Infraserv Netze GmbH

65 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 110088
Eingetragen
14.11.2017
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
die Planung, die Errichtung und der Betrieb von leitungsgebundenen Versorgungsnetzen und deren Nebenanlagen aller Art sowie die Erbringung der damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen an Dritte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Kunzelmann
seit 14.11.2017
Prokura
Arne Blaeser
seit 14.11.2017
Prokura
Thomas Dr. Kaiser
seit 14.11.2017
Geschäftsführer
Joachim Schmalzried
seit 14.11.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Infraserv Netze GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Überblick

Die Infraserv Netze GmbH ist zuständig für die Planung, Errichtung und den Betrieb des Stromnetzes im Industriepark Höchst sowie die Erbringung der damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen an Dritte.

2. Gesellschaftsrechtliche Strukturen

Die gesamten Anteile an der Gesellschaft der Infraserv Netze GmbH werden von der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG (im Folgenden: Infraserv Höchst KG) gehalten. Der Sitz des Unternehmens befindet sich im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main.

Mit der Infraserv Höchst KG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

3. Forschung und Entwicklung

Die Infraserv Netze GmbH hat keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

4. Mitarbeiter

Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Personal. Sämtliche Dienstleistungen werden über den Gesellschafter bzw. mit diesen nach § 15 AktG verbundenen Unternehmen erbracht. Die hierzu notwendigen Verträge (z.B. Betriebsführungsvertrag) wurden bereits im Rahmen der Gründung der Gesellschaft geschlossen.

II. Wirtschaftsbericht

Im operativen Geschäft werden insbesondere die Umsatzerlöse sowie der EBIT (Earnings before Interest and Taxes) als finanzielle Steuerungsgrößen genutzt. Mit diesen Kennzahlen wird die Effizienz und Ertragskraft des Unternehmens gemessen. Sie werden auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelt und bilden im Wesentlichen die Grundlage für unsere Analysen sowie Entscheidungen. Zudem erfolgt der jährliche Budgetprozess auf der Grundlage von IFRS-Zahlen.

Folgende Anpassungen ergeben sich für die Umsatzerlöse und den EBIT zwischen HGB und IFRS für die Geschäftsjahre 2023 und 2022.

2023 2022
Werte
in T€
HGB Anpassung IFRS HGB Anpassung IFRS
Umsatzerlöse 56.487 -281 56.206 46.250 -337 45.913
EBIT -3.811 -224 -4.035 -7.500 -305 -7.805

Die Umsatzerlöse nach HGB und IFRS unterscheiden sich vor allem im Ausweis der Mehrerlöse im Rahmen der periodenübergreifenden Saldierung sowie im Zusammenhang mit der Abbildung der Finanzierungskomponente nach IFRS 15.

Die weiteren Abweichungen beim EBIT zwischen den beiden Rechnungslegungsarten resultieren zudem im Wesentlichen aus der unterschiedlichen bilanziellen Behandlung von Miet- und Pachtverhältnissen sowie aus Unterschieden im Ansatz und der Bewertung von Rückstellungen. Leasingverhältnisse mit Gesellschaften des Infraserv Höchst Konzerns (konzerninterne Leasingverhältnisse) werden aus Vereinfachungsgründen nach IFRS als Operating-Lease-Verhältnisse bilanziert.

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie Entwicklung der Branche

Multiple Krisen prägen seit den letzten Jahren das weltwirtschaftliche Umfeld. Im Geschäftsjahr 2023 haben insbesondere die nachlassende Erholung nach der COVID-19-Pandemie, der Ukraine-Krieg, die hohen Inflationsraten und die geldpolitische Straffung sowie der Nah-Ost-Konflikt die Weltkonjunktur belastet und weiterhin für Unsicherheit gesorgt. Weltweit ist dabei die Abschwächung des Wirtschaftswachstums unterschiedlich. Vor allem die Wirtschaft der USA erwies sich im Geschäftsjahr 2023 insbesondere aufgrund einer starken Binnennachfrage als besonderes robust. Chinas Wirtschaft dürfte im Jahr 2023 trotz eines schwachen Konsums und Problemen am Immobilienmarkt das Wirtschaftsziel von 5% Wachstum erreichen. Die europäische Wirtschaft war infolge des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen hohen Energiekosten besonderen Belastungen ausgesetzt. Insgesamt zeigte sich die Weltwirtschaft jedoch trotz dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen robust und konnte im Berichtsjahr moderat wachsen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet aktuell mit einem Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung um rund 3,0%. Für den Euroraum geht der IWF von einer Erhöhung der aggregierten Wirtschaftsleistung in Höhe von 0,7% aus.

Im europäischen Vergleich hat sich die Konjunktur in Deutschland besonders stark abgekühlt. Insgesamt rechnet der IWF damit, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in 2023 um 0,5% sinken wird. Neben Einbußen bei der Wettbewerbsfähigkeit in wichtigen Bereichen des verarbeitenden Gewerbes und der Chemiebranche aufgrund der höheren Energiepreise ist die schwache Weltnachfrage nach Industriegütern dafür ursächlich. Zudem hat die hohe Inflation zu Kaufkraftverlusten geführt und damit den Konsum geschwächt. Die infolge der geldpolitischen Straffung verschlechterten Finanzierungsbedingungen belasteten außerdem die Bauwirtschaft.

