Ademco 1 GmbH
Hardhofweg 40, 74821 Mosbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tomas Hodal seit 4.6.2024 | Geschäftsführer |
Maurice Nachtnebel seit 18.7.2023 | Prokura |
Daniel Groppe seit 9.9.2021 | Geschäftsführer |
Michele Frasca seit 16.6.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ademco 1 GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ademco 1 GmbHOffenbach am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhalt 1. Prüfungsauftrag 2. Grundsätzliche Feststellungen 2.1. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der Geschäftsführung 2.2. Sonstige Verstöße. 3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 4. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 4.1. Gegenstand der Prüfung 4.2. Art und Umfang der Prüfung 5. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 5.1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 5.1.1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 5.1.2. Jahresabschluss 5.1.3. Lagebericht 5.2. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 5.2.1. Feststellung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 5.2.2. Bewertungsgrundlagen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen 6. Schlussbemerkungen Anlagenverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2017 Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung gerundeter Beträge und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Rundungsdifferenzen auftreten können. 1. Prüfungsauftrag In der Gesellschafterversammlung vom 1. Dezember 2023 der Ademco 1 GmbH, Offenbach am Main, (nachfolgend auch "Ademco 1" oder "Gesellschaft")sind wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 gewählt worden. Die Geschäftsführung erteilte uns daraufhin den Auftrag, den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 zu prüfen. Bei unserer Prüfung handelt es sich gemäß § 316 Abs. 1 HGB um eine Pflichtprüfung nach §§ 316 ff. HGB. Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. Unser Bericht richtet sich an die Ademco 1 GmbH. Der Durchführung des Auftrages und unserer Verantwortlichkeit, auch im Verhältnis zu Dritten, liegen die diesem Bericht als Anlage 5 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Die Höhe unserer Haftung bestimmt sich nach § 323 Abs. 2 HGB. Im Verhältnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend. 2. Grundsätzliche Feststellungen 2.1. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der Geschäftsführung Aus dem von der Geschäftsführung der Gesellschaft aufgestellten Lagebericht heben wir folgende Angaben hervor, die unseres Erachtens für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage sowie der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken von besonderer Bedeutung sind: Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf:
Diese Kernaussagen zur wirtschaftlichen Lage und zum Geschäftsverlauf der Gesellschaft sind im Lagebericht ausreichend erläutert, so dass wir in Bezug auf Einzelheiten auf den als Anlage 4 beigefügten Lagebericht verweisen. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken:
Diese Kernaussagen zu den Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft sind im Lagebericht ausreichend erläutert, so dass wir in Bezug auf Einzelheiten auf den als Anlage 4 beigefügten Lagebericht verweisen. Zusammenfassende Beurteilung Aufgrund der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft, die wir aus den im Rahmen unserer Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts gewonnenen Erkenntnissen abgeleitet haben, sind wir zu der Einschätzung gelangt, dass die Darstellung und Beurteilung der Lage der Gesellschaft insbesondere hinsichtlich des Fortbestands und der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken durch die Geschäftsführung in Jahresabschluss und Lagebericht angemessen sind. 2.2. Sonstige Verstöße Entgegen § 264 Abs. 1 Satz 3 HBG hat die Geschäftsführung den Jahresabschluss und Lagebericht nicht innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres aufgestellt. Entgegen §§ 325 ff. HGB hat die Geschäftsführung den Jahresabschluss und Lagebericht und die sonstigen erforderlichen Unterlagen nicht fristgerecht offenlegt. Wir verweisen diesbezüglich auf § 335 HGB. 3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den nachfolgend wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt: Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ademco 1 GmbH, Offenbach am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ademco 1 GmbH, Offenbach am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ademco 1 GmbH, Offenbach am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 24. Februar 2025 Grant
