SLC-Service Logistik Company GmbHLiquidiert
48703 Stadtlohn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Dr. Hainke seit 19.4.2024 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SLC-Service Logistik Company GmbHStadtlohnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht zum 31. Dezember 2019SLC Service Logistik Company GmbHI. Geschäft und Rahmenbedingungen Als ein Unternehmen der Hüls-Unternehmensgruppe ist SLC auf dem Gebiet der Lager-, Transport- und Speditionsleistungen aller Art im In- und Ausland tätig. Seit der Gründung am 26.11.1996 führt SLC diese Dienstleistungen insbesondere für die Unternehmen der Hüls-Unternehmensgruppe aus. Ein weiterer Schwerpunkt von SLC ist der Servicebereich, welcher deutlich über die reinen Lager- und Transportleistungen hinausgeht. Dieser umfasst neben der Endkundenmontage im Auftrag des stationären Möbelhändlers auch deren Kundendienstabwicklung. Weitere Kunden kamen aus dem Internethandel. Hier übernahm SLC bis Ende April 2018 von der Kommissionierung an bis zur Endkundenbelieferung frei Verwendungsstelle sämtliche Aufgaben für den Internethändler inkl. diverser Serviceleistungen. Der Geschäftszweig der Endkundenbelieferung wurde aus wirtschaftlichen Gründen sowie der Preissensibilität des Internethandels ab April des Jahres 2018 aufgegeben. Das verbleibende, sehr umfangreiche Dienstleistungspaket bietet SLC zunehmend auch externen Partnern an. SLC mit dem Kerngeschäft der Neumöbellogistik ist abhängig von der Entwicklung der Möbelbranche. Diese verzeichnete - laut der auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes monatlich erstellten VDM-Umsatzstatistik - im Jahr 2019 moderat sinkende Umsätze (-0,5 %) im Vergleich zu 2018. Die Segmente entwickelten sich allerdings unterschiedlich. Die sonstigen Möbel - also beispielsweise Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, nicht gepolsterte Sitzmöbel und Möbelteile - wiesen einen Umsatzrückgang von 3,2 % auf. Bereits in 2018 war ein Rückgang in derselben Größenordnung festgestellt worden. Auch die Segmente Matratzen (-1,2%), Polstermöbel (-0,3%) und Büromöbel (-0,2%) verzeichneten Umsatzrückgänge gegenüber 2018. Zulegen konnten hingegen die Küchenmöbel mit plus 2,8 Prozent, wobei hier die Auslandszuwächse von 6,2 Prozent besonders hervorstechen. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Im Jahr 2019 betrug das Investitionsvolumen rd. 460 T€ (Vorjahr 27 T€) und liegt damit deutlich unter dem Abschreibungsvolumen. Größtenteils betreffen die Investitionen den Fuhrpark. LKW´s wurden aus auslaufenden Leasingverträgen übernommen, um den Fuhrparkbestand zu sichern. Andere, kleinere Investitionen betrafen die EDV sowie einen Horizontal-Kommissionierer im Lager. Das Anlagevermögen von SLC in Höhe von rd. 2,8 Mio. € (Vorjahr 2,9 Mio. €) ist zu 145 % mit Eigenkapital unterlegt. Das Eigenkapital beträgt rd. 56 % (VJ: 59 %) der Bilanzsumme von 7,1 Mio. € (Vorjahr 7,5 Mio. €). Ausschüttungen an die Gesellschafter erfolgten in 2019 nicht. Das Umlaufvermögen hat sich leicht reduziert (-0,3 Mio. €), aufgrund des Rückgangs der Forderungen gegenüber Gesellschafter. 2. Finanzlage SLC hat keine langfristigen Bankschulden. Saldiert mit den Bankguthaben weist SLC zum Jahresende 2019 einen positiven Banksaldo von rd. 36 T€ (Vorjahr rd. 21 T€) aus. Im Geschäftsjahr 2019 hat SLC insgesamt Darlehen in Höhe von rd. 2,4 Mio. € an nahestehende bzw. verbundene Unternehmen gegeben. Diese Darlehen wurden auf Euribor-Basis verzinst. Bei Bedarf stehen diese Darlehn SLC jederzeit zur Verfügung. Der Cash-Flow im Geschäftsjahr 2019 beträgt rd. 0,1 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €). 