Für die derzeit drittgrößte Industriebranche Deutschlands - die chemisch-pharmazeutische Industrie - war 2023 ein schwieriges Jahr. Gestiegene Energiepreise im Zuge des Ukraine-Krieges haben die Entwicklung dieser energieintensiven Branche beeinträchtigt. Zudem war die Nachfrage wegen der schwachen Wirtschaft rückläufig. Entsprechend des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. (VCI) sank die Produktion insbesondere getrieben durch die Basischemie um 8,0%. Bei den Preisen für chemisch-pharmazeutische Produkte war im Berichtsjahr ein Rückgang von durchschnittlich 1% zu verzeichnen. Die rückläufige Produktion sowie die gesunkenen Herstellerpreise führten gegenüber dem Vorjahr zu einem Umsatzrückgang um 12,0%. Insgesamt liegt der Branchenumsatz 2023 voraussichtlich bei 230 Mrd. €.

2. Geschäftsverlauf

Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 - Umsatz und EBIT

Der Umsatz (IFRS) des Berichtsjahres beläuft sich auf 56.206 T€. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Umsatzanstieg (IFRS) um +10.293 T€ (+22,4%). Dies ist im Wesentlichen auf preisbedingte Umsatzsteigerungen aus Stromnetzentgelten und Stromnetzumlagen zurückzuführen.

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz (IFRS) in Höhe von 53.130 T€ geplant. Im Berichtsjahr wurde der Planwert für den Umsatz (IFRS) um 3.076 T€ übertroffen (5,8%). Ursächlich hierfür sind vor allem mengenbedingt höhere Umsätze aus Stromnetzentgelten und Stromnetzumlagen. Im Vorjahr wurde von einem Mengenrückgang ausgegangen.

Der EBIT (IFRS) beträgt -4.035 T€ und liegt damit um 3.770 T€ über dem Vorjahreswert (-7.805 T€). Im Vergleich zur Planung (-140 T€) bedeutet dies eine Unterschreitung um -3.895 T€. Die Preise für die Netznutzung der Kunden wurden zum 1. Januar 2023 festgelegt. In der Preiskalkulation enthalten sind Planannahmen zu den Absatzmengen der Kunden sowie zu den Kosten für die Netznutzung von Strom aus dem vorgelagerten Netz bzw. Kosten für die vermiedene Netznutzung durch Eigenerzeugung im Industriepark Höchst. Während die Preise für die Netznutzung unterjährig nicht mehr angepasst werden dürfen, führen Abweichungen der geplanten Preiskomponenten zu Ergebnisabweichungen. Im aktuellen Geschäftsjahr weichen insbesondere die im Industriepark Höchst erzeugten Strommengen von der Planung ab, so dass größere Mengen Strom aus dem vorgelagerten Netz bezogen werden mussten. Die Mehrkosten daraus belasten das Ergebnis. Des Weiteren sind die Betriebsführungskosten des Stromnetzes stärker gestiegen als geplant, was unter anderem auf höhere Aufwendungen für Altersvorsorge zurückzuführen ist. Demgegenüber stehen positive Ergebniseffekte aus Stromnetzentgelten. Aufgrund der angespannten konjunkturellen Lage wurde mit einer geringeren Netznutzung der Kunden gerechnet, welche letztendlich überschritten wurde.

Nach HGB überschreitet der Umsatz in Höhe von 56.487 T€ den Vorjahreswert um +10.237 T€ (+22,1%). Des Weiteren ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg des EBIT (HGB) um 3.689 T€ auf -3.811 T€ zu verzeichnen. Das Ergebnis vor Verlustübernahmen (HGB) beträgt -4.004 T€ im Vergleich zu -7.488 T€ im Vorjahr.

3. Darstellung der Lage

3.1 Entwicklung der Ertragslage

Entwicklung der Auftragslage

Das Leistungsangebot der Infraserv Netze GmbH umfasst im Wesentlichen die Bereitstellung und Bewirtschaftung eines Stromnetzes und die Verteilung von Strom in verschiedenen Spannungsebenen, womit die Kunden im Industriepark Höchst bedarfsgerecht versorgt werden. Jedes Unternehmen, welches im Industriepark Höchst Strom benötigt, bezieht diesen über das Stromnetz der Infraserv Netze GmbH und zahlt dafür Stromnetzentgelte. Diesen Leistungen liegen unbefristete Verträge zugrunde. Da die Gesellschaft Betreiber eines geschlossenen Verteilernetzes ist, werden die gesamten Aufwendungen des Netzbetriebes durch die Standortnutzer unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen getragen. Abweichungen in der Nutzung werden in den Folgejahren durch die Kunden ausgeglichen oder diesen zurückerstattet. In den nächsten Jahren wird sich sowohl der Kundenkreis als auch das Netz vergrößern. Entsprechende Verträge sind bereits abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund wird die Auftragslage für die kommenden Monate als stabil angesehen.

Umsatzentwicklung nach Geschäftsbereichen

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Infraserv Netze GmbH einen Umsatz (HGB) in Höhe von 56.487 T€ (Vorjahr 46.250 T€).

Die Umsätze 2023 wurden entsprechend der Definition des § 277 Abs. 1 HGB erfasst und gliedern sich wie folgt:

(Werte
in T€)
2023 2022
Umsatzerlöse 56.487 46.250
Stromnetzbetrieb 56.487 46.250
Messstellenbetrieb (grundzuständig) 0 0

Der Umsatz im Bereich Stromnetzbetrieb steigt im Vergleich zum Vorjahr um +10.237 T€. Dies ist im Wesentlichen auf preisbedingte Umsatzsteigerungen aus Stromnetzentgelten und Stromnetzumlagen zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durch die Infraserv Netze GmbH noch keine intelligenten Messsysteme gemäß Messstellenbetriebsgesetz eingesetzt oder beschafft, da die vorliegenden Messungen noch nicht der Rollout-Pflicht unterliegen. Insofern sind bisher keine Aufwendungen oder Erlöse in diesem Zusammenhang entstanden. Erwartungsgemäß sollen frühestens ab 2025 erste Aufwendungen und Erlöse im Zusammenhang mit der Beschaffung und dem Betrieb von intelligenten Messsystemen anfallen.