Thornton AG
Jens Brinkhoff, Wirtschaftsprüfer Carsten Carstens, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. 4. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 4.1. Gegenstand der Prüfung Gegenstand unserer Prüfung waren der Jahresabschluss der Ademco 1 GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - unter Einbeziehung der Buchführung und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Maßgebende Rechnungslegungsgrundsätze für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts waren die deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften einschließlich der einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Zu den Verantwortlichkeiten der Geschäftsführung der Gesellschaft im Zusammenhang mit der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts verweisen wir auf die Ausführungen in unserem Bestätigungsvermerk, der in Abschnitt 3 dieses Berichts wiedergegeben ist. Die Verantwortung der Geschäftsführung umfasst auch die Verantwortung für die Buchführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht sowie die gemachten Angaben im Rahmen einer den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung entsprechenden Prüfung zu beurteilen. Unsere diesbezügliche Verantwortung wird in dem Abschnitt "Prüfungsurteile" und in dem Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks beschrieben. Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder Lagebericht ergeben. Gemäß § 317 Abs. 4a HGB hat sich eine Abschlussprüfung auch nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand der Gesellschaft oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. 4.2. Art und Umfang der Prüfung Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Zur Zielsetzung unserer Prüfung und zu den wesentlichen Grundzügen unseres prüferischen Vorgehens verweisen wir auf die Ausführungen in dem Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks. Der Prüfungsplanung und -durchführung lag unser risikoorientierter Prüfungsansatz zugrunde. Dabei üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und wahren eine kritische Grundhaltung, anerkennend, dass Umstände bestehen können, die dazu führen, dass der zu prüfende Jahresabschluss oder Lagebericht wesentliche falsche Darstellungen enthalten. Im Rahmen unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes haben wir Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von Irrtümern und dolosen Handlungen (= Fehlerrisiko) identifiziert und beurteilt, um Art, zeitliche Einteilung und Umfang weiterer Prüfungshandlungen festzulegen, die notwendig sind, um ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu erlangen. Grundlage hierfür ist ein Verständnis vom Unternehmen und seinem Umfeld, den maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätzen und dem für die Aufstellung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem bzw. den Vorkehrungen und Maßnahmen (Systemen) für die Aufstellung des Lageberichts. Auf Grundlage der Risikoidentifikation und -beurteilung haben wir folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt:
Auf die vorstehenden Prüfungsschwerpunkte haben wir unser Prüfprogramm ausgerichtet, in dem Art, zeitliche Einteilung und Umfang der weiteren durchzuführenden Prüfungshandlungen festgelegt werden. Dabei kamen - soweit wir uns auf die Wirksamkeit von Kontrollen für Zwecke der Festlegung von aussagebezogenen Prüfungshandlungen gestützt haben oder dies erforderlich war - sowohl Funktionsprüfungen als auch aussagebezogene Prüfungshandlungen bestehend aus Einzelfallprüfungen und analytischen Prüfungshandlungen, im Übrigen nur aussagebezogene Prüfungshandlungen zum Einsatz. Einzelfallprüfungen und - soweit relevant - Funktionsprüfungen erfolgten dabei im Rahmen einer Vollerhebung, einer Auswahl einzelner Elemente oder eines (repräsentativen) Stichprobenverfahrens. Ausgangspunkt unserer Prüfung bildeten der Jahresabschluss und der Lagebericht des vorangegangenen Geschäftsjahres, die von der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen wurden. Der Jahresabschluss wurde am 25. August 2023 festgestellt. Zur Prüfung der Eröffnungsbilanzwerte haben wir den letzten Jahresabschluss und den dazugehörigen Vermerk sowie den Prüfungsbericht des bisherigen Abschlussprüfers im Hinblick auf die für die Eröffnungsbilanzwerte einschließlich Abschlussangaben relevanten Informationen gelesen. Zur Prüfung, ob die Eröffnungsbilanzwerte falsche Darstellungen