Interactive Pioneers Solutions GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Dr. Detert seit 22.12.2025 | Prokura |
Karen Lee Clarke seit 27.10.2025 | Prokura |
Stephany Lynn Lewis Steinfath seit 27.10.2025 | Prokura |
David M. Goddard seit 27.10.2025 | Geschäftsführer |
Gordon William Dale seit 27.10.2025 | Geschäftsführer |
Cecille Azarcon Martin seit 27.10.2025 | Prokura |
Markus Dülks seit 21.5.2024 | Geschäftsführer |
Gereon Hüwe seit 23.3.2021 | Prokura |
Christian Dr. Augustin seit 16.3.2021 | Geschäftsführer |
Klaus Michel seit 16.3.2021 | Prokura |
Marina Winkel seit 9.1.2013 | Prokura |
Reik Dr. Winkel seit 24.4.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hexagon Solutions AB | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
indurad GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die indurad GmbH wurde im Jahr 2008 gegründet. Die indurad GmbH entstand aus einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt ihres Gründers Dr. Reik Winkel an der RWTH Aachen. Ausgangspunkt war die Entwicklung einer 3D Radar Technologie zur Anwendungsunterstützung und Automatisierung im Bergbau. Seither wurden die Produkte der indurad GmbH weiterentwickelt und die Technologie für immer neue Anwendungsfelder des Bergbaus nutzbar gemacht. Der vertriebsseitige Fokus liegt auf den weltweit größten Minen- und Schüttgut-Unternehmen und Stahlproduzenten sowie mittelständischen Betrieben. Die wichtigsten Märkte sind Australien, Südafrika, Chile, Brasilien, die USA, Kanada, Mexiko, Indien sowie China. Die indurad GmbH präsentiert ihre Produkte regelmäßig auf internationalen Messen, wie in Kanada, USA, Australien, Chile, Kasachstan oder Afrika. Die indurad GmbH bietet Bergbauunternehmen 3D Radarlösungen an. Die von der indurad GmbH entwickelten und vertriebenen Radarsensoren und Transpondersysteme werden spezifisch auf ihren Einsatzort angepasst, so dass diese zum Beispiel auch bei starker Hitze (> 1.000 Grad) oder extremer Kälte (< -50 Grad) einsetzbar sind (Hardware Customization). Die LINUX-basierte firmeneigene Software wird auf die Anforderungen der Kunden passgenau zugeschnitten (Software Customization). Eine langfristige Kundenbindung und nicht-projektbezogene Einnahmequelle werden durch das Produkt iRemote erreicht. Hierdurch ist die indurad GmbH in der Lage Sensoren neu zu kalibrieren, ein Update der Software zu ermöglichen und Installationen zu überwachen. Neu eingeführt wurde das Produkt iStockpile4DTM, das es im Januar 2023 auf die Titelseite der internationalen Fachzeitschrift International Mining geschafft hat. Es dient der Messung von Vorräten und kombiniert die 3D Radartechnologie mit einem Elemente-Analysegerät und mathematischer Modellierung. 1.2 Wirtschaftsbericht 1.2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die von der indurad GmbH entwickelte und von dieser angebotenen Technologie für die Bergbauindustrie führt dazu, dass die regionale Konjunkturlage eines einzelnen Landes für deren Geschäftsentwicklung unmaßgeblich ist. Stattdessen ist hierfür auf der einen Seite das rechtliche und politische Umfeld in den Förderländern für Kohle und Eisenerz und auf der anderen Seite die weltweite Nachfrage nach diesen Produkten des primären Sektors maßgeblich. Die weltweite Nachfrage befindet sich seit Jahren, lediglich kurzzeitig unterbrochen durch die weltweite Corona-Krise, auf einem stabilen hohen Niveau. Daneben hat die Währungsentwicklung des US- amerikanischen Dollars Einfluss auf das Geschäft der fördernden Unternehmen und damit auf die Kunden der indurad GmbH. Kurzfristige Währungsschwankungen können hierbei auf Seiten der indurad GmbH abgefedert werden, da diese über Tochtergesellschaften in den, für den Absatz, wesentlichen Ländern verfügt. Der