Entwicklung des Ergebnisses aus Betriebstätigkeit, des Finanzergebnisses und der Steuern

Das Ergebnis aus Betriebstätigkeit beträgt für das Geschäftsjahr 2023 -3.811 T€ (Vorjahr -7.500 T€). Ursächlich für den Ergebnisanstieg sind preisbedingt gestiegene Stromnetzentgelte. Dagegen sind die Kosten für den Bezug von Strom aus dem vorgelagerten Netz angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 164 T€ auf 7.656 T€ leicht gestiegen.

Das Ergebnis vor Verlustübernahmen beläuft sich auf -4.004 T€ und hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von -7.488 T€ um 3.484 T€ erhöht.

3.2 Entwicklung der Finanzlage

Entwicklung der Kapitalstruktur

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 100 T€. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich von 0,4% auf 0,2%.

Die Rückstellungen liegen insgesamt mit 755 T€ um 378 T€ unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen resultiert aus der Verwendung der Rückstellung für Mehrerlöse im Rahmen der periodenübergreifenden Saldierung.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 42.989 T€ sind gegenüber dem Vorjahr um 21.099 T€ deutlich gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 bestehen erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 10.427 T€ (Vorjahr 0 T€), die Baukostenzuschüsse für die derzeit laufenden Investitionen betreffen. Ab Vertragsbeginn und folglich dem Beginn der Leistungserbringung werden die vereinnahmten Baukostenzuschüsse nicht mehr unter den erhaltenen Anzahlungen, sondern unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um 9.334 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 878 T€ auf 17.156 T€. Dabei sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Cash-Pooling um 5.308 T€ gesunken. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt deutlich von 1.207 T€ auf 7.393 T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um 460 T€ auf 4.347 T€ und enthalten im Wesentlichen Rückzahlungsansprüche der Kunden aus pauschal abgerechneten Leistungen, die im Folgejahr zur Auszahlung kommen werden.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.065 T€ erhöht und beinhaltet erhaltene Baukostenzuschüsse.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 betragen die Investitionen in Sachanlagen 21.007 T€ (Vorjahr 8.195 T€). Für die Ansiedlung von Rechenzentren im Süden des Industrieparks Höchst sowie weiterer Ansiedlungen soll die Stromnetzinfrastruktur insbesondere auf der Hochspannungs-Ebene (110kV) innerhalb des Industrieparks Höchst sowie der Zugang zum vorgelagerten Netz der Amprion GmbH, leistungsstark ausgebaut werden. Die hierfür erforderlichen Maßnahmen betreffen im Wesentlichen die Errichtung von 110kV-Kabelstrecken sowie 110kV-Schaltanlagen. Der Netzausbau erfolgt hierbei schrittweise und in Abstimmung mit den Errichtungsmaßnahmen der Amprion GmbH im vorgelagerten Netz seit 2022 bis Anfang 2027. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 95 Mio. €. Diesem stehen zum Großteil von den Kunden zu leistende Baukostenzuschüsse gegenüber. Da es sich bei diesen Investitionen nicht um erhaltende Maßnahmen innerhalb des Bestandsnetzes, sondern um separate Erweiterungen handelt, werden diese direkt bei der Infraserv Netze GmbH getätigt.

Entwicklung der Cashflows und der Liquiditätslage

Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling der Infraserv Höchst KG eingebunden. Gemäß der zugrundeliegenden Vereinbarung kann die Infraserv Netze GmbH freie Mittel verzinslich anlegen oder bei Bedarf Mittel verzinslich aufnehmen. Die Cash-Pooling Vereinbarung mit einer Laufzeit bis zum 31. März 2026 ist in ihrer Höhe derart ausgestaltet, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sichergestellt ist.

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit hat sich mit 26.507 T€ gegenüber dem Vorjahr (-2.137 T€) erhöht. Hierin enthalten sind 10.427 T€ erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen. In den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit werden die Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag einbezogen. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit reicht aus, um die Investitionen zu finanzieren und den negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zu decken. Zum Jahresende weist die Gesellschaft eine Verbindlichkeit aus dem Cash-Pooling gegenüber der Infraserv Höchst KG in Höhe von 9.763 T€ (Vorjahr 15.071 T€) aus.

3.3 Entwicklung der Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 um 21.786 T€ auf 47.430 T€.

Im Zuge eines Ansiedlungsprojektes von Rechenzentren und dem damit verbundenen vertraglich notwendigen Netzausbau wurden weitere 21.007 T€ Investitionen in das Anlagevermögen getätigt, welches sich zum Jahresende auf 29.201 T€ (Vorjahr 8.195 T€) beläuft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 12 T€ leicht auf 6.315 T€ verringert. Auch die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um 355 T€ auf 9.897 T€ leicht reduziert. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem stichtagsbedingten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen (+2.938 T€) sowie dem Rückgang der Forderungen aus Verlustübernahme im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags (-3.484 T€). Zum Stichtag bestehen sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 2.017 T€ (Vorjahr 870 T€) aus geleisteten Anzahlungen.

