Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
GÜMA Services GmbH
Hymerring 4, 97877 Wertheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ringo Hemmerling seit 28.10.2025 | Prokura |
Laura Anderer seit 29.4.2016 | Geschäftsführer |
Philipp Anderer seit 29.4.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GÜMA Services GmbHWertheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft GÜMA Services GmbH wurde im Jahr 2016 mit Sitz in Mannheim gegründet. Die Gesellschaft verlegte ihren Sitz 2020 nach Wertheim. Zweck des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Freizeitfahrzeugen in eigenem und fremdem Namen, Campingzubehör und Ersatzteilen sowie die Durchführung von Instandsetzungsarbeiten, Nachrüstarbeiten einschließlich der zugehörigen Montagedienstleistungen sowie alle mit vorstehenden im Zusammenhang stehenden und verwandten Geschäften, insbesondere die Vermittlung von Finanzierungen und Versicherungen eigener Handelsgeschäfte. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt als Handelsunternehmen keinerlei Produktentwicklung. II. Wirtschaftsbericht 3. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr bis zum 31.08.2023 stand die GÜMA Services GmbH vor herausfordernden gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen. Obwohl der allgemeine Trend in der Branche rückläufig war und sich dadurch Fahrzeugbestand aufbaute gelang es dem Unternehmen ein erfolgreiches Geschäftsjahr zu verzeichnen. Die Lieferkettenprobleme der vergangenen Jahre lösten sich gegen Ende des Geschäftsjahres und die Kaufkraft sank in der Bevölkerung aufgrund der Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten. Auch der hohe Leitzins machte größere Investitionen weniger attraktiv. Durch einen hohen Auftragsvorlauf machten sich diese Auswirkungen allerdings weniger im Geschäftsjahr bemerkbar. Die Zulassungszahlen verringerten sich bei Wohnwagen um 4,9% von Januar bis August. Bei Reisemobilen erhöhte sich diese um 10,6%. Es ist allerdings zu differenzieren, da hierin auch die Zulassungszahlen von Camper Vans und Urban Camper enthalten sind. Ebenfalls kamen sehr viele Zulassungszahlen durch gewerbliche Vermieter zustande. Der Fahrzeugbestand von Wohnmobilen stieg im Jahr 2023 auf 838.000, besonders signifikant ist dabei die Bestandsentwicklung bei Camper Vans. Während im vorherigen Geschäftsjahr Camper Vans noch den stärksten Wachstumsmarkt darstellten riss die Nachfrage im Vergleich zur Produktion enorm ab. Aufgrund der entfallenen Beschränkungen für Auslandsreisen, insbesondere Flugreisen sind viele Neueinsteiger aus der Branche abgewandert und haben Ihr Freizeitfahrzeug verkauft oder vom Kauf abgesehen. Dies machte sich besonders im Camper Van Segment spürbar, da diese Fahrzeuge für Neueinsteiger als besonders attraktiv galten. Während der Leitzins der EZB am 08.09.2022 noch 1,25% betrug erhöhte dieser sich auf 4,25% am 27.07.2023. Diese Entwicklung wirkte sich stark auf Kaufkraft und Nachfrage im Allgemeinen aus. Da Wohnmobile, Camper Vans und Wohnwagen als Luxusgut gelten machte sich die Kaufzurückhaltung vor allem in dieser Branche bemerkbar. 4. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 gestaltete sich für die GÜMA Services GmbH äußerst positiv, trotz der vorherrschenden Herausforderungen in der Branche. Das Unternehmen konnte erfolgreich auf die sich ändernden Marktbedingungen reagieren und dabei einen positiven Geschäftsverlauf verzeichnen. Der Rohertrag verzeichnete ein Plus von 414,5 TEUR. Der gesteigerte Rohertrag resultiert aus dem Auftragsvorlauf in einer guten Ertragslage. Die Personalkosten erhöhten sich um 166,4 TEUR einerseits durch höhere Provisionen und andererseits durch gestiegene Lohnforderungen der Mitarbeiter aufgrund der Inflation und steigender Lebenshaltungskosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 20,5 TEUR auf 1.233,4 TEUR. Wesentliche Abweichungen zum Vorjahr resultierten aus folgenden Aufwandspositionen:
5. Lage Unsere Gesellschaft weist weiterhin eine solide Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auf. a) Ertragslage Trotz erschwerter Marktbedingungen konnte das Unternehmen den Umsatz steigern. Durch die Fahrzeugverknappung konnten bessere Erträge erzielt werden. Weiterhin hat sich der Neuwagenabsatz stark verbessert! Hier mussten jedoch Einbußen im Rohertrag hingenommen werden.