weltweite Rohstoffmarkt im Bereich der Kohle, des Eisenerzes und auch des Kupfers und die technologischen Entwicklungen bei der Förderung stehen im Fokus der Geschäftsführung der indurad GmbH. 1.2.2 Geschäftsverlauf und Lage 1.2.2.1 Ertragslage Das Rohergebnis fiel von 15.525,8 T€ im Jahr 2022 auf 11.612,8 T€ im Jahr 2023 und ist damit um 25,2 % (Vorjahr 47,4 %) gesunken. Die Personalkostenquote (Personalkosten* 100/Gesamtleistung) stieg im gleichen Zeitraum auf 52,2 % (Vorjahr: 50,0 %). Der Jahresüberschuss betrug 1.328,0 T€ im Jahr 2023 gegenüber 4.687,2 T€ im Geschäftsjahr 2022. Einmalige Sondereffekte im Jahr 2022 waren der Verkauf der Finanzbeteiligung an der Yardeye GmbH und der xtonomy GmbH, aus denen ein Gewinn i. H. v. 3.806,7 T€ erzielt wurde sowie die Vollabschreibung der Tochtergesellschaft in Russland, aus dem ein Verlust i. H. v. 80 T€ resultierte. Mit Bezug auf die Tochtergesellschaft in Russland wurde gleichzeitig eine Gesellschafterforderung i. H. v. 115 T€ voll abgeschrieben. 1.2.2.2 Vermögenslage Das Anlagevermögen stieg von 4.078,9 T€ im Geschäftsjahr 2022 auf 4.545,3 T€ im Geschäftsjahr 2023. Es wurden Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in den Bereichen Software, technisches Equipment und Finanzbeteiligungen vorgenommen. Durch die Gründung weiterer Tochtergesellschaften erweitert sich stetig der Bereich der operativen Beteiligungen. Zudem gab es Änderungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, insbesondere bei den in der Entwicklung befindlichen immateriellen Vermögensgegenständen, sowie bei den Finanzanlagen, vor allem bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Anderweitige operative Beteiligungen liegen nicht vor. Die Vorräte haben sich leicht verändert und sind im Einklang mit dem gesunkenen Umsatz der indurad GmbH von 2.997,1 T€ im Geschäftsjahr 2022 auf 2.970,5 T€ im Geschäftsjahr 2023 geringfügig gesunken. Erhaltene Anzahlungen wurden i. H. v. 0 T€ (Vorjahr: 231,0 T€) innerhalb des gesetzlichen Rahmens offen von den Vorräten (fertige und unfertige Erzeugnisse) abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken von 5.436,1 T€ im Geschäftsjahr 2022 auf 3.834,1 T€ im Geschäftsjahr 2023. Darin enthalten sind zweifelhafte Forderungen i. H. v. 1.159,6 T€ (Vorjahr: 1.159,6 T€). Es wurde eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen i. H. v. 26,2 T€ (Vorjahr: 88,3 T€) und eine Einzelwertberichtigung auf Forderungen i. H. v. 111,0 T€ (Vorjahr: 111,0 T€) gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen wie im Vorjahr 0,0 T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 1.154,1 T€ (2022) auf 1.467,7 T€ (2023) erhöht. Im Wesentlichen bestehen diese Forderungen aus geleisteten Kautionen, aus Körperschafts- und Umsatzsteuer sowie aus gewährten Darlehen. Des Weiteren stellen 1.011,4 T€ den Darlehensbetrag (inklusive Zinsen von 11.4 T€) an die xtonomy GmbH dar (Vorjahr: 471,5 T€). Außerbilanzielle Verpflichtungen liegen lediglich in Form von Miet- und Leasingverträgen vor (vgl. Anhang). Anderweitige außerbilanzielle Verpflichtungen, die in irgendeiner Weise in Anspruch genommen werden könnten, lagen nicht vor. Das Eigenkapital der indurad GmbH setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Eigenkapitalquote der indurad GmbH 74,95 % (Vorjahr: 67,8 %). Die positive Entwicklung der Eigenkapitalquote wurde ausschließlich durch thesaurierte Gewinne erreicht (Innenfinanzierung). Die Steuerrückstellungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 991,4 T€ gegenüber 954,8 T€ im Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen betrugen im Geschäftsjahr 2022 568,4 T€ und stiegen zum 31.12.2023 auf 624,9 T€. Sie resultieren aus Rückstellungen für Gewährleistungen i. H. v. 368,4 T€ (Vorjahr: 397,8 T€) und für Personalkosten i. H. v. 197,7 T€ (Vorjahr: 96,5 T€). Hinzu kommen Rückstellungen für Archivierung i. H. v. 10,6 T€ (Vorjahr: 10,6 T€), Jahresabschlusserstellung und Wirtschaftsprüfung i. H. v. 22,2 T€ (Vorjahr: 21,0 T€) sowie sonstige Rückstellungen i. H. v. 26,0 T€ (Vorjahr: 42,5 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen am Ende des Berichtsjahres 2.062,5 T€ (Vorjahr: 2.812,5 T€). Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 57,2 T€ gegenüber 432,2 T€ im Vorjahr. Der Rückgang ist auf die Fertigstellung von diversen Projekten im Jahr 2023 zurückzuführen, die zum Ende des Geschäftsjahres 2022 noch als unfertige Leistungen klassifiziert worden waren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 507,7 T€ zum 31.12.2022 auf 287,2 T€ zum 31.12.2023 gesunken. Alle Zahlungsziele der Lieferanten werden eingehalten. Soweit eine Skontovereinbarung besteht, erfolgen alle Zahlungen unter Nutzung des Skontoabzugs. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag 172,2 T€ (Vorjahr: 169,3 T€) und enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt inkl. Lohnnebenkosten i. H. v. 126,3 T€ (Vorjahr: 121,2 T€), Kreditkartenabrechnung i. H. v. 6,3 T€ (Vorjahr: 23,2 T€) sowie kleineren Posten i. H. v. 39,6 T€ (Vorjahr: 24,9 T€). 1.2.2.3 Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Cashflow insgesamt 967 T€ gegenüber -920 T€ im Vorjahr. Der Bestand an liquiden Mitteln stieg von 3.344,6 T€ am 31.12.2022 auf 4.312,0 T€ am 31.12.2023 an. Der im Wege der indirekten Methode entwickelte Cashflow setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Insgesamt wurden im Jahr 2023 Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 306,1 T€ (Vorjahr: 148,7 T€), in das Sachanlagevermögen i. H. v. 25,8 T€ (Vorjahr: 74,6 T€) und in Finanzbeteiligungen i. H. v. 495,2 T€ (Vorjahr: 3.669,2 T€) getätigt. Diese Investitionen wurden sämtlich aus Eigenmitteln finanziert. 1.2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Betriebswirtschaftliche Kennzahlen des Geschäftsjahres 2023 zeigen folgendes Bild: scroll
1.2.4 Gesamtaussage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat die indurad GmbH nebst ihren Tochtergesellschaften ihr operatives Geschäft in mehreren Bereichen erweitert und die regionale Expansion auf den internationalen Zielmärkten vorangetrieben. Obwohl sich diese Expansion nicht im Umsatz der indurad GmbH widerspiegelt, wurde die Marktpräsenz durch die Gründung weiterer Tochtergesellschaften in Südamerika und Zentralasien ausgeweitet. Diese strategischen Schritte sollen die Position des Unternehmens in diesen Regionen stärken und zukünftiges Wachstum fördern. Im Geschäftsjahr 2024 plant die indurad GmbH, ihr Wachstum weiter fortzusetzen. Das Wachstum soll durch eine Marktdurchdringung, Markterweiterung und eine Produkterweiterung erreicht werden (vgl. Ansoff-Matrix, Felder 1-3). Gleichzeitig dienen die Unterlegung der Geschäftstätigkeit mit einem steigenden Eigenkapitalanteil und einer stabilen Liquiditätsausstattung (Liquidität 1. Grades: 340,4 %; Vorjahr: 179,9 %) der dauerhaften Existenzsicherung des Unternehmens und bieten eine gute Ausgangsposition für ein weiteres Wachstum. 