4. Weitere Leistungsindikatoren

Umweltschutz und Energieeffizienz

Die Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Energieeffizienz sind Teil des Energiemanagementsystems der Infraserv Netze GmbH, welche seit dem Jahr 2018 nach der internationalen Norm DIN EN ISO 50001 zertifiziert ist. Im Geschäftsjahr 2023 erhielt die Infraserv Netze GmbH erneut eine Zertifizierung nach ISO 50001.

Zudem haben externe Auditoren im Berichtsjahr erneut die Effizienz des Qualitäts- und Umweltmanagements der Infraserv Netze GmbH bestätigt. Wie im Vorjahr erhielt die Gesellschaft die Zertifizierung nach ISO-Norm 9001:2015 für das Qualitätsmanagement und nach der ISO-Norm 14001:2015 für das Umweltmanagement.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

In 2024 ist die Entwicklung der Weltwirtschaft weiterhin starkem Gegenwind ausgesetzt. Angesichts der geopolitischen Spannungen und Krisen, der restriktiven Geldpolitik und der damit einhergehenden hohen Kreditkosten sowie der volatilen Energiepreise sind die Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft auch im neuen Geschäftsjahr verhalten. Nach einer Schrumpfung des globalen Welthandels im Berichtsjahr wird davon ausgegangen, dass dieser in 2024 wieder leicht zulegen wird. Das Wachstumstempo der zwei großen Volkwirtschaften USA und China wird voraussichtlich nachlassen. Für den Euroraum wird eine leicht höhere Wachstumsrate erwartet. Insgesamt wird die Weltkonjunktur im Jahr 2024 nur moderat wachsen. Entsprechend des IWF wird die Wachstumsrate der globalen Wirtschaft im Prognosezeitraum voraussichtlich bei 3,1% liegen. Für die Wirtschaft im Euroraum rechnet der IWF aktuell mit einer Zuwachsrate von 1,2%.

Für Deutschland wird erwartet, dass die Wirtschaft in 2024 langsam zu einem leichten Wachstum zurückkehren wird. Aktuell geht der IWF von einer Zunahme der deutschen Wirtschaftsleistung von 0,5% aus. Aufgrund eines stabilen Arbeitsmarktes, eines anhaltenden Lohnwachstums sowie einer rückläufigen Inflation sollte sich der private Konsum erholen und damit die deutsche Konjunktur stützen. Zudem dürfte infolge des leicht wachsenden Welthandels auch die Exportnachfrage nach deutschen Industriegütern wieder anziehen. Der aktuelle Haushaltkompromiss dürfte jedoch bremsend auf die wirtschaftliche Entwicklung wirken.

Nach einem schwierigen Jahr 2023 erwartet die chemisch-pharmazeutische Industrie auch für 2024 keine Besserung der Situation. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate werden vom VCI insbesondere für die Basischemie als schwierig eingeschätzt. Derzeit rechnet der VCI mit einem Rückgang des Branchenumsatzes um 3%.

Für das Jahr 2024 wird dennoch mit einem Anstieg des Umsatzes (IFRS) auf 78.970 T€ gerechnet. Steigende Umsätze erwarten wir dabei ausschließlich im Stromnetzbetrieb - im Wesentlichen aus steigenden Stromnetzentgelten aufgrund steigender Preise. Der Preisanstieg ergibt sich vor allem aus der Weitergabe gestiegener Kosten für das vorgelagerte Netz in der Netzentgeltkalkulation. Des Weiteren ist in den Netzentgelten ein Anstieg des Anteils aus der periodenübergreifenden Saldierung enthalten. Im Bereich grundzuständiger Messstellenbetrieb werden weiterhin keine Umsätze erwartet.

Des Weiteren wird für 2024 mit einem EBIT (IFRS) in Höhe von 1.250 T€ gerechnet. Der Ergebnisanstieg im Vergleich zu 2023 (+5.285 T€) erklärt sich im Wesentlichen durch höhere Umsätze aus Stromnetzentgelten. Steigende Kosten für die Nutzung des vorgelagerten Netzes und Kosten für Netzverluste können damit mehr als ausgeglichen werden.

Höhere Umsätze aus Stromnetzentgelten sowie in der Höhe ungeplante Kosten für das vorgelagerte Netz im Jahr 2023 gehen über die sogenannte periodenübergreifende Saldierung erst in die Netzentgelte der Jahre 2025 - 2027 ein und erhöhen im Saldo den Planumsatz und das Planergebnis in diesen Jahren entsprechend. Mittelfristig werden die negativen Abweichungen des Jahres 2023 demnach wieder ausgeglichen. Für das Planjahr 2024 haben diese Abweichungen keine Relevanz.

2. Risikobericht

Die Infraserv Netze GmbH ist in das Risikomanagementsystem der Infraserv Höchst-Gruppe eingebunden. Mit dem Risikomanagementsystem sollen Risiken und Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, früh erkannt und gegebenenfalls rechtzeitig geeignete Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden.

Es definiert Rollen, Verantwortlichkeiten und Abläufe zur Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken sowie zur internen Risikoberichterstattung. Die wesentlichen Risiken werden im Rahmen des internen Kontrollsystems überwacht, das durch die interne Revision regelmäßig auf Angemessenheit und Wirksamkeit geprüft wird.

Im Rahmen des Risikomanagementsystems sind identifizierte Risiken genau zu analysieren und insbesondere auf ihre Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage zu bewerten. Dabei wird das Risiko durch die Schadenshöhe und die Eintrittswahrscheinlichkeit charakterisiert. Das Produkt aus der Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt den Brutto-Schadenserwartungswert. In Abhängigkeit vom kalkulatorischen Schadenserwartungswert werden die Risiken als "hohes = wesentliches Risiko", "mittleres = überwachungsbedürftiges Risiko" oder als "geringes Risiko" klassifiziert. Zu den möglichen Risikoquellen zählen insbesondere risikobehaftete Geschäfte und Projekte mit großem Schadenspotential, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich negativ auswirken können.