mit wesentlichen Auswirkungen auf den Jahresabschluss des Berichtszeitraums enthalten, haben wir festgestellt, ob die Schlussbilanzwerte des vorhergehenden Zeitraums richtig auf den Berichtszeitraum vorgetragen wurden und, ob die Eröffnungsbilanzwerte die Anwendung sachgerechter Rechnungslegungsmethoden widerspiegeln. Darüber hinaus haben wir beurteilt, ob die von uns zum zu prüfenden Geschäftsjahr durchgeführten Prüfungshandlungen auch für die Eröffnungsbilanzwerte relevante Nachweise liefern, und speziell auf die Eröffnungsbilanzwerte ausgerichteten Prüfungshandlungen durchgeführt. Im Rahmen unserer Einzelfallprüfungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wir Saldenbestätigungen von Kunden eingeholt. Die Festlegung des Umfangs der zu prüfenden Elemente erfolgte in Abhängigkeit von unserer Risikobeurteilung, den Erkenntnissen über die rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollen sowie von Art und Umfang der jeweils zu beurteilenden Geschäftsvorfälle im Wege einer Stichprobenprüfung. Im Rahmen der von uns durchgeführten Einzelfallprüfung haben wir von Kreditinstituten Bestätigungen über Guthaben, Ansprüche und Verpflichtungen der Gesellschaft eingeholt. Zu Rechtsstreitigkeiten und Ansprüchen, die die Gesellschaft betreffen, haben wir von Rechtsanwälten der Gesellschaft Rechtsanwaltsbestätigungen eingeholt. Bei der Prüfung der Bewertung der Pensionsrückstellungen haben wir die Ergebnisse des von der Gesellschaft bei einem Sachverständigen eingeholten versicherungsmathematischen Gutachtens unter Berücksichtigung unserer Einschätzung der Kompetenz, Fähigkeiten und Objektivität des Sachverständigen als Prüfungsnachweis genutzt. Unsere Prüfungsarbeiten führten wir mit Unterbrechungen von August 2024 bis zum 24. Februar 2025 durch. Die Geschäftsführung und die von ihnen benannten Auskunftspersonen haben alle Aufklärungen und Nachweise erbracht. Die Geschäftsführung hat uns die Vollständigkeit des vorgelegten Jahresabschlusses und Lageberichts schriftlich bestätigt. 5. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 5.1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 5.1.1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht die Buchführung im gesamten Geschäftsjahr in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren von uns geprüften Unterlagen entnommenen Informationen sind in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht abgebildet. 5.1.2. Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Ademco 1 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 entspricht nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften einschließlich der einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Die Gesellschaft hat unter Bezugnahme auf § 286 HGB die Berichterstattung eingeschränkt und Angaben weggelassen. Wir bestätigen, dass die für das Unterlassen der Angaben erforderlichen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. 5.1.3. Lagebericht Der Lagebericht der Ademco 1 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 entspricht nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften. 5.2. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 5.2.1. Feststellung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Ademco 1 GmbH vermittelt nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. 5.2.2. Bewertungsgrundlagen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen 5.2.2.1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und die weiteren wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind in dem als Anlage 3 beigefügten Anhang dargestellt. 5.2.2.2. Wesentliche sachverhaltsgestaltende Maßnahmen Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen mit wesentlichen Auswirkungen auf die Gesamtaussage des Jahresabschlusses lagen nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse nicht vor. 6. Schlussbemerkungen Verantwortliche Prüfungspartner im Sinne der Berufssatzung WP/vBP sind Herr WP Carsten Carstens - als für die Auftragsdurchführung vorrangig verantwortlich - und Herr WP Jens Brinkhoff als weiterer verantwortlicher Prüfungspartner. Diesen Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Ademco 1 GmbH, Offenbach am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)) erstattet. Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt 3 dieses Berichts wiedergegeben.
Düsseldorf, den 24. Februar 2025 Grant
Thornton AG