Aufgrund von nachgeholten Auslieferungen der Hersteller ergab sich ein größeres Angebot bei den Neufahrzeugen auf dem Markt. Trotz der Umsatzsteigerungen von 24,9 TEUR auf 28,3 TEUR reduzierte sich die Bruttoertragsquote von 16,1% auf 12,5% im Neufahrzeugsektor. Der Rohertrag des gesamten Unternehmens fiel dadurch von 19,2% auf 16,9%. Die Eigenkapitalrendite belief sich auf 30,0 %. Die Eigenkapitalrendite belief sich auf 30,0%. Zum Ende des Berichtsjahres waren 42 Personen bei der Gesellschaft beschäftigt. Die Personalaufwandsquote beläuft sich auf 6,12%. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich mit 83,11% zum Vorjahr (80,75%). b) Finanzlage Die finanzielle Situation kann als sicher betrachtet werden, da ausreichend Eigenmittel vorhanden sind. Unser Finanzmanagement ist effektiv und darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets rechtzeitig zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu realisieren. Hinsichtlich der Kapitalstruktur hat sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr in Folge des positiven Ergebnisses von 53,1% auf 37,6% verschlechtert. Dennoch wurde die Position Eigenkapital um 1.601 TEUR erhöht. Der Zuwachs von überwiegend fremdfinanzierten Bestandsfahrzeugen ist der Grund für die Verschlechterung des Verhältnisses. Die Finanzierung der Fahrzeugbestände erfolgt durch Eigenmittel sowie Lieferantenverbindlichkeiten der entsprechenden Zulieferer. Zusätzlich stehen finanzielle Mittel in erheblichem Umfang von Herstellerbanken und regionalen Kreditinstituten zur Verfügung. Die Liquiditätslage ist nach wie vor mehr als ausreichend für alle Anforderungen des täglichen Geschäftes. c) Vermögenslage Die Vermögenslage bleibt weiterhin positiv. Eigenkapital und mittel- bzw. langfristiges Fremdkapital decken das Anlagevermögen deutlich über 100%, sodass kurzfristig gebundenes Vermögen teilweise durch langfristiges Kapital finanziert wird. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung verwenden wir folgende Kennzahlen: Bruttoertrag für Neu- und Gebrauchtwagen sowie für Teile- und Kundendienstabteilung, Umsatzrendite und Cash-Flow. Die Bruttoerträge werden durch Vergleich der um Nachlässe und Rabatte bereinigten Verkaufserlöse mit den um Boni und Verkaufshilfen bereinigten Einkaufspreisen ermittelt. Die Umsatzrendite wird anhand des Verhältnisses des Jahresergebnisses vor Steuern zu den Umsatzerlösen berechnet. Der Cash-Flow resultiert aus der Summe des Jahresergebnisses, der Abschreibungen und der Einstellung bzw. Auflösung langfristiger Rückstellungen. Im Geschäftsjahr verringerte sich der Rohertrag zum Vorjahr von 19,2% auf 16,9%. Aufgrund dessen verringerte sich die Umsatzrendite von 5,81 % im Vorjahr auf 4,71%. Absolut erhöhte sich sowohl der Rohertrag (+414,5 TEUR) als auch das Betriebsergebnis (+74,5 TEUR). Ein höherer Umsatz im Fahrzeugverkauf hat negative Auswirkungen auf den relativen Rohertrag und das relative Betriebsergebnis. Der Cash-Flow beträgt 1.819 TEUR gegenüber 1.768 TEUR im Vorjahr. Die Kennziffern zeigen auf, dass die Gesellschaft nach wie vor auf einer soliden Kapitalbasis steht. III. Prognosebericht Für das neue Geschäftsjahr bis 31.08.2024 ist eine weiterhin schwierige Marktlage zu erwarten. Laut Experten würde der Kaufpreis für Wohnmobile, Camper Vans und Wohnwagen weiter fallen. Aufgrund von Angriffen auf die Containerschiffe auf dem Roten Meer wird es ebenfalls wieder zu Einschränkungen in der Lieferkette kommen. Da dennoch das Neuwagengeschäft wieder angekurbelt wird, ist mit einer leicht rückgängigen bis stabilen Umsatzlage zu rechnen. Hierbei gehen wir von einer Umsatzgröße von ca. 3.000 TEUR aus. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei die Verkaufsförderungsmaßnahmen der Hersteller. Der Fokus der Firma wird stark auf den After-Sales und Teilebereich umgeschichtet. Die Rentabilität wird sich aufgrund der Marktlage verringern. Wir gehen aufgrund der verschlechterten Rohertrags- und Kostenstruktur von einem niedrigeren Jahresergebnis als bisher aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenbezogene Risiken Branchenbezogene Risiken ergeben sich durch die schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland und die sinkende Nachfrage im Jahr 2024 für Wohnmobile, Camper Vans und Wohnwagen. Dies birgt ein hohes Risiko auf den Umsatz von Neufahrzeugen und die Ertragssituation pro verkauftem Fahrzeug. Die gestiegene Varianz der Fahrzeuge kann zu Überproduktion der Hersteller führen, was sich negativ auf die Roherträge der Fahrzeuge auswirken kann. Es ist ebenfalls ungewiss, wie zielgerichtet und schnell die Hersteller unserer Marken auf den Markt reagieren. Ein weiteres Risiko sind die straßenverkehrsrechtlichen Rahmenbedingungen welche sich für die Wohnmobile verändern können. Aktuell ist eine Erhöhung der Abgassteuer für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen im Gespräch. Dies kann sich negativ auf den Markt auswirken. Ertragsorientierte Risiken Die steigenden Prozesskosten im Tagesgeschäft, insbesondere im Personal-, Beschaffungs- und Investitionsbereich, belasten die Ertragslage. Durch die Umsatz- und Ertragseinbrüche pro Fahrzeug ergeben sich ebenfalls Risiken. Steigende Finanzierungszinsen und Fahrzeugbestände belasten die Ertragsfähigkeit des Unternehmens zusätzlich. Weitere Einflüsse auf die Ertragslage könne sich aus den steigenden Finanzierungszinsen ergeben. Die damit verbundene Mehrbelastung des Konsumenten können das Kaufverhalten unserer Kunden negativ beeinflussen. Finanzwirtschaftliche Risiken Da die Wohnmobilbranche eine sehr Kapitalintensive Branche ist ergeben sich auch durch den Markt ebenfalls Risiken. Die GÜMA Services GmbH verfügt allerdings über eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Kreditlinie weshalb davon auszugehen ist dass sich diese Risiken in Grenzen halten. 2. Chancenbericht Aufgrund der angespannten Lage in der Wohnmobilbranche hat das Lean Management sowie Werkstatt- und Teileumsatz zunehmend an Bedeutung gewonnen. Entgegen dem Fachkräftemangel konnten wir wertvolles und produktives Personal für unsere Werkstatt gewinnen. Mit diesem Hintergrund planen wir damit den Umsatz von Werkstatt und Teiledienst zu erhöhen und den After-Sales Bereich auszubauen. Dadurch verbessert sich der relative Anteil des Rohertrags im Unternehmen. Mit dieser Strategie heben wir uns deutlich vom allgemeinen After-Sales Markt ab. Aufgrund unserer geringen Kostenstruktur und den ausgiebig gewährten Kreditlinien sind wir weiterhin sehr agil am Markt und sehen ein Potential in der Abnahme von Überproduzierten Fahrzeugen. Diese sind in aller Regel deutlich unter Marktpreis und können mit größeren Erträgen verkauft werden. 3. Gesamtaussage Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der anstehenden Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Im Unternehmen sind hauptsächlich Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten als Finanzinstrumente vorhanden. Die Gesellschaft kann auf einen zahlungsfähigen Kundenstamm bauen. Etwaige Ausfälle von Forderungen werden durch ein effizientes Forderungsmanagement frühzeitig identifiziert und entsprechend wertberichtigt. Für kurzfristige Finanzierungen nutzt die Gesellschaft vor allem Lieferantenkredite sowie Fahrzeugfinanzierungen von Hersteller- und Hausbanken. Zusätzlich stehen ausreichende Gesellschaftermittel zur Verfügung. Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft besteht darin, den Unternehmenserfolg vor finanziellen Risiken aller Art zu schützen. Bei der Steuerung der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Sollten Ausfall- und Bonitätsrisiken bei finanziellen Vermögenswerten erkennbar sein, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem effektiven Mahnwesen. Preisänderungsrisiken im Vorratsbereich werden durch regelmäßige Überprüfungen mittels gängiger Verfahren wie Schwacke-Preislisten, Internetvergleiche und Marktbeobachtungen abgesichert. Ausreichende Wertberichtigungen dienen der Verringerung von Preisänderungsrisiken. Notwendige Investitionen werden getätigt, wobei die Finanzierung ausreichend gesichert ist und zu keinen finanziellen Engpässen führt. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen.