Identifizierte und bewertete Risiken werden zusammen mit den ggf. festgelegten risikosteuernden Maßnahmen durch den jeweiligen Risikoverantwortlichen in einer Datenbank dokumentiert, die auch der laufenden Maßnahmenverfolgung dient. Wesentliche und überwachungsbedürftige Risiken werden in der laufenden Berichterstattung sowie im halbjährlichen Risikobericht der Gesellschaft dargestellt. Risiken und Chancen dürfen im Risikobericht nicht gegeneinander aufgerechnet werden.

Die Risiken, welche erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, werden im Folgenden dargestellt.

Risiken im operativen Geschäft

Marktrisiken

Die Infraserv Netze GmbH agiert als Betreiber eines geschlossenen Verteilernetzes ausschließlich innerhalb des Industrieparks Höchst. Jeder Kunde am Standort, der Strom bezieht, bezieht diesen über das Stromnetz der Infraserv Netze GmbH. Über die Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) ist geregelt, dass (und wie) die Infraserv Netze GmbH ihre Kosten für den Betrieb des Stromnetzes zzgl. einer Verzinsung des eingesetzten Kapitals an die Kunden weitergeben darf. Die Höhe der zu entrichtenden Stromnetzentgelte ist abhängig von der jeweiligen Strommenge und der Leistung, mit welcher Strom über das Stromnetz der Infraserv Netze GmbH bezogen wurde. Der Ausfall eines Kunden - bspw. durch Insolvenz - würde dazu führen, dass die Gesamtmenge Strom zur Ermittlung der Netzentgelte sinken würde und bei gleichbleibenden Kosten die Netzentgelte für die übrigen Kunden steigen würden. Die wirtschaftliche Entwicklung der im Industriepark Höchst tätigen Unternehmen kann also Anpassungsbedarf bei der Infraserv Netze GmbH auslösen (i.S.v. Preiserhöhungen), hat aber zumindest mittelfristig keine Ergebnisauswirkung. Die Insolvenz oder Produktionsaufgabe mehrerer in die Wertschöpfungskette integrierten Unternehmen könnte signifikante Effekte auf die Preise für die Netznutzung zur Folge haben, so dass die Attraktivität des Standortes sinken würde.

Die Netznutzungsentgelte für Kunden werden zum 1. Januar eines Geschäftsjahres festgelegt. In der Preiskalkulation enthalten sind Planannahmen zu den Absatzmengen der Kunden sowie zu den Kosten für die Netznutzung des vorgelagerten Netzes bzw. Kosten für vermiedene Netznutzung bei Eigenerzeugung im Industriepark Höchst. Für die Planannahmen verwendet die Infraserv Netze GmbH sowohl Erfahrungswerte als auch aktuelle Erkenntnisse, so dass eine zum Zeitpunkt der Planung angemessene Preisbildung erfolgt. Da die Preise für die Netznutzung unterjährig nicht mehr angepasst werden dürfen, führen gegenüber der Planung geringere Absatzmengen der Kunden - bspw. konjunkturell bedingt - oder höhere Kosten für die Netznutzung des vorgelagerten Netzes zu Ergebniseffekten im jeweiligen Geschäftsjahr. Die Systematik der Netzentgeltkalkulation erlaubt es der Infraserv Netze GmbH jedoch, diese Abweichungen in den Netzentgeltkalkulationen der Folgejahre wieder auszugleichen (periodenübergreifende Saldierung), weshalb sich aus temporären Abweichungen keine bestandsgefährdenden Risiken ergeben.

Rechtsrisiken

Insbesondere in der Stromnetzentgeltverordnung ist geregelt, wie die Kosten für die Bereitstellung des Stromnetzes sowie die Verzinsung des eingesetzten Kapitals zur Preisbildung (Netzentgeltkalkulation) ermittelt werden. Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen können somit unmittelbare Auswirkungen auf die Gesellschaft haben und werden daher durch eine im Managementsystem verankerte Regelwerksverfolgung und kontinuierliche Beobachtung der Entwicklung systematisch überwacht.

Leistungserstellungsrisiken

Wie in den Vorjahren bestehen für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken wirtschaftlich sinnvolle Versicherungsdeckungen. Dazu gehören unter anderem branchenübliche Haftpflicht-, Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherungen, mit denen unter anderem auch dem finanziellen Risiko eines möglichen Anlagenausfalls mit nachfolgendem Produktionsausfall begegnet wird. Vertragliche Haftungsrisiken aus den Versorgungsbeziehungen mit Letztverbrauchern sind über branchenübliche Haftungsbeschränken in den Netzverträgen und durch Einbeziehung entsprechender Regelungen der Niederspannungsanschlussverordnung angemessen geregelt.

Schätzungen und Annahmen

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses sind Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen zu treffen, welche die Höhe der ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen sowie der ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden sowie Angaben beeinflussen. Bei der Infraserv Netze GmbH ist insbesondere die Bilanzpositionen Anlagevermögen von Schätzungen und Annahmen betroffen. Insbesondere Gesetze und andere Änderungen im regulatorischen Umfeld zur Erreichung der politisch vorgegebenen Klimaziele könnten Auswirkungen auf die erwarteten Nutzungsdauern und somit dem Werteverzehr von Anlagen haben.