2. Prognosebericht (§ 289 Abs. 1 Sätze 4 u. 5 HGB) Für die indurad GmbH und ihre spezifische Bergbautechnologie ist die Konjunkturentwicklung im Bereich der Förderung von Kohle und Eisenerz von besonderer Relevanz. Dagegen haben allgemeine regionale Konjunkturentwicklungen, wie z.B. das deutsche BIP, nur mittelbare Bedeutung. Obwohl die Kohleförderung in der EU schneller sinkt als der Verbrauch, bleibt der Bedarf in China, das rund die Hälfte der weltweiten Kohleförderung nachfragt und zwei Drittel seines Strombedarfs durch Kohle abdeckt, weiterhin hoch und stabil. Der weltweite Kohleverbrauch betrug im Jahr 2023 über 8,5 Mrd. Tonnen und war damit um 1,4 % höher als im Jahr 2022. Diese stabile Nachfrage bietet eine solide Basis für zukünftige Geschäftsmöglichkeiten. Die Nachfrage nach Kupfer entwickelt sich weiterhin positiv. Neben China verzeichnen auch Europa und die USA einen steigenden Bedarf. Dies ist auf die wachsende E-Mobilität zurückzuführen, da Elektrofahrzeuge etwa drei Mal so viel Kupfer benötigen wie herkömmliche Fahrzeuge. So besteht beispielsweise eine Lithium-Ionen-Batterie zu 18 % aus Kupfer. Da für die Herstellung von Kupfer Kohle benötigt wird, kann dieser Bereich den möglichen mittelfristigen Nachfragerückgang im Bereich der Kohleverstromung und Wärmegewinnung durch Kohle zumindest teilweise kompensieren. Die Geschäftsführung der indurad GmbH sieht daher die Kohleförderung als ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld an. Selbst bei mittelfristig sinkender Nachfrage und Preise wird der Fokus vieler Unternehmen auf der Kostenseite liegen, was Chancen für Technologieanbieter im Bereich der Automatisierung bietet. Ein Beispiel hierfür ist die Überlegung der polnischen Regierung, die unrentable Kohleproduktion aufgrund des CO2 -Zertifikatehandels zu verstaatlichen. Solche Entwicklungen eröffnen der indurad GmbH als Technologieanbieter im Bereich der Automatisierung erhebliche Möglichkeiten, von dieser Dynamik zu profitieren. Eisenerz ist ein Schlüsselwerkstoff für die Stahlindustrie und somit ein wichtiger Indikator für die Absatzmöglichkeiten der indurad GmbH. Im Jahr 2023 betrug die weltweite Stahlproduktion 1.892 Mio. Tonnen und blieb damit im Vergleich zum Vorjahr stabil. Der größte Nachfrager, China, konnte seine Rohstahlproduktion ebenfalls stabil halten, was das hohe Niveau der Nachfrage bestätigt. Betrachtet man die weltweite Rohstahlproduktion ohne China, die 54 % des Weltmarktes ausmacht, zeigt sich ebenfalls eine stabile Entwicklung im Jahr 2023. Diese Konstanz in der Stahlproduktion deutet auf eine solide Basis für zukünftiges Wachstum hin, was positive Aussichten für die indurad GmbH schafft, insbesondere im Hinblick auf Investitionen in neue Technologien und Automatisierungslösungen. Vor allem die öffentlichen, stahlintensiven Infrastrukturprojekte in China lassen eine weiterhin steigende Nachfrage nach Eisenerz erwarten. Diese Projekte sind Treiber der Nachfrage und bieten eine Grundlage für zukünftiges Wachstum. Die hohen Erträge der Eisenerzproduzenten ermöglichen weitere Investitionen in Technologie, wovon die indurad GmbH profitieren kann. Zudem ist der Preis für Eisenerz im Jahr 2023 um 15,7 % gestiegen, was die Attraktivität und Rentabilität dieses Sektors zusätzlich unterstreicht. Australien, der größte Lieferant von Eisenerz an China, bleibt ein strategisch wichtiger Markt für die indurad GmbH, die dort mit einer Tochtergesellschaft vertreten ist. Der Rückgang der Eisenerzgewinnung in China hat zu einem höheren Importbedarf geführt, was Australien eine noch wichtigere Rolle zukommen lässt. Seit 2021 ist ein Geschäftsführer der indurad GmbH in Perth (Australien) ansässig, um die Marktdurchdringung weiter voranzutreiben und die Position der indurad GmbH in diesem bedeutenden Markt zu stärken. Für das aktuell laufende Kalenderjahr 2024 hängt die Prognose der indurad GmbH von der Entwicklung des Energiemarkts, dem Anlaufen der chinesischen Wirtschaft nach den zahlreichen harten Corona-Lockdowns im Jahr 2022 sowie der Belebung anstehender Projekte ab. Nach den Lockerungen der COVID-19-Beschränkungen in China Ende 2022 hat sich die Wirtschaft allmählich erholt. Diese Erholung wird durch eine steigende Inlandsnachfrage und verbesserte Exporte unterstützt, was positive Aussichten für 