Wertheim, den 09.02.2024 GÜMA Services GmbH Herr Philipp Anderer Frau Laura Anderer Herr Mathias Anderer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangBlatt 1
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der GÜMA Services GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Entgeltlich erworbene Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungkosten angesetzt. Sofern erforderlich wurden Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden für Zahlungen gebildet, die in der Folgezeit Aufwand darstellen. Das Eigenkapital wurde unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen. Bei den Steuerrückstellungen handelt es sich um die voraussichtlichen Steuernachzahlungen für Ertragsteuern 2021/2022 sowie für 2022/2023. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Soweit erforderlich wurden die Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Berichtsjahr entsteht ein Passivüberhang bei den latenten Steuern durch Bewertungsunterschiede in Handels- und Steuerbilanz im Bereich des Anlagevermögens sowie der sonstigen Rückstellungen. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,0% für Körperschaft- und Gewerbesteuer. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem gesonderten Anlageverzeichnis. Dieses Verzeichnis ist Bestandteil des Anhangs. 4.2. Forderungen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber der Besitzgesellschaf in Höhe von TEUR 528 enthalten. 4.3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Beträge für Gewährleistungen und Kulanz, Aufbewahrungsverpflichtungen, für offene Rechnungen, Personal- und Prozesskosten sowie Jahresabschluss- und Betriebsprüfungskosten. 4.4. Verbindlichkeiten Die vertraglichen Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit T€ 3.611 (VJ: T€ 2.250) durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge sowie Abtretung von Forderungen gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Kautionen in Höhe von T€ 65 (VJ: T€ 226) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 413 (VJ: T€ 361) enthalten. 4.5. Latente Steuern Die latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
4.6. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern belasten im Wesentlichen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. Sonstige Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Etragslage sowie ergänzende Angaben 5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
5.2. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.651.197,31. Er soll zusammen mit dem Gewinvortrag in Höhe von Euro 3.824.017,96 auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5.3. Name der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt.
Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 5.4. Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
5.5. Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Wertheim, den 09.02.2024 GÜMA Services GmbH Herr Philipp Anderer Frau Laura Anderer Herr Mathias Anderer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.02.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn GÜMA Services GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss GÜMA Services GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht GÜMA Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung für den Jahresabschluss und den Lagebericht verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner verantwortlich für die internen Kontrollen, die in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt , um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schongau, 09.02.2024 Oberland
Revision GmbH
Beckstein, Wirtschaftsprüfer |
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