Finanzrisiken

Zur Reduzierung des Forderungsausfallrisikos sind Prozesse zur Bonitätsprüfung, Kreditgewährung, Kreditüberwachung sowie zum Mahnwesen implementiert. Sofern erforderlich und angebracht, werden besondere Sicherungsvereinbarungen mit Kunden getroffen. Zudem erfolgt eine bilanzielle Risikovorsorge durch entsprechende Wertberichtigungen der betroffenen Forderungen.

Das Monitoring von möglichen Liquiditätsrisiken erfolgt über eine permanent überarbeitete, kurzfristige Liquiditätsvorschau und über eine revolvierende, mittelfristige Liquiditätsplanung auf monatlicher Basis, die jeweils in die Bilanz-, GuV- und Cashflow-Planung eingebunden sind.

Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklung sowie der Entwicklung im Industriepark Höchst sehen wir derzeit - für den Zeitraum der kommenden zwei Jahre - keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

3. Chancenbericht

Chancen durch kontinuierliche Optimierung und Effizienzsteigerung

Im Rahmen des strategischen Management Prozesses wird die Strategie der Infraserv Netze GmbH regelmäßig überprüft und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung definiert, um unseren Kunden ein Stromnetz zu marktgerechten Konditionen anbieten zu können. Damit trägt die Gesellschaft maßgeblich dazu bei, den Industriepark Höchst für Bestandskunden und Neuansiedlungen attraktiv zu gestalten.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die dargelegten Chancen verfolgt und genutzt werden können.

 

Frankfurt am Main, den 8. Februar 2024

Infraserv Netze GmbH

Dr. Thomas Kaiser

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

(Werte
in €)
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen 29.201.216 8.194.583
Sachanlagen 29.201.216 8.194.583
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.201.216 8.194.583
B. Umlaufvermögen 18.228.841 17.449.006
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.228.841 17.449.006
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.315.053 6.327.026
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.896.538 10.251.730
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.017.250 870.250
Summe Aktiva 47.430.057 25.643.589

Passiva

(Werte
in €)
31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital 100.000 100.000
Gezeichnetes Kapital 100.000 100.000
B. Rückstellungen 755.279 1.133.154
Sonstige Rückstellungen 755.279 1.133.154
C. Verbindlichkeiten 42.989.202 21.890.278
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.426.747 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.058.835 1.725.128
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.156.362 16.278.295
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.347.258 3.886.855
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.585.576 2.520.157
Summe Passiva 47.430.057 25.643.589

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

(Werte
in €)
2023 2022
1. Umsatzerlöse 56.486.904 46.249.730
2. Gesamtleistungen 56.486.904 46.249.730
3. Sonstige betriebliche Erträge 83 6.001
4. Materialaufwand 52.642.528 46.263.437
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 0 55.755
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 52.642.528 46.207.682
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.655.753 7.491.797
6. Ergebnis aus Betriebstätigkeit -3.811.294 -7.499.503
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66.610 24.711
(davon aus verbundenen Unternehmen 66.558 €; Vorjahr 24.691 €)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 259.279 12.961
(davon an verbundene Unternehmen 259.279 €; Vorjahr 12.961 €)
9. Finanzergebnis -192.669 11.750
10. Erträge aus Verlustübernahmen 4.003.963 7.487.753
11. Ergebnis nach Steuern 0 0
12. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

(Alle Zahlenangaben in €, soweit nicht anders angegeben. Durch Rundung der ausgewiesenen Posten auf € können in den Übersichten Rundungsdifferenzen auftreten.)

(1) Allgemeine Angaben und Grundsätze der Rechnungslegung

Die Infraserv Netze GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 110088 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Er wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Anhang enthält die erforderlichen Einzelangaben bzw. entsprechende Erläuterungen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurde von einer positiven Fortführungsprognose im Sinne von § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zu fortgeführten Buchwerten bewertet.

(2) Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Anlagevermögen

Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Fremdkapitalkosten werden aufwandswirksam erfasst.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Nutzungsdauer der wesentlichen Anlagenklassen:

Anlagenklasse Nutzungsdauer
in Jahren
Technische Anlagen 15 - 20
Maschinen und Apparate 5 - 10

Außerplanmäßige Abschreibungen werden zusätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Im Rahmen des zweiten Bürokratieentlastungsgesetzes wurde ab dem 1. Januar 2018 die Wertuntergrenze von Geringwertigen Wirtschaftsgütern von 150 € auf 250 € angehoben. Aus diesem Grund werden bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 250 € und 1.000 € im Jahr der Anschaffung handelsrechtlich voll abgeschrieben und als Abgang in der Entwicklung des Anlagevermögens ausgewiesen. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens im Wert von bis zu 250 € werden sofort als Aufwand verrechnet.

Geleistete Anzahlungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zum Nennwert bilanziert.

Wertaufholungen im Anlagevermögen werden vorgenommen, wenn die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Einzelrisiken bei Forderungen werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung von 1% vorgenommen.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, gebildet.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden im Sinne des § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Anzahlungen

Erhaltene und geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nennwerten bilanziert.

Erhaltene Baukostenzuschüsse, die im Zusammenhang mit dem Abschluss von Liefer- oder Dienstleistungsverträgen stehen, werden zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten umgegliedert und über die jeweiligen Vertragslaufzeiten gegen Umsatzerlöse aufgelöst.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Die Infraserv Netze GmbH ist gemäß § 3 Nr. 38 EnWG ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und hat die sich hieraus ergebenden Rechtsfolgen des § 6b EnWG sowie aufgrund der Übernahme der Rolle des grundzuständigen Messstellenbetriebs § 3 Abs. 4 des Gesetzes über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (Messstellenbetriebsgesetz - MsbG) zu beachten.