3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2019 erzielte SLC einen Umsatz von rd. 18,1 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr konnten 10,0% (-2,0 Mio. €) weniger Umsätze generiert werden. Diese starke Reduzierung des Umsatzes ist im Wesentlichen durch die Beendigung des Geschäftszweiges der Endkundenbelieferung (-0,7 Mio. €), durch die geringeren Erlöse aufgrund des weiterhin schwachen Marktumfelds im Bereich der sonstigen und der Polstermöbel sowie durch den Wegfall einer Kostenweiterbelastung für Frachtführer innerhalb der Hüls-Unternehmensgruppe (rd. -0,9 Mio. €) zu begründen. Unter den beschriebenen Voraussetzungen wurde ein Jahresergebnis in Höhe von -466 T€ erzielt (Vorjahr -495 T€). Der Verlust im Jahr 2019 entstand größtenteils durch eine Konzernumlage i.H.v. 650 T€ (Vorjahr 400 T€). Die Aktivitäten in dem Geschäftszweig der Endkundenbelieferung wurden eingestellt, um den Fokus wieder komplett auf das Kerngeschäft zu lenken. Dieser Schritt zeigt in 2019 Wirkung. Bereinigt man das Ergebnis um die (im Vergleich zum Vorjahr 150 T€ höhere) Konzernumlage, konnte sogar eine Steigerung des Ergebnisses erzielt werden. Durch die ständige Optimierung der Logistikdienstleistungen bei wesentlichen Kunden, sowie die Reduzierung der Frachtaufwendungen und die selektive Zusammenarbeit mit externen Partnern, kommt es im Kerngeschäft immer wieder zu Kosteneinsparungen, sodass Umsatzrückgänge abgefangen werden können. 4. Personalbereich Im Geschäftsjahr 2019 waren im Durchschnitt 200 Mitarbeiter an den beiden Standorten Stadtlohn und Mötzingen tätig, davon 30 Angestellte und 161 gewerbliche Mitarbeiter. Damit wurde der Personalbestand aufgrund der Beendigung der Aktivitäten im Segment der Endkundenbelieferung und der Umsatzverringerung gegenüber dem Vorjahr um rd. 13% reduziert. Zusätzlich wurden 2019 durchschnittlich acht Auszubildende bei SLC beschäftigt. SLC fördert zudem Weiterbildungsmaßnahmen wie z.B. berufsbegleitende Studien, Fortbildungsseminare oder Schulungen zur Erlangung von Fahrerlaubnissen für Lastkraftwagen. 5. Risikobericht SLC erzielte im Geschäftsjahr 2019 ca. 51% des Umsatzes mit Unternehmen der Hüls-Unternehmensgruppe. Auch die Möbel, die SLC im Namen der Möbelhäuser bei deren Endkunden montiert, stammen im Wesentlichen aus der Hüls-Unternehmensgruppe. Auch wenn die Erlöse mit externen Kunden im Kerngeschäft anteilig zunehmen (im Vorjahr wurden 59% des Umsatzes intern erzielt) befindet sich SLC demnach in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber der Hüls-Unternehmensgruppe. Die Situation der Hüls-Unternehmensgruppe bleibt im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Sie befindet sich noch stets in der 2014 begonnenen Restrukturierung. Erste Teilerfolge haben sich bereits eingestellt, jedoch haben andere Restrukturierungsmaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Da insbesondere das Segment der Kastenmöbel unter Druck steht, bestehen für einige Unternehmen der Hüls-Unternehmensgruppe existenzielle Risiken. Diese existenziellen Risiken stellen aufgrund des Abhängigkeitsverhältnisses eine bestandsgefährdende Situation für SLC dar. Trotz der Intensivierung der Zusammenarbeit mit Kunden außerhalb der Hüls-Unternehmensgruppe, wäre ein Ausfall der Gruppenunternehmen als Auftraggeber kurzfristig nicht zu kompensieren. Ein weiterer Schritt zur Restrukturierung der Hüls-Unternehmensgruppe stellt der Verkauf des Unternehmens Rolf Benz AG & Co.KG zum 01.01.2018 dar. Rolf Benz nimmt umfangreiche Serviceleistungen von SLC in Anspruch und ist damit ein wichtiger Baustein in der Kundenstruktur von SLC. Der SLC-Standort in Mötzingen deckt sowohl die Anforderungen von Rolf Benz als auch externer Kunden ab. Die weitere Zusammenarbeit mit Rolf Benz soll daher beibehalten und intensiviert werden. Weiterhin wurde zum 30.09.2018 das Geschäftsvermögen weiterer Hüls-Gruppenunternehmen im Rahmen eines Asset-Deals veräußert. Durch ein Transition-Service-Agreement werden die von SLC angebotenen Leistungen weiter beansprucht. Diese Services wurden auch in 2019 umfangreich genutzt, sodass eine weitere Zusammenarbeit in 2020 erfolgen kann. Mit dem Eintritt des neuen geschäftsführenden Gesellschafters Herr Dr. Thomas C. Knecht im Oktober 2019 in die Hüls-Unternehmensgruppe, wurde die Finanzierung der Gruppe umstrukturiert. SLC ist demnach nichtmehr als Drittsicherungsgeber verpflichtet. Dennoch bleibt die Finanzierung der SLC GmbH eng mit der Hüls-Unternehmensgruppe verknüpft. Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken sind Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich mögliche Folgen eintretender Risiken in Grenzen halten bzw. ganz ausgeschlossen werden. Deren Umfang wird regelmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst. Zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses hat die Corona-Pandemie bereits weltweit um sich gegriffen. Damit verbunden war ein Shut-Down der Geschäftstätigkeiten, der sich über den gesamten Monat April 2020 erstreckte. Erst danach konnte der Geschäftsbetrieb, langsam und unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen aufgenommen werden. Bislang ist ein Ende der Pandemie nicht absehbar, sodass im Falle weiterer Shut-Down-Maßnahmen ein erhebliches Risiko für die Geschäftsaktivitäten der SLC GmbH entstehen kann. Bezüglich der Finanzierung stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung. 6. Chance/ Prognose und Ausblick Für das Jahr 2020 wurde ursprünglich von leicht sinkenden Umsätzen ausgegangen, weil in bestimmten Gruppenunternehmen von einer rückläufigen Geschäftsentwicklung ausgegangen wurde und sich dies bei SLC auswirken würde. Aufgrund der Corona-Pandemie ist im Monat April der Umsatz beinahe um 66% zurückgegangen. In den Folgemonaten nahm das Geschäft zunächst langsam, danach allerdings wieder deutlich an Fahrt auf, sodass SLC per Ende September noch -12% vom Umsatzplan abweicht. Der ursprüngliche Plan sah vor, das Ergebnis von SLC erstmals seit 2 Jahren wieder positiv zu gestalten. Durch die Corona-Pandemie und den damit bislang einhergehenden Umsatzrückgängen, bleibt die Zielerreichung ungewiss. Erste Anzeichen, dass die ursprünglichen Ziele erreicht werden können sind die hohe Auslastung im September und die anhaltenden guten Auftragseingänge in der Möbelindustrie. Eine weitere Überkompensierung im vierten Quartal bei gleichzeitiger Kontrolle des Pandemiegeschehens durch die Politik und der Gesundheitsämter könnten die Zielerreichung für die SLC möglich machen. Zur Kostenreduzierung hat SLC ab April 2020 Kurzarbeit beantragt und richtet seither das Unternehmen auf einen möglichst kosten- und liquiditätsschonenden Geschäftsbetrieb aus. Das Potenzial für Umsatzwachstum bietet weiterhin der Servicebereich mit der Dienstleistung der Endkundenmontage. Hier soll insbesondere der Umsatz mit den Drittkunden ausgebaut werden, sodass das Abhängigkeitsverhältnis zur Hüls-Unternehmensgruppe mit der bestandsgefährdenden Situation für SLC abgemildert werden kann. Auch der oben angesprochene, von der Hüls-Unternehmensgruppe vorgenommene Asset-Deal trägt dazu bei, dass für SLC interne zu externe Kunden werden und damit zusätzliche Unabhängigkeit gegenüber der Unternehmensgruppe entsteht. Die weitere Reduzierung der Frachtführerkosten und die Flexibilität im Lohnbereich können dazu beitragen, dass Unternehmen sicher auch durch wirtschaftlich schwere Zeiten zu steuern. Mit Rolf Benz ist die weitere Zusammenarbeit vereinbart. Für 2020 ist zudem geplant, die Sinova GmbH & Co. KG auf die SLC GmbH zu verschmelzen. Wesentliche Auswirkungen werden durch SLC weder in der Ertrags- noch in der Finanzlage erwartet. Lediglich in der Vermögenlage werden leichte Anpassungen erfolgen. Das Investitionsbudget für 2019 beträgt rd. 0,2 Mio. €. Der geplante Cash-Flow in Höhe von rd. 0,6 Mio. € kann zu einer unveränderten Liquiditätssituation führen. Jedoch wird der Plan in einem nicht einschätzbaren Umfang von der Corona-Pandemie negativ beeinflusst. Auf dem gesamten Gelände am Standort Stadtlohn und Mötzingen wurde ein umfangreiches Hygiene-Konzept installiert, um das Risiko der Infektion mit dem Corona-Virus für alle anwesenden Personen möglichst gering zu halten. Alle getroffenen und entschiedenen Maßnahmen sind vorrangig ausgerichtet auf die Stabilisierung einer positiven Umsatzrendite und jederzeitige Sicherung der Liquidität.
