierung unseres Vertriebs. Ziel ist es, unsere Vertriebsstruktur noch stärker an die veränderten Marktanforderungen anzupassen. Hier sind insbesondere der Ausbau der lagerführenden Händler, die Einführung einer MAAS-Express-Belieferung ans Lager des Leistungshändlers und die Schaffung eines komprimierten Handelssortiments zu nennen. Parallel dazu wurden Programme zur Kostensenkung und Hebung von Ressourcen gestartet. So werden derzeit im Bereich Materialbeschaffung mit externer Unterstützung Erhebungen zu Einsparpotenzialen vorgenommen. Auf Vertriebsseite werden verstärkt Schulungsmaßnahmen zur Hebung weiterer Potenziale durchgeführt. Für das Jahr 2016 haben wir einen Umsatz in Höhe von EUR 47,3 Mio. geplant. Die erwartete Steigerung resultiert zum einen aus den bestehenden Aufträgen der Sparte BEMO. Die Umsatzentwicklung berücksichtigt zum anderen die erwartete Marktakzeptanz unserer neuen Produkte im Bereich Fassade. Hier sind insbesondere die Produktgruppen Fassadenplatten, Fassadenpaneele, Kantteile sowie die Unterkonstruktionssysteme zu nennen. Kostenseitig sind in unserer Planung moderat steigende Preise, reduzierte Personalkosten aufgrund des Personalabbaus sowie eine Senkung der Fixkosten berücksichtigt. Insgesamt gehen wir davon aus, dass im Jahr 2016 ein Jahresergebnis auf Planniveau (2016 EUR - 0,6 Mio.) erreichbar ist.
Ilshofen, 18. April 2016 MAAS Profile GmbH Geschäftsführung Hans Wiedemann Wolfgang Maas Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersZum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HBG gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MAAS Profile GmbH, Ilshofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 19. April 2016 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Dr. Volker Hecht, Wirtschaftsprüfer Bernhard Titz, Wirtschaftsprüfer Feststellungsbeschluss der MAAS Profile GmbH, Ilshofen Der Jahresabschluss der MAAS Profile GmbH, Ilshofen, wurde für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2015 von der Gesellschafterversammlung am 15. Juli 2016 festgestellt. |
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