Die Infraserv Netze GmbH betreibt seit dem 1. Januar 2018 das Stromnetz im Industriepark Höchst. Bis zum 31. Dezember 2017 erfolgte der Stromnetzbetrieb durch die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG (im Folgenden Infraserv Höchst KG). Die Infraserv Höchst KG erbringt seit dem 1. Januar 2018 für die Infraserv Netze GmbH die Betriebsführung des Stromnetzes, für die in 2023 eine Vergütung von 15.729.324 € (Vorjahr 15.781.787 €) berechnet wurde. Ebenfalls seit dem 1. Januar 2018 werden die Betriebsmittel des Stromnetzes an die Infraserv Netze GmbH verpachtet. Hierfür wurde in 2023 ein Pachtentgelt in Höhe von 6.542.908 € (Vorjahr 6.497.671 €) berechnet. Für die Einspeisung in das Netz der Infraserv Netze GmbH erhielt die Infraserv Höchst KG eine Vergütung für vermiedene Netznutzung in Höhe von 3.029.686 € (Vorjahr 2.530.225 €). Für die Nutzung des Stromnetzes (einschließlich der Messung) wurde von der Infraserv Netze GmbH ein Entgelt von 20.614.805 € (Vorjahr 16.704.977 €) verrechnet.

Im Vorjahr erhielt die Thermal Conversion Compound Industriepark Höchst GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden TCC GmbH) für die Einspeisung in das Netz der Infraserv Netze GmbH eine Vergütung für vermiedene Netznutzung in Höhe von 434.804 €. Zudem hat die TCC GmbH im Vorjahr für die Nutzung des Stromnetzes (inkl. Messung) ein Entgelt in Höhe von 1.678.152 € vergütet.

Erläuterungen zur Bilanz

(3) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres dem Anhang als Anlage beigefügt.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betreffen in Höhe von 9.896.538 € (Vorjahr 10.251.730 €) Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Sie bestehen in Höhe von 9.425.597 € (Vorjahr 10.057.184 €) gegen die Infraserv Höchst KG, als Gesellschafterin und resultieren mit 4.003.963 € (Vorjahr 7.487.753 €) aus dem Ergebnisabführungsvertrag, mit 4.254.941 € (Vorjahr 1.593.233 €) aus Lieferungen und Leistungen und 1.166.693 € (Vorjahr 976.198 €) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Weiter bestehen Forderungen gegen andere verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 470.941 € (Vorjahr 194.546 €).

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

(5) Eigenkapital

Das Stammkapital von 100.000 € wird zu 100% von der Infraserv Höchst KG gehalten, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

(6) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Mehrerlöse im Rahmen der periodenübergreifenden Saldierung. Die Infraserv Netze GmbH wendet zur Kalkulation der Netzentgelte die Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) an. Mehrerlöse führen dazu, dass zukünftige Netzentgelte entsprechend der Regelung der StromNEV zu vermindern sind. Für diese Verpflichtung ist im Abschluss eine Rückstellung für Mehrerlöse im Rahmen der periodenübergreifenden Saldierung bilanziert.

(7) Verbindlichkeiten

Fälligkeiten
(Werte
in €)
31.12.2023 im 1. Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre
Verbindlichkeiten 42.989.202 42.989.202 0 0
Vorjahr 21.890.278 21.890.278 0 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.426.747 10.426.747 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 11.058.835 11.058.835 0 0
Vorjahr 1.725.128 1.725.128 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 17.156.362 17.156.362 0 0
Vorjahr 16.278.295 16.278.295 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 4.347.258 4.347.258 0 0
Vorjahr 3.886.855 3.886.855 0 0

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 17.156.362 € (Vorjahr 16.278.295 €). Im Geschäftsjahr 2023 bestehen diese ausschließlich (Vorjahr 16.115.184 €) gegenüber der Gesellschafterin, der Infraserv Höchst KG, und setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.392.869 € (Vorjahr 1.044.307 €) sowie Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von 9.763.493 € (Vorjahr 15.070.877 €). Im Vorjahr bestanden zudem Verbindlichkeiten gegenüber einem weiteren verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 163.111 €.

Es bestehen keine Sicherheiten zu den Verbindlichkeiten.

(8) Sonstige Verbindlichkeiten

(Werte
in €)
31.12.2023 31.12.2022
Sonstige Verbindlichkeiten 4.347.258 3.886.855
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 4.347.258 3.886.855

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind Rückzahlungsansprüche der Kunden aus pauschal abgerechneten Leistungen enthalten, die im Jahr 2024 zur Auszahlung kommen werden.

(9) Latente Steuern

Zwischen der Infraserv Netze GmbH und der Infraserv Höchst KG besteht seit dem 1. Januar 2018 eine ertragsteuerliche Organschaft. Etwaige latente Steuern der Infraserv Netze GmbH werden während des Zeitraums der Organschaft bei der Infraserv Höchst KG berücksichtigt, da die ertragsteuerlichen Vorgänge der Organgesellschaft Infraserv Netze GmbH der Organträgerin Infraserv Höchst KG zugerechnet werden und letztere die Ertragsteuern schuldet. Derzeit bestehen keine temporären Differenzen.