Jens Brinkhoff, Wirtschaftsprüfer Carsten Carstens, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Ademco 1 GmbH mit Sitz in Offenbach am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 50927 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen zwischen 3 und 5 Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst worden, ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschal jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Vom Wahlrecht des § 253 (3) HGB, außerplanmäßige Abschreibungen bei Finanzanlagen auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung vornehmen zu können, wurde kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected-Unit- Credit-Methode" unter Verwendung der Heubeck'schen "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,79% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009, die zuletzt durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. März 2016 geändert worden ist, verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,75% (Vj. 2,50%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,20% (Vj. 1,90%) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit Standardwerten berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die sonstigen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen aufgrund drohender Verluste aus schwebenden Geschäften wurden auf Vollkostenbasis in Höhe des Verpflichtungsüberschusses gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellungen für die Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19. Juni 2013 IDW RS HFA 3 zur "handelsrechtlichen Bilanzierung von Verpflichtungen aus Alterszeitregelungen" gebildet worden. Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellung erfolgte auf Basis eines Zinssatzes von 0,59% p.a. Die Berechnung erfolgte auf Basis der Heubeck - Richttafeln 2018-G. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) und das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) wurden dabei bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beachtet. Die in den Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Resideo s.r.o. hat per Gesellschafterbeschluss vom 22. Dezember 2023 eine Dividende in Höhe von TEUR 21.262 an ihre alleinige Gesellschafterin Ademco 1 GmbH ausgeschüttet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:
Eigenkapital Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 25.824 (Vj. TEUR 25.824). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1.215 (Vj. TEUR 6.057) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:
Die in dieser Position enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Werbe- und Reisekosten in Höhe von TEUR 4.675 (Vj. TEUR 3.262), Miet- und andere Raumkosten in Höhe von TEUR 2.453 (Vj. TEUR 2.512), Aufwendungen für Dienstleistungen in Höhe von TEUR 3.766 (Vj. TEUR 3.658), Fahrzeugkosten in Höhe von TEUR 759 (Vj. TEUR 682). Erträge aus Beteiligungen In den Erträgen aus Beteiligungen ist mit TEUR 21.262 die Ausschüttung des verbundenen Unternehmens Resideo s.r.o., Bratislava, Slowakai enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge in Höhe von TEUR 3.026 (Vj. TEUR 892) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Verzinsung der Forderungen aus Cashpooling. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Im Vorjahr wurde die Beteiligung an der ADI Global Germany GmbH, Neuenrade (ehemals "bk-electronic GmbH") aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung des Unternehmens in Höhe von TEUR 21.339 außerplanmäßig abgeschrieben. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und Altersteilzeit in Höhe von TEUR 1.344 (Vj. TEUR 1.265). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 4.109 betreffen mit TEUR 3.096 (Vj. TEUR 3.620) den Steueraufwand des Geschäftsjahres und mit TEUR 1.013 die Bildung einer Rückstellung aus einer steuerlichen Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2018-2020. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen
Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 98 für Abschlussprüferleistungen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft befindet sich zu 100 % im Besitz der Resideo Intermediate Holding Inc., USA. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Resideo Technologies Inc., USA, mit einbezogen. Die Resideo Technologies Inc., USA erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss wird nach US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt und kann bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Commission File Nummer 001-38635 eingesehen werden. Der Konzernabschluss wird nicht im Bundesanzeiger veröffentlicht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 25.390 auf neue Rechnung vorzutragen.