2024 schafft. Die chinesische Regierung hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Wirtschaft zu stimulieren und Investitionen zu fördern, insbesondere im Bereich der Infrastruktur. Diese Bemühungen dürften sich positiv auf die Nachfrage nach industriellen Rohstoffen, einschließlich Kohle und Eisenerz, auswirken. Im Energiemarkt haben sich die Preise für Energieträger stabilisiert und teilweise das Vorkriegsniveau erreicht oder unterschritten. Dies schafft günstige Bedingungen für energieintensive Industrien und fördert Investitionen in die Produktion und Infrastruktur. Insbesondere der Kupfermarkt zeigt eine starke Entwicklung: Der Preis für Kupfer bleibt auf einem sehr hohen Niveau, und Analysten erwarten bis Ende des Jahres einen Preis von bis zu € 12.000 pro Tonne, ein potenzielles Allzeithoch. Die hohe Nachfrage nach Kupfer, insbesondere durch die E-Mobilität und andere technologische Anwendungen, treibt diese Preisentwicklung an. Da China etwa 60 % der weltweiten Kupfernachfrage ausmacht und die Produktion aufgrund von wirtschaftlichen Anpassungen derzeit gedrosselt ist, wird erwartet, dass eine Wiederaufnahme der vollen Produktionskapazität in China die Weltmarktpreise weiter steigen lässt. Dies bietet erhebliche Chancen für die indurad GmbH, insbesondere im Bereich der Automatisierung und Kostenreduktion, von den Investitionen der Rohstoffproduzenten zu profitieren. Die Geschäftsführung rechnet daher mittelfristig mit einer stabilen Nachfrage nach Kohle und Eisenerz sowie einer steigenden Nachfrage nach Kupfer. Diese Entwicklung dürfte zu weiteren Investitionen in Technologie und Automatisierung führen, von denen die indurad GmbH erheblich profitieren kann. Darüber hinaus verfügt die indurad GmbH über Tochtergesellschaften in East Perth (Australien), Santiago de Chile (Chile), Rosebank (Südafrika) und Montreal (Kanada). Anfang 2023 wurden weitere Tochtergesellschaften in Sao Paulo (Brasilien) und in Almaty (Kasachstan) gegründet. Diese globale Präsenz ermöglicht es der indurad GmbH, von den positiven Entwicklungen in verschiedenen regionalen Märkten zu profitieren und ihre Marktposition weltweit zu stärken. 3. Chancen- und Risikobericht (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB) Das Risikomanagement der indurad GmbH umfasst die Definition von Risiken, deren Ausprägung, Steuerungsmaßnahmen und Zuständigkeiten. Ziel des Risikomanagements ist die Risikovermeidung, Risikobeschränkung und die Absicherung gegen Risiken. Die indurad GmbH wird ihr in den letzten Jahren aufgebautes Risikomanagement auch künftig weiter ausbauen und planmäßig an die jeweiligen Erfordernisse anpassen. Alle Risiken, die sich aus den Aktivitäten der Gesellschaft ergeben können, werden regelmäßig durch die Geschäftsführung analysiert und bewertet. Anhand eines monatlichen Berichtswesens werden Entwicklungen stets zeitnah aufgezeigt und durch ein spezifisches Reporting visualisiert. Die indurad GmbH hat sich in den vergangenen Jahren, aufgrund des stark wachsenden Geschäftsaufkommens, in allen Bereichen verstärkt. Gleichzeitig wurde dafür Sorge getragen, dass auch die betriebswirtschaftlichen Abläufe und Prozesse diesem Größenwachstum entsprechen. Die Kostenrechnung, das Controlling und ein nachhaltiges Qualitätsmanagement verschaffen gute Steuerungs- und Eingriffsmöglichkeiten. Das Geschäft der im Jahr 2020 gegründeten Tochtergesellschaft indurad ooo (Moskau) wurde eingestellt und die Beteiligung voll abgeschrieben. Es bestehen keine Risiken mehr. Im Jahr 2023 wurden zwei neue Tochtergesellschaften gegründet: indurad TOO in Kasachstan zur Abwicklung der Geschäfte in der Region Nord- und Zentralasien und indurad LTDA in Brasilien zur weiteren Expansion in Südamerika. Die von der indurad