(10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Pachtverträge mit externen Unternehmen betreffen Vermögensgegenstände im Zusammenhang mit dem Stromnetz. In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung bei der Gesellschaft führen. Die Vorteile dieser Verträge sowie der Miet- und Pachtverträge mit verbundenen Unternehmen liegen in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb sowie im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern eine vollständige Nutzung nicht mehr möglich ist, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

(Werte
in €)
31.12.2023 31.12.2022
Zukünftige Auszahlungen a. Pachtverträgen 5.379.564 5.245.626
im Folgejahr 591.384 520.520
nach einem Jahr 4.788.180 4.725.106
nach 5 Jahren 2.422.643 2.643.026

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zudem sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen sowie einem Betriebsführungsvertrag. Die Pachtverträge betreffen im Wesentlichen Vermögensgegenstände im Zusammenhang mit dem Stromnetz.

(Werte
in €)
31.12.2023 im 1. Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre
Zukünftige Auszahlungen aus langfrist. Verträgen 23.580.000 23.580.000 0 0
Vorjahr 22.180.000 22.180.000 0 0
Pachtverträge 7.120.000 7.120.000 0 0
Vorjahr 7.210.000 7.210.000 0 0
Betriebsführungsvertrag 16.460.000 16.460.000 0 0
Vorjahr 14.970.000 14.970.000 0 0

Die in der Bilanz nicht enthaltenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben. Sie betragen 13.777.736 € (Vorjahr 32.434.722 €).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(11) Umsatzerlöse

Die Umsätze 2023 wurden entsprechend der Definition des § 277 Abs. 1 HGB erfasst und gliedern sich wie folgt:

(Werte
in €)
2023 2022
Umsatzerlöse 56.486.904 46.249.730
Stromnetzbetrieb 56.486.904 46.249.730
Messstellenbetrieb (grundzuständig) 0 0

(12) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag mit wesentlicher Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten.

(13) Ergebnisverwendung

Aufgrund des mit Wirkung zum 31. Dezember 2017 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags zwischen der Infraserv Höchst KG und der Infraserv Netze GmbH wird das Ergebnis in Höhe von -4.003.963 € von der Infraserv Höchst KG ausgeglichen.

Mitglieder der Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird durch ihren Geschäftsführer vertreten:

 

Herrn Dr. Thomas Kaiser, Kelkheim, Chief Executive Officer

Der Geschäftsführer hat im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft bezogen.

Gesellschafter / Konzernzugehörigkeit

Die Kapitalanteile der Gesellschaft hält zu 100% die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Frankfurt am Main.

Die Gesellschaft wird in den IFRS-Konzernabschluss der Infraserv Höchst KG, Frankfurt am Main, für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen einbezogen.

Der Einzelabschluss der Gesellschaft sowie der Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft werden beim Unternehmensregister elektronisch eingereicht und im Unternehmensregister bekannt gemacht.

 

Frankfurt am Main, den 8. Februar 2024

Infraserv Netze GmbH

Dr. Thomas Kaiser

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

(Werte
in €)
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2 Sachanlagen Anlagevermögen
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 8.194.583 8.194.583 8.194.583
Zugänge 1 21.006.633 21.006.633 21.006.633
Abgänge 0 0 0
Endstand am 31.12.2023 29.201.216 29.201.216 29.201.216
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 0 0 0
Abschreibungen des Geschäftsjahres 0 0 0
Abgänge 0 0 0
Endstand am 31.12.2023 0 0 0
Bilanzwert am 31.12.2023 29.201.216 29.201.216 29.201.216
Bilanzwert am 31.12.2022 8.194.583 8.194.583 8.194.583

1 Bei den Zugängen der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau wird der Saldo aus den Zugängen der Periode und den Umbuchungen in betriebsbereite Anlagen der anderen Kategorien dargestellt.

2 In den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind Anzahlungen auf Anlagen im Bau in Höhe von 579.808 € (Vorjahr 7.548.761 €) enthalten.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Infraserv Netze GmbH, Frankfurt am Main

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Infraserv Netze GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Infraserv Netze GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs.3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung" und "Grundzuständiger Messstellenbetrieb Strom" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Frankfurt am Main, den 8. Februar 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer

ppa. David Schubert, Wirtschaftsprüfer

Vorschlag

Gesellschafterbeschluss der Infraserv Netze GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main

Wir, die unterzeichnende Infraserv GmbH & Co. Höchst KG mit Sitz in Frankfurt am Main, sind die alleinige Gesellschafterin der Infraserv Netze GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (AG Frankfurt am Main, HRB 110088). Wir halten hiermit unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften eine Gesellschafterversammlung der Infraserv Netze GmbH ab und fassen auf schriftlichem Wege folgende Gesellschafterbeschlüsse:

 

1. Die Gesellschafterin stellt den Jahresabschluss 2023 mit einer Bilanzsumme von 47.430.057,33 Euro fest.

 

2. Dem Geschäftsführer Dr. Thomas Kaiser wird für das Jahr 2023 Entlastung erteilt.

 

3. Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestellt.

Gesellschafterbeschluss

der Infraserv Netze GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main

Wir, die unterzeichnende Infraserv GmbH & Co. Höchst KG mit Sitz in Frankfurt am Main, sind die alleinige Gesellschafterin der Infraserv Netze GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (AG Frankfurt am Main, HRB 110088). Wir halten hiermit unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften eine Gesellschafterversammlung der Infraserv Netze GmbH ab und fassen auf schriftlichem Wege folgende Gesellschafterbeschlüsse:

 

1. Die Gesellschafterin stellt den Jahresabschluss 2023 mit einer Bilanzsumme von 47.430.057,33 Euro fest.

 

2. Dem Geschäftsführer Dr. Thomas Kaiser wird für das Jahr 2023 Entlastung erteilt.

 

3. Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestellt.

 

Frankfurt am Main, den 8.03.2024

Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Dr. Joachim Kreysing

Dr. Alexander Wagner

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 8.3.2024 festgestellt.

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