Offenbach am Main, 24. Februar 2025 Die Geschäftsführung Michele Frasca Daniel Groppe Tomas Hodal Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023(1) Allgemeine Angaben zur Geschäftstätigkeit der Ademco 1 GmbHDie Ademco 1 GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter HRB 50927 eingetragen und der Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten der Wasseraufbereitung, Wasserarmaturen, Heizungsarmaturen sowie Regelsysteme für die Bereiche Haustechnik und Industrie sowie Beteiligung an Unternehmen und anderen Geschäftsbereichen und Verwaltung solcher Beteiligungen. Die Gesellschaft unterhält einen Produktionsstandort in Mosbach. Im Auftrag der Pittway SARL werden Produkte und Lösungen im Bereich der Gebäudeautomation und Regelungstechnik, der Hauswasserversorgungsregelung und -aufbereitung entwickelt. Die dazu gehörenden Produkte werden am Standort in Mosbach lohnveredelt. Die Gesellschaft übernimmt ebenfalls den deutschen Vertrieb der genannten Produkte auf eigene Rechnung und im eigenen Namen im Auftrag der Pittway SARL. Die wesentlichen Absatzmärkte der in Mosbach gefertigten Produkte liegen in Europa, es werden aber auch Asien und der Nahe Osten beliefert. Die wesentlichen Kunden kommen aus dem Großhandel für Heizung, Sanitär und Klima. Über den Bereich Vertrieb Haustechnik werden Heizungs- sowie Trinkwasser-Regelungstechnikprodukte größtenteils über den Großhandel an Sanitär- und Heizungsinstallateure, aber auch direkt an Erstausrüster und Energieversorger und indirekt an Baumärkte vertrieben. (2) Konjunkturelles UmfeldDas Jahr 2023 war in Deutschland und Europa von einer moderaten wirtschaftlichen Entwicklung geprägt, die von zahlreichen globalen und regionalen Unsicherheiten beeinflusst wurde. In Deutschland schrumpfte das BIP um 0,3 %, was vor allem auf die anhaltend hohen Energiekosten, die geopolitischen Spannungen und die nach wie vor bestehenden Lieferkettenprobleme zurückzuführen ist. Auf europäischer Ebene konnte das BIP der Eurozone 2023 ein bescheidenes Wachstum von etwa 0,7 % verzeichnen, was die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft inmitten globaler Unsicherheiten widerspiegelt. (3) GeschäftsverlaufIm Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von TEUR 88.133 (Vorjahr: TEUR 127.934). Die Ademco 1 GmbH bedient vor allem die Geschäftsbereiche Water, Energy und Air, die in die Sparte Products & Solutions eingegliedert sind. Die sonstigen Umsätze beziehen sich im Wesentlichen auf Weiterbelastungen an eine Schweizer Konzerngesellschaft. Während im Prognosebericht des Vorjahres ein Umsatzziel von TEUR 86.000 geplant war, wurde dieses um TEUR 2.133 im Geschäftsjahr übertroffen. Dies ist auf höhere Weiterbelastungen (sonstige Umsätze) an die Pittway SARL zurückzuführen. Das EBIT sollte TEUR 3.500 betragen, es wurde jedoch ein EBIT von TEUR 6.613 erreicht, da im Wesentlichen die Personalkosten aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen deutlich gesunken sind. Die Umsätze verteilen sich wie folgt auf die genannten Bereiche:
Verglichen mit dem Vorjahr fallen die Umsatzerlöse in 2023 um rund 31 % niedriger aus. Dies ist insbesondere auf eine Änderung des Geschäftsmodells zurückzuführen. Während die Gesellschaft im Vorjahr den Vertrieb auf eigene Rechnung und im eigenen Namen im Auftrag der Pittway SARL übernommen hat, werden nun sämtliche Außenumsätze über die Schweizer Gesellschaft abgewickelt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte diese Umstellung bei der Ademco 1 GmbH mit Ausnahme einer Kundengruppe, die im Folgejahr ebenfalls vollständig von der Pittway SARL beliefert wird. Die Gesellschaft erhält zukünftig im Rahmen eines neu abgeschlossenen Kommissionsvertrages ihre Vertriebskosten erstattet und darüber hinaus einen prozentualen Anteil an den nun von der Pittway SARL getätigten Umsätzen. Die nachhaltige Anwendung des Resideo Operational Excellence (OpEx) war in der Fabrik Mosbach auch in 2023 eines der zentralen Ziele. Das OpEx ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess und hat zum Ziel, mit einem detaillierten Lehr-/Lern- und Umsetzungsplan die Schlüsselkennzahlen wie Arbeitssicherheit, Produktivität, Qualität, Kosten, Working Capital und die Lieferfähigkeit von Produkten und Dienstleistungen zu verbessern. (4) Vermögens-, Ertrags- und FinanzlageVermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 TEUR 128.100 (Vorjahr: TEUR 110.348). Dieser Anstieg ist zurückzuführen auf verschiedene Faktoren. Die Erhöhung des Anlagevermögens von TEUR 941 resultiert im Wesentlichen aus der Anschaffung von technischen Anlagen und Maschinen am Standort Mosbach. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 16.578 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des geänderten Geschäftsmodells und der damit verbundenen geringeren Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.070 gesunken. Gleichzeitig sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 21.606 gestiegen, da Cash-Pool-Forderungen gestiegen sind. Dies ist daraufhin zurückzuführen, dass die zahlungswirksam vereinnahmte Ausschüttung eines verbundenen Unternehmens im Rahmen des Cashpooling abgeführt wurde. Weiterhin sind im vierten Quartal die Weiterbelastungen an die Schweizer Gesellschaft gestiegen, auf Grund einer höheren Auslastung in diesem Zeitraum. Der Anstieg des Eigenkapitals um EUR 25,36 Mio. ist auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres zurückzuführen. Auf der Passivseite sanken im Wesentlichen die Rückstellungen um TEUR 2.038 und die Verbindlichkeiten um TEUR 5.568. Zum Bilanzstichtag wies die Gesellschaft Rückstellungen in Höhe von TEUR 85.730 aus (Vorjahr: TEUR 87.768). In den Rückstellungen sind die Pensionsrückstellungen mit einem Gesamtbetrag von TEUR 78.712 (Vorjahr: TEUR 75.269) enthalten. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung ist in Höhe von TEUR 2.603 über Personalaufwand und in Höhe von TEUR 1.342 über Zinsaufwand erfolgt und entspricht den Vorgaben des Pensionsgutachtens unseres Aktuars. In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 7.588 (Vorjahr: TEUR 8.748) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Kundenboni TEUR 2.628 (Vorjahr: TEUR 4.701), für personalabhängige Rückstellungen TEUR 3.628 (Vorjahr: TEUR 2.584) für ausstehende Rechnungen TEUR 1.332 (Vorjahr: TEUR 1.463) enthalten. Das Sinken der Rückstellungen für Kundenboni und Verkaufsprämien ist auf die Umstellung auf ein neues Geschäftsmodell als im Vorjahr zurückzuführen. Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen ist gesunken, da niedrigere Wareneingänge im 4. Quartal stattfanden. Die personalabhängigen Rückstellungen sind im Geschäftsjahr auf Grund der Bildung einer Rückstellung für Abfindungen gestiegen. Die Verbindlichkeiten sanken um TEUR 5.568 da im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen abgenommen haben. Dies war bedingt durch die Änderung des Geschäftsmodells. Das Eigenkapital beträgt TEUR 35.396 (Vorjahr: TEUR 10.037). Die Eigenkapitalquote beträgt 27,6% (Vorjahr: 9,1%). Der Anstieg der Eigenkapitalquote ist auf den erhöhten Jahresüberschuss zurückzuführen. Ertragslage Der Jahresüberschuss betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 25.390 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 19.079). Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 88.133 (Vorjahr: TEUR 127.935. Damit fallen die Umsatzerlöse im Vergleich aufgrund des neuen Geschäftsmodells zum Vorjahr ca. 31% geringer aus. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Die Materialaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 29.823 (Vorjahr: TEUR 68.650). Die Reduktion der Materialaufwendungen von TEUR 38.827 sind maßgeblich auf die Veränderung des Geschäftsmodells zurückzuführen. Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 37.029 (Vorjahr: TEUR 40.680). Die Reduktion der Personalkosten resultiert aus den im Geschäftsjahr durchgeführten Restruktierungsmaßnahmen. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 betrugen TEUR 2.063 (Vorjahr: TEUR 1.966). Es wurden keine Abschreibungen auf Finanzanlagen im Jahr 2023 vorgenommen (Vorjahr: TEUR 21.339). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 33 gestiegen. Dieser Effekt ist auf die gestiegenen Energiekosten zurückzuführen. In den Erträgen aus Beteiligungen ist mit TEUR 21.262 (Vorjahr: TEUR 0) die Ausschüttung des verbundenen Unternehmens Resideo s.r.o., Bratislava, Slowakai enthalten. Der Anstieg des Ertragsteueraufwands um TEUR 489 resultiert aus dem höheren Ergebnis vor Steuern und den (wie im Vorjahr) hohen Abweichungen in den steuerlichen Bemessungsgrundlagen, insbesondere im Bereich der Bilanzierung der Pensionsrückstellungen. Darüber hinaus wurde eine Rückstellung aus einer steuerlichen Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2018-2020 in Höhe von TEUR 1.013 gebildet. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich die Beteiligungserträge aufgrund der Steuerfreiheit (Schachtelprivileg) nur in geringem Umfang auf das zu versteuernde Einkommen ausgewirkt haben. Im Vorjahr wirkten sich außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen ebenfalls nur geringfügig auf die steuerliche Bemessungsgrundlage aus. Finanzlage Der vereinfachte Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) beträgt im Jahr 2023 TEUR 27.453 (Vorjahr: TEUR 4.225). Dieser Anstieg um TEUR 23.228 resultiert insbesondere aus dem gestiegenen Jahresüberschuss. Die Gesellschaft fungiert zum einen als Cashpool-Führerin für verschiedene in Deutschland ansässige Unternehmen des Resideo Konzerns, zum anderen wird die Liquidität der Gesellschaft selbst über die Teilnahme am Cash-Pool mit der ADI Gardiner Netherlands B.V., Purmerend, Niederlande, gewährleistet. Das Cash-Pooling erlaubt es dem Konzern durch ein zentrales Finanzmanagement, das Fremdfinanzierungsvolumen zu reduzieren, indem Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften genutzt werden, um den Geldbedarf anderer Konzernunternehmen intern zu finanzieren. Zum 31. Dezember 2023 bestanden Cash-Pool-Forderungen in Höhe von TEUR 80.849 (Vorjahr: TEUR 65.844). Der Anstieg der Cash-Pool-Forderungen ist daraufhin zurückzuführen, dass die zahlungswirksam vereinnahmte Ausschüttung eines verbundenen Unternehmens im Rahmen des Cashpooling abgeführt wurde. (5) Forschung und EntwicklungDie Ademco 1 GmbH hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr keine eigenfinanzierten Aufwendungen für Produktentwicklung und Produktweiterentwicklung. Sie hat lediglich Auftragsforschung und Entwicklung über "Intercompany-Aufträge" für eine Schweizer Konzerngesellschaft ausgeführt, die auf Rechnung der Schweizer Konzerngesellschaft durchgeführt werden. (6) InvestitionenIm Geschäftsjahr 2023 investierte die Ademco 1 GmbH TEUR 2.926 (Vorjahr: TEUR 3.600), wovon der wesentliche Betrag auf Sachanlagen entfällt. Die Zugänge in den Sachanlagen beinhalten Investitionen in Technische Anlagen, Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Anlagen im Bau am Standort Mosbach. (7) MitarbeiterIm Berichtsjahr 2023 beschäftigte das Unternehmen im Durchschnitt 396 Personen (Vorjahr: 423 Personen). Zum Jahresende lag die Zahl der Beschäftigten bei 391 (Vorjahr: 409). Der Abbau des Personalbestandes ist auf Restrukturierungsmaßnahmen und Austritte im Geschäftsjahr, die nicht nachbesetzt wurden, zurückzuführen. (8) RisikoberichterstattungDurch regelmäßige Erfolgskontrolle überwachen die Geschäftsführer die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft. Dies geschieht unter anderem durch regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche bzw. Analysen von Finanz-, Produktions- und Qualitätskennzahlen (z.B. Monthly Operating Review, EMEA Weekly Operations Calls, EMEA Weekly Inventory Pulse, Weekly, EMEA Weekly quality Council). Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Entscheidungsfindungs- und Geschäftsführungsprozesse der Ademco 1 GmbH. Die Ademco 1 GmbH hat Regelungen und Verfahrensweisen sowie interne Kontrollen implementiert, um die inhärenten Risiken der Gesellschaft zu steuern. Der Risikomanagementprozess ist so gestaltet, dass die verantwortlichen Gremien in die Lage versetzt werden, Schwächen, Stärken und Geschäftspotenziale zu erkennen. Die Prozesse unterstützen auch bei der Identifikation von Währungsrisiken und künftigen Bedrohungen sowie der Festlegung angemessener Reaktionen. Die Geschäftsführungsstruktur, die Planungs- und Kontrollsysteme sowie das Berichts- und Informationswesen bilden die Grundlage für das Risikomanagement. In der Reihenfolge ihrer Bedeutung sind folgende Risiken zu nennen. Diese werden anschließend weiter ausgeführt:
Branchen- und Geschäftsrisiken Die Ademco 1 GmbH ist als international tätiges Unternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt: Allgemeine Unternehmens- und Branchenrisiken, Beschaffungsmarktrisiken, Wechselkurs- und Zinsrisiken, Umweltrisiken sowie rechtlichen Risiken. Wir sind Marktrisiken aus der Veränderung von Wechselkursen ausgesetzt. Diese Risiken können sich auf zukünftige Erträge und/oder Cashflows auswirken. Dieses Risiko für Wechselkursänderungen ergibt sich aus Transaktionen aus dem internationalen Handel mit finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sowie aus internationalen Finanzierungsaktivitäten zwischen Konzerngesellschaften. Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist. Liquiditätsrisiko Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie die Möglichkeit, auf Konzernfinanzierungen zurückzugreifen, stellen eine jederzeit ausreichende Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sicher. Qualitäts- und Umweltrisiken Das Unternehmen ist nach den Normen DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 45001 zertifiziert. Die Auditierungen im Jahr 2020 wurden bestanden. Rechtliche Risiken Als international tätige Organisation mit unterschiedlichen Aktivitäten bestehen für die Ademco 1 GmbH zahlreiche rechtliche Risiken im Zusammenhang mit Produkthaftung, Wettbewerbs- und Kartellrecht, Patentauseinandersetzungen, Steuerveranlagung und Umweltbelangen. Der Ausgang laufender oder künftiger gerichtlicher Auseinandersetzungen kann nicht mit Bestimmtheit vorausgesagt werden. Es muss also damit gerechnet werden, dass Urteile gegebenenfalls Kosten verursachen, die nicht oder nicht vollständig durch Rückstellungen oder Versicherungen abgedeckt sind. Die Geschäftsführung der Ademco 1 GmbH sieht jedoch derzeit keine Hinweise darauf, dass laufende oder künftige Verfahren einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft haben oder materielle außerbilanzielle Risiken in sich bergen. Versicherungsschutz Die Ademco 1 GmbH ist in den Versicherungsschutz des Resideo Konzerns eingebettet, die angemessene Gruppen- und Einzelversicherungsverträge zur Absicherung des Risikoprofils der Konzerngeschäftstätigkeit sowie für deren Mitarbeiter abgeschlossen hat. Die Versicherungsverträge sichern unter anderem Produkthaftpflichtfälle, Betriebsunterbrechungen sowie Feuer- und Grundstücksschäden ab. Integrität und Compliance Die Integrität und Compliance des Resideo Konzerns bildet die grundlegende ethische Basis, auf der die Aktivitäten der Ademco 1 GmbH aufbauen. Diese formuliert, ausgehend von der selbstverständlich erforderlichen Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Hinweise und Richtlinien zum Umgang mit Lieferanten, Kunden sowie anderen Geschäftspartnern. Zur Unterstützung hat Resideo konzernweite Standards und Richtlinien entwickelt, um den Mitarbeitern Hinweise zur Reduzierung von Risiken, zur Vereinfachung der Kommunikation sowie zur Förderung der weltweiten Einhaltung von Gesetzesvorschriften und internen Regelungen für das tägliche Geschäft zu geben. Außerdem hat der Resideo Konzern eine Antikorruptionspolitik eingeführt. Ein konzernweit anzuwendendes Verfahren zur Überprüfung der Einhaltung der Grundsätze stellt die Effektivität dieses Systems sicher. (9) ChancenberichterstattungDie Ademco 1 GmbH sieht sich in seinen Geschäftsfeldern Water, Air und Energy gut aufgestellt für die Zukunft. Insbesondere im Bereich der Trinkwasserarmaturen wurden in den Vorjahren neue Produkte vorgestellt. Im Hauswasserbereich wird der Fokus auf dem Ausbau des Portfolios der bleifreien Armaturen wie Trinkwasserfilter, Druckminderer und Systemtrenner liegen, die das bestehende Portfolio zukunftsorientiert ergänzen. Weiterhin wird die Ademco 1 GmbH sich intensiv mit der Entwicklung von Trinkwasserarmaturen bis zur Serienreife widmen die mit digitalen Funktionen in "Smart Home" Umgebungen eingebunden werden können. Für den Bereich der Flanscharmaturen gilt es sowohl das gut aufgestellte Portfolio durch technische Neuerungen nachhaltig zu verbessern als auch sinnvoll so zu ergänzen, damit weitere globale Märkte erschlossen werden können. Alle Neuerungen werden unter Nutzung der zu Verfügung stehenden Ressourcen sowohl innerhalb Ademco 1 GmbH als auch im Konzernverbund der Resideo Technologies Inc. geschehen. (10) PrognoseberichtFür das Jahr 2024 erwarten wir einen geringeren Umsatz als im Jahr 2023. Dies ist insbesondere auf die Änderung des Geschäftsmodells der Gesellschaft zurückzuführen, da die Gruppe beschlossen hat, ihre Produkte in Europa künftig ausschließlich direkt über die Schweizer Konzerngesellschaft an die Kunden zu vertreiben. Hiervon ist auch die Ademco 1 GmbH betroffen, die zu Beginn des Jahres 2023 bereits mehrere Kundengruppen auf das neue System umgestellt hat. Eine Kundengruppe wurde noch bis Ende 2023 direkt von der Ademco 1 GmbH beliefert, ab 2024 jedoch ebenfalls direkt von der Schweizer Gesellschaft. Aus den genannten Gründen gehen wir per Dezember 2024 davon aus, dass der Umsatz für das Gesamtjahr bei rund 50 Mio. Euro liegen wird. Das EBIT wird bei ca. 5 Mio. Euro liegen. Bezüglich der dargestellten zukunftsbezogenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Offenbach am Main, den 24. Februar 2025 Die Geschäftsführung Michele Frasca Tomas Hodal Daniel Groppe Die Gesellschafterversammlung der Ademco 1 GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 16. März 2025 festgestellt. |
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