Stadtlohn, den 30. Oktober 2020 SLC Service Logistik Company GmbH Für die Geschäftsführung Christoph Schlattmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangJahresabschluss zum 31. Dezember 2019SLC Service Logistik Company GmbHI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma SLC Service Logistik Company GmbH mit Sitz in Stadtlohn in das Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter der Nummer HRB 3200 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 267 Abs. 2 HGB). Die Regelungen des Gesellschaftsvertrages und des GmbHG wurden berücksichtigt. Er schließt an die Bilanz zum 31. Dezember 2018 an. Für die Gesellschaft bestehen bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit, somit besteht ein bestandsgefährdendes Risiko. Auf die in diesem Zusammenhang gemachten Angaben im Lagebericht wird ausdrücklich verwiesen. Der vorliegende Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Sämtliche Erleichterungsvorschriften bei der Aufstellung und Offenlegung des Anhangs werden in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Die erkennbaren latenten Risiken sowie die voraussichtlichen Zins- und Skontoverluste wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projekt-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten. Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwandt. Folgende Annahmen lagen der Bewertung zugrunde:
Aufgrund der Neubewertung der Pensionsrückstellung ab dem Kalenderjahr 2016 mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre statt den letzten sieben Geschäftsjahren ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag gemäß § 253 (6) HGB in Höhe von € 74.484,00. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Umrechnung von Fremdwährungen in EURO wurden zum Devisenmittelkurs vorgenommen. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagengitter zu entnehmen. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2019 SLC-Service Logistik Company GmbHEntwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2019SLC-Service Logistik Company GmbH
Bezeichnung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 187.816,22 (Vorjahr: € 254.909,32). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von € 1.570,36 (Vorjahr: € 3.509,46). Im Personalaufwand sind Altersvorsorgeaufwendungen in Höhe von € 45.272,50 (Vorjahr: € 44.100,23) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen in Höhe von € 1.364,65 (Vorjahr: € 1.979,20) enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge für Kredite von verbundenen Unternehmen in Höhe von € 30.894,11 (Vorjahr: € 24.776,02). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen für Kredite von verbundenen Unternehmen in Höhe von € 6.471,07 (Vorjahr: € 7.691,28). In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) enthalten. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind anteilige von der Gesellschaft als Unternehmen der Hüls Unternehmensgruppe zu tragende Restrukturierungskosten für die Unternehmensgruppe in Höhe von € 650.000,00 (Vorjahr: € 400.000,00) enthalten. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Dienstleistungsverträgen ergeben sich zukünftig folgende jährliche finanzielle Verpflichtungen:
Die bestehenden Mietverträge sind unbefristet, die Leasingverträge haben eine geschäftsübliche Laufzeit. Mitarbeiterzahl Im Durchschnitt wurden beschäftigt:
Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2019: Herr Christoph Schlattmann, Stadtlohn Angaben über die Höhe der Gesamtbezüge werden mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht.
Stadtlohn, den 09. September 2020 Gez. Christoph Schlattmann Der Jahresabschluss ist am 23. Dezember 2020 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt und genehmigt worden. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SLC Service Logistik Company GmbH, Stadtlohn Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der SLC Service Logistik Company GmbH, Stadtlohn, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der SLC Service Logistik Company GmbH, Stadtlohn, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmens - tätigkeit Ich verweise auf die Angabe im Anhang sowie die Angaben im Lagebericht , in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass aufgrund der Abhängigkeit der Gesellschaft von den Unternehmen der Hüls Unternehmensgruppe als Auftraggeber, die Gesellschaft in Ihrem Fortbestand gefährdet ist. Wie im Anhang und im Lagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Mein Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Beckum, den 10. November 2020 Dipl.-Kfm. Peter Frölich, Wirtschaftsprüfer |
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