GmbH vertriebenen Sensoren sind zertifiziert und werden regelmäßig rezertifiziert (FCC Rule Parts 15253). Das Qualitätsmanagement entspricht vollumfänglich der DIN 9001:2015. Die indurad GmbH legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Hierbei stehen Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung, die unter dem Kürzel ESG zusammengefasst werden, im Fokus der Geschäftsleitung. Die Produkte der indurad GmbH befähigen die Kunden zu einem effizienteren Einsatz der Maschinen und schützen die Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verletzungen (Kollisionsschutz). Sie tragen somit zum Umweltschutz und zur Arbeitssicherheit bei. Mit den eigenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird wertschätzend umgegangen. Das Lohnniveau ist überdurchschnittlich. Wie oben gezeigt, wird größten Wert auf die Produktqualität und -sicherheit gelegt. Dies wird durch regelmäßige Rezertifizierungen gewährleistet. Gesonderte Umweltrisiken sind bei der Art der Tätigkeit der indurad GmbH nicht zu verzeichnen. Die Entwicklung der Volkswirtschaft der Volksrepublik China hat mittelbar über die Rohstoffnachfrage Einfluss auf den Produktabsatz der indurad GmbH. Nach Ende der Coronakrise wuchs das Bruttoinlandsprodukt China im Jahr 2022 um 2,99 Prozent und im Jahr 2023 um 5,2 Prozent. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum von 4,6 Prozent erwartet. Bis zum Jahr 2028 wird ein sukzessiver Rückgang dieses Wachtsums auf 3,4 Prozent erwartet, was immer noch über dem Niveau von 2023 liegen würde. Solange es nicht zu tiefgreifenden Umbrüchen kommt, z. B. im Bereich der Taiwan-Politik, erwartet die Geschäftsleitung keine negativen Implikationen für den Absatz der indurad GmbH. Das Währungsrisiko wird dadurch begrenzt, dass der Vertrieb über Gesellschaften erfolgt, die sich im jeweiligen Zielmarkt befinden. Eine Steuerung der Währungsrisiken durch zeitangepasste Zahlungsströme lässt sich hierdurch erreichen, jedoch nicht gänzlich ausschließen. In Anbetracht der begrenzten Risiken sieht die Geschäftsleitung von kostenintensiven Währungssicherungsgeschäften derzeit ab. Seit Anfang 2023 hat sich das internationale Zinsniveau, maßgeblich bestimmt durch die wiederholten Zinserhöhungen der FED und EZB sukzessive erhöht. Für die indurad GmbH bestehen jedoch nur verzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. 12 % der Bilanzsumme. Dieses Darlehen valutierte zum 31.12.2023 mit € 2.062.500. Dem standen allerdings liquide Mittel i. H. v. € 4.311.857,00 gegenüber. Die indurad GmbH nutzt dieses Darlehen somit, um sich Freiräume in der Liquidität zu verschaffen, ist aber dagegen nicht zwingend auf diese Fremdfinanzierung angewiesen. Das Zinsänderungsrisiko wird daher für die indurad GmbH als sehr gering eingestuft. Die weltweite Inflation wird für das Jahr 2024 auf 4,6 % prognostiziert. Nordamerika (3,1 %), Südostasien (3,2 %) und Westeuropa (2,8 %) liegen deutlich unter dieser Entwicklung. Für die Geschäfte der indurad GmbH ist daneben lediglich Südamerika relevant, für das allerdings eine Inflationsrate von 26,5 % erwartet wird. Diesem Inflationsrisiko begegnet die indurad GmbH durch das Abschließen der Lieferverträge auf Dollar-Basis. Die indurad betreibt ein aktives Forderungsmanagement. Trotzdem lassen sich derartige Risiken nicht gänzlich vermeiden. Die indurad GmbH hat zum 31.12.2023 Forderungen gegenüber Kunden, bei denen Zweifel über die Einbringlichkeit bestanden - teilweise vollständig - wertberichtigt. Hiernach verbleibt ausschließlich ein branchenübliches Forderungsausfallrisiko. Die indurad GmbH operiert in Märkten wie Australien, Kanada, Chile, Brasilien, Südafrika, Europa und Zentralasien, wo zunehmend nachhaltige Wirtschaftspraktiken gefordert werden. Diese Anforderungen betreffen die Kunden der indurad GmbH direkt, da sie ihre Produktionsprozesse umweltfreundlicher gestalten müssen, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Das Unternehmen ist der Nachhaltigkeit verpflichtet und verbessert kontinuierlich seinen ökologischen Fußabdruck. Die Radarsensoren und Softwarelösungen der indurad GmbH helfen Kunden, ihre Effizienz zu steigern und Ressourcen zu schonen, indem sie Abfall und Energieverbrauch minimieren. Angesichts des steigenden Drucks auf Unternehmen, umweltfreundlicher zu werden, sind Nachhaltigkeitsrisiken für die indurad GmbH zunehmend wichtig. Die Risikomanagementstrategie des Unternehmens berücksichtigt diese Risiken umfassend. Die indurad GmbH bietet innovative, ressourcenschonende Lösungen an und ist überzeugt, gut auf die Transformation zur nachhaltigen Wirtschaft vorbereitet zu sein. Die Kunden der indurad GmbH verlangen nach Technologien zur Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele. Das Unternehmen arbeitet eng mit ihnen zusammen, um Produkte zu liefern, die Effizienz und Umweltschutz unterstützen und zur Reduzierung der Umweltbelastung beitragen. 4. Forschungs- und Entwicklungsbericht (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Die indurad GmbH entwickelt laufend neue Anwendungsmöglichkeiten der 3D Radartechnologie. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der projekt- und kundenbezogenen Forschung und Entwicklung, um die bestehende Technologie im Bereich der Automatisierung einsetzen zu können sowie neue Anwendungsbereiche zu erschließen. Für die strategische Ausrichtung des Unternehmens nutzt die Geschäftsführung der indurad GmbH das Technologieportfolio von Werner Pfeiffer. Durch die stetige Erweiterung des Know-How-Netzwerks und die enge Anbindung an die universitäre Forschung sowie dem stetigen Zufluss neuer Absolventen der RWTH Aachen soll gewährleistet werden, dass Technologiebrüche frühzeitig erkannt und durch forcierte Forschung und Entwicklung das Geschäftsfeld erhalten und neue Geschäftsfelder eröffnet werden können. 5. Zweigniederlassungsbericht (§289 Abs. 2 Nr, 4 HGB) Die indurad GmbH verfügt über keine Zweigniederlassungen, so dass hier nichts zu berichten ist. 6. Umwelt- und Sozialbericht (§ 289 Abs. 3 HGB) 6.1 Umweltbericht Die indurad GmbH entwickelt anwendungsorientiert Software zum Einsatz von 3D Radartechnologie. Weiterhin wird anwendungsspezifizierte Hardware vertrieben, deren Baukomponenten allerdings nicht eigenständig produziert wird. Insofern sind negative externe (Umwelt-) Effekte nicht zu besorgen. 6.2 Sozialbericht Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer blieb mit 117 im Geschäftsjahr 2023 nahezu unverändert (Vorjahr: 119). Nach dem Mitarbeiteraufbau im Jahr 2020, insbesondere aufgrund der erweiterten Aufgaben im Beteiligungscontrolling, konnte nunmehr das gestiegene Geschäftsvolumen durch den vorhandenen Mitarbeiterstamm abgedeckt werden. Infolgedessen stieg die Personalkostenquote von 50,0 % im Geschäftsjahr 2022 auf nunmehr 52,2 % in Geschäftsjahr 2023. Rund 1,2 % (Vorjahr: 1,0 %) der Personalkosten entfallen auf freiwillige soziale Leistungen. Zur Weiterentwicklung der Mitarbeiter besteht ein internes Schulungsprogramm („Kollegen schulen Kollegen“). Mitarbeitern wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht, so z. B. durch einen substanziellen Beitrag zu den Kinderbetreuungskosten.
Aachen, im September 2024 Dr. Reik Winkel Dr. Christian Augustin Markus Dülks BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
Größenklasse: Mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 2 HGB Der Jahresabschluss der indurad GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Grundsätzen aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages sowie des GmbHG zu beachten. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanz wurde nach der Vorschrift des § 266 HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Gemäß § 265 Abs. 6 HGB wurde die Postenbezeichnung A.I.1. zur besseren Klarheit ersetzt. Die dort ausgewiesenen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Fremdprogrammierungen für Eigenentwicklungen und wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Planmäßige Abschreibungen sind erst nach Fertigstellung der Eigenentwicklung vorzunehmen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 € netto werden in voller Höhe sofort aufwandswirksam erfasst bzw. im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB zum offenen Absetzen der erhaltenen Anzahlungen von dem Posten "Vorräte" auf der Aktivseite wurde Gebrauch gemacht. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Bilanzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt mit dem Nennbetrag. Das allgemeine Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% berücksichtigt. Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen wertmindernd berücksichtigt. Die übrigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage kaufmännischer Vorsicht mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Stichtagskurs umgerechnet werden. Am Abschlussstichtag erfolgte eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. Angaben zur Bilanz AKTIVA Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem angefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegelscroll
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Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen beinhalten in Höhe von 641.882,62 € (Vorjahr: 406.946,28 Euro) Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 3.058.129,84 Euro (Vorjahr: 3.003.865,41 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 200.000,00 Euro). PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 45.013,00 € und ist vollständig eingezahlt. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um folgende Rücklagen im Sinne des HGB: a. im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von 2.485.768 €, b. im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von 3.000.000 €. Sonstige Rückstellungen Diese betreffen im Wesentlichen folgende Positionen: • Rückstellungen für Gewährleistungen: 368 T€ • Rückstellungen für Personalkosten: 198 T€ • Übrige: 59 T€ Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 1.261.102,92 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von 1.312.500,00 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig. Die latenten Steuerschulden zum 31. Dezember 2023 haben sich wie folgt entwickelt: scroll
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: scroll
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Dr. Winkel ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die indurad GmbH hat diverse Miet-, Leasing- und Pachtverträge mit einem jährlichen Volumen von rd. 415 T€ abgeschlossen. Die Restlaufzeiten eines Vertrages beträgt zwei Jahre. Die weiteren Verträge sind unbefristet. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: scroll
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
gez. Dr. Reik Winkel gez. Dr. Christian Augustin gez. Markus Dülks
Aachen, 20. September 2024 Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 23.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die indurad GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der indurad GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der indurad GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 20. September 2024 DR. NEUMANN UND PARTNER MBB Gatz, Wirtschaftsprüfer |
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